Der lustige Modellbauer
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Gestaltung eines Dioramas mit den Tannen von Playmobil

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Gestaltung eines Dioramas mit den Tannen von Playmobil

Beitrag von Falkenauge am Sa 26 Mai 2012, 10:09


Hallo Freunde,

da das nächste Hamburger Treffen näher rückt, fiel mir ein, dass ich den Umbau der Playmobil-Tannen, die ich beim IX. Treffen mithatte, noch vorstellen wollte.

https://www.der-lustige-modellbauer.com/t10970p15-ix-hamburger-treffen

Die Vorgeschichte liegt schon weiter zurück: Da sich in der neuen Wohnung in Heimfeld (Stadteil von Hamburg-Harburg) aufgrund meiner Krankheit die Renovierungsarbeiten lange hinzogen und ein großer Teil meine Sammlung samt dem Wüstendiorama im Keller meines Freundes Manni ihr Dasein fristeten, musste ich weitere Versuche zum Malen von Hintergründen für mein Wüstendiorama auf später verschieben.

https://www.der-lustige-modellbauer.com/t10228-western-dioramen-fur-54-90-mm-figuren

Also wurden hauptsächlich Figuren bemalt. Da kam mir Ende August 2011 die Idee zur Gestaltung eines Tannen-Dioramas und der Entwurf dazu wurde gleich eingescannt:



Die Grundplatte von 100 x 75 cm hatte sich meine leider im Oktober 2009 verstorbene Mutter schon vor längerer Zeit besorgt, um darauf größere Puzzles zu legen. Hier sollen die Tannen von PLAYMOBIL und ein Felsteil den Hintergrund zu kleinen Wildwest-Szenen bilden. Wie beim Wüstendiorama werden die meisten Teile lose ihren Platz finden, damit sie einerseits auch für andere Dioramen genutzt werden können und andererseits die Grundplatte hochkant an die Wand gelehnt wenig Aufbewahrungsplatz benötigt.



Die im Entwurf unter Bauschritte Punkt 2) bereits erwogene Halbierung der Bäume am hinteren Rand erweist sich als notwendig, um keine neuen kaufen zu müssen. Drei der großen PLAYMOBIL-Tannen sollten also geteilt werden.



Mit den nach der Halbierung verbleibenden zwei großen Tannen und meinen fünf kleinen ergibt sich dann ein Wäldchen, vor dem genügend Platz für interessante Wildwest-Szenen bleibt. Auch auf dem Felsteil kann ein kleines Plateau Stellfläche für mehrere Figuren bieten (Lagerfeuer, Jagdszene etc.).



Während das Felsteil später ja lose aufgelegt wird, bekommt die restliche Bodenplatte einen nach hinten ansteigenden Belag aus dicker Pappe, die mit UHU Alleskleber aufgeklebt wird. So bekommen Figuren ohne Sockel genügend Untergrund für ihren kleinen Halterungsstift, damit sie nicht umfallen:



Später kommt auf diese Fläche noch Spachtelmasse und je dicker und besser der Untergrund schon der endgültigen Fläche angepasst ist, desto weniger Spachtelmasse wird dafür benötigt. Das schont den Geldbeutel. Pappreste bekommt man immer wieder und wenn ich nicht genügend für ein Projekt habe, hole ich mir die Abfälle aus dem Supermarkt oder von meiner Stammkneipe. Bei beiden fällt genug Verpackungsmaterial an. Nun wurden die anderen Teile des Pappkartons auf die Dioramen-Grundplatte geklebt, wobei die lose aufliegende Grundplatte des Felsteils als Anlegekante dient. Nach der Austrocknung des Allesklebers wird auch der hinten noch hoch geklappte Teil aufgeklebt.



Nachdem nun auch das hoch geklappte Pappteil aufgeklebt war, wurde zum Beginn der Felsteilgestaltung hinten rechts ein fester Karton hochkant aufgeklebt und mit Holzstreben verankert. Die Holzstreben entstanden aus den Stielen von Sylvesterraketen, die ich regelmäßig beim Neujahrsspaziergang immer dann einsammle, wenn es Sylvester und Neujahr nicht geregnet hat. Die Bohrmaschine dient hier nur zur Beschwerung einer hinteren Querstrebe am Boden bis der Alleskleber ausgetrocknet ist.



An das Grundgerüst aus dem vorigen Bild wurden weitere Kartons angeklebt und in der Mitte befestigte ich das Unterteil eines Schuhkartons für das geplante Plateau. Die Zwischenräume wurden mit Zeitungspapier ausgestopft und dieses noch mit Paketkleber zusammengedrückt. So näherte ich mich immer mehr der endgültigen Geländeform an.



Insgesamt ergibt diese Konstruktion ein leichtes Grundgerüst, auf dem später die Spachtelmasse zur eigentlichen Gestaltung der Geländestruktur aufgetragen wird. Profis im Modellbau bevorzugen ein Holzgerüst mit aufgespanntem Netz, aber meine Variante ist deutlich preiswerter.



Bei vielen Bastelarbeiten greife ich mittlerweile auf Haushaltsabfälle zurück und überlege, wofür etwas zu gebrauchen ist, bevor ich es entsorge:

https://www.der-lustige-modellbauer.com/t11728-recycling-fur-den-modellbau-kostenloses-bastelmaterial

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Re: Gestaltung eines Dioramas mit den Tannen von Playmobil

Beitrag von Falkenauge am Sa 26 Mai 2012, 10:30


Auf die Grundplatte wurden nun weitere Pappteile geklebt, damit ein nach hinten ansteigender Untergrund entsteht, und gleiches geschah am linken Hinterrand des Felsteils, um hier auch in etwa die gleiche Höhe für den Anschluss an die Bodenplatte zu haben. Dann versiegelte ich alle Seitenkanten der Bodenplatte am Felsteil mit Holzleim. So besteht keine Gefahr, dass später die Wellpappe durch eindringende Feuchtigkeit aufquellen kann.



Bei der großen Grundplatte waren nicht nur außen sondern auch auf der Fläche mehrere Versiegelungen nötig. Während dort die Kanten abgeschrägt werden konnten, musste die Kante zum Felsteil senkrecht bleiben, damit dort eine möglichst lückenlose Anlagekante gegeben ist.



Bei den Versiegelungsarbeiten und der abschließenden Probe zur Passgenauigkeit zwischen Grundplatte und Felsteil fiel mir auf, dass vorne rechts der Anschluss zum Felsteil fehlte. Gleichzeitig mit dieser Ergänzung bekam das Felsteil noch eine Erweiterung für eine Felsklippe auf dem höchsten Teil.



Als weiteren Schritt zur Gestaltung dieses Dioramas begann ich bereits Ende September 2011 parallel zur Gestaltung des Felsteils mit der Halbierung der PLAYMOBIL-Tannen. Die Seitenäste mit der Benadelung werden bei diesen Tannen beim Zusammenbau von oben her auf den Stamm geschoben und sind somit leicht wieder abzunehmen. Sie bestehen aus Weichplastik und ließen sich mit meiner Klein-säge problemlos halbieren.



Da der Stamm aus Hartplastik besteht, war die Halbierung etwas schwieriger. Allerdings ist der untere Teil hohl und so konnte ich den Stamm in drei Etappen durchsägen. Die Pausen waren nötig, damit die Kleinsäge und deren Motor nicht zu heiß wurden.





Die erste Halbtanne klebte ich gleich mit UHU Alleskleber wieder zusammen. Dabei wurde mir aber klar, dass die für später geplante Überarbeitung am fest montierten Teil schwierig wird. So begann ich bei der zweiten Hälfte zuerst damit, den Stamm abzuschmirgeln. Dann war der unterste Halbring mit Seitenästen und herabhängenden Nadelzweigen dran. Mit einer Schere ließ sich der verdickte untere Rand abschneiden und danach schnitt ich noch die Nadelzweige bis zum Seitenast ein.



Da vor der hintersten Tannenreihe noch weitere hohe Tannen stehen werden, benutzte ich die zweite Hälfte noch intensiver als Probe zur endgültigen Ausgestaltung. So fräste ich am Stamm die Kanten zur Auflage der Weichplastik-Seitenäste ab, zerlegte den untersten Halbring in Einzelzweige und bemalte die Seitenäste mit Dunkelbraun.





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Re: Gestaltung eines Dioramas mit den Tannen von Playmobil

Beitrag von Falkenauge am Sa 26 Mai 2012, 10:47


Der Vergleich zur ersten Halbtanne, deren Äste mittlerweile auch in Dunkelbraun angemalt wurden, zeigte mir deutlich, dass sich der Aufwand mit der Schnippelei gelohnt hat. Das Ankleben der Einzeläste war nicht so einfach. Ich musste Drahtstifte einsetzen, damit sie am Stamm auch halten. Beim zweiten Halbring ließ ich die Einzelzweige in Stammnähe ein kurzes Stück zusammen, da ich der Meinung war, dass die Befestigung dann einfacher wird. Beim letzten Seitenast ging allerdings ein Schnitt daneben. Er musste also wieder einzeln befestigt werden. Auch bei der Befestigung des zweiten Halbringes kam ich um das Einkleben von Drahtstiften nicht herum.









Die Befestigung des zweiten Halbringes mit den untereinander verbundenen Seitenästen war deutlich problematischer, da sich die vier Äste nicht gleichzeitig an den Stamm drücken ließen. Insofern war ich froh, dass der fünfte Seitenast wieder isoliert befestigt werden konnte. Dabei habe ich leider die Löcher im Stamm für die Stifte in den Seitenästen nicht schräg genug gebohrt. Bei den restlichen Halbringen habe ich also lieber die Seitenäste wieder völlig getrennt. Dadurch war auch das Einschneiden der Seiten bis zum Ast leichter.



Je weiter ich nach oben kam, desto schwerer wurde die Befestigung der isolierten Äste. Bei der Gestaltung der Spitze entschließ ich mich daher, sie in einem Stück zu belassen. So schräg gekappt gefiel mir die Spitze gleich besser. Mit der dünneren Spitze in Braun wirkt der Baum im Vergleich zum Original mit der dickeren grünen Spitze viel natürlicher. Daher habe ich die anderen Tannen ebenso gestaltet, auch wenn die Spitze wohl nur selten auf einem der späteren Bilder zu sehen sein wird.



Nach den Erfahrungen bei der zweiten Halbtanne mit den Schwierigkeiten bei der Befestigung der isolierten Seitenäste entschied ich mich, bei der dritten den Ring wieder zusammenzulassen und nur bis diesen heran die Seiten einzuschneiden. Außerdem stellte ich fest, dass die Halbierung der Astringe per Schere einfacher war und einen saubereren Schnitt brachte. So brauchte ich die Kleinsäge nur noch für den Stamm.



Beim Stamm nahm ich nun die Anregung eines Sammlerfreundes aus dem Figurenreport auf und fräste eine Rindenstruktur ein. Vorher wurde der Stamm nur rauh geschmirgelt. Die Stufen als Ansatzpunkt für die einzelnen Halbringe blieben erhalten.





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Re: Gestaltung eines Dioramas mit den Tannen von Playmobil

Beitrag von Falkenauge am Sa 26 Mai 2012, 11:13


Bei der vierten Halbtanne mit eingefräster Rindenstruktur habe ich dann den Stamm mit Schwarz lasiert, bevor ich die Astringe angeklebt habe, da es bei montierten Ästen deutlich schwieriger ist an die kurzen Stammabschnitte zwischen den Ästen heranzukommen. Außerdem entschloss ich mich, bei der ersten Halbtanne auch die Seitenäste einzuschneiden und ebenfalls die beiden anderen Stämme im unteren Bereich bis zu den Ästen noch mit der Rindenstruktur zu versehen.
Bei diesen Arbeiten blieb es nicht aus, dass ich die Äste mehrfach anfassen musste, und dabei blätterte die braune Astfarbe oft ab. Daher bemalte ich bei den beiden letzten Halbtannen die Astringe und lasierte und fixierte sie erst, bevor ich sie an die lasierten Halbstämme anklebte. Wer sich an ähnliche Umbauten oder auch nur Teile davon heranwagen will, sollte letztere Reihenfolge wählen. Ich habe jedenfalls die noch verbliebenen ganzen Tannen derart überarbeitet.



Und dann fiel mir beim Bearbeitungsbeginn der beiden letzten Halbtannen noch etwas auf: Während die zwei untersten Astringe auch nach der Halbierung symmetrisch sind, zeigen die darauf folgenden Astringe bis zum Spitzenteil eine Unsymmetrie nach der Halbierung. Bei denen verläuft nämlich der Schnitt auf der einen Seite mittig durch einen Ast, während er auf der anderen Seite durch die Mitte zweier Äste geht. Daher habe ich bei der Zuordnung der Astringe zu den beiden letzten Halbtannen darauf geachtet, dass der durchgeschnittene Ast sich immer abwechselnd auf der linken und der rechten Seite befindet.



Insgesamt hat es fast 6 Monate gedauert, bis alle Halbtannen fertig waren:



Nun wurden auch die verbliebenen, nicht halbierten – zwei große und fünf kleine – Tannen in gleicher Art und Weise im Bereich der Seitenäste und der Benadelung überarbeitet. Dabei war die Verkürzung des inneren Befestigungsringes per Schere besonders schwierig. Dann wurde aber eine Änderung in der Abfolge der Bastelschritte nötig. Nach Einschneiden der unteren Seitenastringe wurden diese gleich bemalt und auch der Stamm bekam mittels Fräse seine Rindenstruktur. Danach wurden die fertigen Teile gleich lasiert und der unterste Ring wurde aufgeschoben und angeklebt. Nun musste der Stammabschnitt zwischen dem untersten Ring und dem nächst höheren mit PLASTO aus der Tube (REVELL) im Bereich der Führungsrinne zum Aufschieben der Seitenastringe verschlossen werden, damit diese Rinne nicht mehr zu sehen ist.





In dieser Reihenfolge ging es dann auch weiter: Zuerst wurde die getrocknete Füllung bemalt, dann der nächste Seitenastring aufgeschoben und danach wieder die Führungsrinne verschlossen. So arbeitete ich mich langsam bis zur Spitze vor.





Bei der Gestaltung der Spitze war ich immer noch nicht zufrieden und versuchte es mal mit einer weniger verkürzten Version. Und auch der Stammbereich darunter gefiel mir nicht. Hier ist der Durchmesser deutlich zu dünn. Daher modellierte ich den Stamm kräftiger. Nun gefiel mir dieser Bereich schon besser.







Mittlerweile änderte ich erneut meine Bearbeitungsreihenfolge, da mir die Wartezeit bei der Befestigung Astring auf Astring zu lange dauert. Zuerst schnippelte ich von den restlichen Tannen die untersten Astringe zurecht und bemalte sie. Derzeit trocknet gerade bei einigen die Grundbemalung:



Die bereits fertigen Tannen bilden ein kleines Wäldchen auf einer meiner Hängevitrinen im Wohnzimmer:



Viele Grüße, HW
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Re: Gestaltung eines Dioramas mit den Tannen von Playmobil

Beitrag von Falkenauge am Do 31 Mai 2012, 11:34


Hallo Freunde,

bei der Lasur mit schwarzer Dispersions- oder Acrylfarbe nehme ich Einmalhandschuhe und trage auch schwarze Kleidung. Auch sollte man die Umgebung gut abdecken, wenn man wie ich am Wohnzimmertisch arbeitet:



Die vorbereiteten Astringe sind nun lasiert und trocknen. Dann wird noch mit mattem Klarlack aus der Sprühdose fixiert.



Viele Grüße, HW
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Re: Gestaltung eines Dioramas mit den Tannen von Playmobil

Beitrag von Gast am Do 31 Mai 2012, 18:35

Bin gespannt, was du uns am Treffen zeigen wirst...
Gruß Thomas

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Re: Gestaltung eines Dioramas mit den Tannen von Playmobil

Beitrag von Figurbetont am Do 31 Mai 2012, 20:53

ich würd gerne kommen, Thomas

und den Django HW ganz in schwarz sehen.....lächel.....

also Ideen hat der ......und macht das auch noch gut.....

der Ossi Very Happy
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Re: Gestaltung eines Dioramas mit den Tannen von Playmobil

Beitrag von Falkenauge am Mo 04 Jun 2012, 19:11


Danke, Ossi. Very Happy

Für die letzte große Tanne überarbeitete ich den Stammbereich etwas anders. Ich fräste die Auflagen der Astringe ab und versetzte sie nach unten, so dass alle Astringe im Vergleich zum Original etwas tiefer hängen werden.



Viele Grüße, HW
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Re: Gestaltung eines Dioramas mit den Tannen von Playmobil

Beitrag von Falkenauge am Sa 23 Jun 2012, 10:10


Hallo Freunde,

die letzten Tage ging es mir so gut, dass ich wieder konzentriert basteln konnte.



Vom Fräsen habe ich aber erstmal die Nase voll.



Bei den Stämmen der kleinen Tannen wurden mehrere unterschiedliche Varianten bei den Ansätzen der Seitenastringe eingefräst, da diese später ja näher an den Figuren stehen wie die großen. So wird der Eindruck individuellen Wachstums erreicht.



Nachher werden die Stämme mit schwarzer Dispersionsfarbe lasiert und dann können am Nachmittag schon die ersten Astringe aufgeschoben werden.

Viele Grüße, HW
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Re: Gestaltung eines Dioramas mit den Tannen von Playmobil

Beitrag von Falkenauge am Fr 31 Aug 2012, 10:39


Hallo Freunde,

gestern schrieb ich bei "Was macht ihr gerade?":

Falkenauge schrieb:
Gleich geht's zum regelmäßigen Kontrollbesuch bei meinem Schmerztherapeuten und danach bin ich richtig gespannt, ob ich ein räumliches Himmelsbild mit Wolken als Hintergrund für Dioramen hinbekomme. Gehe dafür zu meiner Betreuungsfirma, weil sich dort eine Kreativ-Gruppe trifft. Die haben größeres Malpapier und viel Platz. Farben und Pinsel bringe ich mit. Passende Beispiele habe ich mir auch schon ausgedruckt. Ich hoffe da auf gute Tipps.



Tipps zu Maltechniken und die räumliche Umsetzung eines bewölkten Himmels bekam ich von den beiden Sozialpädagoginnen leider keine, aber für den ersten Versuch bin ich zufrieden. Die Dispersionsfarben erscheinen mir allerdings etwas zu kräftig.



Vorhin habe ich dann auf der Grundplatte zum Tannen-Diorama erste Probefotos gemacht. Durch das Gegenlicht vom Wohnzimmerfenster waren Blitz-Aufnahmen nötig.









Beim nächsten Versuch werde ich die Grundfarbe des Himmels deutlich heller gestalten. Und erst, wenn ich ein zufriedenstellendes Ergebnis habe, hole ich mir Papier in passender Größe.

Viele Grüße, HW
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Re: Gestaltung eines Dioramas mit den Tannen von Playmobil

Beitrag von Falkenauge am So 04 Nov 2012, 10:58


Hallo Freunde,

längere Zeit konnte ich die Tannen einfach nicht mehr sehen. Die dauernde Schnippelei ging mir ziemlich auf die Nerven. Aber nun sind die restlichen Tannen wieder um je einen Astring gewachsen. Very Happy



Wer mehrere Tannen ähnlich umgestalten will, sollte sich also besser nicht unter Zeitdruck setzen! Wink

Viele Grüße, HW
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Re: Gestaltung eines Dioramas mit den Tannen von Playmobil

Beitrag von Gast am Mo 05 Nov 2012, 01:11

Servus HW,

Wenn Du mal wieder einen Himmel als Hintergrund malen willst:
Schau Dir einfach mal im Netz ein Video von Bob Ross "The Joy of Painting" an.

Gruß Winker 2
Leo

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Re: Gestaltung eines Dioramas mit den Tannen von Playmobil

Beitrag von Babbedeckel-Tommy am Mo 05 Nov 2012, 10:28

Hallo HW,

das Azur-Blau gefällt mir! Schön kräftig Very Happy


Allerdings würde ich den Hintergrund anders aufteilen! In der Natur reicht der Himmel nie bis zum Boden in einem Wald! Wenn, dann lieber bis zur Höhe der Kronen ein dunkles grün-Grau, evtl. noch Berge im Hintergrund, die die Tannen überragen, und DANN erst den Himmel!


Du kannst auch mal im Netz nach Modellbahn-Anlagen schauen, die Modellbahner sind ansich gut in Übung, was Hintergründe angeht Winker 2
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Re: Gestaltung eines Dioramas mit den Tannen von Playmobil

Beitrag von Falkenauge am Mo 05 Nov 2012, 10:46


Hallo ihr Beiden,

Dank für die Hinweise. War wie geschrieben der erste Versuch nach langer Zeit Pause beim Malen. Beim Waldbereich werde ich den Hintergrund auch anders gestalten.

Viele Grüße, HW
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Re: Gestaltung eines Dioramas mit den Tannen von Playmobil

Beitrag von Falkenauge am Sa 26 Jan 2013, 15:06


Hallo Freunde,

die letzten Tannen wachsen so langsam vor sich hin und auch mein zweites Himmelsbild ist fertig. So hell gefällt es mir schon besser. Das zeigen meiner Meinung nach auch die Probebilder.









Beim nächsten Versuch werde ich dann den Himmel mit einem Übergang zu den Felsen rechts malen. Den waldigen Bereich werde ich dagegen erst ausprobieren, wenn alle Tannen fertig sind und auch noch Bodenbewuchs ergänzt wurde.

Viele Grüße, HW
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Re: Gestaltung eines Dioramas mit den Tannen von Playmobil

Beitrag von JürgenM. am Sa 26 Jan 2013, 15:35

Hallo HW,

habe erst jetzt mal Deinen Baubericht gesehen und diesen in aller Ruhe gelesen. Eine Wahnsinns Arbeit die Du dir da machst.Das sieht klasse aus. Zehn
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Re: Gestaltung eines Dioramas mit den Tannen von Playmobil

Beitrag von Falkenauge am Sa 26 Jan 2013, 17:51


Danke, Jürgen. Very Happy

Ausschlaggebend für solche Bastelarbeiten ist aus meiner Sicht, dass man sich die nötige Zeit lässt und auch längere Pausen einlegt, wenn die gleichförmigen Tätigkeiten langweilig werden. Und dazu habe ich noch den Vorteil, dass ich die Sachen nicht groß wegräumen muss, da mir niemand Vorschriften macht. Wink

Viele Grüße, HW
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Re: Gestaltung eines Dioramas mit den Tannen von Playmobil

Beitrag von JürgenM. am Sa 26 Jan 2013, 18:31

Das habe ich zwischenzeitlich auch gemerkt und lege mal ne längere Pause ein. Ansonsten wird es nichts
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Re: Gestaltung eines Dioramas mit den Tannen von Playmobil

Beitrag von Babbedeckel-Tommy am Sa 26 Jan 2013, 18:39

Hallo HW,

die Bäume machen sich richtig gut! 2 Daumen

Das Begräbnis hast du gut gebaut Bravo
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Re: Gestaltung eines Dioramas mit den Tannen von Playmobil

Beitrag von Falkenauge am So 27 Jan 2013, 10:59


Hallo Tommy,

das Begräbnisgestell ist im Rohbau von Adam Jansen, der längere Zeit auch die Figuren von Tomker Models vertrieb. Ich suche dazu immer noch Vorbildinformationen: Waren auf der Hülle indianische Symbole oder nicht?

Viele Grüße, HW
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Re: Gestaltung eines Dioramas mit den Tannen von Playmobil

Beitrag von Falkenauge am Fr 07 Feb 2014, 17:06



Hallo Freunde,

mittlerweile sind alle Tannen fertig. An der Gestaltung der oberen Bereiche habe ich vor allem bei den kleineren Exemplaren intensiver gearbeitet, da die Spitzen auf Bildern öfter zu sehen sein werden. Die Stämme wurden dort mit Modelliermasse verdickt.



















Was jetzt vor allem noch fehlt ist der Bewuchs kleinerer Pflanzen im Wald, auf den Felsen und auf der großen Grasfläche.

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Re: Gestaltung eines Dioramas mit den Tannen von Playmobil

Beitrag von Frank Kelle am Fr 07 Feb 2014, 17:14

Wirklich interessant, die Bäume und sogenannten Kakteen gefallen mir nämlich gar nicht von denen.. Du hast übrigens ne PN Hans-Werner!
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Re: Gestaltung eines Dioramas mit den Tannen von Playmobil

Beitrag von Falkenauge am Sa 08 Feb 2014, 10:45

Hallo Frank,

die Eichen und Akazien gefallen mir auch nicht so besonders. Irgendwann werde ich auch bei denen versuchen, wie man sie natürlicher umgestalten kann.

https://www.der-lustige-modellbauer.com/t10228-western-dioramen-fur-54-90-mm-figuren

Mit den Kakteen und Agaven kann man schon was anfangen. Habe gerade welche umbemalt und in eine Dio-Platte integriert.

Viele Grüße, HW
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Re: Gestaltung eines Dioramas mit den Tannen von Playmobil

Beitrag von Falkenauge am Mi 16 Sep 2015, 11:03


Vor dem Beginn der Adventszeit 2013 waren wie erwähnt endlich die Bastelarbeiten an den Tannen fertig geworden und das Tannen-Diorama musste den Platz vor dem Wohnzimmerfenster räumen, damit dort meine Krippen-Grundplatte aufgebaut werden konnte. Aufgrund anderer Bastel- und Bemalungsschwerpunkte gab es den nächsten Fortschritt erst Anfang August 2015. Für die Nutzung von Spachtelmasse-Resten beim Geländebau bereitete ich eine weitere isolierte Platte als Alternative für den Standpunkt des Begräbnisgestells vor. Zuerst schnitt ich Verpackungspappe zurecht und legte Frischhaltefolie als Trennmittel bereit. Zur Gestaltung steiler Felsen arbeitete ich gerade mit der lufthärtenden Modelliermasse HOBBY CLAY classic von PANDURO und wollte sie hier auch als festes Material für die Kanten nutzen. Beim ersten Modelliermasseklumpen merkte ich dann, dass die Folie über dem Pappuntergrund lag und konnte es gerade noch rechtzeitig korrigieren. Die einzelnen Klumpen ordnete ich so an, dass sie dem Felsverlauf des großen Bergteils entsprechen.

https://www.der-lustige-modellbauer.com/t10228-western-dioramen-fur-54-90-mm-figuren







Vor der Gestaltung mit Spachtelmasse mussten einige der losen Klumpen verklebt werden, aber das hatte ich mittlerweile eingeplant, da ich die geringen Haftungseigenschaften der Modelliermasse schon mehrfach bemerken musste. Nachdem die hauptsächlich geplanten Felsstrukturen mit Spachtelmasse gestaltet waren, gab es zwar den erhofften Rest für diese kleine Fläche, aber der reichte nur noch aus, um den größten Teil des Bodens zu bedecken.





Nach der Trocknung des Füllspachtels testete ich die Anpassung des Einsatzes an den vorhandenen Boden und war damit sehr zufrieden. Dann wurde das Gelände wieder beiseite gestellt.

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Re: Gestaltung eines Dioramas mit den Tannen von Playmobil

Beitrag von Falkenauge am Di 19 Apr 2016, 14:50


Die Plastik-Bonsais ließen mir keine Ruhe.

https://www.der-lustige-modellbauer.com/t14009-preiswertes-material-zur-pflanzengestaltung





Der Styroporblock mit dem Baum ließ sich leicht aus dem Plastikbehälter lösen, nach dem ich an den Rändern mit dem langen Bastelmesser entlang gefahren war. Da ich zur Zeit kein „Auffanglager“ für Modellierungsreste mehr habe, begann ich gestern bereits mit den Überarbeitungen an den Stämmen. Zuvor entfernte ich überschüssiges Gras und die netzartigen Streifen an den Stämmen. Dabei entdeckte ich, dass diese Klebestreifen Metallklammern überdeckten und dass die Stämme einen größeren Wurzelbereich besitzen. Nach der Entfernung des Grases konnten die Stämme aus dem Styroporblock gezogen werden und der zentrale Verbindungsstift ließ sich ebenfalls unterm Stamm herausziehen.











Zum Schluss habe ich nun die isolierten Bäume und einige Reste, die teils noch als Bastelmaterial nutzbar wären.

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Re: Gestaltung eines Dioramas mit den Tannen von Playmobil

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