Der lustige Modellbauer
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Schreiber-Reprint des Landesmuseum Stuttgart - Dampflok Württembergische C

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Beitrag von OldieAndi Mo 21 März 2011, 12:56

Hallo Frank,

wie sagt der Kölner, wenn er was nicht ändern kann: "Et iss, wie et iss." Wink

So ist es halt auf dem Bogen gezeichnet, auch wenn so wohl nicht ganz funktionieren kann. Bei diesem Modell stört mich das auch nicht sonderlich, denn die Steuerungshebel bleiben ja unbeweglich. Wenn die Steuerung beweglich werden soll, müsste man sich sicher das Vorbild genauer anschauen.

Gruß

Andreas
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Beitrag von Babbedeckel-Tommy Mo 21 März 2011, 14:18

Hallo Frank,

wie bei jeder Heusinger Steuerung gibt's sowas nicht wie beim Bogen!

Die haben das nur so gemacht dass der nicht vorhandene Kreuzkopf versteckt ist! Wink
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Beitrag von Jörg Mo 21 März 2011, 16:36

Ich denk' man sollte da nicht all zu viel ändern und diesen schönen nostalgischen Bogen
möglichst weitgehend so bauen, wie es vom Konstrukteur vorgesehen war ... Very Happy
Ursprünglich sah' der Bogen ja sogar einige Sperrholzverstärkungen vor,
um die Rollfähigkeit sicherzustellen ...

Die Funktionalität ist ja eigentlich schon mehr, als einige "moderne" Bögen aufweisen können.
Die Grafik ist ganz besonders schön gemacht und vertieft den nostalgischen Eindruck.

Sehr sauber gebaut, Andreas! Bravo
Jörg
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Beitrag von OldieAndi Mo 21 März 2011, 22:23

Hallo Jörg,

genau so sehe ich es auch. Ich möchte möglichst nahe beim Original bleiben, in diesem Fall also beim ursprünglichen Modellentwurf. Die wenigen Veränderungen, die ich vorgenommen habe, dienen entweder der Sicherstellung der Funktionalität oder der Verbesserung der optischen Wirkung, sprich Färben einiger Kanten, Aufdoppelung einiger Details. Später soll noch die "Verglasung" der Führerhausfenster folgen. Eigentlich ein Stilbruch, denn damals gab es gar keine entsprechenden Kunststoffe. Beim Modell des Automobil-Omnibusses von Schreiber aus der gleichen Zeit wird dafür die Verwendung von Gelatine-Platten empfohlen. Naja, manchmal darf man sich doch des Fortschritts bedienen, meine ich.

Und Du, Tommy, hast ein gutes Auge! Wink

Gruß

Andreas
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Beitrag von Babbedeckel-Tommy Di 22 März 2011, 12:32

Hallo Andreas,

OldieAndi schrieb:Und Du, Tommy, hast ein gutes Auge! Wink

Dann bedanke ich mich mal für's Lob! Very Happy
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Beitrag von OldieAndi Mo 28 März 2011, 00:09

Hallo,

nachdem das Unterteil der Lok halbwegs fertig ist, folgt nun das Oberteil mit Kessel, Führerhaus und sonstigem Zierat.

Der Kessel ist eine einfache Röhre mit der kegelförmigen Rauchkammertür an der Spitze.

Schreiber-Reprint des Landesmuseum Stuttgart - Dampflok Württembergische C - Seite 4 Kessel14

Schreiber-Reprint des Landesmuseum Stuttgart - Dampflok Württembergische C - Seite 4 Kessel15

Die ursprüngliche Klebelasche habe ich abgeschnitten, eine neue breitere angefertigt und die Ränder der Röhre auf Stoß verklebt. Die beiden inneren Spanten habe ich mit einem Ausschnitt in der Mitte versehen, so kann man sie leichter montieren. Die Spanten sollte man so bemessen (passend schleifen), dass sie nur leicht stramm sitzen, sonst drücken sie nach außen durch.

Schreiber-Reprint des Landesmuseum Stuttgart - Dampflok Württembergische C - Seite 4 Kessel16


So weit, so einfach. Aber jetzt wird es kniffelig!

Der Kessel soll nachher auf der vorderen Kesselstütze und den Teilen der Feuerbüchse (ich nenne sie der Einfachheit halber so) montiert werden. Bei diesen Teilen steckt der Teufel im Detail, ich musste sie ein zweites Mal anfertigen.

Hier der erste, fehlgeschlagene Versuch: Ich hatte zunächst bei der vorderen Kesselstütze begonnen, das einteilige Bauteil zunächst unten in den Rahmen zu verkleben.

Schreiber-Reprint des Landesmuseum Stuttgart - Dampflok Württembergische C - Seite 4 Kessel17


Anschließend wurden die Seitenteile passend montiert und gleichzeitig sphärisch geformt. Da dachte ich noch: "Das sieht aber schön stromlinienförmig aus!"

Schreiber-Reprint des Landesmuseum Stuttgart - Dampflok Württembergische C - Seite 4 Kessel18


Solcherart ermutigt, kamen die Teile der Feuerbüchse und Kesselrückwand dran. Auch hier mussten wieder Teile gerundet und passend montiert werden. Anschließend wurde das vormontierte Teil nur an der hinteren Klebelasche fixiert, damit sich die anderen Seiten genauer positionieren lassen.

Schreiber-Reprint des Landesmuseum Stuttgart - Dampflok Württembergische C - Seite 4 Feuerb10


Das probeweise Auflegen des Kessels ergab auch mehreren Versuchen das gleiche, ernüchternde Resultat: Es passt nicht, weder vorne noch hinten!
Vorne erwies sich die Kesselstütze als zu schmal, die weisse Fläche an der Unterseite des Kessels war links und rechts deutlich sichtbar. Hinten saß der Kessel zu hoch, den das vordere Teil hatte ich zu hoch montiert. Statt von unten her anzupassen und zu montieren, hatte ich von oben begonnen. Von dieser beschämenden Situation habe ich leider keine Bilder...

Jetzt hieß es, die fehlgeschlagenen Teile wieder vorsichtig zu demontieren und neu anzufertigen.

Um diesmal keinen Reinfall zu erleiden, habe ich mich bei der Feuerbüchse für eine andere Vorgehensweise entschieden. Zunächst wurden die Kesselrückseite (mit den Bedienelementen für Heizer und Lokführer) und die Seitenteile montiert. Danach wurde der Kessel an die Rückwand angefügt.

Schreiber-Reprint des Landesmuseum Stuttgart - Dampflok Württembergische C - Seite 4 Stehke15

Es folgte die Montage der Seitenwände.

Schreiber-Reprint des Landesmuseum Stuttgart - Dampflok Württembergische C - Seite 4 Stehke16

Danach wiederum die vordere Seite.

Schreiber-Reprint des Landesmuseum Stuttgart - Dampflok Württembergische C - Seite 4 Stehke10


So kommt der Kessel hinten schon einmal auf die richtige Höhe, und zusammen sieht es so aus:

Schreiber-Reprint des Landesmuseum Stuttgart - Dampflok Württembergische C - Seite 4 Stehke17


Fortsetzung folgt mit der (hoffentlich gelingenden) Montage der vorderen Kesselstütze.

Gruß

Andreas


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Beitrag von JesusBelzheim Di 29 März 2011, 01:59

Rueckschlaege gibt es immer wieder mal Andreas
Hauptsache man versucht sie wieder gerade zum biegen Bravo
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Beitrag von Babbedeckel-Tommy Di 29 März 2011, 11:11

Hallo Andreas,

das sieht gut aus! Einen Daumen
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Beitrag von OldieAndi Di 29 März 2011, 11:48

Hallo Peter, hallo Tommy,

dass mal etwas nicht auf Anhieb hinhaut wie es soll, erfährt man ja immer wieder auch in anderen Bereichen des Lebens. Beim Modellbau bleibt es aber meist doch sehr übersichtlich. Davon abgesehen, sind die dabei auftretenden Probleme doch das Salz in der Suppe. Wink

Bald geht es weiter!

Andreas
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Beitrag von OldieAndi Mo 09 Apr 2012, 19:19

... und schon geht es wieder weiter. Very Happy

Ein Teil, das mich fast zur Verzweiflung gebracht hätte und immer noch nicht völlig gebändigt ist, ist die vordere Kesselstütze. Beim zweiten Versuch hatte ich das Teil zunächst am Kessel befestigt, danach die Seiten zusammengfügt - Klebeläschchen für Klebeläschchen. Das Ding steht insgesamt ziemlich unter Spannung.
Nun ist auch der Kessel auf dem Rahmen montiert, nur die Kesselstütze passt noch nicht richtig. Kommt Zeit, kommt Rat, so hoffe ich.

Schreiber-Reprint des Landesmuseum Stuttgart - Dampflok Württembergische C - Seite 4 Kessel10

Schreiber-Reprint des Landesmuseum Stuttgart - Dampflok Württembergische C - Seite 4 Kessel11


Als nächste Baugruppe folgt das Führerhaus. Um die Klebeflächen der eingefügten Scheiben zu kaschieren, habe ich die inneren Wände mit Tonpapier verkleidet.

Schreiber-Reprint des Landesmuseum Stuttgart - Dampflok Württembergische C - Seite 4 Fahrer10


Die Wände wurden zunächst seitlich am Rahmen befestigt, danach die vorderen Wände am Kessel. Bei dieser Tätigkeit wären zwei zusätzliche Hände und Augen von großem Vorteil gewesen, aber es musste auch so gehen.

Schreiber-Reprint des Landesmuseum Stuttgart - Dampflok Württembergische C - Seite 4 Seiten10

Schreiber-Reprint des Landesmuseum Stuttgart - Dampflok Württembergische C - Seite 4 Seiten11


Anschließend wurde die weiße Fläche mit einem passenden Stück Karton abgedeckt, das ich aus der Dachfläche des Ersatzbogens zurecht geschnitten hatte.

Schreiber-Reprint des Landesmuseum Stuttgart - Dampflok Württembergische C - Seite 4 Stehke10


Als letzte Aktion wurde das Dach montiert. Es besteht aus dem eigentlichen Dach selber und dem "Vordach", das die Verbindung zwischen Dach und Kessel bildet.

Schreiber-Reprint des Landesmuseum Stuttgart - Dampflok Württembergische C - Seite 4 Dach_m10


Im nächsten Bauabschnitt folgen die vielen Kleinteile, die die Lok vervollständigen. Dazu demnächst mehr.

Gruß
Andreas
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Beitrag von Jörg Mo 09 Apr 2012, 19:28

Äußerst präzise gebaut ... auch die Korrektur, Andreas Bravo

Die Grafik des historischen Bogens gefällt mir außerordentlich,
aber das hab' ich wohl schon mal geschrieben ... Wink
Vielleicht läßt sich der 'Schwung' der vorderen Kesselstütze ohne Klebelaschen besser bändigen? scratch

Gruß - Jörg -
Jörg
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Beitrag von JesusBelzheim Mo 09 Apr 2012, 19:45

Hallo Andreas
Das hast du sauber hinbekommen Bravo
Und die Kesselstütze bekommst du auch noch hin,
Soweit ist es ja auch nicht daneben Very Happy
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Beitrag von OldieAndi Mo 09 Apr 2012, 19:48

Hallo Jörg,

zunächst mal "Danke" für das Lob.

Die Kesselstütze hat es wirklich in sich. Da sie mehrfach gewölbt ist und auch noch an andere Teile passen soll, war sie bisher das kniffeligste Teil an der Lok. Ohne Klebelaschen wäre gar nichts gegangen. Die noch freien Klebelaschen werde ich wohl nicht an den Rahmen ziehen, da dann noch mehr Spannung auf das Teil kommt. Irgendwann macht es dann ratsch. Ich werde die Lücke wahrscheinlich auffüllen. Mal sehen, wann der Geistesblitz einschlägt. Wink

So sieht die Lok jetzt im Gesamten aus:

Schreiber-Reprint des Landesmuseum Stuttgart - Dampflok Württembergische C - Seite 4 Lok_zw10

Schreiber-Reprint des Landesmuseum Stuttgart - Dampflok Württembergische C - Seite 4 Lok_zw11


Gruß
Andreas
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Beitrag von Jörg Mo 09 Apr 2012, 20:17

Sieht prima aus, Andi ... die Lok hat eindeutig was von Art Deco ... Very Happy

Gruß - Jörg -

P.S. ... Ödön von Horvath? - bist Du sicher, daß das Zitat nicht doch von Udo Lindenberg ist? sunny
Jörg
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Beitrag von Glufamichel Mo 09 Apr 2012, 21:10

Mal nur so ein Gedanke, die Innenseite des Rauchkammerträgers mit etwas Tapetenkleister einpinseln. Wenn das Papier etwas weicher ist, vorsichtig versuchen zu *weiten*. Die Form würde es wahrscheinlich dann auch behalten...
Glufamichel
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Beitrag von OldieAndi Mo 09 Apr 2012, 23:03

Hallo Uwe,

danke für den Tip! Etwas in dieser Richtung ging mir auch schon durch den Kopf ... und verschwand wieder im Nebel ... Wink Ich habe ja noch die erste misslungene Kesselstütze verwahrt (man weiß nie, wann man alles noch mal gebrauchen kann!), bei der werde ich es mal ausprobieren. Der Karton, auf dem der Bogen gedruckt ist, ist nicht so dolle: Etwas holzig und nicht sehr fest. Da heisst es vooorsichtig sein.


Hallo Jörg,

zu ersterem: Das Modell hat den Charme eines Blechspielzeugs. Die finde ich auch toll, aber viel zu teuer (also die alten). Mein Modell hat 1 (!) € gekostet! Very Happy

Das Zitat stammt wirklich von Horvath. Der ist noch älter als der Udo, also ist er auch eher drauf gekommen, schätze ich. Wink
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Beitrag von Jörg Mi 11 Apr 2012, 22:16

OldieAndi schrieb:Hallo Jörg,

zu ersterem: Das Modell hat den Charme eines Blechspielzeugs. Die finde ich auch toll, aber viel zu teuer (also die alten). Mein Modell hat 1 (!) € gekostet! Very Happy

Das Zitat stammt wirklich von Horvath. Der ist noch älter als der Udo, also ist er auch eher drauf gekommen, schätze ich. Wink

zu Erstens, Andi ... genau das dachte ich auch schon ... die Lok wirkt grafisch wie eines dieser schön lithographierten alten Blechspielzeuge Very Happy
Zweitens war selbstverständlich nur ein Scherz ... sunny

Viel Erfolg beim vorsichtigen weiter modellieren ... Gruß - Jörg - Wink
Jörg
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Beitrag von Babbedeckel-Tommy Mi 11 Apr 2012, 22:20

Hallo Andreas,

dann musst du aber auch einen Aufzieh-Schlüssel für das Uhrwerk schnippeln lol!
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Beitrag von OldieAndi Mi 18 Apr 2012, 13:53

Hallo,

auch nach den Osterfeiertagen ging es mit der Württembergerin ein wenig weiter.

Auf das Dach wurden endlich die dringend benötigten Dachlüfter aufgesetzt.

Schreiber-Reprint des Landesmuseum Stuttgart - Dampflok Württembergische C - Seite 4 Dachla10


Die Radabdeckungen ("Kotflügel") kamen an ihren Platz auf dem Rahmen, ebenso die Steuerstange.
Diese führt wie beim Original ins Innere des Führerhauses. Durch das Steuerrad wid die etwas spartanische Inneneinrichtung deutlich aufgertet.

Schreiber-Reprint des Landesmuseum Stuttgart - Dampflok Württembergische C - Seite 4 Steuer10

Schreiber-Reprint des Landesmuseum Stuttgart - Dampflok Württembergische C - Seite 4 Steuer11


Derart frohgestimmt, wurden Lok und Tender zusammengeführt, um sich am bisherigen Zwischenergebnis ausgiebig zu erfreuen.

Schreiber-Reprint des Landesmuseum Stuttgart - Dampflok Württembergische C - Seite 4 Lok_un10

Schreiber-Reprint des Landesmuseum Stuttgart - Dampflok Württembergische C - Seite 4 Lok_un11


Leider war die ungetrübte Freude nur von kurzer Dauer.
Es wurde deutlich, dass die Spurweite der Räder zu gering war. Die Kotflügel haben innen Verstärkungen aus Karton, die das ohnehin schon enge Spiel der Räder weiter einengten.

Schreiber-Reprint des Landesmuseum Stuttgart - Dampflok Württembergische C - Seite 4 Spurwe10


Ein Rad klebte sich gar eigenmächtig bei der Montage der Kotflügel mit fest. Beim Versuch, die Verklebung zu lösen, schaffte ich es sogar, einen Kotflügel zu beschädigen.

Schreiber-Reprint des Landesmuseum Stuttgart - Dampflok Württembergische C - Seite 4 Kotfla10


Nun stellt sich die Frage, was tun? Der freie Lauf der Räder war ohnehin eingeschränkt. Also wird von Schmal- auf Normalspur umgerüstet. Dazu ist es "nur" notwendig, neue Achsen in der richtigen Länge anzufertigen, Räder und Gestänge zu lösen und alles wieder zu montieren. Glücklicherweise ist genügend Spielraum "nach außen" vorhanden.

Als Hilfe habe ich mir eine "Helling" angefertigt, bei der die entsprechenden Arbeiten bequem ausgeführt werden können - hoffentlich!

Wer immer dieses Modell bauen möchte: Die Spurweite richtet sich nach den Öffnungen im Plattformrahmen! Immer schön in der Mitte bleiben!

Wenn diese Operation überstanden ist, geht es wieder weiter.

Schreiber-Reprint des Landesmuseum Stuttgart - Dampflok Württembergische C - Seite 4 Hellin10

Schreiber-Reprint des Landesmuseum Stuttgart - Dampflok Württembergische C - Seite 4 Hellin11


Gruß
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Beitrag von Frank Kelle Mi 18 Apr 2012, 14:04

Autschn... DU machst mir Hoffnungen Andreas, Du hast mir den Bogen ja auch geschenkt... Die Vorlaufachsen im Drehgestell musst Du dann aber auch noch "umspuren", oder?
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Beitrag von OldieAndi Mi 18 Apr 2012, 19:36

Hallo Frank,

die Vor- und Nachlaufachsen sind eigentlich das geringere Problem. Etwas fummelig wird es bei den beiden hinteren gekuppelten Treibrädern, da ich das Gestänge lösen muss.
Eigentlich ist die Lok schon gut zu bauen. Die aufgetretenen Probleme sind meistens auf meinem Mist gewachsen und dienen daher als Mahnung, vorher richtig zu überlegen. Embarassed
So hatte ich mich bei der Bemessung der Achsen am Kastenrahmen orientiert, in dem die Achsen laufen. Hätte ich noch etwas weiter gedacht, hätte ich die Öffnungen am Plattformrahmen nachgemessen, wo die Kotflügel draufsitzen.
Immerhin bin ich jetzt durch diesen Umstand im Besitz einer wunderschönen Helling für die Lok, die ich bei Bedarf gerne an Interessierte weitergebe. Very Happy

Gruß
Andreas
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Beitrag von UNUSOCULUS Mo 18 Feb 2013, 23:17

Wundervolle Arbeit, Andreas... bin noch, weil mich dieser Baubericht so fesselt - um mich herum schnacht alles (3Frauen eine Katz... ooh ne andersherum! Embarassed ) Jetzt zeigt sich, was schon auf zuvor anklang:

OldieAndi schrieb:Hallo Elger,

zusätzlich noch Kohle einzufüllen, hatte ich mir auch schon überlegt. Genug davon hätte ich noch. Aber ich möchte es doch bei dem Original-Look belassen. Sollte ich es mir später doch anders überlegen, kann ich es immer noch nachholen.

Attraktive Optik und einfacher Aufbau - genau das ist es (neben dem nostalgischen Charme), was den Reiz dieses Modells ausmacht!

Gruß
Andreas

Eben diesen Charme haben ja auch die suendhaft teuren Billing oder MaerklinBLECHmodelle die unsagbar verkuerzte Wagons und geschrumpften mit Spiritus betriebenen Loks wiedergeben!
Also ich koennte der ja der Versuchung eines Klarlackfinish in Hammerschlag nicht wiederstehen, um hier den Blechcharme hervorzuzaubern...

Vielen Dank!
UNUSOCULUS
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