Der lustige Modellbauer
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Wikingerschiff Skuldelev 3 / Teil II

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Beitrag von maxl am Fr 19 Sep 2014, 10:20

Problemphasen gehören zum Modellbau einfach dazu, Steffan. Hinterher, wenn sich alles aufgelöst hat, merkt man erst, wie kreativ sie waren. Zur Sache kann ich nach wie vor nichts beisteuern, da ich von Schiffen herzlich wenig verstehe... Aber: Wenn es keine Probleme gäbe, wäre der Modellbau auch keine Herausforderung! Malen nach Zahlen kann jeder! Die Erleuchtung wird kommen - oder die Erkenntnis, dass dies oder jenes eben nicht darstellbar ist! Und dann ist es so! Gruß Michael (maxl)
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Beitrag von Pirxorbit am Fr 19 Sep 2014, 13:29

... Noch mal danke für's Mut machen... ich bin selbst erstaunt wie lange es dauert das Segel fertig zu bekommen. Zum eigentlichem Bau kommt noch die Planung. Als Vorbild hab ich mir das Segel von der Havhingsten fra Glendalough aus Roskilde ausgewählt, Das Schiff ist natürlich viel großer, aber es gibt einige Filme wo man recht gut sieht wie gesegelt wird. Wenn ich das Segel fertig habe werden dann wohl noch einige Befestigungsmöglichkeiten im Rumpf platziert werden... wobei ich keine Löcher in das Boot machen möchte, die nicht am Wrack gefunden wurden.

LG Steffan
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Beitrag von Pirxorbit am Sa 20 Sep 2014, 13:16

... es geht immer etwas weiter... man braucht nur Geduld:

Die Geitaue und die Mittelschot ist so weit das sie eingesetzt werden könnten...

Wikingerschiff Skuldelev 3 / Teil II - Seite 8 Skulde50

Wikingerschiff Skuldelev 3 / Teil II - Seite 8 Bloeck11
Eine für mich besonders kleine Rolle... 1,5mm Achse und die Scheibe ist aus Messingrohr mit einem  Innendurchmesser von 2mm. Die Differenz habe ich mit einem Zahnstocher-Holz-Lager ausgeglichen.
Die Scheibe dreht sich... Very Happy Der Block ist später unten am Mast und lenkt die Mittelschot aus dem Laderaum... hoffe ich...

LG Steffan
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Beitrag von Plastikschiff am Sa 20 Sep 2014, 14:22

hallo Steffan,
hat dir schon mal jemand gesagt "Bist du denn verrückt?"
Mir passiert es des öfteren, und ich antworte stolz ja
Ich glaube man muß schon ein wenig verrückt sein um
dieses Hobby betreiben zu können. Lieber ein wenig verrückt
als Langeweiler, davon gibt es eh zu viele.
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Beitrag von Pirxorbit am Mo 22 Sep 2014, 01:04

... ja klar bin ich verrückt, leider schließt das lange Weile nicht aus.
Heute hätte ich gerne das Segel an die Rah geschlagen. Also jetzt mal was fertig haben. Dann musste ich leider zur Arbeit. Mit dem Vorhaben es heute abends zu machen. Und was war – fehlen da nicht die Reff-Bändsel  Razz . Gäääähn! Ohne die geht's nicht und natürlich macht es keinen Sinn das Segel vorher anzubringen.  Rolling eyes

Also: für die Bändsel braucht das Segel kleine Ösen wo man die Leinen nachher durchführen kann:

Wikingerschiff Skuldelev 3 / Teil II - Seite 8 Skulde51

5 oder 6 habe ich schon. Die gehen zum Glück recht schnell: Man nimmt eine Stopfnadel (eine sehr große Nähnadel) und sticht ein Loch in das Segel, da wo es doppelt liegt. Dabei wird das Garn zur Seite gedrückt und es entsteht ein kreisförmiges Loch. Jetzt wird der Rand sternförmig mit Seidengarn umnäht, wobei man versucht das Loch immer schön offen zu halten. Man kann ab und zu vorsichtig mit der Stopfnadel nachhelfen. Die Löcher haben nachher einen Ø von ca. 1mm.
In Wirklichkeit werden die Löcher noch durch eine Ringförmige Leine oder Metallring verstärkt. Hab ich versucht mit einem kleinen Garnring. Geht nicht. Sieht man auch nicht und die Öse muss ja auch nicht wirklich was Aushalten...

LG Steffan
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Beitrag von maxl am Mo 22 Sep 2014, 07:55

Hallo Steffan - macht schon beim Zuschauen Spaß, wie du immer neue Techniken erfolgreich ausprobierst! Das ist die hohe Schule des Modellbaus! Gruß Michael (maxl)
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Beitrag von Falco 2014 am Mo 22 Sep 2014, 09:46

Hallo Steffan,
das ist ja echt krass. Hast du dich eigentlich noch nie in die Finger gestochen?
Was ist das denn für ein Seidengarn? Das muss ja extrem dünn sein.

LG

Kurt
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Beitrag von Plastikschiff am Mo 22 Sep 2014, 10:01

Hallo Steffan,
ich kann mich Kurt´s und Michaels Worten nur anschließen. Wieder eine saubere arbeit von dir. Aber oh Schreck, was iat das für ein Tuch, ein gar sonderbar gelbes? Dein Segel war doch in schönen grau blau Farben.
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Beitrag von Pirxorbit am Mo 22 Sep 2014, 10:21

... Hi,

danke euch ...neue Techniken? weiss nicht, die Ösen erinnern mich stark an die Loch-Stickerein unserer Großmütter. Die waren zum Teil auch nicht viel größer und sind sehr sauber gearbeitet. Die umwickelten Seile sehen aus wie Kordeln vom Möbelpolsterer... Nur der Kohle-Staub und die Pulverfarben kamen da nicht vor. Manchmal sehen meine Hände recht verdreckt aus... Hoffe das sich so von selbst einige Alterungs-Spuren einschleichen... ein kleines Loch habe ich schon, nur zwei kleine Blutflecke (ja, in die Finger gestochen, verflixt...) habe ich schnell rausgewaschen, die sahen nicht so dolle aus.

Hier ein Kissenbezug aus den 1920er Jahren von meiner Großmutter. Ich weiss nicht wie es geht, aber die drei Reihen unten, da wurden die Schuß-Faden aus den Stoff gefummelt und die Kettfäden zu kleinen Bündeln gefasst. Ganz gleichmäßig und über die ganze Breite.
Wikingerschiff Skuldelev 3 / Teil II - Seite 8 Kissen10

Zum Seidengarn: Es ist, denke ich, Haushaltstypisches Garn von Amann, ist von der Dicke nicht von dem Baumwollgarn zu unterscheiden. Ich nehme es nur wegen der höheren Reisfestigkeit und es fusselt nicht so schnell. Beim Bügeln und Abbrennen von Flusen muss man etwas aufpassen, da verhält es sich anders. Die Seide wird erst dunkel und verbrennt zu kleinen Klumpen. Baumwolle zerfällt zu Asche, die leicht abfällt. Bügeln geht jetzt auch nur noch bedingt... die Seidenwicklungen währen bei der Einstellung für Baumwolle wohl hin. Jetzt geht also nur noch vorsichtiges Glätten.

Keine Sorge Reinhard, das Segel ist noch so wie es war, nur das Foto hat etwas Gelbstich... Handy, Kunstlicht... Eine richtige Kamera kann das besser, aber ist mir zu umständlich. Ich habe nicht die Möglichkeit so nahe ranzugehen und müsste ein Stativ benutzen.

LG Steffan
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Beitrag von maxl am Mo 22 Sep 2014, 10:53

Steffan - ich meinte natürlich neue Techniken für uns! Kann ja aber sein, dass du seit deinen Kindheitstagen stickst... Dann will ich nichts gesagt haben! Gruß Michael (maxl)
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Beitrag von Pirxorbit am Mo 22 Sep 2014, 11:13

... da hast Du natürlich recht. Wollte Dich auch nicht foppen ... Meinte nur das man sich halt manchmal auch nach alten Techniken umsehen und neu entdecken und benutzen kann. Das Umsetzten ... ich habe noch nie gestickt, das sieht man auch, da sind immer ein par Patzer im Segel...

LG Steffan
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Beitrag von Plastikschiff am Mo 22 Sep 2014, 15:41

.....................aber Steffan nu mach mal nicht den Tiefstapler, was du uns da zeigst ist schon die Oberklasse, du kannst es. Ich habe die Segel* für meine Gorch Fock auch selber genäht und kann ein bischen verstehen was du im Moment machst.

* mit der Nähmaschine allerdings und nicht halb so gut wie deine Handarbeit
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Beitrag von Pirxorbit am Di 23 Sep 2014, 10:35

Na ja Reinhard, nehme an das Dein Gorch-Fock-Modell keine 4,5m lang ist, was dann 1:20 entspräche... Da hättest Du dann sicher auch ein par mehr Details angebracht.

Die ertste reihe Reffbändles von Gestern Abend
Wikingerschiff Skuldelev 3 / Teil II - Seite 8 Skulde52
Wikingerschiff Skuldelev 3 / Teil II - Seite 8 Skulde53

Mal sehen wie ich das mit dem "Hängen" der Bändsel mache. Glaube nicht das sie von selber in Form bleiben. Die Enden habe ich mit 8-Knoten gesichert, Takel habe ich nicht sauber hinbekommen. Die 8-Knoten werden eigentlich benutzt um zu verhindern das Schotenden beim Manövrieren ausrauschen. Der Konten ist nicht verschiebbar, lässt sich aber nach Belastung wieder lösen.

LG Steffan
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Beitrag von Plastikschiff am Di 23 Sep 2014, 13:01

Hallo Steffan,
meine GF war noch ein Baukasten. War nach fast 40 Jahren Pause mein wieder Einstieg in den Modellbau. Was du da mit dem dem Stück Tuch machst zeigt ganz bestimmt die höhere Schule des Modellbauens. Ich kann es kaum noch abwarten bis das Segel gehießt ist.
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Beitrag von karl josef am Di 23 Sep 2014, 21:44

da muß ich dem reinhard recht geben Großer Meister du zeigst einem wie segel mal ausgesehen haben(könnten) Gentleman
schon mal gut das ich bei meiner viky keine segel mache Embarassed da könnte ich nach deinen,niemals mit glücklich werden.
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Beitrag von Pirxorbit am Mi 24 Sep 2014, 23:14

... na ja, wie gesagt der Maßstab ist schon recht einladend einiges zu versuchen... schade Reiner, warum keine Segel? Deine Vicy könnte doch geborgene Segel haben, alsi alle sauber verpackt unter den Rahen, dann musst Du auch nicht alles darstellen oder bauen...

Heute habe ich die letze Reff-Bändsel-Öse genäht. Hier zum zugucken...
Wikingerschiff Skuldelev 3 / Teil II - Seite 8 Img_6811
Als Erstes ein Loch mit der dicken Stopfnadel stechen...

Wikingerschiff Skuldelev 3 / Teil II - Seite 8 Img_6812
Dann auf 9:00 Uhr mit einer dünnen Nähnadel einen Faden senkrecht nach unten durch den Rand ziehen und durch die Mitte wieder zurück

Wikingerschiff Skuldelev 3 / Teil II - Seite 8 Img_6813
Das erste Drittel. Der Faden wird immer durch den Rand nach unten und durch die Mitte nach oben geführt, gegen den Uhrzeigersinn, dabei das lose ende immer mit einnähen...

Wikingerschiff Skuldelev 3 / Teil II - Seite 8 Img_6814
Zwischndurch immer wieder das Loch mit der Stopfnadel in Form halten. Weiter nähen bis die Runde voll ist und...

Wikingerschiff Skuldelev 3 / Teil II - Seite 8 Img_6815
Ende Vernähen (ein oder zweimal den Faden durch die Schlaufe fest ziehen. Sauber beide Enden abschneiden, Form mit der Stopfnadel korrigieren – fertig.

Denke man kann solche Ösen nicht nur bei Wikinger Schiffen gebrauchen...

LG Steffan, und gute Nacht...
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Beitrag von Plastikschiff am Do 25 Sep 2014, 10:21

.................wenn ich deine näharbeiten sehe bekomme ich wieder Lust meine G F  noch fertig zu takeln. Im moment stabt sie noch im Regal vor sich hin.
So Steffan jetzt aber die Segel an die Rah, ich kann es nicht abwarten hahahaha lol! .
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Beitrag von Pirxorbit am Do 25 Sep 2014, 19:33

... Geduld, Geduld.... jetzt fehlen noch 20 Reffleinen und die 10 Leinen zum Befestigen des Oberlieks + 2 Nock-Schoten für die Ecken. Musste erstmal neue Beize kaufen, für Tauwerk, das letzte sah etwas blas aus... dann Seile drehen und so weiter. Hoffe ich schaffe noch einen Schwimmtest im Herbst, wahrscheinlich ohne Mast, das Rigg teste ich dann im Frühjahr, dann sollte das Boot auch fertig sein.

LG Steffan
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Beitrag von Plastikschiff am Do 25 Sep 2014, 19:47

Aber sich lieber Steffan, obwohl ich doch schon etwas hibbelig bin. Also schwimmfähig ist das Schiff schon, na super dann ist der Weg nicht mehr so lang bis .............. Pfeffer
Winker 3 tschüss und gute Nacht.
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Beitrag von Falco 2014 am Do 25 Sep 2014, 19:55

Hallo Steffan,

danke, dass du mal detailliert aufgezeigt hast, wie du die Löcher für die Reffbändsel gemacht hast. Sieht da gar nicht so schwer aus. Steht mir ja irgendwann in den nächsten Monaten (Jahren?) wahrscheinlch auch bevor.
Jedenfalls wird deutlich, warum die Fertigung des Segels der Wikingerschiffe genau so lange gedauert haben soll, wie der Bau des Schiffes selbst.
Sieht jedenfalls schonn sehr gut aus.

LG

Kurt
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Beitrag von Pirxorbit am Fr 26 Sep 2014, 21:28

Reinhard, bis zum fertigen Modell ist es noch weit... Danke Kurt, ich freu mich wenn mein BB interessant bleibt, auch wenn er viel länger wird als ich gedacht habe... Ich hoffe das es nicht Jahre dauert bis Du Dein Segel machst, schließlich freuen wir uns auf die Figuren die ja die eigentliche Hauptsache werden soll. Aber da scheint was dran zu sein es muss wirklich nicht einfach gewesen sein damals mit den Segeln... ich nähe schon fast 8 Wochen an dem Segel...

Heute gab es nur ein par neue Seile, habe etwas Beize gekauft (Kirsche) und in meinen Farbfass gemischt... Die Seile sind jetzt tief Braun und sehen neuer aus...

Wikingerschiff Skuldelev 3 / Teil II - Seite 8 Seile10
Das Seil oben ist eins von den alten...

LG Steffan
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Beitrag von Falco 2014 am Fr 26 Sep 2014, 22:30

N `abend Steffan,
also, dass du dich freust, dass dein Baubericht interessant bleibt, ist - glaube ich - tief gestapelt. Ich habe ja schon öfters gesagt, dass ich ohne deine "Vorarbeit" lange nicht so genau und letztendlich auch für mich zufriedenstellend gearbeitet hätte.
Bei deinen Seile werde ich nicht ganz schlau. Das Obere (ältere) sieht auf dem Foto eher aus als sei es das neuere. Rein farblich ist es wesentlich heller und sieht -meiner Meinung nach - dadurch neuer aus. Mag aber auch am Foto liegen.

LG Kurt
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Beitrag von Pirxorbit am Sa 27 Sep 2014, 00:20

... stimmt auf dem Bild sieht das ältere sauberer aus... der Farbkontrast ist in Wirklichkeit nicht so krass. Und ich weiss auch nicht genau was mit Tauwerk passiert, wenn es länger der Sonne und dem Wasser ausgesetzt ist. Es könnte ausbleichen... Ich hatte bei meinem Boot nur Kunststoff-Tauwerk, das sich kaum verändert. Es wird mit der Zeit vielleicht ein wenig Schmutz aufnehmen, verschleißen, aber sonst verändert es sich kaum. Wie sich Naturfasern verhalten, weiss ich nicht so genau. Neues Hanf-Tauwerk ist jedenfalls bräunlich... an der Sonne wird es dann grau. Ich habe neue Beize gekauft, die Wirkung siehst Du ... das Helle Tau war nur mit normalen Pigmenten gefärbt, die dunkelbraunen mit der Beize. Ich habe die Beize (von Clou) aber nicht in Wasser sondern in Spiritus aufgelöst... Ich färbe meine Seile "traditionell" in einem Marmeladeglas in das ich alles mögliche rein kippe.... heute etwas Kirschholz-Beize. Den "Dreck" mach ich im Anschluss mit Holzkohlen-Staub. Aber bis jetzt schaffe ich es nicht ein Tau wie das andere zu machen. Find ich gut so. Mal scheint es straffer gedreht, mal nimmt es die Farbe anders an. Ich nehme ja Baumwoll- und Leinen Zwirn oder Garn. Habe bemerkt (toll) das manche Garne gegen den Uhrzeigersinn gedreht werden, was dann ganz schlechtes Tauwerk ergibt, wenn mann die Drehrichtung nicht anpasst. Hier liegen einige Chargen Tauwerk die einfach nur nach Fusselband aussehen. ...

Wie auch immer es gibt viel auszuprobieren.

LG Steffan
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Beitrag von Pirxorbit am So 28 Sep 2014, 10:20

Hallo Reinhard,

klar, die Reffbändsel sid eine Einfache Sache... Die Segelgröße muss ja je nach Windstärke angepasst werden. Nimmt der Wind zu wird das Segel entsprechend verkleinert. (Bei Schiffen mit mehreren Segeln kann man auch Segel ganz wegnehmen) Um jetzt die Segel keiner zu machen sind an mehreren Stellen Vorrichtungen angebracht, die so genannten Reffs.

Wikingerschiff Skuldelev 3 / Teil II - Seite 8 Skulde55

Hier habe ich die Reffs mal Rot markiert und mit Nummern versehen, in der Reihenfolge, wie sie vielleicht benutzt wurden. Mann beginnt mit dem Umsetzen der Schoten und Faltet dann das Tuch. Die Reffbändsel kommen dann ins Spiel um zu verhindern das lose gewordene überschüssige Tuch rumflattert und der Rest Segels in Form bleibt. Es sind einfache Leinen, die, wenn nicht benutzt, lose entlang der Reffs angebracht sind. da das Reffen meistens schnell von statten gehen muss wird das möglichst weit vorbereitet.

LG Steffan
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Beitrag von Plastikschiff am So 28 Sep 2014, 10:49

Hallo Steffan,
guten morgen und ganz besonderen dank für die sehr gute Erklärung.
So kann auch ich als Nichtsegler erkennen was gemeint ist.
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