Der lustige Modellbauer
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HENSCHEL Feldbahnlokomotive 1:43 (Hartmut Scholz) bahnVerlag 1990

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Beitrag von Thomas Pleiner am Di 27 Jan 2015, 03:12

HENSCHEL Feldbahnlokomotive 1:43 (Hartmut Scholz) bahnVerlag 1990

Im Archiv fand sich ein kleiner Stapel mit fünf dieser Modellbogen.
Der »bahnVerlag - Ulrich Schiefer« lässt sich als Herausgeber von Modellbogen leider nicht mehr finden.
Soviel ich weiss, wurde damals noch ein Lokschuppen (?) veröffentlicht, der sich
aber schon lange nicht mehr in meinem Archiv befindet ... und mir sind zum "Lokschuppen"
keine konkreten Details mehr in Erinnerung.

Man findet im Netz Lokomotiv-Modelle, die UNGLAUBLICH perfekt aussehen.
Dass deren Grundlage ein Modellbogen war/ist, kann optisch nicht mehr ausgemacht
werden. Dies ist in erster Linie eine Folge von ERHEBLICHEM modellbauerischem
und technischem Aufwand. Dieser Aufwand ist so erheblich, dass man sich spontan fragt, warum
nun jener Modellbauer ÜBERHAUPT einen Modellbogen zur Hand genommen hat.
Nun, das mag er für sich selbst entscheiden.
Persönlich ist das nicht das, was ich bevorzuge. Für mich SOLL ein Kartonmodell
IMMER als Kartonmodell erkennbar bleiben - stehts bemüht um Perfektion aber
niemals das Material und die damit verbundenen konstruktiven Eigenheiten
leugnen. Modellbauer, die absolut maßstabsgetreuen Funktionsmodellbau
in Museumsqualität zum Ziel haben, sind bei »Karton« sowieso auf der
»falschen Baustelle« Das ist meine schon seit Anfang der 1980er Jahre
vertretene Meinung.

Bei diesem Modellbogen hier hat es Hartmut Scholz leider versäumt IRGENDETWAS zum
Vorbild zu sagen/schreiben. Es fehlt absolut JEDE Information. Unter der Lupe lässt
sich den aufgedruckten Schildern auf den Wasser(?)kästen so etwas wie »1901« oder »1911« (?)
entnehmen ... und eine fünfstellige (unleserliche) Nummer.
Wobei ich mir sicher bin, dass Feldbahn-Kenner auf Anhieb Typ, Baujahr etc. etc. zum
Vorbild nennen können.
Als bekennender »Nicht-Modellbahner« werde ich mich daher auf das BAUEN dieses
interessanten (denn DAS ist es!) Modells beschränken und ab und an meine etwas
konstruktiven-kreativen-ketzerischen Kritiken äussern.





(Der hier wiedergegebene Modellbogen ist zur Verhinderung von Kopien MIT ABSICHT verzerrt dargestellt!!!!)

In der Tat ist dieses Modell interessant, aber — bei allem Respekt — keine Meisterleistung.
Die zeichnerischen Ungenauigkeiten sind teilweise erheblich und erschweren ein sauberes
Montieren in fast jeder Bauphase. Die Nutzung eines wenig geeigneten Zeichnungsträgers
(in diesem Fall wohl Transparentpapier) rächt sich immer. Dazu kommen:

• ein für einen Modellbogen gänzlich ungeignetes Kartonmaterial (beidseitig gestrichen),
die Folge sind extrem "bröselnde" Schnitt- und Knickkanten.

• Das bei einer Lok »prominenteste« runde Teil ist der Kessel! Und DER ist hier QUER zur
Laufrichtung des Kartonmaterials auf dem Bogen angeordnet.

• Es fehlen fast vollständig »Mitten- und Ausrichtungsmarkierungen« und ähnliche Hilfsmittel.
Leider besonders da, wo es wichtig wäre ...

Das Modell ist für eine bewegliche Ausführung der Schub-, Kuppel- und Steuerstangen
ausgelegt. Nach eingehener Betrachtung der dazu im Bogen vorgesehenen Teile
werde ich darauf jedoch verzichten und mich auf ein Standmodell beschränken.

Nachtrag: Der im Beitrag [9] gezeigte vollständige Antrieb lässt das FEHLEN einiger
entscheidendender »Gelenke« erkennen. Die prinzipiell mögliche Beweglichkeit wäre
nach 2—3 Radumdrehungen bereits wieder zu Ende. Die Nachbildungen der Schiebersteuerung(en)
würden dieser »Quälerei« nur kurz standhalten ...


Nach dem Einsatz erheblicher Mengen Farbe zum Kantenfärben (und Kaschieren der
Pass-Differenzen) erhält man einen vorzeigbaren »Fahrwerksrahmen« ...





... Fortsetzung folgt ...
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Beitrag von Thomas Pleiner am Di 27 Jan 2015, 03:14

Die Entscheidung, das Fahrgestell vorerst NICHT mit Plattform und Kessel
zu verbinden, erscheint mir im Moment richtig ... das ist daher für
die folgenden Fotos nur provisorsich zusammengestellt.





Die vier Kesselumreifungen mögen maßstäblich OK sein ... zur Verbesserung des optischen
Effektes sollten diese aber DOPPELT so dick sein. Habe ich leider selbst viel zu spät
bemerkt.
Die Idee, Rohr- und Stehkessel aus EINEM Teil vorzusehen ist nicht gut.
Wäre besser aus zwei EINDEUTIG geformten Teilen gelöst worden.

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Beitrag von Thomas Pleiner am Di 27 Jan 2015, 03:15

Die kleinen Handstellräder (Ø ca. 3 mm) offenbaren erneut
die grundsätzliche Schwäche des Kartonmaterials ... selbst bei Verdoppelung und
24 Stunden Klebstofftrocknung ist das ganze dermassen
»schwabbelig« und instabil, dass es beinahe der mechanischen
Belastung des Ausschneidens nicht gewachsen ist ...





Obwohl bei diesem Projekt auf jegliche »Superung« verzichtet werden soll (Ausnahme Kantenfärben und
Passungenauigkeiten kaschieren), mag ich der Lok einen funkelnagelneuen Holzfußboden
verpassen. Nicht unbedingt wegen der Authenzität - eher zwecks Erprobung der Machbarkeit.
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Beitrag von Thomas Pleiner am Di 27 Jan 2015, 03:16

Das Lokomotivführerhaus ist aus 6 Teilen relativ einfach zu montieren.
Der kleine Höhenunterschied zwischen Seitenwänden und Rückwand
stört nur wenig ...
Leider ist auch das Dach innerhalb des Modellbogens quer zur Faserrichtung
angeordnet. Sauberes Runden wird dadurch erschwert ...



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Beitrag von Thomas Pleiner am Di 27 Jan 2015, 03:18

... dass man nach dem Schließen des Dachs von den Fahrstand-Details
kaum noch etwas sieht, ist schade ...




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Beitrag von Thomas Pleiner am Di 27 Jan 2015, 03:19

Beidseitig die Kästen ergänzt und die Kesseloberseite vervollständigt ...

... da bogenseitig der Schornstein innen NICHT schwarz ist,
bekam das Teil eine schwarze Innenverkleidung.
Ein winzigkleiner Griff in die Trickkiste ...

Dass der »Dom« auf dem Kessel leider nicht senkrecht sitzt,
ist auf eine kleinere zeichnerische Ungenauigkeit zurückzuführen.
Nicht schlimm - aber im Nachhinein nicht mehr zu korrigieren.

... aber eigentlich ist jedes »Jammern« vergebens, denn der
Modellbogen ist ja allenfalls noch antiquarisch zu bekommen.
Dennoch: der »matschige« Karton trübt den Modellbauspaß
doch erheblich ... siehe »Messingkranz« am Schornstein ...



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Beitrag von Thomas Pleiner am Di 27 Jan 2015, 03:20

Ein paar Kleinteile und die »Pufferbohlen« ergänzen das soweit gediehene
Lokomotiv-Modell. Auch die Makro-Aufnahmen enthüllen nicht alle
Schwächen der Produktion ...
... die Wahl die Grautöne als Rasterflächen zu drucken erweist sich für die Bilddokumentation als
extrem nachteilig ... Moirée-Effekte wohin man schaut. Minus!

Da in diesem Bauabschnitt wieder stark auffällt, dass Markierungskreise und
Dachkrümmungen nicht harmonieren (diese Ungenauigkeiten ziehen sich wie
ein »running gag« womöglich durch das ganze Objekt) macht die Arbeit daran
keine allzu große Freude mehr ...







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Beitrag von Thomas Pleiner am Di 27 Jan 2015, 03:22

Weitere Ausarbeitung des Fahrgestells mit Zylindern (die leider SEHR unpräzise konstruiert
wurden, es FEHLEN beidseitig 2,5 mm breite Streifen als "Füllung" zwischen
Zylindermantel und Rahmen) dazu Bremsen und Räder.
Da nur noch eine recht überschaubare Anzahl von Teilen zur verbauen ist,
wird die Lok vollendet - angesichts der ganz schlimmen Materialqualität
und der grundsätzlich sehr ungenauen Ausführung der Zeichnung
gehört dieses Exponat eigentlich in den Papierkorb ...





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Beitrag von Thomas Pleiner am Di 27 Jan 2015, 03:23

Vervollständigung des Antriebes auf der rechten Seite ... langsam kehren nach vierjähriger Abstinenz
meine feinmtorischen Fähigkeiten zurück ... und ohne Lupe geht das auch (noch) ...

Schade, dass der Spaß durch die ständig zu Kreidestaub zerbröselnden Material-Kanten
so nachhaltig getrübt ist - trotz häufigem Klingenwechsel und Glasplatte als
Schneidunterlage ... wirklich schade ...


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Beitrag von Thomas Pleiner am Di 27 Jan 2015, 03:23

Um es frei nach Siegfried Lenz zu formulieren:
Inzwischen tut die Fertigstellung dieses Modells das, was sie so angenehm macht: Sie nähert sich ....

Hier noch - zwischendurch - alle Teile des noch nicht angebrachten Antriebs der
linken Seite...



Es bleiben ein paar Griffe, zwei Leuchten, zwei »Geländer« und die Einstiegsstufen, dann wäre das
geschafft ... :-) Sollte dann auch mit 2 - 3 Bildern erledigt sein.
Bliebe zu überlegen, ob nicht Teile eines weiteren Exemplares dieses Modellbogens
in doppelter Kartonstärke stellenweise zur optischen Verstärkung »verbraten« werden könnten.
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Beitrag von Thomas Pleiner am Di 27 Jan 2015, 03:24

Das Modell der kleinen HENSCHEL Feldbahnlok ist fertig ...
Und es ist - Fotos des kompletten Modells weiter unten - am
Ende doch eine richtig hübsche Lokomotive mit ausgewogenen
Proportionen und einer ausreichenden Detaillierung geworden.

Dennoch: Eine gewisse Enttäuschung kann ich nicht verhehlen,
denn bei diesem Modell ist sehr viel Potential verschenkt worden.
Einerseits (wie eingangs erwähnt) die leider falsche und SEHR
ärgerliche Auswahl des Bedruckstoffs, die sachlich tatsächlich
verkehrte Faserlaufrichtung und, wie sich herausstellte, durchgänging
kleine Konstruktionsmängel die auch durch einiges Bemühen nicht
zu beheben waren. Würde man im Anschluss das Modell ein ZWEITES MAL
bauen, stünde mit Sicherheit am Ende ein erheblich besseres Ergebnis.
Alle »Klippen« und »Untiefen« sind jetzt bekannt.

Da mich der »schiefe» Dom auf dem Kessel fortwährend böse angrinst.
habe ich die Ursache für den Schiefstand eruiert. Abgesehen davon ,
dass diese offensichtlich ist, ergibt dann das Nachvollziehen präzisen Aufschluss.
Es handelt sich im Grundsatz um eine recht simple Rohr-Rohr
Durchdringung, beide Rohe zylindrisch, beide Mittelachsen in einer
Ebene und im Winkel von 90° - ein Fall einfachster darstellender Geometrie.
In der Abbildung unten ist dann auch das Dilemma im Soll-Ist Vergleich
sofort erkennbar: Die Ist-Abwicklung ist nicht symmetrisch (I), die
anderen gefundenen Ungenauigkeiten sind unerheblich und ohne
wirklich Auswirkung auf das Ergebnis ...



Zuletzt von Thomas Pleiner am Di 27 Jan 2015, 03:31 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Beitrag von Thomas Pleiner am Di 27 Jan 2015, 03:26

Es folgen einige Fotos des fertigen Modells. Gegen »Ende« war ich von
der gerade bei den Kleinteilen extremen Hinderlichkeit des »matschigen« Kartonmaterials
reichlich genervt ... :-)







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Beitrag von Thomas Pleiner am Di 27 Jan 2015, 03:28

Die letzten drei Fotos ....







Das will ich noch sagen:
Meiner Meinung ist es schade, dass Hartmut Scholz diesen hier vorgelegten und
äusserst vielversprechenden Konstruktionsansatz nicht zielstrebig weiterentwickelt hat,
denn der einige Zeit nach der HENSCHEL-Lok erschienene Modellbogen
der »Bayerischen S 3/6« entspricht im wesentlichem demselben dem technischen Niveau
wie dem des HENSCHEL Modellbogens.
Spätere Entwürfe von ihm sind meiner Meinung nach wieder etwas einfacher ...
... was ja im Hinblick auf leichtere Baubarkeit nicht verkehrt ist.

Bei der HENSCHEL sind die Konstruktion der Räder und der Antriebe auf »Beweglichkeit« ausgelegt.
Meine von vorneherein getroffene Entscheidung, NICHT darauf hinzuarbeiten,
hat sich als völlig richtig erwiesen ... Alle Achsen und Gelenke (die als Gelenke
im Bogen vorgesehen sind) haben keinen Tropfen Klebstoff »gesehen« - aber
dennoch bewegt sicht nichts ....

Vielen Dank für die Aufmerksamkeit ...

Thomas Pleiner
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Beitrag von JesusBelzheim am Di 27 Jan 2015, 07:07

Schade das sich nichts bewegt Thomas
Es ist aber trotzdem ein schönes Modell geworden Bravo

In Fertige Bauberichte Verschoben
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Beitrag von Cpt. Tom am Di 27 Jan 2015, 08:31

So ein Kartonmodell mal ohne viel Farbe zu sehen finde ich klasse, super sauber gebaut.
Gefällt mir unheimlich gut Thomas und das sich nichts bewegt finde ich überhaupt nicht schlimm. Das Modell ist so wie es ist klasse...!!!
Cpt. Tom
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Beitrag von NWRR am Di 27 Jan 2015, 08:54

Moin aus Berne..... hallo Thomas....das ist doch mal´ne Lok für mich.... schade, das man den Bogen nicht mehr bekommt..... würde ich gerne ich Polystrol bauen !!!! Das wäre dann ´ne nette Auflockerung der 0e Modelle auf den Ausstellungen (überwiegend MT´s) , die wir bereisen.....

Schönen Gruß aus der neuen Heimat an die Alte.....( wieso hab ich jetzt den Geschmack von den Weißen im Mund ????).........

sunny sunny sunny sunny sunny
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Beitrag von Figurbetont am Di 27 Jan 2015, 20:55

hallo Thomas,

da brauchste dich wirklich nicht zu schämen
mit deiner Henschel Feldbahnlok...
sieht echt klasse aus...
und was wär der Modellbau wenns nix zu mäkeln
am Bauplan oder dem Material gäbe...
wär doch echt öde...so ist man wenigstens
emotional aufgeheizt sich da durchzubeißen.
Eine tolle Lok, die du da gezaubert hast.

Den erwähnten  Kartonbogen hab ich übrigens auch
benutzt bei der Feldbahnlok für mein Dio.
einfach auf 1:16 vergrößert und dann
die fehlenden Teile für meinen Umbau
aus Polystyrolplatten geschnitten.

hier die ergänzten Teile aus dem Bogen, dazu kam noch die
Innenausstattung, ebenfalls aus dem Bogen kopiert
HENSCHEL Feldbahnlokomotive 1:43 (Hartmut Scholz) bahnVerlag 1990 Img_2620

und so sieht meine Lok fertig aus
HENSCHEL Feldbahnlokomotive 1:43 (Hartmut Scholz) bahnVerlag 1990 Img_2820

liebe Grüße
vom Ossi  Very Happy
Figurbetont
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Beitrag von OldieAndi am Di 27 Jan 2015, 23:48

Hallo Thomas!

Aus Deinen kritischen Worten spricht der gewiefte Kenner der Materie. Wie sollte es auch anders sein? Wink

Der Charme, den ein Kartonmodell pur versprühen kann, braucht unter den Liebhabern eben solcher wohl nicht erörtert zu werden. Warum würden wir sie wohl sonst bauen wollen? Aber warum sollten Kartonmodellbögen nicht als Grundlage für eigenes kreatives Tun dienen? Im Modellbau darf doch jeder nach seiner Façon selig werden. Schöne Beispiele sind beispielsweise die Modelle von Ossi, wie eben gesehen, oder aber auch der höchst detaillierte Glaskasten, den Michael ("Maxl") nach einem Bogen von Kurt Fehling derzeit baut:
Baubericht siehe hier.

Ich selbst werde dennoch weitestgehend dem Kartonmodellbau treu bleiben, weil ich einfach Papier und Karton besonders mag.
Jedenfalls freue ich mich, dass Du wieder zum Skalpell gegriffen hast und hoffe, noch viele weitere Modelle von Dir gebaut zu sehen.

Gruß
Andreas
OldieAndi
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Beitrag von Spur 1 am Mi 28 Jan 2015, 10:48

Hallo Thomas,

schön, Dich wieder in der Öffentlichkeit lesen zu können!

Die Henschel-Lok habe ich vor einiger Zeit auch mal gebaut. Da war mir der Name des Konstrukteurs noch kein Begriff. Das hat sich zum Glück im Laufe der Zeit geändert. Und ja, ich habe auch zum Teil ganz schön gewürgt und den Kessel nochmal neu gedruckt. Das Ergebnis ist aber immer vorzeigbar!

Genau das Vorbild dieses Modells hat auch bei der von Modelik herausgebrachten Henschel-Lok mit den Feldbahnloren Pate gestanden. Da allerdings in 1:25.

Beste Grüße

Andy
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Beitrag von maxl am Mi 28 Jan 2015, 11:42

Thomas Pleiner schrieb:
Man findet im Netz Lokomotiv-Modelle, die UNGLAUBLICH perfekt aussehen.
Dass deren Grundlage ein Modellbogen war/ist, kann optisch nicht mehr ausgemacht
werden. Dies ist in erster Linie eine Folge von ERHEBLICHEM modellbauerischem
und technischem Aufwand. Dieser Aufwand ist so erheblich, dass man sich spontan fragt, warum
nun jener Modellbauer ÜBERHAUPT einen Modellbogen zur Hand genommen hat.
Nun, das mag er für sich selbst entscheiden.
Persönlich ist das nicht das, was ich bevorzuge. Für mich SOLL ein Kartonmodell
IMMER als Kartonmodell erkennbar bleiben - stehts bemüht um Perfektion aber
niemals das Material und die damit verbundenen konstruktiven Eigenheiten
leugnen. Modellbauer, die absolut maßstabsgetreuen Funktionsmodellbau
in Museumsqualität zum Ziel haben, sind bei »Karton« sowieso auf der
»falschen Baustelle« Das ist meine schon seit Anfang der 1980er Jahre
vertretene Meinung.

Hallo Thomas - mit diesen Aussagen von dir fühle ich mich natürlich durchaus angesprochen! Und ich vermute, dass es dir nicht entgangen ist, dass ich mit meinem Modell des Glaskastens den "Pfad der Abtrünnigen" beschritten habe... Ich verstehe, dass dir dies als Kartonmodellbauexperten und professionellem Schöpfer absolut großartiger Modellbaubögen in gewisser Hinsicht wehtut. Dass ich auch anders kann, habe ich ja mit dem Bau deines Adlers bewiesen. Und unbestreitbar ist der Charme, den ein "reines" Kartonmodell ausstrahlt - in Farbgebung und Anmutung und "überhaupt". Nur mit irgendwelchen Weltanschauungen und "reinen Lehren" habe ich halt so meine Probleme. Deshalb finde ich es gut, dass du ausdrücklich von deiner persönlichen Auffassung sprichst. Und so kann ich gleich deine erste (allgemein gestellte) Frage beantworten: Warum ich überhaupt einen Kartonmodellbaubogen in die Hand genommen habe, wo ich doch nun etwas ganz anderes erschaffe. Ganz einfach: Weil ich eine Grundlage brauchte, auf der ich arbeiten kann. Mit meiner hierdurch gewonnenen Erfahrung würde ich heute sicherlich gleich einen Scratch-Bau versuchen (was ich vor einem Jahr noch nicht einmal zu denken wagte), doch wenn ich dies täte, lieber Thomas, warum sollte ich dann dir und deiner Auffassung zuliebe um alles in der Welt auf Karton als Werkstoff verzichten - in den Bereichen, wo er als Werkstoff unschlagbar bleibt, auch wenn der Karton als solcher am Ende nicht mehr als Karton erkennbar ist? Funktionsmodellbau mit Karton strebe ich nicht an, ziehe aber meine Hut vor allen, die es versuchen. Karton als Werkstoff ist ausgesprochen günstig und hervorragend mit den gängigen Techniken zu bearbeiten. Die damit verbundenen konstruktiven Eigenheiten dieses Werkstoffes kann ich gar nicht "verleugnen", solange ich (erfolgreich) damit hantiere... Ich hoffe, du verübelst es mir nicht allzu sehr, wenn ich deine Auffassung, dass ich mit Karton "auf der falschen Baustelle" bin, nicht teile. Auf eine friedliche Koexistenz!
Liebe Grüße Michael (maxl)
maxl
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Beitrag von Thomas Pleiner am Mi 28 Jan 2015, 12:26

maxl schrieb:
....mit diesen Aussagen von dir fühle ich mich natürlich durchaus angesprochen! Und ich vermute, dass es dir nicht entgangen ist, dass ich mit meinem Modell des Glaskastens den "Pfad der Abtrünnigen" beschritten habe... Ich verstehe, dass dir dies als Kartonmodellbauexperten und professionellem Schöpfer absolut großartiger Modellbaubögen in gewisser Hinsicht wehtut.

... ach du liebes bißchen. Du warst nun wirklich nicht angesprochen!  Dein wunderschönes Glaskastenmodell hatte ich gar nicht
im Sinn als ich meine Meinung formulierte.
Entschuldige bitte, wenn ich mich da mißverständlich ausgedrückt habe.
Von Deiner Baustelle »Glaskasten« bin ich restlos begeistert ... in wünschte, ich könnte das in der Art ...  

Und um auch das zu sagen: Ich finde es großartig, wenn Kartonmodelle als VORLAGE , als IDEENSPENDER oder als MOTIVATION
für kreatives Tun dienen und begrüße jede dahingehende Aktivität...

Ganz herzliche Grüße
aus dem verschneiten Landshut

Thomas
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Beitrag von maxl am Mi 28 Jan 2015, 15:56

Danke, Thomas, für die Klarstellung! Ich war übrigens durchaus nicht so vermessen zu glauben, dass meine Glaskastenbaustelle dich zu deinen Aussagen gebracht haben könnte... im Prinzip aber fühlte ich mich schon angesprochen! Mein Fazit lautet eigentlich: Ist das, was ich mache, noch Kartonmodellbau im eigentlichen Sinne? Und ich habe volles Verständnis für jeden, der dies verneint! Aber erzähl es nicht unbedingt weiter, sonst bin ich am Ende heimatlos auf diesem Forum! Einen "Gemischtwarenladen" gibt es dort nämlich nicht, und die Holz- und Plastik- und Metallbauerfraktionen würden mir ihre Türen sicher nicht öffnen! Trauriges Einzelschicksal! Herzliche Grüße Michael (maxl)
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Beitrag von Hannes am Mi 28 Jan 2015, 20:33

Hallo Michael,
so richtig kann ich mich mit der ganzen Diskussion zum Thema Materialmix nicht anfreunden.
Bevor überhaupt ein Modell entstehen kann, müssen Daten zusammengetragen werden. Wahrscheinlich werden dann 99% aller Entwürfe gezeichnet. Nun, der Kartonmodellbauer kürzt hier den Weg ab, zerschneidet die Zeichnungen und klebt sie zusammen. Alle Anderen müssen noch warten, bis Spritzgussteile o.ä. fertig produziert worden sind. Vielleicht wird nun klarer, das ein Kartonmodellbogen die Grundlage auch für Scratchbauer sein kann und das auch kein Widerspruch ist.
Immer wieder erlebe ich, wie selbsternannte Puristen Materialmixe ablehnen. Und das halte ich für Unsinn. Niemand takelt ernsthaft sein Kartonschiff mit Papierstreifen, wohl keiner, der etwas länger Freude an seinem Modell haben möchte, baut Masten, Achsen und ähnliches NUR aus Karton. Und ebenso wird der ernsthafte Modellbauer meist seine Druckvorlagen gegen Ausbleichen entsprechend versiegeln.
Was sollen also solche Thesen, man baut nur mit einem Material, wenn sie schon im Ansatz zu wiederlegen sind.
Zum Glück wird diese Diskusion meist nur im Kartonbereich "gepflegt".
Ich denke, man muss dem Modell nicht ansehen, woraus es gebaut ist. Und wer dann gekonnt sein Modell altern kann, kann sich wohl in der "Königsklasse" angekommen sehen.
Natürlich kann jeder bauen wie er will, aber sich entschuldigend vor sein Modell stellen "es ist ja nur Karton" und gleichzeitig perfekt gebaute Modelle zu kritisieren, passt in meinen Augen nicht zusammen.
Gruss
Hannes
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Beitrag von Glufamichel am Mi 28 Jan 2015, 21:40

Hannes schrieb: Immer wieder erlebe ich, wie selbsternannte Puristen Materialmixe ablehnen. Und das halte ich für Unsinn.
Hallo Hannes,
jede Baurichtung hat ihre Daseinsberechtigung. Jeder so wie Er mag. Ich kenne das Thema mit dieser Diskussion nur zu gut. Sind auch schon die Durchmesser meiner Achsbohrungen "angezweifelt" worden. "Mein Problem", denke ich Wink Wird schon seinen Sinn haben.... sunny

Hannes schrieb: Natürlich kann jeder bauen wie er will, aber sich entschuldigend vor sein Modell stellen "es ist ja nur Karton" und gleichzeitig perfekt gebaute Modelle zu kritisieren, passt in meinen Augen nicht zusammen.
Willkommen  Und so sehe ich das auch. Denn ich baue schliesslich MEIN Modell. Und doch habe ich Achtung vor Modellen, bei welchen nur die Kanten gefärbt sind, und keine Kleberblitzer zu sehen sind.
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HENSCHEL Feldbahnlokomotive 1:43 (Hartmut Scholz) bahnVerlag 1990 Empty Re: HENSCHEL Feldbahnlokomotive 1:43 (Hartmut Scholz) bahnVerlag 1990

Beitrag von didl am Do 29 Jan 2015, 20:16

Ist ein schönes Modell geworden 2 Daumen
Liegt bei mir auch noch flach.
didl
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Lupenbesitzer
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HENSCHEL Feldbahnlokomotive 1:43 (Hartmut Scholz) bahnVerlag 1990 Empty Re: HENSCHEL Feldbahnlokomotive 1:43 (Hartmut Scholz) bahnVerlag 1990

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