Der lustige Modellbauer
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GREAT EASTERN, die Ikone des Steampunk

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GREAT EASTERN, die Ikone des Steampunk Empty GREAT EASTERN, die Ikone des Steampunk

Beitrag von Schmitt am Sa 04 Jan 2020, 15:56

Ich komme hiermit der freundlichen Einladung eines Moderators nach, vom Bau meines Modells der Great Eastern von Revell zu berichten. Ich hoffe, ich langweile nicht durch diese Reprise.
Über den Bausatz selbst brauche ich an dieser Stelle ja gar nichts zu sagen, das hat Jörg in seinem Baubericht ausführlich und hinreichend getan. Nur eine kleine Bemerkung vielleicht. Ich hatte lange geglaubt, die Great Eastern sei erst um 1980 bei Revell Deutschland aufgelegt worden, wie übrigens auch angegossene Markierungen am Rumpf es nahe legen. Tatsächlich aber ist sie eine Art Schwester von Cutty Sark, Alabama, Kearsarge und Thermophylae, mit denen Revell bereits Anfang der 1960er Jahre den Sprung vom Spielzeug zum anspruchsvollen historischen Bausatz machte.
Das Modell hat es bei mir immer recht schwer gehabt. Bilder von fertig gebauten Exemplaren im Netz vermittelten mir immer einen recht spielzeughaften Charakter, erst Jörgs Umgang mit dem Bausatz zeigte mir, wie viel Authentizität aus dem Kit herauszuholen ist.
Dennoch schien es mir auch weiterhin so, dass das Modell nicht nur wegen seines kleinen Maßstabs, sondern auch wegen seiner speziellen Erscheinung nicht die Wirkung des Originals hat. Nur zu leicht sieht man in dem Modell einen übermäßig gestreckten Clipper mit unangemessen verkleinerten, aber dafür vermehrten Masten. Große Passagierschiffe beziehen seit dem Ende des 19. Jahrhunderts ihre Wirkung von der Höhe ihrer gestuften Aufbauten. Die Great Western aber besitzt praktisch keine Aufbauten und lässt damit überhaupt nicht an Schiffe mit vergleichbarer Größe denken.
Als mir nun vor ein paar Wochen ein gut erhaltener Bausatz zu einem halbwegs erschwinglichen Preis in die Hände fiel, beschloss ich, einen Bau zu riskieren – mit dem Ziel, alles zu tun, um die gewaltige Wirkung, die das Schiff aus seine Zeitgenossen ausübte, auch im Modell verständlich zu machen. Daher habe ich sofort Hand an die großen Teile gelegt und den Unterwasserrumpf abgetrennt. Hier steht das Modell im jetzigen Bauzustand auf einer Wassersimulationsplatte.

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Doch auch diese Präsentation ändert zunächst einmal nichts an der Fehleinschätzung seines Vorbilds, von der ich oben gesprochen habe. Allerdings besteht bei der Präsentation als Diorama die Möglichkeit, das Modell mit Schiffen zu umgeben, von denen der Betrachter eine ungefähre Größenvorstellung besitzt, so das er von ihnen auf die Ausmaße der Great Eastern schließen kann. Hier zwei improvisierte „Partner“ im ungefähr gleichen Maßstab von 1:400, die kleinste, unlängst erst konstruierte Victory von Revell und Brunels erstes großes Dampfschiff, gewissermaßen der Großvater der Great Eastern, die Great Western von Airfix. Ich denke, zusammen mit diesen Modellen entsteht eine gewisse Vorstellung von der ungeheuren Größe dieser Ikone des Steam Punk.

GREAT EASTERN, die Ikone des Steampunk 37591898xg

Bei Interesse berichte ich gerne weiter über die Details meiner Arbeit.

Schmitt
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Beitrag von ullie46 am Sa 04 Jan 2020, 16:23

"Bei Interesse berichte ich gerne weiter über die Details meiner Arbeit."
--------------
Aber gerne doch und das ist sicher nicht nur meine Meinung.

Gruß Ulrich
ullie46
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Beitrag von Helmut_Z am Sa 04 Jan 2020, 16:40

Ja bitte, ich schaue da gerne zu
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Beitrag von Glufamichel am Sa 04 Jan 2020, 16:59

Schmitt hau rein sunny  Du glaubst gar nicht wieviele Sehleute es hier gibt.

Ach ja, wenn 2 das gleiche bauen, ist es noch lange nicht dasselbe... Wink
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Beitrag von Al.Schuch am So 05 Jan 2020, 11:54

Da schließe ich mich an...Hau rein Kollege und lass uns zuschauen.
In welcher Funktion willst du sie denn bauen?
Als Passagierdampfer, oder als Kabelleger??
Ersteres, vermute ich mal.

Mein Vorschlag, schau doch mal, ob du ein paar kleine Segelboote, also Fischer,oder Jachten,dazu baust.
Die meisten können eher mit sowas etwas anfangen und man sieht die gigantische Größe noch besser.

Viel Spaß beim Bauen.
Gruß
Alex
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Beitrag von didibuch am So 05 Jan 2020, 12:25

Hier schaue ich auch gerne zu, die Anfänge sehen schon gut aus.

Viele Grüße
Dieter
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Beitrag von Schmitt am So 05 Jan 2020, 19:40

Segelboote sind durchaus in der Planung, aber man darf nicht vergessen, dass bei diesem Maßstab eine 12 m Yacht gerade mal 3 cm lang ist. Das macht wenig her.
Ich werde übrigens den Kabelleger darstellen. Die Konstrukteure des Bausatzes haben das eigentlich auch so gewollt, indem sie die Apparaturen dafür beigegeben, den fünften Schornstein aber weggelassen haben. Dann waren sie allerdings inkonsequent und haben das Modell durch die Schachtelillustration und den beigegebenen Text als das erste große Passagierschiff verkauft. Ich orientiere mich an den Darstellungen, die es von der Zeit der GE als Kabelleger gibt, darunter auch etliche Fotografien.

Gemäß der Anregung aus dem Baubericht in diesem Forum habe ich die Seitenflächen der Radkästen überarbeitet, indem ich die Ausschnitte verkleinert und das zuvor ausgeschnittene Seitenteil etwas höher gelegt habe. Das kommt in etwa auf dasselbe hinaus, was Jörg durch die neue Konstruktion erreicht hat.

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Das Deck habe ich grau gemalt und mit Van Dyck Braun gewaschen, um eine etwas „benutzte“ Optik zu erzielen. Die Plankenfugen sind dabei nicht besonders betont worden, was ich eher für richtig halte, denn in diesem Maßstab wäre selbst eine 1 mm breite Planke im Original 40 cm und damit um ein Mehrfaches zu breit. Die Öffnungen in den Oberlichten sind mit Kristal Klear verglast.

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Beitrag von Jörg am So 05 Jan 2020, 20:57

Hallo Schmitt,

'Deine' Herangehensweise an diesen schönen alten Bausatz finde ich interessant;
ebenso, daß Du das Schiff als Wasserlinienmodell präsentieren wirst ... Cool

Ich freue mich sehr über und auf Deinen Bericht
und wünsche viel Freude und Erfolg beim Bau! Freundschaft


Gruß - Jörg - Wink
Jörg
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Beitrag von Al.Schuch am Mo 06 Jan 2020, 14:52

Richtig, solche Segelboote sind in dem Maßstab winzig,trotzdem toll, das du es in Erwägung ziehst. Cool
Hier - ich hoffe, du gestattest das - ein altes Buch zum Thema, vom Hugh Evelyn Verlag London W1

Seine SBN Nummer lautet: 238-78939-X.
Preis ...         keine Ahnung evil or very mad
Erschienen ... siehe oben!!  Rolling eyes
Es hat 136 Seiten mit vielen zeitgenössichen Fotos und Zeichnungen
Ich habs mal vor vielen Jahren erworben, vermutlich nur noch antiquarisch zu haben.
OK, hier noch Deckelbild und Inhalt....

GREAT EASTERN, die Ikone des Steampunk Img03411 GREAT EASTERN, die Ikone des Steampunk Img03610

Evtl. bringt dir das ja was. Foreenmusketier
Ich setz mich jedenfalls mal in die erste Reihe und schau dir mit Interesse zu. Massstab  Grinsen

Gruß
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Beitrag von Schmitt am Fr 10 Jan 2020, 12:45

Vielen Dank für den Hinweis auf das Buch, das ich mir inzwischen besorgt habe. Tatsächlich sind aber, wie Jörg schon geschrieben hatte, mittlerweile auch im Netz bildliche Informationen in großer Zahl vorhanden.
Im folgenden drei Fotos von der Herstellung eines „Wasserbetts", in dem das Modell nach der Fertigstellung präsentiert werden soll. Wasserlinienmodelle gehören nun mal ins Wasser und nicht auf einen Ständer.
Basis ist ein zugeschnittenes Stück Styrodur. Das Modell ist in Frischhaltefolie gepackt und wird mit Gewichten vor Ort gehalten. Das Wasser besteht aus Toilettenpapier, das vor Ort durch ein Leim-Wasser-Gemisch verflüssigt und mit einem Pinsel in Form gedrückt wird. Toilettenpapier löst sich (anders als Tempotuch und dergleichen) bei Berührung mit Wasser zu einem Brei auf. Man hat ein paar Sekunden, ihn in Form zu bringen und damit Wellen etc. zu modellieren. Das klappt nicht immer beim ersten Mal, nach zwei Dutzend Wasserbetten habe ich aber mittlerweile ein bisschen Routine. Wenn die erste Lage getrocknet ist, kann man eine zweite darüber modellieren, um gegebenenfalls bestimmte Partien zu korrigieren.

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Fortsetzung folgt
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Beitrag von Al.Schuch am Fr 10 Jan 2020, 14:10

Sieht mal gut aus, dein Wasserbett. Cool
Schau an, hätte nicht gedacht, das es den alten Wälzer noch gibt. Very Happy
Konntest du was über sein Erscheinungsdatum rausbekommen??
Im Buch ist nix zu finden. study

Richtig, das Netz bietet inzwischen immer bessere Möglichkeiten. Massstab
Schau aber mal am Schluß des Buches, da sieht man die Reste des Rumpfes beim Abwracken.
Wäre das nicht was zur Verwertung des Unterwasserschiffes? Grinsen
Evtl. gibts dazu im Netz noch ein paar Aufnahmen....

Hab ich früher auch gemacht.
Hab ein Dio des Bismarckwracks auf dem Meeresgrund gebaut und aus dem abgetrennten Unterwasserschiff die gekenterte Tirpitz, die gerade abgetragen wird. Wink

Ich schau dir weiter mit großem Interesse zu.
Bin sehr gespannt, was du da draus machst. Foreenmusketier

Gruß
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Beitrag von Schmitt am Fr 10 Jan 2020, 14:50

Das Buch stammt von einem gewissen Patrick Beaver ist erstmals 1969 als bibliophiles Buch, wahrscheinlich in kleiner Auflage, erschienen. Eine Neuausgabe erschien 1985. (Steht alles im Buch, jedenfalls in meinem Exemplar.)
Was als Unterwasserrumpf der Grat Eastern übriggeblieben ist, reicht allenfalls für eine längliches Schälchen für Erdnüsse. Sollte mir allerdings noch einmal ein weiteres Exemplar des Bausatzes in die Hände fallen, wäre ich sehr interessiert an einem Diorama, das den großen alten Wal nach seiner letzten Strandung zeigt. Hat hier vielleicht jemand eines zu verkaufen?
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Beitrag von Al.Schuch am Fr 10 Jan 2020, 15:08

Hmm, da must du ein neueres Exemplar haben, bei mir finde ich kein Erscheinungsdatum. study  scratch
DANKE jedenfalls für die Info. Freundschaft

Ich schau weiter zu.... Massstab

Gruß
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Beitrag von Schmitt am Sa 11 Jan 2020, 15:14

Wenn die Wasser-Leim-Tempo-Wellen getrocknet sind (was erfahrungsgemäß mindestens einen Tag und eine Nacht dauert), kann ich das Modell entnehmen. Dabei muss ich vorsichtig sein, nicht eventuell mit der Frischhaltefolie die sorgfältig geformten Wellen an der Bordwand mit herunter zu reißen. Also zuerst das Modell wegnehmen, dann vorsichtig und Stück für Stück die Frischhaltefolie. Heute gab es damit keine Probleme, auch nicht in der „Problemzone“ rund um die eingetauchten Schaufelräder. Anschließend streiche ich die Wasserplatte mit verdünnter Abtönfarbe in einem Graugrünton. Das gibt sowohl von der Struktur als auch von der Farbe her einen guten Malgrund. Auf dem saugfähigen Untergrund trocknet die Farbe außerordentlich schnell. Dann folgt ein Überzug mit Ölfarbe.
Jetzt keine Angst! Ich weiß, dass viele Modellbauer den Umgang mit Ölfarbe wegen der langen Trockenzeiten scheuen. Aber Ölfarbe, die aus der Tube mit Terpentin in Richtung wasserhafter Flüssigkeit verdünnt ist, trocknet auf dem hier vorbereiteten Untergrund ebenfalls in wenigen Minuten und zeigt trotz der hohen Verdünnung eine erstaunliche Deckkraft. Ich habe in diesem Fall Ultramarinblau etwas mit Grün und Braun versetzt.

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Beitrag von Schmitt am Mi 22 Jan 2020, 13:01

Eines der großen Probleme, zugleich eine große Herausforderung bei diesem Modell, ist seine Takelage. Tatsächlich erscheint das Schiff ja nicht unbedingt als der Riesenkahn, der es tatsächlich war, sondern eher als ein etwas verbastelter Klipperrumpf mit viel zu vielen, aber viel zu niedrigen Masten. Man sollte es also irgendwie hinkriegen, deutlich zu signalisieren, dass auch diese Krüppelmasten höher waren als die aller anderen Schiffe, die damals herumfuhren.
Dazu würde meines Erachtens vor allem gehören, dass man die einzelnen Elemente der Takelage so filigran wie eben möglich herstellt. Bei den Wanten ist Garn im Durchmesser von 0,25 mm wohl noch denkbar, das entspräche aber schon einem Seil von 10 cm Durchmesser. Ob für die Webleinen überhaupt maßstabgerechtes und verwendbares Garn existiert, weiß ich nicht. Klar ist mir aber, dass der Abstand zwischen den Webleinen 1 mm, also 40 cm, nicht wesentlich überschreiten sollte, um nicht einen ganz falschen Eindruck hervorzurufen.
Was tun?
Das Foto unten zeigt die wohl bekannte Heller-Schablone, die allerdings nur Varianten im Bereich des Abstandes der Wanten zulässt. Der Abstand der Webleinen voneinander ist mit etwas über 2 mm unveränderlich festgelegt. Im Maßstab zwischen 1:100 und 1:200 könnte man das akzeptieren, bei einem Maßstab von 1:400 sind 2 cm allerdings 80 cm und nun wirklich nicht mehr vorbildgetreu. Ich habe deshalb eine der Heller-Schablonen seitlich durch Flohkämme ergänzt, deren Zinken ziemlich genau 1 mm auseinanderliegen.

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Die Frage nun: zu welchem Garn kann man mir raten, das noch einmal deutlich unter dem von mir verwendeten 0,1 mm Morope liegt, absolut fusselfrei ist und sich gut verkleben lässt.
Herzlichen Dank für einen Hinweis!

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Beitrag von Al.Schuch am Mi 22 Jan 2020, 14:32

Das mit den Flohkämmen ist ja mal genial, Respekt !! Cool  shocked  Bravo  Beifall

Hast du dir schon mal Seidenfäden angesehen? Massstab
Die Fusseln nicht und sind hauchdünn. Wink

Falls das nicht reicht und du letztendlich bei diesen Fäden bleiben musst, würde ich sie direkt vor dem Weben durch einen Klebestift ziehen, dann schlägst du zwei Fliegen mit einer Klappe....
Keine Fussel und du brauchst nix mehr verkleben, da der Kleber ja schon auf den Fäden ist. Grinsen
Nach dem Austrocknen ist das Teil sogar recht stabil.

Jetzt bin ich noch mehr gespannt, wie das hier weitergeht. sunny  Zehn
Gruß
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Al.Schuch
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