Der lustige Modellbauer
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Mein HO-Fahrzeugpool

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Beitrag von Steffen70619 am Di 07 Jul 2020, 21:59

Hallo Wolfgang,

ja, die BR 82 hat was. Irgendwie sieht die ja immer so aus, als wäre beim Bau der Bauplan nicht komplett auseinandergefaltet worden, und da hätten vorn und hinten noch Laufachsen sein müssen. Macht aber als Rangierlok was her.
Die BR 82 war das erste neue Nachwende-Dampflokmodell von Piko.

Viel Spaß beim Basteln und herzliche Grüße

Steffen
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Beitrag von lok1414 am Mi 08 Jul 2020, 08:32

Deine Annahme, Steffen, hat was. Ja doch, die kleine BR 82 sieht irgendwie unfertig aus. Ich sah die Maschinen der Baureihe 82 in den 60er und 70er Jahre in den Bw´s Koblenz-Mosel und Bingerbrück (bis dahin kamen sie wohl mit einem Ng). In Real sahen sie -in meiner Erinnerung- schon riesig aus.

Aufregend und abwechslungsreich war das Leben der 082 024 nicht gerade, wenn man ihren Lebenslauf betrachtet. Knappe 21 Jahre durfte sie ihre Rangier- und Übergabeaufgaben verrichten:

82 024 Siegen 22.09.1950 Anlieferung AW Kassel
82 024 Siegen 10.10.1950 Abnahme Henschel 28602
82 024 Siegen 09.04.1953 nach Letmathe
82 024 Letmathe 10.04.1953 von Siegen
82 024 Letmathe 26.08.1953 nach Emden
82 024 Emden 27.08.1953 von Letmathe
82 024 Emden 28.05.1961
82 024 Emden 31.12.1967 Umzeichnung in 082 024

082 024 Emden 01.01.1968 Umzeichnung aus 82 024
082 024 Emden 07.04.1969 unter Dampf
082 024 Emden 01.02.1970 vermietet an GMH Osnabrück
082 024 Emden 01.03.1970 zurück von Osnabrück
082 024 Emden 01.07.1970 Z-Stellung
082 024 Emden 23.02.1971 Ausgemustert
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Beitrag von lok1414 am Di 04 Aug 2020, 09:34

Gestern konnte ein weiterer Neuzugang registriert werden. Nachdem im Mai d.J. die DRG-Version des ET235 den Pool bereichern konnte, gesellt sich jetzt das Schwestermodell als DB-Version hinzu:

KATO (Art 307071) ET 25 003 a/b, DB-Version, DB München, Bw Freilassing, Aw Stuttgart-Bad Cannstadt ...

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Lebenslauf ET25 003 a/b (nur die DB-Zeiten)
ET 25 003a 01.01.1946 im Bestand
ET 25 003a München Hbf 01.07.1950
ET 25 003a München Hbf 11.04.1958 nach Nürnberg Hbf
ET 25 003a Nürnberg Hbf 12.04.1958 von München Hbf
ET 25 003a Nürnberg Hbf 20.08.1959 nach Esslingen
ET 25 003a Esslingen 21.08.1959 von Nürnberg Hbf
ET 25 003a Esslingen 01.01.1965
ET 25 003a Stuttgart 31.12.1967 Umzeichnung in 425 103
425 103 Stuttgart 01.01.1968 Umzeichnung aus ET 25 003a
425 103 Stuttgart 27.09.1970 nach Tübingen
425 103 Tübingen 28.09.1970 von Stuttgart 1
425 103 Tübingen 29.09.1985 Z-Stellung
425 103 Tübingen 31.01.1986 Ausgemustert

ET 25 003b 01.01.1946 im Bestand
ET 25 003b München Hbf 01.07.1950
ET 25 003b München Hbf 11.04.1958 nach Nürnberg Hbf
ET 25 003b Nürnberg Hbf 12.04.1958 von München Hbf
ET 25 003b Nürnberg Hbf 20.08.1959 nach Esslingen
ET 25 003b Esslingen 21.08.1959 von Nürnberg Hbf
ET 25 003b Esslingen 01.01.1965
ET 25 003b Stuttgart 31.12.1967 Umzeichnung in 425 403
425 403 Stuttgart 01.01.1968 Umzeichnung aus ET 25 003b
425 403 Stuttgart 27.09.1970 nach Tübingen
425 403 Tübingen 28.09.1970 von Stuttgart 1
425 403 Tübingen 29.09.1985 Z-Stellung
425 403 Tübingen 31.01.1986 Ausgemustert

Auch an das Modell wird wohl keine Säge angesetzt werden - wie meine Frau schon scherzhaft vermutet hatte.
Klar man könnte die modernere Kopfform (nur zwei Fenster) dran takkern oder die 50Hz-Version als ET255 bzw. den zurückgebauten ET45, mit dem Dachaufsatz bauen ... obwohl ...?
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Beitrag von Steffen70619 am Mi 05 Aug 2020, 01:56

Hallo Wolfgang,

Glückwunsch zum Neuzugang. Ja, der ET 25 steht auch noch auf meiner Wunschliste. Immerhin hat Kato mit dem "Fliegenden Hamburger", dem SVT 137 Bauart Hamburg und dem ET 25 gleich drei DRG-Triebwagen im Programm gehabt.
Ich würde den so lassen. Der Einheits-Führerstand der DB hat irgendwie nicht wirklich zu den Vorkriegstriebwagen gepaßt.

Herzliche Grüße

Steffen
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Beitrag von lok1414 am Mi 05 Aug 2020, 13:10

Steffen schrieb:Ich würde den so lassen. Der Einheits-Führerstand der DB hat irgendwie nicht wirklich zu den Vorkriegstriebwagen gepaßt.
... denke ich auch. Der ET25/425 wird erst einmal so bleiben.

Leider habe ich ihn - bewusst - mit der alten Kopfform nicht mehr gesehen. Von daher hat auch die Umbau-Version für mich ihren Reiz. Die geänderte Kopfform als Umbau-Set wäre ein Geschäftsmodell ...(!!!). zumal man sie für mehrere umgebaute Vorkriegstriebwagen nutzen könnte.
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Beitrag von Steffen70619 am Mi 05 Aug 2020, 16:48

Hallo Wolfgang,

in Blumberg im Schwarzwald habe ich mal einen abgesägten Kopf fototechnisch "erlegt".

Mein HO-Fahrzeugpool - Seite 10 Img_6510

Weiß nicht so recht ... da waren bestimmt sehr spezifische Anpassungsarbeiten an die verschiedenen Triebwagen-Baureihen nötig.
Muß nur zugeben, daß ich in Sachen DB-Baureihen und -umbauten sehr schwach besattelt bin.

Viele Grüße
Steffen
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Beitrag von lok1414 am Fr 14 Aug 2020, 09:33

Ich liebe die "roten" Triebwagen. Vor einigen Tagen ging mir wieder einer ins Netz. Top gebaut und lackiert. Kein Vergleich zu dem weiter von gezeigten "grünen" Etwas, genannt DRG ET1017 (#108).

Historie:
Für die Strecke Hirschberg - Polaun wurden 1926 elf Triebwagen von LHW und Siemens-Schuckert geliefert. Der im Volksmund schnell als Rübezahl titulierte ET1011-1021 verfügte über 52 Sitzplätze und wurden mit umgebauten Einheitswagen EB (eiserne Bauart) eingesetzt. In Spitzenzeiten wurden  Ausflugsverkehr mit bis zu 3 Triebwagen und 12 Wagen in 210m langen Zügen eingesetzt. Nach dem Krieg entstand im Aw München-Freimann aus 3 verbliebenen „Rübezahl“-Triebwagen der ET 89 04.


Günther-Bausatz B 489 - Triebwagen Baureihe ET89 (Gattung C4el) "Rübezahl" als DB ET89 04

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Die Vita nach dem Aw-Aufenthalt:
ET 89 04 01.01.1946 im Bestand
ET 89 04 München Hbf 01.07.1950
ET 89 04 München Hbf 02.09.1959 Ausgemustert
ET 89 04 München Hbf 01.01.1965
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Beitrag von lok1414 am Mi 19 Aug 2020, 17:03

Für wirklich kleines Geld durfte ich den heutigen Neuzugang ins "Aw Bonn" fahren.

Eine BR52 mit klassischem Steifrahmentender K4T30 und den passenden (einfachen) Witte-Windleitblechen darf ab sofort den 3-achsigen Schneepflug im Winter in der nahen Eifel zu Einsatz bringen.
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Das Lok-Modell der BR52 basiert auf der Piko-Kondens-Lok (52 2006), der die Kondensationseinrichtung entfernt wurde. Klar auf die Pufferbohle sollten noch andere Laternen, ein Auftritt zur Rauchkammertüre und neue Puffer ... die "Gummiteile" gehen garnicht ...!
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Der motorisierte Steifrahmentender ist ein vollkommener Eigenbau. Der Antrieb erfolgt auf 3 (gefederte) Achsen. Der wirklich gut gebaute Tender hat nur einen Makel: Die Fahrwerksblenden sind irgendwie in den Farbtopf gefallen. Da hilft nur noch Abbeizen und Neuanstrich ...
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An der Tenderrückwand fehlen die Aufstiegsleiter und natürlich auch neue Puffer ...
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An der Tendervorderwand werde ich noch den Kohleaustrag ergänzen und die Gummiwulst-Abdichtung ...
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Trotz der "kleinen Mängel" ist es dennoch ein schönes Maschinchen, eine Bereicherung für den AW-Pool ...
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Beitrag von klaus.kl am Mi 19 Aug 2020, 23:52

Mein HO-Fahrzeugpool - Seite 10 Dscf3811

Hallo Steffen,
sehr schönes Ensemble. Noch ein paar Zurüstteile und die 52 er wird was.
Ich hoffe doch, dass ich noch dieses Jahr von meiner ähnlichen Garnitur noch ein paar schöne Bilder im würdigem Rahmen schießen kann. Grinsen

Gruß Klaus
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Beitrag von Steffen70619 am Do 20 Aug 2020, 22:19

Hallo Wolfgang,

Gratulation zum Neuzugang. Da dürftest Du ein Umbaumodell noch aus DDR-Zeiten erwischt haben.
Hatte ja auch noch zu der Zeit mit dem Umbau angefangen. Problematisch war da eben die Beschaffung gut deckender roter Farbe.

Mit der Kondens-52 ließ/läßt sich allerhand anfangen.

Mein HO-Fahrzeugpool - Seite 10 Br52_210

Mein HO-Fahrzeugpool - Seite 10 Br52_310

Die Wannentender gab es Mitte der 90er einzeln von Gützold.
Mit viel Mühe ließ sich auch der 50er-Tender bauen, und mit der Steuerung der Piko-41 oder 01.5 konnte das 52-kon-Fahrwerk in eine 50-er konvertiert werden. Der Barrenrahmen war ja schon dargestellt.

Mein HO-Fahrzeugpool - Seite 10 Br50_110

Mein HO-Fahrzeugpool - Seite 10 Br50_210

Mein HO-Fahrzeugpool - Seite 10 Br50_310

Mein HO-Fahrzeugpool - Seite 10 Br50_410

Meine Modelle aus den 80er/90er schlummern in irgendeiner Umzugskiste.
Die Bilder sind noch aus der Zeit der 800x600 Auflösung von Bildschirmen.

Die Butter-und-Brot-Güterzugdampfloks fehlen ja bis heute bei Piko.

Herzliche Grüße

Steffen
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Beitrag von lok1414 am Fr 21 Aug 2020, 09:06

Guten Morgen Steffen.
Mit deiner Annahme "aus DDR-Zeiten" kannst du recht haben. Das Fahrwerk sieht sehr professionell aus. Den Achsabstand habe ich mit einem Gützold verglichen ... paßt! Lediglich an den unterschiedlichen Zahnrädern kann man den Bastler erkennen. Insgesamt, in der Tat, ein schönes Modellchen.

He, deine 30jahre alten Modelle brauchen sich aber auch nicht zu verstecken. Im Besonderen sind dir die 50er-Umbauten doch top gelungen. Ein Roco 50er kann jeder kaufen. Aber aus einem "Entlein" einen "Schwan" machen, dass ist unser (H0-) Modellbau.
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Beitrag von Steffen70619 am Fr 21 Aug 2020, 12:20

Hallo Wolfgang,

vielen Dank.
Für den Steifrahmentender gab es Bauanleitungen im Modelleisenbahner, die Vorbildmaße konnte man aus dem "Dampflokarchiv 5 - Tender" entnehmen, und Messingblech war auch zu beschaffen. Die Achslager und Federn, vor allem aber der Lastausgleich waren die schwierigsten Teile. Der Antrieb ließ sich umbauen, und ich könnte wetten, dass in dem Tender der 52-kon-Motor drin ist. Keine Frage, der Tender ist gut gebaut. Bei der Lok wäre in puncto Zylinder, Umlauf und Rauchkammer noch Luft nach oben, vielleicht waren zwei verschiedene Erbauer am Werk.

Gützold hatte bei Auslieferung der 52 kon wohl ein Modell mit Steifrahmentender geplant. Das sollte dann aber doch noch 20 Jahre auf sich warten lassen.

Herzliche Grüße

Steffen
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Beitrag von lok1414 am Do 03 Sep 2020, 11:18

Seit wenigen Stunden gehört ein neuer kleiner Triebwagen zum Fahrzeug-Pool des "AW Bonn":

M+F LAG 195 / DRG ET194 11

Geschichtliches: Die LAG betrieb im süddeutschen Raum mehrere Nebenbahnen, die schon vor 1900 elektrifiziert und mit Triebwagen betrieben wurden.
Der zweiachsige Gütertriebwagen Nr. 895 entstand 1930 durch Umbau aus einem Packwagen in der Hauptwerkstätte der Lokalbahn Aktien-Gesellschaft in Thalkirchen. Bei der Verstaatlichung der LAG wurde der Triebwagen von der Deutschen Reichsbahn übernommen und als ET 194 11 bezeichnet.

Mein HO-Fahrzeugpool - Seite 10 Lag_8910
(LAG 895 in Bad Wörishofen, etwa 1935. Autor unbekannt - Reproduktion aus Eisenbahn-Journal 9/1992, copyright frei)

Er war bis zur Einstellung des elektrischen Betriebs im September 1939 auf seiner Stammstrecke der Nebenbahn Türkheim–Bad Wörishofen im Einsatz. Danach wurde das Fahrzeug im Fahrzeugbestand der Reichsbahndirektion Augsburg abgestellt, bis es 1943 noch auf die Lokalbahn Bad Aibling–Feilnbach versetzt wurde. Es wurde dort nicht mehr in Betrieb genommen. Buchmäßig wurde er von der BD München noch geführt, zugehörig zum Bw Rosenheim bis zum 01.07.1950 und danach verschrottet.

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Mein HO-Fahrzeugpool - Seite 10 Dscf3837

Mein HO-Fahrzeugpool - Seite 10 Dscf3836


Technisches: Das Untergestell war aus genieteten Walzprofilen hergestellt. Der Wagenkasten war eine reine Holzkonstruktion. In der Stirnseite waren drei Fenster für den Führerstand angebracht. Dieser hatte auf der rechten Seite einen Handbremshebel sowie auf der linken Seite den Fahrschalter und war von beiden Seiten über Drehtüren zugänglich, in denen je ein Fenster eingebaut war. Zwischen beiden Führerständen befand sich der Laderaum, der mittig durch eine große Schiebetür mit einem Fenster zugänglich war. Der Kastenaufbau war an den Stirnseiten durch Profile verstärkt. Dort führte je eine Leiter zu einem Laufbrett auf dem Dach. Die seitlichen Ladeöffnungen hatten eine lichte Weite von 1.340 mm. Die Fenster dieser Türen waren mit Gitterstäben verstärkt, alle anderen Fenster waren normal verglast.

Auf dem Dach war ein Scherenstromabnehmer. Die elektrische Ausrüstung stammte von den Siemens-Schuckert-Werken und bestand aus zwei Gleichstrom-Reihenschlussmotoren, die in Tatzlager-Bauweise im Rahmen aufgehängt waren, sowie der Fahrzeugsteuerung. Im Laderaum befanden sich, diagonal zueinander angeordnet, ein zweistufiger Motorkompressor für die Bremsanlage und die Anfahrwiderstände. Bei Indienststellung war der Triebwagen mit einer grünen Lackierung versehen.

Das Fahrzeugmodell entstammt einem Bausatz und ist motorisiert.
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Beitrag von maxl am Do 03 Sep 2020, 15:05

Der Urahn meiner Hermine! Ein wahrlich interessantes und skurriles Modell. Gefällt mir zu gut!

Beste Grüße Michael (maxl)
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Beitrag von Frank Kelle am Sa 05 Sep 2020, 11:56

Auha... ein echter M+F noch.. wie sind denn die Fahreigenschaften?
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Beitrag von lok1414 am Do 24 Sep 2020, 15:03

Urlaub (leider) ausgefallen. Aber sonniger Herbstanfang! ... da habe ich mir was gegönnt:

M+F Bausatz E 75 / Deutsche Reichsbahn E75 05, Rbd München, Bw München Ost ...
Die Baureihe E 75 der Deutschen Reichsbahn-Gesellschaft war eine Elektrolokomotive für den Personen- und Güterzugdienst. Es handelte sich um eine in der elektrischen Ausrüstung weitgehend mit der Baureihe E 77 gleiche Lokomotive, die jedoch auf einem einteiligen Fahrzeugrahmen mit der Achsfolge 1’BB1’ aufgebaut war. Von dieser Änderung versprach man sich eine Verbesserung der Laufeigenschaften, die jedoch nur wenig besser ausfielen als bei der E 77 und nur eine Heraufsetzung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit von 65 km/h auf 70 km/h erlaubten.

Einzig die E 75 59 blieb als E 75 09II erhalten und gehörte – äußerlich in den Ursprungszustand versetzt und mit Teilen der besser erhaltenen E 75 09 betriebsfähig aufgearbeitet – zum Verkehrsmuseum Nürnberg. 1987 wurde sie wegen Motorschadens abgestellt. In Nürnberg fiel sie dem Brand vom 17. Oktober 2005 zum Opfer. Die museale Aufarbeitung erfolgte im Dampflokwerk Meiningen. Im September 2015 war sie dort als E 75 59 zu besichtigen. Seit Mai 2020 ist die Lokomotive im Freigelände des DB Museums in Nürnberg ausgestellt.

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Vita der Lokomotive:
E 75 05 München-Ost 14.12.1928 Abnahme Maffei/MSW 5735/178
....
E 75 05 München-Ost 01.07.1950
E 75 05 München-Ost 27.05.1962 nach Ingolstadt
E 75 05 Ingolstadt        28.05.1962 von München Ost
E 75 05 Ingolstadt        21.03.1965 nach Treuchtlingen
E 75 05 Treuchtlingen 22.03.1965 von Ingolstadt
E 75 05 Treuchtlingen 31.12.1967 Umzeichnung in 175 005

175 005 Treuchtlingen 01.01.1968 Umzeichnung aus E 75 005
175 005 Treuchtlingen 26.05.1968 nach Ingolstadt
175 005 Ingolstadt        27.05.1968 von Treuchtlingen
175 005 Ingolstadt        21.01.1970 Z-Stellung
175 005 Ingolstadt        23.02.1971 Ausgemustert

Mal wieder ein Schäppchen. Qualität des Zusammenbaus "2" ... "2-". Leider fehlen zwei Bremssandbehälter; die bekommt man aber nach. Eventuell noch die vorhandenen Stromabnehmer austauschen. Denen sieht man ihr Alter auch schon an (Sommerfeld der ersten Stunde). Ein SBS9 oder SBS10 ist zwar nicht ganz korrekt - besser wäre ein SBS11 - aber immer noch besser wie der dargestellte.
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Beitrag von Steffen70619 am Fr 25 Sep 2020, 21:45

Hallo Wolfgang,

ein schönes Unikat hast Du da erwischt. Und eine Stangen-Ellok noch dazu.
Nur wenige Jahre nach Indienststellung war die Zeit der Stangen-Elloks schon abgelaufen ...
Mit der E 04, E 44, E 17, E 18, E 19 und E 94 kamen dann Maschinen, die der elektrischen Zugförderung zum Durchbruch verhalfen.
Ganz abgesehen von den wunderschönen Elektrotriebwagen.

Herzliche Grüße
Steffen
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Beitrag von lok1414 am Sa 26 Sep 2020, 18:02

Hi Steffen,
ja richtig, aber das sind nur die bekannten, später dann serienmäßig gebauten Typen. Die eigentlichen Ur-Mütter der "Stangenlosen" - die E15.0 und die E16.1 - hatte ich vor Jahren auch schon mal gebaut:
Altbau E-Loks

... E15
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.. E16.1
Mein HO-Fahrzeugpool - Seite 10 E16_1010
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Beitrag von lok1414 am Mi 11 Nov 2020, 14:58

Die verschollen geglaubte "Tochter" ist zurückgekehrt. Gemeint ist die

E04 10 (aus M&F-Bausatz #215) der DR; RBD Dresden, Bw Leipzig West

Mein HO-Fahrzeugpool - Seite 10 Dscf4224

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Mein HO-Fahrzeugpool - Seite 10 Dscf4226

Sie hatte sich lange Zeit in einem Schrank unter einem Konvolut Roco-215er versteckt. Ok, ich hatte nicht ernsthaft gesucht, da ich dachte sie sei verschwunden, verloren, unter die Räder gekommen ... Nu gugge, jetze isse wieder da.

Vita der Lok
E 04 10 München Hbf             15.06.1933 * Abnahme AEG 4690

E 04 10 Leipzig Hbf-West        31.12.1946 * als Reparation in die SU
E 04 10                                31.12.1952 * Rückgabe an DR
E 04 10 Magdeburg                15.09.1957
E 04 10 Magdeburg Hbf           01.07.1960
E 04 10 Magdeburg Hbf           31.12.1960 im Betriebsbestand
E 04 10 Magdeburg-Buckau      01.07.1965
E 04 10 Leipzig Hbf-West         15.05.1968
E 04 10 Leipzig Hbf-West         31.05.1970 Umzeichnung in 204 010

204 010 Leipzig Hbf-West         01.06.1970 Umzeichnung aus E 04 10
204 010 Leipzig Hbf-West         20.07.1976 Ausgemustert
204 010 Leipzig Hbf-West         15.08.1976 * Heizlok in Leipzig-Plagwitz
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Beitrag von ODBB am Mi 11 Nov 2020, 16:20

Hallo Wolfgang,

das Modell hast Du schön hergerichtet! Nur die "gelben" (Messing) Lokschilder wollen nicht so recht passen. Von ihrer Wiederinbetriebnahme (26.06.1956) bis zur Einführung der EDV-Nummern (1970) trug sie solche Schilder Very Happy

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Uwe
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Beitrag von lok1414 am So 15 Nov 2020, 21:38

Quasi ein Neuzugang ist die drei-domige Lok der BR78. Entstanden ist sie aus einem vorhandenen 08/15-Modell der BR78 von Liliput und dem Umbausatz B079 von Günther. Ge- bzw. Umgebaut wurde sie während der Zeit des Lockdowns 2020 im "AW Bonn" (natürlich unter strenger Beachtung der Hygiene- und Infektionsschutzstandards des Landes NRW).

Liliput (Art. #7803) BR 78, Betriebsnummer 78 134, plus Günther Umbausatz (#B079) zur 78 362

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Vita:
78 362 Dresden-Alt 01.01.1925 Umzeichnung aus Essen 8937
78 362 Dresden-Alt 01.01.1925 Übernahme DRG ex preuß. T 18
78 362 Dresden-Alt 15.06.1925 * nach Ratibor
78 362 Ratibor 16.06.1925 * von Dresden-Alt
78 362 Ratibor 31.10.1925
78 362 Ratibor 01.01.1929
78 362 Oppeln 25.07.1929 nach Ratibor
78 362 Ratibor 23.08.1929 von Oppeln
78 362 Ratibor 15.10.1938
78 362 Ratibor 13.02.1942 nach Gleiwitz
78 362 Gleiwitz O/S 14.02.1942 von Ratibor
78 362 Gleiwitz O/S 21.08.1944 nach Hagen-Eckesey
78 362 Hagen-Eckesey 22.08.1944 von Gleiwitz
78 362 Hagen-Eckesey 15.11.1944 * Z-Stellung
78 362 Hagen-Eckesey 01.01.1947 auf z
78 362 Münster 08.02.1947 Wieder im Einsatzbestand
78 362 Münster 15.02.1947
78 362 Münster 01.01.1948
78 362 Münster 01.07.1950
78 362 Münster 01.02.1951
78 362 Münster 01.06.1955
78 362 Münster 28.05.1961
78 362 Münster 28.05.1961
78 362 Münster 14.12.1962 nach Gronau
78 362 Gronau 15.12.1962 von Münster
78 362 Gronau 15.01.1963
78 362 Gronau 26.05.1963
78 362 Gronau 15.02.1966
78 362 Gronau 25.09.1966 Z-Stellung
78 362 Gronau 20.11.1966 Ausgemustert

------
Ich denke mit der Zeit - denn der Lockdown wird uns noch lange erhalten bleiben - werde ich einige BR 78 aus dem Liliput-Fundus umbauen bzw. umgestalten. Ich habe da ein paar schöne DB-Varianten gesehen, die sich lohnen zum Nachbau ....
BBs wird es davon keine geben. Nur das Endprodukt wird vorgestellt werden.
Andere BBs werde ich einkürzen ... ist mit zu viel Arbeit bei wenig Resonanz. Interessierte werden bedient mit Antworten auf Fragen und ggf. auch mit Bilder.
lok1414
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Beitrag von Steffen70619 am Mo 16 Nov 2020, 01:18

Hallo Wolfgang,

tja, eine Liliput 78er liegt bei mir auch noch herum. Da juckt es mich in den Fingern, noch den Weinert-Steuerungsbausatz 4026 zu beschaffen.
Fleischmann hatte die meiner Meinung nach immer noch bestens nachgebildete 3-domige 78-er; die zweidomigen gab es von Liliput Wien und Märklin/Hamo. Da würde ich auch Liliput gegenüber Hamo vorziehen.
Ist auch ein dankbares Vorbild, die T18. Während die Preußen mit jeder Laufachse geizten, hatte die 78 vorn und hinten ein Drehgestell.
Mit Laternendach und ohne, mit zwei oder drei Domen - da gibt es viele Variationen.
Nach meiner Mertens-CD lieferte Vulcan 1927 die letzten 3 T18 als SAAR 8435 - 8437 ab, die 1935 zur 78 317 - 319 wurden.
Die letzten Maschinen an die DRG wurden danach 1924 ausgeliefert, die ersten 1912 an die KED Stettin.
Wäre auch was für meine Wagen.

Ich bin jedenfalls dabei und freue mich, wenn es immerhin die Endprodukte zu sehen gibt. Mir gefällt die Lok.

Herzliche Grüße
Steffen
Steffen70619
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Beitrag von steef derosas am Fr 20 Nov 2020, 13:42

Hallo Wolfgang

Der motorisierte 2-achsige güterwagen gefällt mir sehr. Der passt perfect zur dampflokalter.
Deine liliput-78er hast Du sehr schön angekleidet. TOP!! Cool
Bin gespannt nach weitere aus Deine werkstatt ausgebesserte machinen Hüpfeding
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Beitrag von lok1414 am Fr 20 Nov 2020, 15:25

Die gepimpte Liliput 78 muß noch einmal unter den Luftpinsel. Die glänzt unter Licht wie eine Speckschwarte. Also kommt eine dünne Schicht aus 50% seidenmatt + 50% matt drauf.
lok1414
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