Der lustige Modellbauer
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Feldbahntriebwagen in 1:22,5 - fast komplett aus Karton - Baubericht

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Feldbahntriebwagen in 1:22,5 - fast komplett aus Karton - Baubericht

Beitrag von bahnindianer am Fr 22 Okt 2010, 19:03

Ich hatte ja bereits schon einmal sehr kurz über den geplanten Bau eines kleinen Feldbahntriebwagens und dem aus dem "Wollen" entstandenen Prototypen berichtet. An dem Probebau war einiges nicht ganz so wie es sein sollte. Die Konstruktion mußte durch einige Änderungen neu gemacht werden. Außerdem wollte ich gerne mehr Details an dem Triebwagen haben und das Fahrzeug sollte so gebaut werden, dass der Einsatz einer Funkfernsteuerung für die Steuerung des Antriebes und einiger Sonderfunktionen ohne Probleme erfolgen kann. Also am Rechner in 2D alles neu erstellt - aus 2D am Rechner wird im Kopf dann 3D. Am PC kann ich das einfach nicht und ob ich das mit knapp vor 60 noch lerne? Zudem bin ich wie meine Oma früher immer sagte kein "Schafferle" sondern ein "Geistlicher" - nun keiner von denen mit Verbindungen nach ganz oben. Zur erinnerung hier noch einmal kurz das Foto des Probebaus.



Das erste was ich mir mit meinem Schneideplotter geschnitten hatte waren die äußeren Seitenwände mit deren Verstärkung. Um einmal zu zeigen wie so ein Bogen nach dem entgittern aussieht habe ich diesen einmal fotografiert und zeige hier das Bild


Foto 1: Bogen 1 • © Georg Mürb

Damit ich die schlimmste Arbeit auch gleich am Anfang hinter mich bekam baute ich als erstes Bauteil das Luftansauggitter für den Dieselmotor. Es besteht aus 4 Teilen. An Teil 1 sind vor dem Zusammenbau alle Lamellen der Lüftungsschlitze hochzubiegen und mit Sekundenkleber zu fixieren. Hierbei ist auf nur eine sparsame Verwendung zu achten. Am besten geht das, indem man etwas Sekundenkleber auf ein Metall- oder Plastikreststück tropfen lässt und dann den Kleber mit einer Stecknadel aufnimmt und an die Stelle aufbringt wo er gebraucht wird. Ich verwende die bei mir oft anfallenden Gläser von alten Dias. Das beim arbeiten mit allen lösungsmittelhaltigen Klebern oder den Sekundenklebern auf eine gute Durchlüftung zu achten ist brauche ich bei den Bastelprofis nicht zu erwähnen. Selbstverständlich kann je nach eigenem Gusto der Kleber verwendet werden den man selbst bevorzugt. Sind alle Lamellen in Position so klebt man von hinten die Teile 2 und 3 genau bündig auf. Teil 4 wird dann als Bandage um die Kreise gelegt und wieder mit Kleber festgemacht. Das Teil sollte jetzt eigentlich problemlos in den kreisrunden Ausschnitt der rechten Seitenwand (in Fahrtrichtung gesehen) passen. Falls nicht bewährt sich jetzt die Verwendung von Sekundenkleber. Das Bauteil ist hart genug um mit Hilfe von ganz feinem Schmiergelpapier passend geschliffen zu werden. Auch auf eine plane Fläche auf der Rückseite sollte geachtet werden und diese ist falls nötig ebenfalls durch Schleifen herzustellen.


Foto 2: Lüftungseinheit für den Dieselmotor - links die Einzelteile – in der Mitte zusammengebaut – rechts Probe der Passung in Karosserieausschnitt • © Georg Mürb

Die bereits ausgeschnittenen Seitenwände und die Verstärkung habe ich in der Zwischenzeit schon einmal in der späteren Wagenkastenfarbe lackiert. Will man den Triebwagen in einer zweifarbigen Lackierung laufen lassen, so empfiehlt es sich zunächst die hellere Farbe zur ersten Lackschicht zu nehmen. Ich habe mich für Deko-matt im Farbton Sonnengelb von Dupli-Color entschieden. Die verwendeten Farben sind sehr schnell trocknend. Schon nach ca. 30 Minuten konnten die Bauteile weiter verarbeitet werden. Die 3 nächsten Karton-Schichten für den Kern der Seitenwände habe ich einseitig mit Silber matt aus der gleichen Farbserie gefärbt. Diese Schichten bilden gemeinsam die Fensterrahmen und den Einschub für die Transparentfolie zur Darstellung der Scheiben. Die Ausschnitte im Karton sind deshalb um jeweils 1mm kleiner als die der eigentlichen Fensteröffnungen in den Seitenwänden des ersten Fotos. Beim zusammenbau ist lediglich darauf zu achten, dass jeweils eine Silberseite nach außen zeigt. Die Lackierung der mittleren Schicht hat sich inzwischen als unnötig erwiesen und kann deshalb bei einem weiteren Bau des Triebwagens unterbleiben. Ursprünglich dachte ich man könne bei eingeschobenen Scheiben die unlackiere Fläche an den Seiten erkennen aber dem ist nicht so.

Die unregelmäßigen Löcher unterhalb der Fensteröffnung sind meiner Verwendung von Cyanacrylat-Klebern geschuldet. Der Kleber zieht sich zwar durch die Kapillarwirkung ziemlich weit in das Papier hinein aber eben nicht weit genug um auch große Flächen, wie sie in dem Maßstab von 1:22,5 nun einmal vorkommen, zu verkleben. Auch oben und unten an dem Werkstück wurde sehr sparsam verklebt. Da es die Zwischenschichten der Seitenwände zweimal gibt, ist diese Arbeit doppelt zu erledigen. Das hier sichtbare Gebilde aus Stahllinealen diente zur exakten Ausrichtung der einzelnen Wandschichten. Zugegeben keine sonderliche Leistung was Modellbau anbetrifft aber ich habe den verdammten Winkel nicht gefunden. Als ich dann alle Seitenteile beisammen hatte kam der Sch….kerl dann wie aus dem Nichts und schien mich geradewegs auszulachen.


Foto 3: Sandwich der Fensterrahmen und Fenstereinschübe während des Bau und in fertigem Zustand • © Georg Mürb

Die Einlagen für die Stirnteile wurden auf die gleiche Art und Weise hergestellt und waren somit zum Anbau der Außen- bzw. Innenwände bereit.

Hier endet auch der erste Teil meines Bauberichtes. In den nächsten Tagen werde ich nicht zum basteln kommen. Es wird daher erst im Laufe der nächsten Woche weiter gehen. Zwischenzeitlich habe ich mal wieder hunderte von Negativen in meiner Eingangsbox und dann will ich auch noch mal mit einem befreundeten Lokführer in den äußersten Südosten unserer Republik auf dem Führerstand mitfahren. Dieses Erlebnis hatte ich in diesem Jahr bisher nur in einer Dampflok aber nicht in einer der modernsten E-Loks. Deshalb Kleber und Federmesser weg - Negative putzen und scannen und dann an anderes denken.

Gruß Georg – der Bahnindianer
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Re: Feldbahntriebwagen in 1:22,5 - fast komplett aus Karton - Baubericht

Beitrag von John-H. am Fr 22 Okt 2010, 19:14

Das sieht durch und durch Klasse aus Georg! Bravo
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Re: Feldbahntriebwagen in 1:22,5 - fast komplett aus Karton - Baubericht

Beitrag von kaewwantha am Fr 22 Okt 2010, 19:45

Hallo Georg,
der Aufbau der Seitenwand sieht sehr proffessionell aus,
Bin gespannt wie es weiter geht.
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Re: Feldbahntriebwagen in 1:22,5 - fast komplett aus Karton - Baubericht

Beitrag von bahnindianer am Mi 27 Okt 2010, 17:53

Heute will ich mal mit dem Baubericht meines kleinen Triebwagens weitermachen.

Nachdem alle Wände mit 5 Schichten aufgebaut waren konnten jeweils eine Seitenwand mit der Rückwand bzw. der Stirnwand verklebt werden. Dabei musste ich aufpassen, dass ich auch alles auf der passenden Seite verklebte. Trotz aller Vorsicht ist mir ein Fehler passiert. Die Innenwand auf der Lüftungsseite (rechts) habe ich auf der falschen Seite lackiert und dann auch prompt falsch eingebaut. Jetzt muss ich mir eben für die Darstellung der Türen im Wageninneren etwas Neues einfallen lassen, ich habe da schon so eine Idee. Die Rückwand und die in Fahrtrichtung gesehene rechte Seitenwand bilden einen gemeinsamen Winkel. Die Rückwand ist an den tiefer liegenden Öffnungen für die Lampen zu erkennen, die rechte Seitenwand an der Öffnung für die Motorbelüftung. Stirnwand und linke Seitenwand wurden ebenfalls verbunden. Die Wände der Fahrzeugköpfe stoßen hierbei stumpf an die Seitenwände an. Die sichtbaren Schichten der Seiten werden später durch die Verstrebungselemente verdeckt und sind dann unsichtbar. Zum winkligen Zusammenbau haben sich diverse plangefräste Messingklötze als sehr effektives und nützliches Zubehör erwiesen


Foto 4: links - Montage der rechten Seitenwand mit der Rückwand • rechts Montage des Wagenkastens ohne Boden• © Georg Mürb

Die beiden fertigen Winkel habe ich dann vorsichtig zum Wagenkasten aneinandergeheftet. In diesen Kasten passte nun der aus drei Lagen Karteikartenkarton hergestellt Kabinenboden. Nachdem dieser in den Wagenkasten eingefügt war wurden alle Teile dauerhaft mit Sekundenkleber verbunden. Der Wagenkasten hat nun schon eine erstaunliche Grundfestigkeit. Beim Einbau des Kabinenbodens ist darauf zu achten, dass er mit den Wänden eine plane Fläche bildet und der Wagenkasten der Boden komplett umschließt.


Foto 5: Wagenkasten mit Boden • © Georg Mürb

Spätestens an dieser Stelle musste ich mich entscheiden, wie soll der Wagenkasten farblich gestaltet werden? Ich entschloss mich zu einer Zweifarblackierung. Der Wagen sollte wie schon erwähnt oben sonnengelb werden und unten ein dunkles bordeauxrot. Der Wagenkasten wurde abgeklebt und konnte nun mit der Sprühdose im unteren Bereich eingefärbt werden. Der inzwischen ebenfalls zusammengesetzte Kühlervorbau wurde rot.


Foto 6: der abgeklebte Wagenkasten (links) und nach erfolgter Lackierung, sowie der Kühlervorbau (rechts) • © Georg Mürb

Beim abkleben ist tunlichst ein Papierklebeband mit relativ niedriger Haftung benutzt werden. Ich hatte den Fehler gemacht und darauf gar nicht geachtet. Dieser Umstand brachte mir ein erneutes Bastelvergnügen. Ich durfte den Wagenkasten noch einmal machen. Nachdem die Seitenwände trocken waren habe ich nur den bereits ebenfalls in rot gehaltenen Lüfter für die "Motorentlüftung" eingesetzt.

An dieser Stelle beende ich den zweiten Teil des Bauberichtes und werde in den nächsten Tagen mit Teil 3 fortsetzen. Ich bedanke mich bei allen Lesern für die bis dato gezeigte Aufmerksamkeit und das gezollte Lob.

Georg - der Bahnindianer

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Re: Feldbahntriebwagen in 1:22,5 - fast komplett aus Karton - Baubericht

Beitrag von Babbedeckel-Tommy am Mi 27 Okt 2010, 18:15

Hallo Georg,

da bist du wieder ein gutes Stück weiter gekommen! Bravo
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Re: Feldbahntriebwagen in 1:22,5 - fast komplett aus Karton - Baubericht

Beitrag von JesusBelzheim am Mi 27 Okt 2010, 18:23

Das hast du bisher ganz sauber gemacht Georg 2 Daumen
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Re: Feldbahntriebwagen in 1:22,5 - fast komplett aus Karton - Baubericht

Beitrag von kaewwantha am Mi 27 Okt 2010, 19:31

Hallo Georg,
der Wagenkasten ist Dir bisher hervorragend gelungen.
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Re: Feldbahntriebwagen in 1:22,5 - fast komplett aus Karton - Baubericht

Beitrag von Jörg am Mi 27 Okt 2010, 21:51

Sehr schön - und wie gewohnt absolut sauber gebaut und lackiert, Georg! Very Happy

Eine sehr schöne Farbkombination ... könnte mir das Bordeaux auch gut mit Cremeweiß kombiniert vorstellen ...
Bin ja mal gespannt, was Du Dir für den Innenausbau hast einfallen lassen ... Wink
... gibt's da feine (Karton-) Lattenbänkchen und eine angedeutete Lattenkonstruktion unter dem Dach? Beifall

Der Plotter ist nur die eine Sache
- aber es will ja alles erst "im Kopf" durchdacht und am Rechner konstruiert sein, ehe der in Aktion treten kann
... und selbst dann ist's auch noch nicht zusammengesetzt und lackiert ...

Einfach nur Klasse, was Du da zauberst Bravo

Gruß - Jörg -
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Re: Feldbahntriebwagen in 1:22,5 - fast komplett aus Karton - Baubericht

Beitrag von bahnindianer am Mi 27 Okt 2010, 22:21

Hallo Jörg,

ja Du liegst mit Deiner Vermutung richtig. Es gibt Lattenbänkchen aus Karton und eine Vertäfelung der Decke mit Latten und feinen Lampen. eine Motorabdeckung und ein Amaturenbrett. Es wird auch Die alten Lederriehmen am Fenster geben mit denen man diese öffnen und feststellen konnte. Ein paar Teile muß ich allerdings aus Kunststoff machen das geht halt nun mal nicht anderst.

Ja jetzt wo Du die Darbkombination rot und beige erwähnst - ja das könnte gut aussehen. Na ja ich könnte da ja noch einmal etwas schneiden. Mal sehen vielleicht fange ich noch einen zweiten Wagen an. Routine habe ich jetzt ja schon.

Ich arbeite mit Hochdruck daran. Bis Weihnachten soll das Teil Fahren und unter den Tannenbaum auf einer kleinen (winzigen) Anlage seine Runden drehen.

Gruß Georg
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Re: Feldbahntriebwagen in 1:22,5 - fast komplett aus Karton - Baubericht

Beitrag von Jörg am Mi 27 Okt 2010, 22:36

Das ist ja wirklich ... traumhaft! 2 Daumen
Gegen ein paar Teilchen aus Kunststoff oder ... Holz ist doch auch nix einzuwenden. Wink

Gruß - Jörg -
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Re: Feldbahntriebwagen in 1:22,5 - fast komplett aus Karton - Baubericht

Beitrag von bahnindianer am Mo 08 Nov 2010, 17:02

Hallo liebe Mitleser/innen,

Nach kurzer pause heute mal wieder neues aus der Triebwagenfabrik im Ladenburger Bahnhof. Nach der Grundlackierung verspürte ich zunächst nur wenig Lust an den Fahrzeug weiterzuarbeiten. Also gab ich den frischen Lack und mir ein paar Tage Ruhe. Da ich so ganz doch nicht von dem Kleinen ablassen konnte machte ich mich schon einmal an die Zeichnung der Inneneinrichtung. Ich hatte mir ja vorgenommen die Sitzbänke und die Wagendecke schön auszugestalten und wenn möglich die Bretter einzeln nachzubilden. Doch zunächst gab es einmal grundsätzliches zu überlegen. Wie sollten die Sitzplätze angeordnet werden und was war eigentlicher Eisatzzweck des Triebwagens.

Nach einigen zeichnerischen Versuchen war mir klar, dass nur eine Sitzaufteilung mit zwei Bänken die Rücken an Rücken angeordnet sind zu einer vernünftigen Lösung führen konnte. Wird das ganze wie eigentlich geplant auf 381 mm Spurweite (beim Original natürlich) eingesetzt so ist eine Lastkonzentration nahe der Fahrzeuglängsachse wohl am günstigsten, was die gewählte Sitzanordnung unterstützt. Da der Schienenbus auf einer Obstplantage im Dschungel einer Tropeninsel eingesetzt wird werden nur sehr wenige Fahrgäste zu befördern sein. In der Hauptsache werden die Landarbeiter von und zu den Feldern gefahren und da spielt der Komfort keine große Rolle. Die Bänke wurden also in Art der „Holzklasse“ aufgebaut. Einziges Zugeständnis an die Bequemlichkeit ist die hohe Rückenlehne die auf den recht grob verlegten Gleisen verhindert, dass die Köpfe bei unruhiger Gleislage zusammen schlagen. Einziges Schönheitsmerkmal der Inneneinrichtung ist die Holzverkleidung oberhalb der Rückenlehne. Da der Direktor der Plantage ab und zu den Wagen für Inspektionsfahrten benutzt sollte das fahrzeug ja auch etwas her machen.

Die Sitzflächen und die Rückenlehnen bestehen aus einzelnen Brettern die auf Träger aufgeklebt sind. Sitzbank und Lehnen haben eine Neigung von jeweils ca. 2 Grad zur rechtwinkligen Grundebene. Das Gestell für die Sitzbänke besteht aus 5 Trageelementen. Der Fußboden wurde farbig mit dem Tintenstrahldrucker ausgedruckt und dann passend ausgeschnitten.



Foto 7: Die Inneneinrichtung in halb fertigem Zustand (links). In der Mitte ist der Aufbau einer Rückenlehne zu sehen. Die komplette Einrichtung der Fahrgastzelle ist auf dem Fußbodenausdruck aufgeklebt (rechts) • © Georg Mürb

Die Inneneinrichtung kann mit der gesamten Einrichtung ohne große Probleme in das Fahrzeug eingesteckt werden und bleibt deshalb leicht zugänglich und kann immer wieder aus- und einbaut werden. Noch fehlt ein Detail im Fahrgastraum, die Heizung. In den Tropen wird die zwar so gut wie nie gebraucht, aber die war beim Ankauf aus Frankreich nun einmal vorhanden und soll deshalb auch in diesem Fahrzeug eingebaut sein. Die Teile hierfür sind genau wie die Führerstandeinrichtung gerade in der Konstruktion. Die nachfolgenden Bilder zeigen den aktuellen Stand des Baus.


Foto 8: Der Triebwagen mit Inneneinrichtung • © Georg Mürb

Soweit für heute. Ich hoffe das das was ich da baue auch gefällt und freue mich auf viele Leser und auf den nächsten Teil der "Reportage".

Liebe Grüße an alle von

Georg dem Bahnindianer
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Re: Feldbahntriebwagen in 1:22,5 - fast komplett aus Karton - Baubericht

Beitrag von Spinni am Mo 08 Nov 2010, 18:05

Hallo Georg,
das gefällt sogar sehr gut
und man sieht auch hier wieder, was für Vorteile
eine professionelle Ausrüstung hat.
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Re: Feldbahntriebwagen in 1:22,5 - fast komplett aus Karton - Baubericht

Beitrag von kaewwantha am Mo 08 Nov 2010, 19:16

Hallo Georg,
das sieht wieder sehr gut aus.
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Re: Feldbahntriebwagen in 1:22,5 - fast komplett aus Karton - Baubericht

Beitrag von JesusBelzheim am Mo 08 Nov 2010, 19:42

Da hast du wieder Schoene fortschritte gemacht Georg 2 Daumen
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Re: Feldbahntriebwagen in 1:22,5 - fast komplett aus Karton - Baubericht

Beitrag von John-H. am Mo 08 Nov 2010, 19:54

Das sieht genial aus Georg! Bravo
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Re: Feldbahntriebwagen in 1:22,5 - fast komplett aus Karton - Baubericht

Beitrag von Babbedeckel-Tommy am Mo 08 Nov 2010, 20:04

Hallo Georg,

die Inneneinrichtung hat was! 2 Daumen
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Re: Feldbahntriebwagen in 1:22,5 - fast komplett aus Karton - Baubericht

Beitrag von Jörg am Mo 08 Nov 2010, 22:00

Sieht nun schon richtig "exotisch" aus, Georg! Bravo

Nur die Holzvertäfelung über der Trennwand hätte "durchbrochen" (also eventuell ohne die weißen Felder?)
vielleicht etwas mehr hergemacht ... und auch einen gewissen Duchblick zur anderen Seite gewährleistet,
wenn Herr Direktor auf Inspektionsfahrt sind Wink
(Die Ausstattung könnte ja eventuell im angedachten zweiten Triebwagen etwas variiert werden?)

Eine Heizung macht jedenfalls auch in den Tropen Sinn! ... zum Trocknen der feuchten Klamotten während der Regenzeit Wink

Es macht große Freude, dem Baufortschritt zuschauen zu dürfen! Willkommen

Gruß - Jörg -
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Re: Feldbahntriebwagen in 1:22,5 - fast komplett aus Karton - Baubericht

Beitrag von didl am Mo 08 Nov 2010, 22:36

Hallo Georg, ein tolles Modell und absolut exakt gebaut. Bin sehr neugierig auf die weitere Lösung von Problemen.
Es sieht aus wie ein Triebwagen der Harzquerbahn.
Gruß Dieter
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Re: Feldbahntriebwagen in 1:22,5 - fast komplett aus Karton - Baubericht

Beitrag von bahnindianer am Di 09 Nov 2010, 09:35

Hallo liebe Freudinnen und Freunde,

zunächst einmal vielen Dank für das Lob und Euer Mitlesen.

Jörg - Die Idee mit den Durchbrüchen in der "Holzvertäfelung ist gar nicht schlecht. Zum glück kann ich die Inneneinrichtung durch enfaches Austauschen wechsel. Ich werde das ganze mal wie von Dir vorgeschlagen bauen und dann mal einsetzen. Ich bin sehr auf die Wirkung gespannt.

Didl - Hast Du da mit dem Triebwagen den T1 gemeint? Der liegt bereits als mit Wasserstrahl geschnittener Teilesatz aus Messing im Maßstab 1:22,5 hier bei mir. Allerding wird bei mir daraus der fast baugleiche Triebwagen T7 der MEG entstehen.

Was den Arbeitsvorrat angeht, so liegt noch so einiges bei mir hier herum. Als Beispiele seine nur eine Köf 2 aus Messing in Spur 2-Regelspur (1:22,5) oder eine Köf 1 aus Messing in 1:45 oder ein selbstkonstruierter Teilesatz (Kunstsoff) für den Rheingold von 1928 in Spur 0 genannt. Ich glaube alles was hier an vorbereiteten Bausätzen und Eigenkonstruktionen so herumliegt werde ich in diesem leben nicht mehr bauen können. Zumal es da auch noch die Oldtimer meines Sohnes im Maßstab 1:1 gibt, dann noch meine Katzen (Halbwertszeit bei drei theoretisch noch nicht erreicht) und an erster Stelle meine liebe Frau, die zwar als Altenpflegerin mehr als nur arbeiten muß und deshalb leider (für mich zum Modellbauen ein Glück? Hahaha) viel auf Arbeit ist.

Gruß Georg
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