Der lustige Modellbauer
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Hilfe gesucht zu Hornby Antrieb

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Beitrag von Seewolf Di 27 März 2018, 17:37

Winker Hello
Die ersten Funktionstest meines Hornby Antriebs sind leider sehr entäuschend verlaufen mit dem Ergebnis der Antrieb funktioniert nicht korrekt, auf der Suche nach dem Fehler hatte ich den Antrieb soweit es möglich ist komplett zerlegt, Motor gebrüft und für in Ordnung befunden, das Problem scheint von den Achsen zu kommen, es macht auf mich den Eindruck als würden beide Achsen durch die Gestänge Links und Rechts sich gegenseitig blockieren. Was könnte ich tun um das zu beheben?

Zum Antrieb ein paar Bilder
 
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Beitrag von Bacardi-Joe Di 27 März 2018, 18:25

Servus Mario,

ich bin zwar kein Eisenbahn-Modellbauer aber ganz allgemein würde
ich sagen daß ein kurzes Video mit Ton, also mit den Geräuschen des Antriebs
und des Motors, viel Aussagekraft hat so daß sich ein "Bahn-Experte"
höchstwahrscheinlich ein gutes Bild von Deinem Antriebsproblem machen kann
und Dir vielleicht sofort eine passende Lösung anbieten könnte.

Denk' ich jetz' mal so....Wink
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Beitrag von Seewolf Di 27 März 2018, 19:29

Hah hat sich erledigt habe das Problem durch "leichtes" herausziehen der Bolzen an beiden Rädern der Antriebsachse gelöst, jetzt bewegt sich alles so leichtgängig wie es soll.  Hüpfeding
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Beitrag von Lupo60 Do 04 Apr 2019, 19:38

Hallo Mario,

dann hoffen wir mal, dass es so bleibt. Denkbar wäre aber auch, dass die Kuppelstange jetzt ihre gewonnene Freiheit dazu nutzt, Dir langsam aber sicher den Kurbelzapfen weiter zu lockern, bis er heraus fällt. Passiert dann natürlich im Tunnel, wo sonst.

Die Perspektive auf den Fotos kann natürlich täuschen, aber es sieht aus, als würde der Kurbelzapfen der einen Stange auch ca 8.00 Uhr, der andere auf ca. 70.30 stehen. Wahrscheinlich ist eine Achse um einen Zahn des Antriebsrades verdreht.

Nach meiner Erfahrung bei N-Loks ist es ziemlich aussichtslos, die Räder so einzusetzen, dass genau der richtige Zahn getroffen wird. Ich habe es mir deswegen angewöhnt, dass ich, wenn ich das Getriebe mal aufmachen muss, die Treib- und Kuppelstangen demontiere und die Räder aufziehe. Und das erst dann montiere, wenn das Getriebe wieder komplett ist.

Ich Deinem Fall würde ich den Tipp geben, mal zu prüfen, ob die Räder unter Berücksichtigung des Zahnspiels im Getriebe wirklich im richtigen Winkel zueinander stehen und notfalls ein Rad vorsichtig auf der Achse zu drehen, bis es passt.

Ein anderes Prüfverfahren wäre, den Motor auszubauen und das Fahrwerk mit dem Finger aufs Gleis zu drücken und dabei hin und her zu rollen. Wenn Du das Gefühl hast, irgendetwas „eiert“, dann sitzt ein Rad nicht richtig.

Beste Grüße,
Wolfgang
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Beitrag von gronauer Fr 05 Apr 2019, 21:49

Hallo Mario!

Ich würde mal schauen, ob die Kuppelstangen in jeder Stellung genau waagerecht liegen.
Wenn Nein,...... Wolfgangs Tip mit dem vorsichtigen verdrehen eines Rades befolgen.

Bei diesen "Rennsemmeln" (ich habe leider selber 2 Stück davon), ist nicht wie z.B. bei den Antrieben der "Anna" von Fleischmann ein Langloch in der Kuppelstange, die solche "Kleinigkeiten" eventuell ausbügeln . Diese Loks beginnen dann sofort zu "bocken".
Durch das leichte herausziehen des Bolzens, hast Du vmtl ein Micro-Langloch geschaffen, das erst mal ausreicht.

Gruß
Manfred
gronauer
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Beitrag von Straßenbahner Sa 06 Apr 2019, 02:43

So wie der Antrieb aussieht wäre ein Zerlegen und Säubern der Teile sinnvoll. Nachsehen ob die Lager von den Rädern und Zahnrädern ausgeschlagen sind.
Auf den Laufflächen der Räder sind Oxydschichten vorhanden, die einen guten Kontakt mit der Schiene verhindern. Auch die Schleifkontakte (Stromabnehmer) säubern.
Auch das Öl im Getriebe verharzt mit der Zeit und verhindert einen gleichmäßigen Lauf.
Das restliche Fett auf der Schnecke dürfte von Schmutz und Abrieb verdreckt sein, was dem Getriebe auch schadet.
Was Wolfgang und Manfred schon erwähnt haben ist beim Zusammenbau zu beachten.
Der Antrieb muss leichtgängig sein, also erst Rollbewegungen ohne Motor.
Dann den Motor ohne Getriebe im Leerlauf laufen lassen, die Spannung langsam herunterregeln und feststellen bei welcher Spannung er aufhört zu laufen.
Diesen Wert müsste der Motor mit Getriebe ohne Last fast erreichen, wenn das Getriebe gut eingestellt ist.
Beim Test bitte die Spannung nicht hochregeln, denn der Motor hat ja bedingt durch seine Bauart eine Losbrechmoment, d.h. der Motor läuft erst bei einer bestimmten Spannung an.
Wenn das alles leicht geht, dann erst den Motor auf das Fahrwerk aufsetzen und dann nochmals alles auf Leichtgängigkeit prüfen.
Bei dem  Übergang von der Schnecke zum Zahnrad kann es vorkommen dass der Übergang zu sehr reibt.
Manchmal hilft da eine Unterlage von einem Papierstreifen unter dem Motor damit der Abstand zwischen Schnecke und Zahnrad etwas mehr Luft hat.
Bitte sparsam mit harzfreiem Öl und Getriebefett Getriebe und Achsen schmieren. (siehe auch Anleitung wenn vorhanden).
Bitte die Laufflächen und Schleifkontakte beim Zusammenbau Öl- und Fettfrei halten.

Gruß Helmut Winker 2
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Beitrag von gronauer Sa 06 Apr 2019, 10:17

Öhmm!

Eine kleiner aber eventuell lehrreicher OT Beitrag zum Thema Antriebspflege a la Manfred gefällig?

Bei meinem Marken e Bike heißt es in der Betriebsanleitung zum Thema Antriebskette: Kette muß nach 3-4000 km getauscht werden, da sie dann verschlissen ist. (bei einem Billigteil habe ich gesehen, daß die Kette schon nach etwas mehr als 1000 km "auf" war)
Meine Kette hat jetzt 7000 km auf den Gliedern und ist nach Messung! des Zweiradmechanikers meines Vertrauens ca zu 50% verschlissen (Optimisten sagen, zu 50 % noch neuwertig) Grinsen
Ich reinige die Kette je nach Beanspruchung ca 1 - 2 x im Monat mit einer Kunststoffbürste und lasse sie dann in der Hand durch einen leicht mit BALLISTOL (Universalöl) getränktem Lappen laufen.
Nix Kettenfett, das Dreck und Staub magisch anzieht, die Kette verharzen läßt und u.U. in den Gliedern zu Schmirgel wird.

Genau so pflege ich die Metallantriebsstränge alter DDR Piko/Gützold Modelle. Ich finde, die  Mühe lohnt sich.
Auch bei erreichbaren Kunststoffantrieben hat sich das Zeugs bei mir bestens bewährt.

Diesen Tip hab ich bei einem alten 2. Hand Modellbahnhöker aufgeschnappt.
Einem Kunden hatte er gnädigerweise ein paar Euro für eine schlecht laufende Lok in die Hand gedrückt.
Nachdem der Kunde aus dem Laden raus war, kamen das Fläschchen Öl und 1-2 Borstenpinsel auf den Tisch, ein Minitröpfchen Öl und die Lok lief "wie neu".
In hartnäckigen Fällen kann man das Getriebe auch vorher noch mit WD 40 entfetten!!!
Zum schmieren ist WD40 nämlich nicht geeignet!

Gruß
Manfred
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Beitrag von Seewolf Sa 06 Apr 2019, 11:11

Winker Hello
Danke für eure Tipps, um die Sache kurz aufzuklären der Antrieb ist in einem Standmodell mit Fahrfähigkeit verbaut. Bei der Fehlersuche nach kompletten zerlegen, reinigen und fetten blieb als Ursache ein sich gegenseitig blockieren der Spurgestänge wodurch die Achsen etwas gegeneinander verdreht wurden übrig.
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