Der lustige Modellbauer
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Wikingerschiff Skuldelev 3 / Teil I

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Re: Wikingerschiff Skuldelev 3 / Teil I

Beitrag von John-H. am Mi 17 Apr 2013, 21:20

Hallo Steffen,
ich find das einfach KLasse was du hier baust,
und auch das drum herum ist einfach beeindruckend! Bravo
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Re: Wikingerschiff Skuldelev 3 / Teil I

Beitrag von karl josef am Mi 17 Apr 2013, 22:45

Wie geil steffan
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Re: Wikingerschiff Skuldelev 3 / Teil I

Beitrag von Jörg am Mi 17 Apr 2013, 22:57

Wirklich ... einfach nur toll, Steffan! 2 Daumen

Staunender Smilie Hast Du da sogar winzige Ornamente an den Mast gemalt Question

Gruß - Jörg - Wink


Die Fotomontage mit dem "Kleinen Mann Steffan" im Boot
ist übrigens TOP umgesetzt ... das ist richtig professionell gemacht! Bravo

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Re: Wikingerschiff Skuldelev 3 / Teil I

Beitrag von Pirxorbit am Mi 17 Apr 2013, 23:54

Hallo,
danke noch mal für die netten Worte. Ich drück mich nur davor die Bänke raufzusetzen und das Boot zurück auf die Helling zu setzen... Das Messer sollte eigentlich ein Schnitzmesser werden (dünn und mit langem Griff für den Schriftschnitzer) Es ist etwas zu breit geworden... Heute wollte ich auch nicht basteln aber dann war das Messer plötzlich weg (lag unterm Boot) Jetzt hat's ne Hülle und hängt erstmal an der Mastbank...





Die Scheide habe ich aus braunem Papier geschnitten (alter Umschlag) und mit Cyanacrilüd gehärtet (das hab ich hier irgendwo gelesen, dass es so geht. Ich hatte zwar einige Schwierigkeiten mit dem Fummel, das Ding war plötzlich ein bisschen anhänglich) Der Puschel ist ein aufgedrieseltes Garnende (eingefärbt mit Aquarell-Farbe) und das "S" sollte eine Schlange werden... da ja hab dann mal so gelassen passt ja.



Hi, Jörg,

richtig gesehen am Mast habe ich ein bisschen geschnitzt: Deswegen wollte ich ja auch das Messer...



Da habe ich ein par Runen reingeschnitten: ALE OTA. Ale heisst Gesundheit (oder Bier (Klasse!)) und Ota, Schutz oder Abwehr, jedenfalls wenn WIKI nicht spinnt. Ich hab Deine Instrumente gesehen, die für die Flieger. Da wollte ich auch was mit Schrift machen... Leider waren die Wikinger noch nicht so weit... grrr, nicht mal ein richtigen Kompass hatten sie. Nur ein Magnetstein, der in einer Schale schwimmt oder ein Spaltquarz (Da weis ich nicht wie ich den basteln soll... )

Am WE bin ich in Heitabu, sehen, ob's da was zum Nachbauen gibt... Wenn es geht mach ich ein par Bilder.

LG Steffan
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Re: Wikingerschiff Skuldelev 3 / Teil I

Beitrag von Cpt. Tom am Do 18 Apr 2013, 06:59

Wow, sieht spitzenmässig aus, genial.......!
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Re: Wikingerschiff Skuldelev 3 / Teil I

Beitrag von Pirxorbit am Mi 24 Apr 2013, 13:58

So jetzt bin ich wieder zurück... es war in Heitabu ganz interessant, aber wenig speziell über Schiffe. Aber die Wikinger haben mehr Eisen benutzt als ich dachte, sogar Eimer-Henkel haben sie geschmiedet. Und eine Wetterfahne brauch ich jetzt auch an Bord. Und Messer muss ich auch anders machen. Ich habe die Klinge in einen Schlitz in den Messergriff "genietet", aber damals wurden die Kleingen ehr ich den Griff gesteckt, mit einem Dorn. Da habe ich wohl zu sehr mein Kartoffel-Schälmesser vor Augen gehabt...

Das Deck habe ich immer noch nicht fertig... Farbe rauf, zu viel! schleifen, zu braun, zu weiss, zu bläulich. Aber ich schaff's bald.

Im Laderum sollen unten Steine Liegen als Ballast. Damit die nicht Löcher in die Planken schlagen habe die Wikinger damals die Bordwände mit Zweigen geschützt. Ich nehme mal an gerade gewachsene Weidenzweige von Kopfweiden. Jetzt war ich draußen sammeln. Am besten gefallen mir vertrocknete Astern-Stiele vom letzten Herbst. Dünn genug und mit dunkler Rinde. Habe zum Glück nicht alle weggeschnitten... Denke ich werde sie wohl mit dunklem Zwirn zusammenbinden damit die Zweige nicht lose durch das Model fliegen.



Sehen schon etwas benutzt aus... Waren ja auch den ganzen Winter im Garten....

Leider kann ich erst im Mai weiter basteln... muss ne Woche weg und noch packen. JETZT...

LG Steffan
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Re: Wikingerschiff Skuldelev 3 / Teil I

Beitrag von storebaelt am Mi 24 Apr 2013, 14:05

Beifall das sieht alles ganz prima aus, und sehr detaliert gefält mir sehr gut
und prima Ideen weiter so. Einen Daumen
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Re: Wikingerschiff Skuldelev 3 / Teil I

Beitrag von Jörg am Mi 24 Apr 2013, 22:05

Mal ganz nebenbei, Steffan ... das hier ist nicht nur ein Klasse Modellbaubericht, sondern auch kurzweilig zu lesen
und richtig informativ zu einigen historischen Details, rund um das Boot und seinen Bau herum ... Bravo

Ich freu' mich schon darauf, wenn es dann (im Mai) weitergeht ... Very Happy

Gruß - Jörg - Wink
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Re: Wikingerschiff Skuldelev 3 / Teil I

Beitrag von Falkenauge am Do 25 Apr 2013, 08:55


Ein schönen Baubericht, Steffan! Very Happy

Mir gefällt besonders Deine Neugier, was die historischen Belange angeht. Wird ein tolles Boot!

Viele Grüße, HW
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Re: Wikingerschiff Skuldelev 3 / Teil I

Beitrag von Gast am Do 25 Apr 2013, 11:39

....klasse!!!!- Modellbau
Gruß Thomas

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Re: Wikingerschiff Skuldelev 3 / Teil I

Beitrag von Pirxorbit am So 05 Mai 2013, 12:02

Hallo Ich bin wieder zurück.... Vielen Dank für eure netten, ermutigenden Kritiken... Gestern habe ich die Decks fertig gemalt und die Bänke verklebt. Beim Vordeck hatte ich ja einige Versuche gemacht. Achtern habe ich das Deck nur einmal behandelt:

1. Das hellere Holz (Knie) mit rötlichem Farbpulver und Wasser gefärbt und trocknen lassen.
2. Das Deck von oben und die Luken von innen mit dunklem Pigment (Ocker-Rostbraun) und Wasser behandelt.
3. Die Stellen die dunkler werden sollen habe ich gleich danach, also noch auf die feuchten Hölzer, mit Scriptol bepinselt:
a) Mit einem Haarpinsel Das schwarze Scriptol auftragen. Die Tinte ist flüssig und dringt etwas in das Holz ein.
b) Dann SOFORT mit einen Papier-Taschentuch verreiben. Sonst gibt's Kanten... Man kann den Pinsel ablegen, aber schneller geht es ihn kurz quer zwischen die Zähne zu klemmen. (Es kommt dabei halt auf Sekunden an)...
c) Trocknen lassen und die Luken wieder einsetzten, Die Kanten eventuell nachschleifen und noch mal mit dunkel färben.
4. Dann habe ich als letztes weisse Acyl-Farbe (Titanweiss) aus der Tube wieder mit dem Pinsel verdünnt an die hell verwitterten Stellen aufgetragen und wieder schnell verrieben.
5. Wenn sich an einigen Stellen in Fugen zu viel Weiss angesammelt hat habe ich die Farbe rausgekratzt und eventuell mit Scriptol ausgebessert (dünner Pinsel (0000) und Ziehfeder für Fugen, die zu eng und nicht mehr zu sehen waren)

Nachteile und Dinge die nicht so geklappt haben:
Das Vor und Achterdeck ist nicht ganz gleich geworden – wegen der Versuche.
Die Tiefer liegenden Holzmasern müssten ja eigentlich schwarz oder dunkel sein. Das hat aber nicht überall so funktioniert. Manchmal sieht man das hellere Holz.
Das so behandelte Deck sieht zwar "echt" aus aber ich habe festgestellt das es sich nicht "echt" verhält, so leuchtet die weisse Farbe bei Kunstlicht verhältnismäßig hell. Man sollte also die Farbe bei Kunstlicht (Halogen) auftragen, wenn das Modell später beleuchtet wird. Dann ist der Effekt bei Tageslicht zwar nicht so stark, aber das ist nicht so schlimm wie das Deck das abends wie unter Zahnpasta aufleuchtet...

Denke es gibt bessere Materialien, als die die ich hier benutzt habe, aber es waren die, die ich hier hatte... Und ich hatte zwar einige Resthölzer zum Testen aber nur ein Versuch am Modell....



An sonsten habe ich ein par Steine für den Ballast gesammelt (noch etwas zu groß*) und zwei kleine Fässer für Butter vorbereitet. Die Vorlage für die Fässer habe ich im Internet unter "Irland: 3000 Jahre alte Butter - Spektrum der Wissenschaft" gefunden. Das Faß ist zwar 2000 Jahre älter, aber ich denke das vielleicht auch später noch Behälter aus ausgehöhlten Stämmen gemacht wurden... Faß-Dauben schnitzen ist ja auch nicht soo leicht. Die Fässchen will ich dann mit Salz-Butter füllen. Ich denke ich nehme gefärbten Gips. Und die Deckel muss ich auch noch basteln.

Jetzt kommt erstmal die nächste Planke dran... Der Rumpf liegt schon leer auf der Helling. Ich hoffe im Laufe der nächsten Woche zwei neue Bretterl in einem Stück am Boot zu haben.

LG

Steffan

PS.: Der Wal-Knochen auf dem Bild ist ein Überbleibsel einer Hühnersuppe, die ich letzte Woche gekocht habe.

* teilweise 30x20x15 cm wohl etwas schwer um die Steine zu händeln, besonders wenn man auf einem wackeligen Boot steht. Und wen man so ein Trumm auf den Fuß kriegt kommt kein Arzt. Das war's dann wohl, damals shocked
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Re: Wikingerschiff Skuldelev 3 / Teil I

Beitrag von karl josef am So 05 Mai 2013, 15:45

steffan,das ist dir super gelungen Bravo
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Re: Wikingerschiff Skuldelev 3 / Teil I

Beitrag von Pirxorbit am So 12 Mai 2013, 16:45

.. Danke Karl Josef, hoffe es klappt weiter so...

endlich habe jetzt am WE den Rumpf um eine um eine Planke erhöht. Wieder mit dem üblichen Gewürge. Aber diesmal passte es ganz gut. Hier ein Bild von dem Rumpf auf der Helling mit den Klammern... aus 4 Bildern zusammengesetzt.



Und die Oberseite mit Planke, die Klammern halten die nächsten Stringer schon mal in Position.



Für heute ist erstmal Schluss. Jetzt kommen wieder Knie und die Mastbank kann endlich auch verklebt werden...

LG Steffan
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Re: Wikingerschiff Skuldelev 3 / Teil I

Beitrag von Cpt. Tom am So 12 Mai 2013, 17:18

Hallo Steffan, Dein Wikingerschiffchen ist einfach eine Augenweide, sieht absolut spitze aus und sehr sauber gebaut........genial....!!
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Re: Wikingerschiff Skuldelev 3 / Teil I

Beitrag von Pirxorbit am So 12 Mai 2013, 18:07

Danke Tom,

aber denke es sind die Fotots hier. An der Unterseite muss ich noch richtig rann, die sieht noch recht rustikal aus, womit ich keinem Bauern auf die Füße treten möchte.

... noch etwas allgemeines: Zuerst dachte ich es ist nicht so wichtig, aber jetzt fängt es an doch zu brennen. Der Maßstab. Das Wrack Skundelev 3 soll ca. 13,3 Meter lang sein. (Steht in der Beschreibung von Billing) Leider wurde damals kein Maßstab angegeben. Mein Modell ist jetzt 660 mm lang. Das macht meiner Meinung nach 1:20. Das neue Modell von Billing-Boats (Hat Thomas (alias Eliminator) netterweise auch hier ins Forum gestellt soll den Maßstab 1:25 haben. Es soll nur 57 cm lang sein, steht auf der Schachtel. Das hat Billing wohl den Maßstab etwas eingedampft.
Wie gesagt erst fand ich das nicht wichtig. Aber z.B. bei den Sitz-Bänken von 12 mm Höhe, also bei 1:20 24 cm Höhe und bei 1:25 30 cm sieht man schon ein Unterschied. (Auch ein Wikinger kann bei einer Durchschnitts-Größe von 1,66 m (männlich, um das Jahr 1.000, Frauen waren 1,55 groß) auf so einem Balken nicht lange sitzen, aber bei nur 24cm Höhe geht es gar nicht) Auch sonst sieht stimmen die Proportionen besser bei 1:20 (niedrigerer Freibord und dünnere Hölzer) Also ich rechne jetzt mit 1:20... Very Happy


LG Steffan
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Re: Wikingerschiff Skuldelev 3 / Teil I

Beitrag von gipsy the barbet am So 12 Mai 2013, 18:16

Hallo Steffan

sieht schon mal gut aus Bravo

...übrigens hatte ich auch ziemliche Probleme damit ich gleiche Farbtöne bei den verschiedenen Hölzer zu erreischen
aber du scheinst das ja auch gut hinbekommen zu haben Einen Daumen

bin mal auf die nächsten Bilder ohne Klammern gespannt Very Happy
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Re: Wikingerschiff Skuldelev 3 / Teil I

Beitrag von Pirxorbit am So 12 Mai 2013, 19:40

Hallo Billy,

das war eigentlich nur Glück... von der letzten Renovierung hatte ich noch einige Farbpigmente stehen, und damit geht es recht gut. Das Rote Pulver für das helle Holz. Aber wenn man genau hinguckt haut es nicht ganz hin. Ich verstehe eigentlich nicht warum Billig damals dieses rote Holz überhaupt verwendet hat. Währe Buche nicht auch gegangen? Oder Lindenholz, ist glaub ich nicht so hart...

Die Klammern verschwinden in der Woche... Wenn ich erst die letzte Planke dran bekommen habe mach ich drei Kreuze. Hab ich schon viel Zeit in das Boot gesteckt und die Bretter sind echt heikel.

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Re: Wikingerschiff Skuldelev 3 / Teil I

Beitrag von Pirxorbit am Mo 13 Mai 2013, 13:30

So ich konnte es nicht lassen:

Problem: Die Leiste muss da rann und zwar gebogen. Leider ist sie etwas zu breit um sie so um die Kurve zu legen.



Ich habe gelesen das die Wikinger Holz über dem Feuer gebogen haben. Nun es regnet (nix Grill)und außerdem kann ich mir nicht vorstellen das die Leiste dann nicht verkohlt. Also muss der Herd gehen. Damit die Leiste nicht gleich verbrennt mache ich die Platte nass und los geht es:



Die Leiste muss richtig heiß sein, in dem Moment wenn das Wasser verdampft ist. Sie lässt sich dann etwas biegen, aber nur ein par Sekunden lang. Danach Herd putzen Pfeffer

Ich habe die Leiste zum Abkühlen am Modell festgeklammert, aber man könnte sie natürlich auch einspannen. Ein Boots-Bauer hat mir erzählt das es nur einmal geht. Warum?? Es soll wie bei einem Steak sein. Das kann man auch nur einmal braten.

Passt:



LG Steffan
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Re: Wikingerschiff Skuldelev 3 / Teil I

Beitrag von Jörg am Mo 13 Mai 2013, 20:36

Hi Steffan ... bist wieder ausgesprochen fleißig - Klasse Fortschritte ...

Ballaststeinchen ... bei Gelegenheit eventuell mal geeignete, vom Wasser rundgewaschene Steinchen in einem Bachbett suchen Question

Gruß - Jörg - Wink
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Re: Wikingerschiff Skuldelev 3 / Teil I

Beitrag von Cpt. Tom am Mo 13 Mai 2013, 22:10

Ich dachte ich hätte schon viel gesehen aber Leisten auf dem Ceranfeld heiß zumachen und zu biegen ist der Knaller.......!! Beifall Ich hätte die Idee noch nicht ausgesprochen dann wäre das passiert Pfanne Pfanne Pfanne
Du bist mutig oder war die bessere Hälfte gerade aus.....?? 2 Daumen 2 Daumen
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Re: Wikingerschiff Skuldelev 3 / Teil I

Beitrag von Pirxorbit am Mo 13 Mai 2013, 22:52

Hi Jörg...
ja es geht voran, finde ich ... Endlich wächst der Freibord etwas, bis jetzt war der Rumpf ja ausgesprochen flach...

Die Ballaststeinchen sind auch in Arbeit. Ich wollte allerdings die erste Lage auf jeden Fall Eckig, also behauen haben. Ich denke die lassen sich massiver packen. Das Schiff hatte 3t Ballast. Ich glaube die Wikinger haben auch ehr eckige Steine benutzt als welche die rum rollen... Erst die zweite und dritte Lage kann ruhig rund und abwechslungsreich sein. Der Ballast wurde immer wieder ergänzt oder entladen, je nach Gewicht der Ladung.
Habe schon einige Granit-Steine gesammelt (Beim Laufen) und die dann "verarbeitet". Ich habe im Keller einen alten Schraubstock (Seit Generationen in Familien-Besitz), der sich zum Brechen der Steine gut eignet. Als "Klinge" benutze ich einen gewinkelten Nagel, der von oben im Schraubstock hängt. Mit etwas Übung (ehr Gefummel) bekommt man damit kleine Steinchen hin...



In der Mitte liegt mein kleiner Meterstab... Damit die Ecken nicht so scharf bleiben (wie rechts unten) werden die Steine nach dem Spalten in einem Stoff-Beutel gedrückt und geknetet. Da kann man sich mal so richtig abreagieren Very Happy Bis die Ecken so rund sind wie man sie haben will (Staub und hüstel) Ich denke ein richtig dekadenter Wikinger von Welt hatte bestimmt auch ein Bruchstück eines Kapitells aus Byzanz im Ballast, aber noch weis ich nicht wie ich das bekommen kann...

Lg Steffan
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Re: Wikingerschiff Skuldelev 3 / Teil I

Beitrag von Pirxorbit am Mo 13 Mai 2013, 23:04

Hi Tom,

ja die Bilder sehen richtig dreckig aus, aber ich hab anschießend geputzt. Und der Herd ist auch schon seit 10 Jahren in Gebrauch, also nicht neu. Dem Ceranfeld ist nix passiert, wirklich! Außerdem bin ich seit einigen Jahren Singel, also kann ich hier so viel Mist machen wie ich will Empört ...

Grüße nach Rodgau und viel Erfolg mit Deiner Supply

Steffan
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Re: Wikingerschiff Skuldelev 3 / Teil I

Beitrag von Jörg am Mo 13 Mai 2013, 23:21

Mit den Steinen magst Du Recht haben ...

Ich find's bemerkenswert,
wie weit sich Deine gedankliche Beschäftigung rund um das Schiff erstreckt
und am Ende greifbare Früchte in Form stimmiger Details trägt ...

Knochen vom Hühner-Wal ... sunny


Gruß - Jörg - Wink
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Re: Wikingerschiff Skuldelev 3 / Teil I

Beitrag von Pirxorbit am Fr 17 Mai 2013, 18:08

Hallo Hier ein kleiner Zwischenstand...
die vorletzte Planke ist an Bord. Und die nach oben gebogene Längsspant auch + Mastbank und Knieteile.
Dann habe ich zur Probe mal die Menge des Ballast versucht zu berechnen. Leider gibt es keine einheitlichen Angaben über den Ballast... 3t - 4,6t. Meine Steine sind aus Granit. Granit hat ein spezifisches Gewicht von 2,8 – 3, das heißt ein Würfel von 1m Kantenlänge wiegt 2,8 t. Jetzt hatte ich ein Problem mit dem Maßstab. Einfach das Gewicht runter rechnen und damit die Menge der Kiesel zu bestimmen.. ich hab's nicht hinbebkommen.
Also hab ich das versucht handwerklich zu lösen... Einen 5 cm Würfel gebaut und die Keisel reingekippt. Zu ungenau, zu viele Hohelräume.
Heute morgen hab ich dann doch eine befriedigende Lösung gefunden.
1 m3 =1.000.000 cm3.
Das Gewicht von 1 m3 ist 2,8 t
2,8 t / 1.000.000 = 0,0000028 t = /1000 =0,0028 kg /1000 = 2,8 g.
Der kleine 5 cm Würfel hat 125 ml oder 125 cm3 Inhalt.
Also 125 x 2,8 g = 350g Granit
Eine Tonne Granit sollte also 350 g bei einem Maßstab von 1:20 wiegen, oder Very Happy

Test: Ich habe ein Messbecher genommen 125 ml Wasser rein und dann die Steine rein bis ich auf 250 ml gekommen bin. Dann die Steine getrocknet (in der Sonne) und nachgewogen. Ergab nur 320 g, aber das kann auch an dem Messbecher liegen.

Dann ein letzter Test: Ich habe die 2,8 Tonnen Steine in den Rumpf gefüllt, nicht gestapelt, also mit einigen Lücken... Wenn man sich Bilder von der Roar Ege in Roskilde anguckt sieht man das die Steine fast an die Mastbank reichen. Da das Boot im Museum immer ohne Fracht sondern mit Leuten segelt, denke ich die werden die vollen 4,6 t Ballast fahren. Sonst kippelt es so... Meine 2,8 Tonnen reichen nur kurz über die unteren Querstreben. Denke die fehlenden 1,8 t Steine würden dann bis oben rankommen. Sieht also richtig aus. Denke ich werde aber nicht so viele Steine brauchen weil ich ja "Ladung" aufnehmen will. Sonst verschwindet ja auch mein Kielschwein... Aber man weis ja das es da ist. Traurig 1 :



Die Steine habe ich hier in der Umgebung gefunden. Kommen sicher von überallher, leider nicht aus Dänemark. Die richtige Größe war bei der Menge auch schwierig. Deshalb habe ich sie selbst "gemeißelt".



Da die Steinchen unter Hammer und Meißel nur zerbröseln und wegfliegen (Viel Lärm um Nichts) habe ich sie im Schraubstock zerbrochen. Dazu habe ich einen Nagel um 90° gebogen und so in den Stock gehängt, dass er seitlich auf den Stein drückt. Damit ging es gut, Granit scheint auch eine Struktur zu haben, so dass die Steine ziemlich gerade brechen. Der Nagel hilft auch die kleinen Steine im Schraubstock festzuhalten bevor er zubeißt. Spitzen habe ich dann vorsichtig mit dem Hammer abgeschlagen und die fertigen Steine in einem Stoffbeutel gerubbelt um die scharfen Kanten abzuschleifen....

So das war es erstmal... Ich habe gerade gesehen das ich das mit den Steinen schon einmal beschrieben habe. Na ja jetzt eben noch mal mit Bildern...


LG Steffan



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Re: Wikingerschiff Skuldelev 3 / Teil I

Beitrag von Pirxorbit am Fr 17 Mai 2013, 21:34

... Hab gerade Fotos von der Roar Ege im Netz gefunden. Klasse! Wieso erste jetzt. Hochaufgelöst zeigen sie die Knieteile und den neusten Längs-Spanten den ich hier vor zwei Tagen verbastelt habe... Der Spant lässt sich retten, aber meine Knie-Teile sehen dagegen wie Weißwürste aus. Mist... und grrrr. Jetzt hab ich es wenigstens geschafft die Dinger wieder abzukriegen. Zum Glück verwende ich sehr wenig Leim, weil ich noch beizen will. Jetzt sind die Knie-Teile Müll... morgen mal sehen ob ich neues Holz kriege. Die waren viel breiter und flacher.Es kann es nur besser werden... notfalls klebe ich die Würstchen wieder ran...

LG Steffan
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Re: Wikingerschiff Skuldelev 3 / Teil I

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