Der lustige Modellbauer
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Proxxon Kreissäge KS 230 - Wartungstip - Spindel / Zahnriemenhaltung

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Proxxon Kreissäge KS 230 - Wartungstip - Spindel / Zahnriemenhaltung

Beitrag von Frank Kelle am Fr 13 Jun 2014, 20:48

Hallo zusammen!
Wie ich schon an anderer Stelle schrieb: nach SEHR kurzer Einsatzzeit und der Arbeit mit sicher dem "richtigen" Material und der richtigen Stärke (+ Vorschub) ging mit einem Male gar nichts mehr. Das Säxgeblatt bewegte sich bei laufendem Motor unter Last nicht mehr, der Zahnriemen dreht durch anscheinend..  shocked shocked 

Guter Rat war teuer. Wie ich den Fehler in Tante Google eingab hiess es nur: Zahnriemen "durch" und das Antriebsritzel ist gleich mit defekt. Na Bravo..
Ich wollte die Maschine schon einschicken zur Reklamation und/oder Reparatur - dann packte es mich. In der "Bucht" fand ich einen Anbieter von Zahnriemen für diese Maschine mit einem Preis unter dem Wert, der im Net angegeben war - da ich auch auf die Maschine nicht verzichten wollte für längere Zeit (Arbeiten an der Littorina) und ich berufsbedingt nicht ganz unbeleckt im Thema Werkzeug-/Maschinenspindeln bin griff ich zur Anleitung und zu den beigelegten Werkzeugen (die nicht ausreichen, aber das nebenbei gesagt).

Laut Anleitung der Maschine sollte zum Wechsel des Zahnriemens (und der war der Schuldige für mich in dem Moment) zuerst das Sägeblatt gewechselt werden.

Hierfür muss mit einem Inbusschlüssel SW 2 HIER die Spindel arretiert werden



 shocked Ich spürte keinen Widerstand - erst nachdem ich langsam die Spindel per Hand dreht "rutschte ich etwas tiefer". Umgedreht fiel mir eine kurze Madenschraube SW 4 entgegen, eigentlich VIEL zu klein um einen Schnelläufer zu sichern. ... Mir schwante was..

Bei weiteren Ausbau fiel mir das absolut miese Aussehen des Maschinenbettes von unten auf! Starke Spuren der Bearbeitung, Grate wurden einfach stehengelassen - muss echt nicht sein finde ich.

Was aber WICHTIGER ist: beim Abnehmen des "Tisches" fiel mir eine kleine helle, dünne Platiskplatte entgegen. Mit etwas Nachdenken gehört die über dem OFFENEN Schacht, wo der Zahnriemen auf das Antriebrad greift. Die ist irgendwann mal weggerutscht, der Schacht dadurch verdreckt...



Da das MESSINGritzel absolut unbeschädigt aussah und der Riemen nicht mehr Hand zu bewegen war, schob ich die Schuld auf die kleine Madenschraube und brach das Auseinandernehmen ab...

A) das Plastikblättchen mit Panzerband über dem Schacht fixiert - wenn ich da doch mal dran muss, wäre eine geklebte Platte kontraproduktiv
B) die kleine Madenschraube in einer etwas längeren Gewindelänge ersetzt und mit Schraubenfixierung gesichert.

Ergebnis:
Die Maschine läuft noch etwas ruhiger als wie ich es am Anfang erlebte und zieht kräftig durch. Obwohl ich aus Absicht etwas stärkeres Material mit Druck sägte, wurde keine Überlastung angezeigt

Fazit: ich kann nur JEDEM von euch empfehlen, neben dem Säubern der Maschine auch immer mal wieder diese "dusselige" Schraube nachzuziehen. Wenn DIE endgültig raus ist, geht auch das Ritzel + Riemen defekt...

Achja: zum Zerlegen / Warten der Maschine noch 2 Kreuz/Schlitzschraubendreher bereit legen: Gr. 0 und Gr, 1 mindestens. Und den Inbus SW 2 dann gleich mit einem längeren mit T-Griff ersetzen.. Macht Sinn... (und weniger Druckspuren am Finger)

Langer Text - aber vielleicht hilft es mal Einem von Euch..
Frank Kelle
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