Der lustige Modellbauer
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Frage zu Airbrush und Kompressoren

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Beitrag von Eisberg am Sa 26 Jul 2014, 20:45

Bislang bin ich immer vor Airbrush zurückgeschreckt, mit einem billigen Starterset von Revell mit Druckluftdose hatte ich absolut keine guten Erfahrungen gemacht (Verarbeitung unter aller Sau!), und Profi-Equipment geht nun mal ganz schön ins Geld.

Dachte ich zumindest, bis ich auf dieses zugegeben verlockende Angebot stieß:
Code:
http://www.ebay.de/itm/Mini-Airbrush-Kompressor-Set-Airbrushpistole-Druckluftschlauch-0-3mm-Pistole-/171209708991?pt=Modellbauwerkzeuge&hash=item27dce4d5bf

Komplettes Airbushset mit Kompressor, Pistole mit Double-Action, Zubehör und Anleitung für 38 Euro neu!shocked 

Auch, wenn es meh als genügend positive Kundenrezensionen gibt, sagen die alle nur in 3-4 Worten, wie super sie alles finden. Konkret darauf eingehen tut niemand.

Daher brauche ich jetzt mal Rat: Hat jemand von euch schon mal mit genau diesem Set oder ähnlichen Erfahrung gemacht und kann es empfehlen oder davon abraten? Es reicht mir, wenn das Sprühergebnis eine Spraydose aus dem Baumarkt übertrifft und auch länger als nur 1-2 Modelle hält.

Danke schon mal für Antworten Winker 2
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Beitrag von Gast am Sa 26 Jul 2014, 21:00

Die Pistole könnte durchaus brauchbar sein, aber der Kompressor ist vorsichtig ausgedrückt schon sehr simpel. Kein Lufttank, keine Druckanzeige, wahrscheinlich laut wie Sau und ob das kleine Ding wirklich konstanten Druck liefert, ich wage es zu bezweifeln.

Da stellt sich echt die Frage, ob so ein Set der Druckluftdosen-Lösung wirklich überlegen ist (abgesehen davon, dass man nicht dauernd Druckluftdosen nachkaufen muss). Da würde ich lieber noch ein bißchen sparen, es gibt bereits für unter 100 € brauchbare Sets mit China-Kompressoren, die über einen Lufttank, Druckanzeige und erträglichen Geräuschpegel verfügen.
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Beitrag von Eisberg am Sa 26 Jul 2014, 21:02

Ok, vielen Dank für die Einschätzung Very Happy 
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Beitrag von John-H. am Sa 26 Jul 2014, 21:05

Hallo Tom,
ich gebe Philipp da völlig recht, das ist am falschen Ende gesparrt!

Da würde ich dir eher diesen hier empfehlen!

Code:
http://www.ebay.de/itm/Airbrush-Kompressor-Komplett-Set-Airbrushpistole-Zubehor-fur-Nailart-Modellbau-/181439925369?tfrom=171209708991&tpos=top&ttype=coupon&talgo=undefined
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Beitrag von Frank Kelle am Sa 26 Jul 2014, 21:16

Ich denke auch mal: lass die Finger davon. Der TEXT unter dem Teil sagt ganz klar aus für meine Begriffe: das Geld kannst Du mir auch SO schicken...

Das Teil von John sieht da um EINIGES vertrauenswürdiger aus!!!
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Beitrag von Eisberg am Sa 26 Jul 2014, 21:23

shocked 

Naja, zum Glück gibt's Leute, die mehr Erfahrung haben als ich Very Happy 

Hab das Set von John mal mit meinem Kontostand verglichen, könnte passen. Danke vielmals Freundschaft 
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Beitrag von Glufamichel am Sa 26 Jul 2014, 21:26

Alleine schon der Kessel und der Wasserabscheider sprechen für John's Vorschlag   Cool

Und wegen dem Kontostand, im Zweifelsfall kommt ja auch noch Weihnachten...  Wink 
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Beitrag von Babbedeckel-Tommy am Sa 26 Jul 2014, 21:31

Man könnte ja auch mal die Eltern fragen ob sie einen "Zuschuss zur kreativen Weiterbildung gewähren" Pfeffer
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Beitrag von Eisberg am Sa 26 Jul 2014, 22:44

@Uwe
Weihnachten ist leider schon verplant, mein 5 Jahre altes Smartphone wird endlich in den wohlverdienten Ruhestand geschickt und gegen ein Neues ausgetauscht (Verschont mich bitte mit Vorwürfen a la ''Generation Smartphone'' Großer Meister ). Burzeltag wäre aber noch ne Alternative Wink 

@Tommy
Naja, mit den Eltern ist das so ne Sache... Der ''Zuschuss zur kreativen Weiterbildung'' beläuft sich bei uns auf die Jährlich 5 Euro Materialkosten für den Kunstunterricht Very Happy 
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Beitrag von gunnar2 am So 27 Jul 2014, 00:03

Glufamichel schrieb:Alleine schon der Kessel und der Wasserabscheider sprechen für John's Vorschlag   Cool

Und wegen dem Kontostand, im Zweifelsfall kommt ja auch noch Weihnachten...  Wink 

Hallo Uwe,

der Kompressor aus John´s Link hat keinen Kessel, dass ist das Motorgehäuse.
Macht aber nix, funktioniert auch ohne Kessel und durch den langen Schlauch ist kein pulsieren der Luft spürbar.
Ich benutze den gleichen von Rowi seit einigen Jahren. Der ist wirklich flüsterleise, da sind manche Kühlschränke lauter.

Der Kompressor aus Tom´s Link hat auch einen Wasserabscheider, direkt an der Airbrush. Ob der dort aber so günstig angebracht ist?
Viel wichtiger, der aus John´s Link bringt ca. 20 Liter Luft pro Minute, der erste nur 10 und das ist zu wenig, für die 0,3er Düse.

schönen Sonntag
wünscht
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Beitrag von retarder am So 27 Jul 2014, 02:28

vielleicht wäre das ne alternative.

ich bin zwar auch absoluter nichtswisser auf dem gebiet airbrush.

hab nur gesehen, behälter / 2 pistolen mit double action / wasserabscheider.

Code:
http://www.ebay.de/itm/Airbrush-Kompressor-komplett-Set-Airbrush-Set-Airbrushpistole-Spritzpistole/131252410033?_trksid=p2047675.c100005.m1851&_trkparms=aid%3D222007%26algo%3DSIC.MBE%26ao%3D1%26asc%3D23962%26meid%3D8598273075927120789%26pid%3D100005%26prg%3D10211%26rk%3D1%26rkt%3D6%26sd%3D191217052760&rt=nc

und der preis sollte dir da etwas entgegenkommen.

ich überlege selber ob ich mir airbrush zulegen soll und lese deshalb auch gerne mit wenn jemand tips dazu gibt.
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Beitrag von John-H. am So 27 Jul 2014, 02:49

Ja Kai, das ist auch nen Schnäppchen,
der Kompressor hat sogar einen Kessel!  2 Daumen 
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Beitrag von Juergen am So 27 Jul 2014, 09:17

Hallo Kai,

hier wäre ein günstiger Kompressor! Damit kannst Du auch noch andere
Sachen machen.
Code:
http://www.bauhaus.info/suche/produkte?q=kompressor
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Beitrag von Gast am So 27 Jul 2014, 10:11

Den Kompressor aus Kai´s Link gibt´s auch für Sofortkauf, falls es mit der Auktion nicht klappt:

Code:
http://www.ebay.de/itm/AS-186-Airbrush-Kompressor-Airbrushkompressor-Set-Airbrush-Pistolen-Set-BD-128-/261268123406?pt=Modellbauwerkzeuge&hash=item3cd4cb2f0e

Der AS-186 ist einer dieser "China-Kompressoren", die ich eingangs erwähnte. Hat eigentlich alles, was ein Kompressor haben sollte: Wasserabscheider, Druckregler, Lufttank und Endabschaltung/Start-Stop-Automatik. D. h. wenn genug Druck im Tank ist, schaltet er automatisch ab und wieder ein, wenn wieder Druck aufgebaut werden muss. Ist besser für die Lebensdauer und man kann länger arbeiten, ohne dass er überhitzt. Mit 47 dB ist er zwar deutlich lauter als die Ölkompressoren, aber dürfte trotzdem noch im erträglichen Rahmen sein, d. h. die Mitbewohner gehen nicht auf die Barrikaden.  Twisted Evil 

Was ich so bisher vom AS-186 gelesen habe, ist er nicht schlecht. Neigt zwar bei längerem Betrieb zur Überhitzung, aber beim Modellbau läuft er anders als bei Airbrushkünstlern oder Nail-Art-Profis auch kaum den ganzen Tag, von daher dürfte das nicht das größte Problem sein.

Für den Preis sicher keine schlechte Wahl. Very Happy
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Beitrag von rc-radi am So 27 Jul 2014, 11:29

Moin !

Also zu Philipp´s  Vorschlag kann ich nur sagen :  2 Daumen 

So ´nen ähnlichen hab ich mir vor ca. 1 Jahr auch bei Ebay geschnappt (fast der gleiche Preis wie hier bei "Sofort-Kauf") und bin mit dem Teil vollauf zufrieden.
Meiner hat sogar noch einen zusätzlichen Wippschalter: für 4 + 6 bar !

Wenn du das Set schnappst --- schlag zu !!
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Beitrag von bluetrain am So 27 Jul 2014, 11:57

Als Ergänzung zu Phillips Link:
ich habe beide Varianten von diesem Kompressortyp ausprobiert - mit und ohne Luftkessel. Beide sind wirklich sehr schön leise, und liefern genug Luft um eine 0,3mm Pistole ordentlich zu betreiben. Sehr nützlich bei beiden die Druckregler / Wasserabscheider-Einheit. Möchte ich nicht mehr missen, so kann man für verschiedene Pistolen den optimalen Druck sauber einstellen.  
Der große Vorteil der Variante mit Kessel: der Luftdruck ist konstanter, und der Kompressor kann länger Pause machen. Notfalls kann man sogar ein Weilchen nur aus dem Lufttank arbeiten.
Das ist interessant, weil diese Kompressoren relativ schnell heiß werden. Beim Lackieren der Drehscheibe 2 habe ich, mit kurzen Unterbrechungen, ca. 25min mit dem Tank-Kompressor gearbeitet. Dann war der Motor sehr heiß. Eine ähnliche Session mit der Version ohne Tank mußte ich wesentlich früher beenden.

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Beitrag von Babbedeckel-Tommy am So 27 Jul 2014, 12:57

Dann war der Motor sehr heiß. Eine ähnliche Session mit der Version ohne Tank mußte ich wesentlich früher beenden.

Deswegen habe ich meinen uralten Kompressor einmal aufgemacht, in das Plaste-Gehäuse zusätzliche Luftlöcher gebohrt
und kann zur Not auch noch einen Zusatzlüfter installieren! Wink

Der Zylinder wird einfach durch die Kompression der Luft so heiß,
die Wärme kann nicht richtig abgeleitet werden, weil nicht genügend Oberfläche vorhanden ist,
ergo muss der kühlende Umluftstrom erhöht werden.


Zuletzt von Babbedeckel-Tommy am So 27 Jul 2014, 13:56 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Beitrag von Gast am So 27 Jul 2014, 13:08

Solang solche Basteleien möglich sind, ohne Komponenten zu öffnen, die während des Betriebs unter Druck stehen, ist es ok. Wenn das nicht der Fall ist, kann man nur dringend abraten, das kann mitunter lebensgefährlich werden!

Falls es absehbar ist, dass man regelmäßig längere Airbrushsessions einlegt und man sich ziemlich sicher ist, auf Dauer bei dem Hobby zu bleiben, wäre ein Öl-Kolbenkompressor überlegenswert. Das Motorengehäuse ist bei meinem auch nach ausgedehnter Sprüherei höchstens handwarm.

Nachteil ist der Preis, aber bei der zu erwartenden Lebensdauer eine sehr langfristige Investition. Man sollte sich abe wie gesagt sicher sein, auch künftig bei dem Hobby bleiben zu wollen.
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Beitrag von Babbedeckel-Tommy am So 27 Jul 2014, 13:15

Solang solche Basteleien möglich sind, ohne Komponenten zu öffnen, die während des Betriebs unter Druck stehen, ist es ok.

Von solchen, die es in den Links auf Seite 1 gibt, die die Zylinderköpfe AUSSEN haben,
konnte man vor 10 Jahren nur träumen! Da war alles schön in einem übergroßen Kasten verpackt
und hat sich dementsprechend aufgeheizt. (Da war bis auf ein paar Kabel und die eigentliche
Kompressoreinheit mit Lufttank nichts vorhanden)


Bei denen auf Seite 1, wo der Zylinder außen ist, reicht es schon einen Lüfter daneben zu stellen, ohne groß herumzubasteln.
Laut Druckgeräterichtlinie der EU darf man nicht ohne Weiteres an den Funktionsteilen rumbasteln,
da hast du Recht. Freundschaft


Zuletzt von Babbedeckel-Tommy am So 27 Jul 2014, 13:16 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Beitrag von retarder am So 27 Jul 2014, 13:16

wie wäre es denn mal mit einem separtem threat, in dem die leute die was davon verstehen (da zähle ich mich nicht dazu) tipps geben wobei man beim airbrush kauf achten sollte (welche pistolen/ welcher kompressor/ brauchbare alternativen für den kleinen geldbeutel/ tips zum verbessern, usw....).  
ich hab zwar auch schon viel gelesen und schaue mir öfters mal angebote an, traue mich aber nicht wirklich was zu holen, weil ich einfach nicht weiß ob es günstig oder schrott ist.

na gut gelernt habe ich mittlerweile:
druckluftflasche -> blöd
Kompressor mit tank -> toll
vernünftige pistole -> ein muss (aber was ist eine vernünftige pistole)

bei ebay kann man sicher einige schnäppchen finden, aber taugen die auch was?

hole ich mir erstmal eine vernünftige pistole (oder 2) und schaue ob ich später irgendwoher einen günstigen kompressor bekomme?
oder sind die komplettsets die man bei ebay sieht wirklich soviel günstiger....

auch darf man ja nicht vergessen, daß man ja gewisse schutzmaßnahmen nicht vergessen sollte (atemfilter/absauganlage.....)
oder die reinigung der geräte (welches material braucht man dazu, reicht wasser aus dem hahn, oder braucht man spezielle pinsel/bürsten/verdünner....)

vielleicht kann ja mal jemand (verständlich) erklären was auf einen zukommt, wenn man mit airbrush arbeiten möchte.

das ist sicher gerade dann interessant, wenn man noch vom taschengeld abhängig ist und trotzdem brauchbare resultate erzielen möchte.

P.S.: bitte nehmt das doch als anregung und nicht als kritik.......


Zuletzt von retarder am So 27 Jul 2014, 13:20 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Beitrag von retarder am So 27 Jul 2014, 13:18

P.P.S: vielleicht reicht es ja auch hier die überschrift zu ändern.

"soll ich zuschlagen" weisst nicht wirklich auf das interessante thema airbrush hin.......  scratch
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Beitrag von Babbedeckel-Tommy am So 27 Jul 2014, 13:19

retarder schrieb:P.P.S: vielleicht reicht es ja auch hier die überschrift zu ändern.

Das konnte schnell erfüllt werden danke! Freundschaft
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Beitrag von rc-radi am So 27 Jul 2014, 13:30

Miniature Painter schrieb:Solang solche Basteleien möglich sind, ohne Komponenten zu öffnen, die während des Betriebs unter Druck stehen, ist es ok. Wenn das nicht der Fall ist, kann man nur dringend abraten, das kann mitunter lebensgefährlich werden!

Ich würde auf den Kühlrippen einen Papst-Lüfter montieren.........dann brauchst nix an- und womöglich verbohren.... Embarassed 
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Code:
http://www.ebay.de/itm/AIRBRUSH-KOMPRESSOR-KOMPLETT-SET-AIRBRUSHSET-PROFI-DRUCKLUFT-AIRBRUSH-LUFTTANK-/281074698100?pt=Modellbauwerkzeuge&hash=item41715b8774
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Beitrag von Gast am So 27 Jul 2014, 13:56

retarder schrieb:wie wäre es denn mal mit einem separtem threat, in dem die leute die was davon verstehen (da zähle ich mich nicht dazu) tipps geben wobei man beim airbrush kauf achten sollte (welche pistolen/ welcher kompressor/ brauchbare alternativen für den kleinen geldbeutel/ tips zum verbessern, usw....).

Das ist an sich eine gute Idee, Kai. Nur ist die Umsetzung etwas schwierig, da es keine Patentlösung gibt, dazu sind die Anforderungen, die jeder von uns an die Airbrushausrüstung hat, einfach zu verschieden.

Allein das Thema Kompressor. Was sein sollte, Wasserabscheider (sonst haut es das was sich im Behälter sammelt irgendwann mit der Farbe auf die lackierte Oberfläche...), Druckregler, Lufttank (für konstanten Druck), Start-Stop-Automatik (so läuft der Kompressor nicht ununterbrochen, ist besser für die Lebensdauer --> Überhitzung).

Damit scheidet schon mal der absolute Billig-Schrott aus, trotzdem hat man immer noch eine Preis-Spanne von unter 100 € bis zu deutlich über 1.000 € für ein Gerät, das im professionellen Einsatz mehrere Airbrushpistolen gleichzeitig versorgen kann (z. B. Airbrushkurse). Wobei es wenn der Einsatzzweck "nur" Modellbau ist, es irgendwann zum "mit Kanonen auf Spatzen schießen" wird.

Interessant für uns Modellbauer wird es ab besagtem AS-186, den man für deutlich unter 100 € bekommt bis hin zu den Einsteigergeräten bei den Öl-Kolben-Kompressoren, die sind sozusagen die S-Klasse für Modellbauzwecke. Kostenpunkt bis ca. 350 € (der Sil-Air 20a den ich auch nutze ist momentan der Günstigste mit ca. 320 €).

Ob es so ein Öl-Kolben-Kompressor sein muss, hängt ganz von den persönlichen Vorlieben und dem Einsatzzweck ab. Wenn ich ab und zu mal eine Karosserie oder ein paar andere Teile lackieren möchte, dann reicht auch der AS-186 vollkommen. Wenn ich aber längere Sitzungen mit der Airbrush einlegen möchte, dann macht ein Öl-Kolbenkompressor schon Sinn, da er nicht so schnell überhitzt. Und da er noch ein ganzes Stück leiser ist, kann das auch ein wichtiger Faktor sein, wenn man viele Feinheiten mit der Airbrush macht und sich konzentrieren muss oder wenn man ihn im Wohnbereich betreibt und der/die Mitbewohner z. B. fernsehen wollen.

Auch hängt es davon ab, ob derjenige plant, dem Hobby auch längerfristig treu zu bleiben. Anderenfalls macht eine größere Investition für einen Kompressor nicht viel Sinn.

Die Airbrush an sich ist dann das nächste große Thema. Eine Double-Action sollte es schon sein. Das bedeutet, Luft- und Farbmenge werden getrennt voneinander geregelt. Druck auf den Hebel, es kommt Luft, Hebel gleichzeitig zurückziehen, es kommt Farbe. Je mehr man herunterdrückt bzw. nach hinten zieht, desto mehr Luft/Farbe kommt.

Bei einer Single-Action Airbrush ist Luft- und Farbmenge nicht regulierbar, ähnlich wie bei einer Sprühdose. Als Sonderfall gibt es noch die kombinierte Double-Action, da wird nur der Hebel nach hinten gezogen, da Luft- und Farbzufuhr gekoppelt sind, also immer im gleichen Verhältnis abgegeben werden. Ist aber wie gesagt ein Sonderfall, den es nur bei drei Herstellern gibt - eine meiner Airbrushpistolen, die Hansa 381, hat dieses Feature. Nicht unpraktisch, gerade für Einsteiger ist es so komfortabler.

Aber welche Airbrush es sein soll, das kommt auch ganz auf den Einzelfall an. Airbrushtyp und Düsengröße hängen erst einmal davon ab, was will ich damit machen. Wenn ich damit Trucks in 1:24 lackieren will bin ich mit einer größeren Düse besser bedient, wenn ich Tarnmuster freihand auf 1:72er Flugzeuge lackieren will, muss eine entsprechend kleinere Düse her. Wenn ich sowohl Flächen als auch Details lackieren möchte, ist eine Airbrush mit wechselbaren Düsensätzen sinnvoll.

Dann spielt es auch noch eine Rolle, ob lösemittelhaltige oder Acrylfarben. Nicht jede Airbrush hat lösemittelresistente Dichtungen und nicht jede Airbrush "mag" Acrylfarben, das hängt auch sehr von der Düsenform ab. Die Evolution z. B. ist eine erstklassige Airbrushpistole, aber wegen ihrer Düsenform setzt sie sich mit den schnell trocknenden Acrylfarben gerne mal während des sprühens zu.

Dann das ganze Zubehör. Absauganlage ist nicht verkehrt, muss aber nicht sein, hängt auch vom Einsatzzweck ab. Wenn ich nur Details lackiere, gibt´s wenig Sprühnebel, dann reicht schon ein kleiner Karton als Spritzschutz, wenn ich Trucks oder Schiffe lackieren möchte, kann sie durchaus Sinn machen. Dann stellt sich auch die Frage, ob man eine kauft (im Fachhandel ca. 200 €) oder nach den vielen Baubeschreibungen im Internet eine selber baut, z. B. aus einer alten Dunstabzugshaube oder PC-Lüftern.

Atemschutz ist natürlich auch ein wichtiges Thema, die Gesundheit sollte man keinesfalls vernachlässigen. Aber auch hier ist die Frage, welche Farben verwendet man. Bei lösemittelhaltigen Farben ist eine Lackierermaske mit entsprechenden Filtern für ca. 40 € sinnvoll, bei wasser- oder alkoholbasierten Acrylfarben tut´s auch eine gute Staubschutzmaske, um den Farbnebel nicht einzuatmen (was absolut nicht ohne ist, die Partikel setzen sich bis in die feinsten Atemwege ab und können vom Körper auch nicht mehr herausbefördert werden, verkleben dort irgendwann alles).

Kurzum, am Besten man legt erstmal für sich fest, was man machen möchte, welche Ansprüche man hat, was evtl. sonst noch zu beachten ist (Wohnsituation z. B. --> besonders leiser Kompressor wichtig oder nicht, "stinkige" Farben möglich oder nicht) und dann kann man entweder hier fragen und sich gezielte Vorschläge machen lassen oder noch besser, man sucht einen Airbrush-Fachhandel auf und lässt sich beraten.

Evtl. wäre auch ein Trööt sinnvoll, in dem wer mag seine Ausrüstung zeigt und bißchen was dazu erzählt, so könnten sich Airbrush-Interessierte schon mal ein Bild machen, was die Kollegen so nutzen. Kann ja nachher mal den Anfang machen. Very Happy


Zuletzt von Miniature Painter am So 27 Jul 2014, 14:03 bearbeitet; insgesamt 4-mal bearbeitet (Grund : Text nochmal überarbeitet und ergänzt)
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Beitrag von Babbedeckel-Tommy am So 27 Jul 2014, 13:57

Hallo herbert,

ich sprach vom Gehäuse und nicht vom Zylinderkopf affraid

Wie sieht denn ein Papst-Lüfter aus? (Ein Link zu einem Bild wäre gut) scratch
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