Der lustige Modellbauer
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Pinasse der ehem. KM

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Pinasse der ehem. KM Empty Pinasse der ehem. KM

Beitrag von I W.O. am So 04 Okt 2015, 23:21

Pinasse der ehem. KM wurde in Maßstab 1 : 10 gebaut. Diese Boote gehörten zur Standardausrüstung der grossen Einheiten, auch auf fast allen Zerstören wurden sie gefahren.

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Ferdinand
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Beitrag von John-H. am So 04 Okt 2015, 23:23

Sehr sauber gebaut und in der Pflicht sehr Detailreich, Bravo
man sieht du kennst dich mit dieser Art von Booten gut aus! Wink
John-H.
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Beitrag von kaewwantha am Mo 05 Okt 2015, 19:01

Hallo Ferdinand,
das Boot weiss zu gefallen.
kaewwantha
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Pinasse der ehem. KM Empty Bau einer Pinasse, Barkasse der ehem. KM M. 1 : 10

Beitrag von I W.O. am Di 06 Okt 2015, 15:37

Möchte einmal darstellen, wie ich diese Barkassen hergestellt habe. Die Spanten sind aus 8 mm Buchensperrholz gefertigt. Die Seitenstringer aus 6 mm Buchen Sperrholz. Bevor mit dem Aussägen begonnen wird, sollte Vorher festgelegt werden wo / wie der Motor eingebaut werden soll. Ebenso den Servo für die Ruderanlage. Einbau der Wellenanlage usw. Die Bilder geben eine kleine Unterstützung.
Den Rumpf habe ich in Lehrenbauweise hergestellt.Das heißt ich habe die Spanten auf Formen (Lehren) gestellt. Bei der Anfertigung sollte
man auf die Bezugspunkte achten - Basislinie. Bei der Herstellung des Balkenkiels sollte die Wellenanlage - Stevenrohr - vor dem Zusammenbau mit den Spanten eingebaut werden, auch sollte die Sponung in den Balkenkiel eingearbeitet sein, siehe auch Foto.

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Beitrag von I W.O. am Di 06 Okt 2015, 16:25

Der seitliche Stringer - WL 5 - dient zu Stabilisierung des Spantgerüsts. die Lehren mit den Spanten durch vorgefertigte Laschen  mit den Lehren verbinden (M 3) in entsprechenden Abstand auf eine Helling schrauben. Bevor nun mit der Beplankung begonnen wird, das Deck anfertigen und mit dem Spantengerüst verbinden/kleben.siehe Foto, mit einer Umlaufende Leiste, die Breite der Spantenform anpassen, beginnen. Nach der Durchhärtung der Klebestellen kann man die Laschen lösen und mit der Beplankung beginnen. Die Planken breite von 7 mm sollte bei diese Spantform nicht überschritten werden. Für die Beplankung habe ich 2 mm FSH Sperrholz genommen weil sehr Elastisch und Wasserfest verleimt. Die Beplankung sollte im Wechsel einmal BB. einmal STB. vollzogen werden.

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Beitrag von I W.O. am Di 06 Okt 2015, 17:11

Verkleidung / Kajüte.
Holzverkleidung - FSH 1,5 mm sind fest eingebaut. Flurboden mit Quer und Längswand der Kajüte sind Demontierbar eingebaut.
Das Dach sowie die beiden Längswände der Kajüte sind aus Mahagoni die Querwände sind Laminiert mit Birke, 1,0 mm FSH gebeizt.
In der Kajüte sind der Akku 12 V 7,2 AH und RC Anlage untergebracht. Motor befindet sich im Bereich/ Übergang Steuerstand / Backdeck.

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Pinasse der ehem. KM Komman13
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Beitrag von I W.O. am Di 06 Okt 2015, 17:42

Von Interessierten Passanten und auch Modellbauern wurde ich gefragt: was bedeutet die Öffnung in dem Ruderblatt?
Die Montage Öffnung dient nur zur Demontage der Wellen Leitung. Bei Wellen Reparatur wird das Ruderblatt in 90° Gestellt
und die Welle kann ohne Entfernung der Ruderanlage gezogen werden. Auf ein Foto sieht man zwei Unterschiedliche Öffnungen
in der Außenhaut. Dies sind Kühlwasser Ein/Auslauf.
Fotos sind Aufnahmen nach der Fertigstellung des Modells.
Pinassen dieser Bauart gab es auch ohne Kajüte, diese Boote nannte man dann Motorpinasse.  

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Beitrag von I W.O. am Di 06 Okt 2015, 18:35

PINASSE


Ursprünglich verwies der Name Pinasse auf einen Bootstyp am Golf von Biscaya zwischen der Gironde und Bayonne, vor allem den Gewässern um Arcachon ( z.B. Pinasse d'Andenos les Bains - Bassin d' Arcachon). Er ist den zahlreichen Sandbänken dort gut angepasst und wird als Fahrzeug für die Sardinen, Austern und Aalfischerei eingesetzt.
Der Schiffsrumpf ist 7 bis 12 m lang und sehr schmal, hat eine kantige Kimm, einen flachen Boden und stark fallende Bordwände.
Der Vorsteven ist stark gebogen und Bug weit hochgezogen. Das obere Ende des Vorstevens überragt den Bug. Das Heck ist spitzgattig und der Achtersteven ebenfalls stark gebogen.
Früher waren diese Pinassen meistens offene Boote und nur vorn und achtern gedeckt. Sie fuhren ein Luggersegel und waren mit einem Mittelschwert ausgerüstet. Sie Konnten auch gerudert werden.
Ab Anfang des 20. Jahrhundert wurden die meisten Pinassen mit einem Motor ausgerüstet, waren jetzt bis zu 15 m lang und bis auf zwei Cockpits vor und hinter dem Motor vollständig gedeckt.
Soviel zu den Barkassen.

Ferdinand
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Beitrag von dietmartillmann am Di 06 Okt 2015, 20:12

Herrliches Modell!!!!!

Könnte ich so nachbauen.
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Beitrag von John-H. am Di 06 Okt 2015, 20:27

Au man, du machst ja sogar im Rohbau schon akkurate und hervorragende Arbeit. Bravo
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Beitrag von v8maschine am Mi 07 Okt 2015, 01:07

sehr schön und vor allem fertig....
irgendwo im Regal....ach da...schlummert des selbe Boot vor sich hin in 1:10
wenn ich das so sehe, könnte ich auch mal weitermachen

Pinasse der ehem. KM Chefbo10

Pinasse der ehem. KM Chefbo11

Pinasse der ehem. KM Chefbo12
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