Der lustige Modellbauer
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TITANIC von Amati 1:250 Hachette Etappenbausatz von 2002/2003

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TITANIC von Amati 1:250 Hachette Etappenbausatz von 2002/2003 - Seite 6 Empty Re: TITANIC von Amati 1:250 Hachette Etappenbausatz von 2002/2003

Beitrag von Gast am Mo 15 Jul 2013, 21:32

Hallo Jörg,

ja, genau so werd ichs machen. Erst fertig beplanken und komplett (weiter-)spachteln. Die Stückwerkspachtelei wäre bestimmt hinderlich gewesen, doch habe ich sie vor der Heckbeplankung so angeschliffen (an den Kontaktbereichen mit der Heckbeplankung), dass die Planken genauso gut anzusetzen waren als wäre nichts gespachtelt. Danke für das Lob, ich freue mich sehr darüber Freundschaft 

Hallo Michael,

ich bin nicht sicher, ob ich verstanden habe, was Du meinst, aber ich versuchs mal, erst ohne Beschreibung:

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Auf dem ergänzten Bild hab ich mal kommentiert, was ich verstanden habe, was Du wissen möchtest:

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Ansatz gebogene Planke:
Hier habe ich die erste und einzige zu biegende Planke angebracht, so wie es die Anleitung beschrieben hat. Sie muss - gang im Gegenteil zu den Bugplanken vorne - genau mit dem Deck abschließen.

Ende gebogene Planke:
Hier endet sie und steht (noch) über. Das wird noch abgeschnitten, damit sie wie am Ansatz passt.

Ansatz 2. Planke:
Ab hier muss die 2. Planke angebracht werden und zwar so, dass sie exakt unter der ersten (dann schon festgeklebten) Planke entlangläuft. Lt. Anleitung wird hier noch nachzuarbeiten sein, da sie über das Deck hinausragt. Der Arbeitsschritt war aber noch nicht dran. ;)Die 2. Planke ist problemlos anzubringen, wenn Planke 1 richtig sitzt, da sie 100% parrallel läuft.

Liegt noch frei:
Dieser Bereich ist nach Verkleben aller Heckplanken freizulegen, überstehende Planken sind abzuschneiden. Achtung: Dem entsprechend wäre es sehr aufwendig, wenn Du alle Planken bis zum Ende perfekt anklebst, da sie etwas länger sind als benötigt (allerdings nicht so lang wie es im Heft abgebildet ist). Das ist der letzte Arbeitsschritt bei Heft 23.

Das heißt: Die allererste Heckplanke ist die einzige, die gebogen werden muss, und die wird quasi wie ein "U" ums Heck gelegt, alle anderen Planken werden Steuerbord und Backbord vom Heck angebracht und laufen daran entlang, erreichen aber mangels Länge nie das Ende des Hecks.

Gebogen habe ich die Heckplanke wie folgt:

ca. 7 Minuten in heißem Wasser eingelegt (5 Minuten reichten nicht, die erste Biegeversuchs-Planke zerbrach Wink), dann habe ich sie mit dem Biegesystem 3000 zurechtgebogen. Das ist ein Lötkolben mit Biegeaufsatz, der eine schöne große abgerundete Biegung hinbekommt und das ganz einfach. Das Holz trocknet durch die Hitze beim Biegen fast komplett und die Planke ist dann gut gebogen, alles weitere passt sich beim Ankleben dann an.

Auf jeden Fall nicht die ungebogene Planke ankleben, denn die Biegung ist zu stark für das Holz. Es würde immer brechen! Vorgebogen klappt das wie am Schnürchen.

Dann habe ich die erste Planke erstmal 2 Tage trocknen lassen, bevor ich mit Planke 2 weitergemacht habe.

Tip zum Beplanken: Die Planken an den schmalen Flächen an den Seiten kurz anschleifen, dann entstehen weniger Rillen. Vermeiden lassen die sich nicht gänzlich, denke ich. Aber das liegt an der Art und Weise, wie hier beplankt werden muss (siehe Anleitungsschritte im Heft).

Achja: Auf den Fotos sieht der Rumpf ein wenig "dellig" aus, das ist aber die Perspektive, wenn ich mir das Schiff mit meinen Augen anschaue, dellt sich da nix Wink

Hallo Erik,

danke für den Tip. Ich nehme an, Du meinst, dass die Stützstrebe nicht direkt in der Ecke angebracht ist, sondern etwas seitlich versetzt? Die "Häuschen werden ja in Ausgabe 60 aufgesetzt, aber da ist mir nichts negatives aufgefallen, werde aber wenn ich soweit bin, dran denken!
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Beitrag von Toretto am Mo 15 Jul 2013, 23:28

Genau, die "Häuschen" sitzen bei der Titanic nach aussen versetzt. Bei der Olympic ist diese eben mit der Boardwand. In meinem Bausatz waren die wie bei der Olypic verbaut.
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Beitrag von Gast am Mo 15 Jul 2013, 23:43

Also das kann ich bestätigen: (Heft 60) Die Häuschen sind sowohl vorne als auch hinten etwas nach außen versetzt anzubringen. Insofern scheint das am Bausatz ausnahmsweise mal zu stimmen Wink
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Beitrag von providereMS62 am Di 16 Jul 2013, 09:34

Hallo Stephan,
 
vielen Dank für die Bilder, die umfassende Erklärung und die Mühe, die du dir wegen mir gemacht hast.Freundschaft 
 
Ich bin nun mal ein Praktiker und benötige Bilder, um manche Dinge besser verstehen zu können. Darüber hinaus wird in der Bauanleitung über das Anbringen dieser einen Planke sehr wenig gesagt und gezeigt. Als sei jeder der geborene Plankenbieger und wisse auch sofort wie genau die am Heck anzubringen ist!?
 
Nun denn, jetzt habe ich ja die benötigen Informationen und danke dir noch mal recht herzlich dafür!!!
 
P.S.: Den Plankenbieger habe ich auch zuhause - Gott sei Dank! Wink 
 
Gruß Michael
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Beitrag von Gast am Di 16 Jul 2013, 20:41

Hallo Michael,

ja ich war auch wirklich froh über die Investition. Ist zwar "nur" eine Planke, aber die Biegung ist recht stark.

Wenn die Bilder erklärt haben, was Du wissen wolltest, bin ich zufrieden Wink
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Beitrag von Gast am Do 08 Aug 2013, 17:36

So, mit dem Grundbeplanken bin ich fertig. Erstaunlicherweise war der Bug schwieriger zu beplanken als das Heck, obwohl die Bauanleitung im Heft genau das Gegenteil behauptet Wink

Ich habe dann das Ganze ein wenig angeschliffen und werde jetzt mit Holzfüller die Ritzen auffüllen, damit ich dann zum Spachteln und Abschleifen übergehen kann.

Was mich wundert: In "echt" sieht man die Schleifspuren gar nicht so stark wie mit dem Smartphone abfotografiert (da sehen sie richtig schlimm aus finde ich), vielleicht liegt das daran, dass die Fotos qualitativ nicht mit der bisher benutzten Kamera mitkommen?

Wie auch immer, hier der aktuelle Stand, die nächsten Fotos mache ich wieder mit der Kamera.

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Beitrag von Ronny82 am Fr 09 Aug 2013, 09:29

hallo Stephan,

die bilder sind doch gut, man erkennt doch alles Wink dein heck sieht richtig gut aus, aber an deinem bug (kann auch sein das es auf dem bild schlimmer aussieht als es ist) wirst du mit der delle, beule unten noch viel spaß haben
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Beitrag von Christian61 am Fr 09 Aug 2013, 09:48

Hallo, Strephan,

Das sieht rightig gut aus. Bitte bedenke, dass man nur bis zu einem gewissen Grad schleifen kann, dann sind die Rumpf-Planken "durch". Im Zweifelsfalle bitte denke an Auffüllen. Das Endergebnis vor den zweiten Planken (die lediglich die vorstehenden Stahlplatten darstellen - wie Jörg schon korrekt erwähnt hatte) muss absolut glatt und gleichmässig wie bei einer Auto-Karosserie sein.

Wieder einmal schloiesse ich mich Jörg's Meinung an: bitte denke zunächst "im Ganzen" und versuche einen glatten Rumpf mit einer sanft und symmetrisch verlaufenden Oberfläche hinzubekommen. Auffüllen ist NICHT verpönt. Ich möchte nicht, dass Du an einigen Stellen papierdünne Rumpfplanken bekommst, die beim leichtesten Druck oder schon beim Schleifen nach innen durchbrechen. Ist mir alles schon passiert!!! Auffüllen mit Spachtelmasse ist nicht nur "klein Probnlem, sondern sogar Pflicht.

Auf jeden Fall. Bisher sieht deine Arbeit super aus. Du hast Dir sichtlich sehr viel Mühe gegeben. Wie gesagt: das Ziel, VOR den zweiten Planken (die nur Oberflächenbeschaffung darstellen, und nicht als "Zweitbeplankung" angesehen werden sollten) und weiteren Bearbeitungen ist ein ganz glatter Rumpf ohne dass irgendwelche Stellen zu dünn werden. Also: im geringsten Zweifelsfalle: vorher Spachtel drauf" denn "Wegschleifen" endet irgendwann in "weg". Draufschleifen geht nicht. Es ist eine Variante der uralten aber korrekten humorvollen Regel: dreimal abgeschnitten und immer noch zu kurz!

Bitte beachte das immer.

Ansonsten:

Ich freue mich über Deine bisher so hervorragenden Ergebnisse!

Gruss,
Christian
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Beitrag von Gast am Fr 09 Aug 2013, 18:45

Vielen Dank für das Lob Wink

Ich habe heute noch weiter geschliffen, Christian, aber immer drauf geachtet, dass es nicht zu viel wird. Gerade bei der von Ronny angesprochenen "Delle" (wobei ich mir nicht so recht erklären kann, wie die eigentlich entstanden ist) wird noch einiges nachzuarbeiten sein. Ich wollte aber vor dem Spachteln einen soweit vorbereiteten Rumpf haben, dass ich nach dem Spachteln nicht mehr so viel nacharbeiten muss.

Bin soweit recht zufrieden mit der Arbeit heute, wenn man mit den Fingern drüber geht, ist fast kaum noch was zu spüren an Rillen oder Unebenheiten.

Ich muss mir nur neuen Holzfüller / Holzpaste holen, meine alte ist trotz fachgerechter Lagerung unbrauchbar geworden. Ist ein wenig blöd, da der Praktiker Baumarkt hier wegen der Insolvenz vor einigen Wochen geschlossen wurde, aber gibt ja noch andere etwas weiter weg.

Die nächsten Bilder werde ich reinstellen, wenn ich mit dem Modellieren und Spachteln meine, fertig zu sein Wink

P.S. Tip an die Bauer: Das Heck erscheint einem in dieser Bauphase noch viel zu flach. Das ist korrekt so, da es komplett mit einer zweiten Beplankung versehen wird. Allerdings habe ich mal heute die Bilder aus der Bauanleitung nach Abschluß der zweiten Beplankung mit Fotos des Schiffes verglichen und finde, das Heck ist dann immer noch zu flach.

Naja, mal sehen, wie es in der Praxis dann ausschaut.
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Beitrag von Gast am So 22 Sep 2013, 15:36

Bei mir ist zwischenzeitlich etwas Ernüchterung eingetreten, und zwar aus mehreren Gründen:

Mangels Möglichkeit muss ich ja bekanntermaßen im Wohnzimmer schleifen, was einerseits verhindert, dass ich "Schleifarien" durchführen kann (man lebt ja hier nicht alleine, sondern mit Frau und Katze), andererseits habe ich festgestellt, dass mir das Schleifen recht schnell auf die Lunge geht und ich dann tagelang (Allergie?) huste und keuche.

Gut, das geht zwar wieder weg, nervt aber ziemlich.

Andererseits macht mir das Modell selbst ein paar Schwierigkeiten, was vorhersehbar war, aber jetzt zeigt es sich. Trotz der Mühe, möglichst genau  auszuschneiden, die Streifen aufzukleben und dann die Löcher zu bohren, sieht da Ganze bei naher Betrachtung doch nicht wirklich schön aus. Eine saubere Reihe Bullaugen ist was anderes. Umso unverständlicher ist mir das, weil ich sehr genau darauf geachtet habe, genau mittig im aufgezeichneten Loch zu bohren, was auf der Schablone soweit gut aussah, nach Entfernung selbiger dies aber nicht mehr tut.

So wird meine Titanic also bestenfalls "mittelprächtig" werden, denn bei den Bullaugen zu korrigieren mag im Einzelfall ja mal gehen, aber nicht in der Menge. Auch sind die Holzstreifen trotz großer Mühe, genau auszuschneiden und anschleifen mitunter sehr schief geworden, wie ich finde.

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Der Foto-Winkel täuscht aber, so schief sind die Bänder nicht Wink
Ich werde sie aber trotzdem fertigbauen und sicher wird sie auch für meine Verhältnisse schön werden. Es geht aber eben nur so gut, wie es eben geht.
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Beitrag von Ronny82 am So 22 Sep 2013, 20:41

hallo Stephan,

lass dich ja nicht entmutigen... es kommen doch noch die kleinen messingringe drauf, die einiges kaschieren, und lackiert wird es bestimmt nicht mehr aufallen... mir gefällt deine arbeit Bravo 
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Beitrag von Jörg am So 22 Sep 2013, 21:00

So schlimm sieht der Bildausschnitt nun auch wieder nicht aus, Stephan! Wink 

Der scheinbar unregelmäßige, "schiefe" Verlauf der Streifen resultiert daraus,
daß diese sich beim Anlegen an die Rundungen des Rumpfes anpassen.
Das kann dazu führen, daß je nach Blickwinkel, besonders im Bereich starker Wölbungen
optisch sichtbare Abweichungen vom Idealverlauf auftreten.

Bei den Bullaugenreihen setzt sich das natürlich fort, eventuell hier auf der Schablone nur die Mitten markieren
und die Bohrungen erst nach dem Entfernen der Schablonen und ggfs. Korrektur einbringen.

Versuch' die Bullaugen so gut wie möglich zu korrigieren ...
die schlimmsten Ausreißer vielleicht mit 2-K-Spachtel zumachen und dann neu anzeichnen und bohren.
Hier helfen wahrscheinlich Lineal und Augenmaß mehr als die reine Schablonenvorgabe.

Das bei einem relativ großen Holzbausatz eine Menge Schleifarbeit mit entspechendem Staub anfällt,
hätte aber eigentlich von Vornherein klar sein sollen ... Nix wie weg 

Gruß - Jörg - Wink
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Beitrag von Gast am So 22 Sep 2013, 21:04

Hallo Stephan, das die Bohrungen "weglaufen" hängt in der Regel damit zusammen, das die Bohrschablone - auch wenn mit doppelseitigem Klebeband fixiert- "wegschwimmt".
Für die Zukunft: Karton-Schablonen, wenn es ums Bohren geht vollflächig direkt mit z.B. einem Klebestift für Papier ankleben, oder mit Kleister, welcher später durch anfeuchten wieder entfernt werden kann. Bei der Verwendung beider Klebemethoden sollte der Holzrumpf im Vorwege aber mindestens einmal mit einem Porenfüller, oder mit einer dünnen Schicht Lack überzogen sein, damit der Kleber nicht in des Plankenwerk einzieht!
Dann ist besonderes Augenmerk auf die Bohrschablone selbst zu richten. Da es sich hier bei der hachette Titanic um weißes dickeres Papier handelt, welches auch gerne bei Feuchtigkeit seine eigenen Wege geht, sollte diese vor dem Bohren auch mit Klarlack verfestigt werden! Zum Bohren verwendest Du am besten HSS ( Hochleistungs-Schnell- Schnitt -Bohrer, welche immer rechtwinklig zur Bohrfläche angesetzt werden sollten. Leicht anbohren im Linkslauf der Maschine und die Bohrspitze zum Zentrum der Schablonenbohrung drücken. Schreibt sich immer alles komplizierter, als es in der Praxis dann wirklich ausgeführt werden kann. Des weiteren kommen ja noch sogenannte Aderendhülsen in die Bullaugen. Hier ist dann auch die Möglichkeit gegeben evtl. die Bohrung leicht zu korrigieren...
Gruß Thomas Winker 2 
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Beitrag von Gast am So 22 Sep 2013, 21:35

Danke für die Tips an Euch alle und für die Aufmunterungen Wink

Thomas: Ja, das mit dem doppelseitigen Klebeband, scheint mir eine logische Erklärung zu sein. Die Verwendung von selbigem erschien mir aufgrund der Diskussion hier und der Bauanleitung auf der anderen Seite als beste Option. Sollte ich je wieder so etwas ausprobieren, werde ich es so wie Du vorgeschlagen hast, versuchen.

Jörg: Die Schablonen sind nach dem Abziehen Schrott, insofern muss ich mir das per Augenmaß vornehmen und schauen, wie weit ich das korrigieren kann. Wölbungen gibt es, die machen sich insbesondere auf dem neuen Bug bemerkbar. In Anbetracht, dass der völlig neu gebaut wurde, geht das aber, denk ich. Ja, und das mit dem Schleifen: Leider hab ich diese allergische Reaktion erst bemerkt, nachdem ich hier das erste Mal zu schleifen hatte. Vorher wußte ich davon nichts.

Ronny: Nein, das ziehe ich auf jeden Fall durch. Ich denke schon, dass ich nachher stolz drauf sein kann und dass der Weg lang und steinig werden würde, wußte ich ja vorher.

Im Moment bin ich nun dabei, die Streifen zu korrigieren (sauberfeilen, Übergänge korrigieren usw.), soweit es geht und auf Sitzfestigkeit zu überprüfen. Die Diamantfeile ist dabei ein gutes Hilfsmittel, da sie gut am Rand entlang geführt werden kann und kleine überstehende Ecken schnell begradigt.

Spachtelmasse hab ich genug hier, sowohl "richtige" Spachtelmasse als auch Holzfüller.

Na, mal sehen, wie das weiter geht.

Achja, an alle Titanicbauer: Je mehr ich drüber nachdenke: Thomas Klebetip ist Gold wert! Ich habe mich z.B. drüber geärgert, wieso die Streifen teilweise krumm und schief werden, obwohl ich a) eine scharfe, neue Tapeschere verwendet habe und b) sehr sehr genau versucht habe, gerade zu schneiden. Der "Schwimmeffekt" ist eine logische Erklärung! Beim Schneiden fiel mir der sogar gelegentlich auf, dass er aber so gravierende Auswirkungen haben kann, habe ich erst nach Entfernung der Schablonen gesehen...

Zum Bohren habe ich mir einen kleinen elektrischen Bohrer gekauft, der trotz seiner Günstigkeit (25 Euro) die Löcher - finde ich - sehr sauber gebohrt hat. Ich habe den Mittelpunkt mit einer Stecknadel jedesmal markiert, so dass der Bohrer nicht abrutscht und dann versucht, im 90 Grad Winkel jeweils zu bohren. In den Bohrer habe ich die "Titanic" Bohraufsätze eingespannt. Auf der Schablone sah das gut aus, ohne "Schwimmeffekt" wäre es wohl auch in der Praxis so gewesen.

Übrigens: Die Titanic Bohraufsätze (Ausgabe 30) sind wirklich gut! Im Bohrer laufen die butterweich und es gibt auch keine Unwucht.
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Beitrag von Gast am So 22 Sep 2013, 21:39

So siehts in der Nahaufnahme aus:

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Beitrag von Gast am So 22 Sep 2013, 22:19

..meine Augen sind auch schon "senil"... ---ma du loch an loch und hält doch...
alles wird gut- mit der Zeit und aus seinen eigenen Fehlern lernt man am meisten....
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Beitrag von kaewwantha am So 22 Sep 2013, 22:23

Hallo Stephan,
wegen der Allergie beim schleifen, könntest Du so Stabmasken verwenden, wie sie die Maler und Lackierer haben. Die gibt es in jeder Baumarkt fürs kleine Geld.
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Beitrag von Gast am So 22 Sep 2013, 23:10

Thomas: Klar mach ich weiter Wink

Helmut: Danke für den Tip. Ich werd mir solche holen. Leider lässt das noch immer keine größeren Schleifarbeiten in der Wohnung zu, da Frau und Katze da was mitzureden haben Very Happy
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Beitrag von John-H. am So 22 Sep 2013, 23:21

...seit wann können Katzen reden Question Pfeffer Wink
John-H.
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Beitrag von providereMS62 am Mo 23 Sep 2013, 06:55

Hallo Stephan,
 
das hört sich aber nicht gut an.
 
Trotzdem, die anderen haben Recht - lass dich nicht unterkriegen. Was soll ich denn sagen, ich fummel immer noch an dem Vorschiff rum!? Übrigens, der Tipp von Helmut ist Gold wert! Da ich ja die Spantenzwischenräume mit Balsaholz ausfülle, trage ich auch diese Staubmasken beim Schleifen. Denn auch ich war ständig am Husten nach einer Schleiforgie.
 
@ Eine Bitte an Thomas:
 
Könntest du das Thema mit dem Bohren der Löcher anhand der Bohrschablone und das Vorbereiten der Bohrschablone noch einmal unter "Allgemeines zur TITANIC von AMATI/Hachette, 1:250" etwas genauer beschreiben - ich hab's noch nicht ganz kapiert, Sorry!
 
Und Stephan! Getreu dem Motto von Thomas: "WEITAMACHEN!"Winker 2
 
 
P.S.: Katzen können reden seit es die Frauen auch können Ablachender ...nur versteht man(n) beide nicht immer sofort und vor allem richtig...Pfeffer Nix wie weg
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Beitrag von Gast am Mo 23 Sep 2013, 11:09

providereMS62 schrieb:Hallo Stephan,
 
... 
@ Eine Bitte an Thomas:
 
Könntest du das Thema mit dem Bohren der Löcher anhand der Bohrschablone und das Vorbereiten der Bohrschablone noch einmal unter "Allgemeines zur TITANIC von AMATI/Hachette, 1:250" etwas genauer beschreiben - ich hab's noch nicht ganz kapiert, Sorry!
 ....
 .....aus Zeitgründen hier im Baubericht; evtl. durch die Moderatoren entsprechend verschieben-Danke TITANIC von Amati 1:250 Hachette Etappenbausatz von 2002/2003 - Seite 6 Digitt10Priv. Eigennachbau der Titanic aus Metall mit Vorgaben von AMATI/hachette,Paris der im Handel verkauften Sammelserie. Hierfür mussten auch diese Schablonen TITANIC von Amati 1:250 Hachette Etappenbausatz von 2002/2003 - Seite 6 Schabl10entsprechend vorbereitet werden. Das gezeigte Bild der Schablone wurde bearbeitet und ist für den Maßstabsgetreuen gebrauch nicht mehr verwendbar! Der Schablonenwerkstoff wurde mit Klarlack verfestigt und kein ausfransen der Bullaugenränder somit sicher gestellt. Die einzelnen Schablonen ließen sich am AMATI/hachette- Sammelmodell einwandfrei auflegen, wenn entsprechend saubere Rumpfarbeit erbracht wurde. Im ausgesuchten Mal- und Bastelhandel sind dann entsprechende sehr dünne doppelseitige Klebefolien zu kaufen. Diese Folie wird auf der Rückseite der Schablone vor dem Ausschneiden angebracht. Nach dem Zuschnitt der Schablonenstreifen werden diese probehalber am Modell angelegt und erst nach genauem Sitz der Schablone, wird dann die Schotzfolie der Doppelklebefolie unter der anliegenden Schablone vorsichtig herausgezogen, indem ein Finger die freiliegende Klebefläche sofort andrückt. Der Holzrumpf ist ,wie schon in meinem vorherigen Beitrag einmal mit Porenfüller bzw. mit Klarlack behandelt, damit die Schablone keine Klebereste am Holz hinterlassen kann, oder auch Holzfasern aus den Holzleisten lösen kann. Die Schablonenoberseite ist durch die Lackbehandlung gefestigt und Papierfasern werden nicht abgelöst. somit ist auch eine gute Führung für das Bohren gewährleistet. Mann sollte immer erst mit kleineren Bohrdurchmessern eine Vorbohrung setzten und erst nach dem entfernen/ abziehen der Schablone auf Fertigmaß aufbohren. Klebt man die verwendete Bohrschablone wieder auf eine steifere Kunststofffolie, so ist dies dann auch für evtl. weitere Einsätze verwendbar Wink 
Zum Bohren selbst: Ich setzte den Bohrer auf die gewünschte Stelle und lasse dann den Bohrer erst ein paar Umdrehungen im Linkslauf drehen und prüfe dann, ob die Bohrspitze zentrisch zum angezeichneten Bullauge gesetzt wurde; erst dann wird der eigentliche Bohrvorgang vollzogen. Ihr seht, bzw. Du siehst, es ist eigentlich keine Zauberei.... Es dauert halt manchmal ein wenig länger-diese Vorbereitungen-, aber am Ende zahlt sich dann eine gewisse Geduld und ein wenig Denkarbeit, über das eigene Handeln und den Konsequenzen daraus meistens aus...Wink 
Gruß Thomas Pfanne
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Beitrag von providereMS62 am Mo 23 Sep 2013, 12:22

Tausend Dank Thomas!!! Freundschaft
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Beitrag von providereMS62 am Mo 23 Sep 2013, 12:48

Hallo Stephan,
 
eine Frage habe ich doch noch: Wieso hast du vor dem Anbringen der zweiten Beplankung den Rumpf nicht fertig geschliefen, verspachtelt und grundiert? Unabhängig von deinen gesundheitlichen Probrleme mit dem Schleifen, wäre dies doch die normale Vorgehensweise gewesen, oder täusche ich mich hier?
 
Hast du eigentlich einen Balkon? Denn solange es noch einigermaßen erträgliches Wetter ist, schleife oder feile ich alles an der frischen Luft. Natürlich immer mit Rücksicht auf die Nachbarn. Wink
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TITANIC von Amati 1:250 Hachette Etappenbausatz von 2002/2003 - Seite 6 Empty Re: TITANIC von Amati 1:250 Hachette Etappenbausatz von 2002/2003

Beitrag von Gast am Mo 23 Sep 2013, 20:57

Hallo Michael,

also gespachtelt hab ich und geschliffen habe ich auch - soweit es ging (das waren schon einige Bögen Schleifpapier). Grundiert habe ich in der Tat nicht. Die Anleitung sieht das nicht vor und ich halte mich beim Bauen mangels Eigenerfahrung an die Bauanleitung. Mangels Balkon geht´s leider auch nicht draußen (Stadtwohnung). Traurig 1

Danke aber nochmal für die aufmunternden Worte. Ich werde natürlich weitermachen und viel Erfahrung sammeln. Sollte ich noch einen Holzbausatz bauen wird der sicher besser werden, aber ich habe trotzdem vor, die Titanic schön hinzubekommen, so dass sie mir gefällt. Eigentlich bin ich auch guter Dinge, dass ich das schaffen kann. Ich hab ja trotz der eingeschränkten Möglichketen viel Hilfe hier (wofür ich euch allen sehr dankbar bin).

@John Ja, Katzen regeln das schon auf ihre Art und "reden" mit Dir. Glaub mir - das versteht man Wink
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TITANIC von Amati 1:250 Hachette Etappenbausatz von 2002/2003 - Seite 6 Empty Re: TITANIC von Amati 1:250 Hachette Etappenbausatz von 2002/2003

Beitrag von providereMS62 am Di 24 Sep 2013, 06:43

Moin Moin Stephan!
 
Das hört sich doch schon mal viel optimistischer an und macht froh, dass ich mit dir auch in Zukunft über Holzmodelle plaudern kann.
 
Die Sache mit dem Grundieren ist mir schon damals, als der Etappenbausatz begonnen hat, aufgefallen. Der Vorteil liegt darin, dass die Grundierung am Ende der sogenannten Schleiforgie die auch noch so kleinen Mikrospalten und Unebenheiten aufdeckt - siehe Ronnys Baubericht. Aber wenn du nach Bauanleitung vorgehst, dann hast du Recht und jetzt wäre es eh schon zu spät.
 
Aber wie auch immer, die Hauptsache ist, dass du das Modell so hinbekommst, dass es dir am Ende gefällt! Und in Sachen Katzen macht uns keiner was vor - meine Mutter hat eine sehr extravaganten Kater!? Ich kann dir sagen...affraid
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