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Plastik-Modellbau meets Dampfmaschine: Die Chaperon als Bausatz

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Plastik-Modellbau meets Dampfmaschine: Die Chaperon als Bausatz

Beitrag von Guenter am Do 10 Sep 2015, 22:18

Seit langem wollte ich mal einen richtigen Mississippi-Dampfer bauen. So richtig mit Dampf und Schaufelrad und so. Der Wunsch ist schon mindestens 40 Jahre alt - so alt ist nämlich der Plan eines Dampfers, den ich bei meinem Vater im Keller fand, die "Chaperon". Er war von der Fa. Engel & Co und enthielt auf immerhin drei DIN A1-Bögen eine Seitenansicht, eine Aufsicht und ein paar Detailskizzen des Dampfers, zusammen mit einer schreibmaschinengetippten Bauanleitung und ein paar Fotos des Vorbilds.

Inzwischen habe ich mich schlau gemacht und aus USA einen Original-Plan der Chaperon aufgetrieben, der doch ziemlich deutlich vom Engel-Plan abwich. Also sollte viel Handarbeit angesagt sein.
Also habe ich als erste Vorarbeit mal einen Holz-Baukasten für ein Standmodell gebaut (die Robert E. Lee, zu finden hier im Forum unter https://www.der-lustige-modellbauer.com/t12347-robert-e-lee-von-constructo). Das hat mich zwei Jahre beschäftigt.
Dann habe ich ein Dampf-Modell gebaut, um mit Dampf, Löten und Öl vertraut zu werden (Baubericht habe ich euch erspart, Bild davon reiche ich vielleicht noch nach).

Und nun kanns losgehen mit der Chaperon!
Im Internet fand ich, dass die Firma Engel noch existiert und sogar einen Fertigrumpf für die Chaperon anbietet. Naja, dachte ich, besser wie nix, und einen dichten Rumpf selbst zu bauen, ist auch nicht so einfach.. Der Rumpf hat die stolzen Maße von 120cm Länge und 29 cm Breite, also mehr als genug Platz, um eine Dampf-Anlage unterbringen zu können. Aber kurz bevor ich auf das "in den Einkaufswagen" geklickt habe, sah ich am Rand der Seite einen Hinweis "den kompletten Bausatz gibt's hier auch". Da konnte ich nicht anders, ich musste reinschauen. Und der Bausatz (und die Fotos vom fertigen Modell auf der Engel-Seite) hat mich dazu gebracht, den Komplettsatz zu ordern. So kann ich das, was mir gefällt, nehmen, und das was mir nicht gefällt, besser machen. Aber ich muss nicht alles selbst machen Very Happy
Hier der Link auf die Engel-Seite:
Code:
http://www.engel-modellbau.eu/catalog/product_info.php?products_id=2634

Hier möchte ich euch Teil haben lassen an meiner Aktion "Plastikmodellbau en large": das Modell soll, wenn es fertig ist, die Abmessungen 150cm Länge x 30 cm Breite x 50 cm Höhe haben. Wie ich die 12 kg dann an den Teich kriege, muss ich noch überlegen...

Soviel für den Teaser; Bilder gibt's im nächsten Post.
Höhe 505 mm
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Re: Plastik-Modellbau meets Dampfmaschine: Die Chaperon als Bausatz

Beitrag von Heiko72 am Do 10 Sep 2015, 22:37

Hallo Guenter, dann setz ich mich doch mal dazu und schaue was du hier schönes Baust. 
12kg? Hmmmm, mein neuestes Projekt hat die Maße 155x35x42 und ein Endgewicht von ca.35kg. Da wirds noch schwieriger die an den See zu bringen. Allerdings hab ich mir den Rumpf selbst Laminiert.
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Re: Plastik-Modellbau meets Dampfmaschine: Die Chaperon als Bausatz

Beitrag von Jörg am Do 10 Sep 2015, 23:38

Na das wird ja 'ne Hausnummer! - bin schon gespannt auf erste Bilder, Guenter! Cool

Stolzer Preis ... schon alleine der Komplettbausatz ... dazu dann eventuell noch eine Dampfmaschine, RC, ...
Viel Freude und Erfolg mit diesem gigantischen Projekt ... Freundschaft

Gruß - Jörg - Wink
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Re: Plastik-Modellbau meets Dampfmaschine: Die Chaperon als Bausatz

Beitrag von gipsy the barbet am Fr 11 Sep 2015, 13:15

Sieht ja mal suppi aus Cool

...... aber der Preis Pfeffer
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Re: Plastik-Modellbau meets Dampfmaschine: Die Chaperon als Bausatz

Beitrag von John-H. am Fr 11 Sep 2015, 14:21

Hier werden dir sicher einige, mich eingeschlossen, über die Schulter schauen.

ENGEL ist ja bekannt für gute Bausätze und wenn du das alles noch mit ner Dampfmaschine verfeinerst,
wird das sicher ein spitzen Modell! Very Happy
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Re: Plastik-Modellbau meets Dampfmaschine: Die Chaperon als Bausatz

Beitrag von Guenter am Fr 11 Sep 2015, 16:22

Heiko72 schrieb:
12kg? Hmmmm, mein neuestes Projekt hat die Maße 155x35x42 und ein Endgewicht von ca.35kg.
Die 12 kg kommen wahrscheinlich daher, dass das ganze Teil aus Plastik ist und außerdem der Bausatz nur die Außenwände enthält. Da ist nicht viel Masse dabei.
Ich hoffe jetzt nur, dass durch die Dampfmaschine der Rumpf zu tief ins Wasser kommt - Heckraddampfer haben halt sehr wenig Tiefgang. Der Rumpf misst gerade mal 5,5cm vom (nicht vorhandenen) Kiel bis zur Unterkante Deck...
Ich hab's mal in die Badewanne gesetzt und geschaut, was so reinpasst. Der nackte Rumpf passt gerade so rein; sobald dr Auslege für das Schaufelrad dran ist, muss ich mich als Franz betätigen - ein Becken bauen Very Happy.
Zumindest ist der Maßstab so, dass man mit Wasserflaschen recht gut messen kann. Wenn ich das Boot bis 5 mm unter die Kante voll lege, sind tatsächlich gerade mal 13 Flaschen im Boot geparkt.

Na dann muss ich wohl genau schauen, was ich da reinbaue... Ich schätze, dass der Dampfkessel samt Wasser etwa so schwer sein wird wie der geplante Blei-Akku. Dazu kommt dann noch die Gasflasche und die Zylinder. Die dürften aber wiederum etwa das Gewicht des Elektromotors samt Getriebe haben. Das wird spannend...
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Re: Plastik-Modellbau meets Dampfmaschine: Die Chaperon als Bausatz

Beitrag von John-H. am Fr 11 Sep 2015, 16:40

Bei der Größe des Modells, sind 12 oder 15KG nen Witz!

Du mußt halt nur aufpassen das er nicht zu tief kommt.
Diese Art von Schiffen hat in der Regel mit dem Schwerpunkt zu kämpfen,
da die Schiffe sehr hoch sind im Gegensatz aber nur einen Rumpf mit geringer Bordhöhe!
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Unboxing...

Beitrag von Guenter am Fr 11 Sep 2015, 17:15

SO, wie versprochen, ein paar Bilder vom Auspacken. Die Kiste, die ankam, war vorbildlich verpackt. Da hat nichst geklappert oder gewackelt...
Ich hatte bei einer Rumnpflänge von 120cm auch eine ähnlich große Kiste erwartet. Angekommen ist aber eine Kiste mit 150cm Länge.

Das liegt daran, dass das Hauptdeck aus einem Stück ist. Die ABS-Platte ist sehr sauber gefräst und enthält noch diverse Kleinteile neben dem Rumpf.
Die Wände und Decks sind aus PVC und mit Nut und Feder versehen, so dass sie sich passgenau ineinander stecken lassen. Für die Außenwände gibt es noch eine Strukturierung aus Resin, die ein deutlich naturgetreueres Aussehen ermöglicht. Selbst die Reling ist schon vorgefertigt. Die komlpoexeren Teile (Beiboot etc.) sind als Spritzteile beigelegt - das Ganze sieht wirklich aus wie ein Revell-Baukasten für Riesen. Die einzige Besonderheit ist der Elektro-Motor samt speziell auf das Schiff abgestimmtem Getriebe für das Heck-Schaufelrad und ein Querstrahl-Ruder (sonst kriegt man den Pott einfach nicht rum).
Dazu gibt's eine 36-seitige bebilderte Anleitung; da hat sich der Hersteller echt viel Mühe gemacht.
Hier ein paar Fotos:





Für mich stellt sich jetzt erst mal die Frage nach dem Kleber. Mit Revell-Kleber an die Sache herangehen würde zwar klappen, aber dann müsste ich das Zeug in Literflaschen kaufen Very Happy
Engel schlägt Spezialkleber "Turboflex" der Firma Reiß vor - habt ihr auch Ideen dazu?
Code:
http://www.reiss-kraft.de/Fachhandel-produkte.html

Als Beplankung schlägt Engel eine Folie vor, die aufgeklebt werden soll.


Ist zwar sicherlich sehr wasserfest - aber hier geht bestimmt noch was besseres scratch

Soweit erst mal das "unboxing". Jetzt muss ich nur noch Zeit finden, das Modell auch zu bauen Rolling eyes
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Re: Plastik-Modellbau meets Dampfmaschine: Die Chaperon als Bausatz

Beitrag von Frank Kelle am Fr 11 Sep 2015, 17:19

Och - wir schauen Dir schon zu, keine Bange! Very Happy
Aber - die 12/15kg glaube ich auch (noch?) nicht - meine "Hamburg" steht jetzt bei 28kg, und ist noch längst nicht auf Wasserlinie)
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Re: Plastik-Modellbau meets Dampfmaschine: Die Chaperon als Bausatz

Beitrag von rc-radi am Fr 11 Sep 2015, 17:42

....Als Beplankung schlägt Engel eine Folie vor, die aufgeklebt werden soll. .....Ist zwar sicherlich sehr wasserfest - aber hier geht bestimmt noch was besseres

....also ich würde das Deck beplanken....... Pfeffer   .....schaut beiweitem besser aus als diese Folie...... Daumen runter
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Re: Plastik-Modellbau meets Dampfmaschine: Die Chaperon als Bausatz

Beitrag von gipsy the barbet am Fr 11 Sep 2015, 18:00

Bei dem Preis eine Folie als Decksbeplankung .... No Pfanne

... ne, das geht aber doch nicht

das Modell ist es aber doch echt wert mit Holz beplankt zu werden Wink
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Re: Plastik-Modellbau meets Dampfmaschine: Die Chaperon als Bausatz

Beitrag von kaewwantha am Fr 11 Sep 2015, 18:16

Hallo Guenter,
da schaue ich Dir auch über die Schulter.
Ich würde das Deck auch mit Holzleisten beplanken, sieht viel besser aus als die Folie.
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Re: Plastik-Modellbau meets Dampfmaschine: Die Chaperon als Bausatz

Beitrag von rc-radi am Fr 11 Sep 2015, 18:21

Holz = 2 Daumen 2 Daumen 2 Daumen
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Re: Plastik-Modellbau meets Dampfmaschine: Die Chaperon als Bausatz

Beitrag von Guenter am Fr 11 Sep 2015, 19:05

Ich denke, das Plastik ist den Rest des Baukastens geschuldet. Wird aber definitiv Holz werden. Ähnliches gilt für die sichtbaren Wände, aber da schau ich mir das Resin erst noch mal an Very Happy
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Re: Plastik-Modellbau meets Dampfmaschine: Die Chaperon als Bausatz

Beitrag von NWRR am Sa 12 Sep 2015, 08:38

Moin aus Berne...ich will ja nicht unken....aber PVC + Abwärme der Dampfmaschine.....öhhhh...nicht gut.......

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Re: Plastik-Modellbau meets Dampfmaschine: Die Chaperon als Bausatz

Beitrag von Guenter am Sa 12 Sep 2015, 09:28

NWRR schrieb:Moin aus Berne...ich will ja nicht unken....aber PVC + Abwärme der Dampfmaschine.....öhhhh...nicht gut.......

sunny
Moin nach Berne,

das wird sicherlich eines der größeren Probleme werden. Ich werde zumindest eine Menge Alufolie als Wärmeschutz verwenden müssen und dann schauen, dass genug Platz zum Abziehen bleibt...
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Re: Plastik-Modellbau meets Dampfmaschine: Die Chaperon als Bausatz

Beitrag von Guenter am Mo 14 Sep 2015, 20:28

Was ich noch zeigen wollte: hier ist das "Teilelager", aus dem ich die Dampfmaschine verwenden will:


Ich hab's in den Kleinanzeigen von ebay entdeckt und für einen guten Preis erstanden. Gut deshalb, weil die Maschine auch tatsächlich noch läuft. Sieht von innen etwa so aus:

Alles ganz schön verstaubt. Die Servos sind aus den Siebzigern. Das Umsteuerventil ist zwar undicht und die Abläufe vom Kessel sind mit Gries verstopft, aber schließlich ist es ja Modellbau...
Tja, und dann habe ich auch den Kessel gleich ausgebaut und mal in der Chaperon probesitzen lassen. Ist schon ganz schön groß...



Da fängt die Umbauerei gleich ganz vorne an... Das Loch ion der Seitenwand ist eigentlich ein Durchgang, und im Engel-Modell ist da eine Atrappe des Kessel-Dachs drin - da brauch ich keine Atrappe  Very Happy
Zum Glück sind die beiden Schornsteine ziemlich genau an der richtigen Stelle. Aber die beiden Seitenwände (und sicher noch ein paar Teile mehr) werde ich lieber in Sperrholz nachbauen, das scheint mir hitzetechnisch günstiger.


Zuletzt von Guenter am Mo 14 Sep 2015, 20:50 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Re: Plastik-Modellbau meets Dampfmaschine: Die Chaperon als Bausatz

Beitrag von John-H. am Mo 14 Sep 2015, 20:49

Na da hast du ja nen guten Fang gemacht,
schön das alles halbwegs rein passt! Very Happy
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Re: Plastik-Modellbau meets Dampfmaschine: Die Chaperon als Bausatz

Beitrag von didibuch am So 04 Okt 2015, 10:47

Hallo Guenter,

ich wünsche dir viel Erfolg bei deinem Mississippi-Dampfer.

Volldampf voraus.
Dieter
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Re: Plastik-Modellbau meets Dampfmaschine: Die Chaperon als Bausatz

Beitrag von The.Dude am So 04 Okt 2015, 12:37

Schön mal Bilder zu sehen, nachdem gestern doch darüber gesprochen wurde.

Ich hoffe, Du bekommst alles so hin, wie Du Dir das vorstellst?!
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Re: Plastik-Modellbau meets Dampfmaschine: Die Chaperon als Bausatz

Beitrag von Babbedeckel-Tommy am So 04 Okt 2015, 13:25

Hallo Günter,

und bitte genügend Öffnungen für die Luftzufuhr berücksichtigen! Very Happy
So neu der Kessel aussieht, Druckprobe ist immer gut... scratch

Wie sieht das Umsteuerventil aus? Normaler Drehschieber?
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Re: Plastik-Modellbau meets Dampfmaschine: Die Chaperon als Bausatz

Beitrag von Guenter am So 04 Okt 2015, 14:58

Hallo Tommy,

Danke für die Tipps! Der Kessel hat schon eine halbe Stunde Betrieb auf der Terrasse überlebt (mit sicherem Abstand zu allem wichtigen Very Happy). Und für die Luft ist gesorgt, ich plane vorne noch ein paar Löcher, die zum Glück sogar Original sind.
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Re: Plastik-Modellbau meets Dampfmaschine: Die Chaperon als Bausatz

Beitrag von Babbedeckel-Tommy am So 04 Okt 2015, 16:59

Hallo Günter,

wenn's zum Dampf noch Fragen auftreten weißt ja wo ich bin sunny
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Holz statt Plastik - Brandschutz, erster Teil

Beitrag von Guenter am Mo 19 Okt 2015, 21:15

So, jetzt habe ich mir zwei Platten Sperrholz in 2mm Stärke besorgt. Das sind ja Mondpreise! Vielleicht heißt es deshalb Flugzeug-Sperrholz? Razz
Ich habe den vorderen Teil nachgebaut. Das ist auch viel stabiler als das Plastik. Kann man richtig zuisammenstecken und dann wegtragen. Das hat mir schon geholfen bei der richtigen Positionierung des Kessels. Der passt nämlich gerade so und haargenau rein ins Boot - Glück gehabt Very Happy
Hier ein Eindruck, wie das dann aussieht: vorher und nachher... Das Deck ist übrigens ein Provisorium, um festzustellen, wo denn das Deckshaus hin muss; im Endeffekt werde ich da schon das Originalteil aus dem Baukasten nehmen, auch wegen dem Gewicht.


(Ja, das ist ein volles Klavier-Keyboard mit 88 Tasten...)



Es ist auch jetzt einfacher, kleinere Stege stehen zu lassen, z.B. am hinteren Ende des Kessels. Eigentlich wollte ich ja die Dampfleitung neu machen. Aber dann habe ich gesehen, dass die Leitung erst noch drei Windungen im Brenner-Rohr macht und damit den Damp nochmal aufheizt - trocknet sozusagen. Und dieses Kunstwerk nachzubauen traue ich mir nicht zu. Also bleibts so wie es ist, und ich werde erst hinter der Trennwand mit eigener Verrohrung weiter machen. Übrigens: falls einer eine Bezugsquelle für flexiblen Schlauch mit ca. 3-4mm Innendurchmesser hat, der 150 Grad heißen Dampf aushält - das wäre echt toll. Denn Kupferrohr ist zwar schon anzusehen, aber ziemlich sperrig beim Biegen...
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Querstrahlruder - oder dreimal abgeschnitten und immer noch zu kurz...

Beitrag von Guenter am Mo 19 Okt 2015, 21:26

Gleich am Anfang muss man das Wagnis eingehen, zwei Löcher in de Rumpf zu bohren - nämlich fürs Querstrahlruder. Das ist im Baukasten gleich mit drin, denn ohne ist wahrscheinlich ein Manövrieren auf offenem Wasser einigermaßen schwierig - Heckraddampfer sind nicht für einen kleinen Wendekreis berühmt, und bei meinen 4cm Tiefgang und 30 cm Aufbauten wird das nicht besser sein Pfeffer

Das Querstrahlruder selbst hat zwei kurze Stücke Rohr dabei, der Rest ist von Engel dazu gelegt worden. Also habe ich mal mutig zwei 10mm Löcher gebohrt und dann von innen das lange Rohr dagegengeklebt. Leider war ich dann im Zuschneiden des Rohrs am Motor ein wenig zu großzügig, so dass jetzt ca. 4mm Spalt zwischen dem Motor-Rohr und dem eingeklebten Rohr sind.
Das Ruder ist unter dem Vorderdeck eingebeut. Damit man später mal rankommt, wenn ein Problem mit Motor oder Welle ist, wird das Mittelteil nur mit Gummi-Muffen an den beiden Rohren befestigt, und es gibt eine Wartungsöffnung im Vorderdeck. Nachdem ich ohne Wartungsöffnung allerdings schon 20 Minuten gebraucht habe, das Ganze dicht miteinander zu verbinden, möchte ich nicht ausprobieren, wie das durch die Wartungsöffnung gehen soll...



Aber aktuell ist es erst mal dicht - die Badewannenprüfung hat das Ruder bestanden. Sogar ein Probebetrieb mit 1,5 Volt war erfolgreich; das Wasser kam tatsächlich auf einer Seite rein und auf dern anderen raus!
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