Der lustige Modellbauer
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Baubericht Italerie French Line Guardartillery - 1/35

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Baubericht Italerie French Line Guardartillery - 1/35

Beitrag von Frank Kelle am Sa 22 Mai 2010, 17:42

Hallo zusammen!
Das wird jetzt kein "normaler" Baubericht, sondern mehr oder weniger ein "Etappenbericht" von der Entstehung eines (hoffentlich) schönen Dioramas.
In meiner Sammlung traf jetzt DIESER Bausatz von Italerie ein:



Auf der Rückseite des Kartons die "Bauanleitung" und Bemalvorschläge



Dargestellt wird ein "Zug" der napoleonischen Gardeartillerie der Linie. Gem. Verpackungsaufschrift in der Ausführung von 1815 - Waterloo. Nun.. da kommen wir später zu, das bezweifele ich einfach mal Kraft "eigener Arroganz". Die Ausführung der Uniform spricht dagegen.

Schauen wir mal in den Karton rein...

1 Gussast mit 2 Pferden, Geschirr, einem Rad und einem Reiter (gem. Regelement als Fahrer bezeichnet).
LEIDER LEIDER haben wir hier schon das erste Problem - der Gussast ist dreimal drin - somit haben wir 3 gleiche Fahrer und 3 Pferde a' 2 Stück im Zug.



Der Gussast mit den Teilen der Kanone und der Protze, sowie 2 Artilleristen, die auf der Protze sitzen.



Vom Guss her schön und detailliert, aber teilweise arge Formtrennkanten. In dem weichen Kunststoff nicht gut zu entfernen.

Hier mal ein Pferd noch im Gussast neben unserem Maßstabswürfel, um die Dimensionen zu zeigen.



Die Haltungen der Pferde, Fahrer und Gardisten ziemlich "relaxt", also Gefechtseinsatz ist SO nicht darzustellen.
Man kann gut erkennen, das im Gussast zwei Arten von Pferden enthalten sind - das Pferd für den Fahrer mit Sattel und Schafsfell für den Fahrer und das gegenüberstehende Pferd ohne Sattel, nur mit einer Decke.


Zuletzt von Frank Kelle am Sa 22 Mai 2010, 19:52 bearbeitet; insgesamt 4-mal bearbeitet
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Re: Baubericht Italerie French Line Guardartillery - 1/35

Beitrag von Frank Kelle am Sa 22 Mai 2010, 17:54

Okay - Istzustand festgestellt.
Ein Gefechtsaufbau fällt also aus - nun, die reitende Artillerie der Garde war ein Lieblingskind von Napoleon (der ja selber Artillerieoffizier war). Also - lassen wir die Artillerie doch VOR der Schlacht ankommen in Erwartung der Gegner. Die Uniformen usw. stellen ein Bild dar, das sich nach Uniformregelement eher auf 1812 setzen lässt, die Übergangszeit von längeren Mänteln auf die kurzgeschnittenen Mäntel. Da hier die Farben auch schöner waren, werde ich DIES dann wählen. Lassen wir es also im "Vorabend" zu Borodino (1812) oder vielleicht Lützen oder Leipzig spielen (1813).

Thema genauer definiert - jetzt müssen wir mal sehen, worauf das ganze dann stattfinden soll. Ohne Grundplatte kein Diorama. Ich suche immer ZUERST die Grundplatte aus, damit ich dann die Figuren usw. darauf arrangieren kann. Gem. dem Motto: es war ERST die Landschaft, und DANN das Geschehen.

Gefunden habe ich DIESE Platte, auf der sich in "grauer Modellbauvorzeit" sich ein 1/72 - Vietnamdiorama befand. Das Diorama selber existiert schon lang nicht mehr, die Platte aber. Also - alles erstmal runter, was an das alte Diorama erinnerte...



Sö - dann legen wir mal einfach die Gussäste provisorisch auf, ob die Grösse hinkommt...



Knapp, aber geht.. da kann sich was draus entwickeln..

Very Happy Unser Würfel ist kaum noch zu sehen...

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Re: Baubericht Italerie French Line Guardartillery - 1/35

Beitrag von Frank Kelle am Sa 22 Mai 2010, 18:00

So - um noch besser abschätzen zu können, setzen wir mal provisorisch die "Hauptdarsteller" zusammen..

Die Kanone - ein typischer Gribeauval 12-Pfünder, neben dem 8-Pfünder und der Haubitze das Standartgeschütz der Garde.



Ganz gut gemacht, auf dem Geschützrohr sind die Wappen von Napoleon eingraviert, das Rohr selber kann im Marschzustand oder Gefechtszustand aufgelegt werden (weiter vor oder hinten). HIER der Marschzustand gem. dem Dioramathema.

Mal schnell die Pferde aus dem Gussast genommen



Auch annehmbar graviert / gegossen - abgesehen von den Trennlinien. Hinterschneidungen sind vorhanden - aber Very Happy wir haben ja Skalpelle usw....


Zuletzt von Frank Kelle am Sa 22 Mai 2010, 19:54 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Re: Baubericht Italerie French Line Guardartillery - 1/35

Beitrag von Frank Kelle am Sa 22 Mai 2010, 18:03

Ok... dann stellen wir mal hin...



Hmmmmm.... scratch



BESSER Wink Ich habe mal einfach ein paar Gardisten der alten Garde dazugestellt...
Mein PLANUNG sieht vor, ein paar Sappeurs der Garde (=Pioniere) die die Stellung vorbereiten wo die Kanone hinsoll und Genie-Offiziere (= Pionier-Ingenieure), die alles überwachen.

Nun.. .SCHAUN WIR MAL, GELL?

Wie immer :

Diskussion
http://modellbauer.forumieren.com/diskussionen-zu-den-bauberichten-f213/diskussion-zum-baubericht-italerie-french-line-guardartillery-1-35-t4476.htm#108207

Meiner einer liest sich jetzt erstmal noch ein bischen in das Thema ein... unter anderem hier drin (wo ja bekannterweise die Zeichnung der Osprey-Serie drin sind)

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Re: Baubericht Italerie French Line Guardartillery - 1/35

Beitrag von Frank Kelle am So 23 Mai 2010, 17:42

So - dann fangen wir doch mal an...
Wie geschrieben - es sind drei gleiche Fahrer dabei.. also gab es einen Termin bei Dr. Frank.EN.Stein...

Einer sollte die Peitsche in einer anderen Position halten. Der rechte Arm ist frei vom Körper, also kann man den biegen. Um biegen zu können, habe ich eine kleine Kerbe genau in der Armbeuge geschnitten (das abfallende Material liegt daneben).



Nu!!! Verlier' doch nicht gleich den Kopf!!! Ist doch gleich vorbei...



Auch hier: man sollte darauf achten, WIE der Kopf nachher gehalten werden soll. Hier bei der der Figur war ja auch noch der Kragen zu beachten. Die Fangschnüre des Hutes gingen als Überschneidung da gleich weiter, die kommen bei der Gelegenheit runter.. Durch den Kragen entstand eine Schräge..



Und kurz danach dank Sekundenkleber sieht der "neue" Fahrer dann SO aus:



Das gleiche - nur das der anderen Arm der "netterweise" am Körper angegossen war und der Säbel auch noch im Weg war - und mit dem Kopf in einer anderen Richtung = der dritte Fahrer



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Re: Baubericht Italerie French Line Guardartillery - 1/35

Beitrag von Frank Kelle am So 23 Mai 2010, 18:58

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Re: Baubericht Italerie French Line Guardartillery - 1/35

Beitrag von Frank Kelle am Do 03 Jun 2010, 17:36

Sooo.. und heute habe ich hier mal weitergemacht - die Protze des Geschützzuges ist (erstmal) soweit fertig bemalt und gebaut. VIEL Arbeit wartet noch, aber das Teil gefällt mir jetzt so...
Bevor einer was sagt - JA, die Holzteile der napoleonischen Artillerie waren grün - giftgrün genauer gesagt - bemalt. Ich habe den Ton etwas mit Verschmutzen abgeschwächt...





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Re: Baubericht Italerie French Line Guardartillery - 1/35

Beitrag von Frank Kelle am Sa 05 Jun 2010, 19:09

So - und an der dazugehörigen Kanone habe ich weitergemacht. Sie ist noch nicht ganz bestückt (es fehlt z.B. noch die Kiste auf der Lafette) - aber ich wollte mal sehen, wie es im Moment wirkt (vor allem, wie weit ich das Geschützrohr altern will..)





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