Der lustige Modellbauer
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Folienmodell JUNKERS JU-52 von Schreiber in 1:50 FERTIG

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Folienmodell JUNKERS JU-52 von Schreiber in 1:50 FERTIG

Beitrag von Elger Esterle am Di 25 Mai 2010, 19:16

Hallo zusammen,

den Bogen hab ich schon lange daheim liegen.
Heute möchte ich den 94. Geburtstag von Hubert Siegmund, dem Konstrukteur des Bogens, dazu nutzen, den Flieger zu beginnen.

Die rote Ju-52 "Manfred von Richthofen".
Göring hatte drei dieser "roten Tanten".

Der Bogen ist auf normalen Karton und auf glatter und gerillter Metallfolie gedruckt. Mit kompletter Inneneinrichtung. Durch die gerillte Metallfolie ergibt sich ein fast echter Wellblech- Look.

Man kann mit Fug und Recht behaupten, dass dies das beste Ju-52- Modell ist, das derzeit in Karton auf dem Markt verfügbar ist und das es schon Jahrzehnte lang gibt.

Lassen wir uns überraschen.
Die Metallfolie hat so ihre Mucken, aber es wird schon gut gehen.


A tribute to Hubert Siegmund!



Zuletzt von Elger Esterle am So 31 Okt 2010, 14:44 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Re: Folienmodell JUNKERS JU-52 von Schreiber in 1:50 FERTIG

Beitrag von Elger Esterle am Do 27 Mai 2010, 10:00

Naja, bisher ist das Cockpit unspektakulär. Also das, was ich gestern gemacht hab. -Aber das zeige ich Euch ja heute abend.

Klar, das wird schon noch aufwändiger.

Dieses Modell hat übrigens einen Fehler.
Bei der Wellbechverkleidung im Übergang Dach > Seitenwand fehlen rund 3mm. Da muss man ein Stück rein flicken. Geht aber. So viel Abfall ist vorhanden, um da ein "Flickstück" bauen zu können.

Das muss man wissen. Sonst wird man irre weil es nie passen wird.
Harro Reimers hat den Vogel auch mal gebaut. Und der hat mir das damals erzählt. Deshalb weiß ich das. Doch dazu dann später irgendwann.
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Re: Folienmodell JUNKERS JU-52 von Schreiber in 1:50 FERTIG

Beitrag von Elger Esterle am Do 27 Mai 2010, 18:58

Da gebe ich Dir Recht, Betti.
Aber es ist nunmal so. Und zumindest Harro Reimers hat das so "geflickt", dass man es als Unwissender gar nicht sofort sieht. Ich hoffe mal, dass mir das auch gelingen wird.


Nun gut, mein Bild von gestern.
Man beginnt mit der Cockpitsekion. Die besteht im Grunde aus diesen zwei "Grundteilen". Auf das obere Teil kommen jetzt die Sitze und bissle Krämpel, in das untere auch das eine oder andere Teil. Und dann kommt das obere Teil in das untere. scratch

Ihr versteht, was ich meine. Und wenn nicht, dann seht Ihr es später. Very Happy

Hier das Foto. Und ich geh dann mal wieder ein bissle schnipfeln.

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Re: Folienmodell JUNKERS JU-52 von Schreiber in 1:50 FERTIG

Beitrag von Thomas Pleiner am Fr 28 Mai 2010, 13:40

Elger Esterle schrieb:
Der Bogen ist auf normalen Karton und auf glatter und gerillter Metallfolie gedruckt. ... Durch die gerillte Metallfolie ergibt sich ein fast echter Wellblech-Look.

Hallo Elger

dazu als Ergänzung und Erläuterung: Die aktuelle Ausgabe dieses Modells,
das sind alle Produktionen nach 1988, ist kein Folienmodell im Sinne
der früheren »Meistermodelle« von Schreiber. Die seinerzeitigen
»Meistermodelle« verwendeten einen mit Aluminiumfolie beschichteten
Karton. Das ganze war dann zusätzlich mit einer relativ starken Kunststoff-
Folie kaschiert, um den Hochglanzeffekt zu erzeugen.
Dieser 3-schichtige Materialaufbau sorgte in der Folge für ein eher weniger
positives Image dieser Modelle - in der Regel galten sie als sehr schwierig,
wenni nicht sogar beinahe als unbaubar.
Eine Aufstellung aller Modelle die unter dem Label »Meistermodelle« bei JFS erschienen,
habe ich auf die Schnelle nicht finden können.

Die Ju 52/3m ist ohnehin das populärste Modell dieser Serie. Spontan
fallen mir als »Schreibers Meistermodell« noch ein: Northrop Snark, F106 Delta Dart,
Fouga Magister, Noratlas, F104 Starfighter (Hier: Lockheed F-104 Starfighter im Modell)
und auch Hawker Sea Hawk - wobei dieses Modell obendrein völlig
identisch mit dem gleichnamigen Wilhelmshavener Modell war/ist.
In den einschlägigen Publukationen findet sich sicher eine vollständige
Aufstellung dieser interessanten Modellserie.

Eingedenk dieser »technischen Mängel« wurde diese Serie eingestellt.
Allerdings sind einzelne Modelle immer noch recht häufig antiquarisch zu finden.

Als man sich 1988 entschloss, die Junkers Ju 52/3m neu herauszugeben,
trug man den seinerzeitigen Erfahrungen Rechung und verzichtete völlig auf
die dicke Hochglanzkaschierung. Der Metall-Effekt wird auch mittels
Metallpigment-Druckfarbe und Glanz-Lackierung - und nicht Beschichtung -
realisiert.

Eine große Erleichterung für alle, die das Modell heute bauen . . .

Diesen »2 plus x mm« Fehler gibt es schon immer! Auf allen mir bekannten
Fotos dieses Modells wurde diese »Lücke« mit einem schmalen Streifen
kaschiert:



Herzliche Grüsse + ein schönes Wochenende



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Re: Folienmodell JUNKERS JU-52 von Schreiber in 1:50 FERTIG

Beitrag von Elger Esterle am Sa 29 Mai 2010, 06:32

So, damit Ihr endlich was zu sehen bekommt....

Habe mich weiterhin am Cockpit verkünstelt. Die kleinen Hebelchen am Schaltkasten in der Mitte geben einen ersten Vorgeschmack auf diese "Folie". Die sind nämlich aus selbiger. Deshalb glänzen sie so schön silbern.

Mit so furchtbar großen Baufortschritten ist nicht zu rechnen. Dazu ist einfach zu viel Fuzzelkram dabei. Und der braucht einfach Zeit.

Ich würde vorschlagen, sobald es aus dem Cockpit nennenswerte Fortschritte gibt, gibt's wieder ein Bild.



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Re: Folienmodell JUNKERS JU-52 von Schreiber in 1:50 FERTIG

Beitrag von Elger Esterle am Sa 29 Mai 2010, 09:29

Die Steuerräder möchte ich Euch extra zeigen.

Sie bestehen aus zwei silbernen "Folienteilen", die Rücken an Rücken aneinander geklebt werden.
Dann kommt jeweils vorne und hinten je ein 3/4 Kreis drauf aus normalem Papier.
So erhalten wir nun die Steuerräder mit metallischen Speichen und "Holz" außen herum.

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Re: Folienmodell JUNKERS JU-52 von Schreiber in 1:50 FERTIG

Beitrag von Elger Esterle am Sa 29 Mai 2010, 10:02

Ihr erinnert Euch an das erste Bild mit den zwei Cockpit- Bauteilen (auf der vorigen Seite)?

Dies ist nun das obere dieser zwei Teile komplett ausgebaut.

Jetzt wird das untere (größere) Bauteil auch noch mit allem möglichen Zeug versehen. Und dann kommt dieses hier in das größere hinein und wir sollten dann eigentlich ein fertiges Cockpit haben.



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Re: Folienmodell JUNKERS JU-52 von Schreiber in 1:50 FERTIG

Beitrag von Elger Esterle am Sa 29 Mai 2010, 16:45

Ich denke, das in der Mitte ist nur eine Art "Notsitz". Dass da dauerhaft ein Navigator oder so sitzt, glaube ich nicht.

Dass der "Chef" (Pilot) den besseren Sitz hat, naja. So ist das eben. Ober sticht Unter. Wie im richtigen Leben. Very Happy


Die Baugruppe A ist damit im Grunde fertig. Da soll jetzt noch die Kabine drauf. Dann ist sie fertig. Ich wollte sie nur nochmal offen fotografieren. Wer weiß, was man nachher noch sieht.





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Re: Folienmodell JUNKERS JU-52 von Schreiber in 1:50 FERTIG

Beitrag von Elger Esterle am So 30 Mai 2010, 06:19

John-H. schrieb:Mal ganz blöd gefragt Embarassed , ist hinter dem Notsitz eine Tür? scratch


So böd ist die Frage gar nicht, John.
Die stelle ich mir nämlich auch schon seit ein paar Tagen.

Fakt ist, zwischen den Sitzen ist ja alles zugebaut. Mit diesem "Notsitz" oder was immer das sein soll.
Es gibt nur ein klitze kleines Fensterchen.

So, und jetzt? Wurden die Piloten bei dieser Maschine gleich mit ein gebaut oder wie oder was??? scratch

Also ich hab dazu auch keine Erklärung.
Normalerweise ist zwischen den Sitzen der Ju (wie auch bei den meisten anderen Fliegern) eben eine Tür, damit die Piloten über die Passagierkabine ins Cockpit kommen. Aber Göring hatte bei seiner "roten Tante" wohl eine ganz andere Lösung. -Streng geheim natürlich. Ablachender

Oder der gute Hubert Siegmund hat da einfach was übersehen. Ich weiß es nicht.




Et voilà:
Baugruppe A ist fertig!

Man baut den Fensterrahmen (silberne "Folie") mit dem Druck nach unten (also nach innen in die Kabine), klebt Folie oben drauf und dann kommt wieder der fast selbe Rahmen, wieder aus Folie, außen drauf.

In der Baubeschreibung steht, man solle "hauchdünnes Zellophan oder Zelluloid" für die Scheiben nehmen.
Also hab ich wieder das Fenster von einer Papier- CD- Hülle genommen.

Trotzdem bleibt dieses Bauteil eine ziemliche Friemelei.
Der äußere Rahmen geht auf den inneren (mit der Fensterfolie beklebten) sehr, sehr straff drauf.

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Re: Folienmodell JUNKERS JU-52 von Schreiber in 1:50 FERTIG

Beitrag von Elger Esterle am So 30 Mai 2010, 08:30

John-H. schrieb:Mal ganz blöd gefragt Embarassed , ist hinter dem Notsitz eine Tür? scratch



Des Rätsels Lösung offenbart sich nun beim Bau der Baugruppe B.

Also der vordere Teil der Passagierkabine. Der Teil direkt hinter dem Cockpit.

Wie man sieht, hat dieses Bauteil an der Wand zum Cockpit und an der Wand zur restlichen Kabine je eine Tür eingezeichnet.

Das kann dann meines Erachtens nur folgendes heißen:

Der Sitz zwischen den Pilotensitzen ist in der Tat ein "Notsitz".
Es kann dann folglich eigentlich nur ein Klappsitz sein. So wie man das im Kino hat.
Wenn die Sitzfläche hoch geklappt ist, kann man die Tür öffnen und ins Cockpit gelangen.

Aus den Bauteilen ergibt sich für mich zumindest diese Erklärung. Und sie erscheint mir einigermaßen logisch.

Diese Junkers war ja eine "VIP- Maschine", wie man heute wohl sagen würde.
Also musste das Cockpit von der Passagierkabine "abgeschottet" sein. Weil wenn Herr Göring und seine Saufkumpanen hinten geheime Sachen zu besprechen hatten, sollte das ja unter Umständen den Raum nicht verlassen. Also sollten es die Piloten eben auch nicht hören. Also Türe zu.

So könnte ich mir das zumindest vorstellen.

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Re: Folienmodell JUNKERS JU-52 von Schreiber in 1:50 FERTIG

Beitrag von Elger Esterle am So 30 Mai 2010, 11:32

Der erste Passagiersitz ist fertig.
Er besteht aus 10 Bauteilen.
Bauzeit für diesen einen Sitz etwa 45 Minuten.

Davon brauch ich jetzt für den vorderen Teil der Kabine erst mal 4 Stück.
Später im hinteren Teil der Kabine nochmal 10.

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Re: Folienmodell JUNKERS JU-52 von Schreiber in 1:50 FERTIG

Beitrag von Jörg am So 30 Mai 2010, 13:54

Das Cockpit ist ja der HAMMER!!! Staunender Smilie
... frag' mich nur, was dieser runde Behälter an der Rückwand darstellen soll scratch
- der wirkt da irgendwie seltsam und deplatziert ...

... so, nun kriegen wir ja erst mal 14 Tage lang jeweils einen neuen Sitz zu sehen ... Ablachender Ablachender Ablachender

Die viele Mühe lohnt sich aber ganz offensichtlich wirklich, Elger! Willkommen
Denn dieses Modell ist was ganz Besonderes! Bravo
... natürlich auch vom Schwierigkeitsgrad ... und dem aufzubringenden Gedulds-Faktor her Twisted Evil

Gruß - Jörg -
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Re: Folienmodell JUNKERS JU-52 von Schreiber in 1:50 FERTIG

Beitrag von Elger Esterle am Mo 31 Mai 2010, 07:57

...der runde Behälter ist ein Bierfass.
Sie "Saftschupse" (Stewardess) kann hier Bier zapfen für "Göring and friends". Ablachender Prost
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Re: Folienmodell JUNKERS JU-52 von Schreiber in 1:50 FERTIG

Beitrag von Elger Esterle am Di 01 Jun 2010, 05:34

Der zweite Sitz ist mir schon etwas besser gelungen, finde ich.
Zumindest ging's aber etwas schneller, ihn zu bauen. Very Happy

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Re: Folienmodell JUNKERS JU-52 von Schreiber in 1:50 FERTIG

Beitrag von Elger Esterle am Di 01 Jun 2010, 08:09

John-H. schrieb:Wird das, das Konferenzzimmer ?

Ich vermute, John, dass das so eine Art "Konferenzraum" ist.
Denn dieser Teil der Kabine ist direkt hinter dem Cockpit und eben ein eigenes, abgeschlossenes "Zimmer". Eine Tür zum Piloten und eine nach hinten in die restliche Kabine. Bestuhlt nur mit 4 Sitzen.
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Re: Folienmodell JUNKERS JU-52 von Schreiber in 1:50 FERTIG

Beitrag von Jörg am Di 01 Jun 2010, 20:07

Nö! - Das war kein Bier-Faß und auch kein Gas-Tank evil or very mad ... meine Recherche dazu hat folgendes ergeben:

Dieser Tank war zur Aufnahme von zusätzlichem Ballast-Wasser da Twisted Evil und wurde in alle Luftfahrzeuge eingerüstet,
die Herr Göring tatsächlich oder auch nur potentiell benutzte! Der Tank wurde umgehend und möglichst unauffällig befüllt,
wenn Herr Göring sich anschickte, die jeweilige Maschine zu nutzen.

Da es vorher regelmäßig bei von ihm genutzten Maschinen beträchtliche Probleme mit der Trimmung (Hecklastigkeit!) gab
und einmal sogar das Spornrad beim Aufsetzen auf die Landebahn einknickte, kam man auf die Idee,
das sich im hinteren Teil des Flugzeugs befindliche Gewicht des Herrn Göring durch den Einbau eines solchen Ballast-Tanks
möglichst weit vorn in der Maschine wenigstens zum Teil auszugleichen.
Bekanntermaßen gab es trotzdem immer wieder gefährliche Flug-Situationen, besonders wenn Herr Göring die im hinteren Teil
der Junkers befindliche Bord-Toilette benutzte. Selbstverständlich mußte das alles streng geheim gehandhabt werden:
insbesondere durfte Göring selbst nie etwas davon erfahren, geschweige denn merken ... evil or very mad

Die fortschreitende Leibesfülle Herrn Görings machte es jedoch spätestens Anfang der 40er Jahre notwendig,
diese Tanks mit dem sogenannten Schweren Wasser (D2O) zu befüllen.
Die einzige Fabrik, die Schweres Wasser in nennenswerten bzw. den erforderlichen Mengen herstellen konnte,
befand sich nur damals in Norwegen (Norsk Hydro).
Deshalb führte Deutschland dann den sogenannten Norwegen-Feldzug ... nor wegen dem Schweren Wasser! Twisted Evil

Der Rest ist Geschichte ... Suspect

Gruß - Jörg -


Zuletzt von Jörg am Di 01 Jun 2010, 20:28 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Beitrag von Elger Esterle am Mi 02 Jun 2010, 05:44

Heeee, was soll das?
Ihr textet jetzt nur noch geheim mit Viereckchen???? scratch



Also Deine Geschichte mag ich nicht so ganz glauben Jörg.
Ok, der Göring war ein bissle "füllig" gebaut, geb ich zu. Und dass das von mir aus bei der Taifun ein gewisses "Trimmproblem" wäre, könnte ich mir auch noch vorstellen.

Aber bei der Junkers?????
Nein!

Warum? Ganz einfach:
Die Ju52 wurde ja auch zum Absetzen von Fallies genutzt. Wenn also hinten , was weiß ich, 10 voll ausgerüstete Fallschirmjäger drin sitzen (also ein beträchtliches Gewicht darstellen) und plötzlich abspringen (also das Gewicht plötzlich weg ist), dann gerät die Junkers ja auch nicht außer Kontrolle.

Aber wenn Göring pinkeln geht, soll das plötzlich ein Problem sein?

Ich weiß es nicht. Vielleicht stimmt Deine Erklärung.
Aber vorstellen kann ich es mir trotzdem nicht.

In der Bauanleitung von Schreiber hab ich eben mal geschaut. Da wird dieses "Fass" als "Kraftstoffbehälter" tituliert. Was ich mir irgendwie auch schwer vorstellen kann. Warum soll man den Sprit im Cockpit bunkern? Und warum haben das "normale" 52er nicht auch?


Und das sogenannte "schwere Wasser" der Norsk Hydro brauchte man für den Bau von Atombomben und Kernreaktoren. Bin kein Chemiker, aber hängt irgendwie mit der Anreicherung von waffenfähigem Uran zusammen. Was die Atombomben angeht, da waren die deutschen ja ebenfalls dran.

Aber jedenfalls hat das nix mit der Trimmung von Flugzeugen zu tun. Dazu wäre das Wässerchen auch viel zu teuer und zu wertvoll gewesen.


-Irgendwie hab ich das Gefühl, Ihr wollt mich hier auf den Arm nehmen. -Spaßvögel! Ablachender
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Re: Folienmodell JUNKERS JU-52 von Schreiber in 1:50 FERTIG

Beitrag von Elger Esterle am Fr 04 Jun 2010, 05:53

Zurück zur Ju.....

Die Sitze dieses "Konferenzraumes" (also Baugruppe B) sind fertig. :dance:

Naja, was soll ich sagen?
Gibt spannenderes, als einen Sitz nach dem anderen zu bauen. Sleep 2

In Baugruppe C warten ja dann nur noch 10 Stück von den Dingern.
(Nächstes mal bau ich eine Frachtmaschine! Ablachender )


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Re: Folienmodell JUNKERS JU-52 von Schreiber in 1:50 FERTIG

Beitrag von Elger Esterle am Sa 05 Jun 2010, 07:05

Sodele, Baugruppe B ist damit erst mal fertig.
Es wurde noch der Spant in der Mitte rein gezogen. Damit hat sich's erst mal. Nach oben geschlossen wird das "Zimmer" laut Anleitung wohl erst später....

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Beitrag von Elger Esterle am Sa 05 Jun 2010, 10:24

Kommen wir zur Baugruppe C.

Hier muss ich nicht viel dazu schreiben.
Es ist im Grunde wie Baugruppe B, nur eben länger.

An der Rückwand wird es eine Sitzbank geben (nen 2er Sitz). Die restlichen 10 Sitze kommen in 2 Reihen je 5 Stück neben den Gang. So wie wir das vom Omnibus her kennen.



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Re: Folienmodell JUNKERS JU-52 von Schreiber in 1:50 FERTIG

Beitrag von Elger Esterle am Mo 07 Jun 2010, 05:44

Gestern war ich nicht ganz untätig.
Jetzt fehlen nur noch 5 Sitze. -Gott sei Dank!



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Re: Folienmodell JUNKERS JU-52 von Schreiber in 1:50 FERTIG

Beitrag von Elger Esterle am Mo 07 Jun 2010, 14:02

Tja Jörg, so ist das. Aber Hauptsache, ich weiß, was drin ist. Very Happy

Das Flugzeug auf dem Titelblatt des Bogens ist, das sieht man ganz leicht wenn man genau hin schaut, an der rechten Seite aufgeschnitten. Das wäre ein gangbarer Weg, um später bequemer rein zu sehen.

Eine andere Möglichkeit wäre (wie ich das bei der GPM- Ju-52 gemacht habe), dass man das Dach abnehmbar macht um dann von oben rein zu schauen.

Ich werde dies allerdings nicht tun. Bei mir muss man eben durch die Fensterchen "spickeln". Mir ist diesesmal das äußere Erscheinungsbild der Tante Ju wichtiger, als der Blick nach innen. Ich weiß, was drin ist. Und wie gesagt, durch die Fensterchen sieht man ja schon ganz gut was. Zur Not muss man eben etwas mit ner Taschenlampe rein leuchten.

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Beitrag von matz am Di 08 Jun 2010, 14:07

Hab die Revell mal rausgesucht , und siehe da, hat auch dieses silberne Ding an dem sich doch jeder Pilot die Birne anhaut. Ich kann mir keinen Reim drauf machen, aber ich suche weiter Rolling eyes


(Quelle: modellbau-universe.com)

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Re: Folienmodell JUNKERS JU-52 von Schreiber in 1:50 FERTIG

Beitrag von Elger Esterle am Di 08 Jun 2010, 14:16

Danke Matz!
Und Revell betitelt den Behälter als Ölbehälter.

Also im Pleiner- Forum hat Thomas Pleiner geschrieben, dass es tatsächlich Unterlagen gibt, in denen dieses Fass auftaucht. Er will diese Unterlagen raus suchen und dann was dazu schreiben.

Ich bin gespannt. So wie ich da bei Thomas Pleiner was lese, gebe ich die Infos hier weiter, falls es nicht Thomas selber schon tut.

Also fakt ist: Das Ding gab's wirklich. Bei Schreiber heißt es Kraftstoffbehälter und bei Revell Ölbehälter. Aber da war's auf jeden Fall.



Andere Sache: Die Revell Ju hat schwarze Triebwerke und eine schwarze Nase. Bei der Schreiber- Ju ist das alles rot. Bis auf die Verkleidungen um die Motoren. Die Revell- Variante finde ich zum einen schöner und zum anderen auch korrekter. Denn die Lufthansa- Ju's hatten eben schwarze Nase und schwarze Triebwerke. Jetzt ist die Frage: Lass ich die Schreiber- Ju so, oder versuche ich das mit schwarzer Farbe zu korrigieren? -Ohne Garantie auf Erfolg. scratch
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Re: Folienmodell JUNKERS JU-52 von Schreiber in 1:50 FERTIG

Beitrag von matz am Di 08 Jun 2010, 14:54

Kann es sein, dass der Reichsjägermeister seine Blechesel gelegentlich hat umpinseln lassen ? War ja bekannt für extravagante Späße.
Wenn man die "Manfred von Richthofen" als Grundage nimmt hätte ich da eine Quelle zur Entscheidungsfindung.


(Quelle: Deutsches Bundesarchiv (German Federal Archive), Bild 102-02911A)


Den Karton umzupinseln wär´ mir persönlich aber doch zu riskant , bei der Arbeit die da drinsteckt.... Wink

Gruß
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