Der lustige Modellbauer
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Baubericht Lok der Baureihe 52, M 1:16

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Beitrag von maxl am Do 18 Apr 2019, 11:42

Jaja, Klaus - die Lasertechnik! Verlockend perfekt... Es bleibt aber trotzdem genug zu tun, bis die Räder "wie aus einem Guss" wirken. Viel Erfolg dabei! Gruß Michael (maxl)
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Beitrag von klaus.kl am Mo 22 Apr 2019, 22:39

Hallo zusammen,

es kam wie es kommen musste, die Bauteile über Ostern ruhen zu lassen ging dann doch nicht.

Angefangen hatte ich mal mit einem Vorlaufrad. Die Bauteile sind aus meiner Sicht absolut ok. Passgenau und prima Karton, der sich gut bearbeiten lässt. Ansonsten habe ich die gleiche Vorgehensweise angewendet wie schon bei allen andern bisher gefertigten Rädern. Auch bei der Lackierung werde ich nichts ändern müssen. Eventuell mache ich mal einen Versuch das ganze Rad in Klarlack zu tauchen um auch mehr Festigkeit zu bekommen.
Hier nun ein paar Bilder vom bisherigen Ergebnis.

Speichen versucht schön rund zu schleifen, Lauffläche mit etwas Sekundenkleber gefestigt und den Radkörper mehrfach rot gestrichen.
Baubericht Lok der Baureihe 52, M 1:16 - Seite 6 P1120113

Als nächstes hatte ich dann ein Rad der ersten Kuppelachse genommen. (später liegt hier der Kreuzkopf mit dem ganzen Gestänge davor, falls was schiefgehen sollte).
Vorgehensweise war wie bei Uwe`s Vorschlag, die Speichenrundung getrennt von vorn und hinten zu schleifen und danach erst mit den Schwimmhäuten zu verkleben.

Baubericht Lok der Baureihe 52, M 1:16 - Seite 6 P1120115

Das fertige Rad aus 2 Ansichten. Ich denke , das Rad kommt nicht schlecht daher, bin mal nach der Lackierung gespannt wie es dann aussieht.
Baubericht Lok der Baureihe 52, M 1:16 - Seite 6 P1120114

Ich denke, das werde ich jetzt nochmal 10mal wiederholen, das die BR 52 endlich auf eigene Füße stehen kann.

Gruß Klaus
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Beitrag von klaus.kl am Fr 03 Mai 2019, 16:19

Hallo zusammen,
an der Baustelle der Räder zur BR 52 ging es weiter. Trotz der sehr präzisen Laserteile hat dann doch alles seine Zeit gekostet. Jetzt ist es aber geschafft. sunny  

Alle Radsätze sind soweit fertig und mit einer Grundlackierung versehen. Diese habe ich mit Klarlack gemacht, der auch sehr schön in den Karton eingezogen ist. Gibt eine feine Stabilität. Als nächstes werde ich alle Radsätze nochmals mit feinem Sandpapier nachbearbeiten. Aber erst wenn sich meine Daumenkuppen wieder etwas erholt haben. Diese haben durch die Schleiforgie auch etwas gelitten.
Danach alles wieder in Rot und die Laufflächen schön metallisch Blank.

So, hier die obligatorische Stellprobe
Baubericht Lok der Baureihe 52, M 1:16 - Seite 6 P1120116

und hier noch eine Nahaufnahme, bei den Gegengewichten besteht die Breit aus bis zu 12 Schichten 1mm Karton.
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Das soll`s auch schon wieder gewesen sein.
Gruß Klaus
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Beitrag von maxl am Fr 03 Mai 2019, 18:28

Verdammt eindrucksvoll, Klaus! Die Schwimmhäute sind natürlich vom Feinsten. Gibst du noch Sekundenkleber drüber? Der fließt so schön in den Ecken und Winkeln zusammen und das Rad wirkt am Ende wie aus einem Guss... Gruß Michael (maxl)
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Beitrag von klaus.kl am Fr 03 Mai 2019, 21:39

Hallo Michael,

Ja, das mit den Schwimmhäuten sieht schon verdammt gut aus. Bekomme ich nach ersten Versuchen vor Monaten schon von Hand leider nicht so hin, deshalb hier auch der Weg übern Laser. Sekundenkleber nehme ich aus ähnlichen Gründen wie bei dir fast nicht mehr. Deshalb habe ich wie schon geschrieben, das ganze Rad in Klarlack (Bootslack) getaucht und durch leichte Drehung (Bohrmaschine) mit der schon eingeklebten Achse  geschleudert. Über Nacht trocknen lassen und das noch 2 mal. Das zieht schön in den Karton ein und gibt Stabilität fast wie Sekundenkleber sowie in den Ecken leichte Rundungen. Alles andere klebe ich auch mittlerweile nur noch mit deinem Vorschlag Faller Expert Lasercutkleber.

Gruß Klaus
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Beitrag von maxl am Sa 04 Mai 2019, 10:04

klaus.kl schrieb: Deshalb habe ich wie schon geschrieben, das ganze Rad in Klarlack (Bootslack) getaucht und durch leichte Drehung (Bohrmaschine) mit der schon eingeklebten Achse  geschleudert. Über Nacht trocknen lassen und das noch 2 mal. Das zieht schön in den Karton ein und gibt Stabilität fast wie Sekundenkleber sowie in den Ecken leichte Rundungen.
Danke für die Anregung zu einer neuen Arbeitstechnik! Das sind die großen Vorzüge des Austauschs in einem Forum. Wenn es um gerundet ausgefüllte Ecken und Winkel geht, bin ich bisher dem Sekundenkleber treu geblieben. Das sah dann so aus:

Baubericht Lok der Baureihe 52, M 1:16 - Seite 6 15810

Schade, dass ich gerade keine Speichenräder zu bearbeiten habe. Es würde mich total reizen, deine Technik gleich mal anzuwenden. So muss ich sie mir gut merken... Ich freu mich schon auf weitere Bilder aus dem Entstehungsprozess der Räder! Gruß Michael (maxl)
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Beitrag von DK48 am So 05 Mai 2019, 09:19

Hallo Klaus,

die Räder werden sehr schön und danke für den Tipp aus dem "Tauchsport".
Aber mit der Bohrmaschine den Lack in der Wohnung verteilen löst Begeisterungsstürme aus: Pfanne
Das trau ich mich nicht, ich will überleben!

Ich kenn mich zwar nicht mit Bootslack aus, auch die lange Trocknungszeit stört mich. Deshalb habe ich diesen Trick mit Einlassgrund (auch klar) ausprobiert. Nach 15 Minuten staubtrocken und nach 1 Std, schleifbar. Dazu habe ich den Einlassgrund ca. 2 cm hoch in ein Marmeladenglas gefüllt, ein Rad auf ein Rundkolz gesteckt, getungt und zwischen den Fingern im Glas schnell rotieren lassen (gedreht). Dann den Spurkranz über Küchenkrepp gedreht (dadurch bleibt nur wenig 'Lack' in der Kante zum Spurkranz) und in waagerechter Lage trocknen lassen.

Nach dem 1. Durchgang wird Graupappe etwas rauher und muss mit feinem Schmirgel geglättet werden. Nach dem 2. Durchgang ist alles spiegelglatt, auch ohne zu schleifen.

Gruß Dieter
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Beitrag von klaus.kl am So 05 Mai 2019, 12:00

Hallo Dieter, Michael,
Hallo zusammen,

Danke für eure Rückmeldungen, natürlich habe ich es beim "Tauchsport" gemacht wie Dieter. Bei mir musste leider ein altes Einweckglas wegen dem Durchmesser herhalten. Hat aber prima geklappt.
Das Wohnzimmer hat immer noch komplett die Originalfarbe Grinsen Einlassgrund habe ich noch nicht probiert. Hört sich aber wegen der kurzen Verarbeitungszeit gut an und werde es bei passender Gelegenheit ausprobieren.

Hier noch 2Bilder vom weiterem Fortschritt: Weil es so gut mit dem Tauchsport klappt, wurde das rot gleich ebenso gemacht. Dann wieder die gute Metallfarbe drauf, alles schön poliert und ein wenig gealtert.

Baubericht Lok der Baureihe 52, M 1:16 - Seite 6 P1120118

allen noch einen schönen Sonntag

Gruß Klaus
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Beitrag von Lupo60 am So 05 Mai 2019, 14:07

Hallo Klaus,

Einfach nur genial! Chapeau!

Begeisterte Grüße,
Wolfgang
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Beitrag von maxl am So 05 Mai 2019, 14:40

Ja, so soll es aussehen, Klaus - Räder wie aus einem Guss! Meine Gratulation! Gruß Michael (maxl)
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Beitrag von Bastelfix am Mo 06 Mai 2019, 20:28

Hallo Freunde, je länger ein Lack braucht, um abzubinden, je tiefer zieht er ein, deshalb ist Bootslack langölig, also langsam.
Klaus, diese Räder sind der Hammer, sowas von präzise, gratuliere.
Gruß Michael
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Beitrag von Plastikschiff am Di 07 Mai 2019, 09:59

Hallo Klaus
und alle die genau so fasziniert von dieser Arbeit sind wie ich.
Ich bin ja derart begeistert ob dieser tollen Arbeit das ich mich fast schäme meine Kartonbau Arbeiten überhaupt zu zeigen. Meine absolute Hochachtung vor dieser präziesen Arbeit. Wie kann man so etwas in einem Leben lernen????????????????Ich bleibe künftig hier ein regelmäßiger aber stiller und bewundernder Beobachter.
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Beitrag von klaus.kl am Mi 08 Mai 2019, 11:55

Hallo Wolfgang, Maxl, Michael, Reinhard,

vielen lieben Dank für eure lobenden Worte. Macht mich auch Very Happy und versuche mit den nächsten Baustufen das Niveau zu halten. Der Weg ist aber noch sehr weit.

Hallo zusammen,
da die Räder soweit fertig sind habe ich nochmal die Antriebseinheit montiert ob alles soweit funktionieren kann. Es tut, und die Drehgeschwindigkeit ist genau so wie ich es wollte. Die Legogehäuse werde ich aber noch mit Pappe verkleiden und lackieren. Ebenso die Achsen. Vielleicht werde ich die Achsen noch mit Hülsen auf 12mm Durchmesser bringen.
Als nächstes kommt erst mal die Bremsanlage dran. Hier müssen die unteren Teile der Sandfallrohre hinter den Rädern montiert werden. Sind eigentlich nur mit Blechwinkel befestigt. Wird in Pappe leider nicht so gehen. Einfach zu anfällig fürs abbrechen. Wie, werden wir dann sehen. Zu den Bremsbacken und dem Gestänge habe ich eine gute Zeichnung und weitere Fotos herunterladen können. Passt besser als der Schneidebogen.
Die ersten Teile sind fertig.

Baubericht Lok der Baureihe 52, M 1:16 - Seite 6 P1120120

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allen eine schöne Woche und viel Spaß beim Basteln.

Gruß Klaus
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Beitrag von Plastikschiff am Mi 08 Mai 2019, 15:20

He Klaus,
habe ich etwas überlesen oder wird deine Lok fahrbereit sein?
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Beitrag von maxl am Mi 08 Mai 2019, 16:18

Wenn ich Klaus richtig verstanden habe, dann soll der Antrieb Demonstrationszwecken dienen. Das erinnert mich stark an die Lokmodelle, die in meiner Kindheit auf größeren Bahnhöfen in Vitrinen ausgestellt waren, und die man mit einem Groschen in Bewegung setzen konnte, wobei auch noch das Licht in der Vitrine anging. Die Treib- und Kuppelräder waren um vielleicht einen halben Millimeter von der Schiene abgehoben, so dass sie sich frei drehen konnten. Von den Bewegungsabläufen im Gestänge war ich absolut fasziniert.
Auf Schienen würde Klaus' Modell wohl im Wesentlichen nur geradeaus rollen können, es sei denn, er hätte die Seitenverschiebbarkeit dreier Achsen vorgesehen. Aber das wäre nun wirklich etwas viel verlangt!
Ich bin speziell des Antriebs wegen gespannt wie ein Flitzbogen und wünsche guten Erfolg!
Gruß Michael (maxl)
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Beitrag von gustibastler am Mi 08 Mai 2019, 19:14

Hallo Klaus

mach doch mal ein Video vom Bewegungsablauf
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Beitrag von DK48 am Fr 10 Mai 2019, 10:20

Hallo Klaus,

das sieht schon Mal sehr exakt aus - toll. Cool

Ein Tipp, denn wahrscheinlich schon selbst kennst: Es gibt zwei verschiedene Arten von Hängeeisen, die einen sind Starr und die anderen Seitenbeweglich mit einem Doppelgelenk an der Aufhängung - muss man nur andeuten weil Deine Räder auch nicht Seitenverschiebbar sind. Ich wünsche Dir viel Erfolg mit den Bremsen, denn jetzt wird es eng und schwer zugängig. Hoffentlich sind keine Teile von Antrieb im Wege falls Du das komplette Bremsgestänge nachbauen möchtest.

Ach ja, und lass die Dinge (Bremsen) nicht schleifen. Ich hatte es da einfacher, meine Bremsklötze sind an den Rädern angeklebt wegen der Stabilität.

Gruß Dieter
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Beitrag von Lupo60 am Mo 13 Mai 2019, 12:24

klaus.kl schrieb:... alles schön poliert und ein wenig gealtert.

Hallo Klaus,

heute früh gegen schätzungsweise 4.00 Uhr hat meine Lokomotivfabrik 4.0 die Treib- und Kuppelräder für die S3/6 fertig gestellt. Die würde ich dann natürlich auch gerne schön lackieren, polieren und altern bzw. schmutzig machen.

Wie hast Du denn das bei Deinen Rädern so toll hinbekommen? Ganz wenig Pulverfarbe und wegwischen?

Viele Grüße,
Wolfgang
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Beitrag von klaus.kl am Mo 13 Mai 2019, 23:38

Hallo zusammen,

vielen Dank für eure Anregungen und Beiträge.

Es ist so wie Michael es geschrieben hat. Die Lok soll im aufgebockten Zustand die Bewegungsabläufe der Dampfkraft zeigen können. Natürlich nicht im Dauerbetrieb, das wird in Pappe nicht hinhauen. Sollten alle Räder montiert sein und zumindest die Kuppelstangen fertig sein werde ich mal versuchen ein Filmchen hier einzustellen.
Für den Legoantrieb sehe ich kein Dauerbetriebsproblem. Was da so alles mit angetrieben wird und im Netz gezeigt wird ist schon erstaunlich.

Hier noch ein paar Bilder der letzten Tage und wie ich so ein wenig Alterung auf die roten Laufwerksteile bekomme.

Die erste Version der Bremsbacken die ich genau nach Zeichnung erstellt habe. Aber der Abstand zwischen den Rädern ist mir zu eng geworden.
Baubericht Lok der Baureihe 52, M 1:16 - Seite 6 P1120210

Baubericht Lok der Baureihe 52, M 1:16 - Seite 6 P1120212

Leider alle Teile in den Papierkorb und gleich nochmal neue Teile mit steilerem Winkel geschnitten. Jetzt passen Sie besser.
Baubericht Lok der Baureihe 52, M 1:16 - Seite 6 P1120211

Ausgangslage der Alterung sind 2 mal lackierte fertige Teile. Schön rot sind Sie, würden aber vor dem rotem Rahmen und zwischen den roten Rädern im optischen Nirwana verschwinden.
Baubericht Lok der Baureihe 52, M 1:16 - Seite 6 P1120213

Ich wage es ja kaum zu schreiben. Aber ich nehme eine simple Schuhbürste und schwarze Schuhcreme, meist reicht noch die Creme vom letzten Schuhputzen und bürste leicht über die Bauteile drüber.
Baubericht Lok der Baureihe 52, M 1:16 - Seite 6 P1120214

Im Original kommt es besser raus als auf den Fotos. Hier mal eine Aufnahme, die es ganz gut zeigt. An den Kanten bleibt die schwarze Farbe (Schuhcreme)  gut haften und auf den Flächen nur als dünner Schleier. Somit werden aber alle Kanten betont und die rote Grundfarbe auf den Teilen bekommt über die Kanten Struktur. Ein feiner Glanz in Richtung Seidenmatt ebenfalls.
Baubericht Lok der Baureihe 52, M 1:16 - Seite 6 P1120215


Das wars auch schon bei mir mit Alterung. Mehr werde ich auch erst mal nicht machen. Wobei ich schon gerne etwas mehr machen würde. Im Netz gibt's ja wirklich tolle Beispiele und auch begnadete Künstler, die hier Modell- Lokomotiven wie in echt aussehen lassen.

Gruß Klaus
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Beitrag von Lupo60 am Di 14 Mai 2019, 01:02

Hallo Klaus,

Schuhcreme - da wäre ich so schnell nicht drauf gekommen. 2 Daumen

Klasse! Danke für den Tipp - werde ich auch mal an einen Produktionsmuster auspropieren. Könnte sein, dass die unvermeidlichen Stufen vom 3D-Druck dadurch hervorgehoben werden - aber Versuch macht kluch.

Die Bremsen machen sich auch sehr gut. Kann man sich gar nicht satt sehen dran!

Viele Grüße,
Wolfgang
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Beitrag von DK48 am Di 14 Mai 2019, 08:52

Hallo Klaus,

wunderbare Bilder und eine tolle Idee mit der Schuhcreme Wie geil    Beifall
Wie ich schon mal sagte auch der größere Maßstab vereinfacht den Bau nicht, es wird nur detaillierter und dann noch schwieriger. Die Paßbrobleme haben wir immer an den Stellen wo es auch im Original eng ist. An den Bremsen liegen beim Original die Abstände bei wenigen Millimetern - im Modell ein paar Zehntel.

Hier ein interessantes Bild, ist mir gerade beim Vergleich mit Deinem Modell aufgefallen:
Baubericht Lok der Baureihe 52, M 1:16 - Seite 6 Br520810
Oben die Hängeeisen an der fahrtüchtigen 52 6106 als Gast in Dahlhausen - die Abstände scheinen ziemlich groß.
Unten die Kriegslok 52 5804 im Museum Neuenmarkt - hier wirken die Abstände sehr eng (wie bei Deinem ersten Versuch).

Vielleicht nur eine optische Täuschung oder nur ein minimaler Unterschied in der Form der Hängeeisen. Jedenfalls sind Radstand und Durchmesser gleich.
Ich habe keine Erklärung dafür  Grinsen

Gruß Dieter
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Beitrag von ODBB am Di 14 Mai 2019, 11:10

Hallo Dieter,

in Verbindung mit Bremsen habe ich den Begriff "Hängeeisen" noch nie gehört. Hängeeisen kenne ich als Verbindung zwischen Aufwerfhebel und Schieberschubstange (Heusinger-Steuerung mit Hängeeisen). Ich glaube jedoch, dass ich nun weis, was Du meinst. Klar, der Radstand ist gleich, jedoch - und das erkennt man auf den Bilder auch - nicht der Durchmesser der Radreifen! Während sich die Radreifen von 52 6106 schon deutlich dem Grenzmaß nähern, dürften die Radreifen von 52 5804 nahezu dem Neuzustand entsprechen und damit sieht das dann dort natürlich alles nicht so "luftig" aus, wie bei der fahrtüchtigen Maschine! Übrigens: Kriegslokomotiven sind beide 52er! Wink

Gruß
Uwe
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Beitrag von DK48 am Di 14 Mai 2019, 11:36

Hallo Uwe,

im Buch Dampflokomotive - Technik und Funktion wird dieser Begriff verwendet, genau: "Bremsklotzhängeeisen".
An Abnutzung hatte ich auch schon gedacht, hätte aber nicht geglaubt, dass das so viel sein kann. Dann ist die betriebsfähige Lok wohl bei der nächsten HU fällig für neue Radreifen.

Gruß Dieter
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Beitrag von klaus.kl am Di 14 Mai 2019, 12:07

Hallo zusammen,

Schön, das euch meine Methode zur Alterung gefällt. Muss aber individuell ausprobiert werden, passt bei mir auch nicht immer.

Die Bilder von Dieter geben es sehr gut wieder. So wie bei der Museumslok hat es bei mir auch erst ausgesehen. Entspricht der techn. Zeichnung, die mir zur Verfügung steht. Der minimalste Abstand zur Lauffläche des benachbarten Radreifens wäre im Original ca. 25 - 26 mm (Spurkranzhöhe in der Regel). Wäre in meinem Maßstab ca. 1,6 mm. Deshalb nochmal neu gemacht, denn mit weiteren Bautoleranzen lag das Bremsgestänge bei mir zum Teil fast am Radreifen an. Jetzt ist ein gewissen Verschleißstand dargestellt.

Hier noch ein Bild dazu
Baubericht Lok der Baureihe 52, M 1:16 - Seite 6 10016_10

Gruß Klaus
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Beitrag von klaus.kl am Do 16 Mai 2019, 22:22

Hallo zusammen,

und wieder ein Stück weiter.
Alle Sandleitungen am Rahmen befestigt. Etwas "solide"auf einen Distanzkarton mit dem Rahmen verklebt. Sind aber alle hinter dem Radreifen und somit nicht sichtbar. Kleine Endhülsen kommen noch zum Schluss auf die Leitungen.
Baubericht Lok der Baureihe 52, M 1:16 - Seite 6 P1120216

Hier nun alle 5 Getriebe und mit dem Antrieb verbunden, wie schon geschrieben mit Karton verkleidet und rot lackiert.
Baubericht Lok der Baureihe 52, M 1:16 - Seite 6 P1120217

Baubericht Lok der Baureihe 52, M 1:16 - Seite 6 P1120218

Ein- und mein erstes Minifilmchen über Youtube hat auch auf Anhieb funktioniert. Geschwindigkeit und Konzept klappt auch gut.  sunny



Schönen Abend noch
Gruß Klaus
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