Der lustige Modellbauer
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Mein HO-Fahrzeugpool

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Re: Mein HO-Fahrzeugpool

Beitrag von lok1414 am Do 21 Dez 2017, 20:23

Wieder konnte ich mir einen Traum erfüllen und eine Lücke in der Sammlung schließen:

Liliput 144 503 (Art.-Nr. L132536) ...
... aus der 1. Bauserie (E44 502 - E44 505).




... und hier der Vergleich mit der 2. Bauserie (E44 506 - E44 509), die bekanntlich schon seit vielen Jahren im ROCO-Sortiment ist/war.
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Re: Mein HO-Fahrzeugpool

Beitrag von GregMic am Fr 22 Dez 2017, 14:14

Hallo Wolfgang

Bis jetzt begnügte ich mich mit der Roco- 144er. Beim Anblick Deiner 144 der ersten Serie muß ich gestehen, daß Du eine äußerst interessante Lok dein Eigen nennst.

Greuß, Gregor
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Re: Mein HO-Fahrzeugpool

Beitrag von GregMic am Fr 22 Dez 2017, 14:15

..... und schreiben kann ich auch nicht mehr! Natürlich soll es Gruß und nicht Greuß heißen. Ich werde alt .....
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Re: Mein HO-Fahrzeugpool

Beitrag von lok1414 am Fr 22 Dez 2017, 19:30

@Gregor: Ich sah sie ... ich verliebte mich ... sie siegte ... Pfeffer
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nur Hallo

Beitrag von aviavi59 am Fr 12 Jan 2018, 20:55

Winker Hello

Wolfgang
Ein, wenn auch verspätetes, Gesundes Neues Jahr
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Re: Mein HO-Fahrzeugpool

Beitrag von lok1414 am Fr 16 Feb 2018, 12:30

Meine V160-Familie hat ihr letztes Mitglied, die V169 001 (219 001) willkommen geheißen.

... zur Geschichte:
Die V 169 001 war der Prototyp für Diesellokomotiven mit einer Gasturbine als Zusatzantrieb. Die Lok wurde 1965 aus der Baureihe V 160 entwickelt. Von der Baureihe V 169 hat die Deutsche Bundesbahn nur eine Lokomotive beschafft. Ihre EDV-gerechte Bezeichnung ab 1968 lautete 219 001-5.

Als Gasturbine wählte man die LM 100-PA 104 von General Electric, die aber statt mit Kerosin mit Diesel betrieben werden sollte. Für die Lok wurde die Turbine in Lizenz von Klöckner-Humboldt-Deutz, kurz KHD, im Werk Oberursel (Taunus) gebaut (heute der deutsche Unternehmensteil von Rolls-Royce). So war naheliegend, dass KHD auch den Auftrag für die Lokomotive erhielt.

Das KHD-Werk in Köln lieferte am 4. Juni 1965 die V 169 001 mit der Fabriknummer 57846 ab. Danach wurde sie auf der Internationalen Verkehrsausstellung in München der Öffentlichkeit präsentiert. Anschließend hat man noch die Zugheizung vervollständigt, so dass sie erst am 29. Oktober 1965 von der DB abgenommen wurde. Ab März 1966 ging sie dann auf der Allgäubahn München–Lindau in die Erprobung. Dafür wurde sie im Bw Kempten stationiert. Die Bauweise bei der V 169, den Generator für die Heizung mit einer Zapfwelle aus dem Strömungsgetriebe anzutreiben, hat sich hierbei bewährt und wurde für spätere Serienlokomotiven der Baureihen 218 und 210 übernommen. Ebenso wurde die grundsätzliche Brauchbarkeit des Zusatzantriebs mit Gasturbine bewiesen.

Mit dem Erscheinen der Baureihe 210 in Kempten 1971 war die leistungsschwächere 219 001-5 auf der Allgäubahn überholt. Als 1974 die Gasturbine einen Schaden der Brennkammer erlitt, wurde sie ausgebaut. Der Diesel wurde auf 1400 kW (1900 PS) gedrosselt. Die Heizanlage der Lok wurde ebenfalls stillgelegt. Mit diesen Umbauten konnte die Lok in Kempten nicht mehr verwendet werden. Die Lok kam ab 1975 als reine Güterzuglok zum Bahnbetriebswerk Gelsenkirchen-Bismarck und wurde bis Fristablauf am 25. November 1977 dort eingesetzt. Oft war sie an der Spitze von Übergabezügen ins niederländische Grenzgebiet zu sehen; hier war sie regelmäßig auf der Strecke nach Winterswijk im Einsatz. 1978 wurde die Lok bei der DB ausgemustert.


... die Stationierung:
... als V 169
V 169 001 Kempten 20.06.1965 Anlieferung
V 169 001 Kempten 15.07.1965 Ausstellungslok IVA 65
V 169 001 Kempten 29.10.1965 Abnahme Deutz 57846
V 169 001 Kempten 31.12.1967 Umzeichnung in 219 001

... als 219
219 001 Kempten 01.01.1968 Umzeichnung aus V 169 001
219 001 Kempten 15.04.1974 Ausbau der Gasturbine
219 001 Kempten 23.02.1975 nach Gelsenkirchen-Bismarck
219 001 Gelsenkirchen-Bismarck 24.02.1975 von Kempten
219 001 Gelsenkirchen-Bismarck 24.11.1977 Z-Stellung
219 001 Gelsenkirchen-Bismarck 26.01.1978 Ausgemustert

... das Modell:
Mehr durch Zufall, als gezielt gesucht, gelangte ein alter (nicht mehr erhältlicher) Verbeck-Umbausatz einer (Märklin / Hamo) V160 in eine V169 für "kleines Geld" in meine Hände. Es war auf einem Modellbahn-Flohmarkt und der Verkäufer wusste nicht wirklich was er da verkaufte (... war ja nicht von M+F öder Weinert - wie er sagte).

Damit konnte ich die letzte Lücke bei meiner V160-Familie schließen (ohne mir das kostspielige Liliput-Modell zu zu legen).



Mit einer gut erhaltenen Hamo-V160 kombiniert (ja ich gebe es zu, es war schon eine rechte "Friemelei") entstand mein Modell der V169 001 / bzw. 219 001 wie ich sie benummert habe ...
... und so sieht das Modell nun aus:







Sorry, erst als ich schon fast fertig war, fiel mir ein: Du hast ja gar kein Bild für einen BB fotografiert.
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Re: Mein HO-Fahrzeugpool

Beitrag von Frank Kelle am Fr 16 Feb 2018, 19:08

Auf jeden Fall eine interessante Maschine. Aber - eine HAMO-Maschine? Nicht, daß Dich die Sammler steinigern Very Happy
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Re: Mein HO-Fahrzeugpool

Beitrag von lok1414 am Mo 19 Feb 2018, 14:00

Ein neues Familienmitglied konnte bei der Baureihe 41 hinzugefügt werden.

41 037 - mit Hochleistungskessel und einem 2'2'T32-Tender (Bauart 1925) mit Gleitlagern.

Nachdem bisher Lokomotiven der Baureihe 41 aus den Beständen der DR (DDR) entstanden waren:
- 41 080
- 41 008
- 41 005

nun ein Modell aus dem Bestand der DB (BRD).

Aus den im Materiallager vorhandenen Bauteilen entstand die 41 037 (wieder eine Maschine mit niedriger Betriebs-Nummer).
Das Fahrwerk der Lok wurde gespendete von einer Piko 41, den Hochleistungskessel spendierte eine Roco 41. Nach etwas Anpassungsarbeiten wurden Fahrwerk und Kessel passend verheiratet.
Der Tender ist eine Mischung aus einem Piko 2'2'T34-Fahrwerk und einem, auf Bauart 1925, modifizierten Revel 2'2'T32-Gehäuse.  Den neuen Motor spendete die Firma Electronic C....





Ok, ok, die Benummerung ist derzeit noch "getürkt", aber ich warte noch auf die Fertigstellung der zweiten HLK-41, 41 019 (mit einem 2'2'T32-Tender der Bauart 1934 mit Rollenlager).
Ein kurzer BB zu der 41 037 wird folgen.
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Re: Mein HO-Fahrzeugpool

Beitrag von Erzgebirger am Mi 21 Feb 2018, 22:05

Hallo Wolfgang,

Glückwunsch zur neuen Errungenschaft. Freundschaft
Die Drehgestellblenden am Tender werden sicher noch "erröten".    Embarassed  

Bin schon gespannt auf Deinen BB.

Gruß aus dem Erzgebirge, Karl-Heinz   Winker 3
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Re: Mein HO-Fahrzeugpool

Beitrag von lok1414 am Do 22 Feb 2018, 08:17

@ Karl-Heinz: Aber sicherdoch, sobald die Minustemperaturen vorbei sind, geht´s zum Lackieren in die 2. Werkstatt (sonst gibt´s die "rote Karte"). Bis dahin sind sicherlich die anderen Tender-Varianten auch fertig zur Farbbehandlung:

2'2'T32, Gleitlager, Bauart 1934 für 41 080 (Nachbaukessel - DR)
2'2'T32, Gleitlager, Bauart 1925 für 41 167 (HLK - DB)
2'2'T32, Rollenlager, Bauart 1934 für 41 019 (HLK - DB)
2'2'T32, Gleitlager, Bauart 1926 für 43 007 (DRG)
2'2T30, Gleitlager, Bauart 1925 für 41 331 (HLK - DB)

Frage: Hast Du ein Vorbild-Foto von der 41 331 mit dem Tender 2'2T30, zur freundlichen Überlassung? Ich habe leider nur die Variante mit dem 2'2'T34.
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Re: Mein HO-Fahrzeugpool

Beitrag von Erzgebirger am Do 22 Feb 2018, 21:28

Hallo Wolfgang,

bei dem Foto muss ich leider passen. Mein Bildarchiv endet bei der 41 311.
Deine aktuellen Projekte klingen sehr interessant. Wünsche Dir viel Erfolg.
Leider musste ich gestern einen "Tiefschlag" verkraften. Mir ist der im Bau befindliche Kessel der 03 1075 vom Basteltisch abgestürzt. . . Traurig 1  
Aber wir sind ja Bastler und da kriegt man das auch wieder hin.

Karl-Heinz
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Re: Mein HO-Fahrzeugpool

Beitrag von lok1414 am Do 22 März 2018, 12:00

Gestern gab mal wieder einen Neuzugang im Fahrzeug-Pool:

... Lima 103 115 (Lima 208119L) ....
die hat mir gerade noch, in der Sammlung, gefehlt:





... in der Farbvariante, die wohl niemand wirklich geliebt hat: Himbeerrot und Lätzchen.

Zum Modell:
Ein Stromabnehmer ist hin. Aber die wären ohnehin ausgetauscht worden.
Die Fahreigenschaft, ganz ok (ohne bisherige Motordurchschau und Abschmieren im Aw) - ich bin ja kein "Fahrer".
Einzig was mich etwas stört: Ohne Schienenräumer, an den Drehgestellen, sieht sie da etwas nackt aus. Doch das läßt sich zum Glück ja relativ beheben.
Umbau? nööö, eigentlich nichts geplant.
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Re: Mein HO-Fahrzeugpool

Beitrag von Bastlerfuzzy am Do 22 März 2018, 17:37

Hallo Wolfgang,

nun ja, diese Farbgebung hat es mal gegeben. Mit Pufferverkleidung und Räumer sieht die Lok natürlich schöner aus.
Bis auf die Stromabnehmer würde ich die Lok so belassen,wie sie ist. Ich habe die Lok ebenfalls.

Gruß Dietmar
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Re: Mein HO-Fahrzeugpool

Beitrag von lok1414 am Di 03 Jul 2018, 20:43

... Roco E91 88 (Roco 43737) ....
Das geduldige Warten hat sich gelohnt. Ein anderer lang gewünschter Fisch hatte vor 14 tagen angebissen.

Geschichtliches: Die E91.8 (E91 81 - E91 94) ist die preußische Variante der bekannteren bayrischen Variante, die E91.0 (E91 01 - E91 20). Die Maschinen sollten im schlesischen DRG-Bahnnetz auf 10 ‰ Steigung des Riesengebirges Güterzüge mit 1200 t Gewicht mit 35 km/h und Personenzüge von 500 t Gewicht mit 45 km/h befördern.

Die schlesischen Maschinen, mit denen die Auslieferung 1925 begonnen hatte, waren im Bw Hirschberg beheimatet. Von ihnen wurden 1933 die E 91 89 bis E 91 91 zum Bw Ulm der Rbd Stuttgart umgesetzt. 1943 kamen E 91 88 und E 91 94 nach Bayern, 1944 folgten E 91 82, 92 und 93. Die verbliebenen E 91 83 bis E 91 87 wurden im Herbst 1945 in die Sowjetische Besatzungszone überführt. Sie gelangten 1946 als Reparationsleistung in die UdSSR. Nach ihrer Rückkehr 1952/53 blieben sie abgestellt. Eine Wiederinbetriebnahme für die Rübelandbahn wurde nicht ernsthaft verfolgt, da relativ bald feststand, diese Strecke mit 25 kV, 50 Hz zu elektrifizieren. Die Lokomotiven wurden 1962 ausgemustert und 1965 verschrottet. Von den süddeutschen Lokomotiven waren 1934 die E 91 05 und 1944 die E 91 17 ausgemustert worden.
Bei der jungen Bundesbahn verblieben nach weiteren Ausmusterungen ab 1950 die 17 Lokomotiven E 91 01–03, 07–11, 13, 15, 16, 18, 20, 81, 88, 89 und 94 im Bestand der DB und wurden zwischen 1958 und 1960 modernisiert, wobei vor allem die elektrische Ausrüstung erneuert wurde. Dabei wurden die Führerstände verändert (Entfernen der Übergangseinrichtung und Fensterschirme, drittes Stirnfenster ergänzt). Mit Einführung der computergerechten Betriebsnummern trugen die Lokomotiven ab 1969 die Baureihenbezeichnung 191 und dreistellige Ordnungsnummern. In den letzten Jahren waren die Maschinen nicht nur in süddeutschen Bahnbetriebswerken, sondern mit dem Bw Oberhausen im Ruhrgebiet beheimatet. Wegen ihrer geringen Höchstgeschwindigkeit wurden sie vor allem im Rangierdienst eingesetzt. Hier sicherte ihr Reibungsgewicht für den Dienst auf Rampen das lange Überleben der Lokomotiven, die bis 50 Jahre alt wurden. Sie wurden zwischen 1969 und 1975 ausgemustert.








Die Bilder zeigen jeweils die bayr. und die preuß. Variante der Baureihe E91 von Roco als Modell.

Jetzt fehlt noch die preuß. Variante E91.9. Aber was nicht ist, kann ja noch werden.
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Re: Mein HO-Fahrzeugpool

Beitrag von Frank Kelle am Mi 04 Jul 2018, 07:39

Glückwunsch zum Fischzug! Ehrlich gesagt: vor der 191 002 habe ich damals länger im Laden gestanden, mich faszinierte das Gestänge der Lok.. Aber dann "siegte" der Gedanke, das ich keine Oberleitung auf meiner Bahn hatte... War das nicht mal eine Röwa-Lok?
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Re: Mein HO-Fahrzeugpool

Beitrag von lok1414 am Mi 04 Jul 2018, 08:07

@Frank: Da liegst Du richtig. Die älteren Roco E91-Modelle wurden noch mit RÖWA-Formen (aus der Konkursmasse von Willi Ade gefertigt). Die beiden originale Röwa-Loks E91 05 (DR) und 191 011 (DB) liegen hier wohl behütet im Modell-Pool.

Alle drei Typen konnten übrigens seinerzeit noch im schweren Rangierbetrieb des Rbf Oberhausen bzw. in Ruhe im Bw Osterfeld oder vor Üg´s abgelichtet werden. Im Zeitraum 1969 bis 1975 wurden sie dann ausgemustert.
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Re: Mein HO-Fahrzeugpool

Beitrag von lok1414 am Do 12 Jul 2018, 10:47

... Trix 175 052 der DB (Trix 52 2431 00) ...

Die Baureihe E 75 war eine E-Lok für den Personen- und Güterzugdienst. Es handelte sich um eine in der elektrischen Ausrüstung weitgehend mit der Baureihe E 77 gleiche Lokomotive, die jedoch auf einem einteiligen Fahrzeugrahmen mit der Achsfolge 1’BB1’ aufgebaut war.

Ursprünglich waren 79 Lokomotiven bestellt worden; wegen der Wirtschaftskrise gingen jedoch nur 31 Fahrzeuge in Betrieb. Die E 75 01–12 wurden in Süddeutschland stationiert, die E 75 51–69 in Mitteldeutschland.

Nach dem Krieg kamen deswegen 22 Lokomotiven zur Deutschen Bundesbahn. In der sowjetischen Besatzungszone waren zwei Lokomotiven verblieben, die E 75 07 war schwer beschädigt und wurde ausgemustert, die E 75 58 kam als Reparationsgut in die Sowjetunion und wurde nach Rückgabe nicht mehr in Betrieb genommen und bis 1964 ausgemustert. Die übrigen waren wegen Kriegsschäden ausgemustert worden, die ebenfalls in der sowjetischen Zone verbliebene E 75 07 gehörte dazu.

Die Bundesbahn modernisierte 1960/1961 die E 75 09, 55 und 69. Dabei erhielten die Lokomotiven unter anderem in Gummi gefasste Fenster, und die seitlichen Blendschutzbleche an den Frontfenstern entfielen. 1968 erhielten die 19 noch vorhandenen Lokomotiven die Baureihenbezeichnung 175. Sieben Maschinen wurden 1968/69 abgestellt, die übrigen zwölf 175er wurden bis zum 1. August 1972 ausgemustert.




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Re: Mein HO-Fahrzeugpool

Beitrag von lok1414 am Mo 06 Aug 2018, 10:09

... Märklin 191 099 der DB (Märklin 3329 umgebaut auf 2-Leiter DC) ...

Die Maschinen wurden 1929 von der AEG und WASSEG (Arbeitsgemeinschaft aus AEG und SSW) als E 91 95–106 ausgeliefert und für den Betrieb im schlesischen Netz im Bw Waldenburg-Dittersbach stationiert. Von der Ursprungsausführung der Baureihe E 91 unterschieden sie sich nicht nur technisch durch das geringere Gewicht (Gewichtsersparnis vor allem bei den Fahrmotoren) und die elektrische Bremse, die Lokomotiven waren länger geworden. Leistungsmäßig unterschieden sich beide Bauarten nicht. Äußerlich waren die neueren Maschinen leicht an den drei großen Führerstandsfenstern und den seitlichen Lüftungsgittern, die alle auf Höhe der Maschinenraumfenster saßen, zu erkennen. Zur Unterscheidung von der älteren Ausführung erhielten sie die Baureihenbezeichnung E 91.9.

Die E 91 96 wurde nach einem Unfall 1943 ausgemustert und nach Kriegsende in Süddeutschland zerlegt. Vor Kriegsende wurden die E 91 95 bis E 91 102 nach Süddeutschland gebracht. E 91 104 befand sich bei Kriegsende mit Bombenschäden im RAW Dessau. Die E 91 103, 105 und 106 wurden im Oktober 1945 ebenfalls dorthin gebracht. Diese drei Maschinen und Ersatzteile aus der zerlegten E 91 104 gelangten 1946 im Rahmen der Reparationslieferungen in die Sowjetunion. Nach ihrer Rückkehr 1952/53 blieben sie abgestellt und wurden 1962 ausgemustert und im folgenden Jahr verschrottet.

Bei E 91 95 wurden die Kriegsschäden nicht mehr repariert. Sie wurde 1949 ausgemustert. Die übrigen Lokomotiven (E 91 97–102) standen bei der Deutschen Bundesbahn in Betrieb und wurden entsprechend der E 91.0 zwischen 1957 und 1960 modernisiert. Mit der Einführung des EDV-Baureihenschemas zum 1. Januar 1968 wurden sie in 191 097–102 umgezeichnet. Ihre Ausmusterung erfolgte 1974 (191 097, 098, 102) und 1975 (191 099–101).

Am 27. November 1975 wurde mit 191 099 die letzte Lokomotive der Baureihe 191 ausgemustert.
Die Unterschiede zu der Ursprungsvariante (siehe weiter oben) betrafen den Radstand im Triebdrehgestell, der um 200 mm vergrößert wurde, und den Achsstand der Lokomotive, der durch Auseinanderrücken der Triebdrehgestelle um 300 mm vergrößert wurde. Grund dafür waren ein erforderlicher Raumgewinn zum Unterbringen der Widerstandsbremse. Demgegenüber konnte zwischen der äußeren Achse und der Pufferbohle 50 mm eingespart werden.

Weiterhin war zwecks zusätzlicher Last durch die Widerstandsbremse die elektrische Anlage überarbeitet worden. So wurde der völlig umgearbeitete Transformator 2.900 kg leichter, an den Motorgehäusen ergab sich eine Einsparung von 2.300 kg. Weitere Einsparungen führten dazu, dass das Gesamtgewicht der Lokomotiven um 7.300 kg als die Ursprungsvariante leichter waren. Die Dachausrüstung wurde überarbeitet. Da bei der Ursprungsausführung durch Eisbildung an den Kontakten der Stromabnehmer Störungen aufgetreten waren, erhielten die modifizierten Lokomotiven einen vom Maschinenraum aus zu betätigenden Trennschalter.








Mehr Informationen zur E91.9 der DRG in Schlesien findet ihr hier:
Code:
http://www.zackenbahn.de/e91_9.html

Die drei Modell-Versionen der BR E91




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Re: Mein HO-Fahrzeugpool

Beitrag von maxl am Mo 06 Aug 2018, 10:50

Vielen Dank für die sehr detaillierten Informationen und die Fotos, Wolfgang! Und meine Gratulation zu den Modellen. Der Stangenantrieb als ein "archaisches" Stück sichtbarer Technik gefällt mir besonders. Ansonsten kann ich über dein Fachwissen nur staunen. Wieder was gelernt - aber vermutlich leider auch allzu schnell wieder vergessen... Wenn ich es richtig zusammenbringe, war die E 91 zugleich auch eine Vorläuferin und Wegbereiterin des "Erfolgsmodells" E 93. Gruß Michael (maxl)
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Re: Mein HO-Fahrzeugpool

Beitrag von lok1414 am Mo 06 Aug 2018, 11:33

Ach ja Michael, das mit dem Vergessen ist so eine Sache. Vergessen wird es nicht wirklich. Aber im Alter (...wenn wir dann mal 70 sind ... Pfeffer) wird der Filter: "wichtig / un-wichtig" gegen die Gelassenheit ausgetauscht ... Tröstende

Es freut mich, dass dir die Modelle gefallen. Ich selber kann mich noch an das "Jammern" der Motoren und das Spiel der Stangen erinnern, wenn sie durch die Rangierbahnhöfe in München-Laim oder Oberhausen-Osterfeld rollten auf der Suche nach Wagen, die sie über den Ablaufberg drücken durften.

Mit ein wenig Glück werden wir uns ja bei Andreas in Erftstadt treffen.
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Re: Mein HO-Fahrzeugpool

Beitrag von maxl am Mo 06 Aug 2018, 15:53

lok1414 schrieb:Mit ein wenig Glück werden wir uns ja bei Andreas in Erftstadt treffen.
Das würde mich freuen! Gruß Michael (maxl)
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Re: Mein HO-Fahrzeugpool

Beitrag von lok1414 am Fr 10 Aug 2018, 09:32

... Rivarossi 10 002 ...
an der konnte ich nicht vorbeigehen. Zudem ist sie die passende Ergänzung zur bereits vorhandenen Rivarossi 10 001 ...

Gerade noch im Postpaket, jetzt auf dem Foto-Dio ...




Was ist am Aussehen zu ändern? Leider hat Rivarossi bei beiden Loks der BR 10 vergessen die Warnpfeile auf der Rauchkammertür anzubringen. Bei der 10 001 kommt einer in die zentrale Mitte; bei der 10 002 kommen zwei Pfeile mittig auf die Rauchkammer. An dem kleinen Unterschied konnte man beide Loks, frühe am Bahndamm, aus der Entfernung schon erkennen.
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Re: Mein HO-Fahrzeugpool

Beitrag von maxl am Fr 10 Aug 2018, 10:16

Mehr als einmal habe ich sie in Neuenmarkt bewundert, die Schwesterlokomotive 10 001! Ein imponierendes Stück Technik und doch im strengen Sinne schon veraltet, als sie konstruiert und gebaut wurde... Das Modell trifft das Original sehr gut, wie ich den Fotos entnehme. Meine Gratulation zum Neuzugang! Nur eine Einschränkung muss ich beim Original aus meiner Sicht machen: In Sachen Eleganz fährt die BR 10 den Stromlinienlokomotiven der Vorkriegszeit hinterher. Aber das ist natürlich sehr subjektiv! Gruß Michael (maxl)
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Re: Mein HO-Fahrzeugpool

Beitrag von lok1414 am Fr 10 Aug 2018, 11:31

Michael, da muß ich dir Recht geben. Die Entwicklung der BR 10 war Überflüssig, a) von der Zeit her und b) von der Leistung. Durch die Probleme mit dem Triebwerk konnten die 3.000PS nie richtig ausgenutzt werden. Man hätte der neubekesselten BR 01.10-Öl auch einen größeren Tender verpassen können ... und gut wäre´s gewesen ... ungeachtet den Vorteilen bei der Pflege & Wartung, Ersatzteilhaltung ...

Aber wahrscheinlich haben die Konstrukteure bei Krupp an die Modellbahner gedacht, die ein neues Modell haben wollten .... Nix wie weg
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Re: Mein HO-Fahrzeugpool

Beitrag von maxl am Fr 10 Aug 2018, 15:11

lok1414 schrieb:Aber wahrscheinlich haben die Konstrukteure bei Krupp an die Modellbahner gedacht, die ein neues Modell haben wollten .... Nix wie weg
Ein bahngeschichtlich ganz neuer Ansatz und zugleich eine hochinteressante These, Wolfgang! Da hätte ich wirklich auch selbst drauf kommen können... Nix wie weg Gruß Michael (maxl)
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