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Allgemeines zur TITANIC von AMATI/Hachette, 1:250

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Re: Allgemeines zur TITANIC von AMATI/Hachette, 1:250

Beitrag von EC 174 am So 31 März 2013, 20:30

Moin,
habe gerade heute gelesen, dass für die äußeren Decksaufbauten Gelbkiefer verwendet wurde...
Die Deckplatten von Amati dürften Nussbaum darstellen??
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Beitrag von Jörg am So 31 März 2013, 20:42

Smith ist im Film an und in der rechten Brückennock zu sehen.
Das sind diese kleinen "Häuschen" rechts und links an der Kommandobrücke.

Zur Farbe des Decks hatte Christian weiter vorne schon geschrieben,
daß es im Original "Pine" (Nadelholz) war - also eigentlich viel heller als die entspr. Bauteile.

Siehe auch hier ...
Code:
http://titanic-model.com/paint/#decks

Gruß - Jörg - Wink
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Beitrag von Christian61 am So 31 März 2013, 21:46

Hallo Nochmnal,

Habe gerade (aus dem Kopf) die ziemlich genauen Farbtöne der Schornsteine (ausser den Schwarzen oberen Teilen) und des unteren Rumpfes in Fotoshop erstellt. Bitte beachte, dass das Jpeg-Format die Farben leicht verändern kann und auch jeder Monitor anders eingestellt ist. Dazu kommt, dass jede Farbe anders aussieht, wenn man eine andere direkt daneben stellt. Aber genug der Verwirrungen. Ich glaube, diese Farbproben sind sehr gute Ausgangspunkte:

Schornsteine "White Star Buff":


Unterer Rumpf "Anti Fowling Red":



Viel Glück und Viel Spass,

Gruss,
Christian

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Beitrag von Starscout am So 31 März 2013, 23:42

@Jörg
Danke für den Hinweis. Ich hatte es gehofft, dass es die Titanic ist, aber sicher war ich mir nicht. Also ist das Deck-Holz (wie dort auf dem nachcolorierten Film zu sehen) doch deutlich heller. Hmmm, mal sehen wie ich das löse.

Eine Idee habe ich schon: Glücklicherweise habe ich ja diverse doppelte Hefte und damit auch ein paar mit doppelten Deckplatten. Dem entsprechend kann ich da ein wenig mit Farbe rumexperimentieren, ohne dass es die zu verbauenden Teile betrifft. Also Pine Wood.

@Christian
Danke für die Mühe. Das trifft es recht gut, was sich Kai Schmitt zurecht gelegt hat. Die Schornsteinfarbe ist bei ihm einen Tick dunkler, ebenso wie das Rumpfrot. Und dann muss man ja auch schauen, ob man die Farbtöne so (hin-)bekommt. Aber das sind schon sehr gute Vorlagen. Auf dem fertigen Modell schaut´s ja eh immer noch ganz anders aus, aber das ist eben Theorie und Praxis Wink
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Beitrag von Starscout am So 31 März 2013, 23:44

@Olaf
Keine Ahnung was die da geliefert haben. Ich habe nur immer mehr den Eindruck, dass man den Werbeversprechen ("Genauester Bausatz aller Zeiten") hier ganz besonders mißtrauisch entgegenschauen muss Wink
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Beitrag von Christian61 am Mo 01 Apr 2013, 00:50

Starscout schrieb:
@Christian
Danke für die Mühe. Das trifft es recht gut, was sich Kai Schmitt zurecht gelegt hat. Die Schornsteinfarbe ist bei ihm einen Tick dunkler, ebenso wie das Rumpfrot.

Nein!!! Auf keinen Fall dunkler! Ich beziehe mich auf den weltbesten Titanic-Farben-Experten, der auch bei Cameron's Film alle Modelle beaufsichtigt und mitentwickelt hatte: Ken Marschall. Er gibt zu, dass die Schornsteine auf seinen Bildern zu Anfang (also ende 1970er Jahre) zu gelb waren. Aber bitte NICHT dunkler als meine Vorlage oben!!!!! Das "White Star Buff" war ja ein Markenzeichen der White Star Line und wurde auch auf Postkarten (wennauch mit damals unzulänglicher Technik) dargestellt - und vor allem gibt es Augenzeugen, von deen einige es sehr genau beschreiben konnten.
Es ist NICHT: gelb, braun, rosa, rot, orange.

Buff, bedeutet als Farbe etwa "hell-creme". So jetzt nimm das "White Star" dazu (also ein besonderes Hell-Creme) und du bist irgendwo zwischen Gesichtspuder und Pfirsisch. Vorsicht mit dem Rumpfrot: Seit längerer Zeit sind bei Schiffen die unteren Rümpfe in Zwei Rottönen gehalten: 1) das sichtbare, schönere Rot nochj über der Wasserlinie, 2) das Ton-Braun-Farbene, bleihaltige, dass dazu dient Muscheln und andere Meereslebewesen davon abzuhalten, sich am Rumpf abzulagern und dadurch das Schiff zu verlangsamen. Trotzdem muss eine Schicht aus Algen, Muscheln und anderen Meeresbewohnern auf dem Trockendock regelmässig entfernt werden.
Die Titanic hatte ein einziges Rot, und das war nicht bräunlich oder Backsteinfarben. Es gab eine Zeit wo man das glaubte. Es ist aber nicht so. Bitte nur das Rot nicht zu knallig halten. Portwein (also Weinrot mit einem winzigen Schuss Braun) - düirfte es ziemlich genau treffen.
Auf der In ternetseite:
Code:
www.titanic-model.com
gibt es eine "Farb-Tabelle" aber für fast jede farbe sind zwei bis vier verschiedene Töne aufgelistet. "Also ungefähr so , oder vielleicht auch so" kommt bei mir in die Tonne! Bitte glaube mir. Ich habe mich viele Jahre damit befasst. Und wenn Du einen farbtoin nicht so genau triffst: auch nicht schlimm, erst einmal der rumpf!!!

Noch eines: die untere Farbe der Welldecks war Rostbraun (denn dort verrostete der Stahl schnell wegen der Brecher und es sammelte sich ständig viel Wasser an, trotz Ablaufrinnen. Fast alle sind sich einig: Humbrol Nr. 100 (Matt Rostbraun) ist die korrekte Farbe. So sieht das auch im Cameron-Film aus. Die Amati-Karton-Teile haben das gelb. falsch!!!!!

Ich wünsche Dir viel Erfolg und Spass Spantenbau und anschliessendem Beplanken!

Gruss,
Christian





Zuletzt von Jörg am So 07 Apr 2013, 14:10 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet (Grund : Direktlink codiert)
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Beitrag von Starscout am Mo 01 Apr 2013, 01:36

Danke für den Tip. Es wird auf jeden Fall eine Herausforderung werden, die richtigen Farben (Farbmischungen) zu finden.

Ich habe hier ja auch einen kleinen Titanic Revell-Bausatz mit Farben, da hat man für die Schornsteine einfach "Lufthansa-Gelb" (ein besonderes Knallgelb) beigelegt. Dass das Murks sein muss, war mir klar, aber man kann sich ja nicht aussuchen, welche Proben die da beilegen. Wink

Vielen Dank, den Spass werde ich haben, zumal ich aller Voraussicht nach anscheinend einer der ersten, wenn nicht der erste sein werde, der diesen Bausatz mit diesen neuen Bugspanten vollständig baut. Ich bin auch sehr gespannt darauf, wie das fertige Resultat ausschauen wird.

Die Teile sind ja nun fertig, ich mache mich die Tage an die Helling und dann werden wir sehen Wink
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Re: Allgemeines zur TITANIC von AMATI/Hachette, 1:250

Beitrag von Starscout am Mi 17 Apr 2013, 22:00

Ganz zufällig hat Minibrass die Preise erhöht, nachdem meine Lieferung Ätzteile "BASIC" eingetroffen ist (nach über 4 Wochen Wartezeit). Damit wird der Spass statt teuer jetzt SEHR teuer für alle die, die jetzt die Ätzteile noch bestellen.

Zugegeben, die Teile sind wahrlich atemberaubend in der Qualität - aber eine Preiserhöhung des BASIC-Sets von 199 auf 238 Euro ist schon deftig.

Die Pakete PLUS und EXTRA gibts jetzt nicht mehr in der vorherigen Form, EXTRA wurde geteilt und ein Teil davon in PLUS integriert, das andere Teil (Zubehör [u.a. Kompass-Plattform]) gibts nur noch einzeln.

Dafür kostet PLUS statt 86 Euro jetzt stolze 130 Euro.

Kauft man alle Ätzteile nach alt BASIC, PLUS und EXTRA sind jetzt knappe 400 Euro fällig. (vorher waren es knapp 300).

Und es gibt noch weitere Ätzteile für weitere 300 Euro, die man, wenn man das Kleingeld hat, dazu kaufen kann.

Klingt fast so, dass die Herstellung sich entweder deutlich verteuert haben muss oder einfach nicht mehr lohnt, da ja kaum noch Aufträge reinkommen werden...und das muss er wohl bei meiner Bestellung (glücklicherweise noch zum alten Preis) gemerkt haben.

Allerdings war das eben nur BASIC... Wütend
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Beitrag von Jörg am Mi 17 Apr 2013, 22:44

Dann hast Du ja gerade noch mal Glück gehabt mit Deinem Basic-Satz, Stephan ... Freundschaft

Gruß - Jörg - Wink
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Beitrag von Starscout am Mi 17 Apr 2013, 22:49

Ja, immerhin! Very Happy
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Beitrag von EC 174 am Do 18 Apr 2013, 00:20

Winker Hello

da hast ja noch Glück gehabt, dass du die Teile für den alten Preis bekommen hast.
Ich hab mir damals das Basicset und ein anderes Set, dass es wohl gar nicht mehr gibt (Bänke, Treppen und die Abdeckung der Rettungsboote) bei Minibrass bestellt. Da die Bänke und Treppen nicht ausreichen hatte ich eigentlich vor demnächst nachzubestellten - doch das werd ich mir bei den Preisen gründlich überlegen.
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Beitrag von Starscout am Do 18 Apr 2013, 22:34

Naja, wenn man erstmal angefangen hat, ists irgendwie blöd, dann wieder auf Pappe zurückzugreifen, oder?

Was mir fehlt ist ein vernünftiges Gerät zum Biegen der Ätzteile. Da hab ich schon das halbe Internet durchgesiebt aber nirgendwo was bestellbares gefunden, wo ich die Seite als einigermaßen vertrauenswürdig einstufen würde... scratch
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Beitrag von EC 174 am Do 18 Apr 2013, 23:02

Ich würde meine Ätzteile nach dem Löten mit Mini-Flachzangen biegen - was sagen die Profis hier dazu?
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Beitrag von John-H. am Do 18 Apr 2013, 23:20

Hallo Olaf,
ich biege meine Teile auch mit einer gekröpften mini Flachzange,
du mußt hal nur darauf achten das die Zange glatte Wangen hat!
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Laune : Kommt drauf an, aber meist heiter!

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Re: Allgemeines zur TITANIC von AMATI/Hachette, 1:250

Beitrag von Starscout am Do 18 Apr 2013, 23:35

Klasse, danke, dann werde ich mir die auch mal zulegen Wink
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Beitrag von Starscout am Fr 19 Apr 2013, 22:04

Ich bin jetzt soweit, dass ich mir die Farben genau angeschaut habe, die ich verwenden möchte. Dabei habe ich mir die Seite "Titanic Paint and Color Reference" wie oben angegeben als Muster verwendet.

Schiffsrumpf aussen:
Karminrot Revell 32136 (matt)
Schwarz Revell 32108 (matt)

Schornsteine unten:
Sand Revell 32116 (matt)

Deckwände:
Weiss Revell 32105 (matt)
Revell Erde dunkel 32182 (matt)

Decks:
Khakibraun Revell 32186 (matt)

Fensterrahmen:
Lederbraun Revell 32184 (matt)

Rettungsboote:
Sand Revell 32116 (matt)

Abdeckungen (z.B. Lifeboats):
Steingrau Revell 32175 (matt)

Ansonsten habe ich noch für kleine Dinge ausgesucht:
smaragdgrün, Rost, Gelb, Rot, Messing, Bronze

"Sand" scheint nach Farbtafel Revell den "White Star Buff" nach meinem Augenschein am nächsten zu kommen.

Ist eh schwer, die richtigen Farben zu treffen, denn die Deckelchen der Farbtöpfe sehen wieder ganz anders aus als die Farben in der Farbtafel Wink

Code:
http://www.revell.de/fileadmin/images/Download/Farbtafeln/Farbtafel_14mlFarben_Revell.pdf
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Beitrag von Starscout am So 21 Apr 2013, 13:48

Ich überlege gerade, ob ich für die Decks nicht lieber die Farbe

Revell Holzbraun - seidenmatt 32382

verwende.

Bisher bin ich davon ausgegangen, dass es sinnvoller ist, das Modell komplett matt einzufärben, doch lese ich in der Bauanleitung, dass man die Deckplatten mit farblosem Lack seidenmatt anmalen soll.

Da das Holzbraun leider nicht in matt erhältlich ist, dem Farbton Pinie aber noch näher liegt als das bisher vorgesehene Khakibraun (matt), könnte das der Kompromiss sein.

Ich frage mich nur, ob das nachher nicht seltsam ausschaut, wenn die Decks seidenmatt und der Rest des Schiffes in matt bemalt ist. scratch
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Beitrag von Christian61 am So 21 Apr 2013, 17:33

Hallo Stephan:

Nun ich würde Dir auf jeden Fall empfehlen, den Schiffsrumpf seidenmatt anzumalen. Die "Glanzwerte", die man auf den meisten guten Titanic-Modellen anfindet sind folgende:

Rumpf: rot und schwarz = seidenmatt; weiss = matt oder seidenmatt, je nach Geschmack. Ich persönlich bevorzuge matt, denn das ist nicht so erbarmungslos zu kleinen Makeln, und man kann es nach dem Trocknen gegebenenfalls schmirgeln.

Schornsteine: White Star Buff = matt; schwarze obere Teile = seidenmatt.

Alles andere kannst Du matt oder seidenmatt lackieren. Mit einer Ausnahme: Ich persönlich finde es schöner, alle schwarzen Metallteile an Deck (Anker-winden, Poller, Umlenkrollen...) mit Revell Nr. 9 (Anthrazit-Dunkelgrau) anzumalen, denn bei Mattschwarz "ertrinken" die Details.

Die originalen Lacke waren alle in Hochglanz (bis auf die decks, klar), aber schon nach ein paar Tagen Wind und Wetter ausgesetzt, erscheinen sie eher Matt, und ich persönlich glaube, dass man als Modellbauer auch so etwas wie ein "Maler" sein soll. Also es ist das Wichtigste, den genauen Eindruck des Originals hinzubekommen.

Die Decks würde ich in matt halten, es sei denn Du möchtest einen bestimmten "Museums"-Effekt.

Bitte beachte auch, dass Decals nicht gut auf matten Farben aussehen: übertretender Kleber, der berüchtigte "Silber"-Effekt. Ich habe für meinen Titanic-Rumpf (Fotos kommen bald) aus Plastik in 1:350 Hochglanz Farben genommen, dann die Decals (Schiffsnamen und Wasserstands-Markierungen) drauf und das Ganze mit Seidenmatt-Klarlack aus dem Airbrush versiegelt. Ich bin mit dem Ergebnis recht zufrieden.

Gruss,
Christian

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Beitrag von Starscout am So 21 Apr 2013, 20:54

Danke für die Tipr Wink

Das blöde ist nur, dass es keinen einer Pinienfärbung wirklich annähernden Farbton in Matt gibt. Das Khakibraun ist ein Kompromiss, aber perfekt ist´s nicht.

Das holzbraun ist widerum seidenmatt. Aber seidenmatt anstreichen und dann wieder mit klar matt übermalen ist auch blöd, zumal ich auf den Decks kleben muss.
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Beitrag von Jörg am Mo 22 Apr 2013, 01:00

Die Decks ... sind nicht einfach nur irgendwelche "Holzbauteile";
das sind als Schichtholz speziell hergestellte Blöcke aus dünnen Furnierschichten.
Quer in dünne Patten aufgetrennt stellen die Furnierschichten die Nachbildung der Planken dar.
Deshalb ist für diese Bauteile die Klarlack-Versiegelung in seidenmatt vorgesehen!
Je nach eigenem Geschmack könnte man selbstverständlich auch matten Klarlack auftragen.

Daß die dafür gewählte Holzart im Vergleich zum Vorbild zu dunkel ist, stimmt!
Wenn Du die Decks aber mit "solider" deckender Farbe übermalst, geht die Plankenstruktur verloren!
Das würde ich keinesfalls machen - dann lieber die zwar dunklen, aber schön strukturierten Decks!

Eine Möglichkeit wäre, hier mit einer farbigen Lasur eine gewisse Aufhellung zu versuchen,
um die Plankenstruktur trotzdem erhalten zu können - DAS hatte ich auch > H I E R < schon mal erwähnt. Wink

Wie Christian schon meint ist von Hochglanzfarben bzw. -oberflächen wirklich abzusehen!
Hochglanz wirkt hier unmaßstäblich ... matt bis seidenmatt (je nach Bauteil/Baugruppe) wirkt viel natürlicher.
Auch die Verwendung von Anthrazit oder Teerschwarz ist generell besser als "reines Schwarz":
das hat auch etwas mit dem sogenannten Scale-Effekt zu tun,
d.h. je "kleiner" der Maßstab, umso mehr sollten die Farben
zu einem gewissen Grad aufgehellt werden, um natürlich zu wirken.

Probleme mit Decals wird es nicht geben - der Bausatz kommt vollständig ohne Naßschiebebilder aus! Very Happy

Gruß - Jörg - Wink
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Beitrag von Christian61 am Mo 22 Apr 2013, 18:42

Jörg schrieb:
Probleme mit Decals wird es nicht geben - der Bausatz kommt vollständig ohne Naßschiebebilder aus! Very Happy

Gut dass Jörg das erwähnt hat, ich erinnere mich nämlich nicht mehr genau. Also: kein Stress mit Decals.

Der "Scale-Effekt" den Jörg angesprochen hat ist wirklich wichtig. Das hat nämlich damit zu tun, dass ein Modell in kleinem Maßstab so aussieht als ob man es von der Ferne betrachten würde, während ein Modell in großem Masstab so wirkt, also ob man es von Nahem sieht. Es gibt sogar Umrechnungstabellen, aber das finde ich schon etwas zu pedantisch. Ein gutes Auge ist glaube ich die beste Tabelle Very Happy

Und wenn man ein großes Modell aus der Ferne betrachtet (z.B. bei Funktionsmodellen auf dem See), sorgt die "Luftperspektive" (= je weiter entfernt, je nach Wetterlage, desto heller, blasser matter und sogar bläulicher wirken Gegenstände, jeder der Landschaften Malt, kennt diesen Effekt) dafür, dass es wie aus der Ferne auch wirkt.
Also ich denke ein Titanic-Modell im Maßstab 1:250 bis 1:350 kann man wohl irgendwo "in der Mitte" einordnen. 1:100 und größer wäre dann "groß" und 1:400 und kleiner dann "klein". Also beim Amati-Bausatz: nichts zu glänzend und nichts zu dunkel (mit Ausnahme des schwarzen teils vom Rumpf und der oberen teile der Schornsteine - denn ein leichter Seidenglanz hellt das Schwarz ja schon etwas auf und bringt Details wie Nieten und Co. hervor - Matt wäre jedoch "Stockdunkel" und würde die Details verschwinden lassen.

Gruß,
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Beitrag von Starscout am Mo 22 Apr 2013, 19:48

Ich finde es sehr interessant, was ich hier immer wieder dazulernen kann.

Ich hatte zwar mal die Idee, dass es so sein könnte, wie von Euch beschrieben aber auch nach genauestem Anschauen verwarf ich den Gedanken wieder, da die Maserung längs ja immer in einem "Faden" sich durchzieht. Einen "Plankenlook" konnte ich da nicht erkennen, der ja zudem auch (meiner Vorstellung nach) viel zu stark wäre.

Ich weiß nicht, ich weiß nicht...irgendwie gefällt mir das dunkel gemaserte Holz nicht so wirklich, aber ich sehe kaum eine Alternative außer es anzustreichen und damit den Maserungseffekt zu verlieren. Was auch wieder nicht so klasse wäre.

Lasur...ich hab da mal gegoogled und da heisst es, dass das ein ganz schön schwieriges Verfahren werden könnte. Einfache Lasur blättert nach einiger Zeit ab ("verwittern") und Lasur mit viel Wasser könnte das dünne und fragile Holz sich so vollsaugen, dass es sich verwirft.

scratch scratch scratch scratch scratch

Ich glaub ich muss mir das nochmal gut überlegen oder vielleicht auch das eine oder andere mal mit Restholz rumprobieren, bevor ich mich entscheide...

(noch) etwas irritierte Grüße, Stephan Wink
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Beitrag von Jörg am Mo 22 Apr 2013, 22:54

Starscout schrieb: ... da die Maserung längs ja immer in einem "Faden" sich durchzieht.
Einen "Plankenlook" konnte ich da nicht erkennen, der ja zudem auch (meiner Vorstellung nach) viel zu stark wäre.
Das kannst Du schon glauben, Stephan ... das ist keine Maserung, das sind einzelne Furnierschichten ... Wink
Diese Darstellung ist ein Kompromiss, der auch dem Maßstab geschuldet ist.
Plankenstöße lassen sich auf diese Weise selbstverständlich nicht darstellen!

Als mögliche Option hätten die Decksplanken eventuell auf glattem Holz durch "Anlasern" dargestellt werden können;
was aber sehr aufwendig, zeitintensiv und damit kostentreibend gewesen wäre. Rolling eyes

Was ist am Lasieren denn so schwierig ... Question Question Question

Farbige Lasuren in diversen Holzfärbungen gibt es in jedem Baumarkt:
seidenmatt, hochglänzend, lösemittelhaltig, wasserbasiert, ... ganz wie man möchte!
Bei sachgemäßer Anwendung und richtigem Auftrag der Lasur passiert gar nix ...
Das ist genau so wie ein Klarlackauftrag; nur mit dem Unterschied,
daß nicht farblos, sondern lasierend farbig versiegelt wird!
Da blättert auch nix ab ... evil or very mad

Praktische Versuche auf Restholzstücken sind auf jeden Fall angebracht ...
Je nach Färbung der Lasur sollte zumindest eine insgesamt leichte Aufhellung der Decks gelingen.

Einfach mit deckender Farbe zu übermalen ist jedenfalls keine Lösung:
dieser Bausatz ist doch schließlich kein Plastikmodell ... Rolling eyes

Das ist aber nur meine persönliche Ansicht ...
Es steht selbstverständlich jedem frei, hier nach eigenem Gutdünken vorzugehen!

Gruß - Jörg - Wink


Zuletzt von Jörg am Mo 22 Apr 2013, 22:55 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet (Grund : Korrektur)
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Beitrag von Starscout am Mo 22 Apr 2013, 23:15

Hmmm...was ist denn "sachgemäße Anwendung" und "richtiger Auftrag" beim Lasieren?

Letztlich werd ich ein paar Dinge versuchen. Vom glatt übermalen bin ich eigentlich schon wieder weg, da es in der Tat schade wäre um die schöne Holzmaserung.

...verstehe ich es richtig, wenn ich eine Lasur (dunkle Holzfarbe, pinie bzw. pinienähnlich) verwende, dann hellt sich durch die sparsam aufgetragene Lasur das Gesamtbild etwas auf?

Das könnte die Lösung sein. Dann ist die Maserung da, aber nicht mehr ganz so stark. Also so, wie ich es mir vorstelle. Very Happy
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Beitrag von Gast am Mo 22 Apr 2013, 23:26

Hallo Stephan, Jörg schreibt hier von Dünnschicht- Lasuren, die in den Splintholzbereich etwas einziehen. Im Kernholz ist die Zellstruktur dichter und die Lasur liegt auf, bzw. kann nicht eindringen. Bei Farben jeder Art steht die Holzfaser immer etwas auf. Bei wässrigen Lösungen (Lösemittelanteil unter 5 %) ist dieser Effekt am stärksten, gegenüber Lösemittelbasierenden Farben/ Lacken. Und eine aufstehende Holzfaser möchtest Du am Modell, welches aus Stahl genietet wurde nicht haben-- ebenso nicht im Deckbelagbereich...
Die Deckbeläge von AMATI am besten mit Klarlack- seidenmatt behandeln und mit Zwischenschliff arbeiten...
Gruß Thomas Pfanne

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