Der lustige Modellbauer
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Wolfgangs Neue Anlage

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Beitrag von Lupo60 Fr 10 Jun 2022, 22:33

Hallo zusammen,

ich erzählte ja schon, dass ich

a) umzugsbedingt an meiner aktuellen Anlage nicht mehr weiter bauen kann Traurig 1  , aber
b) am neuen Ort mehr Platz zur Verfügung haben werde 2 Daumen

so wohnen Freud und Leid beisammen. Die neue Anlage soll das gleiche Konzept wie die bestehende haben, allerdings an den Stellen, an denen die Raumnot sehr schmerzliche Kompromisse erzwungen hat, "aufgebohrt" werden. Als Dampflokfan war mir natürlich das Bw viel zu klein, und das war dann auch gleich der erste Bereich für eine, sagen wir: "expansive Überarbeitung":

Wolfgangs Neue Anlage 22-06-10

Aha ... um 90° gedreht ... na, macht nichts. ´

Wie man sieht, sind es jetzt zwei Drehscheiben geworden. Eine 23m Einheitsdrehscheibe und eine 16m Drehscheibe aus Länderbahnzeiten. Die kleine Drehscheibe wurde beim Ausbau und der Modernisierung des Bws in den 30ern beibehalten, da auf der abzweigenden Strecke nach Zepfenfeld ohnehin nur Tenderloks zum Einsatz kommen. Weiterhin hat das Bw jetzt eine große Bekohlung mit Hochbunker und einen doppelten Schleackensumpf erhalten.

Insgesamt haben die beiden Ringlokschuppen 23 Stände, davon 14 im großen Ringlokschuppen. Wenn ich mich dazu durchringen kann, dem kleinen Ringlokschuppen eine 12,5° Teilung zu geben statt 15°, dann werden es 25 Stände.

Es gibt 4 durchgehende Gleise. Von den Drehscheiben aus gezählt sind dies: Das Verkehrs- und Ausfahrgleis, die beiden Behandlungsgleise und das Kohlewagengleis. Vom Kohlewagengleis gehen noch zwei Stumpfgleise ab. Eines für den oder die Schlackenwagen und eines zum Abstellen von Schadloks oder dem Schneepflug. Die ankommenden Lokomotiven werden erst bekohlt, dann rollen sie weiter auf die Entschlackungsanlage, wo auch die Lösche gezogen wird. Von dort aus kommen sie dann auf ein kurzes Stumpfgleis, von wo sie dann aufs Verkehrsgleis und weiter auf die Drehscheiben gelangen. Die Besandungsanlage ist im Ausfahrgleis angeordnet, der Sandwagen steht auf einem kurzen Stumpfgleis, das an die Drehscheibe angeschlossen ist. Leider kommt der Bekohlungskran an diese Stelle nicht mehr dran.

Beide Drehscheiben haben je ein separates Ein- und Ausfahrgleis und es gibt ein Gleis, das die beiden Drehscheiben miteinander verbindet. Hier befindet sich auch eine   der beiden Untersuchungsgruben.

Hinter den Behandlungsanlagen gibt es noch 4 Gleise. Am obersten befindet sich das Rohrblasgerüst. Zwei Gleise führen in ein Werkstattgebäude - eines davon mit der zweiten Untersuchungsgrube - und das vierte Gleis dient, nur über Sägefahrt zu erreichen, der Materialanlieferung für die Werkstatt. Dafür gibt's auch eigens einen Bockkran. Last not least, gibt es ein Gleis für den Hilds- und Werkstattzug. Es liegt am rechten (oberen) Rand des Bws und verschwindet hinter dem kleinen Ringlokschuppen.

Die Verbindung der beiden Ringlokschuppen wird noch eine kleine architektonische Herausforderung. Im Winkel, den die beiden Stirnseiten zwischen den Drehscheiben bilden, steht die Lokleitung. Links neben der Drehscheibe das Stellwerk für's Bw. Das Bw hat 17 Weichen, das sollte für ein eigenes Stellwerk reichen. Und auf der freien Fläche links vom (bzw unter dem) großen Ringlokschuppen steht das große Sozialgebäude, das auch die Bw-Verwaltung beherbergt. Vielleicht setze ich das noch ein Stückchen weiter von den Gleisen weg, dann könnten da Fahrradstände und Parkplätze hin und der Garten, den es in vielen Bws gegeben haben soll. Ich habe den Ausfahrgleisen noch jeweils einen Wasserkran verpasst, an der Ausschlackanlage stehen nochmal 4 Wasserkräne. Der Wasserturm steht irgendwo hinter den Lokschuppen. Da hier allerdings hier das Gelände stark ansteigt, könnte hier vielleicht auch ein hoch gelegenes Reservoir sein, das den Wasserturm überflüssig macht. Mal sehen.  

In einigen Punkten bin ich mir nicht so ganz sicher:

Nicht ganz glücklich bin ich mit der Platzierung der Besandungsanlage. Gibt's da noch einen besseren Platz als die Ausfahrgleise?
Ebenso steht die Lokleitung da etwas blöd in der Gegend herum. Ein Materiallager an dieser Stelle wäre vielleicht geschickter. Spricht etwas dagegen, die Lokleitung mit ins Sozialgebäude zu verlegen?

Über sachdienliche Hinweise würde ich mich sehr freuen. Natürlich auch, wenn ich irgendwo Mist geplant haben sollte und ganz generell erst recht für Vorschläge.

Ein erster Anfang ist damit schon mal gemacht.
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Beitrag von Lupo60 Fr 10 Jun 2022, 23:26

... gerade gesehen, dass man auf der CAD-Zeichnung mit den feinen Linien nicht so richtig viel erkennt. Deswegen nochmal kurzerhand zum Bleistift gegriffen und selbst geplottet:

Wolfgangs Neue Anlage 22-06-11

Nicht schön, aber selten! Und man erkennt wenigstens, wie die Gleise liegen.
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Beitrag von maxl Sa 11 Jun 2022, 08:36

Hallo Wolfgang, meine Gratulation dazu, dass du die räumliche Veränderung eher als Chance siehst und den Neustart innerlich bereits vollzogen hast.
Das ist doch sehr befreiend.
Deine Anlagen-Dimensionen sprengen immer wieder mein Vorstellungsvermögen...
In deine projektierten Lokschuppen passen locker alle meine Lokomotiven und allein dein Betriebswerk hat deutlich mehr Weichen als meine gesamte Anlage.
Und dabei blicke ich in meiner Erinnerung als kleiner Junge bereits neidisch auf das, was mir heute möglich ist.
Ratschläge erteilen kann ich nicht, aber neugierig zuschauen werde ich bei dem, was da alles noch kommt!
Ich wünsche dir in allen Schritten gute Erfolge und bin einfach nur gespannt!

Beste Grüße
Michael
maxl
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Allesleser
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Beitrag von Lupo60 Di 14 Jun 2022, 17:03

Soderle ... die Planung ist schon mal weiter gegangen:

Wolfgangs Neue Anlage 22-06-12

Schon wieder um 90° gedreht ... naja, was solls. Jetzt erstmal nur das Bild, ein paar warme Worte dazu schreibe ich noch ... kommen gleich!
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Beitrag von Lupo60 Di 14 Jun 2022, 17:51

Hallo zusammen,

jetzt auch der Text zum Bildbeitrag …  den kann ich draußen und im Schatten sitzend auf dem iPad schreiben, für Bilder muss ich rein ins sonnenverwöhnte Arbeitszimmer …

Also, die CAD-Planung für die meisten sichtbaren Gleise ist jetzt schon mal fertig. Die vielen Werks- und Anschlußgleise sind jetzt erstmal frei Schnauze freihändig reingezeichnet … und auch gleich mal Mist dabei gebaut, macht aber nichts. Ebenso sind alle Gebäude außer den Ringlokschuppen freihändig gezeichnet, wobei ich‘s beim Empfangsgebäude wohl sehr gut gemeint habe, worunter dann das Stadtbild ein wenig gelitten hat.

Diese Zeichnung ist jetzt mal ein erster Versuch, ob es denn noch gelingt, eine halbwegs plausible Landschaft dazu zu erfinden. Ich denke, das geht, und zwar auch besser als hier gezeigt, aber da muss doch ziemlich behutsam geplant werden.

Ja, jetzt also mal den sichtbaren Teil des Gleisplans in ganzer Pracht und Größe. Wie schon gesagt, das Konzept der Anlage ist gleich geblieben, aber mit dem größeren Platz ließ sich doch noch das eine oder andere „aufbohren“.

Das Bw (weinrot) habe ich ja schon vorgestellt. Den Werstattschuppen am linken Rand habe ich ein bisschen nach oben geboden, damit ich mehr Platz für die Hauptstrecke bekomme, die sich in einem langen Bogen mit gut 5m Radius Richtung Bahnhof zieht.

Im Bahnhof sind zunächst erstmal die vier Rangiergleise jeweils gute 30 cm länger geworden. Das entspricht etwa 5 zweiachsigen Güterwagen mehr. Und ich habe die Weichen an der linken Seite nochmal anders geplant, so dass jetzt auch alle 4 Gleise vom Ziehgleis aus erreicht werden können. Dafür gibt‘s nur noch eine Gleisverbindung von diesen Gleisen auf die Nebenstrecke nach Zepfenfeld (grün).

Um ein bisschen Abstand zwischen dem Ringlokschuppen und der Zepfenfelder Strecke - in grün - zu bekommen, habe ich das Bw ein bisschen vom Bahnhof weg gerückt. Dadurch wurde es jetzt auch möglich, dieser Nebenbahn noch zwei Abstellgleise für nicht gebrauchte Personenwagen zu gönnen. Diese schmiegen sich jetzt, zusammen mit dem Hilszuggleis an die Rundung des Lokschuppen an. Finde ich jetzt nicht so toll - das ist ja Straßenbahnradius! - wird aber vom Gebäude weitgehend verdeckt.

Die ganze Ecke wird von der Gestaltung her noch spannend. Die Nebenstrecke verschwindet hier im Tunnel, fährt gerade bis an den linken Rand und kommt dann fast genau an der gleichen Stelle höherliegend wieder zurück, um dann ihren Endbahnhof anzusteuern. Das werden wohl einige Stützmauern fällig.

Und dann habe ich noch die Hafenbahn realisiert - als Plan B, nachdem die an dieser Stelle eigentlich angedachte zweigleisige Paradestrecke wegen zu großem Höhenunterschied nicht machbar war.

Die Hafenbahn (hellgrün) „entspringt“ dem vorderen Bahnsteiggleis und läuft gute 2m nach links, angenähert parallel zur Hauptstrecke, hat aber tüchtig Gefälle. Kurz vor Ende erreicht zweigen dann die Gleise der Hafenbahn ab und werden nach Art einer Spitzkehre erreicht. Anders ist der Höhenunterschied zum tief gelegenen Fluss nicht hinzubekommen.

In Schweinfurt war die Vorbildsituation genau die gleiche, der alte Hafen konnte auch nur über eine Spitzkehre mit Gefälle erreicht werden. Heute ist das ein kleines Naherholungsgebiet. Ich konnte immer von meinem Büro aus da runter schauen, und es hat eine ganze Weile gedauert, bis ich heraus bekam, wieso die Wege so seltsam angeordnet sind.

Die Hafengleise selbst sind gute 80 … 90 cm lang. Das reicht für ein Kohlenlager und einen Speicher. Das Gelände steht ca 15 … 20 cm nach vorne über den eiegntlichen Anlagenrahmen vor, aber das sollte an der Stelle kein Problem sein.

Und damit sollten auf der Anlage auch genügend Gleisanschlüsse sein, dass sich ordentlich Güterbetrieb machen lässt.

Ich denke der zusätzliche Platz hat der ganzen Planung nochmal gut getan, auch wenn das natürlich nochmal mit viel mehr Massstab  durchgeplant werden muss.

Wie immer, fast Euch irgend etwas auffällt oder irgendwelche Vorschläge habt … ich bin ganz Ohr … äh Auge oder so. Würde ich mich freuen!
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Beitrag von v8maschine Di 14 Jun 2022, 18:07

Hallo Wolfgang,
Kannst du mal ein Raster einfügen, so das man sich die Dimensionen besser vorstellen kann.
Die 2-gleisige Strecke verschwindet im Tunnel. Möglicherweise zu einem Schattenbahnhof? Und in der Bahnhofshalle ist Schluß oder tarnt die auch den Weg in den Untergrund?
Viele Spiel und Rangiermöglichkeiten, aber für einen allein vielleicht bissel viel. Das artet ja in Arbeit und Stress aus shocked
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Beitrag von Lupo60 Di 14 Jun 2022, 18:33

Hallo Ingo,

gute Sache mit dem Raster. Ich ärger mich auch immer, wenn das fehlt … Aber zur groben Orientierung: Die Anlage ist 4m breit. Links ist sie 85 cm tief, rechts 1,30 m.

Das Anlagenkonzept habe ich hier beschrieben: https://www.der-lustige-modellbauer.com/t34910-wolfgang-s-n-anlage#839331

Betrieblich ist die Anlage bestimmt eine Herausforderung. Aber den Verkehr auf der Hauptstrecke und ggfs auch der Nebenbahn soll der Computer übernehmen, so dass ich Hand und Kopf zum Rangieren frei habe. Oder für den Betrieb im Bw. Entsprechend kann ich mir beliebig viel Stress machen oder mich einfach nur dazusetzen und den Computer machen lassen. Wenn man anderen dabei zuschauen kann, macht auch Arbeiten Spaß.

Bei der bestehenden und nicht mehr fertig zu bauenden Anlage ist die „Unterwelt“ recht kompliziert geworden, weil ich unbedingt noch eine Paradestrecke aus der Gleiswendel herausfädeln wollte … die sich dann eh nicht realisieren ließ.

Also kann ich es mir jetzt einfacher machen. Dafür war der Schattenbahnhof relativ bescheiden - da dürfte jetzt mehr möglich sein. Wünschenswert wäre es … Nach rund 50 Jahren Sammeln von Lokomotiven und Wagen habe ich immer noch mehr als genug für den Betrieb.
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