Der lustige Modellbauer
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Meine Longhorn-Herde wächst

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Re: Meine Longhorn-Herde wächst

Beitrag von Falkenauge am Di 12 Apr 2016, 13:18


Die Gestaltung der oberen Formenhälften war einfach. Ich konnte kaum die Härtung abwarten, um zu überprüfen, ob sich die Master problemlos entnehmen lassen.





Da dies klappte, machte ich Mitte März meine ersten Abgüsse, als ich nach längerer Bemalungszeit das nächste Mal wieder modellierte. Zuerst steckte ich einen Drahtstift ein, den ich möglichst über die gesamte Länge der Form anpasste und unten ein Stück heraus stehen ließ. Dann ölte ich die Formen wieder kräftig ein. Nun kam der spannendste Moment: Das APOXIE SCULPT musste ich so einfügen, dass der Verstärkungsdraht möglichst zentral blieb und auch wenig Materialüberschuss blieb. Das erste Zusammenpressen der Formenhälften zeigte bereits, dass es schwierig werden dürfte, eine gleichmäßige Oberfläche für die Hörner zu erreichen. Die Hörnerenden schnitt ich glatt ab. Dann ölte ich erneut die oberen Formenhälften kräftig ein. Am nächsten Morgen war die eine Form so verbunden, dass ich sie nicht öffnen konnte, und bei der anderen war zu wenig Material für eine glatte Oberfläche eingefüllt worden. Auch ließ sich das Horn nicht von der unteren Form lösen.







APOXIE als Füllmaterial für solche Formen fällt also definitiv aus!

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Re: Meine Longhorn-Herde wächst

Beitrag von Falkenauge am Sa 28 Mai 2016, 13:42


Elastolin Nr. 3808/4 (Hartplastik 4 cm): linkes Vorderbein ergänzt

Ich hatte ja ein Elastolin-Kalb (Nr. 3808/4) der Figurengröße 4 cm restauriert, das als frisch Neugeborenes dienen sollte. Die geringe Größe passt dazu gut: Longhorns gebären die kleinsten Kälber aller Rinder.

https://www.der-lustige-modellbauer.com/t20371-bemalungen-umbauten-modellierungen-neue-tiere-fur-meine-dioramen


von links nach rechts: Elastolin-Kälber Nr. 4008 (Masse), 3809 & 3808/4

Anfang Mai begann ich die Nachgeburt nach Bildern aus dem Internet zu modellieren. Dazu formte ich zuerst einen unregelmäßigen Fladen mit mehr oder wenig glatter Oberfläche mit sehr vielen kleinen Beulchen. Dafür rollte ich Kügelchen für Kügelchen und glättete unter leichtem Druck die Oberfläche mit nassem Pinsel.





Nach der Härtung entstanden darauf einige Adern und die in sich gedrehte Nabelschnur. Obwohl ich versuchte, diese möglichst klein zu modellieren, waren noch Nachbearbeitungen mit der Fräse nötig. Bei der Bemalung begann ich mit Hellgrau als Grundlage und arbeitete mit der Nass-in-Nass-Technik noch auf der feuchten Grundbemalung mit Beige und Dunkelblau. Nach der Lasur mit Schwarz fehlte noch der blutige Gesamteindruck. Dazu tupfte ich etwas Rot vorsichtig auf.









Mit dem Kalb und dem liegenden Longhorn von Barthel-Modellbau (Nr. 1005951) ergibt sich schon eine nette Szene, bei der aus meiner Sicht das feuchte Fell des Neugeborenen erkennbar ist.

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Re: Meine Longhorn-Herde wächst

Beitrag von Falkenauge am So 24 Sep 2017, 14:57


Da mittlerweile die Stampede-Vignette, deren Umbau, der GERMANIA-Umbau und der BARTHEL-Weidereiter fertig wurden, füllt sich die Vitrine weiter.

https://www.der-lustige-modellbauer.com/t10336p15-stampede-vignette-von-frank-miniatures-nr-fm-75-06-baubericht#354703

https://www.der-lustige-modellbauer.com/t20254-bemalungen-umbauten-modellierungen-neue-cowboys-fur-meine-dioramen

https://www.der-lustige-modellbauer.com/t10228-western-dioramen-fur-54-90-mm-figuren











Im Zusammenhang mit dem Umbau einiger Tiere aus einem Set von SMYK entstand schon wieder ein neues Longhorn. Ausgangspunkt war das passend kleine Euter der Kuh.

https://www.der-lustige-modellbauer.com/t20371-bemalungen-umbauten-modellierungen-neue-tiere-fur-meine-dioramen



Nach der Fertigstellung meiner reitenden Cowboys bestand leider weiterhin das Problem mit dem verstauchten Handgelenk in einer Stütz-Bandage und das ließ eigentlich nur Figurenbemalungen zu. An erster Stelle standen dabei für mich die reiterlosen Pferde und die Tiere aus dieser Serie von SMYK. Bei den Pferden benötigte die Nass-in-Nass-Technik mehr Zeit für einen Durchgang, während hier beim Longhorn eher schärfere Farbgrenzen zu malen waren. So nahm ich es mir für die abendlichen TV-Werbepausen vor. Die Augen-Umrandungen und die Lippen malte ich mit Dunkelgrau (REVELL Email Color SM 378). Das Fell gestaltete ich mit Schwarz, Dunkelbraun (REVELL Email Color Matt 82), Hellbraun (REVELL Email Color SM 382) und Weiß besonders abwechslungsreich. Eine ähnliche Bemalung hatte ich schon bei einem meiner umgebauten PLAYMOBIL-Longhorns durchgeführt [siehe oben]. Anstrengend für mein Handgelenk war dann am nächsten Tag das Einfräsen des Brandzeichens, das bislang noch gefehlt hatte. Mit der Grundbemalung ist dies Brandzeichen allerdings kaum zu erkennen.





Für Euter und Hörner wählte ich eine Bemalung mit Beige (REVELL Email Color SM 314). Nass-in-nass bekamen die Hörner schwarze Spitzen mit dunkelbrauner Übergangszone zum beigen Teil. Die Zitzen bemalte ich mit Rosa (REVELL Email Color Matt 35). Für die Hufe und die rudimentären Teile an den Hinterseiten der Beine nahm ich Hellgrau (REVELL Email Color Matt 75).





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Re: Meine Longhorn-Herde wächst

Beitrag von Falkenauge am Mo 25 Sep 2017, 14:59


SMYK Value Toys Nr. 71203 Farm Play Set, Kuh: Umbau zum Longhorn

Das Set hatte ich mir für € 4,99 bei SPIELEMAX gekauft. Die Kuh passt wie Truthahn, Pferd und Esel zur Figurengröße 7 cm.





Wie zuletzt bei den Reitpferden ritzte ich auch hier die Hufe mit scharfem Bastelmesser leicht ein. Nach der Lasur mit Schwarz wurden vor allem die weißen Bereiche noch graniert, um Lichter zu setzen. Jetzt ist das Brandzeichen so angedeutet zu erkennen wie gewünscht. Die Fixierung mit mattem Klarlackspray und kleine Tupfer mit glänzendem Klarlack für die Augen beendeten die Bearbeitung des Longhorns.





















So langsam sollte ich eine Vitrine für den Longhorn-Treck kaufen, bevor ich weitere Tiere gestalte.



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