Der lustige Modellbauer
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1829 - Stephenson´s "Rocket"

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1829 - Stephenson´s "Rocket" Empty 1829 - Stephenson´s "Rocket"

Beitrag von lok1414 am Sa 06 Apr 2019, 14:35

Vor vielen Jahren hatte ich mir einen Bausatz der "stephansonschen Rocket" gekauft. Die Lokomotive wurde 1829 von den Gebrüdern George und Robert Stephenson für das Rennen von Rainhill gebaut. Zur geschichtlichen Einordnung und weiterer Information hier ein Link ...
Code:
https://de.wikipedia.org/wiki/Rocket_(Lokomotive)

Der Bausatz ...
1829 - Stephenson´s "Rocket" The_ro11

... ist laut Beschreibung ist das Modell im Maßstab 1:29 ausgeführt. Misst man das Modell-Spurmaß von 55 mm nach kommt man jedoch eher auf den Maßstab 1:26 bei Bezug auf die Regel-Spurweite 4 Fuß und 8½ Zoll (= 1435 mm) ....
1829 - Stephenson´s "Rocket" Dscf0730

1829 - Stephenson´s "Rocket" Dscf0732

1829 - Stephenson´s "Rocket" Dscf0731
(... leider etwas eingestaubt)
... die beigefügten "Gebrüder Georg und Robert Stephanson" passen vom Maßstab ideal dazu.

Bisher stand das Modell - seit meinem letzten Umzug - "ent"-gleist im Schrank/Vitrine. Da ich eben erst die Base für Trevithick´s Lokomotive fertig gestellt habe, kam es mir in den Sinn auch für die "Rocket" eine (ordentliche) begleiste Base zu bauen.

(... wird fortgesetzt)


Zuletzt von lok1414 am Sa 06 Apr 2019, 15:10 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Beitrag von Frank Kelle am Sa 06 Apr 2019, 14:48

Du hast aber auch "olle Kammelen" vorgelagert.... shocked
Den Bausatz habe ich noch nie gesehen bisher...
Frank Kelle
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1829 - Stephenson´s "Rocket" Empty ... und der Herr trennte das Feste vom Flüssigen ....

Beitrag von lok1414 am Sa 06 Apr 2019, 16:21

Leider gibt es vom Zusammenbau der Lokomotive keinen BB. Damals war mir die Plattform der "LuMos" noch nicht bekannt (Ich tummelte mich mit meinen Feldbahn-Modellen bei den Butbahnern). Der Zusammenbau (auch ohne Säge ... Pfeffer ) ging leicht von der Hand, dank der sehr guten Passgenauigkeit. Die Kolbenstange und die Treibstange, sowie die Radlager bewegen sich seeehr leicht (ist der Tisch etwas geneigt, beginnt das Modell zu rollen!).

Doch nun zur Base.
Am Anfang war ... ein Rest von einem Bücherregal, Weißleim, bonner Erde, etwas Sand und verschiedenfarbiges "Gras"-Streu ...
1829 - Stephenson´s "Rocket" Dscf0733

Der Anfang war gemacht ... und schon war das erste "Problem" da. Das, im Bausatz enthaltene Gleisstück ist um gut 10cm zu kurz. Das sieht echt besch ...eiden aus. Was tun? Brett abschneiden? .. oder ... Neuanfertigung!

Bunte Spielsteine (die aus Dänemark) als Form, die beiden Schienenstücke aus dem Bausatz und schnell härtende Silikon-Masse und fertig ... soviel Schienenstücke wie ich brauche ...
1829 - Stephenson´s "Rocket" Dscf0810

Die Schwellenstück habe ich extra nicht abgegossen, da sie zu einheitlich aussahen und ich sie bewusst auch Holz machen wollte ...
1829 - Stephenson´s "Rocket" Dscf0734

Das Schienenstück ...
1829 - Stephenson´s "Rocket" Dscf0736

1829 - Stephenson´s "Rocket" Dscf0735

1829 - Stephenson´s "Rocket" Dscf0737

(wird fortgesetzt)
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Beitrag von lok1414 am Sa 06 Apr 2019, 16:41

Nach der "Trocken-Übung" folgt das Arrangement auf der vorbereiteten Base ...
1829 - Stephenson´s "Rocket" Dscf0738

1829 - Stephenson´s "Rocket" Dscf0739

Die Trennstelle (damals gab es noch kein thermitgeschweißtes Endlosgleis   Einen Daumen ) ..
1829 - Stephenson´s "Rocket" Dscf0740

1829 - Stephenson´s "Rocket" Dscf0741

"Eingeschottert" bzw. eingesandet ...
1829 - Stephenson´s "Rocket" Dscf0742

1829 - Stephenson´s "Rocket" Dscf0743

.... und aus Plaste wird Fluß-Eisen ....
1829 - Stephenson´s "Rocket" Dscf0744

1829 - Stephenson´s "Rocket" Dscf0812

1829 - Stephenson´s "Rocket" Dscf0811

(wird fortgesetzt)
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Beitrag von lok1414 am Sa 06 Apr 2019, 18:18

Eine Nacht zum Durchtrocknen der Base ist um und am Morgen ist es auch wärmer geworden.
Das Grün sprießt ...

1829 - Stephenson´s "Rocket" Dscf0814

1829 - Stephenson´s "Rocket" Dscf0813

1829 - Stephenson´s "Rocket" Dscf0815

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1829 - Stephenson´s "Rocket" Dscf0818

1829 - Stephenson´s "Rocket" Dscf0816

Warum das Alles ...?
Darum! ... nun hat die "Rocket" auch ihren eigenen Schienenweg ...

1829 - Stephenson´s "Rocket" Dscf0819

1829 - Stephenson´s "Rocket" Dscf0820

1829 - Stephenson´s "Rocket" Dscf0822

1829 - Stephenson´s "Rocket" Dscf0821

Die Fertigstellung der Lokomotiv-Besatzung, der Gebrüder Stephenson, wird noch etwas dauern ... Grinsen


Habe fertig! ...  Massstab
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Beitrag von eydumpfbacke am Sa 06 Apr 2019, 19:14

Sehr schön geworden Cool Bravo
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Beitrag von doc_raven1000 am Sa 06 Apr 2019, 19:20

ein interessantes Stück Technikgeschichte schön in Szene gesetzt Einen Daumen
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Beitrag von lok1414 am So 07 Apr 2019, 00:45

... und so oder so ähnlich sieht die "Ropcket" in live aus:
Code:
https://www.youtube.com/watch?v=yNn0LC_9imY
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Beitrag von Glufamichel am So 07 Apr 2019, 13:13

Schaut klasse aus Wolfgang Beifall Beifall inklusive "Museumspatina" sunny
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Beitrag von Bastelfix am Mo 08 Apr 2019, 22:42

Gratuliere erstmal, ist intetessant, das alles zu beobachten. Die Frage, die mir kommt ist: Eigentlich war doch die gewalzte Schiene erfunden und zu Zeit der Stephenson im Einsatz? Oder?
Gruß
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Beitrag von lok1414 am Mo 08 Apr 2019, 23:42

Geschichtliches zur Schienenherstellung:
Nach vielen Bemühungen gelang es 1820 John Berkinshaw, gewalzte Schienen aus Schmiedeeisen von 15' engl. (4,57 m) Länge und 14 kg Gewicht auf 1 m statt der bis dahin üblichen gußeisernen, nur 3–4' langen, herzustellen.

Diese gewalzten Schienen wurden wie die gußeisernen mittels gußeiserner Stühle (daher Stuhlschienen), in denen sie mit Holz- oder Eisenkeilen feilgehalten wurden, meist auf Holzquerschwellen, aber auch auf Einzelstützen aus Stein oder Eisen befestigt. Ihr Querschnitt war pilzförmig, d.h. Kopf und rechteckiger Steg. Letzterer erhielt später unten auf einer oder beiden Seiten eine Leiste, um zu verhindern, daß die Schiene sich aus dem Stuhl hebt. Merkwürdigerweise suchte man bei den gewalzten Schienen zuerst die Fischbauchform der gußeisernen Schienen nachzuahmen und bearbeitete den Steg an den Auflagerstellen, und erst später verwendete man die Schiene in der Form, wie sie die Walze gibt, d.h. mit gleichem Querschnitt. Zur Erhöhung der Tragfähigkeit erhielten die Schienen auch unten einen Kopf, Doppelschienen, und 1838 machte R. Stephenson bei den Schienen für die London-Birminghambahn (32 kg/m) beide Köpfe gleich (symmetrische Stuhlschienen), von der Annahme ausgehend, die Schienen könnten nach Abnutzung des oberen Kopfes umgedreht werden. Dies erwies sich aber wegen der Abnutzung des Unterkopfs an den Lagerstellen in den Stühlen als undurchführbar. Man kehrte daher zur unsymmetrischen Form zurück, die heute noch unverändert, aber mit stärkeren Abmessungen in England so gut wie ausschließlich, in Frankreich vielfach, sonst aber wenig gebräuchlich ist.

Zur Herstellung der Schienen wurde bis in die 1870er Jahre beinahe ausschließlich Schweißeisen verwendet und nur vereinzelt Stahl. Die im Puddelprozeß gewonnenen Schweißeisenstücke reichten für eine Schiene nicht aus; sie wurden daher ausgewalzt und »paketiert«, d.h. die Stücke wurden (mit besonders großer Kopfplatte) zusammengelegt, mit Draht zusammengebunden, im Schweißofen zur Weißglut erwärmt und dann ausgewalzt. Hierbei entstehen oft undichte Schweißnähte, die dann bei Benutzung der Schienen Veranlassung zum Abblättern von Streifen im Schienenkopf geben. Die Länge der schweißeisernen Schienen betrug kaum über 6–6,5 m. Um ihre Oberfläche härter und damit widerstandsfähiger zu machen, suchte man sie auch zu verstählen, indem man sie in Kohlenpulver glühte (zementierte Schienen), aber ohne rechten Erfolg. Eine vollständige Umwälzung erfuhr die Schienenherstellung durch die Erfindung des Bessemerverfahrens und später des Thomasverfahrens. Durch diese wurde es möglich, ohne zu hohe Kosten die Schienen aus Stahl und aus einem Flußstahlblock ohne jede Schweißfuge in großen Längen zu walzen (bis 40 m und mehr), die dann in mehrere Stücke zerschnitten werden.
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Beitrag von OldieAndi am Di 09 Apr 2019, 00:06

Hallo Wolfgang,

wunderbar! Very Happy

Schöne Grüße
Andreas
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Beitrag von Bastelfix am Di 09 Apr 2019, 22:59

Fuhr die Stephenson Rocket nun auf den neuen Schienen, oder noch auf den alten Gußeisernen?

Was mir auch aufgefalen ist, da das Fischbauchgleis, das du gebaut hast, aus 92 cm Stücken besteht, wie kommt der kleinere Schwellenabstand in der Mitte zustande, auch die Enden können doch nicht mit einem viertel Stück aufhören, Gruß

Die nächsten Fragen sind dann , warum hat das Fass die selbe Farbe wie die Lok, und für das Rennen in Rainhill war doch der Kamin weiß. Ok. Danach wahrscheinlich bald wieder schwarz........Gruß


Zuletzt von John-H. am Mi 10 Apr 2019, 01:44 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet (Grund : 3 Beiträge zusammen gefasst.)
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Beitrag von lok1414 am Mi 10 Apr 2019, 00:12

Bastelfix schrieb:Fuhr die Stephenson Rocket nun auf den neuen Schienen, oder noch auf den alten Gußeisernen?
... die gezeigte Maschine steht auf gewalzten Schienenstücken

Bastelfix schrieb:Was mir auch aufgefallen ist, da das Fischbauchgleis, das du gebaut hast, aus 92 cm Stücken besteht
.... die Literatur spricht davon, das anfänglich auch Walz-Schienen in einem besonderen Verfahren ein Fischbauchprofil bekamen. Die verbauten Walzeisen-Schienenstücke sind ca. 4,50 m lang.

Bastelfix schrieb: ... wie kommt der kleinere Schwellenabstand in der Mitte zustande ...
... an den Enden der Gleisstücke lagen die Schwellen dichter, damit der freie Kragarm möglichst kurz war.

Bastelfgix schrieb:... auch die Enden können doch nicht mit einem viertel Stück aufhören ...
...doch, wenn sie abgesägt worden sind ....  Grinsen

Bastelfix schrieb:... warum hat das Fass die selbe Farbe wie die Lok...
...Stephenson stellte schnell fest, dass eine weiße Farbgebung für eine Lokomotive ungeeignet sei. Da keine andere Farbe im Lager war, wurde die Farbe bis aufs Holz abgekratzt. War wohl auch keine gute Lösung, denn einige Zeit später wurde alles in in einem frischen anthrazit gepinselt ... so ist es bis heute - bis auf Ausnahmen - geblieben.
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Beitrag von Schlossherr am Mi 10 Apr 2019, 00:40

Hallo Wolfgang
Hochachtung vor so viel Wissen und dann noch präzise in den Antworten...........gefällt mir! Bravo
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Beitrag von John-H. am Mi 10 Apr 2019, 01:49

Ein sehr schönes Modell ist dir da gelungen Wolfgang,
und auch die Base sieht klasse aus! Bravo
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Beitrag von Straßenbahner am Mi 10 Apr 2019, 01:51

Hallo Wolfgang so sieht es viel besser aus.
Was die Lok betrifft ob die so aussah wie das Modell es zeigt ist fraglich.
Im Science Museum in London sieht die Lok etwas anders aus, denn die Zylinder wurden zu einem späteren Zeitpunkt verschoben.

Code:
https://i.servimg.com/u/f47/16/08/99/91/m51k6311.jpg
Alamy Stock Foto; Vorschaubild wg. Urheberrecht codiert. - Jörg -

Code:
https://www.alamy.de/stockfoto-stephensons-rocket-das-erste-moderne-dampflok-von-robert-stephenson-1829-gebaut-die-heute-im-science-museum-london-175213979.html

Gruß Helmut Winker 2
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Beitrag von lok1414 am Mi 10 Apr 2019, 09:55

Hallo Helmut,
danke für das (downgeloadete) Foto.

Leider zeigt das "Museumsstück" keine komplette Maschine. Und ob es wirklich "The Rocket" ist ...? Stephanson´s erste Lok war der Prototyp für die Dampfmaschinen-Baureihe "Rocket". Auch bei Museumsstücken bin ich immer vorsichtig. Schön zum Ansehen, aber die "Originale" sind oftmals zusammengestückelt, weil Teile fehlten oder zerstört waren.

Also auch in renommierten Museen gilt, nicht immer alles glauben was man sieht.
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Beitrag von Bastelfix am Mi 10 Apr 2019, 17:46

Da steckt ganz schön historisches Wissen dahinter, hört sich kompliziert an, viel Spass weiterhin. Gruß
Bastelfix
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Beitrag von Straßenbahner am Do 11 Apr 2019, 11:09

Hallo Wolfgang,
Du hast schon Recht dass die ausgestellten Maschinen in den Museen nicht immer dem Original entspricht das man auf Bildern sieht.
Aber so ein Fahrzeug war ja ein Nutzfahrzeug, das während seiner Betriebszeit repariert und verbessert wurde, um es an den erforderlichen
Betriebseisätzen anzupassen. Deswegen sind ja auch die Kolben später weiter nach unten verlegt worden.
Nach der Ausmusterung wurden solche Maschinen auch als Ersatzteilspender verwendet, was in der damaligen Zeit üblich war.
Neue Teile waren zu teuer. Auch dass man an der Maschine Ausschnitte anbrachte um besser den inneren Aufbau zu erkennen, würde heute so nicht mehr gemacht.
Es ist aber ein Zeit Zeugnis an dem man noch gut erkennen kann mit welchem großen Aufwand diese Lok gefertigt wurde.
Für unsere Zeit ein etwas merkwürdiges metallenes Fahrzeug aber für die damalige Zeit eine Rakete, was enormen Fortschritt ermöglichte.

Gruß Helmut Winker 2
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