Der lustige Modellbauer
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Restaurierungsbericht "Oceanic" 1:50

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Restaurierungsbericht "Oceanic" 1:50 - Seite 7 Empty Re: Restaurierungsbericht "Oceanic" 1:50

Beitrag von bullipit am Do 08 Okt 2020, 14:55

Hallo Wolle ,
ich lese deinen Beitrag sehr gerne, obwohl ich nichts mit Schiffsmodelle zu schaffen habe .
Den Rat vom Hermann mit dem Epoxi Kleber würde ich aber auch beherzigen .

Gruß
Peter
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Restaurierungsbericht "Oceanic" 1:50 - Seite 7 Empty Re: Restaurierungsbericht "Oceanic" 1:50

Beitrag von Feuerwehr am Do 08 Okt 2020, 16:04

hallo wolle
ein neues Ruder wäre bestimmt die bessere Wahl
besonders wenn du mit dem Schlepper auch mal ins Wasser möchtest
evtl. Plexiglas
mfg günther
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Restaurierungsbericht "Oceanic" 1:50 - Seite 7 Empty Re: Restaurierungsbericht "Oceanic" 1:50

Beitrag von Der Boss am Do 08 Okt 2020, 16:58

Plastikschiff schrieb:Restaurierungsbericht "Oceanic" 1:50 - Seite 7 122 Wolle,
......das Ruder retten ist O.K. aber die Achse sollte einen kleinen Winkel im Ruder haben. Dann die beiden Holzteile mit weißem Leim und einer starken Zwinge neu verleimen.
......so etwa
Restaurierungsbericht "Oceanic" 1:50 - Seite 7 20201010

Zur Farbe, das kann dir wohl keiner eine "richtige" Antwort geben. Da wirst du selber testen müssen. Mein Rat, versuche es erst einmal mit Lack auf PU Basis (Obi, aus Wasserbasis). Damit habe ich persönlich sehr gute Erfahrungen gemacht, gerade auf der Theodor Heuss.

Moin Reinhard

Das mit dem Winkel ist ne gute Idee, so werde ich es machen. Freundschaft

@Hermann

Moin Hermann und Günther

Ja, das mit den Ruder neu machen habe ich auch schon überlegt, kann ja nicht so schwer sein. Obwohl, ich will die OCEANIC möglichst im Originalzustand lassen, evt. noch etwas Altern lassen.

Schaun wir mal. Freundschaft Freundschaft


Zuletzt von Der Boss am Do 08 Okt 2020, 17:04 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Restaurierungsbericht "Oceanic" 1:50 - Seite 7 Empty Re: Restaurierungsbericht "Oceanic" 1:50

Beitrag von Feuerwehr am Do 08 Okt 2020, 17:03

👍👍👍👍
Zum Beispiel
Mfg Günther
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Restaurierungsbericht "Oceanic" 1:50 - Seite 7 Empty Re: Restaurierungsbericht "Oceanic" 1:50

Beitrag von Der Boss am Do 08 Okt 2020, 17:06

bullipit schrieb:Hallo Wolle ,
ich lese deinen Beitrag sehr gerne, obwohl ich nichts mit Schiffsmodelle zu schaffen habe .
Den Rat vom Hermann mit dem Epoxi Kleber würde ich aber auch beherzigen .

Gruß
Peter

Moin Moin Peter

Schön das du trotzdem reinschaust, du bist Herzlich Willkommen. Auf dem Sofa ist noch genug Platz. Freundschaft

Ich denke auch, Epoxydharz kann nicht verkehrt sein. Cool
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Restaurierungsbericht "Oceanic" 1:50 - Seite 7 Empty Re: Restaurierungsbericht "Oceanic" 1:50

Beitrag von Schlossherr am Do 08 Okt 2020, 23:02

Hallo Wolle, Motto "Rettet das alte Ruder":
ich kann das auf dem Bild von dem zerbrochenen Ruder nicht sehr gut erkennen, sind auf den Bruchstücken schon Leim- oder Kleberreste?

Wenn ja, so wird Dir das Zusammenleimen mit Holzleim (Weißleim) nicht dauerhaft halten,
wenn nein dann gibt es nichts Besseres zum Leimen als Holz- oder Weißleim, gut gepresst und gänzlich in Ruhe mind. 24 Std gelagert.
Ist es zusammengefügt und auch die Achse (mit dem Winkel) nicht locker, kannst Du alles wegen der erhöhten Festigkeit im Wasser immer noch mit Epoxi oberflächlich behandeln.
(Mein Rat als "alter Holzwurm" )



PS.: Holzwürmer sind eine nachtaktive Spezies
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Restaurierungsbericht "Oceanic" 1:50 - Seite 7 Empty Re: Restaurierungsbericht "Oceanic" 1:50

Beitrag von Der Boss am Fr 09 Okt 2020, 06:38

Moin Michael

Danke für den Tipp.

Ich werde mir das Ruder nochmal anschauen. Wenn's geht, werde ich es retten.
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Restaurierungsbericht "Oceanic" 1:50 - Seite 7 Empty Re: Restaurierungsbericht "Oceanic" 1:50

Beitrag von BlackbirdXL1 am Fr 09 Okt 2020, 07:35

Der Boss schrieb:Da bin ich wieder.

Hier die beiden Motoren und ihre "Steinzeitregler" mit den dazugehörigen Servos, der Test steht noch aus.

Sehen aus wie Getriebemotoren !!!
Ich hab das viel zu spät gelesen, sorry.

Das sind "Marx Decaperm", Getriebeübersetzung 1:2,75

Drehzahl ohne Getriebe 9000U/min

In der 6V Ausführung 7A maximal

In der 12V Ausführung 3,5A maximal

Dauerabgabeleistung 20W bei beiden Ausführungen.  

Die waren im Graupner Vertrieb und kosteten mal eben um die 100 bis zu knapp 200 DM.
Sehr laufruhige und langlebige Motoren (bei richtiger Behandlung).

Ob die "Rennschrauben" richtig sind, wage ich allerdings stark zu bezweifeln. Rolling eyes
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Restaurierungsbericht "Oceanic" 1:50 - Seite 7 Empty Re: Restaurierungsbericht "Oceanic" 1:50

Beitrag von Der Boss am Fr 09 Okt 2020, 09:19

Der Boss schrieb:
Feuerwehr schrieb:shop.modellbau-kaufhaus.de
da kauf ich mir Schiffsschrauben
nicht billig aber
mfg günther

Moin Moin

Hab den Rat von Günther befolgt und mir 2 Schiffsschrauben von "Modellbaukaufhaus" gekauft.

Mit knapp 19 € das Stück nicht ganz billig, aber sie sehen echt klasse aus.

Guckst du hier.

Ich hoffe ich habe die richtigen gekauft.  1 x rechts,  1 x linkslauf.

Restaurierungsbericht "Oceanic" 1:50 - Seite 7 20190325

Moin Hermann

Die Rennschrauben kommen in die Tonne,  ich habe schon neue. Cool
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Beitrag von Plastikschiff am Fr 09 Okt 2020, 11:06

Moin Wolle,
die Schrauben sind absolute Oberspitze, ein guter Kauf.  Die DECAPERM sind absolute Stromfresser, so 3-4mal soviel oder noch mehr wie heutige Motoren. Nix über die Qualität, aber die würde ich unbeding tauschen gegen sogenannte Langsamläufer. Das gleiche gild für die "Regler", ebenso raus damit. Und nun zieh dir die Wellen raus, die waren damals noch aus Eisen und dürften reichlich Rostfras zeigen. Und zum Schluß neue Kupplungen und Blei/Gel Akkus.
Dann hast du das wichtigste gemacht was bei einer Restaurierung eines so alten Modelles unbedingt nötig ist. Bitte glaube mir, ich will dir kein Geld aus der Tasche ziehen. Mir geht es nur darum dir einen Rat zu geben was das wichtigste ist wenn ein altes Modell wieder aufleben soll. Hier zwei Tipps für einen Motor und eine gute Kupplung. Noch Fragen, kannst mich ruhig löchern?

Code:
https://www.krickshop.de/Elektromotor-MAX-Power-500.htm?a=article&ProdNr=42246&p=354

Code:
https://www.ebay.de/itm/Wellenkupplung-Aluminium-flexibel-3D-Drucker-Modellbau-CNC-shaft-coupler-D19L25-/332909225030
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Restaurierungsbericht "Oceanic" 1:50 - Seite 7 Empty Re: Restaurierungsbericht "Oceanic" 1:50

Beitrag von Der Boss am Fr 09 Okt 2020, 12:27

Moin Reinhard

Wenn's soweit ist, kontaktiere ich dich. Freundschaft
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Restaurierungsbericht "Oceanic" 1:50 - Seite 7 Empty Re: Restaurierungsbericht "Oceanic" 1:50

Beitrag von Plastikschiff am Fr 09 Okt 2020, 13:48

O.K. Wolle
so sahen die Wellen der Theodor Heuss aus, hätte ich nie gedacht.

Restaurierungsbericht "Oceanic" 1:50 - Seite 7 Img_2631

Bevor du deinen Rumpf schön machst lassen sich die Wellen mit einer
Wasserpumpenzange und einem kurzen aber kräftigen Ruck endfernen.
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Restaurierungsbericht "Oceanic" 1:50 - Seite 7 Empty Re: Restaurierungsbericht "Oceanic" 1:50

Beitrag von BlackbirdXL1 am Fr 09 Okt 2020, 14:33

Plastikschiff schrieb:Die DECAPERM sind absolute Stromfresser, so 3-4mal soviel oder noch mehr wie heutige Motoren
Sorry, da möchte ich dezent widersprechen, dem ist nicht so.
Die Krick Blechbüchse zieht im Extremfall (Dreck in der Schraube) deutlich mehr.

Drehzahl des Decaperm: 9000 / 1:275 = 3273U/min am Getriebeausgang.

Der Krick Max Power 500 zieht bei höchstem Wirkungsgrad 4,5A, Drehzahl 5400 an 7,2V unter Last.

Wenn Langsamläufer und sparsam, dann würde ich allerdings immer einen Bühlermotor nehmen.

Und zwar diesen hier, Bühler 498 BB S:
Code:
http://www.hobby-lobby-modellbau.com/onlineshop/product_info.php/info/p5614_B-hler-498-BB-S--Langsaml-ufer-12-Volt----2165.html

Der Hit dabei: Durchschnittsstrom im Modell ca. 0,8A! DAS nenne ich sparsam!
Bis da der Akku leer ist, tut einem der Hintern weh. Grinsen
Wobei der bei den Raboesch schon gut ausgelastet ist.

Und qualitativ ist der Motor TOP, Made in Germany eben.  Einen Daumen
Kein Vergleich zu den Chinablechbüchsen, auch wenn der (verlinkte) Motor sehr günstig erscheint.
Der Händler hatte einfach das Glück, ein großes Kontingent kaufen zu können.

Im Rumpf verklebte Stevenrohre löse ich immer mit einem Lötkolben.
Einfach am Rohrende so lange erhitzen bis der Kleber weich wird und dann unter vorsichtiger Drehbewegung herausziehen.
Dabei ist bisher noch kein einziger Rumpf auch nur ansatzweise beschädigt worden. Man darf es nur nicht übertreiben.


Zuletzt von Jörg am Fr 09 Okt 2020, 15:37 bearbeitet; insgesamt 4-mal bearbeitet (Grund : Adresse Code-tauglich korrigiert)
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Restaurierungsbericht "Oceanic" 1:50 - Seite 7 Empty Re: Restaurierungsbericht "Oceanic" 1:50

Beitrag von BlackbirdXL1 am Fr 09 Okt 2020, 15:08

Der Boss schrieb:

Moin Hermann

Die Rennschrauben kommen in die Tonne,  ich habe schon neue. Cool
Wobei die Raboesch Props eine höhere Steigung haben als vergleichbare andere Schrauben, das sollte man bedenken.
Für sowas empfiehlt sich mindestens ein 600er, besser 700er Motor. Oder eben ein Bühler.

Eine 500er Blechbüchse wie der Krick Motor geht mit den obigen Schrauben voll in die Überlast.
Für einen 500er ist die ungefähre Grenze bei "sanften" (geringe Steigung) 40mm Props.

Ein (trotz Blechbüchse) guter und passender Motor für die Raboesch Props wäre bspw. ein Robbe Power 755/40:

Code:
http://www.hobby-lobby-modellbau.com/onlineshop/product_info.php/info/p5495_Robbe-Power-755-40---12-Volt----1-4491.html

Dieser Motor zieht nicht mehr Strom als der 500er Krick, ist aber DEUTLICH kräftiger.
Bei mir werkelt er in einer Yacht an einem 55er Prop und macht mächtig Druck (nicht mit Tempo zu verwechseln).

Schau Dir mal dieses Video an, im Boot sind 2Stk 755/40:

Code:
https://www.youtube.com/watch?v=t1FBVRoJN8o


Zuletzt von Jörg am Fr 09 Okt 2020, 15:38 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet (Grund : Adresse im Code korrigiert)
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Restaurierungsbericht "Oceanic" 1:50 - Seite 7 Empty Re: Restaurierungsbericht "Oceanic" 1:50

Beitrag von Plastikschiff am Fr 09 Okt 2020, 18:16

Moin zusammen, mir scheint das der Herman in dieser Angelegenheit viel mehr Ahnung hat als ich, darum ziehe ich mich dezent zurück. Das Demo Video hat mich überzeugt...........
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Restaurierungsbericht "Oceanic" 1:50 - Seite 7 Empty Re: Restaurierungsbericht "Oceanic" 1:50

Beitrag von BlackbirdXL1 am Fr 09 Okt 2020, 22:23

Ich habe mich nur sehr lange und intensiv mit der Antriebsauslegung beschäftigt.
Das fing damit an, dass zu manchen Baukästen Empfehlungen gegeben wurden, wo die Abstimmung völlig falsch war.

Motoren die glühend heiß wurden und sich selbst terminierten waren oft die Folge.
Vor allem es zu hoch drehende Motoren an einer zu großen Schraube (bei Verdrängern).
Die werden aus ihrem "Wohlfühlbereich" runtergewürgt und gequält bis sie abrauchen.

Deshalb war Dein Hinweis auf den Langsamläufer völlig richtig, nur ist ein 500er zu klein für einen 50er Prop.
Ebenso richtig war Dein Hinweis auf die "Regler", das sind Stromverschwender vom Allerfeinsten.
Mit sowas wird die überschüssige Leistung einfach in (unnötige) Wärme umgewandelt.

2 QuicRun WP1080 oder ein QuicRun WP880 (Doppelmotorregler) wären eine gute Option.
Damit hat man eine solide und perfekt funktionierende Basis.
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Restaurierungsbericht "Oceanic" 1:50 - Seite 7 Empty Re: Restaurierungsbericht "Oceanic" 1:50

Beitrag von Der Boss am Fr 09 Okt 2020, 22:24

Moin zusammen.

Reinhard,  die Schraubenwellen konnte ich ganz leicht rausziehen,  die

sehen noch recht gut aus.

@Hermann

Danke für den Tipp,  da das sind für mich alles Böhmische Dörfer.

Die Schrauben habe ich auch mit einem 600er Motor an meiner Zwarte Zee

verbaut,  da bin ich sehr zufrieden.  Zuviel Gas geben darf ich aber nicht,  sonst

drückt das Heck unter Wasser. Aber die Geschwindigkeit die ich fahren will,

kann ich lässig fahren. Werde auf jeden Fall dein Tipp bezüglich des Motor

berücksichtigen.

P.s. also sind die alten Motoren gar nicht so verkehrt  ?
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Restaurierungsbericht "Oceanic" 1:50 - Seite 7 Empty Re: Restaurierungsbericht "Oceanic" 1:50

Beitrag von BlackbirdXL1 am Fr 09 Okt 2020, 22:45

So richtig verkehrt nicht, aber eigentlich Sammlerstücke und zu schade.
Und durch das Getriebe auch relativ laut (Körperschall über den Rumpf ins Wasser).

Die Schraubengröße ist auch für einen 600er schon grenzwertig, geht aber wenn nicht volle Pulle gefahren wird.
Dein 600er dreht aber wahrscheinlich zu hoch, deshalb drückt es den Verdrängerrumpf hinten runter.
D.h. Du hast eine "zu schnelle" Abstimmung für diesen Rumpf, das kostet gleichzeitig auch unnötig Energie.

Noch ein Hinweis: Dem Motor ist es egal ob er im Teillastbereich läuft, einem el. Regler nicht.
Besonders im Bereich um etwa 70% - 80% Vollgas steigt die Belastung des Reglers stark an.
In diesem Bereich ist die Wärmeentwicklung solcher Regler am größten.

Für die 55er Raboesch würde ich immer den "Power 755/40" vorziehen, da passt alles zusammen.
Noch besser wäre ein "Bühler Starmax", der ist aber leider nicht mehr zu bekommen.
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Restaurierungsbericht "Oceanic" 1:50 - Seite 7 Empty Re: Restaurierungsbericht "Oceanic" 1:50

Beitrag von Der Boss am Sa 10 Okt 2020, 08:09

Moin Hermann

Also bei meiner Zwarte Zee fahre ich höchstens mit 30 - 35 % Gas.

Alles was darüber hinaus geht, sieht auch unrealistisch aus.

Den Antrieb betreibe ich mit einen 7,5 Volt Akku mit 3500 Ah.

Für mich von der Fahrzeit völlig ausreichend. Bin ne gute Stunde

gefahren und hatte noch reichlich Reserven.

Das mit dem Bühler ist schon interessant, schauen wir mal.

Danke Hermann für die Informationen. Freundschaft
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Restaurierungsbericht "Oceanic" 1:50 - Seite 7 Empty Re: Restaurierungsbericht "Oceanic" 1:50

Beitrag von BlackbirdXL1 am Sa 10 Okt 2020, 14:50

Der Boss schrieb:Moin Hermann

Also bei meiner Zwarte Zee fahre ich höchstens mit 30 - 35 % Gas.
Das klingt nach "Speed 600" Motor. Der ist eher was für Sportboote von seiner Charakteristik her.
Für einen Verdrängerrumpf dreht er ohne zusätzliches Getriebe (etwa 1:3) viel zu hoch.

Wer jemals einen Bühler Motor in der Hand hatte, der konnte den Unterschied zu den Blechbüchsen "fühlen".
Diese Motoren werden hauptsächlich im industriellen Bereich eingesetzt, z.B. in Kfz oder großen Druckern.
Allein die solide Verarbeitung ist schon eine ganz andere Liga, auch wenn der "Power 755/40" ein guter Motor ist.

Allerdings haben Bühler Motoren andere Befestigungen und Wellendurchmesser als die Standard Fernost Motoren.
Das ist aber letztendlich das geringste Problem, dann wird eben ein entsprechender Motorträger angefertigt.
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Restaurierungsbericht "Oceanic" 1:50 - Seite 7 Empty Re: Restaurierungsbericht "Oceanic" 1:50

Beitrag von Feuerwehr am Sa 10 Okt 2020, 16:31

Ein etwas komische Frage
Sind brushles Motoren und lipo Akkus auch eine Alternative
Mfg Günther
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Restaurierungsbericht "Oceanic" 1:50 - Seite 7 Empty Re: Restaurierungsbericht "Oceanic" 1:50

Beitrag von BlackbirdXL1 am Sa 10 Okt 2020, 17:09

Feuerwehr schrieb:Sind brushles Motoren und lipo Akkus auch eine Alternative
Mfg Günther
Es gibt keine komischen Fragen. Wink

Das ist durchaus eine Alternative, aber Brushless Motoren sind weniger "feinfühlig" zu fahren als Bürstenmotoren.
Die machen meiner Meinung nach erst Sinn, wenn es um Leistung geht. Und bei Fehlanpassung werden sie zu Stromsäufern.

Ein Bürstenmotor ist zwar verschleißanfälliger, aber da gibt es auch sehr langlebige Typen.
Außerdem sind die entsprechenden Regler deutlich günstiger.

Bei LiPo's hat man im Verhältnis zu Größe und Gewicht eine sehr hohe Energiedichte, also Kapazität.
Allerdings benötigt man spezielle Ladegeräte und sollte sich mit der richtigen Behandlung der Akkus vertraut machen. .

Bei Akkus, insbesondere für Schiffe, sind meine Favoriten allerdings LiFePo4 Akkus.
Diese sind weitaus weniger empfindlich und haben sowohl eine hohe Energiedichte als auch eine lange Lebensdauer.

Hier mal ein Vergleich:

Blei Gel Akku: 400-600 Vollzyklen (komplettes entladen und laden), Lebensdauer 5-8 Jahre

Blei Säure Akku: 300-500 Vollzyklen, Lebensdauer 4-6 Jahre

NiCd Akku: 800-1500 Ladezyklen, Lebensdauer 15 Jahre+ (je nach Einsatzbedingungen)

NiMH Akku: 350-500 Ladezyklen (Eneloop bis zu 2000 Ladezyklen), Lebensdauer 7-10 Jahre

Li Ion Akku: 500-800 Ladezyklen, Lebensdauer 10-15 Jahre

LiPo Akku: 300-500 Ladezyklen, Lebensdauer 7-10 Jahre

LiFePo4 Akku: 2000+ Ladezyklen, Lebensdauer 20+ Jahre (teilweise deutlichhöhere Werte)

Alle diese Angaben beziehen sich auf den Umgang unter idealen Bedingungen.
Das heißt, die "realen" Werte beim Gebrauch können zum Teil erheblich abweichen.
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Restaurierungsbericht "Oceanic" 1:50 - Seite 7 Empty Re: Restaurierungsbericht "Oceanic" 1:50

Beitrag von Feuerwehr am Sa 10 Okt 2020, 17:32

Dankeschön für die ausführlichen Informationen
Mfg Günther
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Restaurierungsbericht "Oceanic" 1:50 - Seite 7 Empty Re: Restaurierungsbericht "Oceanic" 1:50

Beitrag von Der Boss am So 11 Okt 2020, 19:29

Moin Moin

Oje, soviel Imput. Danke Dir Hermann.

Ich muss bei den Löchern bei, das hat nicht geklappt.

Wahrscheinlich das falsche Mischungsverhältnis.

Nun denn, auf ein neues.
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Restaurierungsbericht "Oceanic" 1:50 - Seite 7 Empty Re: Restaurierungsbericht "Oceanic" 1:50

Beitrag von BlackbirdXL1 am So 11 Okt 2020, 19:45

Löcher, Mischung? Wie jetzt? shocked
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