Der lustige Modellbauer
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Elektr. Sägen für den Modellbau Erfahrungsberichte

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Beitrag von Thorsten am Di 01 Feb 2011, 09:22

Liebe Modellbauer,

ich möchte euch hier die kleine, aber feine Tischkreissäge KS230 von Proxxon anhand eines Baubeispiels vorstellen. Keine Bange, ich bin kein Vetreter und das soll auch keine Werbung sein. Wink

Zugrunde liegt ein Eigenentwurf eines Anbauschuppens in 1:72, dessen Rohbau ich auf der 230 im folgenden abhandeln werde.

Zunächst einmal habe ich den Entwurf ausgedruckt, auf ein Stück 4mm Sperrholz gelegt und mit einem spitzen Bleistift durchgezeichnet. Anschließend habe ich die Linien auf dem Holz nachgezogen.
Elektr. Sägen für den Modellbau Erfahrungsberichte P2070011

Hier die KS 230 mit Zubehör (von links nach rechts): Ein Hartmetallsägeblatt für Kupfer und Aluminium, ein Parallelanschlag, ein selbstgebauter Schräganschlag unter 45 Grad senkrecht, ein von 0-90 Grad verstellbarer Winkelanschlag:
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Die Kontur der Vorderseite wird mit dem Parallelanschlag gesägt.
Elektr. Sägen für den Modellbau Erfahrungsberichte P2070013

Die Dachschräge an den Seitenteilen wird mit dem Winkelanschlag unter 14 Grad zugeschnitten:
Elektr. Sägen für den Modellbau Erfahrungsberichte P2070014f

Die Ecken werden mit dem selbstgebauten Schräganschlag auf Gehrung gesägt:
Elektr. Sägen für den Modellbau Erfahrungsberichte P2070015

So, jetzt nur noch das Fenster und die Tür auf meiner Proxxon MF70 ausfräsen, die Kanten etwas abschmirgeln, zusammenleimen - fertig.
Elektr. Sägen für den Modellbau Erfahrungsberichte P2070016

Mein Fazit: Für 99 Euro erhält man mit der KS 230 eine vielseitige, handliche und ausreichend robuste Maschine fürs Modellbauhobby. Ich möchte sie nicht mehr in meinem Maschinenpark missen !

Wer möchte kann den Schuppen gerne unter Verwendung meiner Zeichnung nachbauen.


Zuletzt von kaewwantha am Fr 22 Apr 2011, 17:02 bearbeitet; insgesamt 5-mal bearbeitet (Grund : Bildlink repariert (Thorsten) / Bildgröße verändert (Tommy))
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Beitrag von John-H. am Di 01 Feb 2011, 10:25

Einen sehr schönen und informativen Beitrag hast du da gemacht Thorsten.

Ich habe das gleiche Gerät und bin auch sehr zufrieden damit!

Vielleicht spornt es ja auch andere an, mal ihre Erfahrungen mit Werkzeugen niederzuschreiben! Very Happy
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Beitrag von Gast am Di 01 Feb 2011, 11:25

Habe die auch schon seit Jahren bei mir und mit 2 feineren Sägeblättern. Ist für gerade Schnitte schon optimal und da ich auch in Zukunft scratchbauten plane ist sie recht vielseitig verwendbar. Allerdings strebe ich eine bessere an mit der man auch um Ecken oder Rundungen schneiden kann.

Es handelt sich um die Proxxon Dekupiersäge DS 230/E . Mal sehen wann der Traum wahr wird.
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Beitrag von Babbedeckel-Tommy am Di 01 Feb 2011, 13:52

Hallo Thorsten,

ein feines Maschinchen! Very Happy

Gibt es dafür auch Blätter mit viel feinerer Verzahnung? Dann könnte ich mir mal überlegen auch so eine zu besorgen... sunny
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Beitrag von John-H. am Di 01 Feb 2011, 14:39

Ja gibt es Tommy! Very Happy
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Beitrag von Thorsten am Di 01 Feb 2011, 14:41

Babbedeckel-Tommy schrieb:

Gibt es dafür auch Blätter mit viel feinerer Verzahnung? Dann könnte ich mir mal überlegen auch so eine zu besorgen...

Im Kaufzustand war ein HSS-Sägeblatt mit recht feiner Verzahnung eingebaut, geht sehr gut durch Holz und auch Selitron habe ich damit problemlos schneiden können; es ist ein"Supercut"-Sägeblatt mit 80 Zähnen auf 58mm Durchmesser.
Der Hersteller bietet aber auch ein Hartmetallsägeblatt, eine Diamanttrennscheibe und ein hochlegiertes Sägeblatt an.
Dadurch wird die Maschine noch vielseitiger.
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Beitrag von Babbedeckel-Tommy am Di 01 Feb 2011, 16:11

Vielen Dank John und Thorsten! Freundschaft
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Beitrag von Frank Kelle am Di 01 Feb 2011, 17:35

Bestätigt. Aus bekannten Gründen nenne ich keine Fabrikate - aber da ist eine sehr gängige Abmessung montiert. Da die GUTEN Blätter nicht ganz billig sind, empfehle ich, die nachschärfen zu lassen - Ihr spart ca. 50-60% zu einem neuen Blatt
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Beitrag von John-H. am Di 01 Feb 2011, 21:21

Die Sägeblätter kosten zwischen 10 und 25€ außer das Diamantblatt das ist teurer, ich weiß nicht ob sich da das nachschärfen lohnt! scratch
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Beitrag von Gast am Di 01 Feb 2011, 21:52

Proxxon Geräte werden eigentlich von Bauhaus geführt zumindest gibt es dor das Sortiment bei uns und man kann sich alles anschauen.

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Beitrag von John-H. am Di 01 Feb 2011, 22:02

Stimmt Heiko, da kaufe ich auch alles von Proxxon! Very Happy

Aber eins hätte ich da noch,

und zwar hat die Proxxon Dekupiersäge DS 230/E ein paar ganz miese Eigenschaften die man vor dem Kauf abwägen sollte!
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Beitrag von Babbedeckel-Tommy am Di 01 Feb 2011, 22:07

John-H. schrieb:Stimmt Heiko, da kaufe ich auch alles von Proxxon! Very Happy

Aber eins hätte ich da noch,

und zwar hat die Proxxon Dekupiersäge DS 230/E ein paar ganz miese Eigenschaften die man vor dem Kauf abwägen sollte!

Könnt ihr diese mal bitte aufführen? So eine wollten wir uns auch zulegen! DANKE Very Happy
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Beitrag von John-H. am Di 01 Feb 2011, 22:21

Ein Problem soll sein, dass sie bei größeren Geschwindigkeiten sehr schnell aus
der Linie laufen soll.
Man sollte auch drauf achten das man den Adapter für normale Laubsägeblätter (ohne Steg) dazu bekommt!

Ich habe dieses Gerät nicht, von daher sind das nur Meinungen die mir zugetragen wurden!
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Beitrag von Babbedeckel-Tommy am Di 01 Feb 2011, 22:45

Aha, Danke John! Freundschaft
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Beitrag von Thorsten am Mi 02 Feb 2011, 11:02

Eine Dekupiersäge habe ich von Rotwerk. Da läuft der Schnitt auch weg wenn man nur ein Ideechen zu schnell schiebt. Aber wenn man kurvige Konturen zu schneiden hat ist sie ok (Kurven schneiden mit einer Kreissäge geht nicht wegen dem großen Durchmesser des Sägeblatts).

Was mir in meinem Maschinensortiment noch fehlt ist eine Bandsäge; das sollte dann aber eine sein mit der ich auch Bleche aussägen kann. Einzig es fehlt das Geld dazu..... Traurig 1
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Beitrag von John-H. am Mi 02 Feb 2011, 11:35

Thorsten schrieb:
Was mir in meinem Maschinensortiment noch fehlt ist eine Bandsäge; das sollte dann aber eine sein mit der ich auch Bleche aussägen kann. Einzig es fehlt das Geld dazu..... Traurig 1

Da kann ich nur die PROXXON Bandsäge MBS 240 / E empfehlen,
die leistet seit Jahren sehr gute Dienste bei mir! Very Happy
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Beitrag von Babbedeckel-Tommy am Mi 02 Feb 2011, 13:42

Aaaaha! Wieder was auf meiner Liste! Very Happy
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Beitrag von Meiki am Do 03 Feb 2011, 12:01

Hallo Tommy

Das was John über die Dekupiersäge schreibt ist richtig ich habe sie mir
2008 zugelegt benutze sie jetzt nur noch für Rundungen oder um etwas
grob abzuschippeln schneidet übriegens alles mit entsprechenden
Sägeblättern.
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Beitrag von Glufamichel am Do 03 Feb 2011, 13:32

Zum Thema Dekupiersäge:
Ich habe eine von ALKO. Da ist das mit der Verlauferei auch so. Die hatte damals etwa 100 Mchen gekostet. Ein Kamerad hatte sich aus beruflichen Gründen eine HEGNER zugelegt. Die kostete damals das 5-fache. Die Leistung überzeugt Heute noch. Seitdem ich mit der Hegner gesägt hatte, kam meine Säge nicht mehr aus dem Regal. Ich nehme jetzt für gerade Schnitte eine Feinsäge. Der Kamerad wohnt leider schlappe 150 Km weg.
Man müsste mal die Proxxon-Stichsäge etwas testen. Da würde bei z.B. Fensterausschnitten auch das aus- und einspannen des Blattes entfallen. Da ich sowieso mit der Stichsäge *von Unten* arbeite, habe ich immer freie Sicht zur Schnittstelle.
Gruss Uwe
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Beitrag von Gast am Do 03 Feb 2011, 16:13

Kleine Werkzeugkunde ;
wenn ein Sägeblatt aus der "Spur" läuft (schneidet), dann liegen im allgemeinen Fertigungsfehler am Sägeblatt vor, aber es werden auch von Anwender Fehler gemacht. Unscharfes und verkehrtes Sägeblatt zum Werkstoff.
Gerade bei der Tischkreissäge von “Proxxon“ gelingt dem Anwender meisten nicht im ersten Versuch einen längeren sauberen Schnitt.
Dazu folgendes; der mitgelieferte Anschlag steht in den seltensten Fällen nicht parallel zum Sägeblatt. Auch ist er etwas sehr kurzgeraten, weil man fast am Ende keinen Anschlag zur Führung des zuschneidenden Materials mehr hat.

>> Hier ist der Hobbybastler gefragt, Anschlag/Führung verlängern und eine andere Befestigungsart dann zu wählen. <

Nun weiter; ist dieser Anschlag/Führung nicht 100% parallel zum Sägeblatt ausgerichtet, wird der Schnitt krumm und im schlimmsten Fall fängt das Sägeblatt an zu qualmen und es „läuft“ aus dem Schnitt. Ganz gras ist dieser Fehler bei nicht geschränkten Metallsägeblätter und den sogenannten Hobelkreissägeblätter. Bei diesen Sägeblätter haben wir keinen „seitlichen“ Spielraum beim sägen, da gibt das Sägeblatt mehr oder weniger die Schnittrichtung vor.

>> Nun kommen wir mal zu unseren Sägeblättern, ob groß oder klein, sie haben immer Alle eine Aufgabe, Material zu trennen. <<

Wir machen uns hier im allgemeinen nichts vor, wer eine Werkstatt hat, versucht seine Sägeblätter selbst zu schleifen, ist ja auch kein Problem, wenn man gewisse Dinge dabei beachtet.
Auf meiner Skizze sind zwei (A +B) typische Fehler der Sägeblätter gezeigt. Bei „A“ wurde zuerst geschliffen und dann zu viel des „Guten“ geschränkt. Das Material „klemmt“ sich zwischen Zähnen, kein sauberer Schnitt möglich. Es wird höchsten das 1 ½ fache der Sägeblatt-Stärke geschränkt.
Bei „B“ wurde richtig geschränkt, aber in der verkehrten Reihenfolge.
Und bei „C“ stimmen Alles, erst schränken und dann schleifen. Der Sägeschnitt am Flugkreis hat eine gerade und saubere Schnittlinie.
Das sind eine Hinweise die für geschränkte Holzsägeblätter. Bei nicht geschränkten Metallsägeblätter und den sogenannten Hobelkreissägeblätter wird etwas anders geschliffen. Es hängt sehr stark auch von der Blattstärke ab, dabei werden immer im Prinzip drei Zähne zusammenhängend geschliffen. Geschliffen wird im allgemeinen im 90° Grad Winkel zum Sägeblatt, aber es gibt Ausnahmen bei Metallsägeblätter und den sogenannten Hobelkreissägeblätter. Diese werden für ihre Verwendung anders geschliffen, ein rechter geschliffener Arbeitszahn, dann ein linker geschliffene Arbeitszahn und dann der dritte Zahn werden zum „Räumer“ geschliffen. Auch das Blatt sieht hier im Querschnitt etwas anders aus, an der Bohrung/Aufnahme und dem Zahnbereich ist eine identische Materialstärke/Blattstärke vorhanden, der Rest der beiden Flächen ist gleichmäßuig hinterschliffen/verjüngt.

Randbemerkung; jeder gute Sägeblatt-Schleifer schärft seine Sägeblätter entsprechend dem Schnittgut, es „spielen“ auch die Zahnabstände“ ein sehr gewichtige Rolle bei der Stärke des Materials.

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Beitrag von Frankeisenbahn am Do 03 Feb 2011, 17:32

Hallo zusammen,
ich möchte mich hier auch gerne mal einbringen. Ich selbst hatte mal die Gelegenheit, bei einem Freund die Proxxon zu benutzen und fand sie auch sehr zufriiedenstellend. Was mir gefehlt hat, war die Möglichkeit, das Sägeblatt für Gehrungsschnitte zu kippen.
Ich selbst habe mir vor Jahren eine kleine Böhler-Tischkreissäge gekauft. Die arbeitet, wie ich finde, sehr präzise. Ich bentze sie für Hölz, Kunststoff und Metall. Man kann den Anschlag für Winkelschnitte verstellen und man kann das Sägeblatt gegenüber dem Tisch bis zu 45 Grad neigen. Ich habe damit z. B. den Kasten für mein Mittelmeerdiorama gebaut. Preislich ist die Maschine günstiger als die Proxxon. "Große" Werkstücke gehen allerdings nicht damit. Die Firma war zwischenzeitlich mal vom Markt weg. Inzwischen kann man die Artikel aber wieder erwerben.
Frank
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Beitrag von Gast am Do 03 Feb 2011, 17:46

wink1 Frank,
die Arbeitsplatte selbst kann du bei der "Proxxon" nicht verstellen, aber du hast auch eine Möglichkeit für Gerungsschnitte, verstellbaren Anschlag - ist eine Frage der Übung damit.
Ich kenne die "kleine Böhler-Tischkreissäge" nicht, aber bei 45° Grad muß ein verdammt breiter Ausschnitt vorhanden sein im Tischblatt. scratch
Drehpunkt der Arbeitsplatte und der Mittelpunkt der Welle/Sägeblatt werden ja nicht auf einer Ebene liegen können.
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Beitrag von Thorsten am Do 03 Feb 2011, 18:16

Ja, das mit dem Gehrung sägen ist in der Tat so ein Problem. Deshalb habe ich mir das Hilfsmittel auf dem 5. Bild gefräst um wenigstens 45 Grad-Gehrungen herstellen zu können.

P.S.: Meine Fingernägel waren VORHER übrigens länger.... Pfeffer
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Beitrag von Glufamichel am Do 03 Feb 2011, 18:30

Hallo Jürgen,
beim Schränken der Sägeblätter muss man noch anmerken, das es nur bei Blättern ohne Hartmetallbestückung gemacht wird. Und wahrscheinlich nicht bei der Grösse der Proxxondurchmesser. Bin mir nicht sicher, ob die Schränkzange den kleinen Durchmesser schafft.

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Beitrag von Patrick82 am Sa 19 Feb 2011, 17:45

Habe mit meiner Dekupiersäge keien Probleme. Wenn man einmal was Langes aussägen Muss ich halt den Anschlag benutzt und gut. Brauche keine minikreissäge brauche sonst noch mehr platz. Wird notfalls für den dremel ein Sägeblatt eingesetzt werde dafür noch ein Tisch aus 2mm Alu bauen das reicht auch aus. Zum fräßen benutze ich eine Standbohrmaschiene reicht aus. Zwar nicht so gut für das Bohrfutter aber wurscht. Ne Bandsäge werde ich mir auch noch zulegen mal sehen welche brauche sie nicht oft. Also werde ich auch nicht viel Geld ausgeben so 100-180 Euro werden es sein. Die andren Gerätschaften die Grobe Arbeit leisten müssen die müssen aushalten und das nicht zu knapp.
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