Der lustige Modellbauer
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Beitrag von Falco 2014 Do 14 Mai 2020, 10:41

Danke für den Tipp, Uwe. Was ich gern hätte, wäre ein Eisen mit unterschiedlich großen Löchern, um runde "Hölzer" vom Durchmesser her zu verringern. Wenn ich das mit der Glasscheibe richtig verstanden habe, würde das immer nur eine Fläche abschaben, oder? Würde natürlich auch gehen, wenn man das Materialstück dreht.

LG
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Beitrag von Glufamichel Do 14 Mai 2020, 16:39

Hallo Kurt,
gerne doch. Die Glaskanten sind sehr scharf, und es kommt auf das Holz an, wie lange diese halten. Aber drehen und die nächste Kante benutzt. Den Winkel zum schaben musst du nur ausprobieren. Es kann natürlich sein, dass es von den "Nägeln" auch Scharten in der Kante gibt. Nicht wundern, Glas ist spröd. Eine Ziehklinge wäre auch für dich eine feine Sache. Schau mal das Filmchen zum "schärfen" an. Ich habe ein bisschen gestiert, welcher dem am nächsten kommt, wie ich es gelernt habe.

Code:
https://youtu.be/UKs2qUMtxJc

Und wegen der "Dübellehre", nimm ein Flacheisen, und bohre abgestuft nebeneinander ein paar Löcher hinein. Damit kannst du von gross nach klein deine Stäbchen durchklopfen. Früher gab es das um Holzdübel herstellen zu können. Müsste also auch im kleinen funktionieren.  Cool
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Beitrag von Glufamichel Sa 16 Mai 2020, 11:07

Nachtrag zum Grat "ziehen" ab 5:27, das geht mit Gefühl sauberer. Es reicht völlig, die Ziehklinge überstehend auf die Platte zu legen, dann mit einer Hand den Grat ziehen. Der Druck reicht völlig aus. Maximal einen zweiten Zug mit etwas mehr Neigung. Anbieten würde sich die Kante der Ziehklinge etwa 1-2 mm konvex zu feilen. Dann lassen sich kleine Bereiche am Holz besser bearbeiten.
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Beitrag von Falco 2014 Mi 20 Mai 2020, 10:05

Danke für den Rat, Uwe. Ich habe mir das Filmchen angeschaut, denke aber, das ich das momentan nicht gebrauchen kann. Deine Idee mit der "Dübellehre" allerdings kann eine gute Hilfe sein. Werde mal versuchen, das in die Tat umzusetzen.
Der Rat, mit der letzten Planke weiter zu machen, war übrigens richtig und hat zu einigen "kleinen" Änderungen geführt. Beim Anpassen der Plankenteile musste ich ja auch die Position der Remenpforten festlegen. Dabei ist mir aufgefallen, dass die Abstände der Duchten zueinander teilweise bis zu 1,5 m gewesen wären. Beim Modell 6cm. Das wäre sicherlich ideal, um die Figuren später gut positionieren zu können, entspräche aber eher nicht dem "originalen" Schiff. Bei allen nordischen Schiffen/Booten beträgt der Abstand der Spanten / Duchten zueinander nie mehr als knapp einen Meter. Von der BIALY KON habe ich kein Maß, dort sind die Abstände der Duchten zueinander unterschiedlich, aber wohl auch nie mehr als 1m.
Ich habe also das Modell noch einmal neu vermessen und die Abstände verändert, es ist ja auch 5m länger als die BIALY KON. Dadurch sind es nun sieben anstelle von fünf Remenpforten geworden und die Abstände der Duchten nicht mehr als 1m.
Nicht mehr ideal für die Bemannung mit Figuren, ich spiele aber ein wenig mit dem Gedanken, ein Diorama zu bauen und das Boot dort zu integrieren. Vielleicht an einem Flußufer oder Strand?
Das wäre allerdings eine neue Herausforderung, da ich keine Ahnung von der Materie habe und mich dann intensiv einarbeiten müsste. Mal sehen...
Habe jetzt erst einmal die Remenpfortenlöcher gebohrt. Mit gelbem Krepp umwickelt, damit das Holz beim Bohren nicht splittert. Die Schlitze für die Blätter müssen noch herausgefeilt werden.

Slawenboot  - Seite 3 Remenp10

LG
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Beitrag von doc_raven1000 Mi 20 Mai 2020, 11:29

Wieder interessante Fortschritte, vor allem worauf man alles achten muss. Eine gute Idee ein Diorama wo das Schiff auf den Strand liegt und jede Menge was es wieder zu beachten gibt, wie wurde der Mast vorher gelegt, wurden Rollen zum Transport auf den Strand verwendet usw.
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Beitrag von Plastikschiff (†) Mi 20 Mai 2020, 16:43

He Kurt,
ich bin ja so was von begeistert. Habe diesen BB komplett und mehrmals gelesen. Deine Material Beschaffung und deine bauweise ist bewundernswert.
Wieviel % Feuchtigkeit haben deine Planken bevor du sie zusägst? In der Möbelfertigung haben die Schweden früher das Buchenholz "gekocht" um es in die richtige Form zu bekommen.
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Beitrag von Falco 2014 So 24 Mai 2020, 12:47

@ Dietmar, das steht im Augenblick noch in den Sternen. Ich habe noch keine genaue Vorstellung, ob es ein Dio wird und wie es dann aussehen soll, Boot an Land, halb im Wasser etc. Ich werde erst einmal das Boot bis zum Auftakeln fertig bauen und dann entscheiden. Bis dahin wird schon noch einige Zeit vergehen.

@ Reinhard, die Planken säge ich schon direkt so zurecht, dass sie hinterher an die entsprechende Stelle passen. Danach kommen sie für ca. 15 Minuten in ein Wasserbad und werden so nass am Boot direkt mithilfe einiger kräftiger Klemmen angepasst. Das geht mit den nassen Planken recht gut, sie lassen sich gut biegen. Ich lasse sie dann über Nacht trocknen. Getrocknet behalten sie dann ihre Form. Danach kommt die genaue Einpassung, die manchmal noch weiteres Sägen oder Schleifen bedeutet.

Im nächsten Foto kann man sehen, wie die Planken noch ohne Kleber eingepasst werden. Die Löcher für die Remenpforten werden dann noch vorher gebohrt.

Slawenboot  - Seite 3 Siebte10

Hier noch einmal die gebogenen Plankenteile, jetzt schon mit den Löchern.

Slawenboot  - Seite 3 Siebte12


Slawenboot  - Seite 3 Siebte11

Dann einkleben. Damit kein - oder so wenig wie möglich - Kleber außerhalb der Klebestellen auf das Holz kommt, werden die Teile mit Krepp abgeklebt.

Slawenboot  - Seite 3 Siebte13

Nachdem wiederum alle Löcher für die Holznägel gebohrt und die Nägel eingesetzt wurden, kommt der erste Beizauftrag, Farbton Eiche hell.

Slawenboot  - Seite 3 Beizen10

Das wirkt jetzt, solange die Beize noch nicht getrocknet ist, ziemlich kräftig, verliert aber nach dem Trocknen an Intensität, siehe nächstes Foto:

Slawenboot  - Seite 3 Beizen11

Hier wurde die Beize gerade erst aufgetragen und ist halb getrocknet.

Innenbereich:

Slawenboot  - Seite 3 Beizen12

Der Farbton - Eiche - ist praktisch die Grundierung für den weiteren Farbauftrag. Ich habe jetzt mehrere Möglichkeiten, bin auch noch nicht ganz entschieden.

Nach einigen Jahren im Dienst sähe es wohl so aus, wie die BIALY KON in Groß Raden. Die ist hier schon mehrmals geteert und dadurch immer schwärzer geworden.

Slawenboot  - Seite 3 Meckpo10

Slawenboot  - Seite 3 Meckpo11

Slawenboot  - Seite 3 Meckpo12

Aber fast alle meine Schiffe sind so bemalt, als seien sie schon ewig im Dienst, also dunkel.
Ich werde diesmal wahrscheinlich ein Boot darstellen, das noch nicht so lange im Gebrauch ist und daher etwas heller. In etwa so:

Slawenboot  - Seite 3 Groz_r10

Ich muss da noch ein wenig mit den Farben experimentieren, um eine Vorstellung zu bekommen, wie es werden kann.

Bis dahin

LG
Kurt

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Beitrag von John-H. So 24 Mai 2020, 14:30

Sieht wieder sehr gut aus was du da gezaubert hast, Kurt! Bravo

Wie kommt es eigentlich zu dieser "gekrisselten" Oberflache in Bild 3 von unten Question
John-H.
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Beitrag von Falco 2014 So 24 Mai 2020, 15:49

Danke John.
Zur Oberfläche: das Holz wird, um es widerstandsfähiger gegen das Wasser zu machen, geteert. Meist mit einer Mischung aus Holzteer (z.B. Birkenpech) und Holzkohle. Im Winter werden die Schiffe dann an Land geholt und repariert und für den nächsten Einsatz wieder neu geteert. So kommt im Lauf der Zeit eine immer dickere Teerschicht auf den Rumpf, die auch nicht immer schön homogen ist, sondern mal reisst, durch Hitze aufweicht etc. An einigen Stellen ist sie dann dicker, an anderen durch die Risse wieder dünner. So entsteht nach und nach die gekrisselte Oberfläche.

LG
Kurt
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Beitrag von Falco 2014 Mo 25 Mai 2020, 14:22

Nachdem alle Planken angebracht und das Boot grundgebeizt war, habe ich mit den Spanten begonnen. Von der Mitte ausgehend und dann zum Heck und Bug. Der Hauptspant ist kräftiger als die anderen Spanten, da hier der Mast aufgestellt wird.
Ich möchte mich möglichst an die Vorgehensweise der damaligen Bootsbauer halten, zumindest was das Material angeht, beim Werkzeug wird natürlich gemogelt.
Also einige krumme Äste, die ich schon beim Suchen der Stücke für die Steven mitgenommen hatte, herausgesucht und mit der Schablone verglichen.

Slawenboot  - Seite 3 M_110

Dann mit der Japansäge längs durchgesägt.

Slawenboot  - Seite 3 M_210

Das Stück passt von der Form her ziemlich gut.

Slawenboot  - Seite 3 M_310

Mithilfe der Schablone die Konturen übertragen:

Slawenboot  - Seite 3 M_410

Dann im Boot an der entsprechenden Stelle eingepasst. Bis es dann wirklich gepasst hat, ist schon einige Zeit und etliche Schleif- und Sägearbeiten nötig gewesen.

Slawenboot  - Seite 3 M510

Dann den oberen Teil herausgearbeitet. Auf den Spantköpfen werden später die Querbalken, Duchten genannt, befestigt.

Slawenboot  - Seite 3 M_610

Das Vorbild, die BIALY KON, hatte keinen Mastfisch, wohl aber eine Aussparung, in die der Mast gestellt wird.

Slawenboot  - Seite 3 M_710

Soweit für heute.

LG
Kurt
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Beitrag von John-H. Mo 25 Mai 2020, 15:10

Danke für die Info Kurt, Freundschaft bin ich wieder ein wenig schlauer! Very Happy
John-H.
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Beitrag von Gravedigger77 Mo 25 Mai 2020, 15:55

Großartig Kurt.
Sieht super aus.

Was ich mich die ganze Zeit frage ist, du nimmst ja relativ frisches Holz.
Hast Du nicht Angst das es sich verzieht
Gravedigger77
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Beitrag von Plastikschiff (†) Di 26 Mai 2020, 09:47

Die Bauweise ist so genial wie die Menschen damls waren. Echt klasse Kurt!!
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Beitrag von Falco 2014 Di 26 Mai 2020, 19:48

@ Danke Timo.
Zum frischen Holz: es sind ja ziemlich dünne Äste, die inzwischen auch schon ein wenig getrocknet sind. Daher habe ich, besonders nachdem davon auch noch etliches Material abgesägt bzw. geschliffen wurde, keine Angst, dass es reisst oder sich verzieht.
@ Reinhard, da gebe ich dir völlig Recht. Was die damals - ohne Konstruktionspläne - nur so aus der weitergegebenen Erfahrung, geleistet haben, ist schon erstaunlich.

LG
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Beitrag von Bastelfix Di 26 Mai 2020, 22:14

Bin völlig begeistert von diesem Bb, Gruß
Bastelfix
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Beitrag von Falco 2014 Mi 27 Mai 2020, 12:07

Danke Bastelfix.

Ich habe inzwischen den Klotz für den Mast am Hauptspant festgenagelt. Das geschieht mit zwei etwas größeren Holznägeln.

Slawenboot  - Seite 3 Holzna10

Befestigt dann so:

Slawenboot  - Seite 3 Haupts10

Slawenboot  - Seite 3 Haupts11

Dabei sind schon die Speigats (oder Nüstergat) zu sehen, die den Wasserablauf ermöglichen, falls Wasser ins Boot gelangt ist. Ich muss sagen, dass mir der Spant vorher besser gefallen hat, als er noch glatt abschloss. Allerdings ist das Original auch so gearbeitet.

Slawenboot  - Seite 3 Meckpo13

besser hier noch zu sehen:

Slawenboot  - Seite 3 Speiga10

So nach und nach werden dann die anderen Spanten hergestellt. Ich werde da nicht jeden einzelnen hier einstellen. Nur soviel, alle werden aus Buchenästen gemacht, mithilfe einer Schablone und dann meist noch einigem Nacharbeiten.

Slawenboot  - Seite 3 Img_2617

Im Schiff:

Slawenboot  - Seite 3 4_s10

soweit fürs erste.

LG
Kurt
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Beitrag von John-H. Mi 27 Mai 2020, 13:59

Stimmt Kurt, es sah vorher akkurater aus,
aber watt mutt datt mutt! Very Happy
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Beitrag von Plastikschiff (†) Mi 27 Mai 2020, 16:37

He Kurt,
absolute Spitzenarbeit von dir.
Plastikschiff (†)
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Beitrag von Lützower Mi 27 Mai 2020, 17:09

Da fehlen mir die Worte Wie geil Großer Meister
Lützower
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Beitrag von doc_raven1000 Do 28 Mai 2020, 08:30

Wieder ganz großes Kino was du hier zeigst, Kurt und auf was du alles achtest 2 Daumen
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Beitrag von Falco 2014 Mi 03 Jun 2020, 19:07

Danke für die netten Kommentare. Ich freue mich, dass ihr den Bau des Bootes weiter begleitet.

Es gab ja in den letzten Tagen nicht viel Interessantes zu berichten. Ich habe jetzt - bis auf den Ruderspant - alle Spanten fertig gestellt. Dabei wurden sie so ausgerichtet, dass eine horizontale Gerade entsteht, d.h. in der Schiffsmitte erscheinen sie höher als zum Bug und Heck hin. Das täuscht allerdings, da die Planken zu den Enden hin hochgezogen sind.

Slawenboot  - Seite 3 Spante10

Die Speigats habe ich erst einmal noch nicht herausgearbeitet. Ich weiß noch nicht, ob ich das noch machen werde, es sieht einfach unsauberer aus, obwohl es natürlich richtig wäre.

Dann die Teile grundgebeizt. Die Farbe gefällt mir so natürlich nicht, das wird sich aber mit weiteren Farbaufträgen ändern.

Slawenboot  - Seite 3 Spante11

Ich habe schon überlegt, wie ich das Teergemisch, mit dem die Holzverbindungen abgedichtet worden sind, z.B. in der Plankenlahnung oder der Spant/Plankenverbindung, darstellen kann. Habe schon einige Versuche mit gefärbtem Weißleim gemacht, die ganz passabel aussahen. Mal sehen, ob mir noch was besseres einfällt. Vielleicht hat ja jemand eine Idee?

LG
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Beitrag von Glufamichel Mi 03 Jun 2020, 19:27

Beifall Beifall Kurt, das Boot wird klasse.

Falco 2014 schrieb:Dann die Teile grundgebeizt. Die Farbe gefällt mir so natürlich nicht, das wird sich aber mit weiteren Farbaufträgen ändern.
Aber versuche ja nicht einen einheitlichen Farbton hinzubekommen Wink

Falco 2014 schrieb:Ich habe schon überlegt, wie ich das Teergemisch, mit dem die Holzverbindungen abgedichtet worden sind, z.B. in der Plankenlahnung oder der Spant/Plankenverbindung, darstellen kann. Habe schon einige Versuche mit gefärbtem Weißleim gemacht, die ganz passabel aussahen. Mal sehen, ob mir noch was besseres einfällt. Vielleicht hat ja jemand eine Idee?

Schwarzen Tonkarton unterlegen? scratch wäre recht sauber zu verarbeiten
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Beitrag von Falco 2014 Mi 03 Jun 2020, 20:49

Keine Angst, Uwe. Ich meinte damit, dass noch sehr viele unterschiedliche Farbaufträge das recht eintönige Aussehen verändern werden. Da wird es herunter gelaufenen Teer geben, Rostflecken, etc... LG Kurt
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Beitrag von Plastikschiff (†) Do 04 Jun 2020, 08:40

Moin Kurt,
in der Apotheke habe ich oft Teer Salbe gekauft...........................
.....stinkt oder riecht wie Teer weil aus Teer gewonnen. Seitdemm habe ich tatsächlich nur eine Allergie__________________________gegen Teer
Warum nimmst du nich echten Teer?
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Beitrag von Falco 2014 Do 04 Jun 2020, 12:08

Ist vielleicht eine Idee, Reinhard. Müsste allerdings Holzteer sein, also nicht ganz das schwarze andere Zeug. Werde mal Versuche mit Ölfarbe unternehmen.

LG
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