Der lustige Modellbauer
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U-Boot Typ XXI mit Interieur FERTIG

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Beitrag von luckyfritz07 am Sa 24 Mai 2014, 21:11

Wer bisher vor der Deckreling der U-2540 kapituliert hat wird hier fündig:

U-Boot Typ XXI mit Interieur FERTIG 2014-010
U-Boot Typ XXI mit Interieur FERTIG Pic_0412
U-Boot Typ XXI mit Interieur FERTIG Pic_0413
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U-Boot Typ XXI mit Interieur FERTIG Pic_0418
U-Boot Typ XXI mit Interieur FERTIG Pic_0420

Die Qualität der Bilder bitte ich zu entschuldigen - mit der smartcam geht das leider nicht besser.

Hier die benötigten Materialien:

1. Schieblehre für die korrekten Abstände (5 x 21,6mm, 10 x 15mm)
2. Stahldraht od Tackerdraht
3. Sekundenkleber
4. graues Nähgarn
5. Minibohrer 0,5mm (Baumarkt ca. 5 EUR)
6. kleine Zange
7. Sekundenkleber

Die Arbeitsschritte im Einzelnen:

1. Draht 39 x auf 7mm abzwicken
2. 39 x mit Minibohrer u. Zange (von Hand ohne Maschine) mit ca 3mm Seitenabstand vorsichtig vorbohren
3. Draht 39 x mit Sekundenkleber in Bohrungen fixieren
4. Nähgarn in Längsschleife über Kreuz mit Draht verbandeln (siehe Bilder)

Mich hat das sehr verwundert das in keinem Forum ein fertiges Modell der U-2540 mit Deckbespannung zu sehen war.

Sicher nicht ganz einfach aber machbar - auch ohne Angelschnur u. Kerze!

Die geschwärtzten Flutschlitze wurden übrigens mit Permanentschreiber hintermalt

In diesem Sinne viel Erfolg!
2.
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Beitrag von Jörg am So 25 Mai 2014, 00:00

Um ehrlich zu sein ... sind diese fusseligen, doppelten Nähgarnrelinge auch nicht gerade das Gelbe vom Ei ...  Suspect 

Die Relingständer sind ja in Ordnung, aber für die Reling selbst sollte etwas Fusselfreies verwendet werden;
z.B. unsichtbares Nähgarn, Draht o.ä. - was ja auch schon vorgeschlagen wurde.  Wink 
Das gilt auch für die mit dunklem Garn dargestellte Verspannung ... (Antennen?)

Der Permanentschreiber glänzt, die Decals silbern kräftig ... auch das geht noch deutlich besser zu machen! Rolling eyes 

Gruß - Jörg -  Wink


Zuletzt von Jörg am Mo 26 Mai 2014, 22:57 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet (Grund : Korrektur)
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Beitrag von luckyfritz07 am So 25 Mai 2014, 06:00

Also zunächst mal vielen Dank für die Blumen Jörg!

Das man über die Qualität des Garns diskutieren kann habe ich im Beitrag zuvor bereits erwähnt.
Wer die Reling so hin bekommt wie von Revell beschrieben, dem gebe ich gerne nen Kasten Bier aus + Versandkosten Very Happy  

Wie Decals kräftig silbern können ist mir schon ein Rätsel; schließlich können ja die Abziehbilder farblich nicht beeinflusst werden! Nicht der Permanentschreiber, sondern das Blitzlicht reflektieren.

Hier geht es ja auch nicht um die perfekte Lösung, darüber kann man lange philosophieren; sondern darum wie ein durchschnittlich begabter Bastler dieses Projekt mit "Hausmitteln" bewältigen kann. Draht, Sekundenkleber u. Nähgarn hat doch wohl jeder im Haushalt. Zuletzt sicher auch eine Zeitfrage - bei der U-2540 sind's insgesamt ca. 60 Arbeitsstunden wenn es sauber werden soll!

Im übrigen: Kritisieren ist immer leichter als selber machen!

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Beitrag von Gast am So 25 Mai 2014, 12:11

Also,

ich werde mich auch mal zu Worte melden.....

Das Boot sieht gut gebaut aus, aber

- man sieht die Pinselstriche
- man sieht wo Du mit den Fingern den Rumpf angepackt hast
- die Reling geht garnicht...
- und die Innenausbauten hätten man schöner Bemalen können.
ich meine die Übermalungen der Farbe....

Ich muß Jörg da vollkommen Recht geben.

Vielleicht solltest DU Dir mal meine Boote oder Schiffe ansehen
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Beitrag von luckyfritz07 am So 25 Mai 2014, 15:49

Also Tom, erstmal vielen Dank für Deine kritischen Zeilen!

Falls Du die Flecken am Oberdeck meinst (Farbcode 57) waren das nicht meine Finger.

Nach dem Erstanstrich der oberen Hälfte bemerkte ich Farbflecken. Ursache war eine überalterte Farbe.
Das Überstreichen mit neuem Lack brachte nichts - die Flecken blieben!

Bei der unteren Hälfte sieht man leichte Pinselstriche, das ist richtig.

Das Interieur ist genau nach Anleitung (bis auf die Kojen) bemalt, farblich sauber getrennt und die Decals sitzen perfekt??

Wenn die Reling gar nicht geht - und darum ging es ja in meinem Beitrag - wie soll diese dann erst mit Hilfe einer Kerze aus gezogenen Gußästen (Hallo, auf 0,6 mm Durchmesser) aussehen??? Bekanntlich hat das Revell i.d. Anleitung so beschrieben!

Weder in diesem Forum noch sonst irgendwo im Netz gab es ein fertiges, brauchbares Ergebnis der Deckreling für die 2540 zu sehen!!!
Deshalb kam ich auch zu diesen Beiträgen.

Deine U-Projekte sehe ich mir gerne an. Wenn jemand für die 2540 ein besseres, sichtbares Ergebnis für die Deckreling zu bieten hat, ziehe ich den Hut!
Über die Art u. Qualität der Bespannung kann man immer reden.

Bei diesem Projekt musste ich improvisieren. Stahldraht konnte ich am Wochenende nicht besorgen deshalb musste Tackerdraht herhalten. Mit dem Nähgarn war es nicht anders. Die Grundidee, und darum ging es schließlich, ist auf jeden Fall richtig. Ich habe auch nicht behauptet das alles perfekt ist!
Wenn das anschließend jemand besser hinbekommt umso besser!

In diesem Sinne noch einen schönen Sonntag mit Rest-Sonne
wünscht Dir
Fritz


Zuletzt von luckyfritz07 am So 25 Mai 2014, 16:44 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Beitrag von Gast am So 25 Mai 2014, 16:37

Moin Fritz,

hier mal ein paar Links von meinen Schiffen....
https://www.der-lustige-modellbauer.com/t19923-toms-cv-8-uss-hornet-in-1-200?highlight=USS+Hornet

oder die U - 128 istt zwar kein XXIger sondern ein IX C
https://www.der-lustige-modellbauer.com/t19948-revell-u-boot-type-ixc-u-505-in-1-72-und-rc-umbau

Mache meine Reling oder Abspannungen mit Trafodraht
da ich meine Plastikmodell Schiffe umbaue....

Auch ein schönen Rest Sonntag
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Beitrag von luckyfritz07 am So 25 Mai 2014, 17:18

Hallo Tom - hab mir gerade Dein Projekt zum Rc-Umbau der U-505 angesehen - mein Kompliment!!

Auf Trafodraht wäre ich nie im Leben gekommen; das ist genial!!

Da sind die Fadendiskussionen natürlich Pipifax dagegen. Jetzt verstehe ich auch warum das gar nicht geht....
Allerdings ist das auch ein ganz anderes Level!

Die RC-Umbauten mit der 72er U-505 sind mir schon bei ebay aufgefallen aber da habe ich mich schon mangels Werkstatt u. Connection nicht herangewagt. Vor einiger Zeit wurde da eine 2540 von Robbe als RC-Modell (fast 2 m lang u. 10m Tauchtiefe angeboten. Leider nur an Selbstabholer im hohen Norden. Wieso diese RC-Modelle alle eingestellt wurden verstehe ich nicht - Fans gibts doch genügend?

Auf jeden Fall ein hochinteressantes Projekt das sich sehen lassen kann - mein Kompliment!
Dieses Thema werde ich auf jeden Fall weiter beobachten.

Gruß,
Fritz
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Beitrag von Gast am So 25 Mai 2014, 20:01

Moin Fritz,

hier noch ein Link....
https://www.der-lustige-modellbauer.com/t18652p15-toms-schiffsregister-neu#505072

so ein U 2540 von Robbe als RC-Modell ist schon schön....

aber etwas Unhandlich  Wink 

Meine Boot sind Fahrmodelle  Pfeffer 
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Beitrag von heureka69 am So 25 Mai 2014, 21:22

luckyfritz07 schrieb:
Wer die Reling so hin bekommt wie von Revell beschrieben, dem gebe ich gerne nen Kasten Bier aus + Versandkosten Very Happy 

Hi Fritz,

Ich kenne  den Stahl-Draht oder Tackerdraht, den Du verwendet hast nicht.
Ist der Stahldraht und Tackerdraht, den Du verwendest Meterware oder ist der auf eine Rolle gewickelt?

Wäre für ein Foto des Ursprungsmaterials dankbar.


Mit dem Satz bezüglich dem Kasten Bier incl. Versandkosten würde ich Dich beim Wort nehmen.
Ich kenn da jemanden, der hat das genau so, wie in der Revell Anleitung beschrieben, gemacht,
nämlich mit gezogenem Gußast, sowohl als Stützen, als auch als Laufseil.

Das Diorama seines fiktiven U-Boot Hafens, u.a. mit dem Typ XXI hat er aber schon vor Jahren verkauft,
Fotos davon gibt es aber noch im Netz.

Markus
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Beitrag von Elger Esterle am So 25 Mai 2014, 21:46

Schön!
U- Boote gefallen mir ohnehin.
Auch wenn ich mehr der "Fliegertyp" bin.

Aber tauchen ist ja auch fast wie fliegen. -Nur halt im Wasser und nicht in der Luft.  Very Happy 

Was die Fussel bei Fäden angeht:

Dieses "Problem" wird man mit normalem Faden nie ganz vermeinden können.
Man kann es aber etwas "abschwächen".

Weißleim verdünnen mit Wasser. So etwa auf die Konsistenz von Milch.
Dann mit nem Pinsel oder mit den Fingern (wenn man hin kommt) die Fäden damit einstreichen.

Dadurch werden die Fusseln etwas angelegt und wenn der Leim trocken ist, können sie nicht mehr aufstehen. Zumindest nicht so sehr. Außerdem werden die Fäden dadurch etwas steif. Was auch nicht von Nachteil ist.
Elger Esterle
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Beitrag von Jörg am So 25 Mai 2014, 22:28

luckyfritz07 schrieb:Wie Decals kräftig silbern können ist mir schon ein Rätsel; schließlich können ja die Abziehbilder farblich nicht beeinflusst werden!
Nicht der Permanentschreiber, sondern das Blitzlicht reflektieren. (...) Im übrigen: Kritisieren ist immer leichter als selber machen!

Okay, Fritz ... ohne jetzt dieses Thema weiter über Gebühr zweckentfremden zu wollen ...  Rolling eyes 

Das sogenannte Silbern verursachen mikroskopische Lufteinschlüsse zwischen (rauher, matter) Farboberfläche und Decalträgerfolie.
Decals werden deshalb idealerweise auf eine klarlackierte (glatte) Oberfläche aufgebracht und anschließend nochmals mit Klarlack versiegelt.

Ebenso lassen sich unterschiedliche Farben bzw. Glanzgrade mit einem abschließenden Klarlacküberzug (Matt, Seidenglanz, Hochglanz) egalisieren.
Das nennt sich Endfinish und dient ( siehe oben) gleichzeitig der dauerhaften Konservierung der aufgebrachten Decals.

Diese Vorgehensweisen wurden (auch hier im Forum) schon so oft erläutert und vorgeführt,
daß man sie getrost zu den Grundlagenkenntnissen des Modellbaus zählen kann!  Twisted Evil 

Zwirn im Modellbau ... mag zwar verpönt sein, aber ich selbst verwende ihn auch für bestimmte Zwecke.
Wichtig ist die Qualität des Zwirns - er sollte von Haus aus möglichst fusselfrei sein.
Restfussel am Zwirn lassen sich dauerhaft anlegen, indem man den Zwirn vorher z.B. mit Weißleim abzieht.

Sicher ... kritisieren könnte man hier und da gar vieles ...  Twisted Evil 
Aber - ob nun U-Boot, Segelschiff, Doppeldecker, Militärfahrzeug, ... ob nun Plastik, Holz oder Metall ...
die grundlegenden Modellbaubautechniken sind in allen Sparten anwendbar;
genau so wie saubere (Pinsel-) Lackiertechniken und ... ja, auch etwas eigene Vorbildrecherche für gewisse Details des Vorbildes.  Wink 
Mach' Dir selbst ein Bild davon, ob meine Kritik an Deinem von Dir als beispielhaft präsentierten Modell Substanz hat, oder auch nicht ...  Freundschaft 

Eine Auswahl meiner Modelle findest Du hier ... Arrow Jörg's Modell-Register

Nix für ungut ... Gruß - Jörg -  Wink
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Beitrag von SibirianTiger am So 25 Mai 2014, 22:35

Mein Bruder hat bei seinen Booten Monofilgarn von mir verwendet, bei einem seiner Boote hat er auch die Reling damit gemacht. Selbst bei meiner 350er Bismarck kam das Garn zum Einsatz. Sorry wenn ich das sag, aber WIESO nimmste Sekundenkleber bei nem Plastikbausatz, wenns dafür den Revell Contacta, ein Kleber speziel für Plastikmodelle, gibt? Ich nehm Sekundenkleber nur bei Resin- oder Vinylmodellen und bei PE Teilen.

Die Decals silbern immer, wenn man sie nicht richtig Nass gemacht und nicht richtig aufgetragen hat, da muß man die Stellen, wo das Decal draufkommt, erstmal mit einem Glanzklarlack bepinseln, Decal drauf, mit einem Taschentuch fest andrücken und dann mit einem Matt Klarlack wieder drauf und damit das ganze Modell bepinseln.

Dann sind diese komischen Flecken auf dem Grau die Fettabdrücke der Finger, da auch die Haut eine normale und natürliche Fettschicht besitzt, helles Grau is da leider sehr empfindlich dafür.

Ich muß mich auch Jörg´s Meinung anschließen. Da sah selbst das erste U-Boot meines Bruders besser aus als das hier

Noch etwas, ich mach das Hobby jetzt 30 Jahre und hab schon einiges gebaut, ich weiß wovon ich red.......

https://www.der-lustige-modellbauer.com/t4975-schlachtschiff-bismarck-revell-1350

Bis auf den Rumpf is alles gepinselt und beim Kran hab ich das Nähgarn anner Kerze gewachst

https://www.der-lustige-modellbauer.com/t4974-grosslinienschiff-sms-konig-1350-von-icm

Hier hab ich das Komplette Modell bepinselt, die Reling selber gebaut, mit Monofilgarn und Echthaar von mir gearbeitet.
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Beitrag von luckyfritz07 am Mo 26 Mai 2014, 19:57

Jörg schrieb:
luckyfritz07 schrieb:Wie Decals kräftig silbern können ist mir schon ein Rätsel; schließlich können ja die Abziehbilder farblich nicht beeinflusst werden!
Nicht der Permanentschreiber, sondern das Blitzlicht reflektieren. (...) Im übrigen: Kritisieren ist immer leichter als selber machen!

Okay, Fritz ... ohne jetzt dieses Thema weiter über Gebühr zweckentfremden zu wollen ...  Rolling eyes 

Das sogenannte Silbern verursachen mikroskopische Lufteinschlüsse zwischen (rauher, matter) Farboberfläche und Decalträgerfolie.
Decals werden deshalb idealerweise auf eine klarlackierte (glatte) Oberfläche aufgebracht und anschließend nochmals mit Klarlack versiegelt.

Ebenso lassen sich unterschiedliche Farben bzw. Glanzgrade mit einem abschließenden Klarlacküberzug (Matt, Seidenglanz, Hochglanz) egalisieren.
Das nennt sich Endfinish und dient ( siehe oben) gleichzeitig der dauerhaften Konservierung der aufgebrachten Decals.

Diese Vorgehensweisen wurden (auch hier im Forum) schon so oft erläutert und vorgeführt,
daß man sie getrost zu den Grundlagenkenntnissen des Modellbaus zählen kann!  Twisted Evil 

Ist vollkommen okay Jörg, das mit dem "Silbern" bei Decals war mir so nicht bekannt u. ärgert mich selbst No
Deshalb danke ich Dir auch für den sachlich, ausführlichen Umgang mit diesem Thema - und natürlich für Deine Zeit!
An Deiner Sachkompetenz zweifle ich nicht; Deine Schätzchen sehe ich mir gerne an.

Was haben Bastler und Börsianer gemeinsam? Viel Geduld und das Talent Schmerzen zu erleiden!

Noch nen schönen Abend

Gruß,
Fritz

Gut's Nächtle, Jörg
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Beitrag von luckyfritz07 am Mo 26 Mai 2014, 20:09

heureka69 schrieb:
luckyfritz07 schrieb:
Wer die Reling so hin bekommt wie von Revell beschrieben, dem gebe ich gerne nen Kasten Bier aus + Versandkosten Very Happy 

Hi Fritz,

Ich kenne  den Stahl-Draht oder Tackerdraht, den Du verwendet hast nicht.
Ist der Stahldraht und Tackerdraht, den Du verwendest Meterware oder ist der auf eine Rolle gewickelt?

Wäre für ein Foto des Ursprungsmaterials dankbar.

Schönen Abend, Markus,

der Tackerdraht war eine Notlösung da ich Stahldraht nicht zur Hand hatte!

Stahldraht gibt es sicher im Fachhandel oder Baumärkten. Für die Deckreling der U-2540 ist ein Durchmesser von 0,6mm erforderlich.
Als Notlösung hatte ich gewöhnlichen Tackerdraht aus einem Magazin verwendet (läßt sich gerade biegen); wie gesagt, nur eine Notlösung!

Der Kerzenzieher bekommt selbstverständlich den versprochenen Kasten!

Gruß,
Fritz

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Beitrag von SibirianTiger am Mo 26 Mai 2014, 20:14

Gut, her mit dem Kasten

U-Boot Typ XXI mit Interieur FERTIG Pict3014

Das Nähgarn hier am Kran hab ich mit der Kerze gewachst und ich bin net die einzige hier die Nähgarn wachst und mein Schiff hat n kleineren Maßstab als dein Boot.

Dann kauft man sich den Draht, bohrt ein 0,7er Loch in die Halterung und schiebt den Draht durch. Is das sooo schwer?
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Beitrag von luckyfritz07 am Mo 26 Mai 2014, 20:41

SibirianTiger schrieb:Mein Bruder hat bei seinen Booten Monofilgarn von mir verwendet, bei einem seiner Boote hat er auch die Reling damit gemacht. Selbst bei meiner 350er Bismarck kam das Garn zum Einsatz. Sorry wenn ich das sag, aber WIESO nimmste Sekundenkleber bei nem Plastikbausatz, wenns dafür den Revell Contacta, ein Kleber speziel für Plastikmodelle, gibt? Ich nehm Sekundenkleber nur bei Resin- oder Vinylmodellen und bei PE Teilen.

Die Decals silbern immer, wenn man sie nicht richtig Nass gemacht und nicht richtig aufgetragen hat, da muß man die Stellen, wo das Decal draufkommt, erstmal mit einem Glanzklarlack bepinseln, Decal drauf, mit einem Taschentuch fest andrücken und dann mit einem Matt Klarlack wieder drauf und damit das ganze Modell bepinseln.

Dann sind diese komischen Flecken auf dem Grau die Fettabdrücke der Finger, da auch die Haut eine normale und natürliche Fettschicht besitzt, helles Grau is da leider sehr empfindlich dafür.

Ich muß mich auch Jörg´s Meinung anschließen. Da sah selbst das erste U-Boot meines Bruders besser aus als das hier

Hallöchen!

Zunächst zum Sekundenkleber:

Nur für die Verdrahtung der Deckreling habe ich Sekundenkleber (für Metall) verwendet da für solche Materialien der Contacta gänzlich ungeeignet ist!
Den Rest des Modells habe ich selbstverständlich mit Contacta verklebt.

Die Flecken vom Oberdeck (Farbcode 57) kommen vom Erstanstrich mit überalternden Farbe. Die gingen auch beim Zweitanstrich mit neuer Farbe nicht weg!
Das habe ich aber schon zuvor geschrieben.

MfG,
Fritz
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Beitrag von SibirianTiger am Mo 26 Mai 2014, 20:56

Erzähl mir nix, die Flecken gehen weg, ich hab das gleiche Theater bei meiner Roten Oktober mit der Geschützgrau und der Mausgrau gehabt, beides neue Farben und überall da wo ich das Modell gehalten hab waren die Fettigen Tapser drauf. Nachdem ich mit Matt Klar das Modell versiegelt hab waren auch die Flecken weg.
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Beitrag von luckyfritz07 am Mo 26 Mai 2014, 21:21

SibirianTiger schrieb:Gut, her mit dem Kasten

Hallo Sibirian Tiger,

die Bismarck ist hier auf falschem Kurs!

Der Kasten Bier bezog sich sich nicht auf gewachstes Garn sondern auf die Bauanleitung für die Deckreling der U-2540!
Demnach sollte diese aus gezogenen Gußästen (mit Hilfe einer Kerze) gefertigt werden.

Der Kran ist Dir trotzdem gut gelungen!

von SibirianTiger am Mo 26 Mai 2014, 20:56

Erzähl mir nix, die Flecken gehen weg, ich hab das gleiche Theater bei meiner Roten Oktober mit der Geschützgrau und der Mausgrau gehabt, beides neue Farben und überall da wo ich das Modell gehalten hab waren die Fettigen Tapser drauf. Nachdem ich mit Matt Klar das Modell versiegelt hab waren auch die Flecken weg.

Das es an der Farbe u. nicht an meinen Fingern lag kannst Du glauben oder auch nicht!

Tatsache ist, das ich die oberen  (fleckigen) Partien vor dem Zweitanstrich mit neuer Farbe angeschliffen hatte;
das Ergebnis war noch schlechter da die Flecken durchschimmerten. Beim Turm siehst Du das noch deutlicher, der 3 mal überstrichen wurde.
Tapper kann es da nicht geben weil man da wg der Reling schlecht hinkommt!

Bei meiner Dodge Viper RT 10 hhatte ich zuvor ein ähnliches Problem (Code 31). Nach dem Abschleifen u. Neuanstrich war da nichts mehr zu sehen!
Die 57er Farbe kann ich nicht empfehlen.



Grüße,
Fritz


Zuletzt von gipsy the barbet am Di 27 Mai 2014, 07:19 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet (Grund : Zitat gesetzt)
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Beitrag von SibirianTiger am Di 27 Mai 2014, 21:42

Die 57er hab ich auch, da hatte ich auch die Tappen und die warn nachm Klarlack Finish weg.



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Beitrag von luckyfritz07 am Di 27 Mai 2014, 23:13

SibirianTiger schrieb:Erzähl mir nix, die Flecken gehen weg, ich hab das gleiche Theater bei meiner Roten Oktober mit der Geschützgrau und der Mausgrau gehabt, beides neue Farben und überall da wo ich das Modell gehalten hab waren die Fettigen Tapser drauf. Nachdem ich mit Matt Klar das Modell versiegelt hab waren auch die Flecken weg.

Hallo Bianca!

Ohne das Thema weiter zu vertiefen - das sind keine Tapper! Das sind Flecken vom Farbton der schlechten Farbe (vom Erstanstrich), die durchschimmert.
Mit problematischem Untergrund wirst Du nie ein optimales Ergebnis erreichen können, selbst wenn Du eine Wand anstreichst!
Eine Möglichkeit wäre gewesen, die erste Farbe komplett mit Verdünnung runterzuputzen um sie dann neu aufzutragen.

Grüße,
Fritz


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