Der lustige Modellbauer
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Memoirs of a Bastelfreak and a Mobaman

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Memoirs of a Bastelfreak and a Mobaman

Beitrag von jlmm-x am Mi 05 Okt 2011, 18:00

Diese Überschrift (die auch ein wenig an meine Lieblingstanzkapelle EL&P erinnert) soll uns veranschaulichen: es gab einmal ein Leben als Modelleisenbahner für mich. Lange her. Damals war ich entschieden jung und an Ernsthaftigkeit, dieses Hobby betreffend, kaum zu überbieten. 1969/70 fing das ungefähr an. Ein Freund hat mich drauf gebracht und mich mit geradezu unheimlichen Wissen über alles, was die Eisenbahn betraf, beeindruckt. Eine Eisenbahnanlage hatten wir Kinder damals schon, die hatte unser Vater so um 1965 herum gebaut. Fotos gibt es davon keine mehr, aber ich habe aus dem Gedächtnis mal einen Plan gezeichnet, wie das Dingens ungefähr aussah.

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Re: Memoirs of a Bastelfreak and a Mobaman

Beitrag von kaewwantha am Mi 05 Okt 2011, 20:27

Hallo Jürgen,
der Gleisplan sieht nach viel Spaß mit der Bahn aus.
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Re: Memoirs of a Bastelfreak and a Mobaman

Beitrag von Frank Kelle am Mi 05 Okt 2011, 21:33

Das kann mir dem Plan gut sein, denn er ist ansich schlüssig und stimmig. Er ähnelt den Plänen, die in den Gleisplanheften damals so abgedruckt waren. Rangier- und Fahrmöglichkeiten, das hat sicher Spass gemacht!
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Re: Memoirs of a Bastelfreak and a Mobaman

Beitrag von nozet am Mi 05 Okt 2011, 22:25

Das Grundthema schlechthin - 2-gleisige Hauptstrecke
mit abzweigender Nebenbahn Very Happy
Wird angeblich von 2/3 aller Modellbahner bevorzugt.
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Re: Memoirs of a Bastelfreak and a Mobaman

Beitrag von jlmm-x am Do 06 Okt 2011, 11:48

An rollendem Material gab es eine Piko BR 80 mit Gepäckwagen und 2 oder 3 Ci-Personenwagen sowie eine Piko E 46 mit ein paar Güterwagen, darunter ein weißer mit der Aufschrift Seefisch, der es mir damals, warum auch immer, besonders angetan hatte.



Irgendwann hatte ich dann noch eine Piko BR 81 dazugeschachert.

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Re: Memoirs of a Bastelfreak and a Mobaman

Beitrag von jlmm-x am Do 06 Okt 2011, 13:59

Ja, spielen konnte ich gut mit der Eisenbahn (meinen Bruder hat die eher weniger interessiert). Aber dann kam mein Freund, Harald hieß er, ins Spiel mit seinem Eisenbahnwissen. Also - die Anlage sei ja gut und schön, aber, bitte, das mit dem Abzweig von freier Strecke zum Lokschuppen ginge so schon mal gar nicht. Das Mindeste sei vor dem Tunnelportal eine Rangierhalttafel, die ich zu bauen hätte (wäre ja schließlich nicht schwierig), aber eigentlich hätte da auch noch eine Schutzweiche oder wenigstens eine Gleissperre hingehört, genau wie am Nebenbahnbahnsteiggleis rechts und so fort. Uff.
Da hatte ich also viel zu lernen, das hält ja auch schließlich jung (besonders, wenn man 13 oder 14 ist!).
Und meine Fahrzeuge seien, oh je, so ziemlich das Unmodellmäßigste, was man einsetzen könne.
Die 80er, bitte, sei eine reine Rangierlok und selbst für den Streckenbetrieb auf Nebenbahnen ungeeignet, außerdem fehle die Heusinger-Steuerung (ja, ich weiß, die auf dem Foto hat eine, ist eben nicht genau dieselbe Maschine, sondern eine spätere Anschaffung).
Schlimmer noch die E 46 - die hat es im Vorbild nie gegeben, war nur geplant. Ich solle, da die Lok ohnehin im Schadpark stand (das Bakelit-Gehäuse war bei hastiger Kurvenfahrt zerbröselt und nur notdürftig mit Duosan verklebt worden) sehen, dass ich als Ersatz einen Hut der E 44 kriege, das passt. Allerdings käme ich kaum umhin, wenigstens auf der Hauptbahn eine Oberleitung zu bauen.
Aber die BR 81, also nein! Zu große Räder, zu dicker Kessel, Oberflächenvorwärmer (!) - nee, das ginge gar nicht! Nicht genug, dass auch eine 81er auf meiner Anlage völlig Fehl am Platze wäre (81er hatte nur die DB), das hier wäre schlicht keine, so. (Schade eigentlich, gerade diese Lok lief so gut)
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Re: Memoirs of a Bastelfreak and a Mobaman

Beitrag von jlmm-x am Do 06 Okt 2011, 17:17

Was nun folgte war:
Erstens - ein paar Um- und Weiterbauten an der Anlage, die meisten eher optischer Natur und im Bestreben, das Vorhandene ein wenig "logischer" zu gestalten, z.B. Bahnübergänge, damit die Insellage der Ortschaft aufhört, ein ordentlicher Bahnsteig im Talbahnhof und eine Haltestelle für die Nebenbahn. Ich habe dann auch noch zwei weitere Weichen eingebaut und auch eine Erweiterung des "Schattenbahnhofs" geplant, aber dazu ist es dann nicht mehr gekommen. Eine kleine Versuchsstrecke mit Oberleitung habe ich auch eingebaut.
Zweitens - Erweiterung des Fahrzeugparks mit "Sinn". Anschaffungen waren z.B. ein vierteiliger Doppelstockzug (den ich dann mit Steuerabteil ausgerüstet habe) und eine E 11 von Piko, die war damals ganz neu, zwei Triebdrehgestelle, die musste ich haben.
Drittens - meine Einbindung in eine Arbeitsgemeinschaft "Modellbahn" und in den "Deutschen Modelleisenbahnverband der DDR" (AG 8/5).
Ich fand das alles toll.
Und ich habe bergeweise Fachbücher verschlungen, die in der AG vorhanden waren und seit Dezember 1969 die Zeitschrift "Der Modelleisenbahner" bezogen. Die Hefte habe ich bis 1990 fast lückenlos.
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Re: Memoirs of a Bastelfreak and a Mobaman

Beitrag von jlmm-x am Fr 07 Okt 2011, 13:09

Ich war damals auch immer irgendwie auf Jagd nach neuen Modellen, das sollte noch etliche Jahre so bleiben. Das Sortiment an Modelleisenbahnen war in der DDR recht dürftig und der Einzelhandel hatte noch lange nicht alles, was eigentlich hätte im Angebot sein müssen, vorrätig. Wenn ich gelegentlich in Rostock war, hatte ich denn auch immer meinen speziellen Weg durch die Stadt, vorbei an allen relevanten Modellbahn- und Spielzeugläden, viele waren das auch nicht. Eine Episode aus den frühen 70ern: auf meinem Wege kam ich in der Nähe des Doberaner Platzes regelmäßig am Schaufenster eines Reisebüros (na oder etwas ähnlichem) vorbei, in dem eine kleine Eisenbahnanlage aufgebaut war. Was heißt Anlage, zwei Gleise, eine Lok, ein paar Wagen, nur Dekoration. Jetzt kommts: die Lok war eine BR 84 der Firma Hruska! Schon damals begehrtes Sammlerstück, schon lange nicht mehr in der Produktion und schlichtweg nicht für Geld und gute Worte beschaffbar. Ja. Man müsste, so dachte ich, da reingehen und eine andere Lok zum Tausch anbieten, um an eine 84er zu kommen, genau so. Aber getraut habe ich mich sowas nicht. Ein anderer schon. Eines schönen Tages kam ich wieder an besagtem Fenster vorbei und da stand dann wie ganz natürlich eine E 44 an Stelle der 84er. Und noch nicht mal korrekt auf die Gleise gesetzt. Aber was lange währt... - bei der Niederschrift dieser Geschichte kam ich auf den Gedanken, dass ich ja Dank der möglichen Internetauktionen nach rund 40 Jahren noch mal auf Jagd nach einer BR 84 gehen könnte.
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Re: Memoirs of a Bastelfreak and a Mobaman

Beitrag von jlmm-x am Sa 08 Okt 2011, 15:34

Kann sich noch einer an Hans-Georg Ponesky erinnern? Der brachte in den 60er Jahren blond und stets gutgelaunt Unterhaltung ins DDR-Fernsehen, zum Beispiel mit der Reihe "Mit dem Herzen dabei", und dabei gab es für die Zuschauer wohl auch Gelegenheiten mitzuspielen und zu gewinnen.

Ich weiß nicht mehr genau wie, jedenfalls gewann mein kleiner Bruder "Aine äläktrüsche Aisenbahn" - sprich: ein Eisenbahnset bestehend aus Gleisoval, einer Tschechische Rangierdiesellok, zwei Güterwagen und einem Batterieregler; das ganze in TT. Hübsch. Und für unsere H0-Anlage erstmal völlig unbrauchbar. Später habe ich die TT-Schienen quer durch die kleine Ortschaft auf der Anlage schlängeln lassen (ein Oval hat ja nun mal nur 2 Geraden), für die Lok einen Straßenbahnhut aus Pappe gebaut und das ganze Ding als "Funkenkutsche" deklariert. Nicht für lange, bei einem der üblichen Geschwisterzwists hat Brüderchen "seine" Eisenbahn wieder eingefordert.
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Re: Memoirs of a Bastelfreak and a Mobaman

Beitrag von Jörg am Sa 08 Okt 2011, 19:14

Hab' zwar keinen Dunst von Modellbahn evil or very mad
aber für derlei kurzweilige Geschichte(n) bin ich immer zu haben! Very Happy

Gruß - Jörg -
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Re: Memoirs of a Bastelfreak and a Mobaman

Beitrag von Jörg G am So 09 Okt 2011, 12:29

Als Kind in den 70igern, war das alles völlig egal, nur ein Kumpel mit solch einem Fachwissen, hätte auch leicht das Gegenteil bewirken können und Du hättest die Flinte ins Korn werfen können.
Irgendwo muß ich auch noch ein paar alte Ausgaben des Modelleisenbahner haben. Dann kam die ganze Geschichte ja auch in Farbe raus und nach der "Wende" und der Verlag hat es mit meinem Abo einfach nicht auf die Reihe bekommen, das Aus für den Modelleisenbahner. Heute kaufen ich nur noch das, was ich benötige, bis auf ein Sammelwerk.
Jedenfalls kann ich mich gut in Deine Geschichte hineinversetzen. Mein Vater hatte auch 1965 damit begonnen, eine Modellbahn zu bauen, gleich nach meiner Geburt und so habe ich es auch mit der Geburt meine Jüngsten Sprößlings gemacht. Nur der ist inzwischen sieben und und meine Anlage noch lange nicht aus dem Rohbaustadium heraus.
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Re: Memoirs of a Bastelfreak and a Mobaman

Beitrag von jlmm-x am So 09 Okt 2011, 15:48

Ja, mein Freund Harald war schon eine besondere Type. Ich weiß nicht, was aus ihm geworden ist, wir haben uns vollkommen aus den Augen verloren. Denn später, im Sommer 1972, wurde meine Modellbahnerkarriere zunächst unterbrochen. Meine Familie zog fort aus Warnemünde und die Eisenbahn durfte nicht mit. Einen Teil des Materials habe ich kurzerhand verhökert. Und ich selbst ging in die Fremde, ins Leben, das dann vorerst keinen Platz und kaum Zeit für Eisenbahnträume bot und ich diese vorerst nur an der langen Leine mitschleppen konnte. Mir blieb dann sozusagen eine Art periphere Modellbahnerexistenz, eine theoretische. Die Zeitschriften und die Kalender und so.

In meinen Zeitschriften gab es gelegentlich mehr oder weniger ausführliche Bauanleitungen für Fahrzeuge und anderes - sowas schafft nebenbei Wünsche und Visionen im Obergeschoss meines Kopfes, die sich oft darum ranken, ein paar ganz individuelle Modelle besitzen zu wollen. Viel mehr als Pläne schmieden, Ideen sammeln, "spintisieren" kam aber zunächst nicht dabei zustande.
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Re: Memoirs of a Bastelfreak and a Mobaman

Beitrag von Jörg G am So 09 Okt 2011, 18:03

Ah ha und wie sehen die Pläne heute aus?
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Re: Memoirs of a Bastelfreak and a Mobaman

Beitrag von jlmm-x am Mo 10 Okt 2011, 13:53

Pläne? Heute? Ich mache so viel andere Sachen, dass ich mich eigentlich gar nicht mehr mit der Modellbahn befassen sollte. Aber das Schreiben dieses Beitrages hat beim mir natürlich neben den Erinnerungen auch allerlei Wünsche geweckt. Da muss ich erst mal sehen, ob ich irgendwas draus mache.
Was ich schon mal gemacht habe, ist, über die Anschaffung einer Hruska BR 84 nachzudenken (siehe weiter oben). Tja, was soll ich sagen? Ich habe jetzt eine!

Und noch was ist neu: bei mir huppen zurzeit die Handwerker im Haus rum, um mir eine Heizung einzubauen. Das bedeutete für mich unter anderem, den Boden aufzuräumen und allerlei Kartons zu sichten. Meine alte Eisenbahn ist noch nicht aufgetaucht, aber ich bin ihr bestimmt schon nähergerückt.
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Re: Memoirs of a Bastelfreak and a Mobaman

Beitrag von Frank Kelle am Mo 10 Okt 2011, 14:12

Huppss.. DIE hatte ich als "Wessie" auch immer im Auge, weil die Märklin Hamo BR 85 so .. preisintensiv war und mir die riesigen Leuchten bei Märklin nicht gefielen.
Ist bei der Steuerung der Lok alles ok? Irgendwie sehen die Stangen am Kuppelrad nach "Salat" aus...
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Re: Memoirs of a Bastelfreak and a Mobaman

Beitrag von jlmm-x am Mo 10 Okt 2011, 14:22

Frank Kelle schrieb:...Ist bei der Steuerung der Lok alles ok? Irgendwie sehen die Stangen am Kuppelrad nach "Salat" aus...
Die Schwingenstange war wohl mal verbogen, da fehlt ein bisschen Lack, aber sonst ist alles okay.
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Re: Memoirs of a Bastelfreak and a Mobaman

Beitrag von Jörg am Mo 10 Okt 2011, 18:16

jlmm-x schrieb:Meine alte Eisenbahn ist noch nicht aufgetaucht, aber ich bin ihr bestimmt schon nähergerückt.
Dann drück' ich Dir mal die Daumen, daß das Ziel der Begierde bald auftaucht ... Wink

Gruß - Jörg -
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Re: Memoirs of a Bastelfreak and a Mobaman

Beitrag von jlmm-x am Di 11 Okt 2011, 17:53

Ja, die Kiste habe ich gefunden. Aber es hat manches über die Jahre ziemlich gelitten. Trotzdem war ich regelrecht erstaunt, was ich alles mal gebaut habe, ich habe die Kisten ja ewig nicht angefasst.
Jetzt erst mal weiter im Text der "Memoirs".

Die 70er Jahre gingen ihrem Ende zu und genau so strebsam begann bei mir der Hang nach Sesshaftigkeit und Familiengründung. Damit war den bis dahin verschüttet geglaubten Modellbahnerträumen wieder ein Weg an die Oberfläche meines Bewusstseins frei geräumt. Ein Weg mit Hindernissen noch, denn es blieb noch das Platzproblem; wir wohnten zunächst bei meinen Schwiegereltern im Haus. Ein kleines, verschrumpeltes, uraltes Haus. Eigene Wohnung? No Chance. Anlage bauen ging noch nicht. Aber schon mal ein paar Fahrzeuge anschaffen oder umbauen oder so, das ging und das habe ich damals auch gemacht.
Die kleine BR 80, die hatte ich noch. Daran hatte ich auch, in den frühen 70ern noch, eine Heusinger-Steuerung angelötet; wo die her war, weiß ich nicht mehr. Und nun ging ich daran, diese Lok ein wenig "aufzuhübschen".

Rechts das Urprungsmodell (diese Lok auf dem Foto war mir später mal "zugelaufen), links die "Frisur" (so nannten wir den Umbau von Fahrzeugen unter Beibehaltung der Baureihe). Ich weiß, die linke Lok sieht wegen Transport und Lagerschäden schlechter aus als die andere (Umlauf verbogen, Puffer abgebrochen, Lampen fehlen), aber sie war vor 30 Jahren mal ein Schmuckstück, auf das ich stolz war.
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Re: Memoirs of a Bastelfreak and a Mobaman

Beitrag von Jörg am Di 11 Okt 2011, 18:02

Man erkenntn im direkten Vergleich tatsächlich, daß da einiges verändert/ergänzt/verfeinert wurde ... Twisted Evil

Wenn man bedenkt, daß es damals kaum Zubehör,
geschweige denn Ätzteile oder Ähnliches gab ...

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Re: Memoirs of a Bastelfreak and a Mobaman

Beitrag von jlmm-x am Di 11 Okt 2011, 18:06

Was man eine Zeitlang und nur über den Verband ergattern konnte, waren so kleine Zubehörteile wie Laternen. Die Luftpumpe stammt glaube ich auch aus so einer Ergänzung. Meine Lok hatte auch vor dem Schornstein eine Lichtmaschine, die ist aber weg.
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Re: Memoirs of a Bastelfreak and a Mobaman

Beitrag von Jörg am Di 11 Okt 2011, 18:11

Besonders augenfällig (für mich als Laien) sind u.a.
auch die Änderungen an der Front des Führerstandes
inklusive Verglasung und der "Kohlenkasten" mit Aufsatzbrettern ... Bravo
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Re: Memoirs of a Bastelfreak and a Mobaman

Beitrag von jlmm-x am Do 13 Okt 2011, 17:48

1979 erschien im "Modelleisenbahner eine Anleitung zu einer "Frisur" der BR 75 von Gützold.

Das Fahrgestell dieser Maschine war identisch mit dem der BR 24 und dem der BR 64 vom gleichen Hersteller. Für die 24/64 war es einigermaßen vorbildgerecht, für die BR 75 aber bestenfalls "ähnlich", man war da wohl aus Kostengründen einen Kompromiss eingegangen. Anfang/Mitte der 70er Jahre aber erschien mit der BR 66 ein Modell, das fahrwerksseitig, den Kuppelraddurchmesser betreffend, doch näher an der BR 75 war. Also lag es doch recht nahe, aus dem Fahrwerk eine Piko 66er, dem Gehäuse einer Gützold 75er, der Gleitbahn und des Kreuzkopfes der 89 von Piko und einigen anderen Kleinigkeiten ein einigermaßen vorbildgerechtes Modell zu basteln und das habe ich dann auch gemacht - nachdem ich alle Materialien zusammen hatte, das war ja auch nicht einfach!

Vorne hat der Zahn der Zeit eine Laterne abgenagt.

Den Kohlenkasten habe ich ein bisschen eingekürzt, um die Maschine noch unterscheidbarer zu machen. Dafür, dass auch das vorbildgetreu ist, gab's ein Foto.
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Re: Memoirs of a Bastelfreak and a Mobaman

Beitrag von Babbedeckel-Tommy am Do 13 Okt 2011, 17:49

Wozu Fertigmodelle, wenn man auch selber sehr gut frisieren kann! 2 Daumen
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Re: Memoirs of a Bastelfreak and a Mobaman

Beitrag von Jörg am Do 13 Okt 2011, 17:59

Sind das Straß-Steinchen in den Lampen? Wink

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Re: Memoirs of a Bastelfreak and a Mobaman

Beitrag von Frank Kelle am Do 13 Okt 2011, 18:04

Denke mal JA - das hatten die Maschinen damals "drin".

Respekt auf jeden Fall wieder einmal! Die Geschichte mit dem Fahrwerk der 64 und der 75 "geisterte" damals auch durch die "Wessi"zeitung Miba inkl. Bauberichte. Ich denke mal, Du hast wirklich LANG auf die Teile gewartet. Die 66 sollte - als reine DB-Lok - ja kaum zu bekommen gewesen sein im "Osten".
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