Der lustige Modellbauer
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Amati/Hachette Titanic 1:250 von providereMS62

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Beitrag von Jörg am Di 18 Jun 2013, 22:24

Na, Michael ... das nennt man dann wohl "vollendete Tatsachen" ... Wink

Nun mußt Du also erst mal die neuen Teile anfertigen ...
und nicht vergessen: Geklebt wird erst, wenn Alles paßt! Twisted Evil

Apropos ... Bilder vom Wrack der TITANIC kann auch ich beisteuern ... Razz




Gruß - Jörg - Wink


Zuletzt von Jörg am Di 18 Jun 2013, 23:28 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet (Grund : Korrektur)
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Beitrag von dev500 am Di 18 Jun 2013, 23:26

Bau auch komplett das Vorschiff neu.
Bin gespannt ob alles gut verläuft.

Und Michael..du hast die richtige Entscheidung getroffen.

LG Dev
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Beitrag von providereMS62 am Mi 19 Jun 2013, 07:38

Bin froh, dass ihr das genau so seht wie ich. Very Happy Egal was noch kommt, aber mein Bauchgefühl hat mich noch nie im Stich gelassen!

Und Danke Detlef...genau das wollte ich hören.
Jörg...was um Himmels Willen ist denn mit diesem Schiff passiert? affraid Man könnte grad meinen, da hätte jemand die Luft raus gelassen und versucht es von hinten her aufzurollen!?
Das mit dem Kleben habe ich mir für alle Zeiten hinter die Ohren geschrieben!!! Der einzige der hier momentan klebt, das bin ich...verdammte Hitze. evil or very mad

LG Michael
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Beitrag von Kelles Kleener am Mi 19 Jun 2013, 10:55

Ich meine mich dran erinnern zu können das es bei ihm gebrannt hat und danach sieht Plastik eben so aus... siehe Friedhof Traurig 1 :
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Beitrag von Jörg am Mi 19 Jun 2013, 21:40

Ja, das WAR meine 1:570er Revell-TITANIC ... nachdem unser alter Fernseher
seinen Dienst mit einem plötzlichen "Feuerwerk" eingestellt hatte,
war sie unlösbar auf dem Rest der Glotze festgebacken ... und wurde SO gleich mit entsorgt. Twisted Evil

Der (größere) "Ersatz-Bau" läßt allerdings noch immer auf sich warten ... Rolling eyes

Gruß - Jörg - Wink
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Beitrag von Christian61 am Mi 19 Jun 2013, 21:54

Jörg schrieb:Ja, das WAR meine 1:570er Revell-TITANIC ... nachdem unser alter Fernseher
seinen Dienst mit einem plötzlichen "Feuerwerk" eingestellt hatte,
war sie unlösbar auf dem Rest der Glotze festgebacken ... und wurde SO gleich mit entsorgt. Twisted Evil

Der (größere) "Ersatz-Bau" läßt allerdings noch immer auf sich warten ... Rolling eyes

Gruß - Jörg - Wink

Dann hatte sich die Sache ja von "Götterhand" für Dich erledigt. Ich hatte vor einiger Zeit meine Revell 1:570 Titanic tatsächlich auf den Müll geworfen (wie ich in meinem neuen Thread über die 1:350 erwähnte). Das Ding war und ist einfach eine Zumutung und noch dazu (Ich habe alles verglichen) eine schlampige, komplett mit allen Fehlern, inklusive fehlendem Buganker (wie war so ein krasser Fehler überhaupt möglich?) falschen Oberlichtern falschen Rohrleitunen an den Schornsteinen..............  der Minicraft 1:350 von 1977 (!).

Gruss,
Christian
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Beitrag von Jörg am Mi 19 Jun 2013, 22:20

Laß' etwas Milde walten, Christian ... zur Zeit der Formenerstellung des Revell-Bausatzes
war der Erkenntnisstand zur TITANIC noch nicht so wie heute ... und der Plastikmodellbau
genoß seinerzeit sowieso noch nicht die Wertigkeit, den Anspruch und die Anerkennung wie das jetzt ist;
damals galt das bestenfalls als lehrreiche, polytechnische Freizeitbeschäftigung für Heranwachsende!

Beim Bau von "richtigen", genauen und repräsentativen Modellen war seinerzeit Plastik kein Thema!

Gruß - Jörg - Wink
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Beitrag von providereMS62 am So 23 Jun 2013, 18:24

Hallo zusammen! Winker 2

Nach meiner radikalen Vorschiff-OP habe ich wieder etwas weiter gemacht und die Sauerei etwas schöner aussehen lassen. Ich habe geschliffen, gefeilt und hier und da etwas alten Leim abgekratzt. Das Ergebnis seht ihr hier:

Amati/Hachette Titanic 1:250 von providereMS62 - Seite 2 Nach_o10     Amati/Hachette Titanic 1:250 von providereMS62 - Seite 2 Nach_o12
Die Abrisskanten an den dünnen Seitenwänden ließen sich nicht vermeiden. Da muss dann viel Leim helfen.

Auf den beiden nächsten Bildern seht ihr, dass ich mich dafür entschieden habe, die Beplankung zu entfernen und noch mal neu zu machen. Da ich aber nicht mehr genügend alte Planken habe, werde ich wohl neue (vielleicht von Krick) zukaufen müssen.

Amati/Hachette Titanic 1:250 von providereMS62 - Seite 2 Nach_o13   Amati/Hachette Titanic 1:250 von providereMS62 - Seite 2 Nach_o14


Ich möchte noch einmal festhalten, dass ich meine Entscheidung das Vorschiff neu zu machen bis jetzt noch nicht bereut habe. Mit dem bisherigen Ergebnis bin auch soweit zu frieden, dass es nun an das Erstellen des neuen Vorschiffs mit seinen Spanten geht.

Bis dahin und gehabt euch wohl!

LG Michael
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Beitrag von Christian61 am So 23 Jun 2013, 20:34

Jörg schrieb:Laß' etwas Milde walten, Christian ... zur Zeit der Formenerstellung des Revell-Bausatzes
war der Erkenntnisstand zur TITANIC noch nicht so wie heute ... und der Plastikmodellbau
genoß seinerzeit sowieso noch nicht die Wertigkeit, den Anspruch und die Anerkennung wie das jetzt ist;
damals galt das bestenfalls als lehrreiche, polytechnische Freizeitbeschäftigung für Heranwachsende!

Beim Bau von "richtigen", genauen und repräsentativen Modellen war seinerzeit Plastik kein Thema!

Gruß - Jörg - Wink

Ja natürlich. Ich möchte um Himmels Willen auch niemandem "empfehlen" die 1:570 Revell Titanic wegzuwerfen. Wink
Ich vergleiche eben nur die 1:350 Titanic mit der 1:350 Lusitania (zurteit von Gunze erhältlich), und dieser Bausatz aus der gleichen Zeit und in einem sehr ähnlichen Stil ist ein deutig besser, akkurater und passgenauer, selbst wenn man mit einberechnet, dass von den Titanic Formen sehr viel Mehr Bausätze hergestellt wurden.

Ich verglich die Revell 1:570 Titanic mit den Airfix 1:600 Ozean-Linern wie z.B. die Queen Elizabeth 1, Queen Elizabeth 2, die Mauretania und die fantastische France, alle aus den 60er Jahren. Alles sehr saubere und akkurate Modelle, natürlich nicht auf dem neuesten Stand, aber eben merklich besser.
Klar ist mein Ärger über die 1:570 Revell Titanic übertrieben und eher meine persönliche Meinung - und hat auch gar nichts mit Revell zu irgendeiner Zeit generell zu tun. Wir sind a die "lustigen" Modellbauer. Einen DaumenForeenmusketier

...........................

Michael: ich wünsche Dir viel Erfolg beim Neubau des Vorschiffs. Der Rückbau ist Dir sehr sauber gelungen!Bravo

Die Kanten vorne sind mehr als O.K. soweit ich das sehen kann. Dieses dünne Sperrholz neigt zum Splittern. Da die Formen beim Hachette-Etappenbausatz aber schon vorgeschnitten sind ist das kein Problem - ausser man nimmt eine Radikal-OP vor. Aber das wird ganz bestimmt zum Schluss ganz sauber. Very Happy

Gruss,
Christian
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Beitrag von Jörg am So 23 Jun 2013, 20:56

Damit ist nun der Grundstein für den Neuanfang gelegt, Michael Very Happy
Viel Erfolg dann beim Weiterbau ... Freundschaft

Gruß - Jörg - Wink
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Beitrag von providereMS62 am So 23 Jun 2013, 20:58

Hallo Christian,

vielen Dank für deine moralische Unterstützung und fachliche Meinung! Cool Werde mir weiterhin viel Mühe geben!

Gruß Michael
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Beitrag von providereMS62 am So 23 Jun 2013, 21:01

Hallo Jörg,

natürlich auch an dich Danke, dass du mich zu dieser Entscheidung hingeführt hast! Wink

Gruß Michael
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Beitrag von providereMS62 am Di 25 Jun 2013, 17:53

Hallo zusammen! Winker 2

Und es geht wieder einen Schritt vorwärts. Gestern konnte ich aufgrund glücklicher Umstände die Spanten vom alten Vorschiff entfernen.

Amati/Hachette Titanic 1:250 von providereMS62 - Seite 2 Vs_110


Somit erhielt ich dann den Kiel des alten Vorschiffs als Vorlage für den Kiel des neuen Vorschiffs. Dass ich an diese Möglichkeit nicht früher gedacht habe!? Auahahn  Da hätte ich Jörg die eine oder andere stressfreie Minute mehr verschaffen können, als sich darum zu kümmern, wie ich PDF-Legastheniker den Ausdruck exakt hin bekomme. Sorry, Jörg! Großer Meister Aber bei den Spanten bin ich wieder bei deinen Vorlagen. Wink

Amati/Hachette Titanic 1:250 von providereMS62 - Seite 2 Vs_210  Amati/Hachette Titanic 1:250 von providereMS62 - Seite 2 Vs_310


Das sieht jetzt im Nachhinein alles so einfach und locker aus - isses aber nich! Zumal, wenn ich an die Sägerei (die blöde Laubsäge sucht sich immer ihren eigenen Weg und meine Meinung zählt gar nicht...), Feilerei und Schleiferei denke.

Hiermit sei Stephan gegrüßt, jetzt kann ich nachfühlen wie es ihm ergangen ist!? shocked

Egal, auch das bekomme ich noch gebacken!!! Jetzt geht es wieder ran an den Feind; bewaffnet bis auf die Zähne mit Laubsäge, Feile und Schleifblock - Attacke! Ich melde mich wieder aus dem Titantic-Kochstudio, wenn der Kiel und die Spanten fertig sind.

@ Neben bei bemerkt, kann ich den Holzleim mit der schwarzen Kappe wärmstens empfehlen. Er hält gut was man verklebt, lässt sich aber mit etwas Geduld und Geschick in der Not sehr gut wieder lösen! Wink

LG Michael
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Beitrag von Christian61 am Di 25 Jun 2013, 20:10

Hallo Michael,

Ja, Laubsägen habe ihren eigenen Willen. Versuche doch eine Feinsäge für gerade Linien - aber auch da braucht man Erfahrung, sonst findet sie auch ihren eigenen Weg. Laubsägen sind gut für kleine Teile und Kurven. Feinsägen (die man auch zusammen mit der Gährungslade verwendet - ist aber hier nicht der Fall) sind sehr gut für gerade, saubere Schnitte in Sperrholz und Holzleisten. Wichtig auch: um Splittern auf der Unterseite des auszusägenden Werkstücks, sollte man manchmal dünnes, billiges Abfallsperrfolz oder MDF nehmen (mit Schraubzwingen unter das Werkstück genau bündig klemmen), das das eventuelle Absplittern auf der Unterseite abfängt. Wichtig ist auch, das korrekte Laubsägeblatt zu wählen. Manche "reissen" einfach zu stark - und andere erhitzen und biegen sich. Da ist Ausprobieren an Abfallstücken angesagt.

Nur ein Ratschlag, vielleicht gibt es bessere Tipps.

Gruss - und weiterhin viel Erfolg mit dem neuen Titanic-Vorschiff,

Christian
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Beitrag von Jörg am Di 25 Jun 2013, 21:53

Laubsägen ist keine Hexererei - nur Übungssache! Wink

Am besten geht das auf einem Laubsägebrettchen und mit feinverzahnten Sägeblättern:
da splittert normalerweise nichts und mit etwas Übung hat man nur wenig nachzuarbeiten.
Rundverzahnte Sägeblätter sind hier ungeeignet.
Die Paßschlitze kannst Du mit kleinen Schlüsselfeilen/Nadelfeilen nacharbeiten.
Viel Erfolg, Michael! Freundschaft

Gruß - Jörg - Wink
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Beitrag von Christian61 am Mi 26 Jun 2013, 00:42

Ja, da habe ich die gleiche Erfahrung wie Jörg gemacht: feinverzahnte, gerade Sägeblätter sind am besten. Man bekommt mit etwas Übung bald das richtige Gefühl um sauber geradeaus und senkrecht zu sägen.

Rundverzahnte Sägeblätter sind so ähnlich (und so brutal) wie Stacheldraht oder gar NATO-Draht. sunny Nach meiner Erfahrung funktionieren diese nur bei stärkeren Sperrholzbrettern (wohl ab 5-6mm Stärke) und auch da nur ganz behutsam und ohne viel Druck, denn sie "reissen" am Holz anstatt sanft zu gleiten. Diese rundverzahnten Sägeblätter haben einen einzigen Vorteil: man kann in alle Richtungen inklusive rückwärts sägen - aber sanft ist das nicht! Also muss man da besonders aufpassen und niemals passgenau sägen, sondern eine Toleranz lassen - und das Bauteil dann durch Feilen und/oder Schmirgeln auf die genaue endgültige Form bringen.

Ein alter Handwerker hat mir einmal gesagt, als ich noch ein Bub war: alle Sägen, Raspeln und Feilen müssen sanft und leicht laufen (nicht rutschen und nicht hakeln) und nicht zu viel und nicht zu wenig "greifen", man darf sie niemals zwingen. Stimmt bis heute!

Glatte Laubsägeblätter sind ein bisschen schwierig durch enge Kurven zu bekommen, aber das geht auch (von aussen sogar in Schritten) und das ist ohnehin kein Thema bei den Teilen des 1:250 Titanic-Vorschiffs.

Viel Erfolg!

Gruss,
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Beitrag von Gast am Do 27 Jun 2013, 22:08

Hallo Michael,

na das sieht doch ganz prima aus!

Ja, das Sägen war gar nicht so einfach, wie ich anfangs dachte, aber noch etwas spannender wird´s, wenn man sieht, wie genau die Teile geworden sind. Übereinanderlegen und messen sind dabei nur bedingt hilfreich (jedenfalls war´s bei mir so), ein paar Unebenheiten sind immer auszugleichen, aber das bekommt man schon hin. Wink

(Ja, das Feilen geht dann wieder besser als man denkt, gutes Werkzeug ist hier eine echte Hilfe, ich habe Diamant-Schlüsselfeilen benutzt)
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Beitrag von providereMS62 am Di 16 Jul 2013, 11:11

Hallo zusammen!
 
bei mir hat es wieder (...ok, 3 Wochen ist es jetzt auch schon wieder her Embarassed ) einen Schritt nach vorne getan.
 
Die lange Pause ist damit zu entschuldigen, dass ich einfach das schöne Wetter ausgenutzt habe und sich die ganze Sache doch als schwieriger und somit langwieriger darstellte als gedacht. Aber dazu später mehr.
 
Im ersten Step habe ich den alten Kiel als Vorlage für den neuen Kiel hergenommen und als Kopiervorlage benutzt. Natürlich habe ich mich mit der Laubsäge prompt versägt und musste das Ganze nochmal von vorne beginnen. :traurig1: 
 
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Hier müssen jetzt noch die Schlitze an die richten Stellen eingesägt und die Konturen sauber gefeilt und verschliffen werden.

Amati/Hachette Titanic 1:250 von providereMS62 - Seite 2 Vorsch10

 
...und die neu gefertigten Spanten:
Amati/Hachette Titanic 1:250 von providereMS62 - Seite 2 Neue_s10
 
So auf den ersten Blick würde ich sagen: "Das ist dir aber gut gelungen!" Aber auch nur auf den ersten Blick und nicht mit der Laubsäge!? Um ganz ehrlich zu sein, habe ich hierbei einen Freund bemüht, mir hierfür sein Equipement zur Verfügung zu stellen. Nein, er ist kein Schreiner: er baut in seiner Freizeit auf Anfrage kunstvolle Billard-Queues. Wie auch - versteht sich doch von selbst - meinen eigenen Queue.
 
Das von mir verwendete Holz ist eine 4 mm starke MDF-Platte aus Buche und bockelhart!!! Diesem Material ist mit meinen laubsägerischen Fähigkeiten einfach nicht beizukommen. Deshalb habe ich mich entschieden, die Hilfe meines Kumpels anzunehmen und mit seiner Bandsäge die Spanten und den Kiel selbst auszusägen. Das Teil geht durch die MDF wie ein heißes Messer durch weiche Butter. Natürlich ist auch hier höchste Vorsicht und Aufmerksamkeit geboten, dass man sich auch hier nicht versägt und alle Finger dran bleiben. Twisted Evil
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Beitrag von providereMS62 am Di 16 Jul 2013, 11:29

...jetzt habe ich auch noch versehntlich auf "Senden" gedrückt und wollte doch nur die Vorschau sehen!? Tolle Wuarst 

Wollte nur noch etwas zu den Spanten sagen: Trotz der hervorragenden Vorarbeit von Jörg konnte ich die Vorlagen für die neuen Spanten nicht uneingeschränkt verwenden, sondern musste 2 oder 3 Spanten den gegebenen Verhältnissen anpassen. Dies geschah durch Ausrducken in einem anderen Größenverhältnis. Aber im Vergleich zum Aussägen war dies wie Kinderfasching und darauf hat mich Jörg auch vorbereitet.

So, dies ist nun für den ersten Moment alles und ich melde mich wieder mit den vollends fertiggestellten Spanten und Kiel.

Gruß Michael Winker 3 
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Beitrag von Jörg am Di 16 Jul 2013, 13:54

Hi Michael,

4 mm starke MDF-Platte aus Buche ... scratch 

Das kann SO eigentlich nicht stimmen ... entweder MDF, oder Buche - würde ich meinen.
Das Holz sieht wie ein Brettchen aus massiv Buche aus - Buche ist Hartholz.
Okay ... mit dem Laubsägebogen ist das bei Buche auf Dauer recht anstrengend,
aber 4 mm sind mit etwas Geduld zumindest für eine elektr. Dekupiersäge kein Problem.
Die entsprechende Materialwahl hätte Dir das Ganze bedeutend leichter gemacht ... Wink

Das eigentliche Problem besteht aber darin, daß sich solche Brettchen sehr leicht verziehen können,
weil sie leicht auf wechselnde Umwelteinflüsse (Luftfeuchtigkeit, Temperatur) reagieren;
bei gutem Sperrholz sorgt da die kreuzweise Schichtverleimung für etwas mehr "Formtreue".

Was war mit den 2 oder 3 Spanten, die angepaßt werden mußten, Michael?
Das PDF Format sollte eigentlich sicherstellen, daß alles zusammenpasst ... scratch 

Gruß - Jörg - Wink 
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Beitrag von Christian61 am Di 16 Jul 2013, 14:19

Ja, das sieht wie Massivholz aus (das vordere, kopierte, Teil hat Maserung und die Kanten sind massiv).
MDF (Medium Density Fiber) ist eine moderne, in den USA erfundene, feinere Variante der guten (?sunny ) alten Spanplatte und man kann es leicht bearbeuten unter Anderem auch fräsen (daher findet es bei der Möbelherstellung Verwendung für Zierteile, abgerundete Blenden oben am Kleiderschrank, usw.) - also ist MDF im Grunde feinstes Sägemehl (Fasern) aus verschiedenen Holzsorten (meist Nadelhölzer) mit Harzen als Bindemittel. MDF wird heute oft in Schiffsbausätzen für das Spantengerippe verwendet, weil MDF beim Fasen nicht zum Splittern neigt und weil es preiswerter ist also richtig gutes Sperrholz. Ausserdem ist MDF ein sehr homogener Werkstoff. Echtes Holz ist eben lebendig.....

Gruss,
Christian
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Beitrag von Gast am Di 16 Jul 2013, 20:40

Schaut erstmal gut aus, aber Du wirst sehen, da ist noch das eine oder andere zu korrigieren / schleifen, was bei Hartholz dem entsprechend etwas aufwendiger ist (gerade der Bug muss stark gestrakt werden). Aber die Mühe wird sich lohnen, da Du ja auch nicht auf Zeit baust. Lass Dir Zeit Wink

Ich hatte ja auch das Problem mit den Maßstäben, trotz PDF passte das erst bei 107% richtig, keine Ahnung wieso. Liegt vielleicht auch am Drucker.

Wichtig ist, dass Du, bevor Du klebst, erstmal die Passgenauigkeit prüfst und das Deck testweise auflegst.
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Beitrag von Jörg am Di 16 Jul 2013, 21:36

Beim Auflegen des vorderen Decks wirst Du sehen, daß die Spanten stellenweise etwas breiter sind.
Das liegt daran, daß das Deck lt. R.Hahn etwas breiter ist als die Amati/Hachette Vorgabe.

Das kann aber nicht "einfach so pauschal" schon in den Zeichnungen geändert werden,
hier ist eine Anpassung der entspr. Spanten an die tatsächliche Decksbreite nötig:

  • d.h. ... zuerst den schmalen, fast senkrechten oberen Teil der Spanten auf Decksbreite bringen
  • dann behutsam beim Straken den unteren Kurvenverlauf mit den anderen Spanten anpassen.


Ich hatte das zwar schon mal im Vorfeld erläutert ... nur daß sich niemand wundert Wink 
Mit Geduld, Umsicht und etwas Augenmaß sollte das aber kein unlösbares Problem sein.

Gruß - Jörg - Wink 
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Beitrag von providereMS62 am Mi 17 Jul 2013, 09:12

Hallo Jörg!
 
Uiuiui...dass 3 Buchstaben so einen Wirbel machen können!? scratch
 
Aber erst mal der Reihe nach:
 
1. Ok, ich nehme hiermit offiziell die Formulierung "4 mm starke MDF-Platte" zurück und ersetze sie durch "4 mm
    starkes Brettchen aus Buche". Wink
 
2. Ich habe keine Dekupiersäge benutzt, sondern eine ausgewachsene Bandsäge mit einem sehr schmalen Sägeblatt.
 
3. Wieso sollte jetzt das Material nicht stimmen? Als es damals bei Stephan um die Materialwahl ging hast du
    ausdrücklich auf die Qualität des auszusuchenden Materials hingewiesen. Also bin ich in ein Modellbaufachgeschäft
    gegangen und habe mir zwei dieser Brettchen (versägt hat man sich schnell, deshalb zwei...) aus Buche besorgt, die, wie ich
    finde, qualitativ sehr hochwertig sind. Der Spaß hat mich 50,- Euro gekostet! Traurig 1 :
 
4. Ich glaube nicht, dass sich diese Brettchen verziehen. Die sind wirklich 1 A - das hat mir auch der Verkäufer
    versichert. Vom Aussehen des Querschnittes her sind die Brettchen auch schichtverleimt, ob nun kreuzweise kann
    ich nicht beurteilen Wink
 
5. Bei den 2 oder drei Spanten - ich weiß jetzt nicht mehr genau welche das waren - musste ich die Vorlagen zum  
    Aussägen einfach nur in einer anderen Größe ausdrucken. Hierbei handelte es sich nur um 1 oder 2 Prozent nach
    oben oder unten. Ist ja auch nicht schlimm, schließlich hast ja auf solche Besonderheiten hingewiesen.
 
6. Ja Stephan , da wird noch einiges zu korrigieren sein und bei diesem harten Holz wird das auch kein Zuckerschlecken werden.
    Aber wozu gibt es denn die richtigen Holzfeilen: wo grobe Sachen zu entfernen sind, da müssen auch grobe
    Werkzeuge her! Wink 
 
7. Jörg, den Hinweis mit der "Anpassung der entspr. Spanten an die tatsächliche Decksbreite" habe ich nicht
    vergessen! Diesem Arbeitsschritt fiebere ich schon lange entgegen! ?shocked Wink
 
8. Und "last but not least" möchte ich mich mal bei allen bedanken, die meinen Baubericht - auch wenn er nichts Besonderes ist -
    so aufmerksam lesen und mir immer mit Rat und Tat zu Seite stehen. Egal ob es zum eigentlichen Thema gehört oder nur eine
    erklärende Randnotiz (siehe MDF) ist.
 
Dankeschön!
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Beitrag von Jörg am Mi 17 Jul 2013, 13:49

Okay, okay ... Michael Wink 

Wenn das schichtverleimte Buche ist, ist das ja auch Sperrholz;
nur eben dementsprechend hart und schwerer zu bearbeiten.

"Normales" Sperrholz (meist Birke) erfüllt alle Anforderungen genau so gut,
ist leichter (kommt hier nicht zum Tragen), billiger und vor Allem einfacher zu bearbeiten.
Stephan hatte damals minderwertiges, zu weiches Sperrholz, wenn ich mich recht erinnere.
Ansonsten ist das dann schon in Ordnung. Very Happy 

Laß' beim Einsatz von "grobem Werkzeug" entsprechende Vorsicht walten;
damit die Kanten der Spanten nicht wegsplittern ...

Gruß - Jörg - Wink
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