Der lustige Modellbauer
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Wikinger-Boot Skuldelev 2 (1:20)

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Beitrag von Pirxorbit am Sa 03 Nov 2018, 23:26

Hallo Tom, das es so gewölbt aussieht wie ein toter Fisch an Land, lag nur daran das ich am hinteren Ende auch angefangen habe Holz wegzuschneiden. Jetzt bin ich schon näher an der Endform, aber in der Mitte ist immer noch etwas zu viel.
Das Ganze zieht sich ganz schön, und es ist ja jetzt auch schon der dritte Ansatz. Jetzt allerdings ist es das Heck. Hab auch noch nie etwas Geschnitzt außer Gesichter in Wäscheklammern.

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Hi Kurt, das ist schon das ganze Heck, aber ich arbeite nur auf einer Seite. Die Teile sind so abgestützt das sie nicht wackeln und an Stellen die nicht gebraucht werden mit der Platte verschraubt. wenn ich eine Seite fertig habe, muss ich das Teil wenden und die Rückseite machen. Dazu brauche ich dann wohl auch eine neue Platte weil alles spiegelverkehrt ist. Hoffe ich verschnitz mich nicht.
Der zentrale Klotz ist aus einer 28x28 mm Quadratleiste aus dem Baumakt. Gebraucht wird aber eigentlich nur 26mm. ich müsste also noch 1 mm schmaler. Ich habe ja meinen Plan selber gezeichnet. Ich denke das das Heck etwas voller wird als bei der Havhingsten. Der Achtersteven neigt sich auch etwas nach vorne. als Vorlage hatte ich eine Zeichnung aus dem Netz. Darum musste der Klotz auch breiter werden.
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Beitrag von Pirxorbit am Do 08 Nov 2018, 18:09

Moin Moin,
heute sind die kleineren Messer gekommen...

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Very Happy

LG Steffan
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Beitrag von Pirxorbit am Sa 10 Nov 2018, 16:23

Hallo es geht weiter mit einem kleinen Anbauteil. Da die Planken des Schiffs nicht wie sonst, oder bei moderneren Holzschiffen, nicht stumpf mit den Steven verbunden werden, sondern mit nach oben gezogen werden, müssen sie an den Enden spitz zulaufen. Da es ab einer gewissen Breite nicht mehr möglich ist sehr schmale Planken zusammen zu nieten, wurden mehrere zusammengefasst. Hier der Versuch ein solches Teil zu Bauen:

Als erstes wieder ein Teil aus Pappe... bzw Pappen... schneiden, schnippeln, zusammenkleben...
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Dann habe ich das Holz aus einer 2mm Platte geschnitten, gewässert, in ein nasses Geschirrhandtuch gewickelt und mit einem Bügeleisen heiß gemacht.
Der gebogene "Rohling"
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Dann die Planken anzeichnen, das geht nur frei Hand...
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oben ist glatt eine Ecke abgebrochen, bei dem Versuch das Teil über kreuz zu biegen. Zum Glück brauche ich die Ecke nicht.

dann entlang der Linien schneiden und mit dem Beitel die Planken herausarbeiten
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Die Ansätze für die einzelnen Planken werden abgeschrägt..
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Noch einmal an die Helling anpassen... interessanter Weise hat es sich ein ganzes Stück zurück gebogen. Aber passt wenn man es mit den Fingern andrückt.
Da muss ich wohl noch einmal mit Dampf biegen.
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Auf der Innenseite habe ich auch so viel Holz weggenommen, das die Platte überall ca. 1mm dick ist.
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Da am Heck soll es später hin
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Lg Steffan

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Beitrag von Cpt. Tom am Sa 10 Nov 2018, 16:28

Super Steffan...jetzt kann ich mir das ganze auch gut vorstellen und das was Du geändert hast gefällt mir sehr gut Very HappyVery HappyVery Happy
Cpt. Tom
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Beitrag von Falco 2014 am Sa 10 Nov 2018, 20:37

Klasse hinbekommen Steffan,
War mit Sicherheit eine Heidenarbeit. Ich denke, ich kann das beurteilen. Hier zahlt sich deine Vorarbeit aus. Was ich besonders gelungen finde, ist, dass du die Ansatzstücke so dünn hinbekommen hast. Das wird der Form des Stevens zugute kommen.
Sieht jetzt schon alles unheimlich gut aus.

LG
Kurt
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Beitrag von Pirxorbit am Sa 10 Nov 2018, 23:04

Danke euch fürs Mut machen. Es ist wirklich viel aufwändiger als ich dachte. Und es kommt ja auch noch die andere Seite. Ich hab mir schon einiges ausgedacht, wie ich da die Maße einhalten kann. Aber auch hier ist es so das es halt das erste Mal ist. Ich mache häufig lange Pausen weil ich nicht Sicher bin, oder ich auf Werkzeug warten muss, Ich hatte mir einen Satz Schnitzmesser gekauft. Es waren 6 Stück, von denen ich nachher nur 2 wirklich brauchen konnte. Dann habe ich noch 2x zugeschlagen wobei ich dann auch wieder nur eine Trefferquote von 50% hatte. Wahrscheinlich währe ein VHS-Kurs in Jesuskreuz-Schnitzen einfacher gewesen als es mit Try And Error zu versuchen (Jesuskreuz-Schnitzer ist ein Beruf, jedenfalls hab ich mal einen Kennengelernt, sollte also keine Herabsetzung sein) Vielleicht schaffe ich es am WE das Teil zu wenden, und dann hoffe ich das die beiden ungefähr gleich werden. Andererseits (haha) wird später wohl niemand, bei einem Modell von 1,4m, die Seiten vergleichen.
Empört

Hi Kurt, das dünn hinkriegen ist mit den Messern nicht so schwer. Man braucht nur den graden Kerbschnitz-Beitel und für die Konturen, also die Absätze ein Messer, auch wieder das gerade. Der Beitel schneidet fast wie von selbst glatte Flächen. Ohne Schleifen und Staub... Und kein Lärm von irgendwelchen Bohrern oder Fräsen. Es macht mir richtig Spass damit (öööh noch).
Für das Ansatzstück habe ich die 4 Messer gebraucht die oben im Bild sind. Wenn es nicht zu eng wird, kann man auf das schmale Messer verzichten. Es ist nur 2mm breit, und schneidet das Holz wie Butter, weil die ganze Kraft auf die kleine Klinge wirkt. Leider sind die Messer recht teuer und man braucht etwas zum Schärfen. Aber is doch Hobby  Very Happy

LG Steffan
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Beitrag von Pirxorbit am So 11 Nov 2018, 19:21

Heute bin ich nicht so recht weiter gekommen.... wahrscheinlich Angst.

Aber ich war im Netz unterwegs auf der Suche nach einem Problem. Ich baue zwar die Skundelev 2 und nicht die Havingsten, also den Nachbau aus Roskilde, aber natürlich richte ich mich danach. Das Schiff ist nicht nur einfach ein Nachbau, sondern ist auch genau mit  den alten Techniken gebaut worden. Also mit den korrekten Werkzeugen, den richtigen Materialien etc... Da schwimmt es nun im Hafen und ist BLAU! Guck man im Netz findet man kaum blaue Pigmente, die die Wikinger um 1020 gehabt haben können. Überhaupt scheint Blau eine schwierige Farbe zu sein. Es gibt Völker die kein Wort für Blau haben. Blau aus Färberwaid gibt es erst ab dem frühen Mittelalter, und es ist organisch. Kann mir nicht so recht vorstellen das man damit ein Schiff streicht. Und die Wikinger waren halt früher dran.
War schon kurz davor die Farbe zu verwerfen. Hab aber jetzt doch noch etwas gefunden: Es gibt im Saarland  Wallerfanger Blau. Also ein Bergwerk wo schon die Römer einen blauen Farbstoff abgebaut haben, ein Azuritgestein. Das Pigment sieht so Blau aus wie das Schiff. Das muss höllisch teuer gewesen sein.

Leider hab ich nicht gefragt welche Farbe für den Bau benutzt wurde. Aber es ist ja auch noch Zeit.

LG Steffan
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Beitrag von Falco 2014 am Do 29 Nov 2018, 12:06

Hallo Steffan, das mit der blauen Farbe ist echt so eine Frage. Ich habe auch nichts im Netz gefunden, was die Wikinger damals benutzt haben könnten.
Allerdings habe ich jetzt ein Video zum Nachbau des Ladbyschiffes gesehen. Dort haben sie auch Blau benutzt. Vielleicht mögen die Dänen einfach die Farbe Blau.
Nein , aber im Ernst. Man hat - soweit ich weiß - auch keine Farbpartikel nachweisen können. Bei den Schiffen aus Roskilde war das anzunehmen, da sie ja Jahrhunderte im Wasser lagen, beim Langschiff aus Ladby, das ja ein Bootskammergrab war, waren alle Holzteile verschwunden.
Beim Gokstadschiff hat man immerhin gelbe und schwarze Farbe nachweisen können.
Also ich werde mich wahrscheinlich an die Farbgebung des Nachbaus halten.

LG
Kurt
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Beitrag von Pirxorbit am Mi 05 Dez 2018, 19:44

Hallo Kurt, denke ich habe noch viel Zeit bis ich mich für eine Farbe entscheiden muss/kann. Irgendwie haben die Dänen mit dem Blau ein markantes Zeichen gesetzt. Schwierig es jetzt anders zu machen.

In der Zwischenzeit habe ich sehr langsam weiter gemacht. Die eine Seite ist jetzt so weit fertig.

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Um die ander spiegelverkehrt zu schnitzen brauche ich Maße. Dazu gibt es links eine Leiste mit 5 Messpunkten....

Zwischen denen kann ich mit einem Zirkel die Entfernungen abnehmen. Zwei gekreuzte Kreisbögen geben nachher einen Punkt...
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Alles schön in eine Tabelle eingetragen.

Dann gibt es noch einen Kasten durch dem man eine Schublehre schieben kann um die Tiefe abzumessen ...
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(auch schön eintragen)

damit es wirklich klappt noch ein par Schablonen:
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Dann Habe ich die Teile in den neuen Kasten gesetzt.
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Und angefangen zu Zweifeln... ich kann das Fertige Teil nicht sehen. Und bei aller Messerei kommen auch manchmal verwirrende Werte raus....
nach Stunden des Grübelns hatte ich dann eine Idee. Das muss alles Weg!!!

Mit der Dekupier-Säge den vorderen Anschlag....
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dann noch ein Loch in die Platte mit dem Dreml (Endlich kann ich den mal benutzen)
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Jetzt kann ich die Maße direkt mit dem kleinen Zirkel abnehmen und sehen was ich mach.... vielleicht bau ich später die Leisten wieder an damit ich die Tiefe oder die Dicke messen kann.

Endich kann ich weiter schnitzen.... Very Happy

LG Steffan
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Beitrag von Falco 2014 am So 23 Dez 2018, 11:33

Hallo Steffan, ich habe bzgl. der Farben noch ein wenig gestöbert.
Das Viking Ship Museum in Roskilde hat ein ca 70-seitiges Büchlein zur Havhingsten herausgegeben, in dem sich auch ein Abschnitt mit der Farbgebung beschäftigt.
An den Skuldelev-Wracks konnten keine Farbreste bzw. -pigmente mehr nachgewiesen werden. Allerdings hat man am Ladbyschiff - und bei anderen Schiffsgräbern aus der Wikingerzeit - Farbpigmente gefunden. Beim Ladbyschiff waren das Blau, Gelb Rot und Grün.
Zudem wird in den Berichten der Skalden von bunt bemalten Schiffen gesprochen, das Gokstadschiff z.B. war ja gelb und schwarz dekoriert.
Als weiteres Indiz wird der Teppich von Bayeux angeführt, der für Wilhelms Flotte die Farben Rot, Gelb und Blau zeichnet.
Blaue Pigmente waren allerdings am schwierigsten zu gewinnen. Die Wikinger gewannen sie wohl aus zerstoßenem Lapis Lazuli ( crushed lapis lazuli ) , den sie aus dem Mittleren Osten importiert haben. Billiger war es, das Pigment Indigo Blau zu benutzen, das sie aus der suptropischen Indigopflanze gewannen oder aber aus der kultivierten Färberwaidpflanze, die wohl doch schon seit dem Altertum als Färberpflanze bekannt war und schon von den Kelten benutzt wurde (the naturalised plant woad, which they most certainly employed) .
Gebunden wurden die Pigmente bei der Havhingsten mit Flaxöl.
Also scheint Blau doch eine Farbe gewesen zu sein, die zwar schwer zu beschaffen und sehr teuer war, aber doch benutzt worden ist.

LG und ein frohes Fest

Kurt
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Beitrag von Falco 2014 am So 23 Dez 2018, 15:43

Flaxöl ist natürlich Blödsinn, ich meine Leinöl.

LG
Kurt
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Beitrag von Pirxorbit am Di 01 Jan 2019, 18:20

Ein Frohes Neues Jahr, liebe Modellbauer, Hallo Kurt,
danke noch einmal für Deine Recherche... ich hatte zwischendurch schon Zweifel an dem Blau, aber jetzt werd ich es wohl auch nehmen, wenn es denn so weit ist. Wenn ich an den Teppich von Bayeux denke rege ich mich schon wieder auf.... Ich bin letztes Jahr im Sommer nur ein par Kilometer davon entfernt vorbeigefahren und hab es verpennt. Ist mir erst am nächsten Tag aufgefallen, natürlich zu spät shocked ....

Im Moment pfeift der Modelbau bei mir aus dem letzten Loch, aber ich komme doch weiter.
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eigentlich sollte der Steven über die Tage fertig werden....

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.... aber es hat wieder länger gedauert als gedacht. Das mit der 2. Helling für die andere (spiegelverkehrte) Seite hat nicht so gut funktioniert und ich bin auf normales Messen und auf Augenmaß zurück gekommen. Gemein ist das die Enden schräg gesägt sind und man immer wieder unsicher wird ob es denn nun gerade ist. Noch scheint es so.

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Jetzt bin ich am Aushöhlen... und werde wohl noch ein Messer mehr für den Hohl-Schnitt brauchen.... "U"-förmig und gekröpft. sonst bekomme ich den Steven nicht hohl. Bis hier bin ich mit den geraden Eisen gekommen. Und ein Dremel geht gar nicht. So allmählich denke ich wir stehen auf Kriegsfuß.... Staub und fetzten fliegen...
werde also ein par Tage warten und dann innen weiter machen.

LG Steffan
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Beitrag von Falco 2014 am Di 01 Jan 2019, 18:38

Hallo Steffan, schön wieder etwas von dir zu sehen. Ich kann das alles gut nachvollziehen. Die beiden Seiten sehen aber doch gut aus, keine Unregelmäßigkeiten zu erkennen.
Hast du schon einmal an einen kleinen Beitel gedacht. Ich habe zufällig auf dem Flomarkt eine Kiste mit Messern und anderen Schnitzwerkzeugen gefunden, dabei waren auch einige als Beitel umgearbeitete Schraubenzieher. Das könnte vielleicht gehen.
Falls du so ein Messer findest - besonders in dieser Größe - wäre ich auch sehr interessiert.

LG
Kurt
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Beitrag von Pirxorbit am Di 01 Jan 2019, 19:22

Dank Kurt.... tatsächlich sind die Seiten recht ähnlich geworden und ich denke ich kann das Teil verwenden. Ich habe mir auch schon ein par Verbesserungen für das nächste Teil überlegt damit es schneller geht.

Die Messer habe ich alle gekauft. Die sind von Kirschen. die haben einen Shop. Und die ganz kleinen sind die Zierschnitz-Beitel...
Code:
https://www.kirschen-shop.de/-KIRSCHEN-Zierschnitzbeitel_c12.html
Im normalen Baumarkt oder Künstlerbedarf habe ich nicht die Auswahl gefunden und ein Start-Set (Hab ich von Kirschen) hat für mich die falschen Messer (meißt zu groß)

Wenn Du auf dem Flohmarkt welche gefunden hast und die taugen was, dann hast Du richtig Glück. Die Messer sind zum Teil richtig teuer. Besonders die Kleinen. Ganz wichtig ist etwas zum Schärfen, sonst hat man nicht lange Spaß.

Habe mir auch ein par Klingen aus Nägeln gefeilt, geht auch, leider werden die schnell Stumpf... Und dann wra da noch das Problem das ich eigentlich noch nie etwas geschnitzt habe, und da wollte ich wenigstens Werkzeug haben was funktioniert.

LG Steffan
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Beitrag von Pirxorbit am So 13 Jan 2019, 16:03

So ich musste meinen BB erst mal suchen....

der Steven ist jetzt erstmal so weit fast fertig Very Happy

Wikinger-Boot Skuldelev 2 (1:20)  - Seite 11 Steven17
Die Spitze ist schon verleimt und mit zwei "Holz-Niete" verstärkt. Rechts das Messer zum Aushöhlen. Die Wände dünner zu schneiden traue ich mich nicht, weil man zum Schneiden den Steven irgendwie einspannen muss. Hatte keine andere Möglichkeit als meinen kleinen Schraubstock... Und der quetscht das Teil leicht zusammen.
Vielleicht mache ich da noch etwas, schleifen?... anderseits sieht man das nachher ehr nicht.

Wikinger-Boot Skuldelev 2 (1:20)  - Seite 11 Steven16
Heute morgen habe ich eine kleine Platte hinter die Spitze geschraubt, eigentlich damit ich den inneren Teil im 90°-Winkel wegsägen kann.

Wikinger-Boot Skuldelev 2 (1:20)  - Seite 11 Steven15
Dabei kam mir dann die Idee den Klotz so auszurichten das Winkel und Position von dem Steven auf der Helling fixiert werden kann. ... Bis der Steven mit dem Rest verleimt wird, vorher muss der Klotz natürlich weg.

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Beitrag von Pirxorbit am So 20 Jan 2019, 20:01

Moin....

etwas weiter gekommen am WE:
die zwei ersten Teile des Kiels hab ich beim schnitzen ein wenig vermasselt. Schneidet man gegen den Strich taucht das Messer tief in das Holz und es gibt einen kleinen Krater. Ich habe mir ein par Filme über Kerb-Schnitzen angeguckt. Einer meinte das Holz sei wie ein Fell einer Katze. Die Streichelt man auch nicht von hinten nach vorne.... Die beiden Teile habe ich leider so zusammengebaut das die Fasern in zwei Richtungen zeigen. Bein Schnitzen habe ich dann tiefe Kerben gerissen.

Wikinger-Boot Skuldelev 2 (1:20)  - Seite 11 Steven18
Eigentlich könnte man sie neu machen ich habe aber lieber repariert. Ein Stück Rührholz aus dem Farben-Laden eingepasst und verschlifffen...
Wikinger-Boot Skuldelev 2 (1:20)  - Seite 11 Steven19

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Dann habe ich den eigentlichen Kiel angefangen...
Wikinger-Boot Skuldelev 2 (1:20)  - Seite 11 Steven21
Zum Messen und Ausrichten benutze ich manchmal auch einen "Leuchtkasten". Meiner ist eine Lampe von einem günstigen Discounter, eigentlich für die Decke. Mit einer Holzplatte als Rückseite eine gute Möglichkeit Dinge durch zu zeichnen...
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Beitrag von Glufamichel am So 20 Jan 2019, 20:10

Der Flicken fällt nachher bestimmt nicht mehr auf Steffan. 2 Daumen Wenn das Boot fertig ist, wirst Du aber auch der einzige sein, der das Teil immer sehen wird Wink Roofl
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Beitrag von Falco 2014 am So 20 Jan 2019, 20:15

Hallo Steffan, das mit der Reparatur finde ich völlig o.k. , hat ja auch ein gutes Ergebnis ergeben. Habe ich auch schon öfters machen müssen. Der Leuchtkasten wäre meine Rettung gewesen, ich habe die Steven, bzw. den gesamten Schnitt ziemlich versaut, weil ich keine Konstruktionszeichnung der einzelnen Teile angefertigt hatte und dann die Rumpfform nicht mehr stimmig war.
Denke, das bekommst du jedenfalls besser hin.

LG
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Beitrag von Pirxorbit am So 20 Jan 2019, 22:45

Hey ... denke die Reparatur würde auch ein ungeübter Bootsbauer machen. Man kann ja nicht jedesmal neu anfangen. Im Moment habe ich noch mehr Holz-Schrott als Brauchbares in meiner Werkstatt. Meine Konstruktion ist im Moment auch nur Makulatur, was den Kiel betrifft. Ich bin einer Sache aufgesessen: Da ich nur Zeichnungen von den Resten des Schiffs und die Riss-Zeichnung aus dem Internet hatte, habe ich eine sagenhafte doppelte Planke am Kiel eingeplant. Die doppelte Planke hat richtig Zeit gekostet... Es kam alles nicht hin.  .... Jetzt habe ich entdeckt das die Planke eine nachträglich angebrachte Reparatur war... (Lesen hilft) Das Teil lass ich natürlich weg... Zum Glück passen die Spanten noch... ich hoffe es

LG Steffan
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Beitrag von Pirxorbit am Fr 01 Feb 2019, 17:27

Moin....
habe mich entschlossen den Kiel doch massiv zu bauen. Das mit den einzelnen Schichten hat nicht so gut funktioniert wie ich dachte. Die angesetzte erste Planke hatte die Linie des Kiels verändert. Man kann das vielleicht korrigieren... einsägen, runterpressen, aber ich müsste ihn sowieso stark ändern, weil ich damals die doppelte Kielplanke (s.o.) noch berücksichtigt habe..

Um die erste Planke an den Kiel zu setzen bekommt der Kiel links und rechts Kerben eingeschnitten...
Wikinger-Boot Skuldelev 2 (1:20)  - Seite 11 Kiel_122

Kaum ging es voran kommt schon die nächste kleine Klatsche: Mir fällt das schnitzen immer schwerer, eigentlich sollte es doch immer besser werden... Die Beitel zeißen Kerben ins Holz, egal in welche Richtung ich schneide. Habe den Grund gefunden, glaube ich. Da die Messer natürlich stumpf werden habe ich sie versucht zu schärfen. Dazu habe ich nur einen feinen Schleifstein (Meine Küchenmesser sind legendär scharf) Beim Schleifen der Beitel habe ich aber den Winkel nicht exakt einhalten können, und so wurde die Schneide etwas rund. Man sieht es nur wenn man ein Stahl-lineal anhält. Denke das reicht dazu das die Klinge das Holz spaltet...
Zum Glück gibt es einen Schärfdienst. Hab angerufen und erzählt was ich gemacht habe... Scheint das Problem zu sein. Ich hab sogar ein kleines Hi Hi gehört... Leider 50 km fahren, oder hier beim Händler abgeben und warten.
Werde am WE wohl etwas anderes basteln müssen...

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Beitrag von Falco 2014 am Fr 01 Feb 2019, 18:34

Hallo Steffan, 50 km fahren, um die Beitel schleifen zu lassen, ist schon ziemlich engagiert. Ich habe mir eine elektrische Schleifmaschine gekauft, die zwei unterschiedlich gekörnte Schleifscheiben hat. Das gute daran ist, dass du die zu schleifenden Geräte (Messer, Beitel,etc.) auflegen kannst und damit einen Winkel halten.
Ist mir aber trotzdem nicht so sonderlich gut gelungen. Die waren zwar rasiermesserscharf, aber eben nicht richtig gerade und winklich.
Wahrscheinlich fehlt mir die Übung oder das Teil ist dafür doch nicht geeignet. (Eher fehlt mir die Übung, denn der Schreiner an meiner Arbeitsstelle hat es ja auch hinbekommen)
Was man bis jetzt sehen kann, Mallengerüst und Kiel, sieht doch richtig gut aus. Ich denke aber auch - aus schlechter eigener Erfahrung - dass die Arbeiten jetzt entscheidend für die spätere Passform sein werden, sich also hier Genauigkeit lohnt bzw. später auszahlt.
Aber du bekommst das schon hin.

LG
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Beitrag von Pirxorbit am Sa 02 Feb 2019, 20:35

.... ja Kurt, 50 km ist schon ein Stück, aber ich Wohne mittlerweile auf dem Land. Da sind solche Wege leider an der Tagesordnung....

Heute habe ich aus einer normalen Ziehklinge eine Profilhobel gebaut. Die Planken haben eine kleine Rinne entlang der Kante in der die Nieten sitzen. Ich habe schon ein par Versuche gemacht das sauber hin zu bekommen. Hab mir auch ein passendes Schnitzmesser gekauft. U-Förmig, 1 mm breit. Es geht aber es ist eine wackelige Sache. Und Abrutschen No Am besten ging ein Nagel, den ich zurechtgefeilt habe, aber nur für gerade Strecken.. Hier im Forum hab ich dann gelesen das man Ziehklingen (glaub es war bei Jürgen) so umfeilen das man Profile ausschneiden kann...

Wikinger-Boot Skuldelev 2 (1:20)  - Seite 11 Werkze10
Hab also an der Ecke erstmal gefeilt, und nur einen kleinen Würfel stehen gelassen. Da ich die Planke nur bearbeiten kann wenn sie flach auf dem Tisch liegt, reichte die kleine Metallkante als Führung nicht aus. Deswegen hab ich noch einen Anschlag aus Holz gebaut. Und den mit dem Eisen verschraubt.
Die zwei Langlöcher haben bei mir alle Metall-Bohrer von 3-5,1 mm versaut. Trotz selbst gemachter Bohr-Milch (Wasser, Spühli und Öl) kam keiner weit... der 5,1er war neu und hat auch nur Pfffft gemacht. Vielleicht lasse ich die Bohrer dann auch mit schärfen, vielleicht loht es sich.
Mit dem Griff als Anschlag hat es dann gut funktioniert...
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Schneiden tut nur das kleine Stück was ich stehen gelassen habe. Die Rinne ist jetzt erstmal eckig, glaube es sieht besser als rund aus, weil es präziser wirkt. Beim Original ist es allerdings eine runde Rinne.

LG Steffan
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Wikinger-Boot Skuldelev 2 (1:20)  - Seite 11 Empty Re: Wikinger-Boot Skuldelev 2 (1:20)

Beitrag von Falco 2014 am Sa 02 Feb 2019, 23:13

Tolle Idee mit der Ziehklinge. Ich denke auch, dass die eckige Rinne präziser wirkt als eine runde. Also richtige Entscheidung, sieht richtig gut aus.

LG
Kurt
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Wikinger-Boot Skuldelev 2 (1:20)  - Seite 11 Empty Re: Wikinger-Boot Skuldelev 2 (1:20)

Beitrag von Pirxorbit am Sa 16 Feb 2019, 13:38

Danke Kurt,

hab jetzt das Teil ein par mal ausprobiert.... es geht gut aber ich glaube man muss häufiger nachschleifen.

gestern habe ich mal etwas Anderes bauen wollen und habe mit dem Kielschwein angefangen. Das Kielschwein liegt parallel über dem Kiel und verteilt das Gewicht und die Kräfte auf eben den. Eigentlich besteht das Schwein bei der SK2 aus zwei Stücken. Der vordere Teil war angeschäftet. Da ich am Anfang der Konstruktion nur die Zeichnungen der Reste hatte, hielt ich das für eine Bruchstelle.... jetzt habe ich vergessen das zu ändern und alles aus einem Stück gemacht. Ein 13 Meter hoher gerader Baumstamm Very Happy

Zuerst das Loch für den Mast Ø 12mm , mittig, gerade und nicht zu tief. Ein Fall für eine große Tischbohrmaschine. Habe ich nicht, also einen Ständer benutzt....
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Also 3 Versuche und ich hatte ein Loch was ein bisschen gerade war.... Alles mit Schraubzwingen befestigt und den Halter auf eine Platte geschraubt.

Danach die 1:1 Zeichnung an der richtigen Stelle seitlich auf das Holz geklebt, und die obere Form ausgesägt, schleifen, dann die Zeichnung von oben geklebt und die Seiten gesägt ....
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Das Bild zeigt das SCHWEIN bevor die Seiten gesägt wurden.
.... dan noch von unten gesägt, weil das Boot leicht nach oben gebogen ist....die genaue Anpassung an die Spannten kann ich natürlich nicht machen.

aber das Mastloch. Der Boden des Lochs soll eine glatte Fläche mit eine eckigen Aufnahme in der Mitte sein. Ich habe ein Stück 12 mm Mast unten rein geleimt und die Spalten mit Sägemehl verstecht, danach die Aufnahme gefeilt. Glücklicher Weise habe ich einen 12mm Mast aus Buchenholz als Grundlage genommen, und noch einen Zweiten aus Kiefer gekauft. Immer auf der Suche nach gerade gewachsenem Holz mit schöner Maserung. Der hat 13 mm Ø! Den nehme ich und erweitere das Loch für den Mast, wobei ich versuche das loch zu begradigen.

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LG Steffan
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Beitrag von Pirxorbit am Sa 16 Feb 2019, 15:05

.... als nächstes den Mastfuß ....

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Die Aufnahme im Kielschwein ist hinten offen, damit der Mast aufgerichtet werden kann. Der Mast bekommt unten einen Zapfen, der verhindert das der Mast unten nach hinten rutschen kann.

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Der vordere Teil des Zapfens ist abgerundet, damit er beim Klappen nicht an der Kante vorne hängen bleibt. Der Mast soll ja ohne Rums hochklappen. Um festzustellen wo es klemmt habe ich etwas Grafit aus dem Mienen-Spitzer in das Kielschwein gestreut. Beim Reindrücken des Masts sieht man dann wo etwas weg muss.

Bis es passt:
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Das Bleistift-Pulver lass ich drin, das sieht nach dem Beizen aus wie schwarz angelaufenes Holz.

jetzt noch von Außen weiter machen....
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die Bögen mache ich erst wenn die Spannten fest verbaut sind. Denke sonst passt es nicht.

LG Steffan
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