Der lustige Modellbauer
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Meine letzte H0-Lok, die VII T und noch zwei Kleine als Zugabe

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Meine letzte H0-Lok, die VII T und noch zwei Kleine als Zugabe

Beitrag von rollo am Di 13 Aug 2013, 20:16

Hallo,

ich möchte euch noch meine zuletzt gebaute H0-Lok vorstellen. Sie entstand für die Vereinsanlage meines damaligen Modellbahn-Clubs. Ich war dort zuständig für den H0e-Teil. Auf dem Bahnhof sollten u.a. auch Regelspurwagen auf Schmalspur-Rollwagen verladen werden. Dazu war eine kleine Lok erforderlich, welche automatisch die Waggons abkuppeln konnte, wenn diese auf dem Rollwagen aufgefahren waren. Natürlich sollte sie dann die Wagen auch wieder ankuppeln und herunterziehen können.

Ich erinnerte mich wegen dieser Funktion an die alte Piko BR 80. Allerdings hatte die nicht gerade gute Langsamfahreigenschaften, so dass mit deren Kupplungsprinzip dann im völligen Selbstbau die sä. VII T, welche noch in den 60er Jahren im Gaswerk Dresden-Reick rangierte, entstand.

Als Antrieb wurde ein Faulhabermotor mit Getriebevorsatz im Kessel untergebracht. Die Wasserkästen wurden mit Blei ausgefüllt. Die gesamte Lok entstand aus 0,5mm Bronzeblech. Alle Teile wurden mit der Laubsäge ausgesägt. Die Lok wurde für ihre Größe sehr schwer und eignete sich hervorragend zum Rangieren.

Die Allansteuerung ist nicht beweglich, dass habe ich mir nicht angetan, dafür ist sie sehr robust und hat mehrere Ausstellungen ohne Schäden überstanden.








Im Führerhaus wäre es noch möglich gewesen, die komplette Inneneinrichtung unter zu bringen, habe ich aber dann nicht mehr gemacht.


Bei der Ansicht von unten kann man sicher erkennen, wie die Kupplungshaken auf und ab bewegt werden können. Sie sind um den Bund der Zahnräder als Öse gelegt und werden bei Drehbewegung angehoben oder gesenkt.  


Dann habe ich noch zwei Schätzchen, welche mir in der Wendezeit "zugelaufen" sind. N-Modelle von M+F hatte ich bereits erworben und zusammen gebaut, also wollte ich es auch mal in H0 probieren. Da kam mir der Glaskasten gerade zurecht, er ist klein und fand auch noch ein Plätzchen in der Vitrine. Allerdings stellte es sich beim Bau heraus, dass sich M+F bei den N-Modellen mehr Mühe mit einem ordentlichen Antrieb gegeben hat. Ehe der Glaskasten ordentlich und halbwegs ruhig lief habe ich ganz schön Nerven gelassen.







Ganz so ruhig und langsam wie die VII T läuft der Glaskasten nicht, aber er sollte ja auch nicht rangieren.

Wer Dresden kennt und Modellbahner ist, der kennt sicher auch den früheren Moba-Händler Schubert am Schillerplatz. Dieser Händler war zu DDR-Zeiten schon recht rührig, wenn es um die Beschaffung von Modellbahnen ging. Naja, und mit der Wende war er es natürlich auch. Irgendwo trieb er eine Menge Raimo-Bausätze auf, welche er zu volkstümlichen Preisen dann auch verkaufte. Neben einigen Wagen kaufte ich mir da auch die T3 (soweit ich mich erinnere für 19,90 DM). Die hatte natürlich keinen Antrieb und auch keine bewegliche Allansteuerung. Da ein Freund von mir zur gleichen Zeit bei seiner Fleischmann-T3 die Steuerung beschädigte, sich eine neue Steuerung beschaffte und mich dem Einbau dieser Steuerung beauftragte, kam ich zu einer bewegliche Steuerung für meine T3. Ich musste sie nur reparieren, was auch gelang.
Die Lok erhielt also einen Antrieb wieder mittels eines kleinen Faulis und die Fleischmann-Steuerung. Ansonsten war es eigentlich recht unkompliziert diesen Kunsstoffbausatz zusammen zu bauen. Nur die mitgelieferten Puffer gefielen mir nicht, die Lok erhielt Korbpuffer von Trix.





Die Loks wurde noch mit der Spraydose und teilweise mit dem Pinsel lackiert.

Das waren meine letzten H0-Aktivitäten, seitdem gabs nur noch Zuwachs in N. Sollten meine Augen mal Probleme mit der N-Größe bekommen, dann wird es wohl in 0 weiter gehen (paar Gleise, Wagen und Lokteile sammeln sich da schon an:essen 2: )
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Re: Meine letzte H0-Lok, die VII T und noch zwei Kleine als Zugabe

Beitrag von Frank Kelle am Di 13 Aug 2013, 20:22

Das sind auf jeden Fall schöne Modelle Roland!

An der M+F / später Raimo T3 habe ich mich ja auch versucht, es war mir unmöglich, mit der beigelegten Steuerung die auch nur zum ruhigen Rollen zu bekommen...
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Re: Meine letzte H0-Lok, die VII T und noch zwei Kleine als Zugabe

Beitrag von Babbedeckel-Tommy am Di 13 Aug 2013, 20:32

Hallo Roland,

echte Bahnschätzchen, gefallen mir sehr gut! Zehn
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Re: Meine letzte H0-Lok, die VII T und noch zwei Kleine als Zugabe

Beitrag von lok1414 am Mo 09 Sep 2013, 08:30

Hi Roland,
an die RAIMO T3-Bausätze kann ich mich noch gut erinnern. Für "kleines Geld" gab es ein relativ guten Bausatz (BS), wenn auch unmotorisiert. Ich weiß nicht wieviele T3 ich ver- und umgebaut habe. Den BS gab es auch mit 3-achsigem Tender, wie das Original in Dresden.

Einige T3-Bausätze gingen auch in H0e-Modellen (Freelance) auf, da ich zu der Zeit von N auf H0 wechselte - wegen der Augen.
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Re: Meine letzte H0-Lok, die VII T und noch zwei Kleine als Zugabe

Beitrag von Jürgen(S) am Mo 09 Sep 2013, 17:30

Hallo Roland
sind auch schön in der Baugrösse geworden .
und als Tipp für Wolfgang
die gibt es auch in 0 .

soll bei mir aber später noch gesupert werden mit Bauteile von Uhde
Dies dahingegen wurde auf einen ETS Antrieb umgebaut .

natürlich beides in 0 .
mfG
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Re: Meine letzte H0-Lok, die VII T und noch zwei Kleine als Zugabe

Beitrag von rollo am Mo 09 Sep 2013, 22:35

Hallo Wolfgang,

ich war jetzt in Litauen und habe mir ein Buch über deren Schmalspurbahnen gekauft. Deren Lokomotiven gefallen mir so gut, dass ich mir jetzt erst einmal eine in H0e baue. Später soll noch die schnellste litauische Schmalspurlok in Ne entstehen. Diese 1´D1´-Schlepptenderlok von Skoda fuhr immerhin 70 km/h--welche 750mm-Bahn hatte da noch schnellere Lokomotiven?
Hast Du denn Deine Freelance-Modelle noch?

Hallo Jürgen,

eine Spur-0-T3 habe ich mir in der Wendezeit auch geleistet und zusammen gebaut, natürlich mit Antrieb auf alle 3 Achsen. Später habe ich die verkauft, da kein Platz für 0 vorhanden war. Jetzt habe ich den Platz:( : 

Bei Deiner T3 mit Schlepptender müsste eigentlich ein kleinerer Tender angekuppelt werden. So weit ich es im Dampflok-Archiv Band 6 vom Transpress-Verlag gefunden habe, hatten die T3 Tender der Bauart 3T12. Das Raimo-Modell hat aber einen Tender der Bauart 3T16,5. Wäre aber leicht hinzubekommen, den Rahmen zwischen erster und zweiter Achse auf den gleichen Achsstand wie zwischen zweiter und dritter Achse kürzen und dann das Gehäuse entsprechend anpassen. Der Raimo-Kunststoff lässt sich gut kleben und spachteln.

Ansonsten Danke für die lobenden Worte für meine Basteleien.
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Re: Meine letzte H0-Lok, die VII T und noch zwei Kleine als Zugabe

Beitrag von Jürgen(S) am Mo 09 Sep 2013, 23:49

Danke Roland
ja meine T3 mit Tender ist im Fach -
soll mal gebaut /gesupert werden .Hatte das Vorbild mal auf einer Fahrzeugausstellung -anlässlich MOROP Kongress (ich glaube Dresden) gesehen.
Aber noch sind viele Baustellen - so das wird eine spätere Frage.
mfG
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Re: Meine letzte H0-Lok, die VII T und noch zwei Kleine als Zugabe

Beitrag von Bastlerfuzzy am Di 10 Sep 2013, 09:22

Hallo Roland,

das sind sehr schöne Modelle die Freude machen.
Ja eine T3 mit Tender hat schon was. Es gibt noch mindestens eine Originalmaschine, die 89 6009.
Code:
http://www.rziener.de/pic/dlok/896009a.jpg
In Spur HO gibt es diese Baureihe von Fleischmann als Modell.
Hallo Jürgen,
auch Deine Modelle gefallen mir in Spur O, bei der T3 müsste das Dach nach hinten verlängert werden,
oder hat es die Lok auch mit kurzen Dach gegeben?

LG Dietmar
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Re: Meine letzte H0-Lok, die VII T und noch zwei Kleine als Zugabe

Beitrag von Jürgen(S) am Di 10 Sep 2013, 09:59

Hallo Dietmar
meine liegt so wie ich sie mal gekauft habe -
soll später mal gesupert werden und auch einen Uhde Antrieb erhalten.
Projektet ist aber noch nicht mit im nächsten 5 Jahresplan.
mfG
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Re: Meine letzte H0-Lok, die VII T und noch zwei Kleine als Zugabe

Beitrag von rollo am Di 10 Sep 2013, 12:39

Hallo Dietmar und Jürgen,

die 89 6009 hat ein bewegtes Lokleben hinter sich. 1902 gebaut kam als BERLIN 1808 zur Preussischen Staatsbahn. 1906 erhielt sie die neue Nummer BERLIN 6146 und wurde von der DRG 1925 in 89 7403 umgezeichnet. 1932 erwarb die Lok die Kleinbahn Heudeber-Mattierzoll, nachdem sie bei der DRG nach einer Laufleistung von 1076613 km bereits ausgemustert war. Bei der Kleinbahn erhielt sie die Nummer 284. 1949 übernahm die DR die Lokomotive und gab ihr die Nummer 89 6009. Im November 1953 erhielt sie den Tender 3T12.
Ab 1957 verkehrte sie dann auf der Oderbruchbahn, ab 1962 wurde sie innerhalb der DR-Bezirke herumgereicht, ehe sie dann 1971 dem Verkehrsmuseum Dresden übergeben wurde.

Demnach ist bei der Beschriftung der Lok darauf zu achten, dass sie mit Schlepptender keine Epoche-II-Anschriften erhält.
Auch die schon früher bei der Oderbruchbahn beheimateten T3 (DR: 89 6222-6225) erhielten erst ab 1955 ihre Tender.
T3 mit Schlepptender in Epoche-I-Ausführung (z.B. Arnold N) sind also Phantasiemodelle.

Die T3 mit Tender hatten alle ein verlängertes Dach.
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Re: Meine letzte H0-Lok, die VII T und noch zwei Kleine als Zugabe

Beitrag von Jürgen(S) am Di 10 Sep 2013, 13:40

Vielen Dank Roland für die INFO .
Hatte sie auch schon mal in TT nachgebaut
4te von oben rechts .
mfG
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Re: Meine letzte H0-Lok, die VII T und noch zwei Kleine als Zugabe

Beitrag von rollo am Di 10 Sep 2013, 21:40

Hallo Jürgen,

ich habe sie gefunden. Hast eine ganz schöne Sammlung in TT! Für Deine Schlepptender-T3 hast Du sicher die T3 von Rokal verwendet, oder entstand sie als vollständiger Eigenbau?

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Re: Meine letzte H0-Lok, die VII T und noch zwei Kleine als Zugabe

Beitrag von Jürgen(S) am Di 10 Sep 2013, 22:31

Hallo Roland
richtig Rokal T3 und Tender von der 24 .
Aber von der ganzen TT + H0 Samlung ( ersichtlich auf meiner alten Hausseite im Schalter "Chateau Småröd Museum" ist nichts mehr vorhanden - da ich jetzt im Rentenalter mich nur noch mit 0 beschäftige .
mfG
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