Der lustige Modellbauer
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Beitrag von Steffen70619 Fr 05 März 2021, 14:33

Hallo zusammen,

die nette Postfrau hat heute die bestellte Piko 83.10 gebracht.
Als bekennender Analogbahner ist es natürlich die Art.-Nr. 50630. Das Modell stellt die Haldenslebener 83 1027-8 dar, die letztgebaute 83.10.
Die 83.10 stand sicher bereits jahrzehntelang auf dem Wunschzettel der (DR)-Modellbahner.
Auch wenn das - an sich gar nicht im geplanten Einsatzbereich betriebene - Vorbild nie so richtig überzeugte, gab es doch mit 27 gebauten Exemplaren mehr als beispielsweise von den BR'n 89.0, 62, 65, 66, 84 oder 85, die alle bereits vor Jahrzehnten als Modell realisiert wurden.
Die Formgestaltung ist sicher eigenwillig, aber das ist sie bei den DB-Baureihen 65 und 66 auch. Gefallen tun sie mir alle.

Gefallen finde ich auch am Piko-Modell, eine so feine Steuerung (fast schon zu fein) hätte ich Piko gar nicht zugetraut. Hauptsache, die hält auch.
Die Lok würde sicher noch einen Tick gewinnen, wäre die Schieberschubstange und die Kreuzkopfgleitbahn nicht aus durchgehend rotem Kunststoff gefertigt.
Kann ich aber gut mir leben. Der dunkle Rotton des Fahrwerks ist absolut gleichmäßig getroffen, und die Lackierung verursacht Neidgefühle bei mir ... da gibt es nichts zu meckern.
Die Betriebserprobung steht noch aus.

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Nach den BR'n 82, 94.2 und 78 ist das nun Pikos vierte Dampflok-Neukonstruktion in H0 nach der Wende, und ich hoffe, nicht die letzte.

Herzliche Grüße

Steffen
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Beitrag von klaus.kl Fr 05 März 2021, 16:29

Hallo Steffen,

Gratulation zu der neuen Lok, ich denke in H0 super umgesetzt. Jetzt noch feine Fahreigenschaften und alles ist gut. Konstruktiv und in der Achsfolge eine wirklich interessante Auslegung. Könnte mir auch gefallen.

Viel Spaß damit.

Gruß Klaus
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Beitrag von Steffen70619 Fr 05 März 2021, 17:05

Hallo Klaus,

besten Dank. Ja, die Fahreigenschaften sind gut, etwa auf dem Niveau der 2L-DC-Mitbewerber. Nicht mehr und nicht weniger.
1'D2'-Tenderloks haben schon was mit ihrer gefälligen Achsfolge. Unverkennbar ist aber der Einfluß der 1943 von Krupp an Bulgarien gelieferten 1'D2'h3-Tenderloks der Reihe 36. Das war quasi der Urtyp der BR'n 65 und 65.10.

Herzliche Grüße

Steffen
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Beitrag von Bastlerfuzzy So 07 März 2021, 11:02

Hallo Steffen,

danke für die Vorstellung, das Modell sieht ja sehr gut aus, es steht auch noch auf meinen Plan.

Gruß Dietmar
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Beitrag von Steffen70619 Sa 15 Mai 2021, 14:28

Hallo zusammen,

heute brachte mein Lieblings-Postbote die Roco 71211, die BR 24 als Epoche-IV-Maschine der DR.
Mit der EDV-Umzeichnung mutierten die Personenzug-Schlepptenderloks in die nächste Dekade, so wurde aus der BR 22 wieder die BR 39, aus der 23.10 die 35.10, aus der 23.0 die 23.2 und aus der 24 die 37.
So waren nun alle einheitlich siebenstelligen Loknummern an der ersten Stelle der Traktionsart zuzuordnen. 0 und 3-9 Dampf, 1 Diesel und 2 Elektro. Bei der DB begannen dann in der Epoche IV die Loknummern für alles, was dampfte, mit 0. Das DB-System war hierbei sicher feingliedriger.

Die BR 24 fand zwar bei einigen Herstellern - Trix, Gützold, Märklin, Fleischmann - schon vor Jahrzehnten Eingang ins Programm, aber die 24-er von Roco ist das mit Abstand am besten detaillierte Großserienmodell. Aus meiner Sicht schon etwas überdetalliert, man ist ständig auf der Hut, nicht irgendwo ein Teil zu verlieren oder was abzubrechen.

Mein Modell kam heil an. Gekennzeichnet als "Made in EU" hat es auch sicher nicht den See- respektive Luftweg aus China oder Vietnam genommen, sondern ist mit dem Lkw einige hundert Kilometer aus Rumänien herangekarrt worden. Gut, die Produktionsauflage dürfte sicher bequem in einem langen Sprinter Platz gefunden haben.

Lackierung und Beschriftung sind ohne Fehl und Tadel, der Rotton unterhalb des Umlaufes ist einheitlich.

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Die Lok ist mit der EDV-gerechten Betriebsnummer 37 1009-2 versehen und gehört zur RBD Magdeburg, Bw Jerichow.
Letztes Untersuchungsdatum ist Stendal 28.2.70.

Das Original - die bei Schichau gebaute 24 009 - ist noch erhalten und gelangte bereits 1972 über den Eisenbahn-Kurier in die Bundesrepublik. Neben der 24 009 sind in Deutschland noch die 24 004 und die 24 083 erhalten.

Herzliche Grüße

Steffen
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Beitrag von Steffen70619 Di 01 Jun 2021, 09:50

Hallo zusammen,

Michaels (maxl) Bericht über die aus meiner Sicht sehr gelungene Wiederherstellung einer Trix-Express 42er ist für mich nun Anlaß, das Liliput-Modell aus Wiener Produktion vorzustellen.
Die 42er tauchte erstmals im Katalog 1981 auf und vermochte durch ihre insgesamt stimmige Umsetzung ins Modell zu gefallen. Nach der Gützold-42 und Trix-42 war sie das dritte Serienmodell dieser Baureihe.

Meine 42er hat die Artikelnummer 4202 und ist als 42 555 (Rbd Stuttgart, Bw Heilbronn) mit dem letzten Untersuchungsdatum 22.2.44 beschriftet. Sie ist aber bereits in schwarz mit rotem Fahrwerk lackiert. Die Betriebsnummer ist übrigens die gleiche wie die der Trix-Maschine.

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Nach der Liliput-Pleite tauchte die Maschine glücklicherweise wieder im Programm von Liliput-Bachmann auf, ist aber im Zuge des Niedergangs auch dieser Marke nun nur noch gebraucht zu erwerben.
Märklin/Trix bescherte uns eine neukonstruierte BR 42, die es in DC nur digital und teuer gibt, und somit für mich uninteressant ist, obwohl ich sie für gut gelungen halte.

Eine originale 42 (42 1504) aus PKP-Beständen kann im Technikmuseum Speyer angeschaut werden. Auch im BEM Nördlingen ist eine 42er (42 2768) vorzufinden.

Herzliche Grüße

Steffen
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Beitrag von maxl Di 01 Jun 2021, 10:52

Zu dieser Lokomotive kann ich dir nur gratulieren, Steffen! Sie gefällt mir außerordentlich gut. Aber auch deine Fotografiertechnik beeindruckt mich immer wieder neu.

Zwischen deiner BR 42 und meiner TRIX-Lok liegen 22 Jahre Entwicklung auf dem Modellbahnsektor. Das sieht man natürlich: Gestänge, Beschriftung, Detailreichtum...

Die TRIX-Lokomotive erhält ihren Stellenwert als "Klassiker", weil diese Marke nur wenige Jahre vorher sogar noch reine Fantasielokomotiven auf dem Markt angeboten hat und die Entwicklung vorbildgetreuer Fahrzeuge geradezu einen Epochenwechsel im Modellbahnbereich einleitete. Ich weiß aber nicht wirklich, wer hier wann "die Nase vorn" hatte.

Mich würde noch sehr interessieren, wie Liliput die Kurvengängigkeit der fünf gekuppelten Achsen gelöst hat. Vielleicht stellst du noch eine entsprechende Ansicht ein?

Liebe Grüße Michael (maxl)
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Beitrag von Steffen70619 Di 01 Jun 2021, 17:22

Hallo Michael,

ja, die Trix-42er sehe ich auch als Klassiker. Sie markiert den Übergang (auch bei Trix) zur "richtigen" Modellbahn - will sagen, dass der Maßstab eingehalten wurde und die Detaillierung nach dem seinerzeit üblichen Stand der Technik ist. Der Gesamteindruck stimmt, und die Radsätze sind eben dem Trix-Express-System angepaßt.
Deswegen finde ich es auch schon, dass Du einen solchen Klassiker, genauso wie die BR 01, behutsam restauriert hast.

Verfolgt man die Literatur, so gaben meiner Meinung nach die 60er Jahre bis in die erste Hälfte der 70er Jahre den entscheidenden Schub in Richtung Modellbahn. Dabei sind durchaus unterschiedliche Philosophien der Hersteller zu verfolgen, und man kann nicht unbedingt sagen, wer die Nase vorn hatte. Weil sich ja auch die Modellprogramme erst über viele Jahre änderten. Für meinen Bereich der 2L-Gleichstromfraktion mit Schwerpunkt Epoche II/III DR(G) in den 60er Jahren zumindest bei den Güterwagen Piko, in den 70er und 80er Liliput und Roco. Piko fiel in dieser Zeit technisch deutlich zurück, Fleischmann holte mit den Modellen nach preußischen Vorbildern massiv auf.
Wobei mir der Hersteller meiner Modelle letztlich egal ist, wenn es in mein "Beuteschema" paßt. Da gibt es bei mir natürlich auch Lima, Rivarossi, Heris, Märklin/Hamo, Trix, Sachsenmodelle, Brawa, pmt, Tillig H0 und Schicht.

So, genug philosophiert, anbei noch ein paar Bilder der Liliput 42 555.

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Das Fahrwerk ist nach dem Prinzip des Herrn Gölsdorf konstruiert - mit seitenverschiebbaren Kuppelachsen. Zusätzlich ist der Zylindermittenabstand vergrößert, d.h. die Zylinder mitsamt Steuerungsträger sitzen deutlich zu weit außen. Im Original schlossen diese bündig mit dem Umlaufblech ab.
Der Tender hat ein starres Fahrwerk mit angetriebenen Endachsen.

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Hier steht die 42er auf dem Piko A-Gleis im Radius R2 (= 422 mm). Das Fahrwerk ist hier schon fühlbar schwergängig.
1'E-Maschinen mögen eben keine kleinen Radien. Ab 500 mm kann man sie halbwegs vernünftig einsetzen. Die 1'E-Maschinen von Gützold (BR 52) und Roco (BR 44 und 50) sind ganz ähnlich konstruiert.

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Wenn ich daran denke ... als die Lok 1982 ausgeliefert wurde, hatte ich gerade die 10. Klasse beendet und meine Schlosserlehre angefangen Very Happy

Herzliche Grüße

Steffen
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Beitrag von maxl Di 01 Jun 2021, 20:07

Herzlichen Dank für diese sehr interessanten Einblicke, Steffen, und die - wieder einmal - bestechende fotografische Dokumentation. Mit der Seitenverschiebbarkeit der Treibachse und der Kuppelachsen haben auch die Trix-Ingenieure gearbeitet, zusätzlich noch mit der Spurkranzschwächung einiger Räder, die dir ja gleich aufgefallen war. Auf Letzteres hat Liliput offenbar verzichtet bzw. verzichten können, weil die Spurkränze von Haus aus kleiner ausfallen. Die großen TRIX-Spurkränze sind ja mehr als ein Markenzeichen, sondern bei diesem System technisch erforderlich.  

Dass die Zylinderblöcke zu weit außen liegen, hatte ich bei der TRIX-Lok auch schon vermutet aber nicht weiter überprüft. Nun reimt sich alles zusammen... Na klar, das Gestänge benötigt in der Breite ohnehin deutlich mehr Raum als beim Vorbild und darf auch bei seitenverschobener Achse nicht hakeln oder gar blockieren, was es aber doch tut, wenn der Verschleiß fortgeschritten ist. Jedenfalls ist mir das von Modellbahnkollegen bekannt, die weniger Glück mit ihrem Lok-Kauf hatten.

Interessant und aufschlussreich, wie du die Lilliput-Lok durch den R2-Radius bewegst. Die Trix-Lok soll ja sogar R1 schaffen. Probiert hab ich es noch nicht. Naja - beim Vorbild käme nicht einmal eine kleine Nebenbahnlok durch solche Radien...

Ich wünsche dir weiter viel Freude an deiner Liliput Br 42! Und vielen Dank nochmal für's Zeigen!

Beste Grüße Michael (maxl)

P.S.: Warum sowohl die Liliput- als auch die Trix-Lok die Betriebsnummer 42 555 führen, haben die Hersteller als Geheimnis wohl mit ins Grab genommen...
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Beitrag von Steffen70619 Di 01 Jun 2021, 20:45

Hallo Michael,

ja, die Kurvenläufigkeit ist ein Problem und sicher auch eine Erklärung für die verschleißenden Achslager der Trix-42. Daß die Lok den R1 schafft, glaube ich. Märklin und Piko (in den 50er Jahren) behalfen sich mit einem Knickfahrwerk. Das ist nur technisch recht aufwendig.

Weil wir gerade bei Trix sind - ich habe zwei Stromer aus dem seinerzeitigen Trix-International-Programm im Bestand. Beide Modelle - die E 05 und E 75 - geben das Vorbild gut wieder. Das luftige Fahrwerk ist der Bogenläufigkeit der Laufachse geschuldet.

Die E 05 002 (Art.-Nr. 52 2439 00) ist das einzige Serienmodell dieser nur drei Exemplare umfassenden Baureihe.
Schön, dass sich Trix dieser Maschine annahm. Die Vorbilder waren mit Tatzlagerantrieb ausgerüstet, alle drei Maschinen verblieben nach 1945 in der SBZ. Nur eine - die E 05 103 - kam wieder in Fahrt, verfiel aber schon mitte der 60er Jahre der Ausmusterung.
Mit ihrem symmetrischen Fahrwerk gefällt sie mir optisch etwas besser als ihre erfolgreiche Konkurrentin - die E 04.

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Die E 75 02 (Art.-Nr. 52 2432 00) war lange Zeit das einzige Serienmodell der E 75 für die Gleichstromfraktion.
Mir gefällt sie heute noch, und ich werde sie bestimmt nicht gegen Brawa tauschen Very Happy

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Elektroloktechnisch sind die 30er Jahre eine höchst interessante Zeit, und der Traktionswechsel zur E-Traktion war dort sicher schon abzusehen.

Herzliche Grüße

Steffen
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Beitrag von maxl Mi 02 Jun 2021, 08:16

Das sind ja wahre Schätze, Steffen! Trotz meines Nachbaus der Hermine E 69 03 ist es mir ja nicht gelungen, die technischen Einzelheiten des Elektroantriebs wirklich zu durchdringen. Letztlich bleibt es mir ein gewisses Rätsel, wie unsichtbarer Strom durch sehr sichtbare Bauteile geleitet in seiner Wirkung derart optimiert werden kann, dass er solche Antriebskräfte freisetzt...

Die technische Entwicklung der Elektroantriebe ist ein hochinteressantes Feld. Der Stangenantrieb der E 75 gefällt mir (als stiller Fan der Dampftraktion) besonders, wobei das Antriebskonzept der E 05 eindeutig zukunftweisender ist.

Zwei bildhübsche Modelle - herausgebracht zu einer Zeit, als ich Modellbahnen nicht mehr "auf dem Schirm" hatte, weshalb sie mir trotz meiner Verbundenheit zur Marke TRIX mehr oder minder komplett entgangen sind...

Komplett entgangen sind mir auch die BR 83.10 und die BR 24, ebenfalls sehr schöne Modelle, da ich deinen Thread natürlich erst auf deinen Hinweis hin entdeckt habe. Sorry!

Beste Grüße Michael (maxl)
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Beitrag von Steffen70619 Mi 02 Jun 2021, 14:03

Ich hab mal in mein Katalogarchiv geschaut: Die E05 war erstmals 1979/80, noch in grün, angekündigt. Die graue Ausführung folgte 1984/85. In dem Jahr kam auch die E75, zunächst als Epoche-IV-Maschine der DB. Die DRG-Variante folgte 1986/87.

Die E36 und der fabelhafte ET87 wären noch meine Trix-Wunschmodelle. Die sind nur eher selten und im Falle des ET87 auch sehr teuer. Die E05 ist hingegen ein "Massenmodell" und häufig zu finden. Auch die bayerischen Dampfer - die BR 38.4 (P 3/5 H) und die BR 54.15 (G 3/4 H) - finde ich gut gelungen. Bei den Dampfloks habe ich mich allerdings auf Einheitslokomotiven, einige jüngere Preußen und Sachsen sowie die Neubau- und Rekoloks der DR beschränkt.

Herzliche Grüße

Steffen

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Beitrag von Steffen70619 Mi 02 Jun 2021, 20:13

Da Roco einiges an Modellen für mein "Beuteschema" bietet, möchte ich hier drei meiner ältesten Roco-Maschinen vorstellen, die noch aus den 80er Jahren stammen, und die ich gebraucht erworben habe.

Roco startete in den späten 70er Jahren förmlich durch, profitierte von der Übernahme des Röwa-Programmes 1975 und erfreute die Modellbahner mit einer Reihe guter und seinerzeit preisgünstiger Modelle nach deutschen Vorbildern. Das setzte sich bis zur Jahrtausendwende fort, bis dann am 14.07.2005 die Insolvenz kam.

Die Baureihe 01 erschien erstmals im Katalog 1979/80 als DB-Maschine mit Witte und Wagnerblechen unter der Art.-Nr. 4119A (Wagner-WLB) und 4119B (Witte-WLB).
Die 1983/84 erschienene 01 in Reichbahn-Ausführung (4119C) ist eine reine Beschriftungsvariante. Demzufolge trägt sie Speise- und Luftpumpe vorbildwidrig für die DR(G)-Zeit in Fahrzeugmitte.

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Mein H0-Fahrzeugpark Roco_011

Die 01 wurde mehrfach überarbeitet, es erschien als 01 069 auch die Variante mit kleinen Drehgestellrädern, Winkelhebel-Lastausgleich der Schleppachse und dem genieteten 2'2'T32 der Bauform 1926.
Aktuell schaut man in Sachen 01 Altbau bei Roco in die Röhre.


Die preußische S 10.1 (Bauart 1914) als BR 17 der DRG erschien ein Jahr vor der 01 als Variante mit 3 Kesselaufbauten unter der Art.-Nr. 4115A. 1981 wurde die Variante mir 2 Kesselaufbauten nachgeschoben.
1984/85 liefen sie aus, eine überarbeitete Neuauflage erschien 1994, 1998 dann auch als S 10.1 der KPEV.
Seit 22 Jahren ist nunmehr, abgesehen von einer abgespeckten Digital-Startlok, keine S 10.1 mehr bei Roco im Programm.

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Mein H0-Fahrzeugpark Roco_111


Eine meiner Lieblingsloks aus dem Roco-Programm ist die BR 44. Sie erschien als Neuheit 1982 in mehreren Varianten.
Die DRG-Ausführung mit den markanten Wagner-Windleitblechen war erstmals im Katalog 1983/84 verzeichnet.

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Mein H0-Fahrzeugpark Roco_411


Auch die 44er wurde mehrfach überarbeitet, erschien u.a. als ÜK-Variante in grauer Lackierung und erhielt den Lokantrieb via Kardanwelle vom Tender.
Aktuell ist sie als DR-Maschine mit Ölhauptfeuerung sowie als DRG-Lok im Fotografieranstrich im Programm.
Gegenüber den ersten Modellen von 1982 hat sich der Preis inzwischen verfünffacht. Dafür wird sie aber auch nicht mehr in Salzburg, sondern in Arad gebaut.

Herzliche Grüße

Steffen
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Beitrag von maxl Mi 02 Jun 2021, 21:14

Die Liste deiner Schätze verlängert sich zusehends, Steffen! Ich freue mich mit dir. Mit deinen Spezialkenntnissen kann ich natürlich nicht mithalten, wie bei so vielen anderen Experten hier... Das eine oder andere lese ich mir an, um es dann doch wieder zu vergessen. Sogar die Details vom Glaskasten und der BR 64, die mich ja baubedingt lange beschäftigt haben, geraten schon wieder in Vergessenheit.

Das hindert mich nicht, mich an diesen schönen Modellen zu erfreuen, die du auch noch ästhetisch besonders ansprechend ablichtest. Bei der Auswahl deiner Sammlerstücke beweist du ein besonders sicheres und glückliches Händchen. Jede Lok hat ihren ganz eigenen Charakter und ganz viel Geschichte und als Modelle sind sie besonders gelungen. Da kann man schon ins Träumen kommen!

Bleibt die Frage aller Fragen: Wie präsentierst du deine Schätze?

Beste Grüße Michael (maxl)
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Beitrag von Steffen70619 Sa 05 Jun 2021, 15:52

Hallo zusammen,

seit heute verstärkt eine BR 55 (ex. pr. G 8.1) meinen Fuhrpark, die Roco 72046, Lok Nr. 55 4154-5, Bw Senftenberg, Rbd Cottbus. Nach meiner Kenntnis erstmals eine Epoche-IV-55er der DR in H0.
Daß es sich um eine Neuauflage der meiner Meinung nach sehr wohlgelungenen Fleischmann-55 handeln, wird spätestens beim Öffnen der Verpackung an dem Blister sichtbar.

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Daß die Lok nur an Rauchkammertür und Tender neue Schilder hat, und die Selbstkontrollziffer am Führerhaus nur angemalt wurde, dürfte durchaus dem Vorbild entsprechen. Der Schneidbrenner und die Hochöfen warteten zu der Zeit (1970) schon auf die letzten Exemplare.

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Als Epoche-III-Modell war die 55 4154 bereits im Fleischmann-Programm enthalten. Freut mich, daß sie praktisch unverändert und nur mit EDV-Nummer versehen wiederauferstanden ist.

Herzliche Grüße

Steffen
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Beitrag von Bastlerfuzzy Mi 16 Jun 2021, 10:42

Hallo Steffen,

eine schöne Sammllung zeigst Du uns hier, vor allen Dingen machst Du gute Aufnamen.
Die gute alte Fleischmann BR 55 gibt es also weiterhin, unter anderen Namen. Ich habe sie in den preußischen Farben.
Man hat ja Fleischmann in Spur HO einen Tritt gegeben, aber es entstehen Neuauflagen, z.B. die Reko BR 03, die 18.6, oder die BR 70, um einige zu nennen.
Fleischmann ist meine Lieblingsmarke und wir es auch immer bleiben. Es ist natürlich schon komisch, wenn bei einer Fleischmann Lok auf einmal Roco steht.
Aber freuen wir uns, daß es Fleischmann in HO weiterhin geben wird, wenn auch unter einen anderen Namen.
Ich freue mich auf eine weitere Modellvorstellung.

Gruß Dietmar
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Beitrag von Glufamichel Mi 16 Jun 2021, 11:05

Sammler und Jäger...  sunny 2 Daumen
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Beitrag von Steffen70619 Gestern um 20:16

Hallo Dietmar und Uwe,

besten Dank. Ja, Jäger und Sammler stimmt irgendwie.
Und Fleischmann ist bei den Dampfloks quasi auch mein Favorit. Wegen der feinen Radsätze noch einen Tick vor Roco.
Auch ich hoffe daher auf die eine oder andere Neuauflage.
Habe aber glücklicherweise noch einige Fleischmann-Dampfer im Bestand.

Art.-Nr. 4092: BR 94.5 (ex. pr. T16.1), 94 1810 Ep. III DR

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Mein H0-Fahrzeugpark Fleisc11


Art.-Nr. 4021: BR 89.0 (Einheitslok), 89 008 Ep. III DR

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Art.-Nr. 4082: BR 81 (Einheitslok), 81 007 Ep. II DRG

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In der Ausführungsqualität der BR 81 würde ich mir als Einheitslok-Jünger auch die BR 89 und 80 wünschen.

Der 4021 und 4092 hatte Fleischmann immerhin bereits die Schieberkreuzköpfe spendiert. Das wertet die Maschinen im Gegensatz zu den schieberkreuzkopflosen 4020 und 4094 schon deutlich auf.

Bei der 94.5 hoffe ich ja insgeheim auf eine Neuauflage. Fleischmann hatte das Modell mal erheblich überarbeitet, und trotz des zu großen Achsstandes kann es sich insgesamt sehen lassen, finde ich.

Herzliche Grüße

Steffen
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Beitrag von maxl Gestern um 21:10

Hallo Steffen - jedes Mal fallen mir die Augen aus dem Kopf, wenn ich diese schönen Maschinen in diesem Thread sehe. Um die Ästhetik der Fotostrecke nicht zu durchbrechen, verkneife ich es mir, das Vorbild-Foto der 89 008 hier zu posten. Die Lok steht ja in Schwerin und bei meinen Vorbildrecherchen zur 64 007 kam ich immer wieder an ihr vorbei. Da habe ich sie gewissermaßen im Vorbeigehen abgelichtet. Wahrscheinlich hast du sowieso deutlich besseres (Vor-)Bildmaterial...
Was die Ausführungsqualität der BR 89 angeht, so "klagst" du natürlich auf hohem Niveau. Ich vermute, dass dir u.a. das Gestänge zu dominant ist. Ich wäre schon beeindruckt, wenn meine 80er überhaupt eine Heusinger Steuerung hätten. Dazu O-Ton TRIX: "Wollte man die Steuerung wirklich vollständig und modellmäßig nachbilden, so müßte sie so fein und zierlich werden, daß ein Verbiegen nicht zu vermeiden wäre und die Maschine folglich dauernd Bewegungshemmungen aufweisen würde." Na gut, das war 1955...
Wie auch immer: Meine Gratulation zu diesem Lokomotiv- und Bilderreigen. Der reine Genuss!

Beste Grüße Michael (maxl)
maxl
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Beitrag von Steffen70619 Heute um 01:15

Hallo Michael,

vielen Dank. Nun, die 80er aus den 50er Jahren läßt sich nicht mit der 89er aus den 80er Jahren vergleichen (toller Satzbau). In den 30 Jahren hat sich bei allen Herstellern etwas getan. Dass Deine gut 60 Jahre alten Trix-Modelle noch bzw. wieder laufen, spricht doch für die Güte der damaligen Konstruktion. Ob das z.B. eine Piko 83.10 schafft, bezweifle ich vorsichtig, werde das aber sicher nicht mehr erleben.

Die 89 008 ist mir 2018 in Schwerin über den Weg gelaufen, und ich habe sie einmal rundum fotografiert. Natürlich auch die 64 007 Very Happy
An dem Fleischmann-Modell stören mich persönlich zwei Dinge: Das Lokgehäuse ist aus Metall (natürlich ohne Zinkpest). Aber Metall kann ich mit meinen Werkzeugen nicht bearbeiten. Und an Dampfloks mag ich es nun, wenn zumindest die Tenderleitern, die Anstellstangen und die markantesten Speiseleitungen freistehend sind. Bei einem Kunststoffgehäuse hätte ich mir diese Arbeiten sicher schon vorgenommen.
Und am Fahrwerk stört mich der Antrieb über einen Zahnkranz auf dem rechten Rad der Treibachse. Das zerstört leider den guten Eindruck der Radsätze. Die Steuerung finde ich ok so, sie soll ja auch nicht gerade bei der kleinsten Berührung verbiegen.
Freier Führerhausdurchblick wäre sicher auch ok, aber das ist mit den Vorhängen recht elegant gelöst.

Bei den Einheits-Rangierlokomotiven (BR 80, 81, 87 und 89) ist für mich bei den Serienmodellen die Fleischmann-81 das Maß der Dinge Very Happy

Herzliche Grüße

Steffen
Steffen70619
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Skalpell-Künstler
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