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Wikinger-Boot Skuldelev 2 (1:20)

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Re: Wikinger-Boot Skuldelev 2 (1:20)

Beitrag von Plastikschiff am Mi 25 Mai 2016, 10:24

Heho Steffan,
wie immer du dich auch entscheiden wirst, du wirst es richtig machen. Dassen bin ich mir ziemlich sicher. Wenn ein Tischler eine Schicht Verleimung so machen würde wie die Herren bei der ORMEN FRISKE würde er glatt durch die Prüfung fallen. Die "Verleimung" musste zwangsläufig brechen.
1. grober Fehler war die stumpfe Verleimung, mindestens schäften, besser verzinken
2. grober Fehler war die viel zu kurze Fläche, Leimstellen müssen möglichst weit
auseinander legen.
Furniere werden fast immer seitlich vernäht (Profi) oder mit Furnier Klebeband und Wasser verklebt , beim Handwerker. Aber ich denke das du das schon alles weißt.
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Re: Wikinger-Boot Skuldelev 2 (1:20)

Beitrag von Männeken am Mi 25 Mai 2016, 13:30

Hallo Steffan,

wie Reinhard oben schon schrieb sind beim Nachbau erhebliche (!) handwerkliche Fehler gemacht worden.

Mir ließ das keine Ruhe, drum habe ich kurzerhand aus der Restekiste in meinem Werkraum wenigstens den Bug in Leistenbauweise gebaut.
Den Schwung habe ich frei Hand gemacht, Du müsstest das natürlich von deinen Zeichnungen übernehmen. Ausgesägt habe ich mit einer Hegner Dekupiersäge, eine Stichsäge reicht aber auch .
Dann die Bohrungen einbringen, bei den Bohrungen zum andrücken der Leisten darf natürlich nicht zu groß gebohrt werden. Das Gewinde benötigt Fleisch!
Ich habe nur drei Leisten eingelegt , das sind bei mir 6 mm. Bei dieser Methode - und wenn normaler Ponal verwendet wird - ist so eine Lehre in max. 1 bis 1 1/2 Stunden fertig. Das einlegen der Leisten und anziehen der Schrauben ist ein Klacks. Wichtig ist aber eben das schäften der Leisten, mit einem Dremel und Schleifzylinder ist eine Schäftung in 30 Sek. fertig. Und die Schäftungen MÜSSEN weit auseinander liegen!
Die Leisten sind jetzt nur OHNE Leim eingelegt worden.







Gruß
Reinhard
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Re: Wikinger-Boot Skuldelev 2 (1:20)

Beitrag von Plastikschiff am Mi 25 Mai 2016, 13:53

Hallo Reinhard Männeken,
besser kann man es nicht zeigen. Ich hätte allerdings immer einen Streifen Furnier zwischen die Leisten geleimt. Das verstärkt die Form um ein vielfaches. Deine Biegevorrichtung ist einfach aber funktionell. Für den mehrfachen Gebrauch würde ich dann Gewindehülsen mit Gewindeschrauben einsetzen.
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Re: Wikinger-Boot Skuldelev 2 (1:20)

Beitrag von Männeken am Do 26 Mai 2016, 11:07

Hallo Steffan und Reinhard,

ja, wenn die Lehre mehrfach benutzt werden soll, würde ich auch Gewindehülsen einsetzen. Preiswert bei Ikea , da sind das die Dinger um Schränke miteinander zu verschrauben.

Heute morgen habe ich die verleimten Leisten der Lehre entnommen. Insgesamt fünf á 2 mm = 10 mm Gesamt. Steffans Modell benötigt wohl aber etwas mehr. Für Demonstrationszwecke reichen die 10 mm aber aus.

Mit einer Leiste habe ich eine Linie angezeichnet , der Kiel ist so 25 mm breit. In der Mitte des Rumpfes könnte dies so stimmen, im Bug- bzw. Heckbereich muss aber verjüngt werden. Da reichen 10 mm aus.


Mit der Hegner Dekupiersäge ausgesägt:


Mit 60er Schmirgel bearbeitet:


Im Bugbereich 10 mm breit, dann bis 25 mm breit:




Eine Nut zur Aufnahme der Planken eingefräst:




Das war´s dann aber auch mit meinem einmischen in deinen Baubericht, jetzt halt ich mich zurück!
Ich bin ab Samstag eh für gut vier Wochen auf einem Campinplatz, wie gut da das WLAN ist ??? Mal sehen.

Gruß
Reinhard
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Re: Wikinger-Boot Skuldelev 2 (1:20)

Beitrag von Plastikschiff am Do 26 Mai 2016, 12:06

Hallo Reinhard,
eine sehr gute Demonstration für die Schichtverleimung. Auf die gleiche Art werden auch heute noch gute Formteile für Möbel hergestellt (Stuhl Armlehnen oder Rückenteile usw)
Wünsche die gute Erholung in den Ferien.
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Re: Wikinger-Boot Skuldelev 2 (1:20)

Beitrag von Pirxorbit am Do 26 Mai 2016, 18:33

Hallo Reinhard,
das sieht auf jeden Fall klasse aus, und die Technik sollte man im Hinterkopf haben, besonders wenn man lackierte Holzschiffe bauen will tun sich da ganz neue Möglichkeiten auf. Nehme an der Kiel ist auch recht formstabil. Und es gehen wirklich extreme Biegungen. Werde mal das Rezept des Casein-Klebers austesten. Muss man den selbst machen, oder kann man den auch kaufen?

Ich wünsche Dir erstmal einen schönen Urlaub, nehme an Du nimmst Dein Fahrrad mit...

LG Steffan
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Re: Wikinger-Boot Skuldelev 2 (1:20)

Beitrag von Männeken am Do 26 Mai 2016, 18:45

Hallo Steffan,

Samstag früh fahren wir los.

Nein fertig kaufen kann man den Kleber nicht. Der beruht auf den Erfahrungen unserer Urväter. Ist im Velomobilforum von einem alten Holzbastler wieder an die Öffentlichkeit gebracht worden. Der wohnte lange in der ehemaligen DDR, da mussten die Leute viel improvisieren.

Man kann den sogar mit Bioquark herstellen, aber selbst da sind die Ergebnisse seeeehr unterschiedlich, daher plädiere ich für das Casein-Pulver.
Der Kleber muss auch nach dem anrühren innerhalb von 20 Minuten verbraucht werden, er wird dann immer fester.

Die Zutaten sind auch schlecht im normalen Handel zu bekommen. ich habe per internet bestellt. Wenn man sich an das Rezept hält, ist der Kleber aber immer wieder leicht herzustellen und klebt, man glaubt es nicht! Der Kerbtest hat mich überzeugt, noch besser geht´s nicht!

Gruß
Reinhard
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Re: Wikinger-Boot Skuldelev 2 (1:20)

Beitrag von Pirxorbit am Fr 10 März 2017, 23:06

Hi, bin wieder mal am werkeln.... nach einem neuen Job und Umzug, nein die neue Werkstatt steht noch nicht... habe ich heute etwas experimentiert. Ich muss hier Holz biegen... Reinhard hat es hier schon erklärt, in Schichtbauweise. Hab heute den ersten Versuch gemacht, mit Vollholz. Eine Leiste 10x8 mm in die Form vom Kiel biegen. Ich hab die Leiste im Ofen im Bräter mit Wasser auf erhitzt. Die Buchenleiste hat sich gebogen, aber ist nicht in Form geblieben. Die Idee mit dem Ofen + Wasser geht nicht... Das Klima im Ofen ist einfach zu trocken. Na, ein Versuch war es mir Wert. ... Jetzt plane ich einen kleinen Dampf-Kasten zu bauen. Das Holz soll dann 1 Std. in 100°C heißem Dampf liegen. Ich hoffe dann geht es besser. Wenn das nicht geht habe ich noch die Option Den Kiel und die Stringer aus mehreren kleinen Leisten zusammen zu setzten. Aber das wollte ich eigentlich vermeiden...

Ach Fotos habe ich vergessen, aber ich hatte eine Form gebaut, und die Leisten schon trapetzförmig zugesägt. Die Form war aus Weich-Holz und hat auch ein par Probleme gemacht...Der Kiel wird aus mehreren Stücken zusammen gesetzt (Der Bräter ist zu klein, und die Wikinger haben keinen passenden Baum gefunden). Der Kiel soll aus 3-4 Teilen zusammen gesetzt werden.

Jedenfalls war mein erster Bastel-Tag ein Erfolg, wenn man Erfahrung wertet. An Holz hab ich hier nur was zum verfeuern Very Happy

LG Steffan
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Re: Wikinger-Boot Skuldelev 2 (1:20)

Beitrag von Plastikschiff am Sa 11 März 2017, 11:34

Hallo Steffan,
es ist eigendlich ganz einfach. Nasses Holz (über Nacht in der Badewanne wässern) schichtweise mit weißem Leim verleimem (nicht über kreuz) und zum trocknen in die gewünschte Form zwingen. Nach dem austrocknen an der Luft wird die Form sich nicht wieder verändern. So werden heute noch in Tischlereien Holz Formteile gefertigt. Zum B. für Stühle, wenn sich eine große erie nicht lohnt. Du musst halt die beiden Formteile (Innen und Außen) bauen, das ist die wirkliche Arbeit dabei.
Aber vielleicht findest zu einen einfacheren Weg, alles Gute und viel Glück wünsche ich dir.
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Re: Wikinger-Boot Skuldelev 2 (1:20)

Beitrag von Glufamichel am Sa 11 März 2017, 11:53

Plastikschiff schrieb: Nasses Holz (über Nacht in der Badewanne wässern) schichtweise mit weißem Leim verleimem (nicht über kreuz) und zum trocknen in die gewünschte Form zwingen.

Bei der Schichtverleimung nach Reinhard, muss das Holz nicht einmal gewässert werden, so die Leisten nicht zu dick sind. In diesem Fall würde es sich lohnen mehrere Furnierlagen in Form zu bringen, oder die Leisten mit der Hammernase weichklopfen.

Steffan, Du kannst ein ganzes "Furnierpaket" nach Reinhards Methode (oder ähnlich) in Form bringen. Den Weissleim etwas verdünnen, inneren Furnierstreifen beidseitig einpinseln und spannen. Auf jeden Fall einen Versuch wert....
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Re: Wikinger-Boot Skuldelev 2 (1:20)

Beitrag von Falco 2014 am Sa 11 März 2017, 12:40

Hallo Steffan,

denkst du nicht, dass du die Teile nicht einfach aus Massivholz herstellen kannst?
Die Wikinger haben das ja auch so gemacht.
Ich würde versuchen, ganz auf das Verleimen zu verzichten, Massivholz nehmen und dann natürlich sägen, schleifen, schmirgeln...
Dann bestehen Bug und Heck eben aus mehreren Einzelstücken, die miteinander vernietet werden.

Hier mal zwei Ansichten vom Heck und Bug:





Dann noch mal das Original, da kann man die Vernietungen sehen:



oder am Heck das angesetzte Stück oberhalb des Eisenrings:



Vielleicht helfen die Fotos ein wenig bei deiner Entscheidung.

LG
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Re: Wikinger-Boot Skuldelev 2 (1:20)

Beitrag von Männeken am Sa 11 März 2017, 13:04

Hallo Steffan,

den verleimten Kiel noch einmal hervorgekramt , mit Beize behandelt. Selbst bei einer Nahaufnahme kann man kaum die einzelnen Schichten erkennen.


Noch ein Foto aus ca. 30 cm Entfernung. Ich habe mir für meine Figuren eine Box gebastelt, so hat man ganz weiches Licht .


Gruß
Reinhard
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Re: Wikinger-Boot Skuldelev 2 (1:20)

Beitrag von Plastikschiff am Sa 11 März 2017, 18:09

He Steffan,
sicherlich wirst du die Teile auch direkt aus massiv Holz fertigen können. Die Option hast du natürlich. Ich weiß nicht wie der Querschnitt des Holzes ist das du dazu brauchst. Vorsicht aber, massives Holz hat enorme Kräfte. Diese könnten dein Modell auseinander pressen. Wenn du massiv Holz benutzt musst du unbedingt auf die Verleimung achten. Immer Herz an Herz und Splint an Splint verleimen. Nur dann ist garantiert das das Holz steht.
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Re: Wikinger-Boot Skuldelev 2 (1:20)

Beitrag von Pirxorbit am Sa 11 März 2017, 18:41

Danke für eure Kommentare....

Das mit den dünnen Furnierschichten funktioniert bestimmt, das hat Reinhard + Reinhard ja schon durch Praxis-Tests bewiesen, sieht ja auch nicht schlecht aus. Wie Kurt schon richtig bemerkt hat wurden die Teile des Kiels, Steven und Planken von den Wikingern aus massivem Holz gemacht. Möglich das Sie die Planken leicht durch Hitze in die richtige Form gedreht haben. Der Kiel bestand aus mehreren Segmenten, die durch Schwalbenschwänze verbunden wurden. Denke man findet einfach keinen Baum der so hoch und gerade ist.

Ich dachte ich mache das auch so Very Happy... ich säge die Leiste grob zu biege sie dann und schnitze später die Nuten für die Planken rein. Jetzt habe ich aber gemerkt das Holz lebt (ach ne) und das die Leiste sich gerne verzieht. Wie gesagt es geht nur um den Kiel ohne die Steven. Ein krummer Kiel würde mich in den Wahnsinn treiben. So werden ich einen Kompromiss machen und nur die sichtbaren Teile  aus einem Stück bauen und das Innere aus einzelnen Leisten, die ich natürlich verleime. So kann ich die Hölzer auch gegeneinander Verdrehen und hoffe so einen Kiel zu bekommen der sich nicht verzieht. Außerdem kann ich mir einiges an Schnitz-Arbeit ersparen. Die Kielleiste hat leider ein etwas kompliziertes Profil und die Planken setzten in der Mitte flacher an als am Bug.



Die Blauen Teile sind der Kiel ungefähr in der Mitte von Schiff. So sollte es klappen, und man sieht nix, weil die Planken davor sitzen

LG Steffan
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Re: Wikinger-Boot Skuldelev 2 (1:20)

Beitrag von Pirxorbit am Sa 11 März 2017, 18:46

... genau Reinhard,

das ist jetzt auch meine Erkenntnis... Die Leisten sind 10x8 mm stark und ich habe sie wegen der Form selbst aus einem größeren sehr geradem Holz gesägt. Über Nacht haben sie sich verformt und wollen jetzt nur mit Gewallt wieder zurück. Das wird so nicht gehen.

LG Steffan ... und danke nochmal für die Tipps.
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Re: Wikinger-Boot Skuldelev 2 (1:20)

Beitrag von Plastikschiff am Sa 11 März 2017, 19:38

Du wirst es schon machen, da bin ich sicher Steffan. Denk nur dran das du Leisten gegeneinander verleimst. Und erst aus der Spannung nehmen wenn das Holz durchgetrocknet ist.
Leisten über Wasserdampf erhitzen ist einfach. Ein großer Topf ( evtl. Bräterform ) mit Wasser auf dem Herd erhitzen, die Leisten drauf legen und den Deckel drüber. Wasser nur sieden lassen, nicht kochen. Nach ein, zwei Stunden dürften die Leisten gar sein.......................
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Re: Wikinger-Boot Skuldelev 2 (1:20)

Beitrag von Falco 2014 am Mi 15 März 2017, 22:09

Hallo Steffan,
mal eine weitere Zeichnung vom vom Bug der Havhingsten.



LG
Kurt
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Re: Wikinger-Boot Skuldelev 2 (1:20)

Beitrag von Plastikschiff am Do 16 März 2017, 03:53

Moin Kurt und Steffan,
wenn du für den Stefen sauberes gerade gewachsenes Holz findest wird sich bei dieser Verarbeitung nix verziehen. Aber ganz entscheidend ist es die Bepankung immer Wechselseitig anzu bringen. Planke für Planke.Mir ist gestern in einem Laden ein Frühstücksbrettchen aufgefallen, sauberes massieves Ahorn Holz und etwa7mm dick.
Ich kann mit nicht vorstellen das sich das verziehen wird. Und zum schnitzen gibt es nix was besser zu bearbeiten ist. Wenn du willst besorge ich sie dir, Stück 1 €, jau das geht.
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Re: Wikinger-Boot Skuldelev 2 (1:20)

Beitrag von Pirxorbit am Fr 17 März 2017, 12:10

... Danke Kurt für das Bild. Ursprünglich dachte ich die Steven sind ein Teil. Dann fand ich en Foto vom Transport nach Berlin, wo die Spitzen fehlten... erst dachte ich die haben sie einfach abgesägt, damit das Schiff durch die Brücken passt, aber sie haben nur die Nieten gezogen. Na ja mir kommt es entgegen, werde die Teilung so ungefähr übernehmen. Denke so ist es einfacher, und man kann ein Teil tauschen wenn es nicht passt.

... Danke für das Angebot, aber ich werden versuchen das Boot aus einer Holzart zu bauen. der Holz-Mischmasch bei dem Bausatz der Skundelev 3 war für das Finish etwas nervig... Mahagoni, Linde, Kiefer, dann später meine Teile aus Buche. Ich wollte erstmal Buche versuchen, ist zwar hart, aber die Teile sin dann auch recht stabil. Und ich kann mir gerade gewachsene Hölzer bei fast jedem Baumarkt aussuchen. Aber Danke noch mal für das aufmerksame Kucken... Bin natürlich auch immer auf der Suche nach Teilen und hier in der neuen Wohnung fündig geworden... der Mast ist schon da Very Happy War in der Küche eine Stange zum Aufhängen von Kleinteilen wie Suppenkellen und so. Absolut gerade, Kiefer, feine Maserung und reicht für einen 18-Meter-Mast.

Bin schon ganz hippelig endlich anzufangen. Muss aber natürlich zu erst die Helling bauen... Sperrholz und Pläne liegen hier schon...


Muss aber wohl noch etwas warten bis ich meine Werkbank habe. grummel....

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Re: Wikinger-Boot Skuldelev 2 (1:20)

Beitrag von Plastikschiff am Fr 17 März 2017, 15:01

Ich bin schon gespann auf den Start, Steffan.
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Re: Wikinger-Boot Skuldelev 2 (1:20)

Beitrag von Pirxorbit am So 09 Apr 2017, 12:24

... so letztes WE habe ich eine ganz kleine Reise gemacht. Ich habe unseren Jugendkutter bei einer Überführungsfahrt nach Dänemark entlang der Küste mit dem VW Bus begleitet. Der Segler ist ja ein offenes Boot und es ist noch zu kalt zum Zelten. Hab die Leute also abends wieder zurück gefahren. Für mich 2 Tage im Bus über 500 km Fahrt . Hab auch ein par Fotos von dem Schiff gemacht:



Jetzt kommt's ... Am Alssund fand ich diese Halle:


Leider verschlossen, aber neben dem Tor das hier:






Man kann die "Zunge rausziehen und durchplinsen... ein Nachbau den Nydam-Schiffs.

Hab dann einfach mein Mobile über das Tor gehalten und Blind ein par Bilder geschossen. Die zwei besten Treffer hier:


Interesante Befestigung des Ruderblatts...


Ich denke ich werde im Sommer noch einmal gucken, wenn das Schiff schwimmt. Mann Kann natürlich auch nach Schleswig fahren, da steht das Original im Museum.

Code:
https://de.wikipedia.org/wiki/Nydam-Schiff

Allerdings, genau die Ruderbefestigung ist – weg!

Die Fahrt ging weiter und am Abend fand ich dann noch diesen Wikinger auf Kalvø, da sollte unser Kutter auch hin:

gleich geht es weiter...
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Re: Wikinger-Boot Skuldelev 2 (1:20)

Beitrag von Pirxorbit am So 09 Apr 2017, 12:44

Draußen aufgebockt.... denke etwas über 20 meter lang und kaum Tiefgang:


Von Innen:


Am Heck die Nase für das Steuerblatt

Interessant oben die zwei Möglichkeiten zum Befestigen.... senkrecht und Schräg.

Innen dann der Ruderspannt mit der Befestigung des Blatts:


Ein Balken mit Löchern und ein kleiner Poller.

Leider musste ich dann wieder schnell weiter die Crew abholen. Es war auch nicht mehr so warm und die Leute am Frieren.

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Re: Wikinger-Boot Skuldelev 2 (1:20)

Beitrag von Glufamichel am So 09 Apr 2017, 12:52

Das werden dann die unvergesslichen Momente wenn man unterwegs ist 2 Daumen Da konntest Du ein paar schöne Aufnahmen machen Steffan
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Re: Wikinger-Boot Skuldelev 2 (1:20)

Beitrag von Pirxorbit am So 09 Apr 2017, 13:28

Ja das stimmt... Eigentlich währe ich auch gerne gesegelt, aber um diese Jahreszeit muss das nicht gerade ein Spaß sein. So hatte ich mich für den Bus entschieden. Nun war es doch 1A Wetter. Aber wer sich drücken will, kann dann nicht plötzlich einen Rückzieher machen. 

Hier mal ein par Bilder wie es auch sein kann auf der Rumregatter um Ostern 2005. Damals war ich noch dabei, vor über 10 Jahren shocked








Immerhin gab es noch Kaffee...

Das was da auf Deck liegt ist EIS, das von oben kam.

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Re: Wikinger-Boot Skuldelev 2 (1:20)

Beitrag von Plastikschiff am So 09 Apr 2017, 18:45

He Steffan,
toll das noch Zeit hast für Jugendarbeit hast.
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Re: Wikinger-Boot Skuldelev 2 (1:20)

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