Der lustige Modellbauer
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DER RHEIN soll geborgen werden

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Beitrag von Babbedeckel-Tommy am Fr 14 März 2014, 21:28

Hallo zusammen,

eben in einem anderen Forum gelesen:


Code:
http://www.rhein-zeitung.de/region_artikel,-Vor-160-Jahren-im-Rhein-versunken-Eisenbahnfreunde-wollen-Dampflok-bergen-_arid,1119151.html
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Beitrag von OldieAndi am Fr 14 März 2014, 22:34

Hallo Tommy,

eine dolle Geschichte. Ich frage mich nur, was nach 160 Jahren noch von dieser Lok übrig ist?

Gruß
Andreas
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Beitrag von Glufamichel am Fr 14 März 2014, 23:13

Die Geschichte von der Lok an sich ist, ich meine mich zu entsinnen, letztes oder vorletztes Jahr schon einmal durch die Zeitungen gegangen. Vielleicht weiss Georg noch etwas dazu...
Und wenn die Lok so richtig im Schlick eingeschlossen ist, ohne dass Sauerstoff dazu gekommen ist, kann sie noch recht gut erhalten sein. Das Material war dicker, die ganze Technik viel einfacher aufgebaut. Ich denke für einen guten "Hingucker" und als Ausstellungsexponat bestimmt noch tauglich. Wenn ich denke was an Panzern und Flugzeugen noch aus Schlick und Wasser gezogen wurde, in der Relation eigentlich gut möglich  scratch 
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Beitrag von bahnindianer am Fr 14 März 2014, 23:48

Hallo liebe Eisenbahnforscher,

die Geschichte dieser Lok ist schon so alt. Das einzige was etwas andersartig an dieser ist, ist die Tatsache, dass an dieser "Sommerloch-Geschichte" zumindest mehr Wahrheit steckt als am Krokodil im Rhein welches auch alljährlich gesichtet wird.

Warum der Bahnindianer jetzt auch dazu etwas zu sagen hat, der Kerl gibt ja auch zu allem seinen Kommentar ab. Großmaul und Dummschwätzer.

Nee dem ist nicht so. Wie vielleicht viele wissen bin ich gemeinsam mit meinem Sohn in einem Oldtimer-Club für historische Baumaschinen. Außerdem bin ich sehr Nahe an dem was in Darmstadt so abgeht. Vor etlichen Jahren kam Volker, gemeint ist eben jener zitierte Herr Volker Jenderny, auf unseren Verein, die Interessengemeinschaft historische Baumaschinen, zu um mit uns über das Projekt einer eventuellen Bergung eben jener sagenumwobenen Geschichte der versunkenen Dampflok zu sprechen.

Man vermute die Lok eben an einer Stelle im Rhein die wahrscheinlich in einem Altrheinarm bei Altlussheim liege. Wir mussten damals unsere Mithilfe absagen. Das hatte verschiedene Gründe, einer war die Unmöglichkeit der Ausführung wegen der Topographie. Das die Lok inzwischen mehrere Flusskilometer stromaufwärts liegen soll verwundert mich. Die damaligen Ultraschallmessungen, oder was das auch immer war, zeigten eine Unregelmäßigkeit in ca. 15 Meter Tiefe im schlammigen Uferbereich. Man hatte diese damals als die Umrisse der alten Lok gedeutet.

Jetzt sollen neue Messungen eben diese wiederbelegen, Messungen die noch nicht durchgeführt sind. Nicht gegen Volker und sein Ansinnen eben diese Lok zu finden und bergen. Aber selbst wenn die Gruppe dieses Mal richtig liegt was wird sie finden? Es wird wohl keine Lok zu finden sein. Liegt die Lok im nassen Schlamm dürften Zersetzungsprozesse einen großen Teil der Maschine dahingerafft haben. Rahmen waren damals üblicher Weise aus Holz und dürften damit wahrscheinlich auch schon längst vergangen sein. Sicherlich ein solcher Fund wäre eine Sensation erinner aber leider mehr an die vielen Loks der strategischen Kriegsreserve in Form von Dampfloks oder an die vielen Loks die irgendwo im Tunnel stehen.

Lassen wir doch der Gruppe um Volker Jenderny erst einmal die Zeit genaues herauszufinden und zu beweisen. Was dann benötigt wird ist Geld, viel Geld. Und genau da ist jeder der gerne eine Sensation hätte aufgerufen zu helfen nur das wollen dann eben wieder kaum welche. Mit etwas Glück finden wir ja irgendwo einen reuigen Steuersünder der mal ein paar Peanuts übrig hat.

Gruß Georg
bahnindianer
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Beitrag von Erik der Wikinger am Sa 15 März 2014, 00:30

Nabend Georg!
Schön hier zu auch mal eine wenig "Insider" Wissen zu lesen.
Erik der Wikinger
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Beitrag von bahnindianer am Sa 15 März 2014, 09:07

Hallo,

zum einen, dass in meinem Post mit Großmaul und Dummschwätzer war natürlich irronisch gemeint. Ich bin halt nun mal durch meine Oldtimerrestauriererei (ruht derzeit völlig) und meine Tätigkeit mit und für viele aus der Insiderszene der Eisenbahn tatsächlich oftmals etwas mehr im "Bilde" als Aussenstehende.

Erlaubt mir ein kurzer Nachsatz zu dem Problem die Lok zu orten. Das es sie gibt ist unbestritten. Über den Zustand kann keiner etwas sagen. Man kennt die Lok nicht und man kennt die Materialien nicht genau. Das Schwierigste bei der ganzen Sache ist nun einmal die Ortung. Wir können Römersiedlungen aus der Luft erkennen aber eine Lok im Schlick und dann vieleicht noch meterhohes Wasser darüber, das geht nur mit modernsten Methoden und die kosten eben viel Geld. So kann man eben in Ermangelung der flüssigen Mittel (nicht das Wasser) nur mal eine schnelle und daher auch recht ungenaue Pfüfung vornehmen. So etwas führt dann leider auch immer zu Spekulationen. Die Presse nutzt diese dann eben oftmals recht schamlos aus um mal wieder etwas Schwung in den Blätterwald zu bringen.

Bei der damaligen Schiffsunglück ist es so ein wenig wie beim Schatz der Nibelungen. man ist sicher, dass das Objekt im Rhein gelandet ist kennt aber die genaue Lage des Rheines aus der damaligen Zeit nicht mehr. Das bedeutet, die Lok kann irgendwo im Uferbereich der heute teilweise noch sichtbaren Altrheinarme liegen oder irgendwo unter Ackerland oder gar Bebauung.

Wer das gerne genau wissen möchte der Kann Volker Jenderny ja etwas als Spende zukommen lassen. Das Eisenbahnmuseum Darmstadt-Kranichstein nimmt diese sicherlich gerne entgegen und wird diese bei entsprechendem vermerk auf der Zahlung auch für das Projekt "Rhein" verwenden. Jeder Euro bringt Volker seinem großen lebenstraum etwas näher und hilft Licht ins Dunkel jenes Schiffsunglücks zu bringen.

Gruß Georg
bahnindianer
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Beitrag von Glufamichel am Sa 15 März 2014, 09:17

Danke für deine Auskunft Georg. Auch ich schätze dein Wissen und deine Ansichten  2 Daumen  Als
bahnindianer schrieb: Großmaul und Dummschwätzer.
 sunny
Glufamichel
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