Der lustige Modellbauer
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Beitrag von Der Boss So 10 Jun 2018, 18:25

Moin Winfried

Nicht schlecht, die Idee mit den Leuchtdiodenstreifen.   Cool Cool Cool
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Beitrag von WS222 So 10 Jun 2018, 19:41

Vielen Dank Very Happy
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Beitrag von WS222 Mi 13 Jun 2018, 12:03

An dieser Stelle mache ich mal mit der Pinasse weiter:

Im Bausatz befindes sich ein funktionsfähiges Ruder und auch eine funktionsfähige Welle. Bei diesen kleinen Dimensionen muss man völlig umdenken: Die Welle hat einen Durchmesser von nur 1mm, so dass ein Gewinde in der Schraube und auf der Welle nicht wirklich funktionieren. Also wird die Beides verklebt! Hoffentlich werde ich nie in die Verlegenheit kommen, den Antrieb und das Ruder demontieren zu müssen.

M 1935 - Seite 3 Dsc_0410

Auch das Biegen einer Schraube habe ich vorher noch nie machen müssen....
Ansonsten: Großes Lob an Herrn Lassek für den Bausatz!

M 1935 - Seite 3 Dsc_0411

Meine Probleme beginnen genau jetzt. Der Antrieb hat 3,7V, passt also zum Fahrakku. Die Motorwelle hat einen Durchmesser von 1mm, also auch nichts Schlimmes. Das Kuppeln beider Teile treibe mich allerdings zur Verzweifelung. Auf dem Bild sieht man den zweiten Versuch: Ein gebohrter Messingzylinder mit zwei Klemmschrauben. Die Drehbank, auf die ich Zugriff habe, hat einen enormen Schlag, so dass eine durchgängige Bohrung von 1,1mm nicht möglich ist. Auch die Schrauben (M2) funktionieren nicht. Der erste Versuch mit ineinander gestecken und verlöteten Messingrohren klappt auch nicht. Da der Motor sehr leicht ist, brauche ich nur eine Drehmomentstütze, ein Motorträger ist nicht erforderlich. Trotzdem erinnert das Ganze eher an den Vibrationsalarm in einem Telefon als an einen Bootsantrieb.

Hat irgend jemand eine gute Idee????

Ich greife mal etwas vor....
Auch der dritte Versuch mit einem Aluzylinder und zwei Madenschrauben löst das Problem mit der unpräzisen Bohrung nicht
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Beitrag von Plastikschiff (†) Mi 13 Jun 2018, 13:22

Moin Winfrid,
bei meinen kleinen Modellen benutze ich ein stückchen Fahrrad Ventil Gummi, klappt sehr gut. Auch noch nach einem Jahr und länger.
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Beitrag von Bacardi-Joe Mi 13 Jun 2018, 14:37

Servus Winfried,

wie wär's denn damit?
Code:
https://www.jojo-modellbau.de/de/wellenkupplungen/23295-kupplungsschlauch.html
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Beitrag von WS222 Mi 13 Jun 2018, 18:16

Ihr habt Recht, es wird ein Schlauch werden....
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Beitrag von Plastikschiff (†) Mi 13 Jun 2018, 18:50

sehr gute Endscheidung, und kein Geräusch wie bei einer beweglichen Kupplung.
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Beitrag von WS222 Mi 13 Jun 2018, 18:55

Wenn ich am Wochenende wieder zu Hause bin, werde ich da mal was versuchen....
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Beitrag von WS222 Mi 20 Jun 2018, 05:46

So, die Woche ist rum, es geht also weiter:
Das Backdeck besteht aus 1mm PS und wird einfach auf den Rumpf aufgeklebt. Hier die ersten Anproben:

M 1935 - Seite 3 Dsc_0010

Im Bereich der Ankerspills ist bereits die Verstärkung aufgeklebt. Im Original wurde dieses Deck später mit rutschhemmender schwarzer Farbe gestrichen. Die Bohrung soll später mal das Buggeschütz aufnehmen.

M 1935 - Seite 3 Dsc_0011

Hier der Bereich mit dem Ausschnitt für die Brücke.

Seit dem Räumboot verzichte ich beim Bau auf die Deckswölbung. Das löst viele Probleme und fällt hinterher nicht wirklich auf.

Die Entscheidung für PS habe ich im Nachhinein merfach bereut: trotz Reinigung und Grundierung wollte die Farbe nicht halten. Dazu später mehr....
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Beitrag von Plastikschiff (†) Mi 20 Jun 2018, 09:59

Moin Winfried,
der Rumpf schaut aus als wäre er nagelneu.
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Beitrag von WS222 Mi 20 Jun 2018, 18:16

Isser ja auch Very Happy
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Beitrag von WS222 Mi 27 Jun 2018, 08:56

Es wird Zeit, etwas Farbe ins Spiel zu bringen:
Wobei das bei einem Schiff, dass eigentlich nicht gesehen werden soll, natürlich stark übertrieben ist.
Zum Thema "Farbgebung" gibt es gefühlt eine Million Einträge und ohne Euch langweilen zu wollen, fasse ich das hier mal zusammen:
- Die damals verwendeten RAL- Farbtafeln sind verloren gegangen. so dass ein Bezug zu heute existierenden Tafeln nicht mehr hergestellt werden kann.
- Sonne und Salzwasser bleichen die Farben nach kurzer Zeit aus
- Farbphotos aus dieser Zeit ändern ihre eigenschaften, so dass sie nicht als Referenz genommen werden können.

Mein Weg ist folgender:
Die großen Flächen werden mit der Spraydose lackiert. Dabei verwende ich Farben, die eine aktuelle RAL- Nummer haben. Dadurch kann man unterschiedliche Hersteller einsetzen und hat doch einen gleichen Farbton.
Farben aus dem Baumarkt sind stets mit Vorsicht zu verwenden!!!!!

M 1935 - Seite 3 Dsc_0014

Gesprayt wurde in folgender Reihenfolge:
Schwarz als Grundfarbe, dann maskierter Wasserpass. Roter Schiffsboden, maskiertes Rot und dann die graue Farbe.
Zum Maskieren verwende ich Elektriker- Isolierband. Das hat einige Vorteile wie gute Dehnbarkeit, genau die richtige Klebkraft auf der Oberfläche und eine gute Randschärfe.

M 1935 - Seite 3 Dsc_0015

Das Problem mit den Sprayfarben ist, dass man sämtliche Unebenheiten auf dem Rumpf sieht. Also ist hier nach dem Farbauftrag immer wieder spachteln, schleifen und lackieren angesagt. Hier das Modell mit dem bereits eingesetzten Servo. Da die Halter bereits in die Spanten eingearbeitet sind, war der Einbau eine Kleinigkeit.

M 1935 - Seite 3 Dsc_0013

Das bereits schwarze Backdeck. Die weißen Spuren belegen eindrucksvoll, dass man staubige Fingerabdrücke prima auf schwarzen Flächen sehen kann......
Wie schon erwähnt, ist nach einigen Tagen folgendes passiert:
Die schwarze Farbe ist aufgeplatzt und zeigte schlimme Muster. Der Weg, mit spachteln und schleifen ist sehr mühsam. Wann immer ich dachte, dass jetzt alles fertig ist, gab es an einer anderen Stelle die gleichen Probleme. Irgendwann war ich dann so weit und habe die Farbe mit der Grundierung komplett abgetragen. Dabei gab es dann Kratzer im Deck, die wieder gespachtelt werden mussten....
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Beitrag von WS222 Mi 27 Jun 2018, 09:00

Kurzer Nachtrag zum Thema "Farbgebung":
Auf YouTube gibt es ein Video, dass Schiffe der Kriegsmarine in Farbe zeigt und ich bilde mir ein, dass in einigen Szenen tatsächlich ein Minensuchboot zu sehen ist.
Leider wiederspricht das, was man sieht, so ziemlich allen Aussagen:
BRAUN gestrichene Schiffe, Matrosen, die Räumgerät SCHWARZ streichen usw.
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Beitrag von Der Boss Mi 27 Jun 2018, 16:59

Moin Winfried

Der Tipp mit dem Isolierband zum abkleben werde ich auf jeden Fall testen.

Und das mit der Farbgebung ist immer so ne Sache.

In erster Linie muss es dir gefallen.
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Beitrag von Plastikschiff (†) Mi 27 Jun 2018, 19:29

Moin Winfried, moin Wolle,
platz ist in der kleinsten Hütte.
Tolle Bastelarbeiten kann man auch im Abstellraum machen.
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Beitrag von WS222 Mi 27 Jun 2018, 20:19

Hast Recht, Reinhard. Leider können die Bauprojekte nicht unendlich groß werden....
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Beitrag von Jonas186 Mi 27 Jun 2018, 21:33

Da hast du ja bis jetzt ganze Arbeit geleistet. Ich werde dir mit großer Freude weiterhin beim Bauen zusehen. sunny
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Beitrag von Plastikschiff (†) Do 28 Jun 2018, 10:13

Weisst du inzwischen warum der schwarze Lack gerissen ist.
Vieleicht Spannungsunterschiede zwischen dem alten und neuen Lack?
Aber da kennst du dich ja sehr gut aus, was Lacke betrifft.
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Beitrag von WS222 Do 28 Jun 2018, 13:57

Vermutlich taugt das Zeugs nichts.
Ist Baumarktware und ich dachte, dass man bei schwarzer Farbe nichts falsch machen kann.
Es gab da schon richtig tolle Sachen: Farbe, die nicht trocken werden wollte oder welche, die auf Sekundenkleber allergisch reagiert hat.
Für kleinere Flächen werde ich meine Airbrush wieder aktivieren. In der letzten Zeit habe ich die Arbeit damit vermieden, weil das Reinigen bei lösungsmittelbasierten Farben ziemlich anstrengend ist. Für die Wasserfarben (Revell) habe ich jetzt den Tipp bekommen, mal mit Isopropanol zu verdünnen. Wasser als Verdünner klappt leider nicht
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Beitrag von WS222 Di 03 Jul 2018, 07:13

Zum Thema Deck:
Bei meinen letzten Modellen habe ich das Deck aus Sperrholz fräsen lassen. Die Fugen wurden dann auf einen halben Millimeter Tiefe gefräst und wenn man Glück hatte, war die Schicht aus dunklem Holz. So konnte man sich das Nachziehen der Fugen sparen und gleich Bootslack drüber streichen.
Der Nachteil dieser Methode ist die Fugenbreite: Unter einem Millimeter geht da wenig und das würde auf den Maßstab 1:50 dann fünf Zentimeter bedeuten und damit hat man dann die Plankenbreite.
Also der harte Weg: Bei Ebay Leisten 2X3mm gekauft und als Fuge schwarzes Papier genommen. Bei einer Breite von 0,2mm kommt man dann auf immerhin 10mm Fugenbreite. Leider macht das doch etwas Arbeit:

M 1935 - Seite 3 Dsc_0016

Als Größenvergleich habe ich mal den obligatorischen Cent draufgelegt. Irgendwo habe ich gelesen, dass man das fertige Deck nicht schleifen soll, weil der schwarze Staub aus der Oberfläche des Holzes nicht wieder entfernt werden kann. Das kann ich so nicht bestätigen....
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Beitrag von John-H. Di 03 Jul 2018, 07:20

Bis auf die Kleberflecken sieht das Deck echt gut aus,
der Aufwand hat sich gelohnt! 2 Daumen
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Beitrag von WS222 Di 03 Jul 2018, 07:40

Danke John,

das ist tatsächlich der Nachteil. Man sieht jeden Fleck.....
Da ist dann wieder mal Schleifen angesagt Traurig 1
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Beitrag von John-H. Di 03 Jul 2018, 07:56

Ich lege solche Decks immer mit schwarzem Bindfaden und vorallem mit Holzleim.

Hier mal ein Beispiel, allerdings im Maßstab 1:18. Wink

M 1935 - Seite 3 2018-012
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Beitrag von Der Boss Di 03 Jul 2018, 09:16

Moin Winfried

Sieht aber gut aus. Die Arbeit mit dem Decksplanken steht mir bei meinem

Lotsenboot auch noch bevor.

Aber ich denke, der Aufwand lohnt sich.
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Beitrag von WS222 Di 03 Jul 2018, 09:45

Hey John,
das ist eine interessante Variante.
Werde ich beim nächsten Projekt berücksichtigen.
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