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Noch eine Theodor Heuss wieder flottmachen

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Noch eine Theodor Heuss wieder flottmachen - Seite 8 Empty Re: Noch eine Theodor Heuss wieder flottmachen

Beitrag von Der Boss Di 10 Jan 2023, 13:55

Sehe ich genauso, man wächst mit seinen Herausforderungen.

Ich bin auch noch am überlegen, ob ich die Vegesack der Bermpohl ins Wasser gleiten lasse.

Aber bis dahin. Prost drunken
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Noch eine Theodor Heuss wieder flottmachen - Seite 8 Empty Re: Noch eine Theodor Heuss wieder flottmachen

Beitrag von Peter2018 Di 10 Jan 2023, 14:54

Hallo Leute,
herzlichen Dank für die vielen Rückmeldungen, alle freuen mich sehr und ich zerreiße keinen in der Luft.   Hüpfeding
Ganz im Gegenteil, ich bin Euch dankbar für jeden Aspekt und Meinung.
Weiter so!   Cool

Zu dem einen oder anderen Beitrag
Die Idee mit der Gewindestange samt Mutter und Endschalter war anfangs mein bevorzugter Lösungsansatz, weil ich das Prinzip ja schon umgesetzt hatte.
Was ich nicht lösen konnte (bisher) war der fehlende Platz unten für die Spindel, hauptsächlich durch die Ruderanlage. Und, wie das Beiboot mit seinem Kiel beim Hochfahren sich auf der Spindel verhält. Die "Rollen" am Boden kann ich dann ja nicht einsetzen.
Aber ganz weg ist die Idee noch nicht.   scratch

An der Magnetlösungsidee bin ich im Moment wieder verstärkt (gedanklich), aber das Problem ist  das "Abstreifen" des Magnetes, damit der das Beiboot auch mal wieder loslässt.  Massstab

Ja, und ganz grundsätzlich ob oder ob nicht.
John hatte ganz am Anfang schon sinngemäß gesagt, renoviere es im damaligen Bauzustand. Wollte ich ja, und "nur ein bißchen" die Aufzugsmechanik verbessern.
Dass das sooo komplex werden würde, hatte ich ehrlich gesagt nicht erwartet.
Ja, es stimmt auch, das Tüfteln und Ausprobieren macht schon Spaß. Bis jetzt!
So langsam kommt aber schon Frust auf und dann kann es tatsächlich darauf hinauslaufen, dass es entweder wieder die ursprüngliche Technik wird (hab alles aufgehoben) oder ganz ohne Mechanik wird.   sunny
Wegen dem rauhen Wasser, auch das stimmt. Aber wenn, dann bin ich (bisher) eh nur Schönwetterfahrer in einem künstlichen See gewesen.
Was aber klar ist und was auch jetzt parallel weiter geht, ist die grundsätzliche Renovierung der TH.
Die soll auf jeden Fall wieder schöner im Wasser zu sehen sein. Auch da habe ich genug Tüfteleien und Möglichkeiten vor mir, wenn ich mir die vielen Berichte zu den Schiffen ansehe. Ich werde berichten!   Grinsen

Uff, das war jetzt etwas lang, aber ich wollte Euch meine Wertschätzung Eurer Beiträge sagen.
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Beitrag von Peter2018 Fr 20 Jan 2023, 15:53

So, jetzt Test der nächsten Variante: nur mit Seil und kleinem Schlitten

Mein neuer Versuchsaufbau:
Noch eine Theodor Heuss wieder flottmachen - Seite 8 Th-am_35
Gelber Pfeil: der kurze Schlitten mit aufgeklebter Halterung für die bewegliche Schleppstange
Roter Pfeil: eine selbst konstruierte und in 3D gedruckte Mini-Segelwindenrolle
Blauer Pfeil: vorhandener Micro-Motor. Ursprünglich mit 6V betrieben und zu schnell. Aber mit 1,5V betrieben hatte er zum Testen die richtige Geschwindigkeit

Ergebnis und Beobachtungen:
Es ist immer wieder faszinierend, wie sich die Praxis anders verhält als von mir erwartet

1)
Es funktioniert, besser als mit Kette.

2)
Aber:  die jeweils auf- und abwickelnde Spule machten das nicht gleichmäßig. Ungefähr auf der Mitte der Bahn, war das nicht ziehende Seil recht locker. Je näher der Schlitten an ein Ende kam, umso straffer wurden beide Seile bis zum Klemmen. Ganz nach oben ging der Schlitten nicht.
Noch eine Theodor Heuss wieder flottmachen - Seite 8 Th-am_37

So ganz klar ist mir das nicht gewesen, aber ich vermute mittlerweile, dass es daran liegt, dass sich der Umfang der Spulen zu stark ändert und somit die Seile unterschiedlich schnell auf- bzw. abgewickelt werden. Auf jeden Fall nicht gleichmäßig!
Schaut mal:
Schlitten oben, d.h. die linke (aufwickelnde) Spule ist voller und hat mehr Umfang als die rechte (abwickelnde).
Noch eine Theodor Heuss wieder flottmachen - Seite 8 Th-am_36

Umgekehrt, wenn der Schlitten unten ist:
Noch eine Theodor Heuss wieder flottmachen - Seite 8 Th-am_38

Mir ist auch aufgefallen, dass bei den gekauften Segelwinden, die Spulendurchmesser recht groß sind im Vergleich zur Seilstärke.
Als Abhilfe will ich es mit Spulen mit größerem Durchmesser versuchen, aber die sind noch nicht gedruckt.

3)
Die Verbindung zwischen den Spulen und dem Motor muss eine feste Kupplung sein. Der Versuch mit Schrumpfschlauch ging nur zum Testen ohne jede Last.

4)
Ich habe meine Schleppstange vieeel zu hoch angesetzt. Damit würde das Boot wahrscheinlich nicht hochrutschen in die Wanne.
Noch eine Theodor Heuss wieder flottmachen - Seite 8 Th-am_39

Also muss ich das Gelenk viel tiefer setzen.
Auch das werde ich noch umbauen.
Und dann will ich mal mit Fanghaken und vielleicht doch mit einem Getriebemotor das Schleppen mit Beiboot versuchen.
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Beitrag von Heimo Fr 20 Jan 2023, 16:04

Hallo Peter,
Wolle hat schon Recht, man wächst mit seinen Herausforderungen.

Eine kurze Anmerkung zu der "Magnetidee". Wäre ein Elektromagnet eine Alternative? Vermute aber mal, daß da auch das Thema Stromverbrauch hoch poppt.
Was mir noch so durch den Kopf ging, das Beiboot fährt doch auf die abgesenkte Heckklappe. Wenn man dort jetzt noch kleine Rollen anbringt um die Reibung zu vermindern? Käme dann das Beiboot weiter rein und eventuell auch höher?
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Beitrag von Peter2018 Fr 20 Jan 2023, 17:28

Heimo, danke für Deinen Beitrag.
Elektromagnet wäre durchaus ein Thema. Stromverbrauch würde ich jetzt nicht so als problem sehen. Müsste halt im Mutterschiff sein.
Nur, ich habe noch nichts gefunden, von der Größe bzw. Winzigkeit. Eigenversuche sind kläglich gescheitert.
Also für Links wäre ich dankbar.

Mit weiteren Rollen auf der Heckklappe wäre vielleicht doch einen Versuch Wert. Ist ja in echt auch so.
Ich habe bloß bisher gezweifelt, ob das Beiboot die Kraft hat, sich da etwas hochzuschieben.
Werde ich doch mal probieren.
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Beitrag von Heimo Fr 20 Jan 2023, 17:58

Hallo Peter,
Links habe ich so aus dem Stegreif leider nicht. Das meiste was man so auf die Schnelle findet, dürfte für Dein Schiff etwas zu groß sein.  Wink
Was mir spontan eingefallen ist, sind diese Spielzeugkräne mit Magnet anstelle von Haken. Gibt es ja auch für Modelleisenbahnen. Nur habe ich keinen Schimmer, wie stark diese Elektromagnete sind und wie stark es für Deine Anwendung notwendig ist.
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Beitrag von Heimo Fr 20 Jan 2023, 18:44

Hallo Peter,
ich nochmal.
Bei Sucheingabe von "Minielektromagnet" oder "Mikroelektromagnet" bekommt man viele Treffer angezeigt. Da ist dann natürlich die Frage, was paßt mechanisch, elektrisch etc. am besten.
Eine andere Möglichkeit wäre es, doch noch einmal mit einem Eigenbau zu versuchen. Auf der Seite gibt es einige "Bastelvorschläge". Eventuell ist einer dabei, den man entsprechend modifizieren kann.
Code:
https://www.instructables.com/search?q=electromagnet&projects=all
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Beitrag von Thoto Fr 20 Jan 2023, 20:54

Elektromagnet ist eine klasse Idee! Kenne ich in der Umsetzung so noch nicht. Bin gespannt.

Dein Seilproblem sind offensichtlich die unterschiedlichen Durchmesser der auf - und abgespulten Seile, wie du ja schon erkannt hast.

Abhilfe könnte man mit nur einer Spule anstatt zwei schaffen, wenn diese eine Spule horizontal eingebaut wird wie bei einer Seilbahn. Die Schnur läuft dann "endlos".
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Beitrag von Peter2018 So 29 Jan 2023, 17:35

Es ist wieder etwas (wenig) passiert, aber mal nicht bei der Aufzugmechanik.   Grinsen

Um was anderes wieder zu machen, habe ich weiter den Aufbau und Rumpf für die nächsten Arbeiten vorbereitet.
In dem oberen Fahrstand war die große Fläche bei mir eine dicke Sperrholzplatte, mit 2 Schaltern, die ich aber wohl nicht mehr brauche. Also musste die raus.
Ich habe wohl damals sehr gerne mit Uhu-hart gearbeitet. Auf jeden Fall hat einweichen nichts gebracht. Also vieeele Löcher gebohrt und dann aufgesägt:
Noch eine Theodor Heuss wieder flottmachen - Seite 8 Th_20122

Noch eine Theodor Heuss wieder flottmachen - Seite 8 Th_20123
Den restlichen (verklebten) Rahmenrest doch mit Wasser weich gemacht und dann mit einer Zange vorsichtig raus gehebelt. Ging gar nicht mal so schlecht.
Noch eine Theodor Heuss wieder flottmachen - Seite 8 Th_20124

Auch am Deck wurde weiter abgebaut, damit dann geschliffen werden kann:
Noch eine Theodor Heuss wieder flottmachen - Seite 8 Th_20126
Noch eine Theodor Heuss wieder flottmachen - Seite 8 Th_20125

Und am Rumpf die Scheuerleisten abgenommen.
Noch eine Theodor Heuss wieder flottmachen - Seite 8 Th_20127
Noch eine Theodor Heuss wieder flottmachen - Seite 8 Th_20128

Als nächstes wird dann der Rumpf angeschliffen und gespachtelt, damit ich den laminieren kann

Vorher habe ich aber noch schnell einen Versuch im gerade aufgetauten Teich probiert:
An der Heckklappe mehr Rollen anbringen (wie beim Original), damit das Beiboot doch noch näher an das Mutterschiff kommt. Das scheint zu funktionieren:
Noch eine Theodor Heuss wieder flottmachen - Seite 8 Th_20129

Dabei habe ich gemerkt, dass auf Backbord der Bowdenzug abgebrochen ist!?   Auahahn
Noch eine Theodor Heuss wieder flottmachen - Seite 8 Th_20130

Blöd, warum ist das so empfindlich? Doch noch ein Grad im Führungsrohr? Muss ich mir noch in Ruhe ansehen.   scratch
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Beitrag von Mariner So 29 Jan 2023, 20:59

Hallo Peter,

schönes Projekt, da bleibe ich dabei. Cool

Zu Deinem Problem mit der Winde :

Ich hatte bei meinem Krabbenkutter das selbe Problem mit der Winde für die beiden Ausleger. Beide Ausleger sind getrennt von einander, sollten aber synchron ein und ausfahren.
Jedesmal hatten die beiden Ausleger verschiedene Endstellungen.

Meine Lösung war dann, beide Seilführungen auf ein und die selbe Seiltrommel aufzulegen, und kleine Gewichte (Gardinen Fallgewichte) an den Netzen anzubringen, und siehe da jetzt laufen beide synchron auf und ab.
Dein Schlitten hat kein besonderes Eigengewicht?
Um das oder die Seile straff zu halten würde ich da etwas Gewicht in Form von Blei oder Zinn an den Schlitten anbringen, das sorgt zum Einen für ein gleichmäßiges Auf- und Abwickeln der Seile, und zum anderen sorgt etwas Gewicht auch für eine gewisse Spannung der Seile, gerade beim Ein- und Ausfahren ohne Last.

Nur so 'ne Idee.

Grüße Dirk
Mariner
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Beitrag von Peter2018 Heute um 15:30

Die ersten Bilder vom Schleifen und spachteln des Rumpfes

Das erste Mal  geschliffen und die größten Löcher gespachtelt, aber hier noch nicht verschliffen.
Das Problem ist ein bisschen, dass ich nicht zu tief abschleife und damit unnötig oft auf den Styropor-Rumpf komme. Denn dann ist auch das Styropor gaaaanz schnell weg.
Noch eine Theodor Heuss wieder flottmachen - Seite 8 Th_20132

Noch eine Theodor Heuss wieder flottmachen - Seite 8 Th_20131

Auch das Deck habe ich gleich etwas mitgeschliffen
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Noch eine Theodor Heuss wieder flottmachen - Seite 8 Th_20133

Dabei ist mir aufgefallen, dass der Aufbau nicht richtig sitzt, die eine Seite stand ca. 1-2 mm in der Luft. Das habe ich dabei gleich mit verbessert (siehe Kreise).
Noch eine Theodor Heuss wieder flottmachen - Seite 8 Th_20212
Eventuell werde ich auch den Decksausschnitt verkleinern, sprich diesen angesetzten Decksteil an der blauen Linie abtrennen und fest einbauen. Der bisher erscheinende Spalt am Deck hat mich schon immer gestört.
Aber die endgültige Entscheidung fällt erst, wenn sicher weiß, dass ich das trotz der Aufnahmemechanik machen kann und trotzdem noch an die Einbauelemente passabel ran komme.

So, dass war´s schon für heute ...
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