Der lustige Modellbauer
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Darwins Beagle´s Baubericht der Sovereign of the Seas von DeAgostini

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Darwins Beagle´s Baubericht der Sovereign of the Seas von DeAgostini

Beitrag von Darwins Beagle am So 15 Apr 2018, 12:11

Hallo liebe Modellbauer(innen) und Mitleser(innen),

heute starte ich seit langer Zeit einen neuen Baubericht. Endlich habe ich mich dazu durchgerungen, die Sovereign of the Seas (DeAgostini / ModelSpace) zu bauen. Beginnen möchte ich mit folgendem Gedicht von Joachim Ringelnatz (1930):

Segelschiffe

Sie haben das mächtige Meer unterm Bauch
Und über sich Wolken und Sterne.
Sie lassen sich fahren vom himmlischen Hauch
mit Herrenblick in die Ferne.

Sie schaukeln kokett in des Schicksals Hand
Wie trunkene Schmetterlinge.
Aber sie tragen von Land zu Land
Fürsorglich wertvolle Dinge.

Wie das im Wind liegt und sich wiegt,
Tauwebüberspannt durch die Wogen,
Da ist eine Kunst, die friedlich siegt,
Und ihr Fleiß ist nicht verlogen.

Es rauscht wie Freiheit. Es riecht wie Welt. –
Natur gewordene Planken
Sind Segelschiffe. – Ihr Anblick erhellt
Und weitet unsre Gedanken.


In diesem Sinne möchte ich meinen Baubericht angehen. Nachdem ich bereits einige Schiffsmodellbauprojekte abgeschlossen habe, sind (historische) Segelschiffe meiner Meinung nach immer noch eine sehr große Herausforderung im Modellbau. Zwar nenne ich mittlerweile auch die Bismarck und die U 96 mein Eigen - jedoch strahlt keines dieser Modelle die gleiche Magie aus, wie ein mächtiges, stolzes und majestätisches Segelschiff. Dementsprechend möchte ich zukünftig meinen Schwerpunkt eher auf den historischen Segelschiffmodellbau legen.

Mein allererstes Modell war tatsächlich die HMS Victory von DeAgostini im Jahre 2012 (leider habe ich dazu keinen Baubericht angefertigt). Ich war ein absolut blutiger Anfänger mit keinerlei Erfahrung in diesem Bereich. Im Laufe der Zeit musste ich dann lesen, dass historische Vierdecker in diesem Maßstab keinesfalls für Anfänger geeignet seien. Entgegen dieser Aussage, habe dieses wunderschöne Schiff trotzdem erfolgreich fertig gebaut und erfreue mich noch heute daran. Hier mal ein aktuelles Bild von dem Platz in unserem Esszimmer:



Danach habe ich die "Black Pearl" aus dem Bausatz von Hachette gebaut (der Baubericht findet sich auch hier im Forum). Auch wenn das Modell noch nicht komplett fertigestellt ist, schmückt es nun unser Wohnzimmer:




Ich möchte diesen Baubericht für all diejenigen schreiben, die noch nie ein historisches Segelschiff gebaut haben und mit dem Gedanken spielen, ebenfalls ein solch großartiges Projekt zu wagen. Dementsprechend werde ich sehr kleinschrittig vorgehen und auch scheinbar unrelevante Arbeitsschritte näher beleuchten.

Natürlich freue ich mich auf zahlreiche Kommentare, Hinweise und Kritik, seitens erfahrener Modellbauer aus unserem Forum. Davon leben Bauberichte und gerade interessierte Mitleser und ich als Modellbauer, können davon NUR profitieren. Dies schließt vor allem konstruktive Kritik mit ein. Nur so kann man ein Modell noch besser machen!!!

Als ich damals die Victory baute, habe ich im Vorfeld sehr viele Bauberichte gelesen, von denen ich immens profitiert habe. So lassen sich schon im Vorfeld Fehler vermeiden, welche man ohne dieses Wissen vielleicht schnell gemacht hätte.

Also, bevor man überhaupt mit dem Bauen beginnt, ist eine gute Vorbereitung die halbe Miete, um am Ende ein schönes Modell sein Eigen zu nennen. Ich erhebe nicht den Anspruch ein historisch absolut korrektes Schiffsmodell zu bauen, da dies mit dem Bausatz auch kaum möglich ist. Wer sich in diesem Bereich ein wenig auskennt weiß, dass es eine absolute Königsklasse des Modellbaus ist, die wahre Meister ihres Faches beheimatet.

Vielmehr möchte ich mich darauf konzentrieren, ein ansehnliches und sauber gebautes Modell hinzubekommen, welches den eigenen Erwartungen gerecht wird. Und diese sind ja bekanntlich bei jedem Menschen anders.

Noch eine Sache vorneweg: da ich natürlich nicht nur Modellbauer bin, sondern auch im Familien- und Berufsleben stehe, wird dieser Baubericht sicherlich ein Marathon und kein Sprint. Aber das ist ja auch nicht verkehrt, ganz im Gegenteil. Gerade beim historischen Schiffsmodellbau sollte man Geduld haben und Zeit walten lassen, um die teilweise diffizilen Arbeitsschritte erfolgreich zu bewältigen. In der Ruhe liegt die Kraft!

So, jetzt aber genug der Schreiberei. Los geht´s!!!

In diesem Sinne,

AHOI  Kaffeetrinker


Zuletzt von Darwins Beagle am So 15 Apr 2018, 13:00 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Re: Darwins Beagle´s Baubericht der Sovereign of the Seas von DeAgostini

Beitrag von Darwins Beagle am So 15 Apr 2018, 12:59

Hallo liebe interessierte Mitleser,

kommen wir zu den ersten Arbeitsschritten. Hierzu gehört natürlich die Recherche. Früher gab es bei deAgostini noch Magazine, die wenigstens ein bisschen Hintergrundwissen über die Zeit und die Sprache des Schiffmodells und des Baus vermittelt haben. Spätestens, wenn in der Bauanleitung Begriffe wie Gaffel, Spiere, Barkholz, Saling, Rüsteisen etc. zur Sprache kommen, steht man als Anfänger davor wie der bekannte Ochs vorm Berg (zumindest erging es mir so). Deshalb habe ich dann damit begonnen, mir sukzessive ein wenig Fachliteratur zum historischen Schiffsmodellbau zuzulegen, von denen ich jetzt eine kleine Auswahl vorstellen möchte.

Gerade für all diejenigen, die sich tiefer mit der praktischen Anwendung auseinandersetzen möchten, empfehle ich das Buch von Peter Holz: Historische Modellschiffe aus Baukästen (GeraMond-Verlag). Hier finden sich wirklich sehr gute Praxistipps, von denen man sehr viel lernen kann, um ein gutes Schiffsmodell zu bauen.

Darüber hinaus gibt es natürlich das "Standardwerk" im historischen Schiffsmodellbau: Wolfram zu Mondfeld, Historische Schiffsmodelle - das Handbuch für Modellbauer (Bassermann Verlag). Hierin finden sich unzählige Detailzeichnungen und Erklärungen, die sämtliche Bauabschnitte und Teile eines Schiffsmodells betreffen.

Ich habe hier mal ein Bild von meiner Literatur gemacht, die ich im Vorfeld der Sovereign studiert habe:



Wenn man dann schonmal eine gute theoretische Grundlage hat, weiß man zumindest, welche Stolpersteine einen erwarten oder welche Arbeitstechniken einem bevorstehen. Dies schließt natürlich mit ein, dass man ebenfalls die Bauanleitung zumindest einmal oberflächlich gelesen haben sollte.

Hier die Bauanleitung. Was für ein Schinken!!!!:



Nach diesem Arbeitsschritt kommt dann natürlich die Werkzeug- und Maschinenausstattung. Frühere Modellbauprofis - darunter auch Gefangene in Marinegefängnissen - reichte ein Messer und Tierknochen, um wunderschöne Modellschiffe zu bauen. Ich als "Wohnzimmertischbauer" käme damit natürlich nicht zurecht. Dementsprechend habe ich mir ein System entwickelt das es erlaubt, abends nach Feierabend den Wohnzimmertisch in eine Werkstatt umzufunktionieren und ihn dann nach den Bauarbeiten so zu hinterlassen, als wäre nichts gewesen (dies findet meine Ehefrau toll und beide Seiten sind glücklich).

Dafür habe ich mir einen großen Werkzeugkoffer im Discounter geholt, in dem wirklich alle Werkzeuge und Maschinen Platz finden:





Natürlich will der geneigte Leser sicherlich auch wissen, was in dem Koffer steckt. Bittesehr:

Die wichtigsten Utensilien sind sicherlich eine Schneidematte, diverse Cuttermesser und Skalpelle, ein Handbohrer, Schlüssel-/Diamantfeilen, eine kleine Handsäge, Pinnadeln, Klemmen, Modellbauhammer.........



und natürlich der wichtigste Freund des Schiffsmodellbauers, HOLZLEIM:



Cuttermesser gibt es auch in solch vorsortierten Boxen mit Wechselklingen:



Außerdem war mir ein Mini-Schraubstock immer eine große Hilfe:



Ein elektrischer Plankenbieger kann ebenfalls sehr hilfreich sein:



Im Laufe der Zeit sammeln sich natürlich auch etliche Farben an, die ich in einer extra Box aufbewahre:



Nicht mehr verzichten möchte ich auf meinen elektrischen Modellbaubohrer mit Bohrständer. Er hat mir schon viele gute Dienste geleistet:



Das soll es erstmal gewesen sein, mit Einblicken in mein Werkzeugarsenal. Bei den folgenden Arbeitsschritten werde ich immer auf die eingesetzten Werkzeuge und Bearbeitungstechniken zu sprechen kommen.

Mein nächster Beitrag behandelt dann den Baustart. Genießt die Sonne!
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Re: Darwins Beagle´s Baubericht der Sovereign of the Seas von DeAgostini

Beitrag von Darwins Beagle am So 15 Apr 2018, 13:50

Bauphase 1

Ich persönlich sammle immer erst alle Ausgaben und kontrolliere bei jeder Lieferung die Vollständigkeit ALLER Teile. Es gibt nichts schlimmeres, wenn man  mitten im Bauprozess steckt und dann voller Verzweiflung feststellen muss, dass eine Verzierung oder ein anderes spezielles Teil fehlt. Natürlich kann man sich fehlende Teile als Modellbauer auch selbst anfertigen, doch ärgerlich ist es trotzdem. Gleiches gilt natürlich für andere Materialien und Werkzeuge. Bevor man auch nur den ersten Schnitt macht oder das erste Loch bohrt, sollte man gewährleisten, dass man auch alle Werkzeuge für die Bauphase parat hat. Ebenfalls sollte man die Bauanleitung besser zwei- oder dreimal lesen und auch alle Arbeitsschritte verstanden haben, BEVOR man anfängt etwas abzusägen, was man nur schwer wieder rekonstruieren kann.

Und noch eine Sache. Man sollte sich absolut sicher!!!!! sein, dass man dieses Wahnsinnsprojekt, was ein Segelschiffmodell nunmal ist, auch zu Ende bringt. Leider gibt es genügend Bauberichte - auch hier im Forum- die mit großer Leidenschaft und Enthusiasmus begonnen wurden und dann niemals zu Ende geführt werden. Es ist schade für das Geld und vor allem schade für einen selbst. Man beraubt sich vieler wertvoller Erfahrungen, die man während des Baus sammelt, um zukünftig Fehler zu vermeiden. Aber eins garantiere ich: wer einmal ein solches Projekt zu Ende gebracht hat, wird schwer wieder von diesem tollen Hobby loskommen.

Eins ist sicher: es wird ein Projekt von mehreren Jahren.

Am Anfang waren Holzteile und Verpackungen:



Wie ich oben schon erwähnt habe, sammle ich das Modell komplett. Dies hat zwei Vorteile. Ich muss mich nicht über fehlende Teile ärgern und ich kann manche Arbeitsprozesse ökonomischer gestalten. Beispielsweise kann ich sämtliche Kanonen gleichzeitig bauen. Somit benötigt man nur einmal alle Werkzeuge und Arbeitstechniken für diesen Bauabschnitt und muss während der Bauphase nicht ständig wieder damit beginnen. Gleiches gilt für das Langboot und andere Arbeitsschritte, welche in der Bauanleitung unterbrochen werden oder anders dargestellt sind.

Gerade beim Spantengerüst finde ich es wichtig, anders vorzugehen, als es die Bauanleitung vorgibt. Warum, darauf werde ich später zu sprechen kommen.

Wenn man ein historisches Schiffsmodell fertigt, so benötigt man auf jeden Fall eine sogenannte "Helling". Das ist eine Konstruktion, welche den Schiffskiel gegen Verziehen und Verkrümmen schützt, damit der Kiel nicht aussieht wie eine Banane. Die einfachste Methode ist ein stabiles Holzbrett auf das man eine gerade Linie zeichnet:



Anschließend werden auf das Brett Metallwinkel aus dem Baumarkt geschraubt. Danach wird der Modellkiel dort eingespannt und schon ist gewährleistet, dass sich dieser nicht mehr verbiegen kann.

Meine Helling habe ich etwas anders konstruiert. Ich habe zwei Bretter mit einer gerade Kante genommen. Ein Anlegebrett habe ich auf der Trägerplatte festgeschraubt und die andere Seite kann mittels Schrauben verstellt werden. Dazwischen kann man dann ganz einfach den Kiel mit dem Spantengerüst festklemmen:







Die Schraubenköpfe wurden an der Unterseite versenkt:



Doch nun zurück zu den Bauteilen für die Spanten. Ich habe sämtliche bauteile für die Spanten und den Kiel KOMPLETT herausgesucht:



Teilweise mussten die Bauteile erst mit dem Cutter herausgelöst werden. Die Bauteile NIEMALS herausbrechen. Damit könnte man sie beschädigen!!!



Anschließend wurden sämtliche Klebeflächen von den schwarzbraunen Brandrückständen mittels Schlüsselfeilen befreit. Hier das Bauteil vor der Behandlung:



Und danach:





Die Außenkanten der Spanten habe ich noch nicht geschliffen, da dies später beim Straken geschieht. Zudem ändert man (wenn auch nur minimal) die Form.

Warum entferne ich die Rußrückstände? Weil die Spanten das Grundgerüst des Schiffes sind und der Kleber ansonsten nicht gut haftet.

Sämtliche bereits bearbeiteten Teile sammle ich in einer extra Box:



Nachdem alle Spantenteile geschliffen worden sind, werden sie gemäß Anleitung verklebt.





Die Kielteile wurden ebenfalls verleimt. Hierbei ist vor allem darauf zu achten, dass sie plan auf einer ebenen Fläche aufliegen.



Die Stabilisatoren habe ich mit Klemmen fixiert. Das Ganze sollte über Nacht gut durchtrocknen.



Rechte Winkel kontrolliere ich gerne mit Hilfe von Duplosteinen:



Und nun nochmal zurück zu der Frage, weshalb man das Spantengerüst in einer anderen Reihenfolge verkleben sollte, als in der Bauanleitung angegeben.
Der Rumpf ist das Aushängeschild des Schiffes. Sollten Spanten ungenau verklebt sein, führen selbst kleinste Ungenauigkeiten zu einem ungleichmäßigen Bild des kompletten Rumpfes. Dies schließt Dellen etc. mit ein. Hier sollte man von vornherein wirklich genau arbeiten. Je weniger man spachteln und ausbessern muss, desto besser. Ein Rumpf bestimmt den Wert des eigenen Modells und jeder Modellbauer wird darauf ein besonderes Augenmerk legen.
Die genaue Lage der Spanten kann man allerdings nur kontrollieren, wenn man ALLE Spanten erstmal lose einsetzt und dann sukzessive - beginnend vom Bug zum Heck - nach und nach verklebt. Somit kann man immer genau die Lage der Spanten kontrollieren. Hierbei empfiehlt es sich, ca. 1,50 m vom Modell zurückzutreten, längs dem Kiel zu kontrollieren und gegebenenfalls zur korrigieren.

In diesem Bild sind die Spanten nur lose auf den Kiel aufgesteckt, um den Rumpfverlauf erahnen zu können.



Da ich vorhabe, den unteren Bereich des Rumpfes mit Balsaholz als Füllholz aufzufüllen, habe ich mir schonmal welches besorgt:



So, dass war die erste Bauphase. Mal schauen wie lange es dauert, bis ich mich wieder melde. Ich wünsche euch allen einen wunderschönen Sonntag!
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Re: Darwins Beagle´s Baubericht der Sovereign of the Seas von DeAgostini

Beitrag von Stahlschiffbauer am So 15 Apr 2018, 15:17

Da gucke ich sehr gern zu. Freu mich drauf , da du deine Modell sehr schön gebaut hast.

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Re: Darwins Beagle´s Baubericht der Sovereign of the Seas von DeAgostini

Beitrag von meninho am So 15 Apr 2018, 16:46

Moin Christian,

da ich den Bausatz auch noch hier liegen habe, schau ich dir natürlich gerne sehr interessiert zu.

Viel Spass beim Bau und gutes Gelingen Wink
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Re: Darwins Beagle´s Baubericht der Sovereign of the Seas von DeAgostini

Beitrag von Darwins Beagle Gestern um 18:54

Hallo Mario und Andreas.
schön, dass ihr mit zuschaut und die weiteren Baufortschritte kommentiert.

Ich hoffe, es werden noch mehr Mitleser, die sich in den Baubericht einklinken.

Bei mir ging es weiter mit der Komplettierung des Spantengerüstes:



Zudem wurden fast alle Spantzwischenräume mit balsaholz versehen.

Hier sieht man mal exemplarisch, wie die Bugspanten mit Balsaholz aufgefüllt werden.




Hier das Balsaholz:
#







Und hier bereits grob geschliffen:





Hier sieht man, das ich einen Pinsel als Bugsprietattrappe zweckentfremde:



Die Spanten werden mittels Duplosteinen verleimt:



Oder mit Hilfe von Klemmen:



Hier sieht man das Sammelsurium an Füllklötzen aus Balsaholz:



Und hier der Einbau. Der Klotz wird auf die breite Spanteseite ganzflächig aufgeleimt. Dies habe ich bisher auch noch nie praktiziert. Aber es scheint zu rocken:



Hier erfolgt der Einbau der ersten Decks mittels Klemmen:





Hier sieht man bereits die grobe Schleiforgie des Balsaholzes mittels eines Modellbau-Schleifgerätes:



Und Raspeln, sowie anderen Werkzeugen:



Und hier die Sauerei danach. Ich verwende eine billig Gummimatte aus dem Baumarkt, um den Schleifstaub zu entsorgen:



Das beste Gerät ist ein kleines Schleifgerät vom Discounter:



Unter die Decksbalken habe ich Balsaholzreste in der entsprechenden Höhe verleimt:





Weiter geht es in meinem nächsten Post.....
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Re: Darwins Beagle´s Baubericht der Sovereign of the Seas von DeAgostini

Beitrag von Darwins Beagle Gestern um 19:10

Hallo an alle MitleserInnen,

als nächstes erfolgte das Einziehen der Decksbalken, die mittels Balsaholzresten mittig zentriert stabilisiert wurden:









Außderdem habe ich die Leiste für die Kanonenattrappe nach Spant 27 1,8mm überstehen lassen. Man weiß ja nie, ob man die Stückpforte nicht doch offen darstellen möchte:



Die verklebten Decks wurden mit allerlei Gewichten beschwert, um entsprechend anzutrocknen:



Geholfen wurde mit Hilfe von Leimzwingen:



Hier jetzt das Verleimen der Heckgalerie:



Zum Schleifen am Wohnzimmertisch verwende ich immer ein geschlossenes Kehrblech zum Einfangen des Schleiftaub´s:



Nach etlichen Einpasssitzungen und groben Anpassungsstunden, sieht der Rumpf nun so aus:





Jetzt geht es weiter mit dem Straken. YEAH!!!!! Hüpfeding
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Re: Darwins Beagle´s Baubericht der Sovereign of the Seas von DeAgostini

Beitrag von Darwins Beagle Gestern um 19:23

Apropos,

einige aufmerksame Mitleser werden hoffentlich mitbekommen haben, dass ich mich für eine Helling mittels "normalen" Baumarktwinkeln entschieden habe. Nur so kann ich die Spanten und den Kiel in einer Linie fixieren. Die andere Helling hat -aufgrund der Tiefe der Spanten- leider nicht funktioniert.
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Re: Darwins Beagle´s Baubericht der Sovereign of the Seas von DeAgostini

Beitrag von Cpt. Tom Heute um 06:21

Hallo Christian,

ein Mitleser mehr in Deinem Baubericht Very HappyVery HappyVery Happy Ich wünsche Dir viel Spaß beim Bau Deiner Sovereign und weiterhin viel Erfolg.
Deine Idee den ganzen Baubericht in kleinen Schritten, gerade für Anfänger, zu führen find ich super und auch dafür viel Geduld.

So, jetzt zu den gezeigten Bildern Very HappyVery Happy ........das sieht bis jetzt alles saustark aus und ich freue mich auf weitere Bilder Cool Cool
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Re: Darwins Beagle´s Baubericht der Sovereign of the Seas von DeAgostini

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