Der lustige Modellbauer
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Baubericht französ. Dragoner 1815, MiniArt / 1:16

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Baubericht französ. Dragoner 1815, MiniArt / 1:16

Beitrag von Frank Kelle am So 12 Dez 2010, 12:49

Hallo zusammen - der Sergeant ist zwar noch nicht fertig, aber zwischenzeitlich fange ich schon mit DIESER Figur an - die mir wohl einiges an Kopfzerbrechen bereiten wird.

Den Bausatz habe ich HIER bereits einmal vorgestellt:

https://www.der-lustige-modellbauer.com/vorstellungen-f59/miniart-franzosischer-dragoner-nap-kriege-16016-in-1zu16-vorstellung-t4767.htm

Es handelt sich um einen französischen Dragoner der Napoleonischen Kriege. Die Draginer gehörten damals zur schweren / = Schlachtenkavallerie, ebenso wie die Kürassiere.

Dargestellt ist ein einfacher Soldat der 19ten Dragoner. Die Einheit wurde am 27.02.1793 aufgestellt und nahm an den Schlachten in Austrlitz, Jena, Lülich, Dresden, Leipzig und dem Feldzug in Spanien/Portugal teil.

1815 nach Napoleons erneuten Machtantritt gehörten die 19ten Dragoner zum Rheinregiment, genauer gesagt dem 4ten Regiment unter Colonel Barthelemy, hier als 2tes Batallion. Es nahm nur an kleineren Gefechten teil, kam nicht nach Waterloo und wurde kurz nach der Niederlage aufgelöst.

Die 19ten Dragoner gehörten nicht zur Garde, sondern waren immer ein Linienregiment.
Nichtsdestotrotz entsprach die Uniform und Ausrüstung nicht dem vorgeschriebenen Reglement, es wurde von den Kommandeuren der Einheiten billigend hingenommen. Zu den jeweiligen Unterschieden werde ich im Baubericht kommen.


Zuletzt von Frank Kelle am So 12 Dez 2010, 13:09 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Re: Baubericht französ. Dragoner 1815, MiniArt / 1:16

Beitrag von Frank Kelle am So 12 Dez 2010, 12:57

Uns lacht zuerst also einmal ein - relativ - gut gefüllter Karton an:



Wie ich in den "Hilfe-Fragen" schon schrieb, sind schon die beiden Hälften des Pferdekörpers nicht "sonderlich passgenau".

Noch einmal zum Grössenvergleich zu unserem Maßstabswürfel:



Ohne grösseren Druck die Hälften zusammen gehalten (Klebeband).
Am Hinterteil:


(JA - da ist noch einiges zu entgraten und zu spachteln)

Am HALS sieht man das Drama (und die Materialstärke)


Mal "liebevoll" in Klemmen gepackt...




Dann wollen wir mal erwärmen und formen...

Diskussion

http://modellbauer.forumieren.com/diskussionen-zu-den-bauberichten-f213/diskussion-zum-baubericht-miniart-franz-dragoner-in-1-16-t6346.htm#146632
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Re: Baubericht französ. Dragoner 1815, MiniArt / 1:16

Beitrag von Frank Kelle am Mo 13 Dez 2010, 12:15

Des Dramas nächster Akt.

Die Bilder vom "Nichtpassen" der Pferdehälften sind bekannt.

1. Versuch:
Erwärmen mit dem Fön - 1000W
Ergebnis: angenehm warme Finger nach einer halben Stunde - die Teile zeigen keine Reaktion, Abbruch
2. Versuch:
Erwärmen mit dem Fön - 2000W
Ergebnis: Finger verbrannt an den Schraubzwingen, leichte/dünne Gusskanten überlegten sich, mal gebogen zu werden. Abbruch
3. Versuch:
Kraftkleber von Uhu
Ergebnis: nach doppelter Haltezeit Schraubzwingen ab - Sploing. Abbruch
4. Versuch:
Laune auf dem Tiefpunkt! Aus lauter Wut eine Pferdehälfte in einen Schraubstock gespannt, 200mm Backenbreite
Mit vollen Körpergewicht dran gezogen - JA, ich war sauer.
Ergebnis: shocked shocked shocked die Teile passten BESSER - kein Bruch, keine weissen Stellen
5. Versuch:
Oberwasser bekommen! Mit einer Dreikantfeile an den geplanten Biegestellen an der Innenseite eine leichte Nut geschliffen. In den Schraubstock mit Schonbacken und parallel gespannt. Beide Teile so bearbeitet
Ergebnis: 8) Du mich auch - Fast-Passsitz erreicht. Flüssig-Plastikkleber von Revell DICK aufgetragen, Teile zusammen und mit Schraubzwingen über Nacht gesichtert
Endergebnis:






Teile zum Verschleifen/Verspachteln weggelegt
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Re: Baubericht französ. Dragoner 1815, MiniArt / 1:16

Beitrag von Frank Kelle am Mo 13 Dez 2010, 12:18

In der Zwischenzeit den KOPF des Pferdes bearbeitet - der gleiche miese Passsitz - beim Kleben mit 3 Miniaturzwingen gesichert.





Spalte zu sehen - da sage ich nix mehr zu...

Die BEINE vom Reiter (2 Teile je Bein)






Da könnte man die Lust verlieren...
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Re: Baubericht französ. Dragoner 1815, MiniArt / 1:16

Beitrag von Frank Kelle am Mo 13 Dez 2010, 12:19

Alles zusammen - Stand von soeeben
Ich schau mal, wieviel Spachtel ich da habe und welchen.......



Diskussion

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Re: Baubericht französ. Dragoner 1815, MiniArt / 1:16

Beitrag von Frank Kelle am So 13 Apr 2014, 20:11

Es ist alles so traurig...  evil or very mad 

Nach fast 3 Jahren bin ich HIER wieder dran - mal sehen, wie lang ich es "durchhalte"...

Das Pferd habe ich so gut es ging mit der Mähne, dem Schweif und den Ohren komplettiert. Die Ohren passten nicht in die vorgesehene Stelle, die Mähne am Kopf ist zu kurz. Die lange Mähne am Hals (keine Ahnung wie das Haarteil da wirklich heisst) ist vom Bauteil her nur einseitig, an der anderen Seite des Halses sind keine Haare mehr (im Gegensatz zum gemalten Bild auf der Anleitung).

Einfach mal drauflos gespachtelt - es sind ja genug Ecken da...







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Re: Baubericht französ. Dragoner 1815, MiniArt / 1:16

Beitrag von Frank Kelle am Mi 16 Apr 2014, 21:16

Es bleibt schwierig.. eigentlich passt KEIN Teil zusammen..



Mal als Beispiel: einen "minimalen Spalt am Ansatz Arm/Körper" und die "Qualität der Gussteile am Ansatz"


Ich hätte es selber nicht geglaubt - mit einem Male stand der Knabe gerade vor mir..  shocked 



Hals/Kragen passt nicht.. aber.. naja.. Die Muskete habe ich jetzt nur für das Foto in die Hände gelegt


Leichte Guss/Klebe/Spachtel/Kratzspuren allüberall - ich habe die jetzt für die Fotos extra noch nicht beseitigt...


Normalerweise baut man ja immer soweit, daß man bequem bemalen kann. Das kann man HIER "knicken", ich baue soweit es geht, damit ich die Teile angleichen kann..


Eigentlich schade - da sind so "geile" Ideen im Bausatz.. Das Zündschloss der Muskete ein eigenes Bauteil, das dann in den Schaft eingesetzt wird - Die Manteldecke usw. mehrere Bauteile - selbst der Kopf 3 Bauteile (+ Helm dann insgesamt 10) - aber die AUSFÜHRUNG..  Traurig 1
Einige der Gussnähte/Ansatzstücke der Bauteile werden interessanterweise im Laufe des Baus durch angesetzte weitere Bauteile überdeckt - ein Schelm der böses denkt..

Hmmm.. hätte NIE gedacht, das ich den Bausatz überhaupt soweit baue, wollte den mehrfach schon wegwerfen. Solangsam kann ich mich wohl auf die Bemalung freuen..

 Diskussion 
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Re: Baubericht französ. Dragoner 1815, MiniArt / 1:16

Beitrag von Frank Kelle am Mo 21 Apr 2014, 15:52

Tjaaa.. und was ich bis vor Kurzem nicht mehr dachte: das Pferd und der Reiter sind montiert und grundiert.
Die meisten Stellen verschliffen - die jetzt durch die Grundierung sichtbaren Stellen habe ich vorhin beseitigt (soweit es ging). Übrigens EIN Grund, warum ich grundiere - ich sehe die "Oberfläche" besser..
Grundierung mit Tamiya Grundierungsspray in Grau, den mit Tobias dankenswerterweise hierfür in die Hand drückte..





Auf der Seite ist schon alles "vorbereitet"



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Re: Baubericht französ. Dragoner 1815, MiniArt / 1:16

Beitrag von Frank Kelle am Mo 21 Apr 2014, 15:56

Der soweit gebaute Reiter




(den Spalt am Stiefel hätte ich ohne Grundierungsfarbe gar nicht gesehen.. )

Übrig gebliebene Teile, die gem. Anleitung nicht verwendet werden sollen - unter anderem ein kpl. Pferdekopf


DIE Teile müssen noch (an)gebaut werden - Sporen/Steigbügel - Säbel - Zaumzeug (Schnallen)



(Muskete, Sattel, Satteldecke sind ja schon gebaut und liegen sep.)

Drum schaut schnell her - da steht er - hui der Struwelpeter.. neee... das Pferd vom Dragoner in der ersten Airbrushfarbschicht (soll ein Fuchs werden - wobei ich nicht weiss, ob die 19ten Dragoner Füchse hatten)



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Re: Baubericht französ. Dragoner 1815, MiniArt / 1:16

Beitrag von Frank Kelle am Mi 23 Apr 2014, 16:29

Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen.. ich habe tatsächlich mit der Bemalung angefangen.
Im Moment "arbeite" ich am Sattel - das Pferd hat nur Farbe auf den "Haaren" zusätzlich bekommen..


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