Der lustige Modellbauer
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Bayerische S 3/6 OcCre Baukasten bauen.

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Beitrag von ReStart69 am Sa 30 März 2019, 19:26

Einleitung.

Bayerische S 3/6 OcCre Baukasten bauen? Ärger und Herausforderung wechselten sich bei mir ab....... Herausforderung hat bei mir aber gewonnen!

Ende Dezember habe Ich mich die OcCre's S 3/6 Lok gekauft. Während meines Studium in die Baubeschreibung merkte Ich u.a. das Ich von bestimmte Leitungen die Bestimmung nicht finden konnte. Schnell hatte auch andere Fragen die Ich mich nicht beantworten konnte. Also bin Ich zu suchen gegangen ins Internet. Ich konnte aber nicht viel echt brauchbare Bilder und außerdem kein einzige anderen Holländer finden, der an diesem Kit arbeitet oder gearbeitet hat.

Nach einige Tage und Abenden suchen landete Ich hier in „Der Lustige“. Dann fand Ich die ausgezeichnete Berichte seit 2011 von Avi (aviavi59) und auch die viele prächtige Bilder von Alfred Ernst (leider ist er nicht mehr unter uns). Ausgezeichnet info!! Und ja, ein Modellbauer ist meiner Meinung nach kein echte Modellbauer wenn er nicht das Beste machen will von seinen Modell, oder? Ich habe beide Berichtenserien etwa 6 oder 7 Mal mit viel vergnügen angeschaut und gelesen.

Das der Lieferant OcCre auch 7 Jahre später (2018) gar nichts geändert hat am ursprüngliche Entwurf, außer die Lieferung von andere, bessere Räder, erstaunt mich sehr. Ich hätte doch gedacht das es für solch einer Hersteller nicht zu schwierig sein sollte, einige doch wichtige Anpassungen zu machen!

Vielleicht werdet Ihr euch fragen: Was macht eigentlich ein Holländer hier in unserem (übrigens ausgezeichneten) deutschen Forum? Erklärung ist einfach: Wie gesagt fand Ich nicht EINEN anderer Holländer der an diesem Kit arbeitet oder gearbeitet hat. Und Ich mag sehr was hier so alles geschieht. Also fülle Ich mich einigermaßen verpflichtet lol! , aber sicher hingezogen zu diesem Forum.

Nach langer Überlegung habe Ich mich also entschieden um die Zeit und Mühe zu machen um selbst auch mit Ihr hier mit zu machen. Es kostet mir was, mit meinen begrenzte Kenntnisse der deutschen Sprache, aber mit Hilfe von freeware „ImTranslator“ und danach wieder meine eventuelle eigene Verbesserungen in Ihre Übersetzungen (ImTranslator ist ja auch nicht 100-procentlich) muss dass doch gelingen, was?!

Manchmal könnt Ihr hinter ein Wort dieses Zeichen begegnen: (?), das heißt dass Ich mich fragte, ob ich eigentlich das richtige Wort verwendet habe (haha).
An MODERATOR(en): Nehmen Sie vor allem bitte die Freiheit, meine grammatischen oder Sprachefehler zu verbessern!! Kein Problem, da kann Ich vielleicht auch noch was lernen.

Also zurück zum OcCre Baukasten: in der Tat stimmt da vieles nicht, was schon ganz gut ausgesucht wurde von Avi. Darüber habe Ich selbst schon gelernt, dass z.B. bestimmte Leitungen am Kessel fehlen und auch die Bestückung des Stehkessels ist ziemlich falsch. Aber es gibt noch vieles mehr.

Also vielen Dank an Avi und Alfred da oben! Ich habe fast alle Bilder von Alfred gespeichert. Die Qualität ist oft so gut, dass einfach ausschnitten gemacht werden können die dann wieder ganz schön vergrößert werden können.

Auch selbst bin Ich noch zu suchen gewesen ins Internet und habe noch andere Sachen finden können, wie ein Transport vom 3634 wo Ich ein paar ziemlich schöne Bilder fand dem Ich Vergrößerern konnte um z.b ein gutes Sicht zu kriegen auf der Tendervorderseite und die rechte Seite des Loks, wovon Ich vorher nur sehr wenig Information finden konnte. Sehe: http://www.olli80.de/2006/061101.php.

Außerdem fand Ich ein Russische Film wo man mit „VLC media player“ evt. schön Bild für Bild abspielen kann und auch „Snapshots“ machen.
Suche mit: Техника паровоз экспресс Bavarian S 36. Du sollst die aber nur als mp4-format herunterladen, sonst ist VLC nicht brauchbar.

Ich habe beschlossen um diese Herausforderung an zu nehmen und dieses Modell als bewegliches Standmodell zu bauen (weil Ich keine andere Anwendungen habe), aber mit die viele Änderungen/Verbesserungen, die Ich wichtig finde. Jeder entscheidet natürlich für sich, wie weit er gehen will oder was für Ihm wichtig genug ist. Auch Ich werde diese Entscheidungen mit Hilfe Avi's Studien und Bemerkungen während der Bau des Modells machen. Außerdem habe Ich auch Dieters (DK48) Berichte genau beobachten und werde auch einige von seiner Baumethoden verwenden, wie z.B. mit Holz und Draht und Isolierungen für Flanschen. Fabelhafte Ideen, Dieter!
Dann ist auch Wolfgang (Lupo60) natürlich noch da, er baut gerade auch diese Lok seit mitten März.

Ich werde wahrscheinlich z.B. keiner Innenantrieb machen, aber Ich werde mich viele andere Sachen wie Avi vorschlägte verwenden und mehr (aber richtige) Details am Kessel und Stehkessel machen. Außerdem habe Ich schon einige schöne Detailstücke ins Internet gekauft, wie ein Doppelbremsventil, eine Steuerung, eine etwas gleichende Regler, Schraubenimitationen, Puffersets, bewegliche Kupplungen und 3D Nieten.

Bitte beachte: Ich werde hier bestimmt nicht alles genau wiederholen, was Avi (aviavi59) bereits in seiner ausführlichen Berichten (15 Seiten!) beschrieben hat. Also wenn auch du wirklich an vielen Verbesserungen dieses Modells interessiert bist, lese dann auch seine Beiträge: http://www.der-lustige-modellbauer.com/t10770-baubericht-der-s3-6-von-avi und folge Wolfgang.

Dutzende richtig schöne Bilder von meistens hochwertige Qualität von der ursprünglichen Locomotive S 3/6 3634 im deutschen Museum in München, gemacht von Alfred Ernst findest du hier: http://www.der-lustige-modellbauer.com/t4137-s-3-6-die-3634-im-deutschen-museum

Ich wünsche mir viel Geduld..........und dann fangen wir das nächsten Mal mal an mit meine Bauberichten.

Mit freundlichen Grüßen,
Wim aus Holland.
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Beitrag von ReStart69 am Sa 30 März 2019, 22:17

Während meine Untersuchungen ins Forum hatte Ich doch juckende Hände, also habe Ich trotzdem angefangen zu bauen.
Aber nicht ohne zukünftig mögliche Änderungen in Gedanken. Hier 2 Übersichten was Ich schon so gemacht habe:
Bayerische S 3/6 OcCre Baukasten bauen. Overzi15

Bayerische S 3/6 OcCre Baukasten bauen. Overzi14

Du siehst hier gerade noch der Stehkessel und mein Dach. Ich beschreibe beide hierunter.
De Langkessel is noch immer auseinandernehmbar, weil Ich die noch 7 mm verlängern soll (du siehst auch schon 2 extra Scheiben dazu) und löcher bohren für Kabel. Auch sind einige extra Holzbekleidungen für die Kabine zu sehen, war also auch meine Idee.

Im oberen Bild siehst du die beide Umlaufbretter die Ich aus dünner 1,5 mm Birken Sperrholz sägen werde (AVI's Idee, Ehre wer Ehre zukommt, nicht wahr?). Auch habe Ich nachgedacht über das Chassis. Ich habe gedacht hier 4 mm Messing Röhre zu verwenden als Lager. Deshalb habe Ich bereits zwei Stücke Sperrholz hinein geklebt da die vorhandenen Löcher zu groß sind, aber diese Lösung könnte sich später vielleicht noch ändern.

Das Führerhaus hatte Ich teilweise schon gebaut, als sich herausstellte, dass einiges nicht stimmte im Vergleich mit den realen Lokomotive. Der Boden ist 5 mm zu lang (also abgedroschen) und das Dach 15 mm. Weil Ich die Traversen (?) 39 und 40 an der Oberseite sehr grob finde, habe Ich die Hälfte der Unterseiten abgeschliffen.

Ich habe sie jedoch noch NICHT ins Führerhaus geklebt, weil ich das Dach wahrscheinlich abnehmbar machen möchte. Außerdem möchte ich echte Scheiben aus Plexiglas platzieren und auch 2 Schiebefenster herstellen, die schließlich die echte Lok auch hat.

Hierfür muss Platz für 2 L-Profile von 1,5x1,5 mm geschaffen werden.
Ich finde auch, dass die Regenrinnen auf dem Kabinendach viel zu grob sind, wenn sie gemäß der Baubeschreibung gebaut werden. Vergleiche das mit diesem Foto Alfreds:
Bayerische S 3/6 OcCre Baukasten bauen. Dak-1a11

Teilweise weil die Seiten des Kabinendachs am orig. Lok rund geformt sind (siehe gelber Pfeil),
Bayerische S 3/6 OcCre Baukasten bauen. Dak-1b10
habe Ich mich entschieden, das Dach ganz anders zu gestalten. Ich sägte eine Platte aus 1 mm (Birken!!) Sperrholz in Dachgröße (Anmerkung: 15 mm kürzer also!). Beachtet die Maserung des Holzes. Ich steckte die mit ein paar Klammern rund gesetzt über Nacht in eine Pfanne mit Wasser.

Nach dem Trocknen habe Ich es dann, mit 2 selbst hergestellten Formen aus 3 mm Sperrholz (schnell markiert mit Hilfe des Altholzes aus dem ursprünglichen Sperrholzplatte), auf der Innenseite mit Leisten bekleidet.
Bayerische S 3/6 OcCre Baukasten bauen. Dak-2-12

Bayerische S 3/6 OcCre Baukasten bauen. Dak-3-12

Ich habe auch die Messingplatte an der Vorderseite (!) um 15 mm gekürzt, wodurch auch das runde Loch besser ins Führerhaus situiert sein wird, statt hinter dem letzten Sparren(?), was falsch ist. (siehe bild Alfred: https://servimg.com/image_preview.php?i=7865&u=15061621).
Bayerische S 3/6 OcCre Baukasten bauen. Dak-4-11
Ich habe auch an beiden Seiten 5 mm abgesägt. Dann habe Ich einen 3-mm-Messingstab exact auf die Kante des Arbeitstisches geklemmt und die Kanten der Platte rund-geschlagen, so dass die Regenrinnen entstanden.

Dann hab Ich das Dach in Form gebogen. Nachdem die Kabine grün gestrichen ist, kann das schwarz gefärbte Dach zentral damit geklebt werden.

Ich fand die Dachhaken an der Unterseite sehr grob und habe sie bis auf etwa 0,7 mm geschliffen. Sieht auf diese Weise viel besser aus.

Auch hab Ich schon in die Seiten des Führerhauses gefräst für zwei 1,5 mm L-profile für Schiebefenster. Das ging aber nicht ganz gut, obwohl Ich sehr langsam arbeitete brachen, wegen die schlechte Qualität des Sperrholzes, leider manchmal kleine Stückchen ab. Vielleicht kann Ich das reparieren mit Spachtelmasse oder ähnliches. Sonst werde Ich auch die neu machen müssen aus besseres Sperrholz, also Birken. Ein paar Plexischeiben liegen auch schon da.
Bayerische S 3/6 OcCre Baukasten bauen. Cabine11

Ich hatte der Stehkessel schon gebaut, aber im wieder abgebaut, weil er zu eng ist. Avi hatt das entdeckt. In verschiedene gefundene Zeichnungen ist der falsch, das heist für die 3634-er. Das kann man in Alfreds Bild sehen:
Bayerische S 3/6 OcCre Baukasten bauen. Dak-110
Beachte verschiedenes hinter das Schiebefenster. Auch die richtige Position des Loches ins Dach ist hier zu sehen.

Ich habe die betreffende Einzelteile neu gemacht, dann aber 9 mm größer.  
Bayerische S 3/6 OcCre Baukasten bauen. Staand12

Ich habe zum Bekleidung auch wieder Sperrholz verwendet statt Holzleisten. Und so sieht er dann jetzt aus:
Bayerische S 3/6 OcCre Baukasten bauen. Vergro10

Heute habe Ich die Kessel auseinander genommen zur Verlengerung und Bohren der Löcher. Auch die Umlaufbretter ausgesägt. Die äußeren zwei sind die neuen und das ist gut gelungen, nichts gebrochen!
Bayerische S 3/6 OcCre Baukasten bauen. Omloop10

Na, das war dann was Ich bisher alles schon gemacht habe. Immer mit Vorausblick, was im Zukunft noch angepasst oder irgendwie anders gemacht werden sollte.

Bis zum nächsten mal.
Gruß,
Wim.
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Beitrag von maxl am So 31 März 2019, 12:00

Hallo Wim - bei deinem BB bin ich sehr gerne dabei! Auch ich habe ja die S3/6 von OcCre gebaut, allerdings als Etappenbausatz, was sich im Nachhinein als Fehler herausgestellt hat. Wenn man, wie hier, alle Teile von Anfang an zur Verfügung hat, kann man viel vorausschauender planen und bauen. Vom Preisunterschied mag ich gar nicht reden...
Auch ich bin über Avi's BB zu diesem Forum gestoßen, allerdings so spät, dass es zu einem eigenen BB nicht mehr reichte. Da war meine Lok nämlich schon fast fertig. So manchen guten Tipp hätte ich gerne aufgegriffen.
Nach meiner Meinung kann man an das OcCre-Modell nur auf zwei Weisen herangehen: Entweder man baut es OOB (soll heißen: "aus der Kiste"!) mit leichten Verfeinerungen, oder man schmeißt das Konzept völlig um und macht was Eigenes. Dann war der Bausatz nicht viel mehr als ein Motivationsschub...
Ich bin den ersten Weg gegangen. Herauskam eine auf den ersten Blick ansehnliche "Deko-Lok", aber von einem Modellbau in dieser Preisklasse erwarte ich deutlich mehr!
Leider hat Avi seinen fantastischen BB nicht zu Ende geführt. Ob er sein Modell fertig gebaut hat, weiß ich nicht. Die Umstände sprechen aber dafür, dass dieser Bausatz umso problematischer wird, je mehr man auf das Vorbild schielt, das ja wohl das Exponat in München ist.
Schaut man sich bei den zahlreichen Bauvorhaben der OcCre-Lokomotive allein hier auf dem Forum um, wird man feststellen, dass die Projekte (oder die Bauberichte) in der Mehrzahl abgebrochen wurden.
Du wirst deinen Weg finden, Wim. Ich steuere gerne Ratschläge bei, so gut ich kann! Viel Freude beim Zusammenbau wünscht Michael (maxl)
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Beitrag von Lupo60 am So 31 März 2019, 13:18

Hallo Wim,

sehr interessant! Insbesondere Dein Hinweis, dass es den im Bausatz vorgesehenen, minimalen Dachüberstand an der Führerhausseite im Original gar nicht gibt! Gut beobachtet, ist mir so noch gar nicht aufgefallen!

Gut auch die Fleißarbeit, wichtige Teile aus gutem Holz nachzubauen. Das Sperrholz vom Bausatz ist ja nun nicht gerade der Knaller. Und Deine Teile sehen richtig gut aus!

Ist das Führerhaus tatsächlich 15 mm zu lang? affraid

scratch Das gibt jetzt einen vorläufigen Baustopp bei meinem Führerhaus. Erstmal grübeln, wie ich all das am Geschicktesten umsetzen kann. Erste, noch nebulöse Ideen sprießen schon.
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Beitrag von Lupo60 am So 31 März 2019, 14:33

… und nochmal ich …

Das mit dem Führerhaus hat mir jetzt doch keine Ruhe gelassen. Also, wenn ich doch eh schon das CAD-Programm habe, mal dem Rohbau mit der Schieblehre zuleibe gerückt und die Maße in die Zeichnung eingetragen:

Bayerische S 3/6 OcCre Baukasten bauen. Detail11

Aha. Jetzt ist auch klar, was OcCre hier nachgebaut hat... Der Dachüberstand nach hinten ist tatsächlich ein Stück zu lang - aber ich habe das Dach vorne bündig aufgelegt, ohne den vorderen Überstand gemäß Zeichnung zu berücksichtigen. Also passt die Dachlänge auch in etwa.

Die Zeichnung beschreibt die 18 531, also eine Lok, die in den 1930er Jahren bei Henschel, Kassel nachgebaut wurde. Ob die das gleiche Führerhaus hatte wie die S 3/6 im deutschen Museum, darf angezweifelt werden.

Die Lok im Deutschen Museum mit der Nr. 3634 entstammt der Bauserie "e" und lief als 18 451. Sie wurde mit geradem Führerhaus ohne Windschneide ausgeliefert. Aus der Maßskizze im Buch herausgemessen betrug die Breite der Führerhauswand etwa 1750 mm, im Maßstab knapp 54 mm. Im Bausatz gönnt OcCre der Wandbreite etwa 57 mm - also einen kleinen Tacken zu viel.

Vor allem aber - und wieso fällt mir Esel das erst jetzt auf? - gehört sie zu den "Hochhaxigen" mit einem Treibraddurchmesser von 2000 mm. Belässt man den Bausatzrädern ihre irrwitzigen Spurkränze, dann stimmt der Gesamtdurchmesser der Treibräder sogar so einigermaßen (auch wenn der Laufkreisdurchmesser 2 mm daneben liegt). Mit abgedrehten, niedrigen Spurkränzen sind die Räder zwar viel schöner, aber eben auch definitiv zu klein für die Nr. 3634 im Deutschen Museum.





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Beitrag von ReStart69 am So 31 März 2019, 15:50

Ah, Ich habe schon gedacht du verwendest datei der 531-er. Das erklärt dann auch die Unterschied der Radabstände, welche beim 3634-er gleich sind (Tut mir leit!).

OcCre hat bestimmt die 3634-er aus München als Vorbild genommen, weil daß der einzige war mit diese lange Vorverwärmer am linke Seite.

Ich habe mich verlassen auf Avi's Tabellenform auf:
Tabellenform Avi 2012
Sein Kommentar steht etwas mehr nach unten. Ich weiß aber nicht woher er die Maßen bekommen hat.
Vielleicht sollst du auch noch sein Kommentar die treibräder: lesen, Bericht #16. Leider fehlen Bilder und Ich verstehe nicht alles was er da sagt, aber du bestimmt wohl.

Übrigens ist der Stehkessel des 3634-er breiter als der vom 531-er. Das habe Ich in mein erste BB auch gezeigt. Deshalb habe Ich Ihm immerhin neu gemacht.

Gruß, Wim.
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Beitrag von ReStart69 am So 31 März 2019, 16:43

Hallo Michael,

Vielen Dank für deine Antwort.

Da hast du völlig recht, wir (Wolfgang und Ich) können unter diese Umstände genau so planen und bauen, wie wir es gerne wollen. Ein großes Vorteil! Und jeder macht sein eigene Entscheidungen an Hand von eigene Möglichkeiten und vorhandene Werkzeuge. Ich habe also die zweite Weise gewählt, soweit ich die Fähigkeiten haben werde. Das muss sich noch beweisen.

Etwas erstaunt mich wohl. Avi hatte damals auch ein Paar Mitglieder in seine BB's. Obwohl er öfter  eine Pause von einige Jahre machte beim Bau dieser Lok, hat niemand Ihm je gefragt, ob er die Absicht hat noch weiter zu machen. Ich habe mir überlegt das zu machen, aber weil Ich neu bin, zweifele Ich (noch).

Auch Ich hätte Ihm jetzt vielleicht helfen können, weil Ich mich viel Zeit genommen habe um z. B. so gut wie möglich die viele Leitungen ins Stehkessels und entlang der Langkessel zu analysieren. Leider konnte auch Ich nicht alle gut folgen/finden. Und mal nach München gehen ist für mich keine Option, 845 km / 8 Stunden fahren!

Na gut, für mich ist dies noch immer eine große Herausforderung, Ich werde sehen, wie lange Ich das ausharren werde.

Gruß, Wim.
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Beitrag von ReStart69 am So 31 März 2019, 16:55

Na, jetzt erst mal Formule1 gucken auf eure RTL Television! 2 Daumen
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Beitrag von Lupo60 am So 31 März 2019, 16:58

Gemäß Maßskizze beträgt der Achsabstand bei der Bauserie "e" zwischen den Treibrädern jeweils 2080 mm. Bei der 18.5, zu der die 18 531 gehört sind es 1970 und 2010 mm.

Der Laufkreisdurchmesser beim Bausatz beträgt 58,4 mm, entspricht 1870 mm Vorbild.

Weiterhin hat laut Avi das 2000 mm Rad 19 Speichen (Spaken) und das 1870 mm Rad 18 Speichen. Auch beim OcCre-Modell sind es 18 Speichen. OcCre liefert also völlig korrekt ausgeführte 1870 mm Räder für das Modell einer Lok, die 2000 mm Räder hatte. Muss man nicht verstehen.


Welche Lok sich jetzt OcCre zum Vorbild genommen hat, wird wohl deren Geheimnis bleiben. Der Vorwärmer auf dem Umlauf allein überzeugt mich jetzt nicht - diese Lösung ist nämlich viel einfacher, als den Vorwärmer quer im - nicht nachgebildeten - Rahmen unter zu bringen.

Nun ja … bei meinem Modell habe ich mich ja jetzt schon auf die Abmessungen der 18.5 eingeschossen und meine Räder gehen auch bei zugedrückten Augen nicht mehr als 2000 mm Räder durch. Die Nördlinger Lok hat ein Windschneidenführerhaus, eignet sich also auch nicht als Vorbild.

Jetzt hatte ich schon befürchtet, dass meine Lok eine arme Waise ohne konkretes Vorbild werden könnte, vor allem, weil sie ja grün sein muss. Aber da tritt der Retter namens Lüdecke auf: Auf Seite 46 seines Buches zeigt er ein Werksfoto der 1927 fertig gestellten 18 520. Mit quer im Rahmen verbautem Vorwärmer, in grün und mit Zierstreifen, aber mit DRG Loknummer. Diese Lok ist als Serie "l" geliefert worden und hat die gleichen Achsstände wie die Serien "o", zu der die als Zeichnung vorliegende 18 531 gehört.

Also wird die 18 520 "meine" Lok.

Damit ist dann auch die Stehkesselausrüstung und die Detaillierung des Führerhauses des Bausatzes hinfällig.


Schönen Gruß,
Wolfgang
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Beitrag von ReStart69 am So 31 März 2019, 19:44

Gut verstanden, Wolfgang.

Verstehe mich gut: Ich möchte dir gar nicht widersprechen!! Deine Wahl ist deine Entscheidung. Ist gut.

Meine ist die folgende:
Für meine Untersuchungen habe Ich sehr viel Zeit genommen und es war sehr schwer um vor allem Bilder zu finden, die verglichen werden konnten mit OcCre's Modell. Ich habe mich mehrere Loks angeschaut, wie 3673, 531, 3624, 3630 und natürlich 3634.

Beim Vergleich verschiedener Bilder und Zeichnungen, fielen mir besonders zwei Dinge auf:
1. Diese Vorverwärmer auf der linken Seite
2. Die Bremsluftpumpe auf der rechten Seite

Beide gibts nur bei die 3634. Deshalb und weil Ich aus diesen Grund dutzende Bilder Alfreds heruntergeladen und beartbeiten habe, werde Ich mich bestimmt an die 3634 halten.

Außerdem habe Ich fast alle Leitungen am Kessel recherchiert und verschiede Bilder versehen mit Zahlen aus der Baubeschreibung. 
Ich werde aber die dunkele Farbe von die 3673 verwenden, finde Ich viel schöner als das helle Grün. Eine für mich akzeptable Kompromisse.

Hoffe, du bist nicht Böse.....

Schönen Gruß, Wim.
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Beitrag von Lupo60 am Mo 01 Apr 2019, 00:11

Hallo Wim,

böse? Nö … im Gegenteil!

Ich sitze in Deinem virtuellen Bastelzimmer, schau Dir über die Schulter und futter Dir die virtuellen Kartoffelchips weg, während Du an Deiner Lok schwierige Probleme wälzt. Und da soll ich als Gast Dir böse sein? Gehört sich nicht. Zumal Du mir ja mit der Führerstandslänge den ganz wesentlichen Anstoß für mein Modell gegeben hast, so dass ich jetzt mit der 18 520 genau "meine" Lok gefunden habe. Also ganz und gar nicht böse! Freundschaft

Das ist doch das Schöne am Gedankenaustausch in so einem Forum: Dass man sich gegenseitig Anregungen gibt. Und trotzdem jeder seine eigenen Lösungswege sucht und findet. Wäre ja langweilig, wenn jeder genau das Gleiche und "einzig Richtige (TM)" machen würde.


Mit der Farbauswahl gebe ich Dir recht. So froschig wie die 3634 wäre auch nicht meins. Ich werde mir mal den RAL 6007 zulegen, der scheint relativ dunkel, eher in Richtung der 3673 zu sein. Da bin ich auch schon mal gespannt.


Schönen Abend noch,
Wolfgang


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Beitrag von ReStart69 am Mo 01 Apr 2019, 01:43

Meine Hut geht ab für deine Antwort! Du hast völlig recht. Es war natürlich auch nur albern (?).  Aber für mich keine Chips (würde ich zu fett werden mit meinen 67 kg, und das meine Ich wirklich), doch jeden Abend ein schönes Gläschen Whiskey ab 11:30, bin nun einmal ein Abendmensch, obwohl es eigentlich jetzt ein wenig zu spät geworden ist; deine Schuld! Very Happy

Aber wenn du in der Tat die 520 wählst, müsstet du auch davon bewusst sein, dass du noch viele andere Änderungen vornehmen must. Ich habe heute abend immer noch Bilder von die 520 gesucht und gefunden, es ist doch die 3673, oder? Ich würde es wirklich verstehen, wenn du dich für die entscheidest, weil du den Nordlinger leicht sehen und fotografieren werden kanst.

Aber nur eine gutgemeinte Warnung:
Also du willst: ein Windschneidenführerhaus, schmalere/untiefere Stehkessel (wie im Baukasten), ganz andere Wasser-, steuer- und Messleitungen, Vorverwärmer unter dem Umlauf, viel kleinere/kürzere Bremshebel, Generator oben auf der Kessel, ein ganze andere Bremsluftpumpe auf die linken Seite und was noch. Weiss was du vorhast! Aber in jedem Fall: Respect!
Ich bleibe lieber bei “meine” 3634.

Freundlichen Gruß, Wim.
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Beitrag von maxl am Mo 01 Apr 2019, 11:33

Hallo Wim - ich hatte deine Antwort zu meinem Beitrag glatt überlesen: Sorry! Es ging dir um avi und sein "Verschwinden" auf diesem Forum. Ich war damals ja auch ganz neu hier und habe mit avi auch über PN Kontakt gehabt. Er hat mir sehr geholfen beim Einstellen von Fotos meiner S3/6 und ich habe ihm einige Fotos aus meiner Sammlung (München und Neuenmarkt/Wirsberg) übermittelt. Ich kann mich nicht mehr genau erinnern, wie alles war. Bei seinem BB gab es eine (oder mehrere) lange Pausen. Ob man ihn durch Nachfragen wieder zum Austausch hier auf dem Forum hätte bewegen können, weiß ich nicht und war damals - weil noch neu hier - genauso zögerlich wie du jetzt. Das Beste wäre sicher, ihm eine PN zu schicken (wenn er noch Mitglied dieses Forums ist) und zu sehen, ob er darauf reagiert. Ich vermute aber, dass er für sich seinerzeit eine sehr klare Entscheidung getroffen hat, seinen BB abzubrechen. Irgendwelche Unstimmigkeiten gab es meines Wissens nicht.
Dir wünsche ich - nach den ersten erfolgreichen Schritten, zu denen ich gratuliere! - eine gute Fortsetzung deines Vorhabens. Du wirst - wie ich und im Gegensatz zu Wolfgang - versuchen, aus dem Material des Bausatzes das Beste herauszuholen. Das ist ein absolut gangbarer Weg und es ist für uns Zuschauer schön, beide Varianten hier "groß werden" zu sehen! Dir als Motivation ein Foto meines Modells, das es sogar ins Portal geschafft hat, worauf ich sehr stolz war:

Bayerische S 3/6 OcCre Baukasten bauen. 02011

Auch wenn man sich der Unzulänglichkeiten bewusst ist, lässt sich aus dem Bausatz einiges herausholen. Liebe Grüße Michael (maxl)
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Beitrag von Lupo60 am Mo 01 Apr 2019, 12:12

ReStart69 schrieb:Aber nur eine gutgemeinte Warnung:
Also du willst: ein Windschneidenführerhaus, schmalere/untiefere Stehkessel (wie im Baukasten), ganz andere Wasser-, steuer- und Messleitungen, Vorverwärmer unter dem Umlauf, viel kleinere/kürzere Bremshebel, Generator oben auf der Kessel, ein ganze andere Bremsluftpumpe auf die linken Seite und was noch. Weiss was du vorhast! Aber in jedem Fall: Respect!
Ich bleibe lieber bei “meine” 3634.

Freundlichen Gruß, Wim.

Ganz so schlimm ist es nicht:

Die 18 520 hat gottseidank kein Windschneidenführerhaus, sondern ziemlich original das, was auch im Bausatz ist - siehe Maßvergleich in der Zeichnung. Man solle aber die hintere Fensterstütze tunlichst nicht wegsägen. Das OcCre Führerhaus passt sogar in Breite ziemlich exakt. Und: Hier stimmt das Bausatzdach incl. kleinem Überstand zur Seitenwand. Diese merkwürdigen Regenrinnen gibt's nicht. Hier wird einiges wesentlich einfacher.

Die 18 520 hat die kürzeren, am unteren Barren des Rahmens angeschlagenen Bremshebel - wie sie auch beim Bausatz vorgesehen sind. Auf dem Werksbild hat die Lok auch keinen Turbogenerator und deswegen auch Gas- oder Ölfunzeln. Entspricht also genau meiner Wunschliste. Und in grün gab sie es auch noch! Dieses Vorbild ist für mich die eierlegende Wollmilchsau und macht vieles für mich einfacher.

Der Vorwärmer quer im Rahmen ist kein Problem, da der Rahmen sowieso neu konstruiert wird. Ein Problem ist die andere Leitungsführung am Kessel. Da werde ich wohl noch viele Fotos wälzen dürfen - aber das sollte ja machbar sein. Und eben andere Hilfsaggregate - dann sind es aber Luftpumpe % Co nach Reichsbahnstandards, die besser dokumentiert sind. Sollte also auch kein Hexenwerk sein.

Aber, wenn ich mir Michaels Lok anschaue: Sie wirkt einfach toll - bei allen Ungereimtheiten des Bausatzes. Ob dieser Riesen-Umbauaufwand wirklich erforderlich ist ... ich weiß es nicht. Aber bei Bastlern ist ja auch der Weg das Ziel!


Viele Grüße,
Wolfgang

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Beitrag von ReStart69 am Mo 01 Apr 2019, 20:32

Hallo Michael,

Vielen Dank für deine Gratulation! Meine Absicht ist genau das, was du sagst, das Beste herausholen. Unzulänglichkeiten lernen dich andere Möglichkeiten zu suchen und dann auch oft zu finden um dein Ziel zu erreichen, nicht?

Und deine Lok sieht doch ganz schön aus.

Avi ist noch immer Mitglied, er hat sich zum letzten Mal in 2018 gemeldet, als er sich seit ein paar Jahre beschäftigt hat mit bauen von einige H0 modellfahrzeuge.  Und er hat sich letzte Januar auf dieses Forum noch herumgeschaut (kan man sehen in die Statistik in seines Profil). Dann war Ich noch kein Mitglied. Ich denke Ich warte mal ab ob er vielleicht später auf meine Berichte stoßen wird und selbst antworten will. Lass Ich Ihm nur un Ruhe.

Gruß,
Wim.
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Beitrag von DK48 am Mo 01 Apr 2019, 22:34

Hallo Wim und alle anderen,

ich schaue interessiert auf die Diskussion. Wie genau und detailliert gebaut wird muss jeder für sich selbst entscheiden, das Modell von Michael sieht auch sehr gut aus trotz sachlicher Fehler. Entscheidend ist das gute Erscheinungsbild - kein Eisenbahnlaie wird da Fehler sehen. Der Autobauer schaut wahrscheinlich eher auf die Qualität der Lackierung, für den muss alles blinken. Mancher Eisenbahner sagt dann, viel zu sauber und macht schnell ein paar Beulen rein und nimmt Rostfarbe zur Hand. (Alterung ist ebenfalls eine hohe Kunst)

Noch eine andere Anregung von meiner N-Bahn hier auch eine S3/6 von Arnold in 1:160 mit der Nummer 3673 in Blau - war für den König:

Bayerische S 3/6 OcCre Baukasten bauen. D367310

Übrigens alles möglichst genau und hochdetailliert bauen zu wollen dauert, an meiner 44 baue ich inzwischen ziemlich intensiv inzwischen seit Februar 2018.
Mit dem Tender habe ich noch nicht einmal begonnen. Für den Bausatz der 86 von Trumpeter hatte ich 3 Monate benötigt, für die T16.1 in Scratch etwa 8 Monate.
Mein Wahnsinn für Technik und Detail hat zu genommen Roofl bin schon ganz irre!

Wim ich wünsche Dir viel Geduld und Ausdauer für Dein Projekt. Cool

Gruß Dieter
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Beitrag von ReStart69 am Mo 01 Apr 2019, 23:27

Hallo Wolfgang,

Da habe Ich mich also geirrt. Die 3673 ist natührlich keine 520 aber eine 478, Ich wuste das eigentlich schon.
Nach ca. 2 Stunden Googlen habe Ich doch noch (nur) ein Bild gefunden. Vielleicht kennst du das schon:
Die 18 520 in München Hbf
[url=https://eisenbahnstiftung.de/bildergalerie/L%C3%A4nderbahnzeit[/url]

Schade, Ich fürchte wir müssen (augfrund die Unterschieden im weiteren Bau) nun beide unsere eigene Weg gehen in einigermaßen Einsamkeit.  Traurig 1
Ich werde dir jedenfalls folgen bleiben. Und wenn wir doch noch Übereinstimmungen haben werden, kommen wir uns einfach wieder entgegen. Was sagst du?

Aber eins will Ich dir noch sagen. Wenn du die BB's Avi's nicht gelesen hast, rate Ich dich das zu tun wegen einige sachen die für dich auch noch wichtig sein können bevor es zu spät ist. Ich weiß aber nicht in wie fern das Übereinstimmt mit die 520 Lok.
Ich nenne hier einige Fehler am Modell, sodass du bestimmen kannst, ob es sich lohnt ein paar Abende damit zu verbringen (15 Seiten) oder nicht.

1. Avi: "Die aufbauten ventildom die beiden dome und der schornstein haben entsetzlich dicke
kragen die auch in ihrer rundung nicht unbedingt auf den kessel passen
Da ist sehr sehr mühselige schleifarbeit angesagt - den anfang machte der schornstein: hier am kragen sind schon etwa 1,5mm abgeschliffen"

2. Avi: "Die Positionen der Trittstufen entsprechen nicht denen an einer S3/6. Es gefällt mir aber so (Bild) schon besser als in der Anleitung beim Bausatz. Oben die Lösung der Stangenbefestigung. "

3. Avi: "Es ist ratsam, die Leitern zum Führerhaus nicht entsprechend der Bauanleitung zu montieren. Die vorge-bohrten Löcher sind viel zu klein und lassen sich mangels Materialstärke auch nicht aufbohren. "

4. Avi: "Man beachte die extrem weit auseinanderliegenden bohrungen für die inneren zylinder
und die hässlichen "tränensäcke" am unteren ende des zylinderblockes !!! " Und "wie der hersteller sich das mit den kolbenstangen vorgestellt hat die vorderen deckel sind um einiges höher als die hinteren !!!"

5. Er hat ein ganz schöne Aschenkastenverkleiding gemacht.

6. Avi: "Wieder einmal hat sich ein weiterer fehler im bausatz herausgestellt. Jetzt hat es den umlauf erwischt, der ist nämlich ganze 6 mm zu hoch !!!" Und "Die dicken bretter des bausatzes kommen hier sowieso nicht zur anwendung." (Du hast warscheinlich schon gesehen, dass Ich das selbst schon auch gelöst habe.)

http://www.der-lustige-modellbauer.com/t10770-baubericht-der-s3-6-von-avi
Die Seiten 3 bis 10 handeln sich aber um seinem Barrenrahmen allein.

Oh ja, dan noch was: Die Farbe RAL 6007 fand Ich selbst viel zu dunkel. Ich habe eine Spühdose Nato Grün gekauft und für kleinere Sachen Humbrol Nr. 3. Sie stimmen nicht 100% überein, aber Ich denke gut genug, dass wird sich noch beweisen wenn Ich sie mal verwende. Sonst rate Ich dir die folgende an:
RAL 6016, RAL 6026, RAL 6028 oder RAL 6036.


Na, das wäre es dann.

Ich wünsche dir jedenfalls viel Erfolg, es wird dir ja wohl alles gelingen.

Viele Grüße,
Wim.
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Beitrag von ReStart69 am Di 02 Apr 2019, 00:02

Hallo Dieter,

Schön um auch dich hier zu sehen. Ich habe ein paar Wochen her deine BB's von deine 44 und T16.1 voller Bewunderung auch gelesen, stärker noch: beide stehen noch offen in meinen Browser, weil Ich noch niet alles gelesen habe. Ich habe da Baumaterialien gesehen, woran Ich nie gedacht haben würde, nämlich Kupferdraht und seine Isolierung als Flanschen. Ich habe dass schon in einem meiner BB's geschrieben. (ist das letzte richtig in Deutsche Grammatik geschrieben?)

Es stimmt was du sagst “kein Eisenbahnlaie wird da Fehler sehen”. Es würde selbst niemanden was interessieren wenn du Unterschiede erklären würdest. Aber wir sind ja Modellbauer und nur für uns selber ist (fast) alles wichtig um die Realität soviel wie möglich zu nähern, oder?

Die 3773, auch eine schöne Lok, Ich glaube noch Sie ist immer in Betrieb (das heißt in Grün). Und ja, deine Wahnsinn ist irre! Großer Meister

Schönen Gruß,
Wim.
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Beitrag von DK48 am Di 02 Apr 2019, 09:21

Hallo und sorry,

ich hatte in meinem Beitrag mit der blauen Lok einen Fehler eingebaut, die Lok ist nicht von Arnold sondern von Minitrix (Märklin). Die blaue Farbe war eine Werbeaktion von Märklin, die Lok fuhr von Juli 2000 bis Juni 2001 in blau. Das ist die S3/6 aus Nördlingen (ex kgl. bayr. Stsb. 3673; DRG/DB 18 478).

Ich hatte diese Lok in Gedanken mit der gelben GT 2x4/4 verwechselt, die gab es mit dem König Ludwig-Zug. Das ist eine wunderschöne Mallet-Lok, später Baureihe 96.
Ich muss unbedingt nach Nördlingen - da soll es eine betriebsfähige 44 Öl geben!

Gruß Dieter
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Beitrag von Lupo60 am Di 02 Apr 2019, 09:44

Hallo Wim,

och, ich denke, wir werden noch genügend Gemeinsamkeiten beim Bau haben ... es liegen ja keine Welten zwischen unseren Modellen.

Natürlich habe ich die Bauberichte von Avi gelesen und auch die von den anderen Kollegen, wobei sich durch den Selbstbau des Rahmens und des Zylinderblocks schon sehr vieles von selbst erledigt.

Mit dem grün gebe ich Dir recht - RAL 6007 könnte etwas depressiv aussehen. Blöd auch, dass man am Monitor auch keinen so richtigen Eindruck machen kann. Also habe ich mir jetzt mal mehrere Grüntöne in den kleinsten Fläschchen bei Valeo bestellt und dann darf meine Auftraggeberin entscheiden, welches grün ihr am besten gefällt - sie will es dunkel, aber nicht „dreckig“. Also, da werden wir uns einig.

Liebe Grüße,
Wolfgang
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Beitrag von ReStart69 am So 14 Apr 2019, 16:09

Wie Ihr schon gesehen habt, ist die Reihenfolge die Ich benutze ganz mein eigene. Zum einen möchte ich mich Abwechslung schaffen, zum anderen will ich, wie bereits gesagt, auf eventuelle Änderungen oder Anpassungen vorbereitet sein, was sich erst später als notwendig erweisen werden und deshalb manche Teile zur Seite legen.

Inzwischen habe Ich wieder weiter gebastelt an dem Kessel. Ich habe mich entschieden für eine Verlängerung am Hinterseite, weil dass praktischer ist wegen die Messing Verkleidung. Bild:
Bayerische S 3/6 OcCre Baukasten bauen. Ketelv12
Um genügend Stärke zu erhalten, habe ich die langen Holzlatten gekürzt (siehe Pfeile) und einige zusätzliche Holzlatte gesägt, die für die Verlängerung 7 mm länger sind. Etwas Holzabfall und eine neue Scheibe (beide 3 mm) wurden montiert, wobei die 1 mm mit Karton gefüllt ist.
Bayerische S 3/6 OcCre Baukasten bauen. Ketelv11

Auch habe Ich Platz gemacht für den Rauchgenerator, wobei Ich ein kleines Stückchen Holz geklebt habe, damit der Rauchgenerator nicht sinken kann.  Bild:
Bayerische S 3/6 OcCre Baukasten bauen. Ketel-10

Es ist mir übrigens aufgefallen, dass der Schornstein 4 mm zu kurz ist. Der soll Ich also auch noch anpassen müssen.

Und dann habe Ich mich doch noch entschlossen um die Seitenwände des Führerhauses neu an zu fertigen. Hier ist die Ergebnis. Bild:
Bayerische S 3/6 OcCre Baukasten bauen. Cabine12
Weil dieses Sperrholz viel besser ist, habe Ich im unteren Bereich alles ausgeschnitten, ist ja viel realistischer. Auch sind zwei Schlitze in beide Wände gefräst für die L-Profile, so dass Schiebefenster montiert werden können. Leider sind dabei doch noch ein Paar kleine Stückchen ausgebrochen, wie du siehst, aber dass werde Ich noch reparieren.

Außerdem habe Ich an der Front gearbeitet. Da ich der Umlauf ja dünner gemacht habe (1 mm) und dere Position 6 mm zu hoch sein würde (Avi's Recherche) mussten die großer gewordene Räume gefüllt werden. Also kam da wieder ein wenig Holzabfall. Bild:
Bayerische S 3/6 OcCre Baukasten bauen. Front-10

Gruß,
Wim.
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Beitrag von Lupo60 am So 14 Apr 2019, 21:01

Hallo Wim,

das sieht doch alles sehr sauber und durchdacht bisher aus. Ich schau Dir gerne weiter über die Schulter!

Schönen Gruß,
Wolfgang
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Beitrag von maxl am So 14 Apr 2019, 21:27

Schöne Baufortschritte, Wim! Besonders gefällt mir die Neukonstruktion der Seitenwände des Führerhauses mit den Schlitzen für die Profile der Schiebefenster. Meine Gratulation!
Gruß Michael (maxl)
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