Der lustige Modellbauer
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41 080 - alt und neu

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41 080 - alt und neu

Beitrag von lok1414 am Mi 02 Okt 2013, 07:10

Die Abende werden länger, die Temperaturen sinken (in OWL heute morgen Frost!). Die richtige Zeit zur Wiederaufnahme modelbauerischer Aktivitäten.

Die nächste 41er-Variante kommt mit der Lok 41 080. Was ist das Besondere daran? Am Auffälligsten ist die Kombination vom zweidomigen 57er-Neubaukessel mit den großen Wagner-Windleitblechen. Umlaufblech und Pumpenausrüstung sind von der DRG-Lok übernommen worden. Gekuppelt ist die Lok mit einem genieteten 2'2T32 Tender. Die"Rekonstruktion" der 41 080 erfolgte im Raw Karl-Marx-Stadt im Jahr 1965; z schon im Apr.1968. Die Lok erhielt noch die Computer-Nummer 41 1080-5.

Das Vorbild sah bis zu seiner Verschrottung im Mai 1975 (Bw Stendal) so aus:
Code:
http://i46.tinypic.com/21llh1j.jpg
Das Modell wird wieder eine Piko/Revell-Kombination, garniert mit verschiedenen Zurüstteilen.

Hier nun die ersten Bilder, quasi wie alles begann ...

Der Kessel, dem der vordere Dampfdom nebst zugehöriger Dampf-Ableitungen entfernt werden wird und natürlich auch die "Ackermänner" und der Dampfverteiler vor dem Führerhaus. Die neuen DR-Kesselventile hatte ich mir vorsorglich ja schon besorgt.


Keine Sorge, das Umlaufblech liegt nur zur Probe auf dem Fahrwerk, das auf der "unsichtbaren Seite" noch einiger Ersatzteile in der Steuerung bedarf.
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Re: 41 080 - alt und neu

Beitrag von Bastlerfuzzy am Mi 02 Okt 2013, 09:54

Hallo Wolfgang,

Deine Lokwerkstatt arbeitet wieder auf vollen Touren, da bin ich gespannt.

Gruß Dietmar
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Re: 41 080 - alt und neu

Beitrag von Erzgebirger am Mi 02 Okt 2013, 23:19

Hallo Ihr Edelbastler,     Winker 2 

man spürt so richtig die Werkstattatmosphäre mit heulenden Winkelschleifern, flackernden Schweißlichtbögen und was eben alles in eine gut funktionierende Lokwerkstatt gehört. Ich merke, bei Euch ist so richtig was los. Bei mir sieht es ähnlich aus.
Es gibt Baureihen, da könnte man ständig ein neues Modell bauen, ohne daß die fertigen Modelle völlig identisch wären. Die 41-er gehören auch dazu.
Wolfgang, wünsche viel Erfolg, vor allem mit den Zurüstteilen. Das Gefriemel ist zwar aufwendig, aber es lohnt sich auf alle Fälle.
    Cool 

Gruß, Karl-Heinz
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Re: 41 080 - alt und neu

Beitrag von lok1414 am Do 03 Okt 2013, 22:22

... und es geht weiter zur nächsten Baustufe.

Ich habe mir die die Wagnerbleche vorgenommen. Spritztechnisch müssen die wohl so dick sein, damit sich sich aus der Form lösen. Aber mal ehrlich, umgerechnet wären das Bleche von über 170mm dicke - das muss nicht sein.

Links das "neue" beschliffene Blech, rechts das Original.

Also werden die Windleitbleche heruntergeschliffen auf ein Maß, das annehmbar ist. Optisch fällt es gar nicht auf, das eigentlich nur ein Randbereich abgeschliffen wurde, aber so passt´s.


Um Einzel- und Ersatzteile zu sparen will ich möglichst viele Elemente aus dem Bausatz verwenden. Beim vorderen Teil des Lokrahmens wird das Piko-Teil durch ein neues Stück aus dem Bausatz ersetzt. Jetzt sind auch die Rahmendurchbrüche zu sehen. Und auch die Pufferbohle von Revell soll zum Einsatz kommen. So spare ich mir das Zersägen des Piko-Teils und habe ein Ersatzteil gewonnen.


Rahmenvorschuh und Pufferbohle zusammen gesteckt - passt! ... und dann nur noch das Teil des Umlaufblechs mit der Frontschürze an die neue Situation anpassen. Fertig.


In der Zwischenzeit trocknet der Kessel bzw. die Verspachtelung des Lochs vom vorderen Dampfdom. Davon beim nächsten Mal.
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Re: 41 080 - alt und neu

Beitrag von lok1414 am Di 07 Feb 2017, 20:21

Eben habe ich gesehen, dass es ja schon eine kleine Ewigkeit her ist seit ich mit der PIKO-41-Mutation zur 41 080 begonnen hatte. "Aufgeschoben ist nicht aufgehoben", die Lok steht zwar "auf dem Rand" 8wie es früher im Aw hieß), aber der Werkmeister hat sie im Auge.

Da ich gerade einem Revell 2'2'T32-Tender (für eine BR43) das Laufen beigebracht hatte, habe ich dem Tender der 41 080 noch die passenden Drehgestelle - die mit Gleitlager - verpasst.





Jetzt ist es der "echte" 2'2'T32 mit geschweißtem Wasserkasten - sieht einem T34 sehr ähnlich (war ja auch sozusagen sein Vorgänger).
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Re: 41 080 - alt und neu

Beitrag von maxl am Di 07 Feb 2017, 21:44

Die Arbeit an den Windleitblechen - einfach nur überzeugend, Wolfgang! Insgesamt staune ich immer wieder, was ihr HaNuller in diesem Maßstab alles so hinbekommt. Mir wäre das längst zu tüftelig und riskant! Hut ab! Ich habe mich nie an einen H0-Umbau herangetraut! Gruß Michael (maxl)
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Re: 41 080 - alt und neu

Beitrag von steef derosas am Mi 08 Feb 2017, 01:23

hallo Wolfgang

Deiner schweiss-32-er sieht schon toll aus. Nur noch die lackierstrasse hinndurch. Die gleitlager blende sind das "crême de la crême"
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Re: 41 080 - alt und neu

Beitrag von Erzgebirger am Mi 08 Feb 2017, 21:17

Hallo Wolfgang,

schön, dass Du die DR-41 mit speisedomlosem Nachbaukessel weiter vorantreibst. Ich kann mich den Worten von Michael und Stefan nur anschließen. Die "Panzer"-Windleitbleche haben eine Verringerung der Dicke verdient, das sieht deutlich besser aus und der 32-er Tender sieht auch in geschweißter Ausführung sehr gut aus.    Cool

Wünsche Dir weiterhin viel Erfolg und gute Ideen.
Gruß aus dem Erzgebirge, Karl-Heinz   Winker 2
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