Der lustige Modellbauer
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Projekt "Hermine" - die BR E69 03

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Projekt "Hermine" - die BR E69 03 - Seite 8 Empty Re: Projekt "Hermine" - die BR E69 03

Beitrag von maxl am Mo 03 Jun 2019, 09:17

Ein herzliches Dankeschön für deinen Kommentar und dein Lob, Dieter! Über das Thema "Exaktheit" denke ich ja immer wieder nach. Deinen ingenieursmäßigen Standard - und dann noch in deutlich kleinerer Ausführung - erreiche ich nicht, zumal mir genaue Pläne fehlen. Ich muss also doch einiges improvisieren und ausschließlich nach Fotovorlage arbeiten. Was aber zunehmend Freude macht, ist, wie ein Detail zum nächsten dazukommt. Das zunächst unübersichtliche Wirrwarr unter der Lok verwandelt sich in eine Fülle von Bauteilen, die zueinander einen technisch nachvollziehbaren Funktionsbezug haben.
Selbstverständlich haben die Motoren gewickelte Anker und Statoren und man kann die Kohlebürsten bequem tauschen. Das ist ja wohl das Mindeste! Pfeffer
Bei den Kühlluftbälgen eine gewisse Hohlheit anzutäuschen scheitert in der jetzigen Ausführung daran, dass die Endplatte (die in Wahrheit ja ein Rahmen ist) plan an dem späteren Bodenblech anliegen wird. Ob ich dort noch eine Änderung vornehme, wird auch davon abhängen, ob der Wagenkasten abnehmbar ausgeführt wird oder nicht. Erstmal lass ich es also, wie es ist.
Dir wünsche ich gute Fortschritte beim Tenderbau. Bleib entspannt - du bist kurz vor dem Zieleinlauf. Gruß Michael (maxl)
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Beitrag von Frank Kelle am Mo 03 Jun 2019, 09:23

Die Dame in meiner Führung in Koblenz sagte mir auch, daß die mehrfach umgebaut wurde - zum Schluß für die "150-Jahr-Jubelfeier". Um die jetzt wieder in Betrieb zu nehmen - was die ja vorhaben - muss wieder einige umgebaut werden. Im elektrischen Teil dürfte kein Bauteil mehr "original" sein..

@Manfred: ich schau auch nur stumm zu - hatte ja schon den Vorteil, den Rahmen "live" zu sehen. DIE Bauquakität kann man nur anstreben - ein Erreichen ist was Anderes. Trösten wir uns damit: unsere Loks / Wagen sollen ja auch "Fahren / Betrieb machen " und wir müssen die dabei häufig an"grabbeln" oder es gibt auch mal Rangierunfälle
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Beitrag von maxl am Mo 03 Jun 2019, 09:34

Hallo Frank, soweit mir bekannt ist, ist Hermine aktuell betriebsfähig. Fast wäre sie am Tage meines Besuches für Führerstandsmitfahrten eingesetzt worden. Das wäre natürlich einerseits "aufregend schön" gewesen, hätte meinem Fotografiervorhaben aber komplett im Wege gestanden. Der große Umbau der Lok fand 1939/40 stand. Hierzu sind leider keine exakten Konstruktionszeichnungen mehr greifbar. Ich greife ja auf Zeichnungen der ursprünglichen Lok zurück, muss also an diesem Punkte gut aufpassen...
Übrigens: Manfreds Bauqualität übersteigt die meine nochmals deutlich! Jaja - es gibt immer jemanden, der es noch besser kann! Gruß Michael (maxl)
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Beitrag von Straßenbahner am Mo 03 Jun 2019, 09:48

Eine Betriebsübersicht zu Hermine siehe diesen Link

Code:
http://www.eisenbahn-museumsfahrzeuge.com/index.php/deutschland/staatsbahnfahrzeuge/elektrolokomotiven/baureihe-e-69/e-69-03

Gruß Helmut Winker 2
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Beitrag von maxl am Mo 03 Jun 2019, 13:15

Vielen herzlichen Dank, Helmut, für diesen interessanten Link! Ich freue mich, wieviel Hintergrundinformationen dank eurer Unterstützung auch in diesem BB wieder zusammenkommen! Auffallend ist, dass im Link vom "großen" Umbau im Jahre 1936 die Rede ist. Das deckt sich nicht mit meinen Unterlagen. Erklärlich wäre es daraus, dass Teile der Murnauer "Lokparade", nämlich E69 01 bis 03, ab dem Jahre 1935 umgebaut wurden, um ihnen mehr Leistung "einzuhauchen". Im Rahmen dieser Aktion kam "Hermine" als letzte dran und ihr Umbau zog sich auch noch länger als ein Jahr hin, nämlich vom 21.10.39 bis zum 15.11.40. Dies entnehme ich dem Mühlstraßer-Buch, das Uwe (glufamichel) mir freundlicherweise "einfach so" zugeschickt und damit dieses Projekt endgültig angeschoben hat.
Gruß Michael (maxl)
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Beitrag von Straßenbahner am Di 04 Jun 2019, 00:06

Hallo Michael,
Der 1. Umbau der E-Loks E 69 01 - E69 05 ab 1934 - 1936, um an das neue Stromsystem angepasst zu werden: nach Umbau 16 ⅔ Hz, 5 kV AC
Beim 2. Umbau der E-Loks wurden E 69 02 - E 69 05 ab 1954 - 1955 um an das neue Stromsystem angepasst zu werden: nach Umbau 16 ⅔ Hz, 15 kV AC  
Die Fahrspannung wurde also beim 2. Umbau nochmals von 5 kV auf 15 kV erhöht. Die Leistung blieb gleich.
Die E 69 01 war für den 2. Umbau zu alt. Link für diese E-Loks.

Code:
https://www.dbmuseum.de/museum_de/ausstellungen_fahrzeuge/fahrzeuge/fahrzeughalle_I/elektrolokomotive_e69-2602474

Code:
https://dampflok-bilder.jimdo.com/deutsche-elektrolokomotiven/altbaulokomotiven/e-69/#E69_01

Gruß Helmut Winker 2
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Beitrag von maxl am Di 04 Jun 2019, 13:20

Helmut - die Angaben fügen sich zusammen: In deinem Link ist der erste Umbau der E 69 03 mit 1940 angegeben und das passt insofern, als dieser Umbau 1940 beendet war. Begonnen hatte man aber ein Jahr zuvor damit.
Diesen Umbau nenne ich den "großen" Umbau, da er das Aussehen der Lokomotive erkennbar verändert hat. Das war nicht nur dem geänderten Stromsystem geschuldet. Die Lok erhielt deutlich leistungsstärkere Motoren. Um die zugehörigen ebenfalls größeren Aggregate in der Lok unterbringen zu können, wurde ein neuer Profilrahmen aufgesetzt, der den Wagenkasten anhob und als schwarzer Absatz unterhalb des heutigen Rot gut erkennbar ist. Vielen Dank für deine Recherchearbeit! Gruß Michael (maxl)
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Beitrag von maxl am Do 13 Jun 2019, 17:07

Der Transformator (auch Umspanner genannt) ist das wohl größte Bauteil der E 69. Er setzt die Fahrdrahtspannung von 15.000 V über verschiedene Anzapfungen auf die für die Motoren (zwischen 64 und 284 V) bzw. die Zugheizung (908 V) benötigten Spannungswerte herab.
Da ich zu dem Umspanner der Hermine über keine Zeichnungen verfüge, musste ich nach Vorlagenfotos arbeiten, die sich jedoch der schrägen Ausschnittperspektiven wegen nicht zum Nachmessen eignen:

Projekt "Hermine" - die BR E69 03 - Seite 8 01811

So habe ich den Umspanner allein nach "Formgefühl" hergestellt. Einzig der zur Verfügung stehende Platz war durch die Querträger im Rahmen vorgegeben. Der erste Bauschritt war ein aus Holz gefertigter Rohkörper:

Projekt "Hermine" - die BR E69 03 - Seite 8 05910

Obwohl der Umspanner einen hohen Wirkungsgrad von über 98% hat, entsteht doch einiges an Abwärme, die über zahlreiche Kühlrohre und -bleche abgeleitet werden muss. Die Kühlung erfolgt durch Öl, das, durch eine Pumpe angetrieben, ständig im Kühlsystem umgewälzt wird.

Projekt "Hermine" - die BR E69 03 - Seite 8 06010

Der Umspanner ist zugleich das Bauteil, das die zentrale Befestigungsschraube aufnimmt, mit der das Lokmodell später am Gleis festgeschraubt wird:

Projekt "Hermine" - die BR E69 03 - Seite 8 06110

Nun sind die Lüftungsbleche an der Reihe:

Projekt "Hermine" - die BR E69 03 - Seite 8 06210

Der fast fertige Umspanner von unten gesehen:

Projekt "Hermine" - die BR E69 03 - Seite 8 06312


Und dies ist die Einbausituation, wobei der Umspanner noch nicht mit dem Lokomotivrahmen verbunden ist, sondern nur auf der zentralen Befestigungsschraube sitzt:

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Ganz liebe Grüße an euch alle! Michael (maxl)
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Beitrag von maxl am Do 13 Jun 2019, 17:39

Schnell noch ein Nachtrag: In dieser Perspektive sieht man die Einbausituation besser:

Projekt "Hermine" - die BR E69 03 - Seite 8 06510

Gruß Michael (maxl)
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Beitrag von klaus.kl am Do 13 Jun 2019, 18:07

Hallo Michael,
wieder ein weiteres schönes Bauteil und natürlich und zum Original voll stimmig.  Very Happy
eine kleine Frage: sollte die Grundfarbe vom Transformator nicht Silber sein oder täuscht das im Originalbild nur durch den Blitz ?
Gruß Klaus
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Beitrag von doc_raven1000 am Do 13 Jun 2019, 19:12

absolut ganz großes Kino, was du wieder zeigst, Michael 2 Daumen
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Beitrag von maxl am Do 13 Jun 2019, 20:22

Vielen Dank für eure Rückmeldungen und das Lob, Klaus und Dietmar!
Klaus - der Trafo ist schwarz, da täuscht tatsächlich der Blitz. Hier noch ein anderes Bild:

Projekt "Hermine" - die BR E69 03 - Seite 8 12510

Vorn im Bild der "Silbereffekt" durch den Blitz, hinten der eigentliche Farbton. Ja - im Rahmen der Lok geht es farblich ziemlich trist zu. Zum Glück gibt es außerhalb des Rahmens Kühlelemente, die tatsächlich silber sind. Da freu ich mich schon drauf... Gruß Michael (maxl)
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Beitrag von Lützower am Do 13 Jun 2019, 22:28

Hallo Michael,

der Trafo ist dir hervorragend gelungen, wie man es eben bei dir gewohnt ist. Beifall Beifall Beifall
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Beitrag von maxl am Fr 14 Jun 2019, 07:48

Herzlichen Dank für dein aufbauendes Lob, Hans-Werner! Ich freu mich und bin gespannt, wie es weitergeht. Vermutlich mit der Bremsanlage und den Zughaken. Hoffentlich ohne konstruktive (böse) Überraschungen! Im Rahmen baue ich nämlich alles doch sehr im "Blindflug". Gruß Michael (maxl)
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Beitrag von Glufamichel am Fr 14 Jun 2019, 07:54

Einfach nur wunderprächtig Michael Beifall Beifall  Alleine schon wieder die Verrohrung der Kühlung... Staunender Smilie

"Blindflug" ? Den beherrschst Du aber  Cool Winker 2
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Beitrag von Babbedeckel-Tommy am Fr 14 Jun 2019, 07:54

Hallo Michael,

das ist das erste Mal dass ich den Umspanner mit Kühlkörpern in den LAG-Loks bewusst sehe.
Danke schön Winker 3
Babbedeckel-Tommy
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Beitrag von gustibastler am Fr 14 Jun 2019, 11:36

Hallo Maxel Very Happy

Das ist Modellbau vom feinsten  Bravo
das ist nicht nur gut Einen Daumen sondern Spitze 2 Daumen  
ich ziehe meinen Hut vor dir Gentleman
Bravo Bravissimo Beifall mach weiter so

Winker 2  Gusti
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Beitrag von Straßenbahner am Sa 15 Jun 2019, 10:29

Hallo Maxl,
na da hast Du mit dem Transformator ein Problem mehr gelöst. Der Transformator ist durch die Rohre die am Transformatorkessel angeschweißt sind selbst kühlend.
Durch den Fahrtwind wird die Kühlung noch verbessert. Die seitlich angebauten Kühlradiatoren wurden wahrscheinlich bei der Leistungssteigerung angebaut um die Kühlung zu verbessern.
Der Transformatorkessel wurde sicherlich spritzverzinkt, die seitlichen Radiatoren waren meistens feuerverzinkt. Die Lackierung war eine eisenglimmerhaltige Farbe.
Da gab es von der Bahn besondere Farbanstriche ( Farbdicke, Grundierungen, Farbton).
Der Transformator hat bestimmt einen Stufenschalter im inneren der Lok mit dem die Fahrstufen angewählt werden konnten,
d.h. der obere Teil vom Transformator (Deckel) muss im Lokinneren sein. Auch die Anschlussklemmen sind ja meistens auf dem Transformatorkesseldeckel.
Wie dann die Oberspannungsleitungen zum Stromabnehmer über Hauptschalter gelangen ist wahrscheinlich nicht zu sehen.
Vielleicht kannst du bei einem weiteren Besuch mal fragen ob bei dieser Lok noch die Unterspannung (Sekundärwicklung) geregelt wurde.
Bei den neuen Loks wurden dann die Oberspannung (Primärwicklung), wegen der hohen Ströme die in der Unterspannung anliegen, geschaltet.
Bei den heutigen Transformatoren ist das durch die moderne Motorensteuerung nicht mehr nötig.

Gruß Helmut Winker 2
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Beitrag von maxl am Do 20 Jun 2019, 12:57

Ein herzliches Dankeschön für eure Kommentare und euer Lob, Uwe, Tommy, Gusti und Helmut! Ich freu mich sehr!

Helmut - verstehe ich dich richtig, dass der Trafo sich ohne Unterstützung einer Öl-Umwälzpumpe selbst kühlt? Sehr interessant. Der Stufenschalter verbirgt sich im Inneren des Fahrpultes, das zentral im Führerhaus der Lok angeordnet ist. Ob die Spannungsanwahl über die Primär- oder Sekundärwicklung erfolgt, will ich gern herauszufinden versuchen.

Liebe Grüße an euch alle! Michael (maxl)
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Beitrag von Straßenbahner am Do 20 Jun 2019, 14:02

Hallo Michael,
so wie Du den Trafo gebaut hast ist er selbst kühlend mit Unterstützung vom Fahrwind. Diese Kühlung wird als ONAN-Kühlung bezeichnet.
Bei Fremdkühlung mit Pumpe (OFAF oder ODAF-Kühlung) werden die Radiatoren oder Kühler über eine oder mehrere Pumpen vom Trafokessel eingespeist.
Damit hat man dann eine bessere Kühlung, somit kann man den Transformator kompakter bauen, also Gewicht und Platz sparen.
Die Kühler können dann an einem besseren Platz wegen der Kühlung angebaut werden.
Wäre es eine ONAF-Kühlung dann würden Ventilatoren die Radiatoren anblasen, die Ventilatoren werden dann von der Öltemperatur gesteuert.
Kann ich mir aber bei der Lok nicht vorstellen.
Wenn es Dir zur Information weiterhilft, dann siehe diesen Link.

Code:
https://riverglennapts.com/transformer-accessories/885-transformer-cooling-system-and-methods.html

Gruß Helmut Winker 2
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Beitrag von maxl am Do 20 Jun 2019, 14:26

Vielen Dank für den interessanten Link, Helmut! Es ist immer wieder spannend, tiefer in die Materie einzusteigen. Da lieferst du stets und zuverlässig gute Hinweise! Gruß Michael (maxl)
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Beitrag von maxl am Do 04 Jul 2019, 12:06

Mein "entspannter" Modellbau verlangsamt sich zusätzlich durch sommerliche Hitze (die zum Glück gerade vorüber ist) und zwischengeschobene Urlaubstage. Damit ihr nicht ganz auf dem Trockenen sitzt, hier ein kleines Update zu den Fortschritten bei der Bremsanlage.
Das Bremsgestänge erweist sich als delikat und für solch eine kleine Lokomotive überraschend komplex. Immerhin habe ich die Funktionszusammenhänge erfasst und begonnen, erste Bauteile anzufertigen und einzupassen:

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Mit der Detaillierung bin ich soweit zufrieden, mit der Sauberkeit der Ausführung nicht wirklich. Es bleibt dabei, dass alles etwas krumm und schief gerät, und ein Trost ist, dass bei der fertigen Lokomotive der Grad der Detaillierung am Ende doch mehr wahrgenommen wird als die exakte Ausrichtung einzelner Bauteile.
Von dem Plan, Fahrgestell und Aufbau trennbar zu lassen, muss ich mich verabschieden. Zu viele Bauteile sind mit der Bodenplatte von unten her fest verbunden und müssten dann "frei schwebend" ausgeführt werden. Somit wird manches Detail im Rahmenbereich zwar "auf Nimmerwiedersehen" verschwinden, aber zugleich auch manche Unregelmäßigkeit...
Euch allen schöne, nicht zu heiße Sommertage! Gruß Michael (maxl)
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Beitrag von Babbedeckel-Tommy am Do 04 Jul 2019, 14:06

Hallo Michael,

da baust du eben eine Grube in einem Lokschuppen mit einem Spiegel als Boden. Wink Pfeffer
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Beitrag von Lützower am Do 04 Jul 2019, 14:15

Hallo Michael,

fantastisch! Das sieht so echt aus durch die Rost- und Ölspuren. An den Sandkästen?? sind sogar Schweißnähte dargestellt. Das wird sicher wieder ein Meisterwerk.
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Beitrag von maxl am Do 04 Jul 2019, 21:01

Vielen Dank euch beiden, Tommy und Hans-Werner, für Wortmeldung, Tipp und Lob! Das tut mir gut!

Ja Tommy - die Spiegelidee geistert ja durch alle meine Projekte... bloß umgesetzt hab ich sie nie, mit Ausnahme des Bugatti. Der aber steht unter seinem Glassturz so hoch im Regal, dass man etwa 2,30 m groß sein müsste, um in diesen Spiegel zu schauen. Vielleicht soll man sich nichts vormachen: Irgendwann steht das fertige Modell halt in irgendeiner Ecke und das war's dann. Aller Aufwand für eine möglichst überzeugende Präsentation war dann für die Katz. Deshalb leuchten bei meinen Modellen keine Lampen mehr und auch auf andere Gimmicks verzichte ich zunehmend. Immerhin: Alle meine Lokomotiven ließen sich vom Präsentationsgleis abschrauben, was ich aber auch nicht mache, weil dann immer irgendwelche Sachen abbrechen. Rein theoretisch also könnte man alles sehen - wenn man es denn wollte, aber: Man will nicht. Trotzdem: Danke für dein Mitdenken!

Hans-Werner, du hast völlig recht, die Schweißnähte befinden sich auf den Sandkästen. Sie waren gar nicht so schwierig anzubrigen. Klebstoff aus einer dünnen Kanüle zwei- bis dreimal in einer möglichst dünnen Linie auftragen und alles überlackieren. Fertig ist die Schweißnaht!

Liebe Grüße Michael (maxl)
maxl
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