Der lustige Modellbauer
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Eine 42.90 entsteht - Fertig

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Beitrag von GregMic am Di 30 Jul 2013, 19:03

Hallo verehrte Forensmitglieder
Der ein oder andere Bau meiner Modelle ist noch nicht fertig oder kann im Moment noch nicht fertifgestellt werden, da juckt es wieder, dieses hoch ansteckende Bastelfieber. Es ist schlimm, nicht heilbar und oft außerordentlich ansteckend! So komme auch ich nicht umhin, einen neuen Bausatz zu beginnen. Den Bausatz von Model-Loco, ehemals Merker und Fischer hatte ich schon vor einiger Zeit in einem Internetauktionshaus ersteigert. Vor Kurzem habe ich im gleichen Auktionshaus die zum Bau einer 42.90 nötige 52iger von Liliput erworbrn. Die Lok war ohne Tadel, beinahe zu schade zum Zerfleddern, aber was sein muß, muß sein. Hier also die ersten Bilder meines Projektes:

Als Erstes der Bausatz von Model-Loco, noch richtig jungfräulich verpackt
Eine 42.90 entsteht - Fertig 42.901.bildgkj6s

Hier seht ihr die Lok, ebenfalls noch im tadellosen Zustand
Eine 42.90 entsteht - Fertig 42.902.bildzxad2

Und hier seht ihr, was vom Modell der 52iger übrig geblieben ist.
Eine 42.90 entsteht - Fertig 42.903.bildgmb6f

Bis demnächst

Gruß
Gregor


Zuletzt von John-H. am Di 21 Feb 2017, 13:33 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet (Grund : Überschrift erweitert!)
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Beitrag von Frank Kelle am Di 30 Jul 2013, 21:18

DAS ist gruselig anzusehen... aber wie Du schon schriebst: was muss das muss. Wenn ich mich recht erinnere, wurde der Umbau im Original doch zur BR 42, weil er zu schwer für die BR 52 war, oder?
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Beitrag von GregMic am Mi 31 Jul 2013, 18:53

Frank, Du hast Recht. Wenn ich mich jetzt richtig erinner, waren Loks der Kriegsbaureihen 42 und 52 zum Kriegsende noch angearbeitet bei den Lokomotivwerken. Nach dem Krieg wurden bei Henschel in Kassel dann unter der Anleitung von Witte o.g. Loks und neue Baulose besagter Baureihen ohne Vorwärmer und mit verschiedenen Mischvorwärmerbauarten gebaut, um den tatsächlichen Wirkungsgrad der einzelnen MV-Bauarten eingehend zu testen. Zwei Loks der BR 52 erhielten in diesem Zusammenhang Kessel der Bauart Frano-Crosti. Da das Gesamtgewicht beider 52iger mit Franko-Crosti-Kessel die 15t Achslast weit überschritten, wurden sie als Splittergruppe der Baureihe 42 mit mittlerer Achslast von 17t zugeordnet. Beiden Maschinen war zwar in der Kohleersparnis ein Erfolg beschieden, aber die beiden unter dem Kessel angebrachten Vorwärmertrommeln rosteten sehr schnell durch und verursachten so hohe Wartungskosten, daß meines Wissens beide Maschinen sehr früh nach knapp 10 Jahren ausgemustert wurden. Aufbauend auf den Erfahrungen der beiden 42.90 rüstete man kurze Zeit später noch einmal etwas mehr als 30 Loks der BR 50 mit Kesseln nach Bauart Franko-Crosti aus, diesmal aber mit nur einer Vorwärmertrommel unter dem Kessel. Die jetzt erfolgreichere 50.40, von der eine sogar mit Ölhauptfeuerung ausgestattet wurde (die einzige 50iger mit Ölhauptfeuerung überhaupt, laut Literatur soll diese ölgefeuerte Dampflok den besten Wirkungsgrad aller Dampfloks der DB gehabt haben), liefen bis 1967.
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Beitrag von GregMic am Sa 03 Aug 2013, 19:57

Viel habe ich noch nicht geschafft, aber die alte Vorlaufachse mit dem Scheibenlaufradsatz ist gegen ein Speichenradsatz getauscht. Die Abdampfleitungen von den Zylindern zur Rauchkammer wurden entfernt und der Rauchkammerträger wurde auf das angegebene Maß der Bauzeichnung reduziert. Auch der Steuerbock wurde einer Bearbeitung unterzogen.
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Beitrag von Sigmund am Sa 03 Aug 2013, 20:31

Ihr Modellbahner unter Euch. Es ist immer wieder erstaunlich in welchem Code ihr euch verständigt. Ich dachte bei 42.90 hat jemand das Eurozeichen vergessen. Wink 
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Beitrag von Babbedeckel-Tommy am Sa 03 Aug 2013, 20:48

Hallo Gregor,

das sieht schon super aus! Bravo



Hallo Sigmund,

eine kleine Entschlüsselung des Codes findest du hier und in den darin befindlichen Links
(BR 42 und 52 wurden extra für den WK II entwickelt)
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Beitrag von GregMic am Mo 05 Aug 2013, 15:29

Hallo Sigmund
Tommy hat im eigentlichen Sinne Recht. Wenn ich es so nennen darf, ist die Baureihe 52 eine abgespeckte für die Kriegsbelange rekonstruktionierte Baureihe 50 mit einem wesentlichen weiteren Unterschied zur Baureihe 50, daß im Gegensatz zur BR50 mit ihrem Barrenrahmen die BR52 einen Blechrahmen besaß. Die enge Verwandtschaft zwischen den beiden Baureihen bedingte, daß bei der jungen DB viele Maschinen der BR50 Kessel ausgemusterter 52iger erhielt. Weiterhin fanden die Scheibenvorlaufachsen, die Kuppelachsen, die Führerhäuser und die Wannentender weitere Verwendung bei den 50igern. Im übrigen erhielten viele Loks der Baureihe 38 zur Erweiterung ihres Aktionsradius die Wannentender. Zur Baureihe 42 möchte ich schreiben, daß diese Bauart in 1942 geordert im Gegensatz zur "entfeinerten" BR50, der daraus später entwickelten Kriegslok BR52 eine reine im Krieg konstruierte "astreine" Kriegslok war, bei der man nicht bewährte Verfeinerungen an der BR52 an der Konstruktion und dem Bau der Kriegslok der BR42 vermied. Auch die 42iger erhielt wie die 52iger einen Blechrahmen. Die Lok der BR52 hatte einen mittleren Achsdruck von 15,4 Tonnen, während die BR 42 weitaus schwerer ausfiel. Ihre mittlere Achslast lag bei 17,6 Tonnen. Das ist auch der Grund gewesen, warum die juge DB verhältnismäßig schnell die Loks der BR 42 ausmusterte. Für viele Nebenbahnen zu schwer, hatte die 42iger auf Hauptbahnen den Nachteil, daß die junge DB der 42iger nicht mehr als der BR 50 an Schleppkraft zumutete. Und da von der BR50 genügend Maschinen vorhanden waren, hatte die DB ganz einfach keine Verwendung für die BR42 und musterte diese Gattung sehr schnell aus. Daß dann noch einmal einige 42iger in  den 60igern des letzten Jahrhunderts im Bestand der DB aufgezählt wurden, ist der Tatsache geschuldet, daß diese Loks im Saarland überlebten und mit der Wiedereingliederung des Saarlandes an die Bundesrepublik eben noch einmal in den Listen erschienen. Aber zum 1. August 1962 wurden in Saarbrücken die letzten 3 Loks der BR42 ausgemustert. Es waren die 42 963, 1606 und 1888. Die reinen Loks der BR 52 lebten bei der DB auch nicht länger. Die letzten ihrer Art schieden 1963 aus.
Die 42.90 ist keine Kriegs-42iger. Die noch sogenannte Deutsche Reichsbahn in den Westzonen beauftragte am 3. Juni 1948 Henschel und Sohn in Kassel zum Bau von 40 Loks der BR 52. Diese Loks waren also keine Kriegslokomotiven mehr, wenn auch viele Bauteile nebst dem Blechrahmen der Konstruktion der Kriegslok BR52 glichen. Zwei Exemplare mit der Fabriknummer 28.313 und 28.314 wurden zur Erprobung der neuen Vorwärmeranlage der Bauart Franco-Crosti ausersehen. Da die beiden unter dem Kessel angebrachten Vorwärmertrommeln die Achslast der Maschinen auf 17,6 Tonnen erhöhten, konnten diese Maschinen nicht mehr in das Baureihenschema für Loks mit einer mittleren Achslast von 15 Tonnen eingereiht werden. Aus diesem Grund wurden diese beiden 50iger zur Baureihe 42 und zur besseren Unterscheidung zur echten 42iger als 42.90 geführt. Die Lieferung der 42 9000 erfolgte am 30.12.1950 und am 3.2.1951 wurde 42 9001 an die DB ausgeliefert. Am 23.7.1959 wurde 42 9000 und am 30.9.1960 die 42 9001 ausgemustert.

Ich hoffe, ein klein wenig Licht in dieses Wirrwarr der jungen DB geschaffen zu haben.

Gruß
Gregor
GregMic
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Beitrag von Sigmund am Mo 05 Aug 2013, 15:34

Äh - ja??? scratch  study 
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Beitrag von GregMic am Mo 05 Aug 2013, 18:53

Hallo Sigmund
War meine Info zur 42.90 zu erschöpfend? Wenn ja, das wollte ich auch nicht. Aber das Thema Eisenbahn zur Zeit der jungen DB und hier besonders der Dampflokomotiven läßt mich in meinem Hobby Modelleisenbahn und ihrem Vorbild so richtig aufblühen.
Gruß
Gregor
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Beitrag von Babbedeckel-Tommy am Mo 05 Aug 2013, 19:25

War meine Info zur 42.90 zu erschöpfend?

Die Anderen wissen schon, wie wir Eisenbahner ticken... sunny


Danke für die Infos! Nur noch eine Anmerkung: Die ersten 52er bekamen teilweise noch Barrenrahmen aus stornierten 50ern.
Nur der Vollständigkeit halber. Wink
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Beitrag von Sigmund am Mo 05 Aug 2013, 23:14

Nein Gregor - das ist absolut der Wahnsinn was du so aus dem Ärmel schüttelst. Nur dauert es bei mir bestimmt eine Woche um all die Fachausdrücke nachzuschlagen um überhaupt zu verstehen was du mir erklärt hast.
Aber es ist gut zu wissen das es hier im Forum bei Fragen Fachmänner/frauen gibt, die immer eine passende und fundierte Antwort parat haben.
Sigmund
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Beitrag von Babbedeckel-Tommy am Di 06 Aug 2013, 13:13

Hallo Sigmung,

Nur dauert es bei mir bestimmt eine Woche um all die Fachausdrücke nachzuschlagen

oder du fragst einfach in der passenden Rubrik Wink
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Beitrag von GregMic am Do 08 Aug 2013, 01:09

Es geht weiter. Zuerst einmal heißt es, den Kessel ohne Feinarmaturen zusammen mit dem Führerhaus probeweise auf das Fahrgestell aufzusetzen. Und siehe da, nicht umsonst wurde der Name M und F verballhornt. Ich kenne den Namen Merker und Fischer unter dem Spitznamen Murks und Pfusch. Denn obwohl ich mich an die Bauzeichnung gehalten habe, war der Kessel vorne gut 3mm zu hoch, siehe gelb umrahmte Stellen:
Eine 42.90 entsteht - Fertig 42.905.bildigkep
Eine 42.90 entsteht - Fertig 42.906.bildpakpj

Also mußte der Rauchkammerträger um besagte 3mm gekürzt werden.
Eine 42.90 entsteht - Fertig 42.908.bildnpjnx

Und da jetzt die Vorwärmertrommeln auf dem vorderen Querträger des Steuerbockes auflagen, mußte ich 3mm tiefe und 2,5mm breite Nuten in die Vorwärmertrommeln hineinfeilen.
Eine 42.90 entsteht - Fertig 42.9010.bildjfjq3

Entgegen der Bauanleitung nutze ich die Nut im Führerhausboden, um die Befestigungsmutter innerhalb der Nut verschiebbar zu lassen. Damit die Mutter nicht aus der Nut herausfällt, klebte ich zwei schmale Polystyrolstreifen von 1,5mm Breite über der Nut.
Eine 42.90 entsteht - Fertig 42.909.bildy1k20

Erneuter Probesitz des Kessels und Führerhauses und siehe da, nun sieht das Ganze schon viel gefälliger aus.
Eine 42.90 entsteht - Fertig 42.907.bildtykk5

Jetzt heißt es, alle Bohrungen anbringen und den Kessel mit dem Führerhaus zusammenzukleben.

Bis dahin

Gruß
Gregor
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Beitrag von Erzgebirger am Fr 09 Aug 2013, 19:00

Hallo Gregor,     Winker 2 

jetzt kommt der schönste Abschnitt bei Lokbau, wo man bei fast jedem Handgriff sieht, wie das Maschinchen "fertiger" wird.
Cool 
Auch wenn Franco-Crosti bei unserer DR kein Thema war, so ist es doch eine technikgeschichtlich interessante Lösung und gehört unbedingt in eine DB-Loksammlung.
Ich schau Dir regelmäßig über die Schulter. Viel Erfolg.    Einen Daumen 

Grüße aus dem Erzgebirge, Karl-Heinz
Erzgebirger
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Beitrag von Bastlerfuzzy am Fr 09 Aug 2013, 19:23

Hallo Gregor,

da kann ich mich nur anschliessen, Du zeigst hier einen interessanten Baubericht. Gern werde ich Dir zusehen.

Gruß Dietmar
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Beitrag von GregMic am Mo 12 Aug 2013, 03:40

Ein bißchen habe ich für dieses Wochenende noch geschafft
Folgende Bauteile konnten angebracht werden: Die Umlaufbleche mit Umlaufstützen, das Pendelblech mit den Luftkesseln links und rechts, beide Auspuffe, Sand- wie Dampfdom, nicht zu vergessen der Schlot, jeweils auf jeder Seite im vorderen Bereich des Langkessels die Sandkästen sowie Luft- und Speisepumpe. Beim Liliputmodell fehlten die Aufstiegsleitern zum Führerhaus und auf der Pufferbohle beide Rangierstangen. Diese Fehlteile wurden durch Güntherteile ergänzt.
Eine 42.90 entsteht - Fertig 42.9011.bild73lge
Eine 42.90 entsteht - Fertig 42.9013.bilds1pj6

Die Windleitbleche waren im Bausatz nicht enthalten. Also entnahm ich meiner Bastelkiste zwei Windleitbleche von Märklin und paßte sie den Umlaufblechen an.
Eine 42.90 entsteht - Fertig 42.9014.bildjnrrc
Eine 42.90 entsteht - Fertig 42.9015.bildwvrxi

Ich denke, so langsam erkennt man das Modell der 42.90.

Leider muß der Weiterbau für zwei Wochen pausieren.
Bis dahin

lG
Gregor
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Beitrag von Bastlerfuzzy am Mo 12 Aug 2013, 09:59

Hallo Gregor,

Du hast Einiges geschafft und man sieht, wie die Lok mal aussehen wird. Jetzt kommt dei Frimelei: Ventile, Pumpen Leitungen.

Gruß Dietmar
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Beitrag von lok1414 am Mi 11 Sep 2013, 19:10

Haben wollen 

Gregor, wie geil ist denn die ...!

In die Baureihe und die 50.40 habe ich mich schon Ende der 50er Jahre des letzten Jahrhunderts unsterblich verliebt, seit ich sie im BW Bingerbrück das Erstemal beim Restaurieren traf. Der Besuch bei der Großmutter wurde dann doppelt so schön.

Na, vielleicht treffe ich sie ja noch einmal in "klein".
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Beitrag von GregMic am So 22 Sep 2013, 12:50

Die Zwischenpause war länger als geplant, aber das ist mit das Schöne am Hobby Modelleisenbahn. Du kannst das Modell beiseite legen und kannst es nach jahren aus der Schublade herausholen, ohne daß sich am Modell irgendein Vergang bemerkbar gemacht hätte (außer diese berühmte Zinkpest).

Die Kesselarmaturen und die Besandungsrohre sind angebracht.
Eine 42.90 entsteht - Fertig 42.9016.bildxtojy
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Und die dem Bausatz beiliegenden Windleitbleche sind wieder aufgetaucht. Natürlich werden sie die Märklin-Ohren ersetzen!
Eine 42.90 entsteht - Fertig 42.9018.bildtyr3z

Die jeweils zwei Bohrungen knapp oberhalb der Umläufe an der Rauchkammer sind eigentlich für die Befestigungslaschen der original dem Bausatz beiliegenden Windleitbleche gedacht, aber die doch etwas klobigen Halter gefallen mir nicht. Deshalb werden diese Bohrungen wieder verschlossen.
GregMic
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Beitrag von Erzgebirger am So 22 Sep 2013, 19:22

Hallo Gregor,

spitzenmäßige Arbeit.      Cool 
Das wird was ganz Exquisites. Da kribbelt's gleich in den Fingern.
Ich hoffe, die Kuppelstangen kommen noch an ihre "Arbeitsstellen".
Mach weiter so.     Beifall 

Gruß, Karl-Heinz
Erzgebirger
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Beitrag von GregMic am Fr 11 Okt 2013, 01:53

Hallo ihr Lieben

Ich war wieder etwas fleißig und möchte euch den Baufortschritt nicht vorenthalten. Dem Kessel fehlt die Verrohrung. Dazu benötigt man im allgemeinen eine Bauskizze oder einen Bauplan. Daß es überhaupt nicht möglich ist, nach dem Bausatz beigefügter Bauskizze die Verrohrung halbwegs ordentlich auszuführen, zeigt euch nachfolgendes Bild.

Eine 42.90 entsteht - Fertig 42.9019.bild7dote

Man sieht viel, aber nicht das, was man tatsächlich sehen will... Zum Glück gehört eine Märklin/Trix-42iger zu meinem Fuhrpark. Sie diente mir als Vorlage. So habe ich nach ihrem Vorbild die Kesselverrohrung vorgenommen.

Eine 42.90 entsteht - Fertig 42.9020.bildcoos1
Eine 42.90 entsteht - Fertig 42.9021.bildeopnb

Die beiden Bilder entstanden auf meinem Testgleis. Noch fehlen am Führerhaus und auf der linken Kesselseite die Handläufe.

Der links neben der 42.90 zu sehende Tender vom Typ 2'2T30 kündigt von einem neuen Umbau an. Er soll an folgende Maschine von Fleischmann gekuppelt werden:
Eine 42.90 entsteht - Fertig 01hkvorumbau22t30lcps9
Bei dem Tender handelt es sich dabei um einen motorisierten Bausatz vom ehemaligen Kleinserienhersteller Günther. Und wenn wir bei diesem sehr interessanten Tender sind, möchte ich euch gleich eine weitere Kandidatin vorstellen, die wie die 01HK in den 60igern des letzten Jahrhunderts bei der Bundesbahn mit diesem Kurztender gekuppelt war, um in den Niederlanden auf deren kurzen Drehscheiben gewendet werden zu können. Es handelt sich hierbei um ein Märklinmodell, das seinerzeit eine 03.10 mit blauer Lackierung der frühesten Bundesbahnzeit nachempfunden wurde. Weder der Kessel, noch die Kuppelachsen entsprachen dem Vorbild. Märklin hatte damals einfach eine normale 03 in dieses Blau getaucht und den Kunden als "Pseudo"-03.10 verkauft. Wer das Märklinmodell mit Vorbildphotos sowie der 03.10 Altbaukessel von Weinert vergleicht, weiß, was ich meine...
Beide Modelle, die Fleischmann 01HK und die Pseudo-03.10 habe ich vor Kurzem in einem Internetauktionshaus ersteigert.
Eine 42.90 entsteht - Fertig 03vorumbau22t30f3pgn


Ich habe noch einen weiteren halbwegs kompletten Bausatz des Kurztenders. Dieser Bausatz soll an eine 41NK von Roco gekuppelt werden. Aber das wird eine knifflige Geschichte werden, weil ich den Antrieb selbst herstellen muß. Ich denke , das wird bestimmt ein weiterer hochinteressanter Umbaubericht werden!

das war es erst einmal für heute.

lG

Gregor
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Beitrag von GregMic am Fr 25 Okt 2013, 15:42

... ach Leute, was soll ich schreiben? Der Bau ist im Moment leider ins Stocken geraten! Warum? Ich bin ja nicht nur hier beim lustigen Modellbauer aktiv, sondern auch in Stummis Modellbahnforum. Klar, denn ursprünglich als Forum für uns Wechselstromer (Märklinist bin ich ja schon deshalb nicht, weil die Märklinloks bei mir ja nur mit gerade 25% des Gesamtlokbestandes vertreten sind), läuft auch bei denen ein Baubericht über die 42.90. Tja, und bei denen hat mich ein Forumsmitglied über PN eine Frage gestellt, die existenziell meinen Bausatz in Frage stellt. Jedenfalls kann ich mein Modell so nicht belassen, wie es derzeit ist! Lest selbst:

Code:
http://www.stummiforum.de/viewtopic.php?f=27&t=99101#p1082135
Eine verdammt harte Nuß habe ich da zu knacken! Ich bin selber gespannt, wie ich das Problem Führerhaus lösen werde.....

Bis dahin

Gruß
Gregor


Zuletzt von Babbedeckel-Tommy am Sa 26 Okt 2013, 17:06 bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet (Grund : Direktlink kodiert)
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Beitrag von GregMic am Sa 26 Okt 2013, 16:13

So, Fehler Nr. 1 habe ich gefunden: der Kessel samt Umlauf und Führerhaus liegt zu tief! Umgerechnet auf den Maßstab 1:87 müßte die Maschine ab Schienenoberkante bis Oberkante Schornstein 52,3mm hoch sein. Sie hat aber eine Höhe von 50,64mm. Es fehlen 1,7mm
Fehler Nr. 2 sind die beim Bausatz waagerecht angebrachten Vorwärmertrommeln! Das ist system- oder Bausatzbedingt. Hebe ich den Kessel samt Umlauf und Führerhaus um besagte 1,7mm, können die Vorwärmertrommeln vorbildgerecht schräg angebracht werden.
Daß dann natürlich das Führerhaus das Grenzmaß des Lichtraumprofiles überschreitet, ist verständlich. Der obere Bereich des Führerhauses muß zwangsläufig geändert werden.
Fazit: Ich muß mir erst einmal zwei Zwischenrahmen bauen, erster Rahmen kommt zwischen Rauchkammer und Fahrgestell, der zweite Rahmen kommt zwischen Fahrgestell und Führerhaus. Und dann sehen wir weiter...
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Beitrag von JesusBelzheim am Sa 26 Okt 2013, 16:24

Hallo Gregor
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Beitrag von Babbedeckel-Tommy am Sa 26 Okt 2013, 17:07

Hallo Gregor,

du schaffst das schon! Cool 
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