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Wikinger-Boot Skuldelev 2 (1:20)

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Re: Wikinger-Boot Skuldelev 2 (1:20)

Beitrag von Glufamichel am Do 20 Sep 2018, 21:18

Moin Steffan,

ich denke, dass Du mit dem Cuttermesser das beste Ergenbnis bekommst. Auf jeden Fall nicht versuchen nur einen Schnitt zu machen, es könnte sonst reissen. Wenn Du vorher wässerst, wäre es geschmeidiger und einfacher zu schneiden
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Re: Wikinger-Boot Skuldelev 2 (1:20)

Beitrag von meninho am Fr 21 Sep 2018, 07:37

Pirxorbit schrieb:Guten Abend.... bin etwas weiter gekommen und hab ne Frage: die Planken wollte ich aus 1mm Buchenholz machen. Jetzt habe ich leichte Schwierigkeiten, die zu schneiden. Mit dem Messer, habe ich das beim letzten Modell so hinbekommen, das Holz war aber nur 0,5 mm stark. Jetzt ist es etwas mühsam. Die Dekupiersäge geht, aber ist mit der dünnen Platte leicht unterfordert. Die Führung ist recht zickig Wink Gibt es noch etwas drittes.... Pizza-Rad in scharf?? Oder ein besseres Messer?

LG Steffan

Moin Steffan,

ich verwende zum Kürzen der Leisten eine Fein-/Stielsäge mit sehr feiner Zahnung.
Hierbei eine entsprechende Lehre, damit die Leisten nicht verrutschen können.



.
Zum Spalten bzw verjüngen der Leisten greif ich auf ein Cuttermesser zurück.
Hierbei lege ich eine Lineal aus Metall auf die Leiste und schneide mehrfach an dessen Kante entlang,
bis das Holz durchtrennt ist.
Ist die Klingenspitze stumpf, einfach das vordere Teil mittels Zange an der Sollbruchstelle abtrennen.

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Re: Wikinger-Boot Skuldelev 2 (1:20)

Beitrag von Pirxorbit am Di 25 Sep 2018, 12:23

Vielen Dank für eure Tipps... Habe am WE weiter gearbeitet und habe das 1 mm Holz mit dem Messer geschnitten. Geht ganz gut. Richtig gelohnt hat sich die Anschaffung eines Schnitzmessers (Das ersetzt mein scharfes Küchenmesse, mit dem ich sonst gearbeitet habe). die beiden Skalpelle gehen auch sehr gut, aber man muss mit den Klingen aufpassen, sie brechen leicht ab, wenn man verkantet.



Auf der Baustelle habe ich mit den Spanten angefangen, ist zwar die falsche Reihenfolge, und ich fühle mich nicht so ganz wohl damit, weil ich so eine Menge Teile herstelle die vielleicht nachher nicht passen. Verleimen werde ich die Spanten erst wenn die Bordwand entsprechend hoch ist... und von der ist noch nichts zu sehen Very Happy





Die Spanten habe ich mit der Dekupier-Säge ausgeschnitten. Leider sind da nur 90° Schnitte möglich und man muss die Teile natürlich noch anpassen. Geht mit schleifen, oder mir viel lieber mit dem Schnitzmesser. Das staubt nicht und die Späne fallen unter den Tisch und fliegen nicht durch die Luft.

Den Kiel baue ich in Schichten, so kann ich die Leisten leicht mit dem Bügeleisen biegen, und bekomme das Profil leichter hin. Da wo der Kiel später sichtbar ist, werde ich dann aber massives Holz nehmen (wenn es dann klappt, es gibt ein par Angst-Teile Grinsen )

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Re: Wikinger-Boot Skuldelev 2 (1:20)

Beitrag von Pirxorbit am So 30 Sep 2018, 15:09

Bin dabei den Kiel weiter nach hinten zu verlängern, und hab am Bug-Ende versucht den ersten Teil des Stevens zu schnitzen.


Hinten steht die Schablone für den Bug... das Teil hat noch ordentlich Fleisch zum wegschneiden. Sieht noch recht gruselig aus, die erste Schäfftung ist auch nicht gerade 100%tig, aber wird nachher unter einer Planke verschwinden.


Sehr hilfreich beim Schnitzen ist dieser kleine Schraubstock, den man in alle Richtungen verstellen kann. Zusammen mit einem scharfen Beitel geht es recht gut...

Bei den Spanten geht es auch weiter. Ich drucke die Zeichnungen aus, klebe sie auf das Holz und säge es aus.



Später will ich dann die Spannten oben ausschneiden, aber noch brauche ich sie um die Planken anzupassen.

Einige Spanten habe ich mir der Helling verklebt, um mehr Stabilität zu bekommen. Ich hoffe ich krieg sie später wieder runter....  Wink

so siehts jetzt aus... hinten leime ich die Spanten in die Helling,´und bin dabei den Mittelteil des Kiels auszurichten

Um die fertigen Teile an der Helling zu fixieren, habe ich kleine passende Löcher gebohrt und sie mit Draht festgesteckt. Hält.


Könnte passen...

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Re: Wikinger-Boot Skuldelev 2 (1:20)

Beitrag von Pirxorbit am Do 04 Okt 2018, 14:21

bin dabei das Stück zwischen Kiel und Steven noch einmal zu schneiden. Der erste Ansatz war zu dick und die Form ließ sich schlecht kontrollieren. Jetzt habe ich ein dünneres Holz genommen und dafür die Außenform erstmal stehen gelassen.


Das Teil soll nachher hier zwischen sitzen


Die Außenform mache ich dann später, wenn das Teil an den Kiel passt.


Dadurch kann man das Teil mit einer normalen Zwinge festhalten, und man kann viel besser messen, und genauer schneiden.

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Re: Wikinger-Boot Skuldelev 2 (1:20)

Beitrag von Pirxorbit am Sa 13 Okt 2018, 20:17

Hi, ich bin noch dabei.... hab manchmal schon Zweifel ob alles so klappt wie ich denke. Sicher ist das eine kleine Sache schon anders wird als gedacht. Ich habe bemerkt das 2 mm Überschneidung der Planken nicht wirklich reicht, oder es ist viel schwieriger die "Kurven" so genau zu treffen.
Um jetzt am Bug mehr Platz für die Überlappungen zu bekommen, musste ich den Kiel dicker oder weil ja alles über Kopf steht höher machen... Fotos hab ich nicht gemacht, da würde man sowieso nix sehen... das hatte dann zur Folge das die Kurve zum Bug eigentlich enger werden müsste. Also alle Teile nochmal. Traurig 1  .... Nö ... ich bin so frei das Schiff 3 - 5 mm länger zu bauen. Ist schon so das Kleine Abweichungen gleich Folgen haben.... da sich die Helling null bewegt merkt man jede kleine Differenz natürlich.

Baue hier nur noch mit Schweißperlen auf der Stirn... kann sein das mir alles aus dem Ruder läuft und ich noch mal mit dem Bau anfangen muss.... hoffe nicht. Denke ich werde mit der Zeit besser.

LG Steffan
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Re: Wikinger-Boot Skuldelev 2 (1:20)

Beitrag von Falco 2014 am So 14 Okt 2018, 11:42

Hallo Steffan,
ich denke, dass so eine klitzekleine Abweichung von 5mm bei einer Baulänge von 140cm überhaupt nicht bemerkbar ist. Außerdem glaube ich, dass man das Schiff sowieso nicht detailgetreu nachbauen kann. Dafür fehlt es uns schon an genauen Bauplänen.
Ich selbst habe bei meinem Nachbau mit ähnlichen Schwierigkeiten zu kämpfen. Denke z.B., dass ich Heck und Bug nochmal völlig anders bauen muss. Manches merkt man allerdings erst mit dem Baufortschritt.
Bis jetzt sieht alles ja auch völlig korrekt und passend aus, anders als bei mir, wo ich doch mit manchen Teilen vom Plan abgewichen bin.

Also von vorn anfangen würde wahrscheinlich auch kein "besseres" Ergebnis bringen, eher ne Menge Frust und Ärger.
Ich finde den Bau bisher absolut überzeugend.

LG
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Re: Wikinger-Boot Skuldelev 2 (1:20)

Beitrag von Pirxorbit am So 14 Okt 2018, 15:40

Hallo Danke Kurt, Du hast recht, ich baue einfach weiter und korrigiere nur die Teile wo es geht. Einige "Probleme" sind vielleicht auch typisch Holz/Planken/Wikinger.... Jedenfalls verzieht sich die Form des Rumpfes beim Leimen... Hab schon neue Sägeblätter für den E-Dremel geholt Wink

ich wollte diesmal die Nieten vorher auf die Planken machen, weil ich glaube es geht einfacher. Die Nieten sitzen in einer Rinne und sehen recht Kugelig aus. Ich habe 1kg 1mm Kugeln aus Stahl besorgt. Die versenke ich in 1mm Löcher.
Um die Löcher in einer gleichmäßigen Linie entlang des Randes zu bekommen hab ich mir das Hier ausgedacht:

 
Unter der Standbohrmaschine klemmt ein kleiner Tisch in dem Ein Rundholzstück und ein 1mm Draht senkrecht steckt. Der Abstand vom Bohrer zum Rundholz entspricht dem Abstand Bohrloch/Kante der Planke, der Draht ist für den Abstand der Bohrlöcher verantwortlich. Setzt voraus das das Brett immer an der gleichen Stelle bleibt.*


So sieht es dann beim Bohren aus...


LG Steffan





* Ich habe mir dazu einen kleinen Maschinenschraubstock passend zur Tischbohrmaschine von PROXXON gekauft. Erstaunlicher Weise lässt der sich aber nicht fest mit der vorhandenen Schiene verbinden, sondern rutscht darauf leicht von links nach rechts. Ich dachte die Vorrichtung wurde vergessen und schrieb an PROXXON:

Hallo,
es geht um den Maschinenschraubstock MS 4. Ich habe ihn gerade angeschafft um Werkstücke unter der TMB 220 zu fixieren. Die Bohrmaschine hat eine silberfarbene Schiene auf der der Schraubstock sitzen soll. Diese Schiene lässt sich feststellen. Leider fehlt eine Arretierung für den Schraubstock auf der Schiene, so das man ihn nicht fixieren kann. So kann der Schraubstock nicht festgestellt werden.
Auf der Unterseite scheint ein Spann-Mechanismus vorgesehen zu sein. Auf dem Bild ist an der Unterkante eine kleine Bucht zu sehen wo vielleicht etwas vorgesehen war.

Die Frage ist nun, wurde der vergessen? ... so funktioniert der Schraubstock nicht.

mit freundilchen Grüßen
Steffan ....

Und bekam prompt diese Antwort:

Sehr geehrter Herr ...,
danke für Ihre Mail.

Ja der MS 4 ist auf der Führungsschiene nicht zum Klemmen gedacht. Da hier bei den feinen Bohrarbeiten nur mit geringen Kräften zu rechnen ist, wird der Schraubstock nur geführt und nicht geklemmt.
Wenn man Fräsarbeiten macht, siehe Microfräse MF 70, dann wird der Schraubstück mit 2 Gewindeschrauben befestigt.


Wir hoffen Ihnen hiermit geholfen zu haben.

Mit freundlichen Grüßen

Stefan ....

Also glücklich bin ich nicht .... nur geführt... ich hab jetzt ein Papiertaschentuch genommen und den Schraubstock festgeklemmt.
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Re: Wikinger-Boot Skuldelev 2 (1:20)

Beitrag von Pirxorbit am So 14 Okt 2018, 15:54

.... jetzt kommen die Kugeln:

Um die kleinen Dinger in die Löcher gedrückt werden können habe ich aus einem Nagel eine Hilfe gebaut und magnetisiert. in der Spitze ist ein 0,8 mm Loch ... so lassen sich die Kugel verhältnismäßig leicht in die Löcher stecken.... und wenn sie weg kullern kommt der große Magnet und sammelt alles wieder ein.


ist erstmal ein Stück Ausschuss. Ich bekomme nächste Woche Brünierung, Dann mal sehen wie es mit der Farbe wird... Das Holz wird nachher auch wieder dunkel gebeizt....

LG Steffan
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Re: Wikinger-Boot Skuldelev 2 (1:20)

Beitrag von Pirxorbit am Mi 17 Okt 2018, 20:21

Moin,
hab es noch einmal gemacht... auch das zweite Kielteil passte nicht, der Bogen stimmte einfach nicht, und ich hätte den Verlauf der anderen Planken ändern müssen. Also noch einmal:

Von unten nach oben: neue Pappschablone, Planken, Kiel und eben das Knie, das 3te...

passt

auch auf die Helling, es muss natürlich noch die Außenform geschnitten werden, aber das sollte klappen. Beim Ersten mal hab ich es umgekehrt gemacht, also erst außen gesägt. Es wird dann sehr schwierig zu messen. Ich würde jetzt mal behaupten SO es geht nicht.

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Re: Wikinger-Boot Skuldelev 2 (1:20)

Beitrag von Cpt. Tom am Mi 17 Okt 2018, 20:44

Wow......war auch lange nicht mehr hier. Schöne Fortschritte Steffan und schönes neues Kielteil Very HappyVery Happy
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Re: Wikinger-Boot Skuldelev 2 (1:20)

Beitrag von Glufamichel am Mi 17 Okt 2018, 20:52

Pirxorbit schrieb:Moin,
hab es noch einmal gemacht... auch das zweite Kielteil passte nicht, der Bogen stimmte einfach nicht, und ich hätte den Verlauf der anderen Planken ändern müssen. Also noch einmal

Da kann ich dir im Moment heftigst nachfühlen Rolling eyes  Sch... drauf Steffan, das gehört einfach dazu drunken 2 Daumen Das wird
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Re: Wikinger-Boot Skuldelev 2 (1:20)

Beitrag von Pirxorbit am Do 18 Okt 2018, 22:20

Hallo Tom, hab ja auch lange nichts gemacht... Kein Platz, keine Zeit... jetzt muss ich mich erstmal wieder reinfummeln Very Happy

Hi Uwe, hab heute versucht den Bugsteven anzufangen, ein ganz schlimmes Teil.

Hier hatte mit Kurt eine Zeichnung in den BB gestellt, es ist schon das Mittelteil...
http://www.der-lustige-modellbauer.com/t25669p175-wikinger-boot-skuldelev-2-120#691361

Ich gehe davon aus das ich das Teil ein par Mal Bauen werde....

LG Steffan
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Re: Wikinger-Boot Skuldelev 2 (1:20)

Beitrag von Pirxorbit am Do 18 Okt 2018, 22:26

.... ich glaube ich mach erstmal den Heckteil der Helling fertig... Empört
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Re: Wikinger-Boot Skuldelev 2 (1:20)

Beitrag von Falco 2014 am Fr 19 Okt 2018, 19:33

Kann ich gut nachvollziehen, Steffan. Hatte ja schon gesagt, dass ich auch enorme Probleme mit Bug- und Hecksteven habe, werde beide wohl noch verändern.
Wie hast du - oder gedenkst du - die Kugeln festzukleben? Mit Sekundenkleber? Müsstest du dann wahrscheinlich vorher beizen.
Schwierig wird es wahrscheinlich, wenn es Richtung Bug oder Heck geht, da dann die Planken eine Krümmung nach innen haben.
Ich finde deine Präzision toll. Die Idee mit dem magnetisierten Nagel ist klasse. Ist schon jetzt abzusehen, dass das ein Wahnsinnsmodell wird.

LG
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Re: Wikinger-Boot Skuldelev 2 (1:20)

Beitrag von Pirxorbit am Sa 20 Okt 2018, 11:52

Moin,
Wahnsinn ... ja. das verzwickte ist, dass ich nie weiss, wo ich bin. Meine Helling ist genau da, am Bug und Heck, wo sie genau sein sollte, nicht vorhanden. Ich muss mich da durch schummeln. Aufwändig ist auch das ich an der Helling keine Teile bearbeiten kann. Also müssen die Teile immer wieder runter, werden geschnitzt, angehalten und dann wieder eingebaut. Dabei kommt es natürlich zu Abweichungen, wenn es wackelig ist. Und beim Schnitzen dann: – Was weg ist, ist weg.

Gestern Abend habe ich alles wieder auf die Helling gesetzt. Der Bug verschwindet in einem Klotz. Jetzt bin ich auf der Suche nach den Linien Very Happy





Unten stecht der Bug in einem "massiven" Fundament.


Damit oben nichts verrutscht habe ich die Löcher für die Niete gebohrt (Richtige Niete gibt es nachher nicht, aber ich kann Draht durchstecken und dann hält es)


Alles recht Improvisiert.
Ich habe mir gestern den Film nochmal angesehen, dabei ist mir noch eine neue Idee, wie es besser gehen könnte. Die Jungs auf der Werft haben die Teile auch auf dem Hallenboden zusammen gebaut.
Erst die Teile zusammenfügen, auf eine Platte schrauben, dann eine Seite fertig schnitzen, anpassen, und dann erst die andere Seite übertragen und schneiden.
Vielleicht mach ich das am Heck so.


Die Kugel-Nieten habe ich bis jetzt nur in die Bohrlöcher gesteckt. Ist ja noch nur Test aber die Kugeln sind fest. Ich dachte ja die Kugeln einzusetzen, bevor ich die Planken verleime, falls nötig kann ich die Kugeln von hinten mit Sek-Kleber verkleben...

Aber noch gibt es keine Kugeln. Die die ich habe, lassen sich nicht Brünieren, der Stahl hat ein zu hohen Chromanteil.. Waren aber verhältnismäßig günstig.

Jetzt habe ich in Süddeutschland neue gefunden, die einen geringen CR Anteil haben. War ein sehr nettes Gespräch. Der Kugel-Händler hat wohl andere Ansprüche an seine Kugeln. Meine können ja auch gerne etwas ungenau sein. Wieviele Kugeln brauchen sie denn? Ich wollte es ja eigentlich nicht wissen. Es sind 34m Niet-Naht, macht 7.000 Niete. "7.000 – Das sind dann 28 gram." "So wenig?? Glaub ich nicht" "Doch! Sagt der PC." Na gut, ich nehme dann das doppelte" Nachher musste ich dann noch mehr nehmen, weil ich den Mindest-Bestellwert nicht erreicht hatte, und eigentlich wird auch nicht an Privatpersonen versendet.. Keine passenden Verpackungen etc.

Nächste Woche weiss ich ob es klappt, wenn nicht werd ich es mit Fett versuchen.

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Re: Wikinger-Boot Skuldelev 2 (1:20)

Beitrag von Cpt. Tom am Sa 20 Okt 2018, 15:33

Da sag ich nur.......Hammerhart Steffan......saugut und das mit den "Kugelnieten" wirst Du auch hinbekommen. Bin sehr gespannt wie es weiter geht Very HappyVery Happy
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Re: Wikinger-Boot Skuldelev 2 (1:20)

Beitrag von Pirxorbit am Fr 26 Okt 2018, 21:40

Moin.... Danke Tom, das mit den Niete ist wird eine lange Geschichte, jetzt habe ich die Kugeln aus dem richtigen Stahl, sie lassen sich schwärzen, aber sie sind jetzt wirklich 1mm im Ø ... Die alten, die super günstigen sollen 1mm haben sind aber größer. Wahrscheinlich kein Problem jetzt einen anderen Durchmesser zu bestellen, aber ich hadere noch mit mir wegen der Kosten... bestell ich dann wahrscheinlich Montag Very Happy

So und jetzt zum Steven... ich will jetzt nicht jammern, aber so wie ich es gedacht habe geht es nicht. Das Problem ist das ich nicht an der Helling schnitzen kann. Der Steven ist aus 4 Teilen, und alle müssen natürlich zusammen passen und dann nach einen Schiff aussehen. Bis jetzt messe ich ab dann bau ich die Teile ab und schneide. Dann wieder einsetzten gucken ob es passt, wenn nicht wieder ausbauen und korrigieren. ... Das dauert und ich glaube ich mach nur Ausschuss.

Jetzt hatte Kurt mir einen Link zu einem Film geschickt, der den Bau des Schiffs in der Museeums-Werft in Roskilde zeigt. Obwohl ich ihn schon kannte hab ich ihn noch einmal angesehen. Der Bau hat eine feste Reihenfolge, erst werden die Steven gebaut dann der Kiel dazwischen, dann kommen die Planken. Da hatte ich die Idee es ähnlich zu machen. Ich baue zuerst den Steven fertig. Weil ich ja nun am Bug angefangen habe und da der erste Versuch nicht wirklich geklappt hat fange ich am Heck neu an.
Im Museum haben sie den Steven auf einem Hallenboden komplett fertig gebaut. Ich habe mir jetzt eine kleine Helling gebaut in der ich hoffe den Steven in einem Stück fertig zu bekommen, also eine kleine Nebenbaustelle:



Geplant ist jetzt alle Teile zusammen auf der Platte zu fixieren, so das ich sie bearbeiten kann. Später muss ich alles noch einmal für die andere Seite umbauen, oder neu machen. Ich bin ziemlich gespannt ob es so geht... klappt??

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Re: Wikinger-Boot Skuldelev 2 (1:20)

Beitrag von Falco 2014 am Sa 27 Okt 2018, 22:43

Da hast du dir ja wirklich etwas vorgenommen, Steffan. Die Vorgehensweise entspräche ja dem echten Nachbau. Wenn du die einzelnen Teile gut fixieren kannst, würde es klappen. Allerdings muss ja auch ein Winkel eingebaut werden, wobei ich so meine Schwierigkeiten hatte und mehrere Teile verwenden musste.
Von der exakten Vorbereitung her müsste es funktionieren.
Bin wirklich gespannt, wie es weiter geht.

LG
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Re: Wikinger-Boot Skuldelev 2 (1:20)

Beitrag von Glufamichel am So 28 Okt 2018, 00:14

Ich drücke dir die Daumen für die Nebenbaustelle Steffan. Aber solche Aktionen scheinen bei manchen Baustellen einfach dazu zugehören. Nach einer versauten Generalprobe kommt eine gelungene Vorstellung... 2 Daumen
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Re: Wikinger-Boot Skuldelev 2 (1:20)

Beitrag von maxl am So 28 Okt 2018, 09:14

Hallo Steffan - was für eine schöne Baustelle! Tüfteln und nicht aufgeben ist doch dein Markenzeichen. Hier entsteht etwas ganz Besonderes. Gruß Michael (maxl)
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Re: Wikinger-Boot Skuldelev 2 (1:20)

Beitrag von Pirxorbit am Fr 02 Nov 2018, 14:30

Danke euch... hoffe es klappt diesmal. Es ist ja nun nicht so das ich schon mal etwas geschnitzt habe. Schon gar nicht etwas das nach her zusammen passen soll.

Hab so ganz langsam weiter gemacht.... gleich nach 20 Minuten schneiden viel mit auf das etwas wesentliches fehlt: Der Winkel in dem die Planken-Ansätze stehen müssen. ( @ Kurt: Meintest Du das mit Winkeln?)  Dazu habe ich dann noch eine  kleine halbe Helling gebaut, womit mit Pappstreifen die Planken festgemacht werden können. Jetzt kann man den Winkel abschätzen. ... Und es besteht eine Chance das es nachher passt.


Vielleicht eine Idee für Andere: Ich habe ein wenig Basaholz an die Helling geleimt und zurecht geschmirgelt. Einfach um die Papstreifen bequem mit Nadeln zu fixieren. Das werde ich an der richtigen Helling an einigen Stellen auch machen.


Wenn man genau hinsieht sieht man schon ein kleinen Planken-Ansatz.

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Re: Wikinger-Boot Skuldelev 2 (1:20)

Beitrag von Pirxorbit am Sa 03 Nov 2018, 17:14


anzeichnen


gucken..... weiterschnitzen


wieder anzeichnen, hier sind jetzt auch die 4 Ansätze zu sehen, viel mehr die Stellen wo sie nachher hin sollen.


weiter schnitzen und erst mal Schluss.... die Bleistiftlinien markieren ungefähr die Breite der Stufen/Planken. Die 3 Stufen bis jetzt zeigen nur die 4  Bündel.
Meine Schnitzmesser sind zu breit. Das auf dem Bild ist 7mm, das schmalste.
Damit hackt man in die Nachbarplanke wenn es sich zu sehr wölbt. Hab ich jetzt bestellt leider haben die Geschäfte meist nur die Standart-Messer.
also Warten.


LG Steffan
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Re: Wikinger-Boot Skuldelev 2 (1:20)

Beitrag von Cpt. Tom am Sa 03 Nov 2018, 17:59

Hmmmmm....jetzt blicke ich gar nicht mehr durch Embarassed
Das was Du da schnitzt ist doch der Bereich am Bug....warum ist der so gewölbt?????
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Re: Wikinger-Boot Skuldelev 2 (1:20)

Beitrag von Falco 2014 am Sa 03 Nov 2018, 19:39

Sieht aber schon verdammt gut aus, Steffan.
Stimmt übrigens, das meinte ich mit Winkel. Wie breit war denn das Ausgangsstück?
Auf den Fotos sieht es so aus, als wäre das nur eine Hälfte, ich kann mir aber nicht vorstellen, dass du zwei Hälften zusammen leimen wirst.
Das mit der Wölbung, die Tom meint, liegt sicher an der Perspektive.
Auf jeden Fall gehst du den Steven so an, wie sie es in Roskilde gemacht haben. Wird am Ende sicherlich klasse aussehen.

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Re: Wikinger-Boot Skuldelev 2 (1:20)

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