Der lustige Modellbauer
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Wolfgangs Baubericht - Bayerische S 3/6

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Beitrag von Lupo60 am So 10 März 2019, 17:58

Liebe LuMos,

Ich denke, der Thread ist hier am besten aufgehoben, auch wenn der Bausatz nicht in Etappen, sondern an einem Stück kommt.

Ich habe ja in meiner Vorstellung ein bisschen was zur Geschichte dieses Modellprojektes erzählt. Und solange der Bausatz nicht da ist, ist ja noch Zeit, sich einige Gedanken darüber zu machen.

Der Bausatz hat ja offenbar durchaus seine Schwachstellen, wenn ich nur an krumme Speichen, Nieten am Kessel, falsch proportionierte Puffer usw denke. Dazu dieser merkwürdige Rahmen, das fehlende Innentriebwerk - au weia! Also, wenn ich jetzt ein absolut maßstäblich verkleinertes Original bauen wollte (was mir das liebste wäre), wäre der Bausatz nicht das Mittel der Wahl. Aber das ergäbe eine Endlosbaustelle mit der Tendenz zum Ausufern, und ich will ja etwas was auch fertig wird. Und hier geht es ja nicht um ein dokumentarisch korrektes Modell - zumindest hat die beste Ehefrau von allen jetzt noch versprochen, dass sie nicht den korrekten Durchmesser der Sandfallrohre mit der Schieblehre prüfen wird - sondern im weitesten Sinne um ein Dekoobjekt.  Das aber durchaus mit einem gewissen Anspruch, der mich auch in meiner Eigenschaft als Ingenieur zufrieden stellt. Also, was sich mit vertretbarem Aufwand besser machen lässt, will ich auch machen. Insgesamt soll das Modell stimmig wirken. Also nicht an einer Ecke 100% maßstäblich, an der anderen stilisiert. Also ein Kompromis, hoffentlich ein guter.

Werkstattmäßig ist eigentlich alles da. Ich kann die Pizzaschneider-Spurkränze abdrehen, kann mir verzogene Speichenräder selbst ausdrucken usw, könnte fräsen, notfalls ätzen. Daran soll‘s also nicht scheitern.

Wenn ich‘s nicht hinkriegen sollte, liegt‘s an mir. Drückt mir mal die Daumen!

So, jetzt mal Schluß mit der Vorrede. Langsam könnte es losgehen ... wird Zeit, dass der Bausatz kommt.

Viele Grüße
Wolfgang
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Beitrag von Schlossherr am So 10 März 2019, 23:57

Hallo Wolfgang,
da setze ich mich schon mal in die 1. Reihe  und warte mit Dir auf die Ankunft des Bausatzes. Wolfgangs Baubericht - Bayerische S 3/6 Popcorn

Ich habe den nämlich hier auch noch komplett liegen, also auch als Komplettbausatz und nicht als ABO-Sammelsurium, konnte mich noch nicht durchringen, mit dem Zusammenbau zu beginnen. Ich wollte das Modell als Ladegut für eine Schute hinter einem Dampfschlepper um 1930 verwenden.
Auch und nicht zu Letzt wegen der anschaulichen Bauberichte, die es hier und da als spannende Lektüre zu lesen gibt.

Code:
https://spieleeck.de/occre-bausatz-dampflok-br-18-bayerische-s-3/6

Ich hatte mich schon entschlossen, ihn an Interessenten für einen vernünftigen Preis abzugeben.....aber jetzt schaue ich erstmal Dir über die Schulter.....


Vielleicht könntest Du den Hinweis Bayerische S 3/6 auch im Titel einfügen...dann weiß Leser gleich worum es geht, um Eisenbahn  Very Happy
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Beitrag von Lupo60 am Mo 11 März 2019, 11:35

Hallo Michael,

dann hol ich Dir auch mal ein virtuelles Bier raus, damit das Warten auf den berittenen Paketpostboten nicht so trocken wird ... Prost

Als Ladegut für eine Schute - hinter einem Dampfschlepper? Cool! Gibt's die Modelle schon? So kommen dann doch Schiffsmodellbau und Eisenbahn zusammen. Very Happy

Viele Grüße,
Wolfgang
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Beitrag von Schlossherr am Mo 11 März 2019, 20:07

Wolfgang schrieb:Gibt's die Modelle schon?

Hallo Wolfgang, der Schlepper ist eine "Imara", die Schute ist noch im Rohbau, ein Bausatz von "Novanaut" mit der benötigten Länge.

Wolfgangs Baubericht - Bayerische S 3/6 Sml_gallery_4041_58_1419878958_994

Zwischenzeitlich habe ich auch von der Firma Trumpeter einen Lokbausatz (Plastike) erworben, der auch gut passen würde.

Code:
https://images-na.ssl-images-amazon.com/images/I/41cIpB3OQtL.jpg

Wobei ich die Windleitbleche weglassen und dafür ein drittes Stirnlich einfügen würde......habe aber weder mit dem Einen noch mit dem Anderen bereits begonen.......bin auch kein Eisenbahnbauer..... Empört
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Beitrag von Frank Kelle am Mo 11 März 2019, 20:17

Schlossherr schrieb:....

Zwischenzeitlich habe ich auch von der Firma Trumpeter einen Lokbausatz (Plastike) erworben, der auch gut passen würde.

Code:
https://images-na.ssl-images-amazon.com/images/I/41cIpB3OQtL.jpg

Wobei ich die Windleitbleche weglassen und dafür ein drittes Stirnlich einfügen würde......habe aber weder mit dem Einen noch mit dem Anderen bereits begonen.......bin auch kein Eisenbahnbauer..... Empört

SO vielleicht?
http://www.der-lustige-modellbauer.com/t188p50-trumpeter-br52-1-35-fertig#15886

In SCHWARZ als DB-Ausführung immer wieder "in Arbeit"..
http://www.der-lustige-modellbauer.com/t11435-dampflok-50kab-auf-basis-trumpeter-br-52-in-1-35-baubericht
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Beitrag von Schlossherr am Di 12 März 2019, 00:13

jo Frank, genau, danke für die Links !

Wir können ja noch ein wenig schreiben hier und texten , solange der Bausatz noch nicht da ist, aber dann ist Schluß gel Wolfgang?   Wolfgangs Baubericht - Bayerische S 3/6 Popcorn
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Beitrag von Lupo60 am Di 12 März 2019, 13:21

Hallo Michael,

aber gerne. Noch ein virtuelles Bier? Prost

Diesen Schlepper finde ich toll. Bin ja auch ziemlich maritimaffin ... odder so. Ich muss mal schauen, auf meiner Eisenbahnanlage soll es eine Paradestrecke geben, die etwas abgesenkt an der Anlagenvorderkante entlangläuft. Sollte das von der Geländetopographie her blöde werden, habe ich mir schon überlegt, diesen Taleinschnitt einfach zu fluten und einen Fluss dort fließen zu lassen. Dann wäre genau so ein Schiffchen ... wenn auch 5 mal kleiner ... das Richtige.

Ich glaube, als Ladegut für die Schute würde ich wahrscheinlich eher zur BR 52 tendieren. Der Bausatz ist schon mal von Hause aus authentischer und irgendwie erscheint mir das Szenario mit einfach nur Lokomotive plausibler als mit grünem Schmuckstück. Ist aber Geschmackssache.

Der Modellbauer (also Nachbauer eines Originals) in mir würde ohnehin eher zur BR 52 greifen ... eben, weil sie wirklich authentisch ist. Oder auch zu De Angotinis D51, deren Bausatz von den Bildern her einfach technisch überzeugt (wenn auch diese Boxpok-Räder für mein Empfinden hässlich sind). Aber es soll ja Zimmerschmuck werden und da hat jemand, der es im allgmeinen bunt und im Besonderen grün mag, ein außerordentliches Mitspracherecht :o). Und was kann einem denn besseres passieren, als vom Schatz einen Modellbauauftrag zu erhalten? Nicht viele haben dieses Glück - das Leben meint es gut mit mir! Wink

Tja. Immerhin habe ich schon mal die Versandbestätigung für den Bausatz bekommen. Also ... wird so langsam. Und natürlich habe ich hier schon alle Bauberichte verschlungen. Wirklich Kompliment an avi, Bastelfix und alle anderen! Wäre schön, wenn ich's auch so gut hinbekäme. Time will Show ....

Ein paar Gedanken habe ich mir da auch schon mal gemacht:

Der Kessel muss also um 7 mm verlängert werden, damit der Schlot auf der Mittellinie der Zylinder liegt. Und laut avi stimmen die Achsstände nicht. Muss wohl so sein, weil Occre ja Riesenspurkränze an die Räder gezimmert hat.

Kenne ich von meinen Spur-N Loks. Als Beispiel sei nur mal die alte BR 50 von Fleischmann oder die G12 von Minitrix erwähnt. Bei der BR 50 hat man die Achsen auseinander gerückt, bei der G12 die Räder etwas kleiner gemacht, nur um diese blöden Spurkränze unterbringen zu können. Und mit beidem verzerrt man die Proportionen der Lok derart, dass sie irgendwie komisch wirken, sobald man sie mit Vorbildaufnahmen vergleicht. Ohne, dass man ein Nietenzähler dafür sein müsste.

Mal so pi Daumen überlegt: Wenn Occre die Räder auseinander gerückt hat, damit diese unsinnigen Spurkräze passen, und die um 1,x mm zu hoch sind, dann ist wohl eher das Fahrwerk zu lang als der Kessel zu kurz. Und wenn ich jetzt die Spurkränze abdrehe, passiert mir optisch das Gleiche wie Minitrix bei seiner G12, indem ich einer ohnehin schon zu langen Lok optisch zu kleine Räder anbaue. Ne - das wird so nix.

Der weise Mensch würde also alles so lassen, wie es ist. Ich hingegen sehe mich schon einen neuen Rahmen und neue Kuppelstangen machen. Der Aufwand hält sich dank 3D-Drucker in Grenzen. Und wenn schon neuer Rahmen, dann aber auch richtig als Barrenrahmen, bitteschön. Mit den Tragfedern drunter. Und Einblick. Der allerdings dröge ausfällt, wenn die inneren Treibstangen fehlen. Gibt auch nochmal Arbeit. Und während in Villar Riba das Modell schon auf dem Schrank steht, werden in Villar Baccho noch fleißig Blattfedern gebaut oder so ...

Äh ... sagte ich was von "nicht ausufern" und "fertig werden"? Und Weisheit? Hmmm. War wohl jemand anders. Jemand, der mit einer Lokomotive seine Pizza schneidet vielleicht ... Rolling eyes

Jedenfalls habe ich mir erstmal bei Heba-Zander die Zeichnung der S 3/6 runtergeladen (und mir gleich mal den Rahmen angeschaut ... sieht machbar aus). Und dann werde ich mich mit Zeichnung, Messchieber und Taschenrechner bewaffnet gleich als erstes über die Fahrwerksteile hermachen, wenn der Bausatz mal da ist.
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Beitrag von Lupo60 am Di 12 März 2019, 17:13

Nur ein Selbstgespräch ... mal schauen, wie das mit dem Bilder einstellen hier funktioniert:

Wolfgangs Baubericht - Bayerische S 3/6 Imgp5610

Aha. Geht also. Sehr schön.

Das Fotomotiv ist eine preußische G8.1 mit Vorlaufachse, also BR 56 2-8 in Spur N, mein erster Fahrzeug-Selbst-Umbau, entstanden etwa 2008, lange vor Liliput, aus einer Piko-BR 55, einer Kato-BR 57, einer japanischen Micro-Ace Lok, sowie einem Maxxon-Motor und einem Sound-Decoder. Wartet immer noch auf Fertigstellung der Anlage und Einsatzmöglichkeit ...


Zuletzt von Frank Kelle am Di 12 März 2019, 19:43 bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet (Grund : ;) und ich war so frech, das kleine Tumbnail-Bild als normales Bild anzeigen zu lassen :) Achte bitte auf eine Bildergrösse 800x600. Frank- Admin)
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Beitrag von Lupo60 am Mi 13 März 2019, 23:20

Hallo zusammen,

so … der Bausatz ist jetzt da, und jetzt kann's losgehen. Wie angedroht, habe ich gleich mal die Zeichnung, den Messschieber und betreffenden Bauteile gezückt und mal gemessen:

Achsstand 1.-2. Treibachse:   1:1 - 2010 mm   1:32 - 62,8 mm   Occre - 67,1 mm
Achsstand 2.-3. Treibachse:   1:1 - 1970 mm   1:32 - 61,6 mm   Occre - 67,1 mm
Treibraddurchmesser:            1:1 - 1870 mm   1:32 - 58,4 mm   Occre - 58,6 mm
Radreifenbreite:                    1:1 - 140 mm     1:32 - 4,4 mm     Occre - 7,0 mm
Spurkranzhöhe:                     1:1 - 26 mm      1:32 - 0,8 mm     Occre - 3,0 mm

Die Spurkranzhöhe bezieht sich auf die zweite, eigentliche Treibachse, bei der der Spurkranz leicht geschwächt ist. Bei allen anderen Rädern mag der Spurkranz etwas dünner sein.


Ergebnis: Der Block mit Treib- und Kuppelrädern ist schon mal gute 9 mm zu lang. Wenn OcCre das nicht anderswo am Fahrwerk wieder eingespart hat, dann ist der Kessel auch eher einen Tick zu lang als zu kurz … es bleibt spannend.

Wäre jetzt die Frage, ob man mit dem zu langen Radstand leben kann. Versuch macht kluch:

Wolfgangs Baubericht - Bayerische S 3/6 K1024_11

In der oberen Reihe liegen die Räder mit jeweils ca. 67 mm Abstand, in der unteren mit 62 mm. Jetzt kann man sich ausmalen, wie es aussehen würde, wenn die Räder mit abgedrehtem Spurkranz noch jeweils 4 mm kleiner im Durchmesser würden. Das fällt am Modell allein wahrscheinlich gar nicht mal sooo sehr auf - so lange man keine Vergleichsmöglichkeit hat. Aber sieht gleich äußerst merkwürdig aus, wenn man ein Foto daneben legt.

Also: CAD anwerfen und Rahmen konstruieren … und später neue Kuppelstangen. Meine Lok soll keinen Betrieb machen, es reicht, wenn nur geradeaus rollfähig ist. Von daher muss ich nicht ganz so sehr auf die Betriebssicherheit achten wie avi in seinem Baubericht.  

Immerhin sind keine Räder mit deformierten Speichen dabei. Sehr schön.

Damit Euch allen noch einen schönen, bastelnden Abend,
Wolfgang
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Beitrag von Schlossherr am Mi 13 März 2019, 23:27

na toll dass es jetzt losgeht......Wolfgangs Baubericht - Bayerische S 3/6 Beerchug

Vermutlich wurde die Spurkranzhöhe beim Modell aus taktischen Gründen stark erhöht. Bei 0,8 mm besteht vielleicht die Gefahr im Fahrbetrieb, dass das Modell gerade aus aus der Schiene fährt.....
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Beitrag von Frank Kelle am Do 14 März 2019, 08:43

Ja, genau diese Räder hatte mich damals bewogen, den Bausatz nicht weiter zu kaufen, den ersten Teil habe ich immer noch hier liegen wie er kam..
Bin gespannt, was Du draus machst. Ich gehe mit Michael konform, daß die Spanier auch in Richtung Fahrmodell schauten, die Spurkränze der H0-Fahrzeuge sind ja auch zu hoch aus genau dem Grund der Fahrsicherheit (damals), inzwischen sehen die auch anders aus. Vielleicht wurde sogar eine H0-Zeichnung / Modell damals genommen - in manchen Teilen gleicht die der Trix-Maschine..
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Beitrag von maxl am Do 14 März 2019, 09:40

Hallo Wolfgang - ich bin erst jetzt auf diesen BB gestoßen und werde ihn, da die Lokomotive ja auch in meinem Regal steht, mit größtem Interesse verfolgen. Ich hatte seinerzeit den Etappenbausatz abonniert - im Nachinein ein Riesenfehler, denn in der Tat ist für deutlich über 1200,- € ein reines Deko-Modell entstanden, das ich nur halbherzig zu supern gewagt habe. Da liegst du von vornherein besser im Rennen, denn der Komplettbausatz ist ja deutlich preiswerter, wenn auch nach meiner Einschätzung gemessen am Ergebnis immer noch zu teuer.
Ich bin gespannt, wie du deine Pläne zur Superung umsetzen wirst. Du hast dir viel vorgenommen! Im Rahmenbereich kann ich mit einigen Vorbildfotos aus der Grube dienen, also Perspektiven, die man üblicherweise nicht kennt. Sie sind in Neuenmarkt/Wirsberg entstanden:

Wolfgangs Baubericht - Bayerische S 3/6 16310

Gleich jetzt möchte ich auf eine der vielen völlig unverständlichen Ungereimtheiten des Bausatzes hinweisen, die mit geringstmöglichem Aufwand zu vermeiden gewesen wären. Zu der Zeit aber hielt ich mich noch "sklavisch" an die Vorgaben:

Wolfgangs Baubericht - Bayerische S 3/6 02711

Die falsche Position des Schornsteins hast du schon erwähnt. Absurd ist auch die Positionierung der Schieberstangen, die vorn am Zylinderblock an höherer Stelle austreten als sie an der Fahrwerksseite eintreten. Ich konnte nicht einmal feststellen, dass dies der Fahrtüchtigkeit in engen Kurvenradien geschuldet wäre.
Ich wünsche dir viel Erfolg mit diesem Projekt. Kompromisse wirst du eingehen müssen, oder du baust die Lok gleich als Scratch-Modell, wobei dann natürlich die Frage bleibt, warum man den Bausatz erworben hat! Gruß Michael (maxl)
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Beitrag von Frank Kelle am Do 14 März 2019, 10:15

Was mir auch hier wieder massiv auffällt - daher meine Vermutung, daß man eine alte Modellbahn-Lok als Vorbild nahm: die VIEL zu kleinen Scheibenbremsen.. Nu, Du wirst das Beste draus machen, da bin ich mir sicher.

DIE Bilder hast Du sicher schon gesehen:
http://www.der-lustige-modellbauer.com/t10885-bilder-zur-s3-6-innerhalb-des-forums
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Beitrag von maxl am Do 14 März 2019, 10:42

Frank - an deiner Vermutung ist etwas dran. Anders sind die teilweise absurden Ungereimtheiten und völlig unnötigen Fehler kaum zu erklären. Eine existierende Modell-Lokomotive als Referenz zu nehmen ist natürlich erheblich einfacher als das Original aufzusuchen oder Pläne zu wälzen... Gruß Michael (maxl)
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Beitrag von Lupo60 am Do 14 März 2019, 15:11

OH ... schade, da ist meine erste Antwort gerade im Nirvana entschwunden ... also Nochmal:

Hallo zusammen,

ich freue mich, dass dieser x-te Baubericht doch noch auf Resonanz stößt. Dankeschön! Freundschaft

Tja - ich kann mich auch des Eindrucks nicht erwehren, dass der Entwickler dieses Bausatzes sich eine MoBa-Lok zum Vorbild genommen hat. Ich würde aber auf ein N-Modell plädieren. Da ist es einfacher, die Maße umzurechenen (einfach alles mal 5), 0,6 mm Spurkranzhöhe in N ist ein guter Wert. Und die Steuerung wäre feiner geworden, wenn er's bei einem HO-Modell abgenommen hätte.

Die Spurkranzhöhe hat auch wenig mit der Betriebssicherheit zu tun. Wenn es darum ginge, wäre es wichtiger gewesen, den Übergang von Lauffläche des Rades zum Spurkranz auszurunden. So ist der Spurkranz trotz seiner Höhe nichts anderes als eine tolle Steighilfe für Lokomotiven, die mal eben aus dem Gleis klettern wollen.

Ja, ich habe vor dem Kauf des Bausatzes diese Lokräder mit etwas gemischten Gefühlen betrachtet. Allerdings wächst in meinem Rechner ein 1:160 Fahrmodell einer anderen Lokomotive heran. Die Räder haben die gleiche Bauart: Kunststoff-Radstern und Neusilber-Radreifen. Dabei habe ich auch schon Prototypen für den Radstern (Durchmesser 6 mm) ohne Probleme im 3D-Drucker hergestellt (hier mit gedrucktem Radreifen, damit es ein Gesicht hat):

Wolfgangs Baubericht - Bayerische S 3/6 K800_p10

Noch nicht 100%, aber für die Riesenteile der S 3/6 sollte es reichen. Die Bearbeitung der Radreifen auf der Drehbank muss ich noch üben, und da sind die großen Teile dieses Bausatzes vielleicht gar kein schlechter Einstieg. Insofern haben mich die Räder dieser Lok nicht sooo sehr erschüttert.

Allerdings beschleicht mich der Verdacht, dass bei diesem Modell die Radreifen aus dem gleichen grauen Zink-weiß-nicht-was-Werkstoff wie die übrigen Gussteile gefertigt sind. Und es vielleicht sehr unschön aussieht, wenn ich die Vernickelung abdrehe und dann dieses Grundmaterial zum Vorschein kommt. Wenn's zu blöde wird, würde ich bei Frank eine höfliche Anfrage nach dem einen Rad starten und die Lok so bauen, wie sie in der Kiste steckt.

Denn bei aller Kritik an diesem Bausatz bringt es auch Maxls ganz linientreu gebautes Modell wieder an den Tag: Trotz aller konstruktiven Knackpunkte sieht diese Lok, wenn sie so gut gebaut ist wie Maxl's Modell (Respekt!) , einfach nur wunderschön aus. Das konnte selbst dieser Konstrukteur nicht vermurksen. Und alle Superung und Nacharbeit macht sie nicht unbedingt schöner, sondern nur naturgetreuer. Und das auch nur, wenn ich's nicht verpatze. Rentiert sich also der Aufwand? Meine Auftraggeberin würde jetzt ihr süßestes Lächeln aufsetzen und sagen "Nö! Aber mach Du mal!". Hm. Sie hat eben nicht den Modellbauvirus und macht sich keine Vorstellung über die existentiellen Krisen, die die davon Infizierten durchleben müssen.  Ablachender

Auf die Bilder hier und Maxls Angebot komme ich natürlich gerne zurück, Dankeschön! Aber einstweilen mal eine Frage an Maxl: Den Kessel ohne störende Nietknubbel hast Du ja klasse hinbekommen! Glückwunsch! Wenn ich mich recht entsinne, hast Du die Bleche ja aufgeleimt und die Nägel nach dem Abbinden weggefeilt. Was für einen Kleber hast Du denn da genommen? Ich würde instinktiv zu Stabilit Express greifen, aber eine etwas längere offene Zeit wäre sicherlich recht willkommen bei dieser Arbeit.

Damit erstmal viele Grüße an Euch,

Wolfgang
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Beitrag von maxl am Do 14 März 2019, 16:27

Danke, Wolfgang, für dein Lob bezüglich meiner Bauausführung. Das Projekt war der Neueinstieg in mein "zweites Modellbauerleben" am "Vorabend" meines Ruhestandes und liegt nun ja auch schon wieder ein paar Jahre zurück. In der Tat war mein Ansatz, aus dem Material in Bezug auf Sauberkeit der Bauausführung soviel wie möglich herauszuholen. Leichte Superungsideen ergaben sich während der Bauzeit. Mit welchem Kleber ich die fraglichen Teile zusammengesetzt habe, weiß ich leider nicht mehr. Heute würde ich für solche Jobs wohl UHU "Strong and Safe" anwenden - nachkorrigierbar, aber doch schnell genug aushärtend und im Ergebnis sehr fest. Aber es gibt viele andere Kleber auf dem Markt, die sicher genauso gut geeignet sind. Die störenden Nagel(Niet)köpfe habe ich mit einem Bandschleifer bearbeitet und dann alles nochmal verspachtelt. Da die verklebten Bleche durch das Nageln gut fixiert werden, spielt die offene Zeit des Klebers keine große Rolle. Die Übermittlung von Fotos erledigen wir am Besten per PN. Gruß Michael (maxl)
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Beitrag von Lupo60 am Fr 15 März 2019, 13:42

Hallo zusammen,

Soderla, der erste Leim ist verstrichen, der erste Schleifstaub gemacht, das erste Blech gebogen:

Wolfgangs Baubericht - Bayerische S 3/6 B4debe10

Ungeachtet aller Kritikpunkte hinsichtlich der Vorbildtreue ist der erste, handwerkliche Eindruck gar nicht schlecht. Es passt soweit alles und lässt sich gut bearbeiten. Und ist wirklich mal eine schöne Abwechselung vom Strippenziehen auf der Anlage ...

Die Konstruktionsabteilung und 3D-Fertigung hat allerdings einen weiteren Auftrag bekommen: Neue Rauchkammertüre. Also, viel Ahnung kann der Konstrukteur des Bausatzes nun wirklich nicht gehabt haben. Avi hat‘s ja schon geschildert. Ich finde auch seine Lösung absolut gut. Er hat ja den Kegel der Rauchkammertüre etwas abgesetzt und den flachen Rand, an dem die Vorreiber angreifen als Ring aufgesetzt.

Ich hätte da angesichts des relativ dünnwandigen Bausatzteiles und meiner Drehkünste eher die Befürchtung, dass ich dann zwei vermurkste Teile habe. Da ist neu konstruieren und Drucken die einfachere Alternative.

Bei der Gelegenheit könnte ich vielleicht auch gleich die Konsole für das 3. Spitzenlicht canceln. Für mein ästhetisches Auge stört dieses Licht die schöne Optik des Kessels enorm. Und nach meinem Dafürhalten dürfte dieses Licht erst sehr viel später angebracht worden sein. Mal schauen, wenn‘s entsprechende Vorbildfotos gibt, die das belegen, dann bleibt diese Funzel weg!

Viele Grüße,
Wolfgang
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Beitrag von Frank Kelle am Fr 15 März 2019, 15:39

Nu, ich kenne die 3. Laterne zu der Zeit eh nur als Sonderlaterne, Falschfahrten oder Sonderzug.. Auf den Firmenprospekten (es gibt ja das bekannte Bild von Maffei9 wird das gezeigt, was machtbar ist, das also der Halter da ist für eine Laterne. In sofern...
(was AUCH wieder die Möglichkeit in den Raum wirft, daß eine Modellbahnlok die Vorlage zum Bausatz war..)
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Beitrag von Frank Kelle am Fr 15 März 2019, 15:54

Lupo60 schrieb:...Mal schauen, wenn‘s entsprechende Vorbildfotos gibt, die das belegen, dann bleibt diese Funzel weg!
Viele Grüße,
Wolfgang

Gotcha - erster Blick gleich... Eisenbahn Journal - Bayern Report 9. erste Seite zeigt eine unbekannte S3/6 vor einem D-Zug um 1925/26. Keine Laterne, an der Stelle hängt das Nummernschild, der Träger der Laterne ist zu sehen.

Eisenbahn-Journal Special S3/6 - Maschine 3630 ohne 3. Licht auf dem Werkshof bei Maffei, 3619 ohne 3. Leuchte auf dem Centralbahnhof München 1911.

Wird sicher mehr geben..

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Beitrag von Lupo60 am Fr 15 März 2019, 21:55

Hallo Frank,

vielen Dank! Gerade das zweite Foto ist sozusagen ein gelungener Rundumschlag: Keine 3. Lampe mit ruftiger Konsole, aber diese urigen Aufstiegsleitern. Und kein spitzes Führerhaus. Meine Wunschlokomotive.

Zwischenzeitlich hat der Rohbau des Kessels auch die erste Reihe Bleche erhalten - vor dem Vernageln mit Stabilit verleimt und jetzt gerade - nach Abbinden des Klebers - auch wieder die Nägel gezogen. Ging alles prima - morgen gibt‘s auch wieder Bilder.

Jetzt hoffe ich nur, dass sich die unvermeidlichen Ungenauigkeiten jetzt nicht von Blechreihe zu Reihe aufkumulieren. Denn dann bleibt‘s ein entspanntes Basteln.

Von daher mal als erstes Zwischenergebnis: Wer nicht unbedingt auf 100% Authentizität wert legt aber mal mit allen möglichen anderen Werkstoffen als Plastik was Hübsches basteln will, ist bei diesem Bausatz wohl richtig. Mal sehen, wie oft ich das jetzt im weiteren Verlauf revidiere ...

Schönen Abend noch,
Wolfgang
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Beitrag von maxl am Sa 16 März 2019, 10:36

Lupo60 schrieb:Von daher mal als erstes Zwischenergebnis: Wer nicht unbedingt auf 100% Authentizität wert legt aber mal mit allen möglichen anderen Werkstoffen als Plastik was Hübsches basteln will, ist bei diesem Bausatz wohl richtig. Mal sehen, wie oft ich das jetzt im weiteren Verlauf revidiere ...
Noch etliche Male, Wolfgang, aber wir sind ja bei dir! Gruß Michael (maxl)
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Beitrag von Glufamichel am Sa 16 März 2019, 11:20

Du wirst mit Sicherheit ein paar Teile mindestens 2 mal herstellen Wolfgang. Gehört aber irgendwie dazu, das Salz in der Suppe Grinsen

maxl schrieb: Wolfgang, aber wir sind ja bei dir! Gruß Michael (maxl)

Mit Sicherheit 2 Daumen
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Beitrag von DK48 am Sa 16 März 2019, 11:43

Hallo,

ich werde diesen Bericht über diese schöne Lok im Auge behalten und wünsche viel Erfolg.
Zum Thema Lampen hatte ich schon mal bei meiner 94.5 Nachforschungen angestellt, hier noch mal meine Zusammenfassung aus dem Baubericht:


"Auf andere Fragen habe ich ebenfalls Antworten gefunden: Die gelben Deckel auf Verteilerkästen für Strom gab es erst viel später (Meine bleiben schwarz). Die Warnungen vor Hochspannung (Blitzsymbole u.a.) wurden ab 1930 verpflichtend für Loks eingeführt, die auch auf elektrifizierten Strecken verkehrten. Ist für meine Lok eine Option aber nicht erforderlich.

Die Loks hatten zu der Zeit noch kein drittes Spitzenlicht. Die obere Lampe war ein Signallicht (bis ca. 1910 grün dann weiss / Signal 18). Diese Lampe wurde bei Bedarf von hinten nach vorn umgesteckt, deswegen die Steckvorrichtung in den alten Zeichnungen. Nur bei wenigen Loks waren die oberen Lampen fest installiert. Die Lampe hatte evtl. auch eine andere Grösse. Bei der DB waren die Loks manchmal mit verschiedenen Lampen ausgerüstet. Ich habe ein Foto mit drei unterschiedlichen Lampen vorne an einer Lok gefunden."
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Beitrag von Lupo60 am So 17 März 2019, 00:06

So … die ersten zwei Reihen Messingbleche sind am Kessel - geklebt und genagelt, und die neue Rauchkammertür ist am werden.

Wolfgangs Baubericht - Bayerische S 3/6 K800_p11

Die vordere Reihe ist schon ohne Nägel und ein bisschen sauber geschliffen, die zweite Reihe noch mit Nägeln und Klebstoffpatzern. Interessant, wie unterschiedlich das die Kamera sieht.

Wolfgangs Baubericht - Bayerische S 3/6 Rauchk10


Ich denke, dieser Entwurf wird wohl morgen fertig und kann dann auf den Drucker. Also, es geht gemütlich voran!
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Beitrag von Frank Kelle am So 17 März 2019, 08:43

DK48 schrieb:Hallo,

ich werde diesen Bericht über diese schöne Lok im Auge behalten und wünsche viel Erfolg.
Zum Thema Lampen hatte ich schon mal bei meiner 94.5 Nachforschungen angestellt, hier noch mal meine Zusammenfassung aus dem Baubericht:


"Auf andere Fragen habe ich ebenfalls Antworten gefunden: Die gelben Deckel auf Verteilerkästen für Strom gab es erst viel später (Meine bleiben schwarz). Die Warnungen vor Hochspannung (Blitzsymbole u.a.) wurden ab 1930 verpflichtend für Loks eingeführt, die auch auf elektrifizierten Strecken verkehrten. Ist für meine Lok eine Option aber nicht erforderlich.

Die Loks hatten zu der Zeit noch kein drittes Spitzenlicht. Die obere Lampe war ein Signallicht (bis ca. 1910 grün dann weiss / Signal 18). Diese Lampe wurde bei Bedarf von hinten nach vorn umgesteckt, deswegen die Steckvorrichtung in den alten Zeichnungen. Nur bei wenigen Loks waren die oberen Lampen fest installiert. Die Lampe hatte evtl. auch eine andere Grösse. Bei der DB waren die Loks manchmal mit verschiedenen Lampen ausgerüstet. Ich habe ein Foto mit drei unterschiedlichen Lampen vorne an einer Lok gefunden."

Eine wirklich schöne Zusammenstellung, danke Dir dafür! Das "A-Spitzenlicht" kam ja erst "zur Epoche 3", genauer 1957, da man (wenn ich mich nicht irre) vermeiden wollte, daß der Zug mit einem AUTO (=2 Lichter) verwechselt wird...
Thema unterschiedliche Lampen: ich habe Bilder von Zügen der KAE, da tragen die Loks gar keine Laternen..
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