Der lustige Modellbauer
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Kartonbauerstlingswerk T-3 von Modelik 1:25

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Kartonbauerstlingswerk T-3 von Modelik 1:25

Beitrag von Tomtometot am Mo 16 Apr 2018, 18:37

Winker Hello

Hallo allerseits,

ich möchte hier über mein erstes wirkliches Bauprojekt in Sachen Kartonmodellbau berichten.
Zwar habe ich mich immer schon mal mit kleineren Papiermodellen beschäftigt, zum Teil leichtere Bastelbögen und dann eigentlich nur strikt nach Plan zusammen geklebt ... war aber nie wirklich mal ein richtiges Großmodell dabei.

Mit der T-3 von Modelik will ich jetzt mal schauen, was alles mit Papier und Karton möglich ist Very Happy ...und sie ist eine gute Abwechslung zwischen den Zeiten, in denen ich nicht am Jaguar weiterbauen kann.

Bis ich jetzt soweit war, wie die Lok hier aussieht ...



...vergingen 2 Jahre .... mit einiger Unterbrechung, aber stetig mehr.
Man sieht der Lok noch nicht mal mehr an, dass sie einen Unfall mit zwei Aktenordner hatte Grinsen
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Re: Kartonbauerstlingswerk T-3 von Modelik 1:25

Beitrag von Tomtometot am Mo 16 Apr 2018, 19:05

Mein aktuelles "Problem" ist eine funktionierende Stephenson-Steuerung, denn bei dem Modell von Modelik ist diese nicht so vorgesehen.

Ein paar Stangen hab ich ausgeschnitten, mit Sekundenkleber "getränkt", damit diese auch stabil werden. Dann die Lager aus einem 10mm Messingrohr 2mm abgeschnitten. Diese sollen dann mit Karton innen ausgefüllt werden.




Aber ich möchte doch erstmal von vorne beginnend vom Bau berichten sunny            

Und für Vorschläge bin ich immer offen

Viele Grüße
Tom
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Re: Kartonbauerstlingswerk T-3 von Modelik 1:25

Beitrag von Tomtometot am Mo 16 Apr 2018, 19:21

Wie gesagt, fing ich vor ca. 2 Jahren mit der Lok an. Den Bogen gab es leider nur ohne Lasercutteile, deshalb war das feine Ausschneiden der Radsätze schon mal eine Herausforderung für meine relativ ungeübten Finger.



Um die Achse gut zentriert zu platzieren, nahm ich mir viele Tips aus verschiedenen Foren zu Herzen ...



...hierbei kam ich dann auf den "Geschmack" da Papier mit Sekundenklebenr zu verstärken. Auch das Schleifen und Feilen ging dadurch leichter.





Und mit der Farbe fing ich dann auch an zu experimentieren, da ich den Baubogen leider nicht so sachgemäß bearbeitete, dass ich die aufgedruckte Farbe so belassen konnte  Grinsen

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Re: Kartonbauerstlingswerk T-3 von Modelik 1:25

Beitrag von didibuch am Mo 16 Apr 2018, 19:53

Hallo Tom,

da schaue ich doch gerne zu, die T3 möchte ich auch irgendwann mal bauen.
Und sie sieht doch schon gut aus.

Viele Grüße
Dieter
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Re: Kartonbauerstlingswerk T-3 von Modelik 1:25

Beitrag von Babbedeckel-Tommy am Mo 16 Apr 2018, 20:54

Hallo Tom,

eine funktionierende Mechanik ist kein Problem.

Hier gibt es MINDESTENS drei Modellbauer,
die solche Mechanismen aus Karton mehrfach hinbekommen haben! Wink
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Re: Kartonbauerstlingswerk T-3 von Modelik 1:25

Beitrag von Jürgen(S) am Di 17 Apr 2018, 22:15

Kartonmodellbau - da muss ich mir auch einen Besucherstuhl erbitten .
mfG
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Re: Kartonbauerstlingswerk T-3 von Modelik 1:25

Beitrag von maxl am Di 17 Apr 2018, 22:52

Toll, nun geht's hier los, Tom! Hast ja schon sehr gute Vorarbeit geleistet! Ob eine funktionierende Steuerung aus Karton für ein Standmodell sinnvoll ist, habe ich für mich persönlich bei meinen Modellen klar mit "nein" entschieden. Naja - wenn dir die Sache zu hakelig wird, kannst du ja immer noch "umschwenken". Jedenfalls wünsche ich guten Erfolg und bin gespannter Zuschauer! Gruß Michael (maxl)
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Re: Kartonbauerstlingswerk T-3 von Modelik 1:25

Beitrag von Tomtometot am Do 19 Apr 2018, 20:18

Danke für euer Lob und Interesse.

Leider habe ich keine Fotos beim Zusammenbau des Rahmens gemacht.
Hier meine ersten Schritte beim Ausschneiden der Bremsen



Die "Bohrungen" sind mit einem 1mm Locheisen rausgestanzt worden - würde ich jetzt eher mit einem 0,5-0,8mm Bohrer machen ...
Die plastische Darstellung der Splinte war mir aber bereits damals wichtig ... dafür habe ich mangels Ehrfahrung, dass ich solch dünnen Drähte auch im Handel bekomm, einen alten Motor (einer meiner alten defekten N-Spur-Loks) zerlegt.  Grinsen  

Im Bemalen muss ich mich auch heute noch üben ...



Bei den Aufstiegen sieht man auch deutlich, dass ich zu Beginn der Arbeiten ungeduldig war und nach dem Motto "dickes Papier gleich schneller fertig" arbeitete  ... diese Einstellung hat sich grundlegend geändert  sunny



Um die Trittbleche, bzw. Riffelbleche gut darstellen zu können, nahm ich Reste eines Fliegengitters zu Hilfe ...



...und finde das Ergebnis gar nicht so schlecht   .... den Tip hab ich (glaub' ich) hier aus dem Forum  Winker 2



Und so sieht das Ganze - Räder und Bremsen montiert - aus ... und leider laufen die Räder nicht ganz rund, aber für ein Erstlingswerk, denk ich, geht's.

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Re: Kartonbauerstlingswerk T-3 von Modelik 1:25

Beitrag von Tomtometot am Do 19 Apr 2018, 20:52

Die Rauchkammer zu bauen machte richtig Spass, habe ich mich hier auch voll mit der Nachbildung von Nieten austoben dürfen.



Als Nieten nahm ich einen Satz der Nägelchen vom Bausatz der 3/6, später hab ich im Bastelshop hier in Stuttgart noch viel feinere Nägelchen (aus dem Schiffsmodellbau) gefunden.
Das Handrad fertigte ich aus 1mm Messingdraht und die Speichen auch Papier.



Die Verschlußscharniere sind aus Papier, die Lager machte ich aus einem Plastikstab ... das Zusammenrollen des Papier ist nicht mein Ding ... es sah fürchterlich aus  Grinsen



Damit die Rauchkammertür nicht nur ein plattes Pappding wurde, nahm ich die ausgeschnittene Tür, legte sie kurz auf eine noch warme Kochplatte und im warmen Zustand walzte ich diese auf einem Filzstück mit einer Holzkugel so in die richtige Form  Very Happy




..und schwarz lackiert sieht das Ganze, für meinen Geschmack, gar nicht so übel aus.



Fortsetzung folgt Winker 2
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Re: Kartonbauerstlingswerk T-3 von Modelik 1:25

Beitrag von Spur 1 am Do 19 Apr 2018, 21:15

Hallo Tomtometot,

das da die Fortsetzung folgt, hoffe sehr wahrscheinlich nicht nur ich!

Und los!

Beste Grüße von Andy
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Re: Kartonbauerstlingswerk T-3 von Modelik 1:25

Beitrag von Babbedeckel-Tommy am Do 19 Apr 2018, 21:42

Hallo Tom,

das wird aber schon etwas mehr als nur ein Erstlingswerk... Wink
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Re: Kartonbauerstlingswerk T-3 von Modelik 1:25

Beitrag von DK48 am Do 19 Apr 2018, 22:22

Hallo,

ich schau mir auch immer andere Berichte mit Interesse an, die Rauchkammer gefällt mir. Einen Daumen

Ich muss Dir recht geben, mit dünnerer Pappe in mehreren Schichten lassen sich Strukturen besser darstellen. Nur bei runden Strukturen setzte ich dicke Graupappe in mehreren Schichten ein. Die kann man gut mit einer Feile formen.

Gruß Dieter
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Re: Kartonbauerstlingswerk T-3 von Modelik 1:25

Beitrag von maxl am Fr 20 Apr 2018, 08:28

Da kann ich mich Tommy nur anschließen, Tom: Für ein "Erstlingswerk" alle Achtung! Deine modellbauerische Erfahrung auf anderen Gebieten ist klar erkennbar! Die Rauchkammer könnte noch ein paar Rost- und Rußspuren vertragen. Aber ich will mal ganz still sein: Die Gebrauchsspuren meiner Modelle haben mich manche Aufregung gekostet, ehe ich ein (für mich) brauchbares Verfahren herausgefunden hatte! Nagelköpfe sind - wenn der Maßstab stimmt - als Nietenköpfe sehr überzeugend, aber eben auch aufwendig zu verarbeiten...  Gelaserte oder selbstgestanzte Nietköpfe sind eine Alternative. Anfangs hatte ich übrigens auch die Restbestände der Nägelchen aus dem viel zu teuren S3/6-Etappenbausatz (der sehr zu recht in deiner untersten Schublade ruht!) als Nieten verwendet. Wie sich die Erfahrungen doch gleichen. Dir wünsche ich weiter guten Erfolg auf dieser interessanten Baustelle! Gruß Michael (maxl)
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Re: Kartonbauerstlingswerk T-3 von Modelik 1:25

Beitrag von Tomtometot am Fr 20 Apr 2018, 16:30

Erneutes Danke des Lobes.
Es handelt sich sich hier um ein richtiges Erstlingswerk, wenn ich den Prellbock (sieht man vor der Lok auf dem ersten Bild) mal ausnehme.
Ausgangspunkt war die Suche nach einer bezahlbaren Möglichkeit, für meine Spur N Eisenbahn, die Müngstener Brücke nachzubauen. Nun, die Brücke gibt's nur als Risszeichnung. Grinsen

Hier im Forum gibt es einen Flachwagen zum kostenlosen Download ... den hab ich mir zu allererst ausgedruckt ... war ne Katastrophe anfangs sunny ... ist auch im Papierkorb zum Teil gelandet ... da waren meine persönlichen Ansprüche zu hoch. Aber ich bekam echt Lust in dem Bereich weiter zu experimentieren.
Jetzt ist's die T-3 und ich muss gestehen, dass ich mir die Lok auch einfacher vorgestellt habe, wenn .... ja, wenn ich nicht wieder mit meinen Ansprüchen durchgegangen wäre Grinsen

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Re: Kartonbauerstlingswerk T-3 von Modelik 1:25

Beitrag von Tomtometot am Fr 20 Apr 2018, 19:26

Nächste Baustelle:

Die Zylinder- und Schieberkasten.



Die Schraubenköpfe ausschneiden und gut darstellen zu können war jetzt kein Thema, aber wie sollte ich an den Kästen diesmal die Nieten so anbringen, dass es eine gute Wirkung mit sich bringt....  auf der Suche nach dem idealen Bastelmesser, bin ich zufällig in einem Schreibwarenladen über Prägestifte "gestolpert"  Very Happy ...  

Hier ist der rechte Zylinder-/Schieberkasten mal versuchsweise eingesetzt Massstab



Lackiert sieht es dann akzeptabel aus.



Im Laufe der weiteren Bastelarbeiten sind die Nietnachbildungen poe à poe besser geworden. Vereinzelt hab ich dann auch schon mal ganz dünn abgeschnittene Scheibchen von einer Kunststoffstange (1mm dm) genommen  ... sieht man später am Führerhaus, da beschreib ich dann auch die verschiedenen Nietnachbildungen, die dort vorkommen.
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Re: Kartonbauerstlingswerk T-3 von Modelik 1:25

Beitrag von Tomtometot am Mo 23 Apr 2018, 22:08

...der Kessel mit seinnem Dampf- und Sanddom - der nächste Schritt:



Der Korpus des Kessels erinnerte mich an die 3/6, allerdings bei der Anbringung der Kesselaußenverkleidung hatte ich ... ein gutes Gefühl. Kein Vergleich im Prinzip.

Die Konstruktion des Dampfdoms war eine meiner ersten Erlebnisse was die Formung  mit Papier angeht.
Kleben, schleifen, nochmal mit Sekundenkleber drüber, nochmal schleifen ... solange bis ich schliesslich mit der Form so zufrieden war ... allerdings war auch klar: über die Farbe muss ich jetzt definitiv eine Entscheidung fällen.  Ich entschied mich für eine BR 89  ... also schwarz.



Die Nietnachbildungen beider Aufsätze sind diesmal etwas feinere Nägelchen aus dem Schiffsmodellbau - hab ich in einem Bastelladen hier bei mir entdeckt (schon mal vorhin erwähnt)


Wenn dann der fertige Bauabschnitt so vor einem liegt, hat man irgendwie das Gefühl, dass die Proportionen nicht stimmig zu sein scheinen ... aber dann einmal auf der Unterbau aufgelegt, wirds gleich stimmiger Freundschaft
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Re: Kartonbauerstlingswerk T-3 von Modelik 1:25

Beitrag von Glufamichel am Di 24 Apr 2018, 08:45

Die Preussin wächst und gedeiht, Tom  2 Daumen  Auch im kleinen "Schwarzen" wird sie gut aussehen sunny
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Re: Kartonbauerstlingswerk T-3 von Modelik 1:25

Beitrag von maxl am Di 24 Apr 2018, 09:03

Eine Freude, hier zuzuschauen, Tom! Ein interessanter Rückblick auf den Modellbau dieser Lokomotive. Die Kartonverarbeitungstechniken werden immer ausgefeilter... Ich bin schon gespannt auf den nächsten Beitrag. Gruß Michael (maxl)
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Re: Kartonbauerstlingswerk T-3 von Modelik 1:25

Beitrag von klaus.kl am Di 24 Apr 2018, 12:54

Hallo Tom,

kann mich Michael dem Beitrag von Michael nur anschließen. Gut finde ich auch das den Dampfdom verspachtelst und schleift, sieht einfach nach dem Lackieren viel besser und hebt den Gesamteindruck der Lok ungemein. Freu mich schon auf weitere Baustufen.

Hier mal noch ein Link zu einer weiteren Karton-T3 in einem Nachbarforum, wenn nicht schon bekannt.
( für mich Vorbild, was geht und was machbar ist )

Code:
http://modellbauer.forum-aktiv.com/t5331-preussische-lok-t-3-modelik-125
Direktlink codiert! - Jörg -


Gruß Klaus
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Re: Kartonbauerstlingswerk T-3 von Modelik 1:25

Beitrag von Tomtometot am Di 24 Apr 2018, 13:19

Ich kann mich nur dicke bei euch für das viele Lob bedanken ... es spornt mich an, mich weiterhin auszuprobieren. sunny

Danke auch für den Link, Klaus. Diesen kannte ich jetzt noch nicht. Bisher folgte ich einem Bericht in einem Kartonmodellbau-Forum .... allerdings endet dieser, wie leider auch viele andere, mitten drin.
Das möchte ich mit meinem Beitrag nicht tun .... hatte mir deshalb auch poe 'a poe die Bauabschnitte fotografiert und, da ich jetzt ein wenig mit meinen Ideen und Ansprüche stocke, mich für die Berichterstattung entschieden ... und freue mich, zugegebenermaßen, über euer Feedback.
Viele Grüße
Tom
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Re: Kartonbauerstlingswerk T-3 von Modelik 1:25

Beitrag von Tomtometot am Di 01 Mai 2018, 21:14

Und weiter geht's im Bericht:

Das mit den Ventilen (hier das linke, rechts gespiegelt dasselbe) war eine richtige Fieselei



Kann mir jemand mitteilen, welchen Zweck dieses Ventil überhaupt hat?  Grinsen



dachte mir bisher, dass dieses Ventil für die Wasserzufuhr zumKessel gedacht ist, hab dann aber in einem Bericht über Dampfloks gelesen, dass die Wasserzufuhr im Führerstand geregelt wird .. jetzt frag ich mich halt, für was diese beiden Ventile gut sind.



Und hier noch das Überdruckventil - die zwei Federn hab ich mit einem 0,5mm Messingdraht, den ich zuerst durch strecken gefestigt hab und anschliessend um eine Kulimine drehte, gefertigt.



(sollte ich mich mit dem Überdruckventil auch täuschen ... bin für jede Richtigstellung meiner Annahmen dankbar) Winker 2
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Re: Kartonbauerstlingswerk T-3 von Modelik 1:25

Beitrag von Tomtometot am Di 01 Mai 2018, 21:35

Und so sah dann meine Lok vor dem Unfall mit den Aktenordnern dann schon mal aus - das Führerstandgehäuse war nur aufgesetzt.



Bilder über den Bau der Kupplung hab ich jetzt leider keine mehr gefunden .. sollten die mal wieder auftauchen, werde ich sie hier reinbringen, denn es war ebenfalls eine spannende Suche, wie ich die so gut wie möglich gestalten könnte.



Hier habe ich beide Haken "nachfotographiert" - sie sind eingebaut und am Bild unten (Heckkupplung) sieht man die "Wunden" des Unfalls. Am Bild oben kann man den Schaden noch am Puffer erkennen.



Die Gewinde der Kupplung sind recht-/links Gewinde, von mir auf einen Kunststoffstab geschnitten.
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Re: Kartonbauerstlingswerk T-3 von Modelik 1:25

Beitrag von DK48 am Di 01 Mai 2018, 21:47

Hallo,

das gefragte Ventil sollte eines der Speiseventile sein. Es gibt immer 2 von einander unabhängige Speisepumpen, entweder 2 Strahlpumpen oder eine Strahlpumpe und eine Kolbenpumpe. Die Druckleitungen der Pumpen führen entweder zum Speisedom oder münden über solche Ventile auf beiden Seiten in den Kessel. Der Zustrom wird natürlich im Führerhaus geregelt. Google mal preussische T3, da gibt es brauchbare Fotos, wie das aussehen sollte.

Gruß Dieter (dk48)
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Re: Kartonbauerstlingswerk T-3 von Modelik 1:25

Beitrag von Tomtometot am Di 01 Mai 2018, 21:51

Danke Dieter, Freundschaft
ich werde mir die Funktinsweisen von Dampfloks noch literarisch nahelegen. Die verschiedenen Namen der Ventile hab ich schon des öfteren gehört und wurde mir auch erklärt, allerdings nie vor Ort gezeigt. Bei mir alles eine Sache von anlesen und mir meinen Teil denken Grinsen

Hier noch der Fahrregler - auch bei diesem war mir seine Funktionalität mal wieder wichtig  Grinsen  Massstab



In den nächsten Tagen möchte ich - sofern mir meine Arbeit keinen Strich durch die Rechnung macht - die Armaturen im Führerstand weiterbauen ... ein paar der filigranen Handräder hab ich schon ausgeschnitten und .... bearbeitet:







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Re: Kartonbauerstlingswerk T-3 von Modelik 1:25

Beitrag von DK48 am Di 01 Mai 2018, 22:08

Das ist das Steuerrad. Damit wird die Steuerung von Vorwärts- auf Rückwärtsfahrt umgestellt. Bei stehender Lok Mittelstellung. Auf meiner Homepage findet man den Baubericht meiner Trumpeter 86 mit einer Detailansicht des Führerstand. Dort habe ich alle Bedienelemente beschriftet.

Das könnte helfen, Dieter
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Re: Kartonbauerstlingswerk T-3 von Modelik 1:25

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