Der lustige Modellbauer
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Serapis von Airpiccola

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Beitrag von Serapis am Mi 15 Feb 2017, 12:54

Wie schon angedroht einige Infos zu meinen derzeitigen Projekt. Begonnen wurde das in meiner Jugend als Familienprojekt. Dann ging das mit der Arbeit los und ich habe meine Heimat verlassen. Mein Vater wollte das Schiff vollenden, was aber nicht mehr geklappt hat. Seine Feinmotorik und Augen ließen nach. Es wurde nur noch notdürftig fertig gestellt. Dann verschwand es für einige Jahre im Keller, was auch spuren hinterlassen hat. Seit einigen Monaten ist es bei mir.

Die Gesamtansicht:

Serapis von Airpiccola Serapi13

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Bei genauem Hinsehen sieht alles Wüst aus.

Serapis von Airpiccola Serapi12

Sauber gemacht hat auch keiner

Serapis von Airpiccola Serapi10

Serapis von Airpiccola Serapi11


Also erst mal alles weg was stört. Segel, Rahen, Masten und Takellage

Serapis von Airpiccola Serapi15

Dann Putzwerkzeug, Gallseife, Pinsel, Pfeifenreiniger und Deck schrubben.

Serapis von Airpiccola Serapi16

Serapis von Airpiccola Serapi18

Serapis von Airpiccola Serapi17

Der Unterschied ist zu sehen....

Serapis von Airpiccola Img_0412

Serapis von Airpiccola Img_0413

Serapis von Airpiccola Img_0414

An den Stellen an denen die Kanonen standen sind helle Stellen und Leimreste zusehen

Serapis von Airpiccola Serapi19

Also Deck schmirgeln und ausbessern

Serapis von Airpiccola Serapi20

Serapis von Airpiccola Serapi22

Serapis von Airpiccola Serapi21

Die Stückpforten sind auch nicht sauber ausgearbeitet und die Nägel der falsch angenagelten Rüsten habe viele Löcher hinterlassen.

Serapis von Airpiccola Serapi23

Also Holznägel schnitzen und die Löcher zu machen....

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Beitrag von JesusBelzheim am Mi 15 Feb 2017, 16:01

Eine saubere Arbeit bisher Rudolf Bravo

Mit Betonung auf Sauber Wink
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Beitrag von Serapis am Do 16 Feb 2017, 13:48

Mal ein Update, wie es Neudeutsch so schön heißt..... Die Stückpforten wurden nachgearbeitet.

Zur Info ein Bild wie es vor Arbeitsbeginn ausgesehen hat. Die Deckel lagen auf dem Rumpf auf, die Scharniere von außen auf den Rumpf genagelt

Serapis von Airpiccola Pforte15

Eine Stückpforte ohne Deckel. Vor allem die Unterkante ist unsauber gearbeitet.

Serapis von Airpiccola Pforte14

Nachdem das ausgefranste Holz entfernt ist werden die Reparaturstücke eingeklebt.

Serapis von Airpiccola Pforte13

Die Reparaturhölzer nacharbeiten.

Serapis von Airpiccola Pforte12

Mal sehen ob die Schablone für die Pforten passt....

Serapis von Airpiccola Pforte10

Hier und da noch von der Deckseite ein Stück neue Laibung einfügen....

Serapis von Airpiccola Pforte11

Wenn Farbe drüber ist wird von den Ausbesserungsarbeiten nicht mehr viel zu sehen sein....
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Beitrag von Serapis am Sa 18 Feb 2017, 13:06

Wenn ich das richtig recherchiert habe war die Serapis mit Kupfer beschlagen. Das soll im Modell auch so sein. Nach einiger Überlegung hab ich mir weiches Kupferblech von 0,3 mm Dicke besorgt und einen günstigen Hebelschneider. Heut Vormittag hab ich die ersten Versuche gemacht. Etwas Feintuning ist noch nötig, aber die Richtung stimmt.....

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Serapis von Airpiccola Empty Es kommt Farbe in Spiel

Beitrag von Serapis am So 26 Feb 2017, 12:47

Die ersten Schritte in Richtung Bemalung sind gemacht.....

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Beitrag von Serapis am Sa 15 Apr 2017, 13:31

Es ist soweit, Kupfern steht an. Doch bevor es an die Arbeit geht standen einige Recherchen an was die Kupferung um die Zeit um 1779 angeht. Hier mal die Ergebnisse meiner Recherchen, vielleicht helfen sie ja dem ein oder anderen Kollegen hier weiter:

Die Kupferplatten wurden in verschieden Stärken und Größen hergestellt.

In England und Amerika waren sie allgemein 4 Fuß (121,92 cm) lang und 12 Zoll (30,48 cm) bis 14 Zoll (35,53 cm) breit, die holländischen maßen 120,00 cm mal 50,00 cm. Frankreich benutzte vor dem Jahr 1820 162,50 X 48,8 cm große Platten, danach kleinere mit dem Maß 108,3 X 32,5 cm. Für besondere Stellen am Rumpf kamen Sondergrößen zum Einsatz. Ihre Stärke wurde in Gewicht angegeben. So gab es sie von 14 Unzen pro Quadratfuß über 16, 18, 20, ... bis 32 Unzen pro Quadratfuß. In Millimeter umgerechnet entspricht dies folgenden Werten:

14 oz = 0,48 mm
16 oz = 0,55 mm
18 oz = 0,62 mm
20 oz = 0,68 mm
22 oz = 0,75 mm
24 oz = 0,82 mm
26 oz = 0,89 mm
28 oz = 0,96 mm
30 oz = 1,03 mm
32 oz = 1,10 mm

Diese unterschiedlich starken Platten wurden den ungleich stark belasteten Zonen des Unterwasserschiffs zugeordnet. Dabei fanden allgemein die stärksten Bleche am Vorschiff, mittschiffs in Höhe der Wasserlinie, am Kiel und am Achtersteven mit Ruder Verwendung.

Was die Anordnung der Platten angeht ist nicht viel herauszufinden. Man geht davon aus das diese überwiegend dem Verlauf der Beplankung folgte. Als sicher ist anzusehen das die obere Platte mit ihrem unteren Rand immer über der darunterliegenden Reihe gelegen hat und die Vordere immer die Hintere überlappt hat.

Wenn die Plattenstärken auf Modellgröße umgerechnet werden, kommen selbst bei der dicksten Platte mal grade so 0.02 mm raus. Das ist deutlich dünner als ein Blatt Papier und dürfte von der Festigkeit ungefähr dem entsprechen, was haushaltsübliche Alufolie zu bieten hat. Also für´n Modellbau nicht wirklich zu gebrauchen. So dürfte sich die Plattenstärke kaum maßstabsgetreu umsetzen lassen. Das wird ein Kompromiss zwischen Maßstab und brauchbarer Verarbeitung nötig sein....
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Beitrag von Serapis am Fr 21 Apr 2017, 12:59

Kupferplatten herstellen.

Das ist sicher nicht der Einzige Weg an Kupferplatten für den Rumpfbeschlag zu kommen, aber so mache ich es halt.

Rohmaterial ist in vielfältiger Form zu bekommen, da muss jeder sehen was zu ihm und sein Model passt.

Für mein Model sollten die Platten ca. 10 x 20 mm sein. Also erst mal mit Schablone und Anreißnadel das Maß aufzeichnen.


Serapis von Airpiccola Kupfer18



Serapis von Airpiccola Kupfer15

Um die Nagelköpfe darzustellen wird die Kupferplatte von der Rückseite mit einen Kopierrad wie es Schneider verwenden, bearbeitet. So entstehen kleinen Dellen die von der Vorderseite wie Nagelköpfe aussehen. Die originalen Platten wurden überlappend angenagelt. Da ich das auch so darstellen möchte wird von den Außenkanten nur einen lange und eine kurze Seite perforiert.

Serapis von Airpiccola Kupfer14

Die Platten wurden nicht nur am Rand sondern auch in der Fläche angenagelt. Das wird von hinten angezeichnet.

Serapis von Airpiccola Kupfer19

Dann kommt wieder das Kopierrad zum Einsatz. Da die Flächen nicht so dicht genagelt waren wie die Ränder wir hier ein Rad mit größeren Zacken genommen.

Serapis von Airpiccola Kupfer13

Serapis von Airpiccola Kupfer16

Schneiden mit den Hebelschneider......

Serapis von Airpiccola Kupfer11

Die geschnittenen Platten sind noch recht verbogen.....

Serapis von Airpiccola Kupfer17

....Daher werden sie von der Rückseite gedohmt.

Serapis von Airpiccola Kupfer12

Die fertigen Platten haben eine leichte Krümmung. Das sorgt dafür das die Ränder am Model richtig anliegen.

Serapis von Airpiccola Kupfer20
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Beitrag von NavyRalf am Fr 21 Apr 2017, 14:12

Hallo Rudolf,

es geht doch nichts über eine gründliche Werftüberholung

und natürlich eine gepflegte Reinschifforgie Hüpfeding

Lass die Matrosen schwitzen

Ich Hocke mich mal dazu

Gestatte mir noch eine Frage zu Deiner Altersangabe

Wenn das ernst gemeint ist, bist Du der älteste Schiffseigner östlich von Moskau......
...... oder so sunny

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Beitrag von Serapis am Fr 21 Apr 2017, 14:19

Hallo Ralf,

du bist gerne eingeladen bei der Überholung zuzusehen..... Winker 2

Ach, ja, mein Alter. Ist schon nervig mim Rollator und Werkzeug immer um die Ecken in den Keller zu kommen.. tongue

Neee, is nicht ernst gemeint Pfeffer
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Beitrag von NavyRalf am Fr 21 Apr 2017, 14:35

Hallo Rudolf,

schön mit Vaseline einreiben das Teil, ne Disco-Kugel dran und ein ordentliches Soundsystem

dann bist Du "Rockin Rollator" der König vom Keller lol! lol! lol!
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Beitrag von Serapis am Fr 21 Apr 2017, 14:48

Hi Ralf,

hab ne alternative zum Rollator, die wird im Keller nebenan restauriert.....

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Beitrag von NavyRalf am Fr 21 Apr 2017, 15:11

Hi Rudolf,

Wow, ne Schicke alte BMW

aber ob das ne alternative für das passieren der engen Kellerkurven ist...

ich stell mir das gerade vor, so mit Lederkappe, große Brille aus den 50ern (ala Horst Lichter), riesen Rauchwolke hinterher und dann durch die Kellergänge brezeln.........

wenn das die Ökos wüssten.....


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Beitrag von Serapis am Fr 21 Apr 2017, 15:18

Kommt noch ein Beiwagen dran, dann kipp ich wenigsten nich um Ablachender Alter Mann

Dat muss nach Benzin riechen  Cool Sch.... auf Ökos, würde Werner sagen Empört
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Beitrag von NavyRalf am Fr 21 Apr 2017, 15:21



so issess... in beiden Fällen
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Serapis von Airpiccola Empty Fasst geschafft

Beitrag von Serapis am Sa 08 Jul 2017, 18:10

Es ist fasst vollbracht, die Kupferplatten am Rumpf sind dran. Nur das Ruderblatt fehlt noch. Wenn ich den Materialverbrauch hochrechne hab ich rund 1500 Kupferplatten hergestellt....


Serapis von Airpiccola Serapi10

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Beitrag von NavyRalf am So 09 Jul 2017, 14:07

Hi Rudolf,

Das Ergebnis gibt Dir Recht.
Der Rumpf und die Kupferplatten sehen super aus
Ich schau gespannt weiter
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Beitrag von Serapis am Mo 10 Jul 2017, 17:34

Das Kupfer ist dran, das Modell ist um einiges schwerer.

Es gilt die nächste Frage zu klären. Die Serapis hatte zwei Kanonendecks. Das untere Kanonendeck fehlt bei meinem Modell. Das Bild zeigt den derzeitigen Bauzustand.

Serapis von Airpiccola Styckp10

Da das Schiff zusammengebaut und gut verleimt ist besteht kaum die Hoffnung das untere Kanonendeck noch einzubauen. Daher geht meine Tendenz dahin das ich Stückpforten einbaue die ohne Funktion sind, die Pforten also nur darstellen / andeuten. Allerdings sind die Barkhölzer (gelb) zu hoch angebaut. Sie müssten in der Schiffsmitte deutlich tiefer sein, so ca. 1,5 bis 2 cm. Ich kann die Attrappen also nur in die Barkhölzer einbauen. Das hat den Vorteil das die Löcher für die Pforten nur in die aufgedoppelte Beplankung gestemmt werden müssen. Um das mal optisch dazustellen hab ich mal Papscheiben aufgeklebt. Hier mal dem Verlauf der Planken folgend.

Serapis von Airpiccola Styckp12

Das sieht irgendwie schief aus. Wenn ich die Pforten nun in der Flucht ausrichte wird es auch nicht viel besser wie das nächste Bild zeigt No

Serapis von Airpiccola Styckp11

Was also tun scratch

Für Vorschläge bin ich durchaus offen
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Beitrag von NavyRalf am Di 11 Jul 2017, 13:39

Hallo Rudolf,


Also mal vorneweg:
Die Idee mit den Blind-Portluken ist sicherlich eine gute Lösung.

Die unteren Barghölzer sind wahrscheinlich in Wellenform angesetzt worden.
Dadurch sieht das ganze ein wenig nach Schlangenlinien aus.
Die wieder Abzureißen und Neu anzubringen fällt vermutlich aus, wäre aber die sauberste Lösung.

Alternativ
könntest Du ja die 2. Gelbe Linie (Barkhölzer) noch einmal Schwarz übermalen und dann eine Neue saubere gelbe Linie
gerade (also dem Deckverlauf folgend, nicht den Barhölzern) malen.
Darauf dann die Blind-Portluken leicht vertieft montieren.
Dann sollte es sauber aussehen

Wäre das was für Dich?
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Beitrag von Serapis am Di 11 Jul 2017, 16:24

Hallo Ralf,

auf Grund der verwendeten Klebermenge ist es kaum möglich irgendwas vom Schiff abzubauen ohne größere Zerstörungen anzurichten. Eine gerade bei der Bemalung zu ziehen hab ich versucht als ich die Bemalung angebracht habe. In der schmalen Fuge zwischen unterm und oberem Bargholz ist es nicht wirklich machbar eine gerade Linie zu ziehen. Vielleicht ist es eine Überlegung wert auf dem unteren Bargholz in den Betreffenden Bereichen oben oder unten einen den Bogen in den Leiten mit schwarzer Farbe zu begradigen. So könnte man einen geraden gelben Streifen hinbekommen der gerade noch etwas breiter ist als die Stückpforten hoch sind. Das würde dann optisch dem entsprechen was an der Victory zu sehen ist. Serapis und Victory sind schiffe der gleichen Nation und Epoche, wäre also historisch nicht völlig daneben.
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Beitrag von Serapis am Di 11 Jul 2017, 19:03

Hab´s mal mit Edding geschwärzt. Ist zwar noch nicht 100%rig gerade, aber dafür ist auch das Bargholz mit zu großem Bogen angebracht. Ich denke aber das ist das Bestmögliche was aus dem Vorhandenen machbar ist. Grinsen

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Beitrag von NavyRalf am Di 11 Jul 2017, 19:48

Hallo Rudolf,

Ist irgendwie noch nicht so richtig schön.

Um eine gerade Linie hinzubekommen sollte auch etwas einfaches funktionieren.
Leg mal eine Wasserwaage über das Schiff, damit es wirklich gerade im Ständer und auf einer flachen Unterlage steht.
Ferner sollte es sich nicht mehr bewegen können. Dann kannst Du Dich voll und ganz auf die Klötzchen konzentrieren.
Dann nimmst Du 2 Holzklötzchen unterschiedlicher Höhe (abzüglich den halben Bleistift-Durchmesser) für den oberen und den unteren Rand des gelben Streifen.

Auf denen befestigst Du dann einen weichen Bleistift und ziehst diese gleichmäßig am Rumpf lang.
Mit ein wenig Übung bekommst Du so eine gerade Linie mit "Bordmitteln" hin.
Alternativ kannst Du Dir auch einen professionellen "Wasserlinien-Anzeichnung-Hilfs-Markierer" kaufen,
die Klötzchen tun es aber auch



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Beitrag von Serapis am Di 11 Jul 2017, 21:11

Hallo Ralf, freut mich das Du dich so intensiv beteiligt!
perfekt ist das nicht, da hast Du sicherlich recht. Das mit der "Wasserlinienmarkierung habe ich versucht. Dann komm ich im Vorschiff mit den Stückpforten mit der Unterkante 2 mm unter das Bargholz und achtern 1 mm drunter, was auch blöd aussieht. Alternativ kann ich Mitschiffs die Stückpforten mit der Oberkante 3 mm über das Bargholz einbauen. Sieht vermutlich auch nicht gut aus. Nach plan sind die Stückpforten 12 mm hoch und 13 mm breit. Wenn ich die so verkleinere das ich bei absolut gerader Linienführung im Bargholz bleibe habe ich Maximal 9 mm für die Höhe der Pforten. Die Oberen Pforten sind 11 x 11 mm. Damit wären die Pforten des unteren Kanonendecks, wo die größeren Geschütze stehen, kleiner als die oberen Pforten. Sieht auch nicht gut aus. Auf dem Bild sieht es auch schlimmer aus als im original. Dann habe ich noch im Hinterkopf das ich das fertig baue was mein Vater nicht mehr geschafft hat. Er hatte irgendwann grauen und grünen Star und wegen der Arbeit auf der Grube auch nicht mehr die besten Hände. Ich versuche das Beste zu machen, akzeptiere aber auch die Fehler die mein Vater gemacht hat.......

Aber schreib gerne weiterhin deine kreativen Kommentare, ich les sie gern und denk darüber nach!
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Beitrag von NavyRalf am Di 11 Jul 2017, 21:38

Hallo Rudolf,

kein Problem.
Es gibt immer mal Sachen, die man im nachhinein nicht mehr ändern kann.
Ich bin schon gespannt, wie es weitergeht....
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Beitrag von Seewolf am Di 11 Jul 2017, 21:39

Serapis schrieb:Ich denke aber das ist das Bestmögliche was aus dem Vorhandenen machbar ist. Grinsen


Dem kann ich mich nur anschließen, ist ein guter Kompromis unter den gegebenen Vorrausetzungen. Wäre es noch möglich den Eddingstreifen mit mattem Klarlack zu behandeln er glänzt etwas.
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Beitrag von Serapis am Di 11 Jul 2017, 21:48

Hallo Marion,

der Edding war nur für den optischen Eindruck auf die schnelle gedacht. Das wird natürlich noch ordnungsgemäß mit Farbe behandelt.
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