Der lustige Modellbauer
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noch eine SOTS (DeAgostini)

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Beitrag von meninho am Do 30 Mai 2019, 10:35

Peter2018 schrieb:
Jetzt freue ich mich auf die Zweitbeplankung, bin mir nur noch nicht im Klaren, ob ich das mit Kraftkleber oder mit Holzleim machen soll.   scratch  

Moin Peter,

ich hatte es mit Kraftkleber von Pattex versucht ... hat nicht funktioniert. Daher habe ich auf Ponal Express zurückgegriffen.
Nach meiner Vorgehensweise, wie im Baubericht beschrieben, hat es ohne Probleme funktioniert.
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Beitrag von Peter2018 am Do 30 Mai 2019, 17:05

Hallo Andreas,
hmmm, ich habe mir noch mal Deine Baubeschreibung für diese Stelle durchgelesen.   study
Ja, ich denke, ich bleibe bei Ponal, aber wohl eher die "Classik"- Version, nicht die "Express", da habe ich mehr Möglichkeiten zu korrigieren.

Gruß
Peter
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Beitrag von Peter2018 am Mo 15 Jul 2019, 00:18

Hallo,
nach einer etwas längeren Pause, die der Hitze und anderen Verpflichtungen geschuldet ist, habe ich jetzt endlich mit der 2. Beplankung anfangen können.  Hüpfeding
Ich habe die Methode von meninoh übernommen: die Leisten auf einer schmalen Leiste mit einem Pinsel, allerdings mit Ponal Classik,  einstreichen. Das ging recht gut, nur die Hände sind trotzdem nicht soo sauber geblieben.
noch eine SOTS (DeAgostini) - Seite 4 2019-054

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Weiter werde noch das Oberwasserschiff erst Mal nicht weiter beplanken, weil ich auch vorher das Heck weiter aufbauen will. Aber das würde beim Unterwasserschiff beplanken stören.

Was mir aufgefallen ist, dass es mir nicht gelingt, Steuerbord und Backbord gleich zu beplanken. Irgendwie sind doch immer kleine Unterschiede.  Pfeffer

Einen Schreck habe ich noch bekommen, als mir aufgefallen war, das an der Unterseite vom Rumpf an 2-3 Stellen das Gespachtelte etwas „aufgebrochen“ ist. Auf dem Bild kommt das etwas schlecht raus, siehe Pfeile.
noch eine SOTS (DeAgostini) - Seite 4 2019-010

Wahrscheinlich lag es daran, dass ich den Rumpf beim Beplanken mal auf das feuchte Tuch gelegt habe, das ich zum Abwischen vom Kleber verwendet habe.  Auahahn   Aber dass der Rumpf so empfindlich auf (kurze) Feuchtigkeit reagiert, hätte ich nicht erwartet. Aber es lässt sich problemlos wieder beischleifen.
Gruß
Peter
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Beitrag von Glufamichel am Mo 15 Jul 2019, 00:29

Peter2018 schrieb:Ich habe die Methode von meninoh übernommen: die Leisten auf einer schmalen Leiste mit einem Pinsel, allerdings mit Ponal Classik,  einstreichen. Das ging recht gut, nur die Hände sind trotzdem nicht soo sauber geblieben.

Hallo Peter,
es ist wichtig, nicht zuviel Leim aufzutragen. Austretender und durchdrückender Leim sollte zügig mit einem feuchten Tuch abgewischt werden. Du hast sonst bei der Oberflächenbehandlung unschönen grau schimmernden Leimdurchschlag.
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Beitrag von Scampolo am Mo 15 Jul 2019, 11:44

Hallo,
gefällt mir super wie du dasmachst

LG Scampolo
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Beitrag von Peter2018 am Mo 15 Jul 2019, 12:31

Hallo Uwe,
vielen Dank für Deinen Tipp. Ich bin noch dabei, die richtige "Menge" heraus zu finden. Ich hoffe, zukünftig wird es besser und die alten Stellen hoffe ich, kann ich mit dem letzten verschleifen etwas "neutralisieren".

Hallo Scampolo,
herzlichen Dank für Dein Lob. Dir wünsche ich auch viel Spaß bei Deiner Vasa, ich werde Dir zuschauen.

Gruß
Peter
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Beitrag von Peter2018 am Do 01 Aug 2019, 18:28

Hallo,
heute bin ich mit der 2. Beplankung des Unterwasserschiffs fertig geworden, bis auf den Heckbereich. Dort kämpfe ich noch recht kräftig.  scratch   study
Zum einen mit der Beplankung des Kastellbereiches.  Ursprünglich wollte ich diesen Teil gemäß, wie die Leisten ankommen, entsprechend weiter führen, sprich verjüngen (siehe Kreismarkierung). Mittlerweile gefiel mir das überhaupt nicht mehr und ich machte es so, wie die meisten es gemacht haben, mit möglichst normalbreiten Leisten diesen Teil belegen. Deswegen habe ich unterhalb vom „Knick“ die Planken abgeschnitten (siehe Rechteckmarkierung) und breitere angesetzt.
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noch eine SOTS (DeAgostini) - Seite 4 2019-060
so sieht es jetzt aus. Ich hoffe, dass der Übergang zu den angesetzten Leisten nach dem Schmirgeln besser kaschiert ist.


Zum anderen bekomme ich die 2. Beplankung am falschen Kiel beim Ruder nicht gut hin. Bei Andreas sah das so simpel aus, für mich ist es noch Kampf. Ich hoffe, ich bekomme das noch brauchbar hin.

Das Unterwasserschiff habe ich jetzt schon mal angefangen zu schleifen. Und dabei ist bei mir die Frage aufgetaucht:  Question   wie perfekt (glatt) muss der Rumpf sein. Alle Furchen/Leistenübergänge spachteln? Es wird ja eh gestrichen. Oder durchaus kleine Spalten zwischen den leisten belassen, schließlich ist es beplankt und beim Original konnte man sicherlich auch die Plankenverläufe erkennen.  Allerdings sind diese Spalten auch nur unregelmäßig zu sehen …
Da muss ich noch etwas überlegen.    scratch   Pfeffer

noch eine SOTS (DeAgostini) - Seite 4 2019-058

noch eine SOTS (DeAgostini) - Seite 4 2019-059
links angeschliffen, rechts ungeschliffen


Aber erst mal tüftele/ringe ich noch am Heck …
Gruß
Peter
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Beitrag von meninho am Fr 02 Aug 2019, 10:37

Moin Peter,
nach längerer Abstinenz melde ich mich auch mal wieder.
Zum Basteln komm ich leider momentan nicht. Bei uns steht ein Großprojekt an bis zum Jahreswechsel. Aber zum Lesen im Forum reicht die Zeit ab und an mal Wink

.

Zu deinem persönlichen Problem ... Ich würde auch die Zweitbeklankung leicht überspachteln. Der darauf folgende Schleifvorgang sollte die Holzoptik wieder hervorheben, aber die Fugen verschließen. Gleiches gilt für deine Übergänge der angesetzten Leisten am Heck.  

Wenn ich das Bild richtig deute, sind allerdings einige Leisten nicht komplett mit dem untergrund verleimt (siehe Markierungen im Bild)

noch eine SOTS (DeAgostini) - Seite 4 2019-010

Auch wenn du das beischleifst, werden diese Stellen beim Lackieren wieder hochkommen und sich nicht wieder zurückbilden.
Bei uns im Baumarkt gibt es Kleisterspritzen. 2€ +- 50Cent

noch eine SOTS (DeAgostini) - Seite 4 Kleist11

Code:
https://www.google.com/search?client=firefox-b-d&q=kleisterspritze&spell=1&sa=X&ved=0ahUKEwj12YXY4-PjAhUB-aQKHcvsBBAQBQgtKAA&biw=1297&bih=863

Hier würde ich versuchen, verdünnten Leim mit der Spritze unter die Leisten zu pressen und diese nochmals anzudrücken, bis der Leim getrocknet ist. Vorteilhaft sehe ich die Verwendung von ExpressLeim, das er schneller trocknet als der ClassicLeim.

.

Für die Fummelei am Heck ... ich hatte hier mit Schablonen gearbeitet, mit denen ich mir die einzusetzenden Leisten zugeschnitten hatte.
Damit gings ganz leicht und sah auch, meine ich zumindest, sauber aus.

Ansonsten kann ich nur sagen .. super Baufortschritt. Hast einiges weggearbeitet Beifall
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Beitrag von Peter2018 am Fr 02 Aug 2019, 22:31

Hallo Andreas,
danke schön für Deine Tipps. Gut für mich, dass Du wenigstens etwas Zeit findest, im Forum zu lesen und Tipps zu geben.  Cool

Tja, Du hast ein Problem bei mir gleich erkannt, das ich nahezu zeitgleich bei mir beobachtet habe. Ich hatte mich gewundert, dass eine Leiste sich nicht plan schleifen lässt, bis ich bemerkt habe, dass sie "federt".   Auahahn  Mit dem Skalpell habe ich die eine Seite vorsichtig angehoben und mit einem Pinsel Leim drunter gestrichen. Ich finde aber die Lösung mit der Spritze sehr gut und werde mir eine anschaffen.
Nur, wie finde ich jetzt die nicht gut verklebten Leisten? Ich werden den Rumpf noch mal absuchen nach Leisten, die nach dem Schleifen nicht plan sind ...

Mit Schablonen habe ich es auch kurz probiert, aber da habe ich mich wohl zu blöd angestellt (bzw. die Erfahrung fehlt).

Spachteln werde ich wohl doch. Aber mal ehrlich: nach dem Lackieren mit Elfenbeinfarbe sieht man die Holzstruktur doch auch nicht mehr.    Question
Oder mache ich da was falsch?

Ich wünsch Dir, dass das Großprojekt gut läuft und Du nach wie vor Zeit zum Lesen im Forum findest (nicht ganz uneigenützig   Pfeffer .)
Gruß
Peter
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Beitrag von Peter2018 am So 11 Aug 2019, 00:06

Hallo,
die letzte Zeit habe ich damit verbracht, meine stellenweise schlechte Verarbeitung der 2. Beplankung zu korrigieren   Traurig 1 :
Speziell beim BB-Bug habe ich mehrer Stellen gefunden, wo die Leisten nicht sauber verklebt waren und beim Abschleifen zu viel Material weg war. Nach dem richtigen Festleimen und Andrücken, zeigten sich die großen Dellen.
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Auf anraten, habe ich das nicht gespachtelt, sondern die Stellen vorsichtig herausgelöst und durch neue Leisten ersetzt.
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Dann wieder geschliffen und jetzt sieht es wieder ganz passabel aus. Den restlichen Rumpf habe ich auch "abgesucht" durch anfeuchten und beobachten, ob sich was aufwölbt. Es zeigten sich keine weiteren Stellen (oder ich habe nicht lange genug gewartet: Angst vor der Wahrheit).
Inzwischen habe ich auch etwas nachgespachtelt, ganz fein mit nassem Finger verstrichen und fein geschliffen. Gefühlt ist jetzt alles ok, aber wenn die Farbe drauf kommt, werde ich es wirklich erst sehen.
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Ach ja, ein Unglück kommt selten alleine: Durch eine Unachtsamkeit, habe ich den Bugspriet ganz vorne abgebrochen!   Embarassed   Auahahn
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Aber ich werde das erst wieder ankleben, wenn ich mit der 2. Beplankung fertig bin. Wer weiß, wie oft ich das sonst noch wieder abbreche.
Das soll es für heute erst mal sein.
Gruß
Peter
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Beitrag von Peter2018 am Sa 24 Aug 2019, 13:39

Hallo,
ein kleiner Zwischenstand:
Der Rumpf ist jetzt komplett 2x beplankt, geschliffen und das Unterwasserteil auch 1x mit Farbe dünn gestrichen. Dabei haben sich doch noch die eine oder andere Stelle gezeigt, wo die Leisten nicht richtig fest waren (ist wohl meine Spezialität geworden …  Traurig 1 ) . Allerdings ging das mit Leim und spachteln wieder weg. Das sind die weißen Flecken im Bild.
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Ansonsten ist der Rumpf glatt, ist aber nicht so super eben, als wenn man z.B. einen fertigen GFK-Rumpf kauft. Aber das stört mich nicht, es ist ein selbst gebauter Rumpf und da ist eben nicht alles gleich.  Grinsen
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Die Pforten sind auch schon ausgeschnitten und gefeilt. Zur Kontrolle habe ich wieder die Lehre von der Erstbeplankung genommen. Damit die Leisten nicht ausbrechen, habe ich sie z.T. gaaanz leicht mit stark verdünntem Klarlack vorher gestrichen.  Ein anderer Tipp war noch, die Leisten anzufeuchten und dann zu schneiden. Ich habe beides probiert, manchmal ging das eine leichter, mal das andere. Kurz: ich habe für mich noch die Methode gefunden. Aber jetzt ist es erstmal vorbei. Natürlich sind trotzdem 1-2 Leisten ausgefranst, das wird noch ausgebessert.
noch eine SOTS (DeAgostini) - Seite 4 2019-070

Jetzt kommt der rote und schwarze Anstrich. Da meine Schanzkleider bewusst noch nicht auf die vermeintliche richtige Höhe abgeschliffen sind, werde ich rückwärts von dem roten Streifen den schwarzen Teil anzeichnen und mich dabei an den Fotos orientieren.

An dem Beiboot habe ich zwischenzeitlich auch etwas weiter detailliert:
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noch eine SOTS (DeAgostini) - Seite 4 2019-072
noch eine SOTS (DeAgostini) - Seite 4 2019-073

Viele Grüße
Peter
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Beitrag von Peter2018 am Fr 13 Sep 2019, 10:10

Hallo zusammen,
ein update, was in der letzten Zeit gemacht wurde.
Roten Streifen
Wie schon erwähnt, kann ich nicht von oben messen (außer beim Bug und beim Heck), da ich die Bordwände erst mal vorsichtshalber höher gezogen habe. Also habe ich an Hand der BA, aber auch aus den Bauberichten versucht die obere Line verglichen mit den Geschützpforten zu finden. Mit einer 1x1 Leiste habe ich eine harmonische Linienführung versucht.
noch eine SOTS (DeAgostini) - Seite 4 2019-074

Davon ausgehend wurde dann die untere Linie gezogen und gestrichen.
Mein Plan war, von dem roten Streifen nach der BA nach oben messend den schwarzen Bereich zu markieren. Tja, da zeigte sich, dass das nicht so richtig passte im Vergleich zu den Bildern. War der rote Streifen doch nicht ok? Aber die Line von Ober- und Unterwasserschiff wurde aber doch recht gut „getroffen“. Also umgeplant und doch von oben messen. Außerdem wollte ich jetzt schon sicher stellen, dass die Decks auch richtig passen, nachdem ja fast alle hier im Forum z.T. Probleme damit hatten Dazu mussten aber die Bordwände jetzt doch auf die richtige Höhe gefeilt werden. Dabei lernte ich, dass ich viel zu viele Angstplanken gesetzt habe und dass die Spanten ja die Höhe der Bordwände vorgeben (irgendwie hatte ich das vorher nicht so richtig wahrgenommen). Jetzt sind also die Höhen soweit passend (inkl. minimaler Reserve für den tatsächlichen Einbau) bis auf das Kampangedeck und das Hauptdeck. Bei letzterem habe ich bewusst noch das Futter oberhalb der Geschützluken größer gelassen, damit mir da nichts ausbricht wenn die Drempel rein kommen.
noch eine SOTS (DeAgostini) - Seite 4 2019-075

Deckanpassung:
Auch ich hatte Probleme mit dem Backdeck und zwar heftige. Die eine BB-Seite passte soweit, aber die andere …. (in Wirklichkeit war der Spalt größer, als er hier auf dem Foto aussieht)
noch eine SOTS (DeAgostini) - Seite 4 2019-076

Mit einem Winkel stellte ich die Mittigkeit des Decks fest. Zum Schließen der Lücke (ich wollte das Deck eben nicht verbreitern) wollte ich keine Gewindestange nehmen, das habe ich mir nicht zugetraut. Ich wollte das mit Spannzangen machen, was aber nicht einfach war. Also Spanten mit Dremel angesägt, das Deck mit den Nägeln provisorisch fixiert, Bordwand innen und außen angefeuchtet und dann mit Spannzangen so gesetzt, dass eben nur die eine Seite ran gezogen wurde. Habe wohl zu viel Druck bei zu wenig nässen ausgeübt.   Auahahn
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Auf jeden Fall gab es ein unschönes Knackgeräusch und die Bordwand war unterhalb der Zangen angebrochen. Also innen mit einer Restleiste verstärkt und außen in diesem Bereich die Sapelie-Leiste wieder abgelöst (war auch gebrochen) und eine neue eingesetzt, damit es wieder glatt wird. In mehreren Stufen gepresst. Jetzt passt es soweit, den restlichen Spielraum bekomme ich beim Backdeck montieren hin.

Berghölzer
Auch ich habe nicht die Bambusleisten, sondern mir rechteckige Leisten genommen. Die Leisten wurden vorgebogen und schon mal gestrichen. Ich habe zuerst die untere Leiste angeklebt, weil man bei der oberen Leiste mehr Spiel hat, wenn man unten etwas zu hoch in den roten Streifen gekommen ist. Um die Linie möglichst gleichmäßig hinzubekommen habe ich nur 1x die getrennt. Damit die Leiste in der Lage bleibt, habe ich diese zum Trocknen mit Nägeln fixiert. Die Löcher wurden später verspachtelt. Für die obere Reihehabe ich mir Abstandhölzchen gemacht und daran die obere Leiste „genagelt“.
noch eine SOTS (DeAgostini) - Seite 4 2019-078

Das ging sehr gut und dadurch habe ich einen gleichmäßigen Abstand der beiden Berghölzer bekommen.

Soweit erst mal, ich schicke noch Bilder vom jetzigen Bausstand.
Peter2018
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Beitrag von Peter2018 am Fr 13 Sep 2019, 10:30

Das ist der heutige Baustand, die Decks sind nur mal aufgelegt.
Das Unterwasserschiff ist noch nicht gestrichen. Am Heck muss ich noch das untere Bergholz verlängern. Offensichtlich bin ich mit meinem roten Streifen wohl doch zu hoch im Vergleich zu den Bildern, wenn ich mir das Heck so ansehe. Aber damit muss ich jetzt leben.
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noch eine SOTS (DeAgostini) - Seite 4 2019-080
Ein paar Kleinigkeiten werden noch ausgebessert!

noch eine SOTS (DeAgostini) - Seite 4 2019-081

Und jetzt werden die Berghölzer bei den Geschützpforten frei gesägt und dann die große Aktion der Drempel in den Öffnungen einbauen. Davor graut es mir schon.

Bis dahin herzliche Grüße
Peter
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Beitrag von John-H. am Fr 13 Sep 2019, 11:37

Sieht bisher sehr fein gebaut aus! Bravo
John-H.
John-H.
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Beitrag von Peter2018 am So 15 Sep 2019, 22:05

Hallo John,
vielen Dank für Deine gute Rückmeldung, das freut mich sehr.   Winker 3
Viele Grüße
Peter
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Beitrag von Peter2018 am Di 05 Nov 2019, 17:23

Ein kleines Update
Inzwischen habe ich auf der Backbordseite die Drempel eingebaut.
noch eine SOTS (DeAgostini) - Seite 4 2019-116
Die mittleren Pforten von der obersten Batterie habe ich auch erst mal frei gelassen, die möchte ich zusammen mit den Seitenwänden bearbeiten.

Hier die Hilfsmittel von mir (v.l.n.r):
noch eine SOTS (DeAgostini) - Seite 4 2019-111

1) Die Lehre für die ursprünglichen Öffnungen vom Anfang. Die braune Markierung habe ich extra so groß gemacht, damit ich sofort sehe, wo oben ist
2).Eine neue Lehre mit dem Innenmaß der Öffnungen mit den Drempel. Auch hier die große Markierung, wo oben ist.
3) 2 Abfallstücke von den Drempeln, etwas zusammengeklebt.
Hintergrund:
Die große Lehre war eine Spur zu klein. Wenn ich die neue (kleine) Lehre nehme, passen die 4 Drempel nicht mehr. Für mich habe ich beschlossen diese kleine Lehre als Maß aller Dinge zu nehmen (weil sie eben genauer ist). D.h. aber auch, ich musste praktisch alle Öffnungen nachfeilen. Um die richtige Größe vor dem Einkleben prüfen zu können, habe ich mit der kleinen Lehre und diesen 2 Leistenstücke vertikal und horizontal geprüft, ob alles „Platz“ hat.
noch eine SOTS (DeAgostini) - Seite 4 2019-110

4) Ein Abfallstück von der Zweitbeplankung des Unterwasserschiffs. Damit habe ich versucht in etwa den gleichen Abstand bei dem Versatz nach innen zu bekommen. 0,2mm zu messen ging nicht.
5) Eine Büroklammer, umfunktioniert zu einem kleinen Haken, damit ich ggf. hinter die Drempel fassen kann. Der Bleistift dient nur dazu, dass man das besser sehen kann,

Meine Erfahrungen
- Eingebaut habe ich sie wie wohl alle, erst unten, dann oben, dann die Seiten. Nach jedem Schritt wurde erst immer getrocknet.
- Die Idee von “meninho“ mit den Taschentüchern in den Öffnungen war Gold wert, sonst wären noch mehr Drempel im Schiffsbauch verschwunden. Grinsen
- Solange ich die Drempel mit etwas Druck einbauen konnte, ging es soweit, aber wehe, ich habe zu viel gefeilt. Die oberen oder unteren konnte ich dann noch für die Seiten verwenden. Aber auch so war der Verschleiß schon so, dass ich die Befürchtung habe, die Leisten reichen nicht.
- Was eigentlich logisch ist, aber bei mir eine Weile gedauert hat,  scratch bis mir das bewusst war, ist die Tatsache, dass die Leisten an den Seiten eine mehr oder weniger starke Parallelogramm-Form brauchen (wenn der untere und der obere Drempel in der Tiefe versetzt sind, besonders deutlich auf Grund der Bordwandkrümmung beim mittleren Batteriedeck)
- Es gab schlechte Drempel und bessere. Leider neige ich auch dazu oft was zu verschlimmbessern. Und so richtig glücklich bin ich nicht, muss aber eingestehen, dass es wohl noch nicht besser geht. Ich baue darauf dass es später nicht sooo auffällt.
noch eine SOTS (DeAgostini) - Seite 4 2019-114

noch eine SOTS (DeAgostini) - Seite 4 2019-115

Jetzt geht es an Steuerbord weiter und ich merke schon, es klappt besser ….
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Beitrag von Peter2018 am Di 19 Nov 2019, 18:57

Hallo zusammen,
es ist etwas weiter gegangen, die Steuerbordseite ist jetzt auch mit Drempel versehen. Hier habe ich schon etwas meine „Erfahrung“ gemerkt, es ging irgendwie leichter. Und die Sorge, dass bei meinem Verschleiß zu wenig Leisten da wären, hat sich auch nicht bewahrheitet.
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noch eine SOTS (DeAgostini) - Seite 4 2019-119
noch eine SOTS (DeAgostini) - Seite 4 2019-120

Und dann kam das Heck dran. Ich bin etwas anders an das Thema gegangen, als die Baunleitung. Leider sind die Bilder davon von meinem Computer irgendwie gefressen worden,    Kotzen 2  Auahahn  deswegen versuche ich es anhand eines Bildes aus der Bauanleitung zu erklären.
noch eine SOTS (DeAgostini) - Seite 4 Galeri10

Fenstergitter:
Damit die schön parallel zum „Fenstersims“ sind, habe ich rechts und links unten, in das 3. Loch eine Stecknadel durch das Gitter gesteckt, und diese auf den Fenstersimsen aufliegen lassen um dann das Gitter mit Sekundenkleber zu fixieren.

Schritt 1 (grünes Rechteck):
In die beiden Ecken oben und unten habe ich kleine Hölzchen geklebt. Dann die Galeriewand  66a/b am Heckspiegel genau ausgerichtet und jeweils ein kleines Loch durch die Wand in das Hölchen gebohrt um dann mit kleinen Nägeln (aus der Beplankung) provisorisch aber abnehmbar das Teil zu fixieren

Schritt 2:
Die gelben Rechtecke sollen symbolisieren, dass ich an diesen Stellen kleine Plättchen angeklebt habe, um den BT 52, 53 und 54 etwas zu besser Halt zu geben.

Schritt 3:
Die Teile entsprechend gebeizt (bei mir kommt Mahagoni recht nahe dran) und die Unterseite von BT 53 schon schwarz gestrichen (habe ich nirgends in der Bauanleitung gefunden??!)
Dann die ganze Galeriekonstruktion gesteckt, an der Vorderfront (BT66) ausgerichtet und die beiden BT54 und 55 mit Sekundekleber genau in dieser Position fixiert. Auf der nicht sichtbaren Seite dann noch mit Leim verstärkt.
Danach diese beiden Teile auf die Seitenwand (BT66) geklebt.
Anschließend konnte die gesamte Konstruktion ganz gut verleimt werden, wobei ich die Balkone, besonders BT52 erst „nachher“  mit Sek-Kleber fixiert habe,

Spachteln und streichen, wie normal … Gestrichen habe ich schon mal etwas, um besser sehen zu können, wo ich noch spachteln muss (ein paar Stellen passen noch nicht).
noch eine SOTS (DeAgostini) - Seite 4 2019-122
noch eine SOTS (DeAgostini) - Seite 4 2019-121
noch eine SOTS (DeAgostini) - Seite 4 2019-123

Das soll es erst mal wieder gewesen sein.
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Beitrag von Peter2018 am So 01 Dez 2019, 13:13

Hallo zusammen,
uff, die Buggrätings sind geschafft, ich auch (fast).  Embarassed
Das Thema hat sich aufwendiger gestaltetet, als ich dachte. Zunächst vorne weg: Nach der Diskussion bei meninho, zwecks Rahmen um die Grätings, habe ich mich auch entschlossen, komplette Leistenränder zu machen. Das war dann auch der 1. Schritt, ringsherum die schmalen Ränder zu machen (bis auf den langen, waagrechten Schlitz, da wäre es dann beim „nur-Gitter“ einpassen, schwierig geworden).
Das einpassen der Gitter nach der BL hat bei mir überhaupt nicht funktioniert. Trotz vorherigem Ponal-Milch-Bad und den verschiedensten Klingen, war das Resultat unbefriedigend. Entweder zu ungenau, oder es sind Stege abgebrochen. Also habe ich ein anderes Verfahren gemacht:
Zunächst einen Art Rahmen aus den Gittern eingepasst und dann einzeln und individuell die restlichen Stegleisten angepasst. Eine Fieselarbeit und zum Glück sind die Materialen recht großzügig bemessen.
noch eine SOTS (DeAgostini) - Seite 4 2019-124

Aber jetzt ist es geschafft:   Hüpfeding
noch eine SOTS (DeAgostini) - Seite 4 2019-125

Hin und wieder musste ich mal was anderes machen.
Das Bugteil Nr. 68/69 ff habe ich separat aufgebaut, weil auch ich mich sehr viel leichter tue, wenn es „offline“ geschliffen und vorbereitet wird.
noch eine SOTS (DeAgostini) - Seite 4 2019-126
noch eine SOTS (DeAgostini) - Seite 4 2019-127

Die abgebrochene Bugsprietnase habe ich wieder angeklebt und gespachtelt, ich hoffe, ich breche sie nicht noch mal ab.
Außerdem habe ich das Hauptdeck eingebaut, vorher natürlich die entsprechenden Spanten gekürzt.
noch eine SOTS (DeAgostini) - Seite 4 2019-130
noch eine SOTS (DeAgostini) - Seite 4 2019-131

Und das ist der aktuelle Baustand, die Buggräting ist nur provisorisch aufgelegt.
noch eine SOTS (DeAgostini) - Seite 4 2019-128
noch eine SOTS (DeAgostini) - Seite 4 2019-129

Das soll es mal wieder gewesen sein,
Euch allen einen schönen 1. Advent
Peter
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Beitrag von meninho am Mi 04 Dez 2019, 06:18

Moin Peter,

schöne Fortschritte.
Behalte im Auge, dass du die Querträger der Unterkonstrukion zur Gallionsplattform noch an der Seite anpassen musst/solltest, sonst bekommst du das Schanzkleid nicht sauber an die Buggräting.

Ich meld mich wieder ab in meine Rohbaustelle .. angenehme Woche noch Wink
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Beitrag von Peter2018 am Mi 04 Dez 2019, 23:07

Hallo Andreas,
Herzlichen Dank für Deine Rückmeldung, hat mich gefreut, von Dir wieder mal was zu hören.  Very Happy
" ...Ich meld mich wieder ab in meine Rohbaustelle..."
Das hört sich aber nicht nach Ende in diesem Kalenderjahr an ...

Das Straken der Spanten habe ich schon gemacht, bin aber noch nicht fertig. Im Moment sind die Grätings ja nur draufgelegt, deswegen passt es noch nicht.
Wo ich aber noch nicht klar bin, ist die "Unterseite" dieser Spanten. Inwieweit muss die Seitenwand an alle(!) Spanten anliegen? Die BL ist da m.M. nicht so klar.
Falls Du, oder jemand aus dem Forum, mal ein Foto von unten in die Gallion hätte, wäre das für mich hilfreich.

Aber jetzt muss ich erst Mal die Eisenbahn für die Enkel zu Weihnachten wieder betriebsfit machen.

Viele Grüße
Peter
Peter2018
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