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Mittelstadt in H0

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Beitrag von GregMic Fr 05 März 2021, 15:49

Da gebe ich Dieter Recht, das Feldbahngleis sieht "zerhackt" aus. Und da es aus Kunststoff ist, wäre eine Durchführung durch das K-Gleis niveaugleich möglich. Um den Schleifern das "Aufsteigen" zu ermöglichen und eine Stromunterbrechung zu vermeiden, könntest du vorsichtig vor dem Feldbahngleis z.B. aus Messingstreifen eine Art "Beschädigungsschutz" durch herabhängende Kupplungsbügel vortäuschen, wie man es z.B. bei Bahnübergängen kennt. Oder aber, das habe ich einmal in irgend einem Eisenbahnjournal gesehen: Das Feldbahngleis war gegenüber dem Hauptbahngleis leicht erhöht. Und wenn eine Feldbahnlok das Gleis überqueren wollte, wurde ein kurzes herausnehmbares Feldbahngleisstück auf das Gleis gelegt. Jenes Gleisstück liegt dann direkt neben dem Gleis und du hast keine Erklärungsnot und/oder mußt am K-Gleis keine Bastelarbeit verrichten.

Eine Frage habe ich noch: Es fehlt der Hintergrund. Die weiße Wand ist zwar farbneutral, aber ein blauer Himmel oder eine Hintergrundtapete mit Landschaft wäre nicht übel.

Gruß, Gregor
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Beitrag von raily Fr 05 März 2021, 17:23

Hallo zusammen,

noch eine Ergänzug zu dem hier:

@ Timo:
Kannste aber machen, wenn du willst,
es gibt mittlerweile echt schönen und vor allem passenden M-Gleisschotter.

Hier ist ein schönes Beispiel dazu, wie ich finde:
Code:
https://www.logografik.de/moba/_image/011/DSC04604_ST.jpg

Viele Grüße,
Dieter.
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Beitrag von Tobe-in-style Sa 06 März 2021, 07:50

Moin Gregor und Dieter,

Danke für eure hilfreichen Tipps und Ideen.
Tatsächlich hab ich überlegt wie ich das mit dem Feldbahn Gleis im Normalspur gleis mache. Würde ich es dem Original nachempfinden mit der Höhe wäre die Lok an der Stelle kontaktlos zum den puko's,

Hatte sich an flacher Feilen vom Feldbahn gleis, was aber auch massiv stört. Und da ist die Idee von Gregor echt top mit den "herraus" nehmbaren gleis Stück.

Da wäre ich nie drauf gekommen 😊

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Beitrag von raily Sa 06 März 2021, 11:00

Hallo Tobi,

die Variante mit den herausnehmbaren Gleisstücken der Feldbahngleise kenne ich auch nicht,
habe dazu auch noch nichts gefunden.
Für gewöhnlich schaut so eine Kreuzung so aus:
Code:
https://www.bahnbilder.de/1024/kreuzung-normalspur-600mm-ddm--516488.jpg


Dann habe ich hier noch eine Bedarfskreuzung gefunden mit verschwenkbaren Teilen:
Code:
https://farm3.staticflickr.com/2351/3534237784_349afaaf14_z_d.jpg?zz=1


Und eine Keuzung im Gelände:
Code:
https://www.drehscheibe-online.de/foren/file.php?017,file=210060
Code:
https://www.drehscheibe-online.de/foren/file.php?017,file=210059

Scahu mal, was du daraus dann machst.

Viele Grüße,
Dieter.
raily
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Beitrag von Tobe-in-style Sa 06 März 2021, 12:49

Moin Dieter,

Links drei und vier waren sehr schön gewesen. Zumindest mit Gleichstrom Gleisen aber mit Wechselstrom Gleise werde ich das wohl so machen das der Lokführer der Feldbahn das Gleisstück immer rein legen muss muss ins Normgleis um dieses zu über fahren.

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Beitrag von Tobe-in-style Sa 06 März 2021, 17:57

Für'n Samstag ist heute nicht viele passiert ausser das alle Loks Mal Auslauf bekommen haben. Und das Feldbahn mittel Gleisstück für die Normalspur würde rein gelegt und wie erwartet es ist zu hoch für die puko's.

Mittelstadt in H0 - Seite 5 Img_2466

Auf Höhe schleifen des Gleisstückes würde optisch absolut nicht passen deswegen hab ich ein "herraus" nehmbares Gleisstück Simuliert, wo hat der Feldbahn Lokführer etwas arbeiten muss 😂😂

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Beitrag von Tobe-in-style Sa 06 März 2021, 18:15

Mich plagt seit Heute mittag der Gedanke ob ich die ganze Gleisanlage wieder raus hole. Ich hab auf Grund der Bahnsteige und des Bahnhofs auf eine Gleis Dämmung verzichtet. Und das hat sich gerächt. Die kleinen 3 achsigen Nebenbahn Loks machen ziemlich krach wenn die langsam über's gleis fahren, auch gibt's ne Art Funkenflug im geschotterten bereich.
Die Frage ist bekomme ich das Gleis ohne großen schaden wieder aus dem Gleisbett, oder kann ich mit größeren Verlusten an gleismaterial Rechnen?

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Beitrag von lok1414 Sa 06 März 2021, 20:33

Die Frage ist bekomme ich das Gleis ohne großen schaden wieder aus dem Gleisbett,
Womit hast denn geklebt ..?  ... mit Weißleim (z.B. Ponal)? ... und mit welchem Verdünnungsverhältnis? Meist lassen sich nach längerem Wässern, (2...3 Stunden) - die notwendige Zeit muss man ermitteln - die Gleise mit einem Spachtel vorsichtig vom Untergrund lösen.

Profis kleben mit Tapetenkleiser und nie mit Ponal .... Tapetenkleister hält trocken genau so gut wie Weißleim, löst sich aber sofort, wenn er wieder feucht wird.
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Beitrag von Tobe-in-style Sa 06 März 2021, 21:54

Nabend Wolfgang,

Hab mit kein und Wasser das Schotter verklebt. War schon sehr flüssig. Trocknungszeit war knapp 18std.

Danke für den Tip werde nächste Woche wohl das Schotter Lösen und dann sehen was ich mache.

Tapetenkleister ist natürlich eine geniale Idee, da wäre ich nie drauf gekommen 😊

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Beitrag von maxl So 07 März 2021, 09:22

Hallo Tobi - ich bin sehr gespannt, wie du die Sache angehst und wünsche viel Erfolg! Ist die Geräuschentwicklung tatsächlich so störend? Und hast du an etwas Korkartiges als Gleisbett gedacht? So ärgerlich deine Erfahrungen für dich sind, so sehr kann ich daraus lernen.
Ich habe keine Ahnung, ob das ein Trost für dich ist!

Beste Grüße Michael (maxl)
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Beitrag von Tobe-in-style So 07 März 2021, 10:38

Moin Michael,
Ich hatte Anfangs darüber nach gedacht eine Dämmung unter zu legen nur zum einen waren ich dann nicht mit den Höhen im Güterbereich hin gekommen auch Bahnsteige sind dann zu niedrig deswegen hatte ich mich dagegen entschieden.
Auch war es der Grund weil die Gleise ohne Schotter auch nicht so laut waren.

Ja gerade die KLVM ist am lautesten, und trotz ihrem schon gutem Gewicht ist eine langsam fährt nicht möglich. Die DHG sie an einigen Stellen aus dem Gleis gehoben und hat sich Kontakt Probleme wie die beiden 3029.

Die einzigen die sich Geräusch mässig im Rahmen halten sind die E41, die BR 75 und die BR 38 da gehen Langsamfahrten in beiden Richtungen.

Und was ich gestern Abend hatte war das ich an einem Gleisstück erst kein Strom hatte weil die Loks alle dort Stehen bleiben und der Märklin Blechwagen auf einmal kein Licht mehr hatte. Auch das Multimeter zeigte auf beiden Gleiskörper 0,0v waren auf insgesamt drei Kurven Gleisen. Und von jetzt auf gleich war der Strom wieder überall vorhanden und alles lief.

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Beitrag von Tobe-in-style So 07 März 2021, 10:39

Wir lernen beide aus diesem fehler😅 du das du es erst garnicht machst und ich das ich das nie wieder mache 😂😂😂

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Beitrag von maxl So 07 März 2021, 10:54

Vielen Dank für deine Ausführungen, Tobi! Ich muss dem Thema "Gleisbettung" wohl doch mehr Beachtung schenken, als ich eigentlich vorhatte. Ob ein Schottern der TRIX-Pappschwellengleise überhaupt sinnvoll ist, muss ich jetzt noch noch einmal genauer überlegen. Ein vorbildgerechtes Aussehen wird mit diesem Gleismaterial ohnehin nicht zu erzielen sein. Also: Schauen wir mal...
Dir wünsche ich guten Erfolg bei deinem "Neustart". Ich schaue dir weiter gerne zu und lerne!

Beste Grüße Michael (maxl)
maxl
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Beitrag von Tobe-in-style So 07 März 2021, 13:10

Michael, es gibt aber wenn ich mich nicht Irre sogar so ein fertig Schotterbett zu kaufen. Weil bei den Pappschwellen hatte ich Angst das sie sich auflösen wenn du das Schotter klebst.

Am Ende muss es dir gefallen und wenn's ohne Schotter ist, warum auch nicht 😊

Danke ich glaube wir.lernen beide durch meine Fehlschläge die ich hoffentlich etwas geringer halten kann wie aktuell 😅

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Beitrag von raily So 07 März 2021, 19:14

Hallo Tobi,

zuerst mal zu den Loks:
... auch gibt's ne Art Funkenflug
Da schau dir mal die Laufflächen der Räder an, sind die noch silber oder schon so abgefahren,
daß die kupferfarbig ausschauen.
Im letzteren Fall ist das sie Ursache für die Funken, am besten tauschen

... und hat sich Kontakt Probleme wie die beiden 3029.
Bei den 3029ern ist die Ursache klar:
Da müssen die Laufradsätze raus und die Achswellen und die Wellenlagerung im Chassis gründlich
gereinigt werden. Anschließend mit etwas Kontaktölgabe wieder zusammenbauen.

Wenn die Lok nicht langsam fahren will, dann überprüfe mal die Spannung der Andruckfedern von
Kohle und Bürste, ggf. sind sie zu stramm und /oder es steht eine Getriebereinigung an.

Die DHG sie an einigen Stellen aus dem Gleis gehoben
Hast du da mal nach dem Schleifer geschaut, ob da der richtige drunter ist, ob er exakt mittig sitzt
und nicht zu tief nach unten, sonst hebt er nämlich die leichte Seite der Lok hoch.
Da deine DHG noch alle drei Achsen über Zahnräder antreibt bleibt mit zu Kontaktproblemen nur
verschmutze Radlaufflächen übrig, wenn der Schleifer nicht hochdrückt.

Die einfachste Methode zur Geräuschdämmung ist, die gesamte Anlagenfläche vorab mit einer Lage Kork
zu belegen, dann bekommt man auch keine Probleme mit Niveauunterschieden.
Manche machen das auch gern als Gleisbettung, aber dann muß man eben wie bei C- oder M- Gleis auffüttern,
um in eine Ebene kommen.

Da mußt' halt mal jetzt schauen, wie du am besten parat kommst.

Viele Grüße,
Dieter.
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Beitrag von GregMic Mo 08 März 2021, 16:42

Hallo Tobi

Was dein Feldbahngleis betrifft, habe ich einmal einen Link zu einem Photo gemacht. Es handelt sich um die beiden Laufstege einer wegen Umzug leider in 1983 zum größten Teil abgebrochenen Anlage. Übrig blieb der Bahnhofsteil ohne Gebäude. Die Laufstege sind aus Streichhölzern entstanden. Und da der Schleifer darübr muß und auch der Stromkontakt vrbleiben muß, hatte ich seinerzeit Punktkontakte von Herpa, heute bei Ebert erhältlich eingebaut. Da die Punktkontakte des K-Gleises aus schnödem Blech gestanzt sind, besteht sogar die Möglichkeit, selbstgemachte Pukos an den vorhandenen Pukos anzulöten. Wie es in etwa bei dener Feldgleiskreuzung aussehen könnte, zeigt nachfolgendes Photo:
Mittelstadt in H0 - Seite 5 Bahnberganglaufstegt4jaj

Gruß, Gregor
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Beitrag von Tobe-in-style Di 09 März 2021, 10:47

Moin Dieter und Gregor,

danke für deine zahlreichen tipps und Hilfestellungen.
Kann leider alles ausschliessen da die Loks die beschriebenen aktionen nur im geschotterten Bereich machen.
Hab den Bereich nicht geschottert wo später der Tunnel hin soll und da laufen alle Loks ohne Probleme, kein Funkenflug, sauberer langsam lauf und auch kein "funken flug".

Denke das Problem ist tatsächlich vom Schotter, werde heute nachmittag hoffentlich dazu kommen das gleis aus dem Schotter zu heben.

Gregor danke für die Bilder, auf die Idee wäre ich nie gekommen Streichhölzer dafür zu nehmen. Mal gucken wie ich die Idee im neu verlegten Gleis später umsetzen kann.

Finde der gezeigte Übergang versprührt sehr den ländlichen Charme, was mir sehr gut gefällt Very Happy


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Beitrag von raily Di 09 März 2021, 23:33

Hallo Tobi,

mmh, ach nur in den geschotterten Bereichen treten die beschriebenen Probleme auf,

sorry, da muß ich passen, da habe ich keine Idee, denn mit geschotterten Strecken habe ich keine Erfahrung,
obwohl ich den K-Gleisteil meiner alten Anlage auch geschottert hatte,
da traten aber keine Probleme auf.

Nur mal nebenbei, das sah damals so aus:

Mittelstadt in H0 - Seite 5 Nurschrankevqlax


Viel Erfolg beim Ursachenfinden,
da bin ich echt neugierig, was die beschriebenen Probleme verursacht hat. Question


Viele Güße,
Dieter.
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Beitrag von Tobe-in-style Mi 10 März 2021, 09:03

Moin Dieter,

Ja d bin ich auch gespannt wie es läuft wenn ich das Gleis aus dem Schotter habe.

Ich schätze Mal das das aber trotzdem Kontakt Probleme sind, hab gestern noch was gelesen von wegen Gleise verlöten und eine höhere Dichte von Einspeisungen des Fahrstroms.

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Beitrag von maxl Mi 10 März 2021, 09:10

Verlöten der Gleise und mehr Einspeisepunkte ist nie verkehrt, Tobi. Bei meiner Trix-Anlage habe ich alle Mittelleiterkontakte verlötet. Das half sehr. Hilfreich wäre sicher auch ein Messgerät, mit dem du die Spannung in bestimmten Gleisabschnitten messen kannst und eben auch den Spannungsabfall mit zunehmender Entfernung vom Einspeisepunkt. Kannst du komplett ausschließen, dass beim Schottern Kleberanteile auf die Schienen gelangt sind?

Guten Erfolg bei der Fehlersuche! Du wirst es schaffen!

Beste Grüße Michael (maxl)
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Beitrag von Tobe-in-style Mi 10 März 2021, 10:15

Moin Michael,

Ja das mit dem verlöten der Gleise hatte ich absolut nicht auf dem Schirm gehabt.
Bin da gestern so über einen Bericht im Internet gestolpert.

Laut travo macht der 16 Volt das liegt auch komplett in allen Bereichen an. Ich hatte nur 2 Tage nach dem Schotter auf ca20cm gleis kein Strom was aber wärend der Messung sich selbst behoben hat und dann auch bis zu Letzt mich mehr vor kam, als fehler.

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Beitrag von GregMic Mi 10 März 2021, 11:32

Das ist durchaus nicht auszuschließen, daß Klebereste und Schotter die Kontaktschwierigkeiten verursachen! Das hatte ein mir Bekannter nicht bedacht und hatte an mehreren Stellen ebenfalls "Kontaktschwierigkeiten", die durch auf Schwellen liegenden Schotter und an zwei Stellen durch Leim verklebte Mittelleiter entstanden.
Vor dem Kleben immer zuerst mit einem entsprechend breiten Pinsel den zwischen den Gleisen liegenden Schotter zur noch unbeschotterten Gleisseite hin kehren, daß kein Schotterstein mehr auf einer Schwelle liegt. Es ist nicht schlimm, wenn dadurch sogar die obere Schwellenkante sichtbar wird. Wer sich das Vorbild gerade auch bei älteren Photographien genauer ansieht, wird erkennen können, daß zwischen den Gleisen im mittleren Bereich der Schotter fast 10cm unterhalb der oberen Schotterkante liegt. Außerhalb der Gleise am Rande der Schwellen ist zu erkennen, daß da der Schotter sogar die Schwellenoberkante überragt. Und beim Kleben des Schotters habe ich damals Holzleim etwa 1:4 bis 1:5 mit Wasser verdünnt und einen Schuß Handspülmittel (z.B.: Pril) mit dazu gegeben, damit die Oberflächenspannung des Wassers aufgebrochen wird. Mit einer kleinen Flasche, auf der ein Hals mit kleiner Öffnung aufgeschraubt wird, wurden nur die Gleisaußenseiten vorsichtig beträufelt. Durch Zugabe von Spülmittel floß das Wasserleimgemisch automatisch bis zur Gleismitte. Am nächsten Tag war der Schotter fest genug geworden, daß ich sogar nach längerer Zeit eventuell auf den Gleisen ruhenden Hausstaub mit dem Staubsauger aufsaugen konnte, ohne daß sich Schotter löste.
Heute würde ich Wolfgangs Vorschlag annehmen und anstatt Holzleim verdünnten Tapetenkleister verwenden.

Gruß, Gregor
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Beitrag von Tobe-in-style Mi 10 März 2021, 12:25

Moin Gregor,

Ja die schwellen liegen im Gleis auch frei, hatte vor der ersten Fahrt alle Steinchen die auf den Innenschwellen lagen lagen nach dem trockenen entfernt. Die Gleis Köpfe habe ich mit einem Wattestäbchen und Isopropanol gereinigt und mit einem trockenen Tuch direkt nach gerieben um Restflüssigkeit und hartnäckigen Schmutz zu entfernen. Die waren nach dem ganzen auch sauber da war nicht Mal mehr Abrieb oder irgendwas drauf gewesen. Was ich mir vorstellen kann das wahrscheinlich innen zwischen den schwellen wohl noch ein bisschen Schotter zu hoch ist was den Mittelleiter hochhebt und deswegen eventuell der "Funkenflug" entsteht. Leider bin ich die letzten Tage nicht dazu gekommen die Gleise zu entfernen und es nochmals neu zu verlegen.

Diese hochstehende Steine wäre das einzigste was ich mir erklären könnte

Und leider hab ich auch erst im Nachhinein dran gedacht Spülmittel o.ä. zu nutzen um die Oberflächen Spannung vom Wasser zu lösen.

Naja alles raus Trockentest und wenn's dann läuft weiter sehen wie ich mit den Gleisen vorgehe.

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Beitrag von Tobe-in-style Mi 10 März 2021, 17:04

Vorweg ich möchte mich bei allen bedanken die mir in den letzten Tagen mit Tipps, Tricks und Hilfe Stellungen zur Seite standen.

Ich bin ehrlich nach dem Dilemma mit den eingeschottert Gleisen hab ich überlegt alles abzureißen und mit neuen Schienen auf zu bauen. Aber dank der zahlreichen Tipps könnte ich heute schon Mal knapp 2 Meter von meinem eingeschotterten gleis retten.

Nach einer gründlichen Reinigung der Gleise und des Untergrundes habe ich mich dazu entschlossen dämm Material unters gleis zu legen.

Als Unterlage kommt die Dämmung von Heki zum Einsatz, lethsbe ich momentan nicht all so viel davon Nachschub wird noch organisiert die Tage.

Mittelstadt in H0 - Seite 5 Img_2469

Anschließend kamen die Gleise drauf gelegt

Mittelstadt in H0 - Seite 5 Img_2470

Und dann wurden alle Loks probegefahren auf dem Teilstück was ich neu gemacht habe. Wow was für einen Unterschied, kein Funkenflug, kein Stottern und sogar Langsamfahrten waren mit allen Loks möglich.

Mittelstadt in H0 - Seite 5 Img_2472

Anschließend kann ich sagen das auf einigen nicht allen puko's noch der Krim war bzw von kein umgeben. Ach waren trotz Augenscheinlicher Reinigung der Gleise noch ziemlich viele Steinchen innen am Gleis dran gewesen.

Ob und in wie fern ich die Gleise schottere weiß ich noch nicht, vielleicht werden die Böschungen an den Gleisunterlagen nur begrünt.

Ich hoffe das ich bis zum Wochenende die gesamten Gleise raus habe.

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Beitrag von OldieAndi Mi 10 März 2021, 22:04

Hallo Tobi,

in der letzten Zeit konnte ich zwar nicht viel helfen. Ich freue mich aber mit Dir, dass Du nun offensichtlich eine gute Lösung für das Verlegen der Schienen und die Kontaktprobleme gefunden hast.
Warum aber willst Du die Böschung der Gleisbettungen begrünen? Schau Dir doch vorher ein paar Bilder an, wie umfangreich (also breit und hoch) eigentlich beim Vorbild die Schotterunterlage ist. Will sagen, das Grünzeug wächst nicht bis an die Schienen ran. Wink Ob nochmals (aufwendig) einschottern oder lieber doch nicht, ist natürlich Deine Entscheidung. Soll das Ganze eine funktionierende Spielbahn sein, würde ich es im Zweifel einfach so lassen. So schlecht sieht die Heki-Gleisbettung doch gar nicht aus.

Schöne Grüße
Andreas
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