Der lustige Modellbauer
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Meine alte TRIX-Anlage

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Beitrag von klaus.kl Mi 19 Mai 2021, 20:02

Hallo Michael,
sieht ja schon mächtig beeindruckend aus. Ich denke da wird schon noch einiges im BW auftauchen.... dann aber bitte mit Drehscheibe und Ringlokschuppen... Grinsen

Weithin viel Spaß mit deiner TRIX-Anlage
Gruß Klaus
klaus.kl
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Beitrag von OldieAndi Mi 19 Mai 2021, 20:29

Ach, Michael, da geht einem das Herz auf! drunken

Schöne Grüße
Andreas
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Beitrag von steef derosas Mi 19 Mai 2021, 22:11

Guten Abent Michael

Deine 01 001 ist ganz schön geworden. Sie wiederspiegelt die gute alte zeit der modelleisenbahn. Ich kann sie mir noch gut erinnern wann sie im vitrine stant im laden woh ich viele jahre später meine anlage ankaufte. Zusammen mit fleischmann wurde die trixmodelle im damaligen vitrine geschautt. Wass wünschte ich mir als 8-10 jähriger knabe die loks sammt wagen damals wann ich mit de nase gegen das glas der vitrine druckte...
Genieße Deine nostalgische schätze Michael
steef derosas
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Beitrag von maxl Do 20 Mai 2021, 10:00

Herzlichen Dank euch dreien, Klaus, Andreas und Stefan, für Lob und Mitfreude!

Drehscheibe und Ringlokschuppen werden wohl ein Traum bleiben, Klaus!

Ja, Andreas, genau so geht es mir!

Stefan - was ich hier über eBay mal eben so zusammengekauft habe, wäre in meiner Jugend ein unfassbarer Schatz gewesen.
Davon hätte ich nicht einmal zu träumen gewagt!
Heute kann ich es, fast nebenher, für kleines Geld zusammenkaufen. Die Loks haben im Schnitt 30 € pro Stück gekostet.

Beste Grüße an euch alle! Michael (maxl)
maxl
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Beitrag von Bastlerfuzzy Do 20 Mai 2021, 14:34

Hallo Michael,

das ist Balsam für die Seele, man "riecht" direkt den Strom !!!!!! Beifall

Gruß Dietmar
Bastlerfuzzy
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Beitrag von maxl Do 20 Mai 2021, 15:15

Herzlichen Dank, Dietmar, für deinen Beitrag! Ich freue mich!

Jetzt, wo du es sagst: Der Geruch besonders der Lokomotiven war immer etwas Spezielles und gehörte zum Modellbahnerlebnis dazu. Wahrscheinlich war es das Öl.
Dieser Aspekt fehlt mir aktuell ein wenig. Ich verwende feinstes Uhrmacheröl, das nicht verharzt. Das Geruchserlebnis ist aber nicht das Gleiche.

Beste Grüße Michael (maxl)
maxl
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Beitrag von didl Do 20 Mai 2021, 17:21

Tolle Sammlung "alter Schätze" 2 Daumen
Das macht Laune Very Happy

Meine alten Loks habe ich auch auf der Anlage und lasse die auch hin und da auf die Strecke
- einfach zur Freude -
didl
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Beitrag von maxl Do 20 Mai 2021, 17:56

Danke, Dieter! Meine Anlage wartet ja noch auf ihr "Wiedererstehen" und von den Gleisen, die du mir geschickt hast, werden dann etliche dabeisein! Vielen Dank dafür auch noch einmal an dieser Stelle.

Da meine Anlage zur Wand klappbar sein soll, muss ich noch etwas Gehirnschmalz in die Grundkonstruktion versenken, ehe ich richtig loslegen kann. Ein paar Wochen wenn nicht zwei, drei Monate werden noch vergehen, ehe die Loks ausrollen können. Aber der Tag wird kommen!

Beste Grüße Michael (maxl)
maxl
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Beitrag von maxl Sa 29 Mai 2021, 20:38

Und ich hab's doch getan... Was, wollt ihr wissen? Diesmal dürft ihr mit auspacken. Ich hatte es versprochen:

Meine alte TRIX-Anlage - Seite 12 Img_5759

Meine alte TRIX-Anlage - Seite 12 Img_5760

Meine alte TRIX-Anlage - Seite 12 Img_5755

Ja, die BR 42. Wegen der fünf gekuppelten Achsen für mich als Kind fast noch eindrucksvoller als die 01. Ach - ich konnte mich nie entscheiden und musste das ja auch nicht; beide Loks waren außer Reichweite. Und nun habe ich sie beinahe sechzig Jahre später vor mir stehen. Ich kann es fast nicht glauben...
Über Preise reden wir bitte nicht. Für eine gut erhaltene BR 42 von TRIX als Klassiker (also aus den sechziger Jahren) werden gerne auch über 200 € aufgerufen. Daran gemessen war meine fast ein Schnäppchen (ha, ha, schönrechnen nennt man das wohl!) In Euro doppelt so teuer wie damals in DM. Aber mehr verrat ich nun wirklich nicht!

Doch ich war skeptisch: Vor dieser BR 42 wird gewarnt. Zu recht, wie sich auch bei mir herausstellte. Trotz der Versicherung des Verkäufers, dass die Lok liefe, tat sie genau dies nicht. Sie gab auch nicht den leisten Ton von sich. Es leuchtete auch kein Licht und nichts schmorte vor sich hin. Sie war einfach nur tot.

Wenn eine Lok ganz und gar nicht läuft, ist der komplette Ausfall fast noch ein gutes Zeichen. Kontaktunterbrechung oder Kurzschluss oder auch beides, wer weiß das schon. Aber eben etwas, das man meist mit Bordmitteln beheben kann.

Um irgendeinen Kurzschluss auszuschließen (TRIX-Dampfloks sind besonders gefährdet: Mittelleiter ist Gehäuse-Masse. Alles andere, was mit den Außenleitern zu tun hat, muss elektrisch sauber hiervon getrennt sein, so z.B. auch das komplette Gestänge, das ja elektrischen Kontakt zu den Rädern hat). Mir blieb nach etlichen Versuchen keine andere Wahl, als den Motor auszubauen und zu schauen, ob er sich getrennt von der Lok in Bewegung setzen ließ. Das war der Durchbruch. Hier der entscheidende Augenblick, als der Motor sich endlich drehte:

Meine alte TRIX-Anlage - Seite 12 Img_5756

Achslager, Zahnräder und Co. geölt, Kommutator und Bürsten mit Kontaktspray aus der Elektronikbranche behandelt. Ob hier der Kurzschluss vorlag? Ich werde es nie erfahren... Beim Zusammenbau nach jeder wieder festgezogenen Schraube erneute Prüfung. Alles ging gut. Die Lok fährt wieder!

Meine alte TRIX-Anlage - Seite 12 Img_5757

Der Kurzschluss kann auch im Tender gelegen haben, denn dort kam mir ein Stück Isolationsmaterial lose entgegen, das eigentlich über die dortigen Kontakte gehörte.

Egal. Ist die Lok nun gerettet? Ja und nein. Das große Manko sind die Achslager. Sie sind nur in den Gussblock gebohrt. Das Gussmaterial ist zu weich. Die Achsen leiern aus. Auch bei meiner Lok sind von drei angetriebenen Achsen zwei spürbar zu wackelig im Lager, gleiches gilt für die dazwischenliegenden Achsen der kraftübertragenden Zahnräder. Bei dem ersten Modell dieser Lok waren sogar fünf Achsen angetrieben; wenn die alle wackeln, kann man dann wirklich verzweifeln... Dass TRIX den Antrieb später auf drei Achsen reduzierte, zeigt, dass man das Problem sehr wohl erkannt hatte!

Meine alte TRIX-Anlage - Seite 12 Img_5758

Fazit: Die Lok läuft. Nicht ganz so seidenweich und ruckelfrei wie meine anderen, aber doch sehr anständig. Um die Lok komplett zu reparieren, müssten die Achslager ausgebohrt und durch eingeschobene Metallhülsen verschleißfest gemacht werden. Nicht heute und nicht morgen allerdings...

Morgen zeige ich euch lieber das neue Outfit. Es gibt gar nicht viel zu tun, und dann steht ein neuer Schatz in meinem Regal, der Jugendtraum der Jugendträume, bevor die E-Gitarren und die Mädchen an der Reihe waren...

Beste Grüße Michael (maxl)
maxl
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Beitrag von didl Sa 29 Mai 2021, 21:56

Ein Traum die 42er!
Kannte die auch nur aus dem Katalog genau wie die E94.
Freue mich mit Dir Freundschaft
didl
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Beitrag von OldieAndi Sa 29 Mai 2021, 22:03

Hallo Michael,

du hast mein absolutes Mitgefühl, herzlichen Glückwunsch! Very Happy

Den Blick "unter die Haube" finde ich besonders interessant. Die Lok mag den Konstrukteuren zwar nicht vollends geglückt sein, aber sie haben sich offensichtlich sehr viel Mühe gegeben. Auf seine Art ist dieses Lokmodell doch ein kleines Kunstwerk. Ich freue mich, dass du die Lok wieder zum Laufen gebracht hast. Eine allzu große Kilometerleistung wirst du ihr vermutlich nicht mehr abverlangen. Aber alleine das Wissen, es sie fährt wieder, muss höchst befriedigend sein.

Schöne Grüße
Andreas
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Beitrag von raily Sa 29 Mai 2021, 23:18

Hallo Michael,


Zehn Zehn Zehn Bravo !

ich freue mich mit dir, auch wenn das Modell mit kleinen Wehwehchen zu dir kam, aber die hast du ja im Griff,
was soll ich da noch sagen: Bingo!

Viele Grüße,
Dieter.
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Beitrag von Steffen70619 So 30 Mai 2021, 00:15

Hallo Michael,

vielen Dank für Deinen Bericht, ähnliche Erfahrungen habe ich auch gemacht, wenngleich mit Piko und Gützold. Praktisch immer sind es Kontaktprobleme und mangelhafte Lagerschmierung. Auseinanderbauen, Reinigen und Ölen hilft. Ist auch kein Wunder bei 35 - 55 Jahre alten Modellen. Glücklicherweise konnte man die noch selbst reparieren.
Möchte nicht wissen, wie das bei dem Digitalkram und den Billigmotoren aussieht, die man nicht zerlegen kann.

Jedenfalls Glückwunsch zur Neuanschaffung. Originalverpackung, vollständig, Steuerung und Windleitbleche nicht verbogen, kein Rost und Ecken nicht abgeschlagen. Macht einen guten Eindruck.
Für ihre Zeit war die Trix 42 ein gelungenes Modell. Die typischen Merkmale der 42-er wurden gut umgesetzt.
Bisher ist mir noch gar nicht aufgefallen, dass nur Laufachse und A-/D-Achse die Trix-Express-typischen hohen Spurkränze haben.

Meine Trix (International) Bestände beschränken sich auf die T13 / BR 92, die E 05 und E 75, den VT 135 sowie einige Wagen. Gerade die bayerischen Güterwagen finde ich gut gelungen.

Inzwischen ist Trix H0 ja leider zu dem geworden, was einst HAMO war, und da es nur teure Digitalmodelle gibt, ist Trix (neu) uninteressant für mich geworden. Obwohl ich einigen Modellen, wie der BR 56.2, der 58, der 95 und der 17.0 durchaus was abgewinnen kann Very Happy

Herzliche Grüße

Steffen
Steffen70619
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Beitrag von Helmut_Z So 30 Mai 2021, 07:19

Glückwunsch Michael und danke für den Bericht.
Ihr seit ja alle im Kaufrausch...... shocked
Helmut_Z
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Beitrag von maxl So 30 Mai 2021, 13:04

Ich bin ja ganz überwältigt von eurem Interesse und euren Kommentaren, Dieter, Andreas, der andere Dieter, Steffen und Helmut! Dann hat es sich ja doch gelohnt, die Restaurierungsarbeiten an der BR 42 etwas ausführlicher darzustellen. Ich freue mich sehr!

Dieter (didl) - ja, du kennst das also auch! Diese Loks kannte man nur aus dem Katalog oder Schaufenster... Nicht einmal meine Freunde hatten solche "Brocken" auf ihren Anlagen laufen... Wenigstens war man nicht allein!

Andreas, ich gebe dir recht, diese Lok ist trotz ihres Mankos der ausschlagenden Achsen eigentlich ein kleines Kunstwerk. Die aufgeräumte Technik spricht mich auch sehr an. Und ja: Sie wird vorerst zu des Kaisers Nachtigall aus dem Märchen von H.C.Andersen - ab und zu darf sie laufen (immerhin etwas öfter als einmal pro Jahr). Der harte Einsatz kommt wohl eher nicht infrage. Immerhin aber gibt es die technischen Möglichkeiten, sie hinsichtlich des Antriebes besser als neu zu machen.

Danke für dein Kompliment, Dieter (raily). Du bist ja ganz andere Sachen gewohnt!

Adlerauge Steffen: Ja, diese Lok ist als Modell wirklich gelungen. Trotz der Vereinfachungen bringt sie das Charakteristische des Vorbilds sehr gut heraus und entfaltet eine schöne Wirkung. Die geschwächten Spurkränze bei einigen Treibachsen waren mir auch erst spät aufgefallen. Neben der Seitenverschieblichkeit der Achsen ein konstruktives Zugeständnis an die engen Modellbahnradien. Und: Im Prinzip ja vom Vorbild abgeschaut!

Hallo Helmut und Danke für den Glückwunsch! Mach mir bitte kein schlechtes Gewissen wegen Kaufrausch und so... Ich hadere diesbezüglich genug mit mir selbst und will jetzt wieder vorsichtiger werden mit meinen Wünschen!

Beste Grüße! Fortsetzung des Restaurierungsberichts folgt gleich!
Michael (maxl)
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Beitrag von maxl So 30 Mai 2021, 13:16

Und schon geht es weiter. Ein näherer Blick auf das Lokgehäuse bringt zutage: Hier hat jemand lacktechnisch etwas "verschlimmbessert"! Craquelé - diese feinen Haarrisse - läßt man auf den Gemälden alter Meister gelten, aber nicht auf Modell-Lokomotiven. Das ist nicht Patina sondern falsche Lackiertechnik...

Meine alte TRIX-Anlage - Seite 12 Img_5761

So habe ich beherzt entlackt... und hatte sogar eine Entschuldigung dafür!

Meine alte TRIX-Anlage - Seite 12 Img_5762

Das Nitrobad zeigte schnelle Wirkung!
Und der Neulack - ach, es ist so befriedigend!

Meine alte TRIX-Anlage - Seite 12 Img_5763

Hier eine kurze Pause wegen häuslicher Erfordernisse. Ich melde mich gleich wieder!
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Beitrag von maxl So 30 Mai 2021, 13:50

Und weiter geht's. Hier noch mal ein Rückgriff: Der Restaurierungsanteil an der Gesamtlokomotive:

Meine alte TRIX-Anlage - Seite 12 Img_5764

Nach der Sprühlackierung geht dann alles sehr schnell. Handläufe einfädeln, rote Farbe auftupfen, Betriebsnummern weißen, Lok zusammenschrauben. Es gilt immer noch: Nach jeder festgezogenen Schrauben Fahrtest. Einen möglichen Kurzschluss muss man in jeder einzelnen Verbindung suchen. Und dann steht sie vor euch, die (fast) ladenneue TRIX BR 42:

Meine alte TRIX-Anlage - Seite 12 Img_5765

Als Kind war mir die doch eher traurige Entwicklungsgeschichte der BR 42 als Kriegslok gar nicht wirklich bewusst. Ihr Dasein war - ich berufe mich auf Andreas Knipping: "Die Lokomotiven der Reichsbahn" - eher glücklos, auch nach dem Kriege. Immerhin sollte sie vorwärts und rückwärts 80 km/h erreichen. Ihre volle Rückwärtsfahrtauglichkeit war wohl eindeutig dem Kriegseinsatz geschuldet. Ihre Laufeigenschaften oberhalb 60 km/h waren weniger überzeugend. Da hat TRIX dem Vorbild nachgeeifert...

Aber was soll's? Trotz allem: Ein Traum von einer Lokomotive:

Meine alte TRIX-Anlage - Seite 12 Img_5766

Und euch einen superschönen Sonnen-Sonntag!
Beste Grüße Michael (maxl)


Zuletzt von maxl am So 30 Mai 2021, 14:49 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Beitrag von Glufamichel So 30 Mai 2021, 14:43

Das AW Norderstedt hat wieder ganze Arbeit geleistet 2 Daumen Beifall

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Beitrag von Steffen70619 So 30 Mai 2021, 14:48

Hallo Michael,

Toll, dass Du uns so teilhaben läßt. Ich finde das richtig "erhabend", an der Auferstehung eines (weiteren) doch recht mitgenommenen Modells teilzuhaben.
Wie es aussieht, bist Du auch gleich mit feinem Schleifleinen dem einen oder anderen Gießgrat zuleibe gerückt.
Und der Neulack macht was her.

Dann steuere ich mal das Vorbild bei, das mir 2013 im Technikmuseum Speyer begegnete. Das Rauchkammerblech ist für die Ty-43 der PKP typisch.

Meine alte TRIX-Anlage - Seite 12 42_210

Meine alte TRIX-Anlage - Seite 12 42_110

Das Trix-Modell ist wirklich gut getroffen für seine Zeit. Auch das große Vorbild war nackt.
Während ich den dumpfen, trockenen Auspuffschlag der 52er noch in den Ohren habe, wenn sie bei der Ausfahrt vom Rangierbahnhof Wuhlheide ihren 60-Wagen-Güterzug wegzottelte, ist mir die 42er schon nicht mehr begegnet.

Ich frage mich heute noch, warum diese Maschine mit ihrem soliden Barrenrahmen nicht in das Rekonstruktionsprogramm aufgenommen wurde. Bei der PKP ist man mit der Ty-43 offenbar besser zurechtgekommen.

Jedenfalls ist die 42 auch in meinem Fuhrpark - als Liliput-Modell aus Wiener Produktion.

Bin auf Deinen nächsten Bericht gespannt. Gab ja noch die S 3/6 Very Happy

Herzliche Grüße

Steffen
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Beitrag von maxl So 30 Mai 2021, 17:28

Herzlichen Dank für Rückmeldung, Lob und Mitfreude, Uwe und Steffen! Ich bin richtig frohgestimmt...

Und ein Extra-Dankeschön, Steffen, für die schönen Fotos! Vorbildvergleiche mag ich einfach sehr! Ja, an die Lok in Speyer erinnere ich mich noch gut. Mir schien sie damals in ihrem Neuanstrich zu glatt und neu und schier, gewissermaßen überrestauriert und unwirklich. Das lag aber sicher auch an der "Entfeinerung". Naja - mit meiner Lok bin ich ja fast ähnlich verfahren...

Die Polier- bzw. Schleifspuren stammen übrigens vom Vorbesitzer. Mir nicht ganz verständlich, denn es gab nichts zu entgraten. Da war wohl ein anderes Malheur passiert... Ich hatte ein wenig Sorge, sie könnten unter dem Neulack sichtbar bleiben. Dem war aber zum Glück nicht so.

Ein Foto von deiner Liliput-Lok wäre aber auch interessant, um die Weiterentwicklung bei den H0-Modellen zu zeigen. Die alte TRIX-S3/6, spätere BR 18.3, hat mich übrigens nie gereizt. Sie hatte ja das gleiche Fahrwerk und Gestänge wie die 01. Das überzeugte mich wohl schon damals nicht. Jedenfalls hat sie den Aufstieg zur Traumlok bei mir nicht geschafft... Geschenkt hätte ich sie zwar schon genommen, aber auf diesen Einfall kam natürlich niemand.

Ich denke wirklich, dass mit Lokomotiven erstmal Schluss ist. Das Angebot war damals eben tatsächlich überschaubar und die E-Lokomotiven fielen mangels Oberleitung gleich ganz aus dem "Wunschprogramm" heraus.

Beste Grüße Michael (maxl)
maxl
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Beitrag von Straßenbahner So 30 Mai 2021, 19:05

Hallo Michael, habe erst jetzt von der Überholung Deiner BR42 von Trix gelesen. Du sagst dass das Lagerspiel bei den Rädern zu groß ist.
Kann sein dass es zu viel ist, aber bedenke dass die Lok auch durch die Kurven fährt.
Bei längeren Modellbahnfahrzeugen ergeben sich Schwierigkeiten mit größerem und festem Achsabstand, damit die Schienenradien befahrbar werden.
Das bedeutet dass man schmalere Innenrahmen verwendet und einen Teil der Radsätze als bewegliche Achsen anbringt.
Allerdings sollte das seitliche Spiel der Achsen zu den benachbarten Achsen nur gering sein.
Da man auch auf kleinen Gleisradien mit eine BR42 fahren kann ist das Achsspiel etwas groß, dann drücken auch die Radachsen zu arg auf das weiche Rahmengestell.
Es wird auch von den Herstellern darauf hingewiesen dass man mit so einer Lok nur bestimmte Radien befahren soll.
Aber wer hält sich schon daran wenn man eine etwas kleinere Anlage mit kleineren Radien hat und doch eine BR42 fahren lassen möchte.
Also bitte bei der Überholung der Räder das Radspiel nicht zu arg einängen, sonst fliegt die Lok aus der Kurve.

Gruß Helmut Winker 2
Straßenbahner
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Beitrag von Glufamichel So 30 Mai 2021, 19:34

Ich möchte noch ein Filmchen einer 42 beisteuern...

Code:
https://youtu.be/n_XEXuNLzTA
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Beitrag von maxl So 30 Mai 2021, 20:47

Hallo ihr beiden, Helmut und Uwe, und vielen Dank für eure Beiträge!

Den Film habe ich erst einmal ganz entspannt zurückgelehnt genossen, Uwe! Ich glaube, ich habe die BR 42 im Original noch nie in Bewegung gesehen, nicht einmal im Film. Das habe ich ausgiebig nachgeholt! Herzlichen Dank! Tat gut!

Helmut - an die Achslager gehe ich so schnell nicht ran und wenn überhaupt, dann nur mit fachkundiger Unterstützung! Wie viel Spiel normal und was Verschleiß ist, kann ich gar nicht einschätzen. Ich weiß nur, dass die klassische BR 42 das Sorgenkind der TRIX-Modellbahner ist, vor allem die Version mit fünf angetriebenen Achsen. Auf den einschlägigen Foren kann man schnell fündig werden. Und übereinstimmend heißt es, dass die ausgeschlagenen Achslager die Probleme bereiten. Wenn dann auch noch hakelige Gestänge hinzukommen (eins zieht wohl das andere nach sich), ist die Verzweiflung groß und der Frust riesig. Daran gemessen kann ich mit meiner Lok richtig zufrieden sein... Wenn nichts mehr hilft, gibt es einen darauf spezialisierten Fachmann, der die Gestelle aufbohrt und Buchsen einsetzt. Soweit ich gelesen habe, sollen die Loks dann wieder einwandfrei laufen.

Beste Grüße Michael (maxl)
maxl
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Beitrag von Steffen70619 Di 01 Jun 2021, 09:53

Hallo Michael,

ich habe mal einige Bilder der Liliput-42 (Art.-Nr. 4202, 42 555) in der Fuhrpark-Galerie positioniert, weil es dort thematisch wohl besser paßt.

Liliput 4202 - BR 42 in der Fuhrpark-Galerie

Herzliche Grüße

Steffen
Steffen70619
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Beitrag von maxl Fr 04 Jun 2021, 15:41

Keine großen Ereignisse sind zu verzeichnen. Mein MoBa-Projekt lässt sich Zeit und das ist gut so... Immerhin bin ich mir jetzt endgültig darüber klargeworden, dass ich meine Bahn zeitlich Mitte bis Ende der fünfziger Jahre ansiedeln werde. Das entspricht (grob gerechnet) ja auch dem Produktionszeitraum der Eisenbahnmodelle, wobei manche Lok über zwanzig Jahre im Programm des Herstellers blieb. Die "modernste" Lok auf der Anlage wird die V 200 sein und wohl auch bleiben.

Diese zeitliche Eingrenzung hilft mir bei der Auswahl von Modellautos, die eine Anlage ja immer beleben. So kann ich Vorkriegs- und Nachkriegsfahrzeuge nebeneinanderstellen. Teilweise wurden Vorkriegsfahrzeuge ja nach dem Kriege nur leicht modifiziert wiederaufgelegt und weiterproduziert, teilweise waren die Original-Veteranen schon aus Kostengründen noch längere Zeit im Einsatz. Auch meine geliebten Kleinstwagen (Goggo, Isetta & Co.) können so auf meiner Anlage Platz finden und ich habe "Grund", sie auch in H0 zu kaufen.

Meine alte TRIX-Anlage - Seite 12 Img_5811

Meine alte TRIX-Anlage - Seite 12 Img_5810

Auf anderen Foren konnte ich feststellen, dass man sich sogar wegen der Frage, welchen richtigen oder falschen Maßstab z.B. Wiking-Autos im Verhältnis zu den Eisenbahnmodellen haben, verbal die Köpfe einschlagen kann. Ich möchte das hier möglichst vermeiden! Allerdings hatte ich immer schon das Gefühl, dass die Autos etwas zu klein daherkommen - oder die Eisenbahnmodelle zu groß, wie man es halt sehen will. Nachgemessen habe ich allerdings noch nicht...

Das MoBa-Hobby ist deutlich kostenintensiver als der Bau meiner Scratch-Lokomotiven. An einem Modellbahnladen vorbeizugehen ohne "eine winzige Kleinigkeit" zu kaufen ist aktuell schwierig...
Zum Glück ist die Anzahl solcher Geschäfte sehr überschaubar!

Beste Grüße Michael (maxl)
maxl
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