Der lustige Modellbauer
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Reeperbahn, ein "Funktionsmodell" ohne Maßstab

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Beitrag von Pirxorbit am Sa 15 Jun 2013, 23:00

So langsam komme ich mit meinem kleinen Wikinger in den Bereich der Takelage... Viel muss da eigentlich nicht gemacht werden ein Mast eine Rah mit einem Segel. Aber gerade deswegen möchte ich gerne passendes Tauwerk haben. Das Garn vom Bausatz ist nun ja nicht so toll und ich war jetzt einige male in der Stadt um passendes zu finden. Aber nix... Ich hätte gerne Hanf oder Leinen. Um 1000 rum hatten die Wikinger ihre Schiffe mit Segeln aus Wolle und Tauen aus Flachs ausgerüstet.
Angeregt durch Tom seine Reeperbahn (Und sein selbst gedrehtes Tauwerk) habe ich hier ein par Versuche gemacht Taue von Hand zu schlagen... es geht, aber ist mehr als mühsam. Jetzt möchte ich auch eine kleine Reeperbahn bauen. ...
Ich habe bei Wiki eine Skizze einer solchen gefunden... also als erstes brauche ich die 3 oder 5 Achsen die die Kardeele aufdrehen. Ich wollte keine Zahnräder einsetzten, sondern eine Pleuelstange aus Holz.

Mein erster Plan...


Reeperbahn, ein "Funktionsmodell" ohne Maßstab Plan10

Um die Holzteile einigermaßen genau hinzubekommen habe ich mir eine kleine Bohrhilfe gebaut, leider habe ich keine Standbohrmaschine. 25mm Abstand für die Achsen, und 15mm für die Pleuel...

Reeperbahn, ein "Funktionsmodell" ohne Maßstab Bohrhi10

So und dann hab ich gebohrt und gefeilt... Buchenholz ist viel härter als ich dachte, aber die kleine Maschine soll ja auch ein wenig halten....
Als Achsen habe ich ein Rundholz genommen. Jetzt sieht das "Getriebe" so aus:

Reeperbahn, ein "Funktionsmodell" ohne Maßstab Getrie10

Unten die Beiden Träger_Balken und oben die Treib-Stange, gehalten von 4 Pleuel. Ich habe die Bremswirkung von den Holzlagern doch sehr unterschätzt. Ich werden Montag die Rundhölzer noch etwas dünner schleifen und 5mm Scheiben kaufen und zwischen die Hölzchen stecken. Und dann vielleicht etwas zum Schmieren, Öl, Wachs in die "Lager"... Ich hoffe dann dreht es sich besser, sonst muss ich Kugel-Lager einbauen, also noch mal von vorn anfangen...

LG Steffan

PS.: hoffe der Beitrag landet jetzt an der richtigen Stelle...
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Beitrag von karl josef am Sa 15 Jun 2013, 23:17

steffan,schöne idee:8) :bin gespannt wie es fertig aussieht.
möchte meine ja auch selber schlagen:roll:
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Beitrag von Pirxorbit am Sa 15 Jun 2013, 23:36

... na ich auch. Montag muss ich erst mal einkaufen, wenn ich es schaffe. Ich hoffe das Getriebe läuft dann so wie ich denke. Sonst muss ich ein anderes bauen....

Lg Steffan
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Beitrag von Cpt. Tom am So 16 Jun 2013, 08:19

Hallo Steffan,

nicht böse sein aber ich verstehe die Handhabung von Deinem gebauten Teil nicht. Sehe ich das richtig das sich das mittlere Teil zwischen den beiden außen liegenden Teile bewegen soll?? Wenn ja, was soll das bei den Seilen bewirken und wie wird es angetrieben???
Bin sehr gespannt auf die weiteren Schritte.

Meine Reeperbahn habe ich ein bisschen modifiziert und habe Gewindestangen durch die Achsen geschoben dann kann ich das ganze mit meinem Akkuschrauber antreiben. Bei längeren Seilen ist das ganze nämlich sehr mühselig ohne elektrischen Antrieb
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Beitrag von Pirxorbit am So 16 Jun 2013, 10:08

Guten Morgen Tom,

warum sollte ich böse sein.... kann ehr sein das ich mich hier etwas verschätzt habe, was den Aufwand meiner kleinen Reeperbahn betrifft. Ich wollte meine Anlage über Stangen antreiben, weil das so schön mittelalterlich aussieht. Kann sein das dass eine ziemlich blöde Idee ist. Ich habe gestern des Getriebe mit nur zwei Kurbeln zusammengesteckt. Die Rundhölzer sind noch nicht verklebt und habe  auch noch nicht die richtige Länge. Ich hatte geplant das hinten ein Rundholz länger ist und mit einer Kurbel versehen wird. Vorne sollten dann die 5 Haken für die Kardeele rauskommen und sich drehen. 
So weit die Theorie. In der Praxis ist es aber alles recht hakelig. Ich hoffe ich bekomme das Teil mit Scheiben, Fett und schleifen zum Laufen. Natürlich mit allen 5 Kurbeln. Wenn nicht war es nur der erste Versuch. Hab schon kleine Zahnräder und so beim Baumarkt gesehen... 

Was meinst Du denn mit längeren Seilen? Über 3 Meter? Ich hatte eigentlich keinen Antrieb über die Bohrmaschine vorgesehen (dann platzt meine Maschine) und wollte "nur" Seile um 1-2 Meter Länge kurbeln.

Je mehr ich nachdenke, ... glaub ich kaufe lieber gleich die Zahnräder und Kugellager. Eine Maschine nur aus Holz mit 15 Buchenholz-Lagern, war wohl etwas naiv... Traurig 1

Weiha. 

Lg Steffan
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Beitrag von Figurbetont am So 16 Jun 2013, 11:26

Hi Steffan...

grüß dich.
Ich finde das eine prima Idee einfach mal auszuprobieren
was machbar und möglich ist. Man kann nur dabei
gewinnen.
Der Tom macht seine Seile ja auch selbst...ähnlich,
halt nur mit weniger Handarbeit....
aber toll wenn mans überhaupt versucht.
es ist keine Stunde umsonst vertan, weder beim Tom
noch bei Dir.
Respekt und viel Erfolg für euch Reepschläger.

vom Ossi:)
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Beitrag von Cpt. Tom am So 16 Jun 2013, 12:58

Servus Steffan,

wenn Du 2m lange Seile machen möchtest dann muss Deine Reeperbahn mindestens 2,50m bis 2,80m lang sein. Du hast fast ein Drittel Verlust dabei. Unser Tisch ist leider nicht so lang und deswegen muss ich auf den Boden ausweichen, macht aber Spaß die Seile selbst zu machen. Wenn ich dann mal bei der Vic soweit bin muss ich mir auch was einfallen lassen, bei der Menge an Seilen....!!
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Beitrag von Pirxorbit am So 16 Jun 2013, 13:31

Vielen Dank, Ossi

ich werde die Woche sehen ob mein Teil so noch zu retten ist, sonst bin ich halt ein wenig schlauer und baue es anders.

liebe Grüße zurück....


Hallo Tom,

ich ahne schon das ich mich mit meiner 1:1 Kurbel-Lösung wahrscheinlich wund kurbeln werde. Drehst Du Deine Seile aus Garn oder Zwirn? Ich muss mir demnächst mein Rohware einkaufen. Ich wollte Hanf oder Leinengarn nehmen. Na, aber erstmal das Maschinchen zum Laufen bringen... Ich brauch dann zum Gluck gar nicht so viel bei meinem Wikinger...

Grüße Steffan
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Beitrag von Straßenbahner am So 16 Jun 2013, 17:14

Hallo Steffan,
der Bau Deiner Reeperbahn ist zwar interessant aber ich glaube dass es so nicht funktioniert, hatte einen Freund der sich auch seine Taue für seine Segelschiffe selbst herstellte und da weis ich noch dass da allerhand Schwierigkeiten gab, auch mit den Garnen die es in Handarbeitsgeschäften zu kaufen gibt (Fadenstärke, Farbe, Garnart) um das Seil herzustellen muss man einige Dinge beachten ich habe Dir ein paar Links ausgesucht die Du Dir einmal genau ansehen solltest denn die Garne alle nebeneinander anzuordnen das glaube geht so nicht. Aber wie gesagt das ist meine Meinung die Du nicht befolgen musst.
 




https://www.der-lustige-modellbauer.com/t7852p30-rosis-ankertaue
 

Code:
http://www.schiffsmodellbauwerft.de/Seile_selber_herstellen/Seile_selber_herstellen.htm


 

Code:
http://www.wettringer-modellbauforum.de/forum/thread.php?threadid=6738


 

Code:
http://www.minisail-ev.de/mb/fib-02-12/fib-02-12.pdf


 

Code:
http://www.modellboard.net/index.php?topic=20976.0


 

Code:
http://www.wettringer-modellbauforum.de/forum/index.php?page=Thread&postID=404942


 
 
Gruß Helmut


Zuletzt von kaewwantha am So 16 Jun 2013, 17:35 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet (Grund : Links codiert)
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Beitrag von kaewwantha am So 16 Jun 2013, 17:36

Hallo Helmut,
bitte Links auf fremde Seiten immer codieren und nicht direkt einstellen.
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Beitrag von Pirxorbit am So 16 Jun 2013, 22:03

Hallo Helmut,

vielen Dank für die Links, einige hatte ich schon oder so ähnlich gesehen. Da sind einige wirklich perfekte Maschinen dabei. Schön finde ich auch die Lösung mit den Fischer-Technik-Teilen, leider sind meine Fischertechnik-Sachen verschollen. 

Na wie auch immer, ich weiss das meine Anlage wenn sie denn überhaupt funktioniert nicht State-Of-The-Art sein wird, aber da ich auch nur eine kleine Menge an Tauwerk brauche (ich baue ein kleines Wikinger-Schiff im Maßstab 1:20, mit nur einem Rahsegel) kommt es mir ehr auf den Versuch an die Mechanik nachzubauen. Das die Haken in der Reihe sind, sollte dabei kein Problem sein, die Kreisform hergibt sich automatisch wenn man die Zahnrad-Lösung baut und ist nicht so wichtig beim Zusammenführen der Kadeele.  Funktional ist die Zahnrad-Lösung sowieso viel besser, weil man durch die Achsen Garn nachführen kann, was bei meiner altmodischen Methode natürlich nicht so einfach geht. 
Also ich tu jetzt mal weiter so als währen die Zahnräder noch nicht so verbreitet und erst wenn's gar nicht geht gebe ich auf und bau eine mit Zahnrädern... Oder ich mach es Manuell, also ganz ohne alles. Ich glaube die Wikinger hatten keine Reeperbahnen, sondern haben ihr Tauwerk so aus der Hand gedreht oder halt geflochten 

LG Steffan
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Beitrag von Pirxorbit am Sa 22 Jun 2013, 22:43

Hi und Guten Abend,

habe in der Woche ein par Scheiben gekauft in der Hoffnung das das Getriebe dann besser flutscht... Beim ersten Zusammenstecken der Teile war ich etwas überrascht von dem Wiederstand der Rundhölzer in den "Lagern". Ich habe die Rundhölzer etwas dünner gemacht und die Lager poliert, beides mit der Bohrmaschine. Nach einem Test habe ich es dann zusammengeleimt. Es geht, aber nicht ganz so wie ich dachte.

Reeperbahn, ein "Funktionsmodell" ohne Maßstab Getrie12

Also hinten auf dem Bild ist die Achse für den Antrieb und vorne die 5 Hacken für die Kadeele. Eigentlich wollte ich im nächsten Schritt eine Übersetzung bauen, damit's ein bischen schneller geht. Aber leider ist das Gerät noch recht schwergängig. Überraschender Weise funktioniert es wenn ich es auf die Bohrmaschine setze. Aber nicht sooo schnell dann platzt das Teil. Jetzt lass ich erstmal den Leim aushärten. Und schau mal was ich mit dem Ding mach. Wahrscheinlich baue ich es noch mal, ich habe in der Bay Kugellager gesehen. Aber noch nicht gekauft. Für die Lager würde ich dann alles noch einmal neu machen. ... Zickengetriebe, verdammtes

Lg Steffan
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Beitrag von karl josef am Sa 22 Jun 2013, 23:09

Pirxorbit schrieb:Hi und Guten Abend,

habe in der Woche ein par Scheiben gekauft in der Hoffnung das das Getriebe dann besser flutscht... Beim ersten Zusammenstecken der Teile war ich etwas überrascht von dem Wiederstand der Rundhölzer in den "Lagern". Ich habe die Rundhölzer etwas dünner gemacht und die Lager poliert, beides mit der Bohrmaschine. Nach einem Test habe ich es dann zusammengeleimt. Es geht, aber nicht ganz so wie ich dachte.

Reeperbahn, ein "Funktionsmodell" ohne Maßstab Getrie12

Also hinten auf dem Bild ist die Achse für den Antrieb und vorne die 5 Hacken für die Kadeele. Eigentlich wollte ich im nächsten Schritt eine Übersetzung bauen, damit's ein bischen schneller geht. Aber leider ist das Gerät noch recht schwergängig. Überraschender Weise funktioniert es wenn ich es auf die Bohrmaschine setze. Aber nicht sooo schnell dann platzt das Teil. Jetzt lass ich erstmal den Leim aushärten. Und schau mal was ich mit dem Ding mach. Wahrscheinlich baue ich es noch mal, ich habe in der Bay Kugellager gesehen. Aber noch nicht gekauft. Für die Lager würde ich dann alles noch einmal neu machen. ... Zickengetriebe, verdammtes

Lg Steffan

steffan:pfiff: mir ist nur nicht klar wie sich die fünf einzeln seile um sich drehen:pfiff:wenn sie sich neben einander drehen.
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Beitrag von Pirxorbit am So 23 Jun 2013, 00:54

... auf der anderen Seite laufen die Seile zusammen und verwinden sich, wenn sie aufgedreht werden. Kann man auch so von Hand machen. Man braucht nur einen Wirbel am Ende, zum Beispiel aus dem Angelgeschäft. Nur wird es nicht so gleichmäßig weil man sich meist vertut mit der Anzahl der Drehungen....

Steffan
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Beitrag von Pirxorbit am So 23 Jun 2013, 17:20

So... eigentlich hatte ich keine Zeit, aber meine Maschine hat mir keine Ruhe gelassen. Also auf der Bohrmaschine lief sie ja... Der Rest der Reeperbahn habe ich noch nicht gebaut, aber für einen Test habe ich das Wiederlager aus einem Wirbel (Angelzeug) und drei Plättchen gebaut, zwei mit 5 Löchern in einer Linie um zu verhindern das die Kadeele zu früh zusammendrehen und eine Platte mit fünf Löchern im Kreis um die Kadeele zusammenzuführen. Als material habe ich eine sehr grobe Hanf-Schnur benutzt. Habe etwas gebraucht bis ich alles aufgefädelt habe. Dann habe ich das Getriebe mit der Hand gehalten und mit der Bohrmaschine gedreht. ES GEHT. Soweit. Nach dem ersten Drittel ist dann die Zentrale Achse aus dem Pleuel gebrochen. shocked Ok .... das hatte ich fast schon geahnt. An der Stelle ist die Belastung einfach am höchsten und dafür nicht stabil genug.

Denke ohne Lager geht's nicht und ich muss mir überlegen wie ich die Kraft besser verteile. Immerhin brauche ich jetzt keinen Standfuß für das Getriebe bauen Very Happy Jetzt mach ich erst mal mein Boot weiter... irgendwann brauch ich dann Seile. 


Das Getriebe vor dem Test.
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Und danach, kaputt. Vorne liegt das Stück Tau das ich noch genudelt habe...
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So jetzt muss ich noch etwas richtiges machen (Arbeit) und dann hoff ich mal auf das nächste WE

LG Steffan
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Beitrag von Gast am So 23 Jun 2013, 17:46

Evt. eine kleine Anmerkung zu der kräftigen Reibung, über die du dich gewundert hast:

Wenn zwei gleich Materialien aufeinander reiben ist der Reibungswiderstand höher als wenn zwei unterschiedliche Materialien aufeinander reiben. Da nützt polieren, schleifen, fetten,... relativ wenig, den die mirkroskopische Oberflächenstruktur bleibt nahe zu die selbe und deshalb hakt es dann. (selbst die Holzuhrenbauer aus dem Schwarzwald haben bereits Messinghülsen in ihre Uhrwerksplatinen gebaut und es flutschte), darum läuft im Uhrenbau oder auch in anderen Maschinen z.B. immer Stahl auf Messing/Berilliumbronze/synth. Rubin,.... Ich denke wenn du da ordentliche Messinghülsen in die Lager baust läuft das auch mit wesentlich geringerer Reibung und das gute Stück ist nutzbar.
Ansonsten muss ich sagen tolles Modell, nur eben an ein paar kleinen dezenten Details leider nicht gut genug überdacht.
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Beitrag von Pirxorbit am So 23 Jun 2013, 20:58

Hallo Chris,
mensch vielen Dank für den Hinweiss... jetzt fällt es mir wie Schuppen von den Augen. Gleiche Oberflächen greifen natürlich ineinander wie Zahnräder. Na ja logisch. Weis jetzt nicht ob ich es mit Messing geht... ich denke ich versuche es neu mit Kugellagern. Nicht das ich denke es würde nicht gehen mit Messing aber sicher ist sicher... ? Ich überlege es mir noch mal. Aber neu bauen muss ich sowieso, weil ich das alte Teil nicht mehr sauber auseinander bekommen würde. Außerdem ist es sehr eng gebaut und ich denke die Abstände könnten etwas großzügiger sein, dann kann man auch etwas robuster bauen.

LG Steffan
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Beitrag von Gast am So 23 Jun 2013, 21:13

Hallo,
hätte auch schon gereicht wenn Du z.B. Metallachsen verwendet hättest anstatt der Holzachsen, denkbar wäre eine zusätzliche Übersetzung durch eine Art "Getriebe" was den Kraftaufwand auch etwas verringern könnte, wenn die Übersetzung stimmt. Dein Vergleich mit den Zahnrädern ist irgendwie falsch (aber das ist nicht so schlimm), da sich Zahnräder auf einer Rollkurve abrollen (also quasi nur an einem sehr kleinen Punkt auf einander reiben) , was du hast ist eher sowas wie ein Klettverschluß, denn die gleichen Oberflächen verhaken sich ineinander! scratch
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Beitrag von Pirxorbit am So 23 Jun 2013, 21:43

.... ja so hatte ich es auch verstanden ... Klettverschluss ist treffender. Darüberhinaus denke ich auch gerade über den Totpunkt bei meiner Konstruktion nach. Ich habe ja nur eine Treibstange. Das läuft recht unrund. Denke es wäre besser das ein wenig zu verteilen, damit es summt, und nicht so unrund schackelt. So Richtung V8 statt Lanz-Bulldog. 

LG und vielen Dank nochmal

Steffan
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Beitrag von Gast am So 23 Jun 2013, 21:53

Wie wärs mit einer ganz simplen Lösung dicke Triebstange, kleiner für die exentrisch laufenden Wellen, das vermindert schon mal die Reibung um einiges! Wenn du jetzt noch ein kleine Übersetzung dazwischen baust, gehts noch leichter.
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Beitrag von Pirxorbit am So 23 Jun 2013, 22:23

... ja eine stabilere Hauptachse habe ich auch schon ins Auge gefasst. Dann die anderen etwas dünner... was meinst Du mit Übersetzung? Ich wollte eigentlich nur Pleuel und Stange zur Synchronisation einsetzen, also da bin ich mal so ganz von gestern. Wenn es gut läuft dachte ich vielleicht bei dem Antrieb eine Übersetzung zu bauen. Damit man  sich nicht tot kurbelt beim reepern. Aber erstmal ein gutes Getriebe bauen... dann kann man es schneller machen.

Steffan
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Beitrag von Gast am Mo 24 Jun 2013, 00:13

Also als 1. denke ich das du da wesentlich genauer arbeiten musst durch die exentrische Übertragung. 2. quasi deine Kraft die Du auf der Antriebswelle hast nochmal übersetzen damit du bei einer Umdrehung der Antriebswelle mehr Rotation auf das Mittelteil bekommst (quasi wie beim Fahrrad, von großen Zahnrad auf ein kleines). 3. evt einen Materialmix in Erwägung ziehen (Metall/Holz da sich Metall einfach viel genauer bearbeiten lässt für diese Art von Antrieb (Luftfeuchtigkeit z.B. lässt Holz arbeiten, was heute leicht läuft läuft morgen schwer).
Ich werde mal die Tage versuchen dir ne Skizze zu machen wie ich mir das denke.
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Beitrag von Cpt. Tom am Mo 24 Jun 2013, 07:06

Hallo Steffan,

jetzt habe ich verstanden wie Du Dir das gedacht hast und ich bin gespannt auf Deinen Umbau.
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Beitrag von Pirxorbit am Sa 22 März 2014, 19:22

.... Hallo liebe Leute...

also es gibt mich noch. Ich habe zwischenzeitlich Figuren und mein Boot weitergebaut...und brauche jetzt natürlich Seile für das Rigg. Noch ist die Reeperbahn nicht fertig... Also ich weiss es geht so wie ich sie mir vorstelle, ich hoffe ich schaffe es noch. Also mein Boot schreit nach Tauwerk, also muss eine Lösung her. Kaufen von entsprechendem Tauwerk kommt für mich nicht in Frage weil ich erstens gerne alles selber mache und zweitens das gekaufte Tauwerk zu gleichmäßig ist (Ich baue ein Modell aus der zeit um 1000 und kein Schiff aus dem 17. Jahrhundert für die Englische Marine).

So also ein neue Lösung:
Reeperbahn, ein "Funktionsmodell" ohne Maßstab Haken11


...also das kleine Teil ist ein T-förmiger Haken. Eingespannt in eine Bohrmaschine verwandelt er sich in eine Reeperbahn. Allerdings in eine einbahnige.
Das ganze geht so: Ich drehe mit dem Haken auf der Maschine ein Kardeel für das Seil. Das Gegenpart ist ein Schubladengriff in der Küche. Wenn ich ein 3-schlägiges Seil benötige brauche ich ein Kardeel in der dreifachen Länge.
Also ich drehe mit der Bohrmaschine das Kardeel ein und lege dann ohne die Spannung nachzulassen das Kardeel dreifach. Eine Schlaufe auf den Schubladengriff eine auf den Haken. Danach nehme ich den Haken aus der Maschine und lasse nach und nach etwas lose und das Seil dreht sich ein... Fertig.

Ähhh... ich weiss nicht ob es verständlich ist... ich kann noch ein paar Bilder machen vom Reepern, aber dann brauche ich hier einen Helfer.

LG Steffan

PS.: In meinem BB ist das Teilchen auch erwähnt

https://www.der-lustige-modellbauer.com/t16347p720-wikingerschiff-skuldelev-3

Etwas weiter unten auf der Seite


Zuletzt von John-H. am Sa 22 März 2014, 20:08 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet (Grund : Zwei Beiträge zusammen gefügt!)
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