Der lustige Modellbauer
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BR 38 REVELL 1:87 als P 8

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BR 38 REVELL 1:87 als P 8 - Seite 2 Empty Re: BR 38 REVELL 1:87 als P 8

Beitrag von doc_raven1000 am Do 21 März 2013, 19:50

Hallo AVI,
nö nur ne Tüte Chips und ne Cola Wink
btw wo ist eigendlich der Unterschied zwischen der 38er und der P8?
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Beitrag von aviavi59 am Do 21 März 2013, 20:15

hallo dietmar

ganz kurz

P 8 ist eine preußische Personenzuglokomotive aus der länderbahnzeit P steht für personenzug
später wurden die lokomotiven durch das einheitsprogramm umgezeichnet in BR38
die baureihe 38 ist aber in mehrere untergruppen unterteilt, hier wurden alle ähnlichen lokomoviten der länderbahnen zusammengefasst
also mehr oder weniger ein sammelbegriff


Baureihe 38.0: Bayerische P 3/5 N
Baureihe 38.2–3: Sächsische XII H2
Baureihe 38.4: Bayerische P 3/5 H
Baureihe 38.5: JDŽ 109
Baureihe 38.10–40: Preußische P 8
Baureihe 38.41: BBÖ 209, JDŽ 03
Baureihe 38.42–44: ČSD-Baureihe 354.4
Baureihe 38.45–46: PKP-Baureihe Ok22
Baureihe 38.70: Badische IV e

(quelle wikipedia)



unter der baureihe 55 zum bleistift sind ne ganze menge an loktypen zusammengefasst
ganze 19 baumuster !


im stil der vereinheitlichung musste zum beispiel achsfolge und einsatzart generell stimmen
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Beitrag von Christian61 am Do 21 März 2013, 20:49

aviavi59 schrieb:hallo freunde Freundschaft

christian, ich freue mich sehr über dein interesse

akkuschrauber und schlicht und einfach schleifleinen mittelfeine körnung am klotz
dann mit einer feinmechanikerfeile entgraten, fasen auf beiden seiten - alles an der rotierenden maschine
...ich weiß das klingt nach basteln, aber ne drehbank ist weit weit hinter dem horizont

zum unteren gif - volltreffer, die typische konfiguration einer BR 56 (1 D)

aber zu amerikanski maschinka keene ahnung nich - die gifs habe ich von irgendeiner grafik sammlung cd

Danke für die ausführliche Antwort. Ich habe Räder eines alten Revell 01-Bausatzes, den ich eher zum "Kannibalisieren" für andere Loks nehme - da kann ich ja erst einmal üben. Manche Räder von Plastik-Dampflok-Bausätzen kommen mit Achshälften (z.B. Airfix/Kitmaster) Da werde ich wohl vorsichtig einspannen müssen und genau sein, damit nix plötzlich eiert oder unwuchtig wird (auch bei solchen habe ich Überschuss und kann erst einmal herumprobieren).

Klar habe ich die 56er erkannt, ich bin schon in einem historischen Zug (Kurzstrecke in der Nähe von Karlsruhe) mit einer tiptop restaurierten 56er gefahren. Mir ist auch aufgefallen, dass die drei Achsen des Tenders - ganz typisch - ungleiche Abstände haben. Herrlich, der Duft und die Geräusche von Dampfloks.
Ich Depp habe die alten Fotos von der 56er verschlampt - die stand da kurz vor der Zugfahrt, schon vorgeheizt und voll unter Dampf - und man konnte komplett drumherumgehen um sie abzulichten. Muss noch mal nachsehen.

Macht nichts mit der Ami-Lok. Ich werde Dich dann nicht weiter mit diesem Thema behelligen (nerven). Very Happy

Bin schon ganz gespannt auf die nächsten Bilder deiner P8.

Gruss,
Christian





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Beitrag von bahnindianer am Do 21 März 2013, 22:19

Hallo,

die rot gekennzeichneten Teile im Rahmen der P8 könnten schon Aussparungen sein aber es fehlen da noch welche. Auch wenn der Rahmen der P8 kein Barrenrahmen ist, so waren dort doch etliche Durchbrüche für Leitungen und Ausgleichshebel und vieles mehr notwendig. Gemäß einem mir vorliegenden Musterblatt der Preussischen Eisenbahnen werde ich versuchen in den nächsten Tagen den Rahmen neu zu zeichnen. Ich möchte aus Urheberrechtsgründen nicht die Originalzeichnung einstellen. Auch wenn es wahrscheinlich keine Probleme geben dürfte, so will ich doch jeden Ärger für unser Forum und für mich vermeiden.

Gruß Georg
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Beitrag von doc_raven1000 am Do 21 März 2013, 23:41

Hallo AVI,
danke für die schnelle und ausführliche Antwort, da bieten sich ja ne Menge Möglichkeiten...
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Beitrag von Glufamichel am Fr 22 März 2013, 09:02

Wie gesagt,Ihr 1:87 Lokschlosser macht mir langsam Angst..... shocked
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Beitrag von aviavi59 am Fr 22 März 2013, 09:05

hallo georg Freundschaft
daß du als eisenbahnurgestein hier zuschaust freut mich sehr


dann könnte es sich ja lohnen mit der montage noch zu warten
bisher sieht der rahmen so aus:

der seitenriss der Baureihe 38.2–3: Sächsische XII H2 (wikipedia) zeigt ja mehrere durchbrüche neben den achslagern


BR 38 REVELL 1:87 als P 8 - Seite 2 Dsc02024

BR 38 REVELL 1:87 als P 8 - Seite 2 Dsc02025


am führerhaus musste die untere ecke stark gerundet werden um an den schön geschwungenen umlauf zu passen
(fehler vom bausatzentwickler) - (pfeil)

BR 38 REVELL 1:87 als P 8 - Seite 2 Dsc02026


der tender hat seine grundierung:

BR 38 REVELL 1:87 als P 8 - Seite 2 Dsc02028

zum spritzen klebe ich immer einen gussast an verdeckte stellen, macht sich sehr gut, zum trocknen
dann in steckschaum stecken (blumenladen)



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Beitrag von Bastlerfuzzy am Fr 22 März 2013, 09:36

Hallo Avi,

was soll ich sagen, sieht Klasse aus. Die bearbeiteten Spurkränze werten das Modell auf.

LG Dietmar
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Beitrag von lok1414 am Fr 22 März 2013, 09:51

Moin Avi,
die P8 kommt doch sehr gut. Es juckt mir doch schon in den Fingern ... habe da ´ne zerlegte P8 - war mal ein Beifang für kleines Geld -, die wartet auf ein neues Leben. Ein Chassis wäre auch schon da. Na ja, müsste eine Kuppel-Achse austauschen - mal sehen was es in der Bucht gibt. Und dann noch einen Antrieb. Vielleicht einen "langen" Preußen-Tender, der von einer BR 17. Der wäre über wenn ich nochmals die 17 mit Kondens-Kohlenstaub-tender baue. Oh je - welch ein Rattenschwanz ...
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Beitrag von bahnindianer am Fr 22 März 2013, 15:30

Hallo,

Natürlich schaue ich hier zu ich will ja auch noch was lernen. Ich mag zwar vielleicht etwas mehr Informationsquellen als der Durchschnitt zur Verfügung haben aber das sagt ja nichts über meine Bastlerfähigkeiten aus.

Ich bin nur gerade etwas verwirrt. Was baust Du jetzt den eine sächsiche 38 oder eine preussische 38 - also sprich die P8. Beide Loks haben ausser der Achsfolge aber rein gar nichts miteinander zu tun. Ich rede von der perissischen P8 der späteren Reichsbahnbauert 38.10-40. Für eine sächsische Lok kann es kein preussisches Musterblatt geben. Baust Du aber aus einer Preussen-Lok eine Sachsen-Lok kann dir bestimmt das Verkehrsmuseum in Dresden weiterhelfen. Die sachsen sind in unsrem Archiv leider nur schwach vertreten.

Gruß Georg
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Beitrag von aviavi59 am Fr 22 März 2013, 15:57

los wolfgang.....ran an die P 8

moin moin

Freundschaft

tach auch



nun die farbwahl:

BR 38 REVELL 1:87 als P 8 - Seite 2 Dsc02029


folgendes bild aus dieser quelle:


Code:
http://de.wikipedia.org/wiki/Preu%C3%9Fische_P_8

BR 38 REVELL 1:87 als P 8 - Seite 2 P8_kra10
(quelle: wikipedia)

nach dieser lok dürfte es die mittlere farbe sein (revell email SM 363)
oder ich mische sie mit der linken farbe...

das foto zeigt übrigens die lokomotive in der konfiguration in der ich sie bauen werde


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Beitrag von aviavi59 am Fr 22 März 2013, 16:01

Freundschaft
hallo georg

nein, es ist die P8, so wie du sie oben auf dem foto siehst
ich meinte nur dass die sächsische variante durchbrüche hat, und die technische notwendigkeit
für die durchbrüche könnte ja auch bei der preußischen bestehen
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Beitrag von lok1414 am Fr 22 März 2013, 16:46

Avi, wenn ich mir richtig erinnere ist das die ex-Dieringhäuser P8 bzw. die "2455 Posen" von Linke-Hoffmann in Breslau, 1919 gebaut.

... und vielleicht hilft dir die Tabelle weiter das richtige Grün zu finden:
Code:
http://www.bahnstatistik.de/RAL.htm
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Beitrag von aviavi59 am Fr 22 März 2013, 17:17

ich sitze hier und mir kullern die tränen

bitte bitte ganz anschauen

Code:
http://www.youtube.com/watch?v=xLO34zdW4k0

meene kleene 38, wie sie schindert - lokomotiven sind lebendig !!!
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Beitrag von lok1414 am Fr 22 März 2013, 17:22

Avi, ... wir sind doch bei dir..., lass sie laufen die Tränen ... ja, sie lebt ...
Da hatte aber einer die Steuerung nicht richtig ausgelegt. Mit dem kurzen Zug hätte sie das aber schaffen müssen.

Oh, wie oft habe ich in den frühen 70er da gestanden ... beim früheren Block Streitmühle.
Die schweren Interzonenzüge (10 - 12 D-Zugwagen), bespannt mit zwei 01ern bis Hof, nach Berlin, Leipzig und Dresden wurden durch V100 (211 oder 212) nachgeschoben.


Zuletzt von lok1414 am Fr 22 März 2013, 17:41 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Beitrag von bahnindianer am Fr 22 März 2013, 17:40

Hallo,

ich melde mich zurück - und das auch noch mit einer guten Nachricht. Ich habe beim Fachverlag meines vertrauens nachgefragt und bekam dort die Auskunft, dass ich Musterzeichnungen der Länderbahnen bzw. alles was älter als 70 Jahre (gilt für technische Zeichnungen) ist, freizügig verwenden darf. Ich Muss mich nur auf die Ursprünge beziehen. Das wird hiermit erledigt - alle Zeichungen und von mir abgeänderten zeichnungen beruhen auf Zeichnungen der K.P.E.V. bzw. deren Musterzeichnungen.

Rahmen 1 zeigt die Ursprungsausführung der P8 im ersten Baulos. Die Rahmendurchbrüche sind in rot mit einer Transparenz von 75% eingezeichnet.

BR 38 REVELL 1:87 als P 8 - Seite 2 Rahmen10

Rahmen 2 zeigt die Ursprungsausführung der P8 in der Bauform von 1911 bis 1913. Die Rahmendurchbrüche sind in rot mit einer Transparenz von 75% eingezeichnet.

BR 38 REVELL 1:87 als P 8 - Seite 2 Rahmen11

Rahmen 3 zeigt die Ursprungsausführung der P8 in der Bauform ab 1913. Die Rahmendurchbrüche sind in rot mit einer Transparenz von 75% eingezeichnet.

BR 38 REVELL 1:87 als P 8 - Seite 2 Rahmen12

Zur Farbgebeung vielleicht noch ein paar kurze Hinweise:

Führerhaus, Kessel- und Zylinderverkleidung = dunkelgrün
Fahrgestell von Rahmen und Tender sowie den Radsternen mits zur Lauffläche = rotbraun
Rauchkammer, Schornstein und Trittstufen = schwarz

Den damaligen Farbtönen kommen folgende RAL-Töne am nächsten:

Das Dunkelgrün entspricht in etwa RAL 6003 (Olivgrün) oder 6008 (Braungrün) - dem Orinalen Farbton kommt eine Mischung aus beiden Farben im verhältnis 1:1 wahrscheinlich am nächsten.
Das Rotbraun entspricht dem Farbton RAL 8012 (Rotbraun).
Das Schwarz entspricht dem RAL-Ton 9005 (Tiefschwarz)

Absetzlinien der Zierlinien (soweit vorhanden) waren Hellrot, ebenso alle Teile die zur Bedienung der Bremsen dienten.
Anschriften waren Gelb. Im entspricht RAL 1007 (Narzissengelb)

Ich hoffe ich konnte etwas helfen.

Gruß Georg

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Beitrag von lok1414 am Fr 22 März 2013, 18:04

... und hier mal was bei mir zum Thema in der Richthalle, aber in der hintersten Ecke, liegt

BR 38 REVELL 1:87 als P 8 - Seite 2 Dscf2925

BR 38 REVELL 1:87 als P 8 - Seite 2 Dscf2926
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Beitrag von aviavi59 am Fr 22 März 2013, 19:08

wahnsinn georg
somit ist dir, besser uns, eine riesen fundgrube geöffnet worden denke ich
Freundschaft

aller herzlichsten dank für die zeichnungen - aber da ich ja nie genug bekommen kann
vielleicht noch die heizerseite ?

wenn ich sie mir skaliere habe ich eine sehr gute möglichkeit die berohrung zu gestalten

mille grazie


sach mal wolfgang.....willste mich überholen Winker 3

ich sehe dich in einem stadium der kompletten ansteckung

manchmal denke ich die leute meinen wenn ein erwachsener mann weint weil er dampflokomotiven sieht
hat er sie nicht alle beisammen
wie dem auch sei, mir ist das nicht peinlich - da kommt so viel zusammen, eine ganze palette von emotionen

Willkommen


unterdessen:

BR 38 REVELL 1:87 als P 8 - Seite 2 Dsc02031

BR 38 REVELL 1:87 als P 8 - Seite 2 Dsc02032

mit blitz fotografiert, kommt vielleicht etwas heller rüber
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Beitrag von Bastlerfuzzy am Fr 22 März 2013, 20:07

Hallo Avi,

ja, auf Georg kann man sich verlassen, ich sage auch danke.
Die Farbgebung finde ich gut getroffen, daß wird ein Supermodell, wird es am Wochenende fertig?
Du schaffst das doch.
Es stimmt schon, die P8 hätte das auf der schiefen Ebene schaffen müssen, ist natürlich eine spektakuläre Aufname.

LG Dietmar
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Beitrag von Christian61 am Fr 22 März 2013, 20:21

Hallooo,

Das Grün kommt richtig gut rüber! Auch mit Blitz. Du hast das "Luftpinseln" richtig gut drauf. Sieht Top aus!! Bravo

Gruss,
Christian

P.S. zum Glück sind moderne Digitalkameras ja allgemein gut in der Farbtreue. Einige ältere Modelle haben katastrophale Farbveschiebungen drin. Deine Kamera macht richtige Super-Bilder (woran der Fotograf natürlich nicht ganz unbeteiligt ist Cool )
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Beitrag von bluetrain am Fr 22 März 2013, 20:34

Oh männo,
da ist man mal paar Tage krank, da wird hier losgebaut, das man mit Lesen nicht mehr nachkommt. Sieht schon gut aus bis hier ! Bin gespannt auf die Verfeinerungen, da ich die P8 auch noch mal auf dem Stapel habe.

Die P8 war mein erster Plastbausatz nach langer Zeit, der erste "West-Bausatz", und die erste Lok überhaupt, die ich gebaut habe. 1986 in Prag im Kaufhaus Maj erstanden. Mit schlechtem Gewissen (weil wahrscheinlich nicht erlaubt) über die Grenze gebracht, mit Nitro-Farbe (Rhön-Fahradreparaturlack) und Parfümzerstäuber lackiert. Und lebt immer noch !

Zur Farbe: ich habe eine G10 von Roco in preussischer Farbe - da sieht das Grün ziemlich oliv aus, auch Rahmen und Räder haben ein "bräunlicheres" Rot (Ziegelrot ?). Das wird man wahrscheinlich selber mischen müssen.
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Beitrag von bahnindianer am Fr 22 März 2013, 20:50

Hallo Jürgen,

ein paar Post's zuvor habe ich mal versucht die preussischen Farben zu definieren. Es sind mir 4 Quellen bekannt und eine davon betrifft den Vergleich mit den RAL-Farben.

Gruß Georg
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Beitrag von aviavi59 am Fr 22 März 2013, 20:58

na jürgen, wieder auf dem dampfer ?
Freundschaft

die farben hat georg schon sehr genau beschrieben (mit RAL werten)

wenn alles getrocknet ist werde ich überdenken ob ich mit den farben im allgemeinen noch
eine stufe dunkler gehe
das revell grün ist ja schon eine mischung aus den fartöpfen die ich weiter oben gezeigt habe (links und mitte)
das ist ja schon die richtung olive
ein dunkles rot harmoniert sehr schön mit olivtönen, da hatte die Königlich Preußische Eisenbahn Verwaltung schon richtig was drauf

ja dietmar, schlussendlich hat sich nicht die P 8 gequält sondern das personal die lok
im zweiten teil hat man richtig das knirschen der steuerung gehört
und das durchgehen lassen hat dem gleis und den radreifen sicher auch nicht gut getan
was mich so berührt hat war diese dramatik und lebensechtheit der szene

der film an sich ist ein paradebeispiel zum thema "mensch & maschine"

OSCAR

nebenbei bieten standbilder aus dem zweiten teil hervorragende bauvorlagen
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Beitrag von Christian61 am Fr 22 März 2013, 22:24

aviavi59 schrieb:
schlussendlich hat sich nicht die P 8 gequält sondern das personal die lok
im zweiten teil hat man richtig das knirschen der steuerung gehört
und das durchgehen lassen hat dem gleis und den radreifen sicher auch nicht gut getan

Also ich bin ja nu kein so grosser Experte (arbeite daran und lerne dazu soviel ich kann), habe mich aber seit den frühen 80ern schon durch Berge von Büchern und Zeitschriften zum Thema Dampflok gearbeitet und etliche Filme gesehen.

Ich denke mal, dass auf der Steigung der Dampfdruck abgefallen ist (zu kaltes Wasser aus dem Tender - oder hatte die P8 schon einen guten Speisewasser-Vorwärmer?) und der Lokführer hat nicht lange genug gewartet bis sich der korrekte Druck wieder aufgebaut hatte. Das stand "Sandmangel", das würde das Durchdrehen der Treibräder erklären (obwohl - soweit ich weiss - beim Anfahren die Räder - je nach Loktyp und zu ziehender Last - ruhig ein klein wenig durchdrehen sollen, dann gibt man Sand dazu, damit sie greifen - alles mit sehr viel Gefühl. Aber beim Liegenbleiben auf einer Steigung ist das wohl anders - keinen Schwung/Anlauf....). Was genau denkst Du, hat der Lokführer da falsch gemacht, warum fiel der Dampfdruck ab und warum hat die P8 nur quälend wieder Fahrt aufnehmen können?

Gruss,
Christian
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Beitrag von bahnindianer am Sa 23 März 2013, 00:17

Hallo Christian,

nun das eine Lok am Berg liegenbleibt kann man nicht dem Lokführer in die Schuhe schieben, für das Feuer und den Dampf ist fast ausschließlich der Heizer verantwortlich. Das eine Lokomotive liegenbleibt, dafür gibt es vielfältige Gründe. Ich will mal ein paar aufzahlen

Das Feuer auf dem Rost war mit Löchern versehen und deshalb kam zu viel kalte Luft in die Feuerbüchse und diese hatte vielleicht wegen der starken Saugwirkung des Bläsers oder des harten Dampfaustritt und dem damit verbundenen Unterdruck in der Rauchkammer keine Zeit um sich entsprechend zu erwärmen. Die kalte Luft ließ die Temperatur in den Siederohren abfallen und es wurde nicht genügend Dampf gekocht. Hier kann nun jeder und alles Schuld haben. Zu früheren DDR-Zeiten hätte man die Schuld auf den „Russenkies“, so nannte man dort die minderwertige Kohle, geschoben. Schuld lag somit bei der Reichsbahndirektion, dem Bw oder eigentlich bei der Regierung die sich keine ordentliche Kohle leisten wollte (konnte?).

Möglich war auch, dass die Kohle nicht nass genug war und zu wenig gebacken hatte – die Folge waren dann wieder die Löcher auf dem Feuerbett.

Vielleicht hatte auch der Heizer sein Feuer nicht richtig hergerichtet. Jede Loktype und jede Kesseltype verlangte nach einer eigenen Art des Feueraufbaus. Die eine wollte ein Ringfeuer möglichst nahe der Feuerbüchswand. Die andere wollte mehr Kohle an der Feuertür weil der Rost durch die Neigung selbst Kohle nach vorne brachte. Eine andere Lok wollte vielleicht ein flaches Feuer. Mein Gott das Ding heißt letztende DIE Lok und ist damit weiblich. Frauen werden ja auch nicht alle über einen Kamm geschoren. Wir begegnen jeder mit dem ihr gebührenden Respekt und gehen auf ihre Vorblieben und Abneigungen ein.

Vielleicht war aber nur die Füllung nicht richtig getroffen und der Lokführer konnte nicht mehr reagieren. War es vielleicht auch eine falsch ausgelegte Steuerung. Möglicher weise waren es aber auch Siede- und Rauchrohre die zu waren. Hätte man die Lok doch besser ausblasen müssen? War der Wasserstand im Kessel zu niedrig und damit eine Verminderung der von Feuerfläche gegeben? War es einfach nur der Zustand der Gleise der keine optimale Reibung zuließ?

Auf letzteres deutet einiges hin. Keine Lokomotive und schon keine mit Dampfantrieb, soll mit schleudernden Rädern gefahren werden. Das Schleudern, so nennt man durchdrehende Räder im Bahnbetrieb, könnte bei der Dampflok ein überreisen von Wasser zur Folge haben. Daraus können kapitale Lager-, Zylinder- oder Stangenschäden entstehen. Und wenn trotz Sandens Räder durchdrehen, so deutet da schon einiges auf ein schlechtes Gleis hin.

Im vorliegenden Fall kann man auf Grund der Geräusche und den Bildern wahrscheinlich nicht von einem Personalfehler ausgehen. Der Arme Heizer war schon ständig am Schippen. Mit jedem Auspuffschlag ist auch schwarzer Qualm zu erkenne. Der tritt nur beim Auflegen von Kohle oder ungenügender Verbrennung auf. Am Zuggewicht sollte es nicht gelegen haben, die fünf Hutschachteln sind normaler weise für eine P8 kein Problem. Auf der „Schiefen Ebene“ wäre doch eine Schiebelok ratsam gewesen. Ich als Fdl hätte jedenfalls eine solche geordert um die Betriebssicherheit zu gewährleisten. Vielleicht war das ganze ja aber auch für das Volk gewünscht?

Die Gleise waren aber wahrscheinlich auch schmierig sonst hätte die Lok nicht andauernd beim Versuch der Weiterfahrt so geschleudert. Das das ganze Manöver bis zum Stillstand aber auch viel Dampf gekostet hat zeigen die Szenen um die Minute 8 herum als die P8 ganz langsam unter ständigem klacken der Speisepumpe am Betrachter vorbei fährt. Später sieht man im Stillstand auch noch wie die Lok ausgeschlammt wird und durch die geöffneten Zylinderhähne die Zylinder gespült werden. Als es langsam weitergeht sieht man, der Lokführer versteht sein Handwerk. Ohne wilde Bewegungen am Regler versucht er die Lok in Bewegung zu halten und der Heizer hat im Stillstand ein gutes Feuer gebaut, die Feuertür bleibt beim Anfahrversuch zu und es wird die maximale Menge Dampf gekocht. Kurz gesagt auf der Lok ist Personal das genau das richtige macht.

Das sage ich nicht nur um meinen Senf dazuzugeben. Ich selbst habe die Berechtigung Dampflokomotiven zu befeuern. Die offizielle Regler-Berechtigung zum führen einer Dampflok fehlt mir allerdings.

Es grüßt der Bahnindianer Georg
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